Rückblick: Anno 1602 – Spiel des Jahres (PC)

Anno 1602 reiht sich als erster Teil in die erfolgreiche Anno-Reihe ein. Wer Stunden für den Aufbau seiner Stadt, der Organisation der Handelsrouten und das Besiedeln neuer Inseln aufbringen kann, der sieht sich mit lästigen Piraten, Vulkanausbrüchen oder Krankheiten konfrontiert. Zwar kann auch gekämpft werden, doch das kostet eine menge Zeit und Geld. Dies jedoch steht bei … weiter

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Rückblick: Anno 1602 – Spiel des Jahres (PC)

Timo am 14.Mai 2017 um 13:05:58

Anno 1602 reiht sich als erster Teil in die erfolgreiche Anno-Reihe ein. Wer Stunden für den Aufbau seiner Stadt, der Organisation der Handelsrouten und das Besiedeln neuer Inseln aufbringen kann, der sieht sich mit lästigen Piraten, Vulkanausbrüchen oder Krankheiten konfrontiert. Zwar kann auch gekämpft werden, doch das kostet eine menge Zeit und Geld. Dies jedoch steht bei Anno nicht im Vordergrund. Bauen, Handeln und das Gleichgewicht zwischen Einnahmen durch Steuern und Handeln zu bewahren. Jedes Gebäude und jeder Soldat kosten Unterhalt. Und das wird sehr schnell sehr teuer!

Viel wichtiger jedoch ist es, das Gleichgewicht halten zu können. Unter guten Bedingungen wächst die Bevölkerung schnell, die Steuereinnahmen steigen und der Spieler freut sich über den Geldregen. Das Wichtigste ist jetzt für genügend Rohstoffe zu sorgen! Steigen die Einwohnerzahlen, wird auch mehr gegessen, mehr Kakao getrunken,…

Kurzfristig ist der Bürger noch mit Steuervergünstigungen zufrieden zu stellen. Scheitert es jedoch an der Nahrungsversorgung oder dem Alkohol, dann wird es brenzlich.

Mal nicht aufgepasst, steht ihr ganz schnell ohne Bürger da oder seht eure komplette Stadt in Flammen. Ist für alles gesorgt? Na dann ist es kein Problem mal ebend einen Kaffee zu holen oder die Wäsche zu waschen, denn Anno ist alles in Allem ein sehr ruhiges Spiel.

Da liegt auch das Problem: Die ersten paar Stunden macht Anno einen riesen Spaß. Ist jedoch das Meiste erreicht, nimmt dieser stetig ab. Ab einem gewissen Punkt werden die Bedürfnisse der Bürger exotisch. Diesen Bedürfnissen kann nur durch lästiges Einkaufen von Händlern nachgekommen werden. Das Erschließen neuer Inseln, die das Anbauen bestimmter Güter möglich machen, ist auch eine Möglichkeit. Hier kann mit automatischen Handelsrouten der Bedarf gedeckt werden.

Alles in Allem ist Anno 1602 ein lohnenswerter Klassiker, welcher bei mir alle paar Jahre den Weg ins DvD-Laufwerk findet.

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Bewertung: 5.0/5 (8)