Call of Duty – World War 2: Mehrspieler unter der Lupe!

Call of Duty World War 2 ist nun seit einiger Zeit veröffentlicht und wurde schon mehrfach einigen Updates und Mappacks unterzogen. Da der Einzelspieler bereits bei vielen Online Magazinen getestet wurde möchte ich in diesem Artikel auf den Mehrspielermodus eingehen der sich im Laufe der Zeit etwas verändert hat. Wie bereits bei den Vorgängerteilen wurde … weiter

Kommentar: Call of Duty – World War II

Was habe ich mich gefreut als das neue Call of Duty WW2 angekündigt wurde. Endlich mal wieder ein Teil der Reihe der sich auf seine Ursprünglichen Werte bezieht. Vorbei scheinen die Tage als man noch mit übertriebenen Jetpacks und Hightech Waffen im Multiplayer aufeinander ballert. Endlich wieder gute alte Automatikwaffen und kein herum springen mehr … weiter

Sierra und King’s Quest werden wiederbelebt!

Das totgeglaubte Sierra, gegenwärtig unter der Hand von Activision, hat bereits dieses Jahr einige Lebenszeichen von sich gegeben, u.a. mit einer Ankündigung auf der gamescom 2014. Die Annahme einer Wiederbelebung konkretisiert sich, denn auf der brandneuen Webseite sierra.com ist ein neues Intro und Logo sichtbar. Ebenso findet sich ein erster Trailer zu einer vermeintlichen Neuauflage … weiter

Fan-Remake zu Pitfall – Cliffall: Treasures of the Lost Cave

Das legendäre Pitfall!, 1982 durch Activision für die Atari 2600 veröffentlicht, erhält nebst einigen, offiziellen Nachfolgern nun ein mühevoll gestaltetes Fan-Remake, genannt Cliffall: Treasures of the Lost Cave von Aloan Moreira. Im Gegensatz zu Pitfall steuert Ihr die fiktive Figur Cliffall Larry, Pitfall Harrys Cousin, mit dem Ihr ebenfalls allerlei Hindernisse und Fallen in dschungelartigen … weiter

Call of Duty: Testbericht, Review

Fast jedem Spieler ist der Name Call of Duty ein Begriff. Kein Wunder, war es doch Infinity Ward die es schafften Medal of Honor vom Thron der Weltkriegsshooter abzulösen. Mittlerweile ist die Marke auf fast jeder Spieleplattform vertreten. Angefangen hat alles aber auf dem heimischen Pc als ehemalige MOHA Entwickler ihr eigenes Actionspiel herausbringen wollten. … weiter

Rückblick: Pitfall – The Mayan Adventure (PC)

Im Jahre  1982 erschien für die Atari 2600 das erste Pitfall. Im Urfall steuert man den alten Harry durch düstere Dschungellandschaften. Aus Sicht des Spielers besteht das Spiel einfach nur aus dem Ausweichen verschiedener Hindernisse, wie Treibsand oder Monstern wie Affen oder gar Fantasy-Wesen. Insgesammt stehen 255 Szenen zur Verfügung, wodurch die Spielzeit etwa eine … weiter

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Call of Duty – World War 2: Mehrspieler unter der Lupe!

Dominik am 8.Mai 2018 um 10:05:25

Call of Duty World War 2 ist nun seit einiger Zeit veröffentlicht und wurde schon mehrfach einigen Updates und Mappacks unterzogen. Da der Einzelspieler bereits bei vielen Online Magazinen getestet wurde möchte ich in diesem Artikel auf den Mehrspielermodus eingehen der sich im Laufe der Zeit etwas verändert hat. Wie bereits bei den Vorgängerteilen wurde auch in World War 2 ein Klassensystem integriert. Diese sind unterteilt in folgende Divisionen: Infanterie ( kann einen Bajonettangriff ausführen lassen ), Luftlandedivision ( kann einen Schalldämpfer für Mp`s einsetzen ), Panzerdivision ( Zweibein für Maschinengewehre ), Gebirgsjäger ( Experte im Umgang mit Scharfschützengewehren ), Expeditionsstreitkräfte ( Brandmunition bei Schrottflinten ) und die Widerstandsdivision ( Profi im Gebrauch von Pistolen und Messer ). Bei der Auswahl jeder Division ändert sich neben den Fertigkeiten auch das Aussehen unserer Spielfigur. Denn alle Divisionen besitzen unterschiedliche Uniformen die man mithilfe von Lootboxen freischalten kann. Weitere kosmetische Gegenstände wie Helme sind nicht an die Divisionen gebunden und können frei gewählt werden. Wie auch bei den Uniformen so können wir auch die Hauben nur durch das Öffnen von Kisten erhalten, wobei bei Spielbeginn alle den gleichen Standard Kopfschutz- und Uniform besitzen. Ein großer Unterschied zu Black Ops 3 oder gar Infinite Warfare ist natürlich auch im Mehrspieler von Cod ww2 das Setting. Statt Hightech Waffen und Jetpacks benutzen wir typische Karabiner und Sturmgewehre der 1940er Jahre. Auch in den Ausstattungen und Verbesserungen für die Waffen macht sich der geschichtliche Hintergrund bemerkbar. Einzige Ausnahme dürfte das Rotpunkt Visier sein welches wir schon relativ früh frei schalten können. Die Waffen verhalten sich allerdings nicht realitätsgetreu. Zumindest haben die Entwickler versucht die Waffen in ihrer Balance an die historischen Vorbilder anzupassen. Jedoch macht mich das Verhalten von Zielgenauigkeit etc bei einigen Waffen sehr stutzig. So ist im Vergleich zu vielen anderen Weltkriegsshootern die Thompson Maschinenpistole erst im letzten Level Bereich einsatzfähig und ist, wieder im Vergleich mit früheren WW2 Shootern, nur auf sehr kurze Entfernung effektiv. Auf großer Distanz schneidet die Waffe, auch mit zahlreichen Verbesserungen eher schlecht ab. Das deutsche Sturmgewehr STG 44 war eine Waffe welche geschichtlich erst sehr Spät und in geringer Stückzahl verfügbar war. Dafür war das Gewehr sehr effektiv und hatte einen großen Munitionsvorrat in Form von Magazinen die in ihrer Form eher an die klassische Kalaschnikow erinnerten. Diese Waffe ist uns bereits zu Spielbeginn, etwa ab Stufe 6, einsatzbereit und bildet einen Mittelweg der durch Visiere und verbesserten Drall auch im späteren Level noch gute Dienste leistet. Nichts desto trotz verkommt gerade durch dieses unrealistische Waffenverhalten und deren unkorrekte Verfügbarkeit im Vergleich zu anderen, damals früher vorkommenden, Schießeisen das Spiel mehr zu einem typischen Arcade-shooter was ich schade finde.

Sehr Positiv muss ich dagegen die spielbaren Karten bewerten. Die Maps bieten inhaltlich sowie Optisch sehr viel Abwechslung. Durch das Einfügen von bekannten Karten aus den Vorgängerteilen wie etwa Shipment aus Modern Warfare oder Carentan aus Call of Duty, in veränderten Aussehen, kommen nostalgische Gefühle in mir wieder hoch. Vor allem Shipment bietet uns einiges an Gelegenheit genug Kills zu farmen um die unterschiedlichen Missionen, für deren Abschluss wir Lootboxen erhalten, zu meistern. Aber auch die neuen Maps liefern uns viele spaßige Momente. In Kombination mit den vielen Mehrspieler Optionen wie etwa dem Modus Herrschaft offenbaren allerdings manche Karten so ihre Stärken und Schwächen. Wo wir schon bei dem Thema Herrschaft sind. Neben dem klassischen Team-Deathmatch, Deathmatch und Abschuss bestätigt ( Marken sammeln bei Tot von Mitspielern ) liefert uns dieser Modus einen schnellen Schlagabtausch indem wir bis zu drei Flaggen einnehmen und halten müssen. Die Flaggen A und C befinden sich jeweils im Startgebiet der beiden Teams während die B-Flagge immer in der Mitte ( der Laufwege ) zu finden ist. Neben Herrschaft gibt es noch einen bisher, in der gesamten Cod Serie, einmaligen Modus namens Krieg. Bei Krieg schlüpfen wir Runden basiert in die Teams der Achsen und Alliierten. Ziel ist es in mehreren Etappen Missionsziele zu erfüllen die uns dann bei erfolgreichen Abschluss den Weg zum nächsten Gebiet in der Karte frei geben. Dieser Modus gewährt uns außerdem auch ordentlich Erfahrungspunkte und die Möglichkeit Fahrzeuge zu steuern. Allerdings dürfen wir nur die Geschütze der Fuhrwerke bedienen. Vorgefertigte Wegstrecken werden automatisch gefahren was, wie ich finde, auch einigen taktischen Anspruch nimmt. Aber taktischer Anspruch ist bei dem Spiel eh minimal vertreten. Um beim Mehrspieler neben diesen vielen Optionen noch etwas Beschäftigung hinzuzufügen gibt es gegen Waffenkammer – Credits beim Quartiermeister Aufträge an zu nehmen. Diese bestehen aus Kombinationen von Zielen wie etwa dem erreichen von 10 Wurfmesserabschüssen oder 25 Abschüsse in einem beliebigen Modus. Für das Erfüllen dieser Aufträge gibt es als Belohnung entweder Erfahrungspunkte oder Lootboxen. Die Entwickler haben auch einen Echtgeld shop ins Spiel integriert bei dem man gegen bare Euros epische oder seltene Vorratskisten ( Lootboxen ) ergattern kann. Ich finde diese Option für ein Vollpreis Spiel von ganzen 60 Euro etwas übertrieben und frech. Aber bei heutigen Spielen mit den ganzen Online Features scheint jedes Mittel recht zu sein um den Gewinn zu maximieren. Mit den Inhalten der Vorratskisten können wir, wie weiter oben erwähnt, nicht nur unsere Spielfigur kosmetisch aufwerten sondern auch Sammlungen anlegen. Hat man eine Sammlung komplett erwartet einen eine Belohnung in Form von Waffen, epischen Uniformen oder Tarnungen. Durch diese Komponente wird der Mehrspieler von Call of Duty World War 2 um einiges interessanter. Um mit den neu erworbenen Gegenständen auch ordentlich Posen und Angeben zu können, können wir im Hauptquartier uns mit anderen Spielern treffen, deren Statistiken ansehen oder mit verfolgen welche Gegenstände sie von ihren Lootboxen erhalten. Das Ganze wird dabei in einer Third-person Ansicht dargestellt. Im Hauptquartier können wir auch neben Mitspielern den Quartiermeister, die Poststelle, den Brigade General, den Schießstand sowie andere nützliche Personen und Orte finden. Bei dem Brigade General können wir beim erreichen der letzten Level Stufe unser Prestige Level frei schalten. Dabei werden alle Stufen, Freischaltungen und Fähigkeiten wieder zurück gesetzt. Wozu sollte ich das machen ? Nun dadurch erhöht sich die Anzahl epischer oder seltener Items in den Vorratskisten. Auch bei den Waffen können wir Prestige Stufen einsetzen. Dies bringt uns zum Beispiel die Möglichkeit unseren Clan-Tag auf die Waffe zu platzieren.

Mein Fazit:

Endlich wieder ein Multiplayer der mich zurück in den zweiten Weltkrieg führt. Mir gefallen die alten Waffen und Granaten. Mit Call of Duty World War 2 ist der Publisher Activision Blizzard meiner Meinung nach wieder zurück bei seinen alten Stärken die die Spiele Serie einst so berühmt gemacht hat. Die Maps sind sehr schön gestaltet und bieten zahlreiche Details und Hingucker die aber aufgrund des hektischen Gameplays leider nicht so oft besichtigt werden können. Mit den Divisionen hat das Spiel für nahezu jede Spielrichtung etwas . Mit dem Erwerben und öffnen der Vorratskisten ( Lootboxen ) lässt sich fast immer etwas finden das man im Spiel verwerten kann. Leider ist gerade bei zwei erfolgreichen Prestige Stufen der Inhalt häufig was für die Verschrottung. Naja immerhin gibt das Waffenkammer-Credits. Denn häufig ist es so das man die Inhalte bereits besitzt und sie nicht mehr wiederverwenden kann. Spielerisch kommt das Spiel einem Arcade-shooter gleich. Die Waffen verhalten sich historisch vergleichsweise völlig inkorrekt was nervig sein kann wenn man sonst eine andere Balance beim Zielen dieser gewohnt ist. Trotz der Möglichkeit Lootboxen gegen Echtgeld zu erwerben finde ich den Mehrspieler von Call of Duty World War 2 spielenswert. Vor allem die beiden Modus Krieg und Herrschaft haben es mir angetan da es bei beiden sehr auf Teamfähigkeit ankommt. Und nun entschuldigt mich ich muss weiter rattern eh leveln.

 

viele Waffen und Verbesserungen zu sehr Arcade-Shooter
schöne Grafik mit viel Detailtiefe unrealistisches Waffenverhalten
Lootboxen erhöhen teilweise Spielspaß Echtgeld Shop für Lootboxen
flüssige realistische Animationen Dunkelhäutige Gesichter Skins bei der Wehrmacht
Carentan Karte dabei !
Abwechslungsreiche Maps
Actionreiches Gameplay
Prestige Level
 

7,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (6)

Kommentar: Call of Duty – World War II

Dominik am 3.September 2017 um 11:09:03

Was habe ich mich gefreut als das neue Call of Duty WW2 angekündigt wurde. Endlich mal wieder ein Teil der Reihe der sich auf seine Ursprünglichen Werte bezieht. Vorbei scheinen die Tage als man noch mit übertriebenen Jetpacks und Hightech Waffen im Multiplayer aufeinander ballert. Endlich wieder gute alte Automatikwaffen und kein herum springen mehr wie in Quake. Doch seit ich gestern über Twitch die ersten Beta Streams live sah bin ich skeptischer gegenüber diesen neuen Teil geworden. Sicherlich grafisch bietet der neuste Teil wieder Action vom feinsten. Kein Wunder steht doch das gleiche Studio hinter WW2 wie damals bei Advanced Warfare. Vergleiche kann ich bei WW2 jedoch mit den Vorgängern mit gleichem Szenario ziehen, in diesem Fall mit Call of Duty World at War und dem beliebten Call of Duty 2. Nun was hat sich geändert gegenüber WW2? Im Grunde gar nichts! Zu meiner Enttäuschung sind die Waffen immer noch die selben. Anstatt mal Französische oder Italienische Waffengattungen einzubauen setzt man wieder auf Deutsche, Britische, Amerikanische und Sowjetische Modelle. Schade, doch wie sieht es bei den Perks und Waffenverbesserungen aus? Auch dort immer noch das gleiche. Schade der zweite Weltkrieg hat doch so viel mehr zu Bieten als immer nur die gleichen Waffen der dort involvierten Großmächte. Das gleiche Spiel beim Szenario. Ich weiß nicht ob es typisch Amerikanisch ist immer Spiele die im WW2 stattfinden in der Mittel bis Endphase des Krieges mit ein zu beziehen. Wie wäre es einmal mit einer Kampagne die zu Beginn des Weltkrieges stattfindet? Zum Beispiel der Überfall auf Polen oder der Blitzkrieg gegen Frankreich mit dem Umgehen der Maginot Linie? Man könnte diese Ereignisse ja aus der Sicht eines Allierten Soldaten darstellen. Das sich der Spieler nicht in die haut eines Wehrmachtsangehörigen stecken lässt sollte bei der Amerikanischen Produktion bekannt sein. Man könnte noch weiter ausholen. Wie wäre eine kurze Kampagne im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Internationalen demokratischen Brigaden ? Der Bürgerkrieg hat zwar nur indirekt mit den zweiten Weltkrieg zu tun aber immerhin war er ein Testfeld für Hitlers Waffenarsenal und der Vorreiter im Zuge des Faschismus in Europa. Jetzt habe ich aber genug über mögliche Szenarien geredet kommen wir doch nun einmal zum Gameplay, dem wohl wichtigsten Aspekt was ein Spiel überhaupt ausmacht. In den Beta Steams gab es eine Mission die in 4 einzelne Abschnitte unterteilt war. Kontrahenten waren die US Amerikaner und das Deutsche Reich. Die GI`s mussten pro Spielabschnitt einen Missionspunkt erfüllen während die Deutschen diesen verhindern mussten. Also ein für Call of Duty Verhältnisse eher modernes Multiplayer Szenario. Doch wieder viel zu wenig Innovation. Originell fand ich den Frontabschnitt in dem die Amerikaner eine Brücke ausbauen mussten um mit ihrem Panzer in die deutschen Reihen zu preschen. Wer jetzt allerdings denkt den Panzer kann man selbst steuern, wie etwa im 2008 erschienen Call of Duty World at War, der irrt sich. Das Fahrzeug fährt eine vorgeschriebene Route. Ein Spieler kann als MG Schütze in dem Gefährt platz nehmen. Ja man kann nicht einmal das Geschütz bedienen. Die Fahrt dauert auch nur wenige Spielminuten, entweder die deutschen Spieler schaffen es den Tank auf seiner Fahrt zu zerstören ehe dieser die Wehrmacht Flak zerstört oder die Allierten haben gewonnen. So ausgetüftelt diese Mission im Mehrspieler auch sein mag, Gameplay Technisch steckt nicht wirklich viel dahinter. Auch das Levelsystem unterscheidet sich kaum von den Vorgängern das wäre auch nicht weiter schlimm gäbe es mal andere Verbesserungen aber dazu hatte ich bereits Stellung bezogen. Eine weitere Neuerung entpuppt sich wieder als ein Urgestein Element der Reihe, der Zombie Modus. Nazi Zombies sind cool und haben ihren Künstlerischen Charme aber auch Hier kennen wir das Gameplay aus den Call of Duty Black Ops Teilen. Nur ballern wir nicht mehr mit Waffen aus den 60er Jahren auf die Untoten sondern eben mit Gattungen der 40er. Also auch in diesem Modus wenig neues bis auf ein paar Änderungen am Missionsdesign.

Jetzt stellt sich mir die Frage ist es dieses Spiel Wert 80 Euro oder mehr auszugeben? Ich bin fest davon überzeugt das Activision mit diesem Teil wieder mehr Spieler an Land ziehen wird als noch mit Cod Infinite Warfare. Seine Marktstellung erlaubt es diesem Publisher viel Geld für seine Spiele zu verlangen und Call of Duty gehört neben Battlefield zu den etablierten Shootern. Aber seien mir mal Ehrlich 80 oder 90 Euro sind für so sein Spiel nicht angemessen. Es ist ein Aufpoliertes Call of Duty 2 mit hübscherer Grafik, einem alten Seeting mit kaum Neuerungen und einem alten Gameplay mit gar keinen Neuerungen. Mir jedenfalls haben die Beta Eindrücke gereicht um meine zuvor fest eingestellte Kaufentscheidung nochmals zu überdenken. Wenn sich abseits der Beta keine Neuartigen Spielelemente präsentieren werde ich mir das Geld sparen und lieber in einen innovativen Indie Titel investieren oder vielleicht doch mal wieder eine Retro Perle leisten die ich damals nicht gezockt hatte.

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Sierra und King’s Quest werden wiederbelebt!

Malte am 7.Dezember 2014 um 12:12:44

Sierra_Entertainment_Logo_Neu_2014

Das totgeglaubte Sierra, gegenwärtig unter der Hand von Activision, hat bereits dieses Jahr einige Lebenszeichen von sich gegeben, u.a. mit einer Ankündigung auf der gamescom 2014. Die Annahme einer Wiederbelebung konkretisiert sich, denn auf der brandneuen Webseite sierra.com ist ein neues Intro und Logo sichtbar.

Ebenso findet sich ein erster Trailer zu einer vermeintlichen Neuauflage von King’s Quest. Der Release-Termin wurde auf Herbst 2015 datiert.

Wir sind gespannt!

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Fan-Remake zu Pitfall – Cliffall: Treasures of the Lost Cave

Malte am 17.Mai 2014 um 09:05:46

Das legendäre Pitfall!, 1982 durch Activision für die Atari 2600 veröffentlicht, erhält nebst einigen, offiziellen Nachfolgern nun ein mühevoll gestaltetes Fan-Remake, genannt Cliffall: Treasures of the Lost Cave von Aloan Moreira. Im Gegensatz zu Pitfall steuert Ihr die fiktive Figur Cliffall Larry, Pitfall Harrys Cousin, mit dem Ihr ebenfalls allerlei Hindernisse und Fallen in dschungelartigen Szenarien überwinden und die versteckten Schätze sammeln müsst. Zwar ist Larry Harry athletisch geringfügig überlegen, kann schwimmen und noch komplexere Klettereinlagen meistern, jedoch pazifistisch veranlagt und krümmt keinem Äffchen ein Häärchen – vielleicht fehlt auch einfach nur die Peitsche? Auch die altbekannten Skorpione wittern in Larry leichte Beute und tauchen in großem Maße auf. Insgesamt beinhaltet das Remake aktuell 7 Level in unterschiedlichen Szenarien, angelehnt an Pitfall typisches Gameplay. Die 8-Bit-Art kommt der Originalfassung recht nahe, erinnert aber vielmehr an frühere Jump ’n‘ Runs für MS-DOS, aufgrund der deutlich erhöhten Anzahl an Grafiken und Ebenen, die ein MS-DOS konformer PC dank erhöhter Arbeitsspeicherkapazität in der Regel problemlos darstellen konnte – dem imitierten Entwicklungsstand zufolge könnte Cliffall also durchaus ein Pitfall 3 sein.

Cliffall: Treasures of the Lost Cave
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Veröffentlichungsdatum17-05-2014
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Call of Duty: Testbericht, Review

Dominik am 16.Dezember 2011 um 20:12:19

Fast jedem Spieler ist der Name Call of Duty ein Begriff. Kein Wunder, war es doch Infinity Ward die es schafften Medal of Honor vom Thron der Weltkriegsshooter abzulösen. Mittlerweile ist die Marke auf fast jeder Spieleplattform vertreten. Angefangen hat alles aber auf dem heimischen Pc als ehemalige MOHA Entwickler ihr eigenes Actionspiel herausbringen wollten. Wir haben den ersten Teil der Serie nochmal durchgespielt und möchten versuchen zu erklären warum Call of Duty so erfolgreich wurde. Call of Duty erzählt die Geschichten mehrerer Soldaten auf Seiten der Allierten und der Russen während des zweiten Weltkrieges. Den Anfang bildet eine amerikanische Fallschirmjäger Einheit. Kurz vor der Operation Overlord muss diese die deutschen Linien umgehen und mehrere Luftabwehrgeschütze ausschalten um den restlichen Kompanien den Absprung zu ermöglichen. Infolge der unpräzisen Landungen sind die meisten Truppen jedoch zu weit verstreut und somit bleibt es nur Captain Foley und seinen Männern überlassen die Ortschaften um die französische Stadt Caen zu sichern. Im zweiten part des Spieles übernehmen dann die Briten das Ruder. Als SAS Elitesoldat absolviert man verschiedene Sabotage missionen und ist auch bei der Operation Tonga mit dabei. Schließlich gibt es einen kurzen Zeitsprung in das Jahr 1942. Denn 3 Jahre vor der Landung in der Normandie entbrennt in der Sowjetunion die Schlacht um Stalingrad. In der Haut eines  „freiwilligen“ Rekruten erkämpft man die Stadt für Stalin zurück und wird später auch bei verschiedenen Missionen an der Ostfront beteiligt, ua. der Panzerschlacht um Kursk. Kurz vor dem großen Finale in Berlin schlüpft man dann nochmals in kleineren Einsätzen in die Rollen aller bekannten Protagonisten. Das Ende läutert der Sturmangriff auf den Reichstag ein, in dessen Verlauf die Rote Flagge auf dem Dach des Regierungsgebäudes gehisst wird.

Call of Duty unterscheidet sich in der Spielmechanik kaum von anderen Shootern. Man ballert mit unterstützung von KI Begleitern  durch viele vorgeskriptete Levels und löst einfache Aufgaben wie das zerstören einer Flak88 Batterie, dem sabotieren von V2 Raketen oder dem sichern von bestimmten Bereichen. Die Gegner gehen im standartverfahren gegen den Spieler vor. Meistens stürmen die MP Schützen nach vorne während Scharfschützen die Flanken sichern. Granaten werden selten nach uns geworfen, auch wenn man sich in Deckung befindet. Anders als in Medal of Honor bietet das Spiel sämtliche Waffen aller beteiligten Armeen. Das sorgt für große Auswahlmöglichkeit bei der Vorgehensweise. So bietet die russische PPsh Maschinenpistole ein großes Magazin aber wenig Präzision dafür gibt es die britische Bren LMG und wer einen Mittelweg gehen möchte wählt dann eben das deutsche MP44 Sturmgewehr. In einem großteil der Kampfhandlungen befindet man sich immer in der Unterzahl und muss eine dreifach so große Gegnerschar bewältigen.

Technisch baut Call of Duty auf der Quake 3 Engine auf. Für ein Spiel welches im Jahr 2003 erschien sieht es auch heute noch einigermaßen Ok aus. Das Wasser bietet die damaligen  DirectX Effekte wie reallistischere Wellen. Lichtreflektionen und Spiegelungen sucht man allerdings  vergebens. Die Gesichter der Figuren werden gut dargestellt und emotionen super zum Ausdruck gebracht. Dafür wirken die Texturen vor allem am Oberkörper und den Beinen sehr matschig. In vielen Kamphandlungen kommen verschiedene Skripte wie Artilleriebeschuss vor, dort überzeugt vor allem die Darstellung von Rauch und Splitterstücken. Grafisch hat Call of Duty seinem Konkurrenten Moha einiges voraus gehabt da auch das Spielerinterface ( UI ) mit einer viel höheren Auflössung angezeigt wird.

Mit einer nicht zusammenhängenden Geschichte brachte Infinity Ward neuen Wind in das Kampagnen Szenario. In den Rollen der Soldaten wird auch das politische System in denen sie leben etwas erläutert. So werden auf russischer Seite Deserteure und Feiglinge von den Parteikommissaren ohne rücksicht erschossen. Und die Versorgung der roten Gardisten verläuft zu Kriegsbeginn völlig anders entgegen der sowjetischen Propaganda. Die Aufträge sind sehr abwechslungsreich. Als Amerikaner befreiht man Britische Offiziere aus deutschen Schlössern und Konzentrationslagern und verteidigt französische Ortschaften in der Normandie. Am Abzug der englischen SAS sabotiert man Staudäme und Schlachtkreuzer. Als russischer Rekrut muss man zuerst das Höllenfeuer um Stalingrad überstehen um anschließend Panzerfabriken und den Reichstag einzunehmen. In fast jedem Spielabschnitt gibt es Fahrzeugmissionen wie die Flucht aus Gebieten die von der Wehrmacht dominiert werden oder Panzergefechte an der Grenze zur Oder. Spannend erzählt werden die Geschehnisse um die Soldaten zwar nicht, aber dafür hervorragend inszeniert. Wenn man durch ein von Minen verseuchtes Gebiet mit seinen KI Begleitern rennt und gleichzeitig feindliche Granaten um einem herum einschlagen kommt richtiges Kriegsfeeling auf. Es gibt auch diverse Szenen die aus Filmen nachempfunden sind, so wie das überschiffen der Wolga aus dem Film Enemy at the Gates. Die bombastischen Effekte halten das gesamte Spiel über an was Medal of Honor so nicht hinbekommen hat. Das dürfte neben der vielen Waffen und Geschichtsstränge der Hauptgrund gewesen sein , mit dem Call of Duty andere Weltkriegsshooter überragte. Die Kampagne hat 7 Stunden gedauert und mich gut unterhalten.

Mein Fazit:

Ich hätte nicht gedacht das mich der Einzelspieler von Call of Duty noch so fesseln kann wie damals. Trotz der mittlerweile verkommenen Grafik bleibt das Feuerwerk auf dem das Spiel aufbaut erhalten. Es ist einfach viel um einen herum los : schreiende Verwundete, Bombeneinschläge und massiven Kugelhagel. Dieses Kriegsgefühl schafft Medal of Honor kaum nachzukommen. Deswegen gehört dieses Spiel in die vordersten Plätze des Weltkriegshooter genres.

viele Effekte keine zusammenhängende Geschichte
großes Waffenarsenal bekannte wiederverwertete Kampfhandlungen
keine zusammenhängende Geschichte verschwommene Texturen
Auftragsvielfalt
vermittelt Kriegsfeeling
schöne Gesichtsanimationen

7,5 / 10

 

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Bewertung: 5.0/5 (13)

Rückblick: Pitfall – The Mayan Adventure (PC)

Malte am 16.Januar 2011 um 14:01:56

Im Jahre  1982 erschien für die Atari 2600 das erste Pitfall. Im Urfall steuert man den alten Harry durch düstere Dschungellandschaften. Aus Sicht des Spielers besteht das Spiel einfach nur aus dem Ausweichen verschiedener Hindernisse, wie Treibsand oder Monstern wie Affen oder gar Fantasy-Wesen. Insgesammt stehen 255 Szenen zur Verfügung, wodurch die Spielzeit etwa eine Stunde betrug. Für damalige Verhältnisse gar nicht mal kurz. Das neuere Pitfall, dass den Beinamen „The Mayan Adventure“ trägt. Genauer gesagt ist es eine Fortsetzung zum ersten Teil.

Man selbst steuert nun seinen jungen Sohn, Harry Junior, da Harry gekidnappt wurde. Ziel demnach ist die Rettung. Im Gegensatz zum ersten Teil verfügt The Mayan Adventure über mehrere Szenarien. Nicht nur der Dschungel spielt also eine Rolle, auch Regionen um einen Wasserfall (Amazonas Gebiet sollte wohl dargestellt werden), Level im Untergrund (Eventuell die Hölle) oder auch orientalisch angehauchte Gebiete dürfen erkundet werden. Insgesammt verfügt das Spiel über zwölf Level. Neben der Peitsche stehen dem Spieler „Wurfbälle“, „Bummerrangs“ und „Bomben“ zur Wehr zur Verfügung. Im Urfall gab es keine Waffen zur Verteidigung.

Für das besiegen von Gegner gab es im Übrigen Punkte. Je mehr Punkte man pro Level bekam, desto hilfreicher der extra Bonus, den man bekommen kann. Beispielsweise ein Leben. Freies Speichern und Checkpoints kannten die Entwickler damals nicht, weshalb man den ein oder anderen Frustmoment nicht umgehen kann.

Jump ’n‘ Run Fans dürften noch heute viel Spaß mit Pitfall haben, zumal es selbst unter neueren Systemen ohne Aufwand und (fast) ohne Einschränkungen spielbar ist.

Ein kleines Easter-Egg, was sich die Entwickler nicht verkneifen konnten: Das Original Pitfall implentieren. Im vierten Level ist es möglich, durch einen kleinen Trick, das Urgestein zu spielen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=51jF3lteilY

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Bewertung: 4.0/5 (1)