Victoria 2 ‚Äď Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europ√§ischen M√§chte.F√ľr uns nat√ľrlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer Gr√∂√üe erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt m√ľssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen F√ľrstent√ľmer spielen die es schaffen … weiter

Victoria 2: Test, Review

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron pr√§sentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. √úber das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen … weiter

» A House Divided

Victoria 2 ‚Äď Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Dominik am 28.Dezember 2018 um 15:12:53


Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europ√§ischen M√§chte.F√ľr uns nat√ľrlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer Gr√∂√üe erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt m√ľssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen F√ľrstent√ľmer spielen die es schaffen k√∂nnen in den Rang einer Gro√ümacht aufsteigen zu k√∂nnen.Da bieten sich im S√ľden das Zwillingsreich Sizilien Neapel oder das norditalienische Sardinen Piemont an.Aufgrund schlechterer Lage und zu wenig Reiter die das Prestige erh√∂hen entscheiden wir uns gegen Neapel und f√ľr Piemont und starten auch gleich schon mal ins Spiel.Sardinien Piemont hat im Vergleich zum s√ľdlichen Neapel eine kleinere Bev√∂lkerung was aufgrund weniger Provinzen zur√ľck zu f√ľhren ist.Denn die Bev√∂lkerungsdichte ist auch in unseren L√§ndereien sehr hoch.Daf√ľr haben wir eine sehr geringe Alphabetisierung von gerade einmal knappen 35 Prozent.Dadurch stehen uns weniger Fachkr√§fte f√ľr Fabriken zur Verf√ľgung.Wobei ich bei diesem Thema gestehen muss das Sardinien Piemont kaum n√ľtzliche Ressourcen verf√ľgt.Der Gro√üteil ist Landwirtschaft mit ein paar wenigen Ausnahmen wie dem Kohlevorkommen im franz√∂sischen Bereich unseres Landes.Lediglich auf der Insel Sardinien f√∂rdern wie Schwefel und sp√§ter sogar Edelmetalle was unsere Staatskasse ein wenig f√ľllen wird.Doch zun√§chst konzentrieren wir uns darauf von unserem Status einer kleinen Mittelmacht in den Rang der Big Player aufzusteigen was angesichts unserer verf√ľgbaren Mittel nicht so einfach sein wird.Deswegen setze ich erst auf Prestige Zuwachs und dem Aufbau einer starken Armee.Um dieses Ziel zu erreichen forschen wir zu erst die Romantik im Kulturbaum was bei einem Milit√§risch-Industriellen Komplex etwas langsamer geht.Ich verzichte bewusst darauf die Ausrichtung unserer Staatsdoktrin zu √§ndern.Industrie und Armee pushen wir sp√§ter.Die Flotte erweitern wir auch um ein paar Klipper.Ich m√∂chte unbedingt eine afrikanische Kolonie haben deren Ressourcen wir pl√ľndern k√∂nnen um unsere Wirtschaft und vor allem die Steuern nachhaltig verbessern zu k√∂nnen.Ich tendiere zwischen √Ąthiopien und dem Sultanat Sokoto. Beide L√§nder haben Provinzen mit hoher Bev√∂lkerung und guten G√ľtern.Aufgrund unseres Mangels an Kohle entscheide ich mich f√ľr Sokoto da die ausreichend Kohle besitzen damit wir unsere frisch gebaute Betonfabrik beliefern k√∂nnen.Mit unseren modernen Infanterie Truppen sind wir den Freisch√§rlern des Sultans weit √ľberlegen. Und so erobern wir nacheinander √ľber mehrere Jahre verteilt das ganze Land wodurch unser Prestige ordentlich steigt.


Es kommt die Zeit da wir uns nicht mehr mit primitiven K√∂nigreichen zufrieden geben.Durch die Eroberung von Sokoto haben wir ausreichend Ressourcen um Fabriken besser unterhalten zu k√∂nnen aber wir m√ľssen nach vorne schauen und unser Ziel Italien zu vereinigen verwirklichen.Dazu m√ľssen wir zun√§chst den Norden zusammen f√ľhren.Dieses Ziel wird uns auch einiges an Prestige einbringen.Um den Reiter starten zu k√∂nnen brauchen wir die Lombardei von √Ėsterreich.Ein Gegner der uns in allen Mitteln weit √ľberlegen ist.Doch zum Gl√ľck befinden wir uns in der Einflusssph√§re von Frankreich.Napoleon III wird uns bei diesem gr√∂√üeren Krieg beistehen weshalb wir auch gleich einen Kriegsgrund gegen √Ėsterreich fingieren werden.Unser Ziel sind die Provinzen um Mailand kurz gefasst die Lombardei. Unsere Armee wird hierbei nicht die Hauptlast tragen. Wir sind vielmehr die Unterst√ľtzung f√ľr die franz√∂sischen Truppen.Gleich nach Kriegsbeginn fallen wir gemeinsam mit franz√∂sischen Streitkr√§ften in Mailand ein.Die √Ėsterreichische KI und seine Verb√ľndeten reiben unsere Armee allerdings richtig auf wodurch wir fast alle Soldaten verlieren.Die √Ėsterreicher marschieren nun in unser Gebiet und belagern unsere St√§dte.Da der Franzose jetzt allerdings Truppen zu uns entsendet mache ich mir wenig Sorgen und versuche noch einzeln Regimenter zu rekrutieren was mir aber gr√∂√ütenteils misslingt da die belagernden √Ėsterreicher sofort alle frisch rekrutierten Truppen zerschlagen.Letztendlich schafft es aber,wie vorhergesehen ,der Franzose die √Ėsterreicher in mehreren Schachten zu besiegen was f√ľr uns die Kontrolle der Lombardei erm√∂glicht. Nach Friedensschluss k√∂nnen wir den Reiter Cavours Diplomatie √∂ffnen was unser Prestige derma√üen erh√∂ht das wir in den Rang einer Gro√ümacht aufsteigen.



Jetzt beginnt das selbe Spiel mit welchen man als Preu√üen Spieler ebenso konfrontiert ist. Wir m√ľssen alle anderen italienischen Staaten in unsere Einflusssph√§re aufnehmen um eben das K√∂nigreich Italien gr√ľnden zu k√∂nnen.Wir verzichten hierbei auf das diplomatische Aufsplittern auf alle italienischen Staaten.Vielmehr stecken wir alle diplomatischen Punkte in einen Staat und sichern uns so nacheinander die Kontrolle.W√§hrend wir das Staat um Staat machen m√ľssen wir stetig darauf achten das wir nicht den Einfluss unsere neuen Partner verlieren.So werfen wir die Botschafter Frankreichs oder den der √Ėsterreicher aus den Botschaften von Parma,Lucca,Modena oder der Toskana.Wir haben es fast geschafft nur noch der Vatikan und Sizilien Neapel sind nicht unter unserem Teppich.Den Vatikan beeinflussen wir als letztes was zu einem Wettlauf mit Frankreich wird da die den Kirchenstaat in ihrem Einfluss haben.Zu guter Letzt habe ich es nur geschafft weil Frankreich in einen Krieg geraten ist und die KI dadurch wohl vergessen hat meine Berater und Botschafter aus Rom zu schmei√üen.Alle italienischen Staaten sind nun unter unserer Kontrolle und wir errichten nun voller Stolz das K√∂nigreich Italien.Italien hat enormes Potential im Rangsystem der Gro√üm√§chte weiter oben mit zu spielen.In diesem Spielstand befindet sich das Land auf dem sechsten Platz unter den gro√üen Nationen.Diesen k√∂nnt Ihr auf schnellen Wege verlassen und die Stufen weiter h√∂her erklimmen.Es gibt noch viele italienische Provinzen die in der Hand der √Ėsterreicher liegen.Venedig und die Adria K√ľste samt Kroatien sind Kernprovinzen die es zu erobern gilt.Ich w√ľnsche euch viel Spa√ü mit dem kleinen Stiefel es gibt noch einiges zu erreichen das Vorspiel wurde lediglich schon erledigt.


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Victoria 2: Test, Review

Dominik am 12.März 2013 um 17:03:35

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron pr√§sentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. √úber das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen des Russischen Zarenreiches, von der W√ľste Teherans bis zu dem mit W√§ldern bedeckten Lothringen sind alle V√∂lker spielbar. Nat√ľrlich z√§hlt neben Milit√§rischer St√§rke, guter Infrastruktur und Zufriedenheit der unterschiedlichen Bev√∂lkerungsschichten auch der Aufschwung von Wirtschaft und Forschung. Denn ohne diese beiden letzten Elemente ist euere Nation nur eine unter vielen aufstrebenden Staaten der Westlichen und √Ėstlichen Hemisph√§re. Ob sich ein Einstieg mit dem kaiserlichen Japan wohl eher lohnt als gleich mit den Franzosen die W√ľsten Afrikas zu kolonisieren kl√§rt unser Ausf√ľhrlicher Test.

F√ľr welche Nation soll ich mich entscheiden? Diese Frage d√ľrfte sich wohl jeder stellen der beim Anblick der Weltkarte, im Startmen√ľ, √ľber die Kontinente mit dem Mauszeiger schwebt und dabei Volksentscheidende Themen wie zivilisierte Nationen und Teilverwestliche L√§nder vorfindet. Generell macht gerade dieser Umstand den Unterschied aus. W√§hrend Europa und gro√üe Teile Amerikas bereits zu Spielbeginn mit dem Forschen von Hinterladern, Flie√üb√§ndern und Dampfschiffen beginnen k√∂nnen und ganz nebenbei Sozial und Politikreformen einleiten, kriechen Nationen wie √Ągypten, China oder Afrika noch am unteren Ende ihrer Industrialisierung und m√ľssen Ausl√§ndische Investoren und Milit√§rberater ins Land einladen um wenigstens einen Teil ihrer maroden Volkswirtschaft retten zu k√∂nnen. Denn ohne den Bau von Fabriken und des damit einher gehenden Wachstums k√∂nnen keine Armeen und Provinzen ausgebaut werden. W√§hrend Frankreich nationale Schwerpunkte wie etwa die F√∂rderung von Kapitalisten und Facharbeitern voran treibt ben√∂tigen V√∂lker wie jene des nahen Ostens vor allem Geistliche Wissenskraft um Forschungspunkte f√ľr ihre Verwestlichung zu ergattern. Um den Bau von Fabrikanlagen erstmal zu erm√∂glichen bedarf es einer Umsumme an Geld und Material, die wir nur mit Steuererh√∂hungen und Regulierung der Z√∂lle erreichen k√∂nnen. Als n√§chsten Schritt sollte gut √ľberlegt werden wo das geplante Wirtschaftswunder √ľberhaupt erstellt werden soll. Kolonien eignen sich hierzu √ľberhaupt nicht da ihre Bev√∂lkerungen nicht in der Lage sein werden die mit 10.000 Arbeitspl√§tze ben√∂tigte Raffinerie zu besetzen. Im Fall von Frankreich direkt im Mutterland und in Regionen mit hoher Population platzieren. Der letzte Schritt besteht nun lediglich darin eine in Planung befindliche Fabrik der erforderlichen Ressourcen anzupassen. Sind diese im eigenen Land nicht vorhanden sollte man auf den Bau verzichten und sich eine geeignetere  Anlage suchen. Der Besitz mehrerer Industrieller Komplexe ver√§ndert neben dem Geldbeutel vor allem die, in den jeweiligen Regionen, vorhandenen Arbeitskr√§fte. So werden aus Landarbeitern und Handwerkern schnell Facharbeiter die vor allem zu Beginn der neuen √Ąra sehr selten anzutreffen sind. Neben diesen beiden Nebeneffekten steigert die Organisierte Produktion auch unser Weltansehen und ehe man sich versieht landet man auf einen der insgesamt mit Acht Pl√§tzen belegten Weltrangliste der Gro√üm√§chte. Damit spielt nun Frankreich eine fundamentale Rolle im Gepl√§nkel um Macht und Einfluss in Europa.

Doch machen wir uns nichts vor, nur alleine durch Angebot  und Nachfrage kann man kein Reich und vor allem die Welt regieren. Dazu ben√∂tigt es Soldaten und zwar eine menge Soldaten. Je nachdem wie weit unsere Forschung im Waffensektor voranschreitet ver√§ndert sich, simuliert dargestellt, die Vorgehensweise unserer Armeen. Vorbei sind die Zeiten von Vorderladern und Bajonetten. Jetzt sind Maschinengewehre und schwere Artillerie gefragt. Denn mit modernen Truppen l√§sst sich schnell Land gewinnen. Damit das ganze nicht au√üer Kontrolle ger√§t und auf den Globus ein einziges Feuerwerk veranstaltet wird, gibt es Richtlinien die den Krieg realistisch wirken lassen sollen. Ohne Kriegsrechtfertigung marschiert nicht ein Gefreiter ins feindliche Land, zuf√§llige Events ausgeschlossen. Unberechtigte √úberf√§lle steigern den Infamie Wert unseres Staates ins unermessliche. Ist eine gewisse Obergrenze √ľberschritten kann ein Gro√üb√ľndnis verschiedener L√§nder schnell zur Abr√ľstung zwingen. Und das ist f√ľr eine gro√üe Nation wie Frankreich Existenz entscheidend . Befolgen wir stattdessen die Richtlinien kann die Nation im gro√üen Umfang wachsen und neue Bev√∂lkerungsgruppen und Religi√∂se Minderheiten assimilieren. Deren Alttagsbed√ľrfnisse sollten zufriedenstellend gestillt werden sonst stehen Revolten bevor, wenn man sie nicht vorher durch Unterdr√ľckungspunkte verhindert. Rebellionen sind f√ľr Nationen sch√§dlicher wie jeder andere Krieg. Kurzerhand k√∂nnen neue Regierungssysteme etabliert werden. Aus Demokratien werden Absolute Monarchien oder Diktaturen. Aus Monarchien werden B√ľrgerherrschaften, Faschisten l√∂sen Liberale ab, Konservative werden durch Kommunisten gest√ľrzt. Knapp Formuliert, alles was wir bisher Poltisch in der Welt gesehen haben hat Paradox in Perfektion in Victoria 2 eingebaut.

Wie bei den anderen Titeln nutzt auch Victoria 2 eine verbesserte Version der Clausewitz Engine. Dabei sollte man vor allem den grafischen Umfang nicht mit anderen Game Engines, die beeindruckende Grafik samt Effekten erzeugen k√∂nnen, vergleichen. Die einzigen im Spiel dargestellten Dreidimensionalen Objekte sind die recht Polygon armen Armeemodelle. Der Rest wird in einer sehr √ľbersichtlichen 2D Weltkarte pr√§sentiert. Ohne diese w√ľrde sehr schnell die √úbersichtlichkeit von Land einnahmen und Kolonialisierungen verloren gehen. So ist die gesamte Ansicht Grafisch etwas schlicht gehalten bietet aber eine beachtlich Genauigkeit und Details. Von den Alpen bis zu den Rocky Mountains ist die Welt eins zu eins nachgebildet worden. Paradox setzt dabei nur einige spielwichtigen Elemente bildlich um. Das Versorgungslimit von Provinzen wird in einer Tabelle gemeinsam mit den anderen Eigenschaften des Gebiets angezeigt. Bessere Nachschubsrouten sind vor allem durch Eisenbahnnetze ersichtlich. Den √úberblick beh√§lt man aber letzten Endes durch das Einschalten von verschiedenen Ansichten die die kulturellen Regionsunterschiede, Die Reichsgrenzen (oder das Reichsterritorium) und die Effektivit√§t von Verwaltungsorganen anzeigen. Etwas komplizierter dagegen ist trotz fein gegliederten Reitern das Wirtschafts- und Welthandelssystem. Buchhalter d√ľrften am wenigsten Probleme damit haben die Spielinternen Statistiken auszuwerten. Ein Gro√üteil des Spiels wird so durch die eigene Fantasie dargestellt. Dies betrifft auch die Gefechte im Spiel. Au√üer Moral und Versorgungsbalken sind es lediglich aufflackernde Zahlen die den Status der Armeen wiedergeben. Schlachten wie in einem Total War Spiel zu f√ľhren ist bei Paradox Speielen generell nicht m√∂glich.

Um das Spiel noch zu vers√ľ√üen haben die Entwickler aus dem kalten Norden Victoria 2 mit einem Mehrspielermodus ausgestattet. Neben den immer vorhandenen LAN Modus kann man seine Weltherrschaftsfanatasien noch auf den Hauseigenen Metaservern ausleben. An dieser Stelle sei erw√§hnt das sich die Community zu diesem Nischen Publisher sehr eigenstirnig verh√§lt und man ohne Offiziellen Absprachen in den Foren kaum auf Mehrspielerpartien trifft. Dies hat den Hintergrund das bedingt durch die Spielbarkeit nur sehr wenige gro√üe Nationen zur Verf√ľgung stehen denen eine breite Masse an schwachen Staaten gegen√ľber steht. Um so ein vom Spiel nicht vorgelegtes Gleichgewicht zu bewahren werden vor den Partien eigene Spielregeln aufgestellt, die bei Nichtbeachtung sehr schnell den eigenen Ruf ruinieren. Da bei diesem Spiel nur wenige hundert Spieler vorhanden sind die tats√§chlich bereit sind im Online Modus gegen Unbekannte anzutreten ist es nur ratsam sich an diese individuellen Regelwerke zu halten. Die Geschwindigkeit des Zeitraffers kann nur vom Host festgelegt werden. Dadurch entsteht eine gewisse Art Rundenstrategie.

Fazit

Als langj√§hriger Fan von Paradox Monstersimulationen konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen in der Welt Anfang des 19. Jahrhunderts Fu√ü zu fassen. Der Einstieg war mit einer 90 Grad steilen Bergwand zu vergleichen. Die ersten Stunden endeten meistens im totalen Desaster, da ich keine Ahnung hatte was ich alles auf meiner Aufgaben Liste zu erledigen hatte. Erst durch die Zuhilfenahme von Let’s Plays und einiger Tutorials war es mir m√∂glich, mich in diesem Komplexen Spiel zurecht zu finden. Daher kann ich den Kauf nur jeden Abraten der Ungeduldig ist und lieber ein schnelles Spiel sucht. F√ľr Geschichtsstudenten und Historie begeisterte ist auch dieser Paradox Teil das gelobte Produkt. Grafikfetischisten d√ľrften an Victoria 2 ohnehin durch die etwas r√ľckst√§ndig wirkende Engine keinen Gefallen finden.

6,5 /10

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