Age of Empires – Definitive Edition: Test, Review

Wir schreiben das Jahr 1997, als das Echtzeit-Strategie Genre allmĂ€hlich beliebter wird. Das damals junge Genre kannte bisher nur KĂ€mpfe in Fantasy- und SciFi-Welten. Historische Szenarien kannte man nur durch Civilization, als Microsoft zusammen mit dem jungen Entwicklerstudio „Ensemble Studios“ ein Spiel veröffentlichte, was spĂ€ter als Age of Empires in die Spielegeschichte einging. Gerade der … weiter

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» 1997

Age of Empires – Definitive Edition: Test, Review

FloosWorld am 28.Mai 2018 um 18:05:00

Wir schreiben das Jahr 1997, als das Echtzeit-Strategie Genre allmĂ€hlich beliebter wird. Das damals junge Genre kannte bisher nur KĂ€mpfe in Fantasy- und SciFi-Welten. Historische Szenarien kannte man nur durch Civilization, als Microsoft zusammen mit dem jungen Entwicklerstudio „Ensemble Studios“ ein Spiel veröffentlichte, was spĂ€ter als Age of Empires in die Spielegeschichte einging. Gerade der Fokus auf das historisch antike Szenario verhalf Age of Empires sich von Titeln wie der Command & Conquer-Reihe oder Warcraft abzuheben – ein Wunder, denn ursprĂŒnglich sollte Age of Empires in eine Ă€hnliche Richtung, wie Civilization einschlagen und ein territorienbasiertes Rundenstrategiespiel werden.

Der Erfolg von AoE schrieb ebenfalls Geschichte, denn ein Jahr spĂ€ter erschien die Erweiterung namens „Rise of Rome“ (in Deutschland „Der Aufstieg Roms“), die das Grundspiel um wesentliche Dinge verbesserte – allen voran der Einheitenwarteschlange. Ein Nachfolger ließ natĂŒrlich nicht lange auf sich warten: Bereits ein Jahr nach Rise of Rome erschien Age of Empires II: The Age of Kings, was fĂŒr viele Fans des Echtzeit-Genres als eines der besten, wenn nicht das beste Strategiespiel aller Zeiten zĂ€hlt. AoE 2 erhielt ebenfalls eine Erweiterung und danach folgte noch Age of Mythology sowie Age of Empires 3. Ensemble Studios hatte selbst zusammen mit Lucas Arts einen Age of Empires 2 Klon im Star Wars Universum veröffentlicht.

Nachdem Age of Empires 2 mit der HD-Edition neues Leben eingehaucht wurde, was nicht zuletzt durch den Erfolg des Forgotten Empires Mod zusammenhĂ€ngt, schien es so, als ob Microsoft den Erstling vergessen hat. Doch pĂŒnktlich zum 20-jĂ€hrigen kĂŒndigte Microsoft das fĂŒr unmöglich Gedachte an: Age of Empires soll remastert werden, zudem soll ein neues Age of Empires mit Relic (Company of Heroes) als Entwickler erscheinen! Diese Nachricht ließ viele Retrospielerherzen höher schlagen – meines ebenfalls. GedĂ€mpft wurde das durch die AnkĂŒndigung, dass Age of Empires aufgrund der Bindung an Xbox Live (der neue Name fĂŒr Games for Windows Live – wir erinnern uns alle daran wie erfolgreich das war…) und den Microsoft Store ein Windows 10 Titel werden wird. FĂŒr viele Spieler unverstĂ€ndlich, da die Definitive Edition abgesehen von den von Microsoft in Kauf genommenen HĂŒrden auf jedem Windows 7 und 8 PC laufen wĂŒrde. Aber darum soll es hier nicht gehen.

Nachdem die Definitive Edition fĂŒr Oktober 2017 (der „Geburtsmonat“ von AoE) angekĂŒndigt wurde, hat man es kurzerhand auf unbestimmte Zeit verschoben, um noch Feinschliffe zu machen. Am 20. Februar 2018 wurde sie schließlich veröffentlicht – und kassierte im Microsoft Store und auf Amazon.de zum Teil vernichtende Kritiken, da das Spiel in einem extrem fĂŒrchterlichen Zustand veröffentlicht wurde: Probleme beim Lizenzerwerb durch den Kauf, Downloadprobleme, AbstĂŒrze und ein zum Teil nicht funktionierendes Xbox Live.

Mittlerweile wurden die gröbsten Fehler beseitigt, also höchste Zeit, um auf das Remaster des Auftakts der Age of Empires-Reihe zu schauen.

Das Wichtigste in KĂŒrze

AoE: DE bietet

  • Alle Inhalte aus Age of Empires & Rise of Rome
  • Die Demokampagnen
  • Intelligente Dorfbewohner
  • Neue BedienoberflĂ€che
  • Vom Orchester eingespielte Musik
  • Vertonte Kampagnen
  • 4K Grafik mit stufenlosen Zoom
  • LAN-Multiplayer und Online durch Xbox Live
  • Frei einstellbares Bevölkerungslimit fĂŒr den Singleplayer
  • Neues Bevölkerungslimit bei 250
  • Classic Mode

 

Gameplay

Wer Age of Empires 2 gewohnt ist, Achtung: Der Spielstart vom ersten Teil ist deutlich anders! Ihr habt keinen SpĂ€her, um die Karte zu erkunden, stattdessen mĂŒsst ihr eure Dorfbewohner auf die Suche schicken. Oder ihr baut eine Kaserne und erschafft fĂŒr 50 Nahrung mehrere KnĂŒppelschlĂ€ger, welche die Gegend absuchen.

Die HĂ€user in Age of Empires erhöhen die momentane Bevölkerungsgrenze um je 4 Truppen pro gebautem Haus. Das gleiche gilt fĂŒr das Dorfzentrum.

Die Lagergrube wird bei Age of Empires eingesetzt, um Holz, Gold, Stein, sowie Nahrung von gejagten Tieren einzulagern, die dem Rohstoffguthaben zugeschrieben werden. Ab der Jungsteinzeit können hier Upgrades bezĂŒglich AngriffstĂ€rke und Panzerung diverser MilitĂ€reinheiten entwickelt werden.

Der Kornspeicher wird genutzt, um die Nahrung von BeerenstrĂ€uchern und Tieren einzulagern. Ab der Jungsteinzeit können hier Mauern und TĂŒrme entwickelt werden.

Der Handel bei Age of Empires funktioniert etwas anders, als bei seinem Nachfolger: Die einzige Art zu handeln ist per Seehandel möglich. Dazu werden Handelsschiffe zu dem Zielhafen geschickt und Tauschen 20 Holz/Nahrung/Stein (einzeln AuswĂ€hlbar) gegen 20 Gold. Der Marktplatz bei Age of Empires ist nur dazu da, um Technologien bezĂŒglich dem Rohstoffabbau zu entwicklen.

Age of Empires wĂ€re nicht Age of Empires, wenn man nicht in weitere Zeitalter aufsteigen könnte: So kann man im Dorfzentrum bei genĂŒgend Rohstoffen sich von der Altsteinzeit ĂŒber die Jungsteinzeit und der Bronzezeit bis in die Eisenzeit vorarbeiten und sein antikes Reich aufbauen.

Alles in Allem bleibt das Gameplay beim gleichen: Basenaufbau, Rohstoffe abbauen, Technologien entwickeln, MilitĂ€r aufbauen und mit GlĂŒck und Können gewinnen.

 

Was die Definitive Edition so neu macht …

Die Definitive Edition versucht Spielern, welche Age of Empires 2 gewohnt sind, oder nach langer Zeit wieder den ersten Teil fĂŒr sich entdecken wollen, möglichst viele Komfortfeatures zu bieten. Die Dorfbewohner sind nun intelligenter geworden und Verhalten sich genauso wie bei Age of Empires 2: The Conquerors. Das bedeutet: Nach Bau eines RohstoffgebĂ€udes (Lagergrube, Kornspeicher) machen sich die Dorfbewohner sofort an die Arbeit.

Ebenfalls neu ist der Technologiebaum, welcher sich Ingame anzeigen lĂ€sst. Dieser erinnert optisch sehr stark an Age of Empires 2 und zeigt alle uns verfĂŒgbaren Einheiten und Technologien, sowie die kulturenspezifischen Boni an.

Die BedienoberflĂ€che wurde auch umgestaltet: Tips und Infos zu jeder Einheit und GebĂ€ude (selbst den Cheateinheiten!), optischer Hinweis darauf, dass wir genĂŒgend Rohstoffe fĂŒr die nĂ€chste Zeit haben, ein Button fĂŒr untĂ€tige Dorfbewohner und die Möglichkeit die OberflĂ€che zu skalieren, was besonders auf großen Monitoren vorteilhaft ist.

Obwohl hier immernoch die selbe Engine wie im Original arbeitet, wurde die Grafik komplett ĂŒberarbeitet und bietet nun 4K-Texturen mit stufenlosen Zoom, welche allerdings ihre GrĂ¶ĂŸe haben, denn die Definitive Edition ist stolze 17 GB groß.

Es bleibt zwar immernoch ein 2D-Spiel, aber um den Eindruck von 3D zu erzeugen haben die Einheiten nun 32 verschiedene Richtungen, welche sie gehen können. Im Original waren es noch 8.

Ebenfalls neu: Einsturzanimationen. Im Original sind GebĂ€ude „explodiert“ und hinterließen einen nicht nĂ€her definierbaren Schutthaufen. In der Definitive Edition wurde jedem GebĂ€ude eine Einsturzanimation spendiert, welche fantastisch aussieht. Auf dem offiziellen Twitter-Account von Age of Empires lĂ€sst sich hier ein Beispiel mit dem römischen Weltwunder, dem Kolloseum finden.

Die Musik wurde ebenfalls ĂŒberarbeitet und wurde von einem Orchester eingespielt, was sich perfekt zur neuen Grafik mischt.

Neben der Musik wurden auch die Kampagnen vertont und dies auch auf Deutsch! Schade, dass es sowas fĂŒr die DLCs der HD-Edition nicht gibt.

Apropos Kampagnen: Es ist alle aus dem Hauptspiel und der Erweiterung bekannten Kampagnen, sowie jene aus deren Demoversionen dabei. Die Hethiter-Kampagne muss allerdings auf ihre ersten beiden Szenarien verzichten, vermutlich, da der Inhalt mit dem eigentlichen Tutorial ziemlich Àhnlich war.

Einige aus Age of Empires 2 bekannten Features haben auch ihren Weg in die Definitive Edition gefunden: Der Attackmove aus der HD-Edition (VorrĂŒcken und Angreifen), Hotkeys und der Sammelpunkt.

Das Bevölkerungslimit ist nun auch fĂŒr den Einzelspieler individuell verstellbar, anstatt auf 50 Einheiten fest eingestellt zu sein. Ja liebe Spielezeitschriften: Es war schon immer möglich bei Age of Empires mit 200 Einheiten zu spielen, indem man sich selbst ein Spiel im Multiplayer hostet und die offenen PlĂ€tze durch KIs ersetzt! Die neue Grenze fĂŒr das Bevölkerungslimit liegt nun bei 250 Einheiten.

Die Einheitenwarteschlange wurde minimal ĂŒberarbeitet: wĂ€hrend wir, sobald wir den Befehl zum erschaffen gegeben haben nur weitere Einheiten des gewĂ€hlten Typs erschaffen können und nicht wie bei Age of Empires 2 fĂŒnf BogenschĂŒtzen und zehn PlĂ€nkler in die selbe Warteschlange stellen können ist es nun immerhin möglich mit gedrĂŒckter Shift-Taste fĂŒnf Einheiten in die Warteschlange zu packen.

Das Wegpunktesystem ist ebenfalls abgeĂ€ndert worden: Anstatt wie im Original und bei Age of Empires 2 mehrere Wegpunkte mit gedrĂŒckter Shift-Taste zu setzen und mit losgelassener Taste und einem Rechtsklick den letzten Punkt zu geben um die Wegpunktreihe zu starten, laufen hier die Einheiten bereits ab dem ersten gedrĂŒckten Wegpunkt den Weg ab. Etwas arg ungewohnt.

Die Kampagnen haben zwar keine Filme mehr, da diese Microsoft nicht mehr vorliegen, wurden aber nun dafĂŒr vertont. Die Kampagnen, welche den Demoversionen zu Hauptspiel und Erweiterung beilagen, sind nun auch standardmĂ€ĂŸig vorhanden.

Achievements sind ebenfalls dabei, aber Achtung: Diese werden anders als bei der HD-Edition zu Age of Empires 2 nicht blockiert, sobald Cheats eingegeben wurden. Schwer erreichbare Achievements, wie etwa der Sieg ohne BogenschĂŒtzen sind damit ein Kinderspiel.

… und was beim Alten bleibt

Nicht alles wurde bei der Definitive Edition erneuert, denn das Remaster leidet zum Teil an den selben Krankheiten, die das Original hatte. Forgotten Empires begrĂŒndeten die Designentscheidungen damit, dass man den Geist des Originals behalten wollte, was zwar gut, aber gleichzeitig schlecht ist.

Die Wegfindung wurde zwar verbessert, ist aber immernoch genauso gruselig wie im Original, da sich Einheiten gerne verlaufen oder im Kreis drehen. Am deutlichsten fÀllt das bei dem schwarzen Auto (bigdaddy) auf, welches sich wie auch schon damals im Kreis bewegt, wenn es den Weg verloren hat.

Ebenfalls fehlen Formationen, was dazu fĂŒhrt, dass man bei Angriffen EinheitenschlĂ€uche in die Richtung des Gegners schickt.

Tore sind bei Age of Empires auch Fehlanzeige: die einzigen Verteidigungsanlagen bleiben weiterhin Mauern und TĂŒrme. Will man bestimmte Bereiche sichern, so muss man dort Einheiten positionieren.

Die einzige AggresivitĂ€tsanweisung bei Age of Empires: Definitive Edition ist genauso wie im Original „Stellung Halten“. Der Attackmove zĂ€hlt nicht.

Die Cheateinheiten haben keine neuen Texturen erhalten, um so eine Hommage an das Original zu bieten.

Der Definitiv Edition hÀtte es gut getan, wenn man sie noch mehr in Richtung des 2. Teils remastert hÀtte.

 

Der Classic Mode

Man will alle Neuerungen gar nicht? Kein Problem, denn die Definitive Edition bietet auch die Möglichkeit das Spiel im Klassischen Modus zu starten. Dann ist alles so richtig alt: Die Grafik, Sounds und Musik entsprechen dem Original aus 1997. Lediglich die BedienoberflÀche erinnert uns daran, dass wir das Remaster spielen.

Der Klassische Modus wird vor Beginn einer Partie eingestellt und lÀsst sich dann auch nicht bis zum Ende der Partie umstellen.

Wenn man einige Zeit den Definitive Modus gespielt hat und nun den Klassischen Modus spielt fÀllt einem auf, wie stark Age of Empires eigentlich restauriert worden ist und man möchte die neuen Features nicht vermissen, auch wenn es schön ist, dass man so schnell eine Zeitreise in die spÀten 90er machen kann.

Die 2D-Grafik des Originals sieht selbst heute noch richtig gut aus, da wir es hier mit einem schön gezeichneten 2D zu tun haben.

Die Musik entspricht der CD-Version und startet mit dem Titel „Cave“.

Der stufenlose Zoom der Definitive Edition entfĂ€llt im Klassischen Modus – stattdessen bleibt der Zoom auf der Ă€ußersten Stufe stehen, was auf grĂ¶ĂŸeren Monitoren extrem ungewohnt aussieht. Zum Vergleich habe ich hier einen Screenshot aus der Defenitive Edition und dem Original angehĂ€ngt.

Fazit

Willkommen zurĂŒck im Jahr 1997! Die Definitive Edition erneuert den ersten Teil so, wie man es eigentlich schon zu Zeiten der HD-Edition fĂŒr Age of Empires 2 hĂ€tte machen sollen. Neue Features machen das umstĂ€ndliche Gameplay des Originals ein wenig ertrĂ€glicher, auch wenn man noch ein wenig weiter hĂ€tte gehen können.

Mein einziger und grĂ¶ĂŸter Kritikpunkt bleibt allerdings die Windows 10 ExklusivitĂ€t. Keine Frage, AoE: DE ist ein fantastisches Remaster, allerdings ist es ziemlich unfair aufgrund einer schlechten Marketingstrategie einen großen Teil der Spielerschaft auszusperren, weil man bisher keine Einigung mit Valve fĂŒr einen möglichen Steam-Release erzielen konnte, sowie nicht fĂ€hig ist, fĂŒr noch unterstĂŒtzte Betriebsysteme (Windows 7 und 8.1) eine Version zu veröffentlichen. Man möchte das Spiel ausschließlich ĂŒber die hauseigene Xbox Live Plattform anbieten und Valves Regeln fĂŒr Steam scheinen da nicht mit ĂŒbereinzustimmen. Komisch, denn es gibt auch genĂŒgend andere Spiele von Drittanbietern, wie Ubisoft, die als Drittsoftware Uplay laufen lassen, was trotzdem mit Steam funktioniert. Also warum ist die Definitive Editon Windows 10 Exklusiv Microsoft? Ihr habt es doch auch bei der HD-Edition geschafft diese fĂŒr Windows XP abwĂ€rtskompatibel zu machen, obwohl das Betriebssystem nur noch ein Jahr vor sich hatte.

Die Frage bleibt: Kommen fĂŒr die Definitive Edition ebenfalls neue Inhalte? Age of Empires 2 hat durch die HD-Edition bereits 3 neue Erweiterungen erhalten und ich bin mir sicher, dass man noch nicht alles aus der antiken Welt gesehen hat.

Wer trotzalledem nicht auf Windows 10 umsteigen will, der kann fĂŒr das Original den UPatch HD runterladen. Dieser fĂŒgt ebenfalls die Demokampagnen ein, nutzt (falls man noch die Erstausgabe hat) die CD-Musik (ansonsten hört man die Midi-Musik aus Rise of Rome), hebt das Bevölkerungslimit auf 500 Einheiten an und passt die Auflösung auf moderne Betriebssysteme an. Ein Modmanager ist ebenfalls vorhanden.

Wer aber Windows 10 hat und mit der ExklsuivitÀt Leben kann, der kann ohne Bedenken zuschlagen.

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Bewertung: 5.0/5 (6)

Ultima Online: Klassiker ab sofort Free2Play!

Malte am 7.April 2018 um 17:04:25

Ob das purer Zufall ist? Kurze Zeit nach Release von Shroud of the Avatar ist nun der 1997 erschienene Klassiker Ultima Online fĂŒr Jedermann kostenlos verfĂŒgbar. Unter folgendem Link können Nostalgie-Fans mit diesem einzigartigen Rollenspiel noch einmal auf TuchfĂŒhlung gehen!

Ultima Online – kostenlos spielen!

WeiterfĂŒhrend hier ein interessanter Bericht von „Rock, Paper, Shotgun“ warum Ultima Online auch nach – damals – ĂŒber 18 Jahren noch immer ein attraktives Spiel ist.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
4 » News

Half-Life: Video zur ersten Alpha-Version!

Malte am 10.Januar 2013 um 13:01:38

Seit ein paar Tagen wurden erstmalig Videos und Bilder zu einer frĂŒhen Half-Life-1 Alpha-Version (v. 0.52) von 1997 enthĂŒllt. Die alte Tech-Demo zeigt, dass sich bis zum Release am 31. Oktober – ob man’s glaubt oder nicht – grafisch und technisch noch einiges getan hat. Das folgende Video zeigt eine frĂŒhe Version von September 1997.

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Bewertung: 5.0/5 (1)
1 » News

RĂŒckblick: Road Rash (PC)

Malte am 12.MĂ€rz 2010 um 13:03:22

Road Rash kann man wohl zweifelsohne als „Motorradaction“ definieren. Der Spieler hat die Möglichkeit, seine Kontrahenten mit dem BaseballschlĂ€ger, der Kette und den bloßen FĂ€usten vom Highway zu rammen oder zum Sturz zu bringen. Die Raserein finden hauptsĂ€chlich in den sĂŒdlichen Staaten Amerikas statt. So darf man durch „Die Innenstadt“ heizen, durch „Sierra Nevada“, entlang dem „Pazifischen Ozean“, einem kleinen Dorf „Napa Valley“, und auf einer „Halbinsel“. Die einzelnen Kurse sind Ă€ußerst lang und abwechslungsreich gestaltet. Auch eine Vielzahl von MotorrĂ€dern stehen zur VerfĂŒgung, die man im Meisterschafts-Modus erwerben kann. Bevor man diesen startet, muss man die Rolle eines der durchgeknallten Charaktere ĂŒbernehmen. Großartige Auswirkungen auf den Spielverlauf hat dies jedoch nicht. Man startet stets mit anderen Maschinen und einem anderen PrĂŒgelwerkzeug. Die MotorrĂ€der sind in drei Klassen unterteilt: Schrottkisten, Rennmaschinen und die Heißen Öfen. Jedes Motorrad unterscheidet sich spĂŒrbar vom Fahrverhalten- viel mehr jedoch von der Geschwindigkeit. Klingt doch alles ganz witzig? Selbst die MenĂŒs sind farbenfroh und mit voller Sarkasmus gestaltet.

Bekannte Bugs:

  • Keine
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Bewertung: 5.0/5 (2)

RĂŒckblick: Carmageddon

Malte am 11.MĂ€rz 2010 um 16:03:03

Carmageddon. Die erste und bis heute letzte Spiele-Serie, die ĂŒberfahrbare Menschen in eine actiongeladene Fahrsimulation implentiert hat. FĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse hatte Carmageddon flĂ€chenmĂ€ĂŸig riesige Szenarien, die zum Großteil frei befahrbar waren. An jeder Ecke fand man Gimmicks, Easter-Eggs und halt „die Menschen“. Die Locations wurden ebenfalls sehr abwechslungsreich gestaltet. Mal eher „Dschungel-Artig“, dann ein Trip quer durch die Innenstadt und spĂ€ter verschlĂ€gt es einen plötzlich in eine endlose EiswĂŒste. Auch Fahrten durch alte Bergwerke dĂŒrfen natĂŒrlich nicht fehlen.
In der deutschen Version wurden die blutspritzenden Menschen durch funkenspritzende Roboter ersetzt. Schade, hat das Grundprinzip von Carmageddon etwas zerstört, da es auch Belohnungen fĂŒr das „zerquetschen“ von Menschen gab.
Es gibt 2 Möglichkeiten ein Rennen zu gewinnen: Nach alter Tradition die Runden abklappern oder eben alle Kontrahenten „wrecken“. Am Ende jedes Rennens erhĂ€lt man Geld fĂŒr diverse Faktoren wie z.B „Anzahl der verursachten SchĂ€den“ oder „Anzahl der ĂŒberfahrenen Menschen“ etc.
Eigentlich ganz spaßig, und hat dem Rennspiel Genre ein völlig neues Prinzip geschaffen.

„Carmageddon“ sollte ĂŒbrigens ursprĂŒnglich „3D-Destruction-Derby“ heissen.

Bekannte Bugs:

  • Keine.

Deshalb legendÀr:

  • Etwas neues im traditionierten Rennspiel-Genre
  • Killen in ’nem Rennspiel
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Bewertung: 5.0/5 (3)

RĂŒckblick: MDK (DOS)

Malte am 9.MĂ€rz 2010 um 14:03:36

MDK: Wohl einer der vergessenen Klassiker. Im Jahre 1997 prĂ€sentierte Shiny Entertaiment das Spiel. Trotz sehr guter Kritik verkaufte sich das Spiel, insbesondere in Deutschland, nur mĂ€ĂŸig. Eine vergleichbare Situation wie bei „The Nomad Soul“. Man selbst spielt den Hausmeister von Dr.Fluke Hawkins,  Kurt Hectic. Hawkins hat fĂŒr Kurt einen besonderen Kampfanzug hergestellt, quasi als Veruchsobjekt. Die Aufgabe ist es, gigantische Panzer zu zerstören, sogenannte Minecrawler um die Alien-Invasion zu verhindern. Kurt stehen verschiedene Gadgets zur VerfĂŒgung, z.B Max den Roboter Hund. Der aus dem zweiten Teil bekannte Spielwitz und Charme fehlt im ersten Teil beinahe vollstĂ€ndig. Auch von den schön animierten Cutscenes und den witzigen Dialogen fehlt hier noch leider jegliche Spur. Trotzdem war MDK durch Grafik und Leveldesign seiner Zeit voraus.

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Bewertung: 3.8/5 (4)