Rückblick: World of Warcraft The Burning Crusade

Was ich seiner Zeit bei World of Warcraft Classic sehr vermisste waren die wirklich sehr coolen Charaktere aus dem Strategiespiel Warcaft III The Frozen Throne. Vor 14 Jahren sollte mir dieser Wunsch mit der ersten WoW Erweiterung The Burning Crusade erfüllt werden. In diesem ersten Addon hat mich Blizzard in einen anderen Kosmos Teleportiert. Es … weiter

Rückblick: Warcraft III – Reign of Chaos (PC)

Mit Warcraft III landete Blizzard 2002 eine neue Ära des Echtzeit Strategie genres ein, Mit neuer in 3D gehaltener Comicgrafik, welche zum damaligen Zeitpunkt in der Qualität eine Neuheit war, sowie einer unglaublich gut erzählten Geschichte gehört das Spiel noch heute zur Elite des Strategiespiele.

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Rückblick: World of Warcraft The Burning Crusade

Dominik am 24.Oktober 2021 um 16:10:54

Was ich seiner Zeit bei World of Warcraft Classic sehr vermisste waren die wirklich sehr coolen Charaktere aus dem Strategiespiel Warcaft III The Frozen Throne. Vor 14 Jahren sollte mir dieser Wunsch mit der ersten WoW Erweiterung The Burning Crusade erfüllt werden. In diesem ersten Addon hat mich Blizzard in einen anderen Kosmos Teleportiert. Es ging erstmals durch das dunkle Portal in den verwüsteten Landen in die Scherbenwelt, einst Draenor die eigentliche Heimatwelt der Orks und Draenei. In dieser neuen Welt werden wir nicht nur unzählige neue Gegner und Völker kennenlernen sondern auf ein wohl bekanntes Gesicht von Warcraft III Illidan Sturmgrimm samt Hofstaat treffen. Dieser hat sich im Schwarzen Tempel einst Heimatfestung des Grubenlords Magtheridon verbarrikadiert. Von diesem Stützpunkt aus regiert Sturmgrimm die zerstückelte Scherbenwelt mit ihrer Flora aus Sümpfen, kahlen Gebirgen und tiefen Wäldern. Auch die beiden Fraktionen Allianz und Horde bekommen gegen diesen Gegner neue Unterstützung in Form von Blutelfen, den einstigen Hochelfen im Norden Lordaerons, sowie den auf Azeroth gestrandeten Draenei. Mit diesen beiden Völkern fanden auch der Paladin und der Schamane ihren Weg in die jeweils entgegen gesetzte Fraktion. Somit war dieser Unterschied zwischen Horde und Allianz der noch in Classic bestand hatte aufgelöst worden. Da beide Startvölker auch ihre Heimat im alten Azeroth hatten konnte man bis Stufe 20 die neuen Gebiete von Elfen und Draenei bespielen. In die Scherbenwelt konnte man mit seinem Charakter ab der Stufe 58 eintreten. Auf der anderen Seite des dunklen Portals erwartete uns auch gleich die brennende Legion welche das Portal mit ihren Dämonen und Höllenbestien zu stürmen versuchte.

Gleich zu Beginn findet Ausrüstungstechnisch ein großer Reset statt. Die alten Tier 1 Epics konnte man schon sehr schnell gegen Blaue und grüne Items der Scherbenwelt eintauschen. Lediglich Gegenstände über jener Tier 1 Stufe konnten ein wenig länger in den Ausrüstungsslots verweilen. Die neuen Quests boten auch etwas Abwechslung im direkten Vergleich mit den öden Aufgaben aus der alten Classic Welt. Auf dem Rücken eines Windreiters dürfen wir auf Seiten der Horde Bomben auf Soldaten der brennenden Legion schleudern. Haben wir in dieser Quest die Vorgaben an getöteten Feinden erledigt wurden wir auch gleich mit tollen Items belohnt. Auf der Höllenfeuerhalbinsel wartet auch auf beide Fraktionen die erste Instanz welche ein Merkmal aufweisen wird welches in den gesamten folgenden World of Warcraft Erweiterungen bestand haben sollte. Endgültig vorbei waren die Zeiten in welchen wir Stundenlang durch eine Instanz wanderten und von Boss zu Boss uns durchschlugen. Das Konzept der mehreren kurzen Instanzen aus dem Scharlachroten Kloster aus Classic fand Einzug in The Bruning Crusade. Die erste Instanz, die Höllenfeuerzitadelle, bestand aus mehreren Flügeln mit jeweils dafür vorgesehenen Quests. Auch die Bosse in diesen Instanzen waren gleich richtig coole Modelle die vom Dämonen bis zum Drachen reichten. Dieses Konzept erlaubte mehrere Runs auf die Instanzen welche bereits Jahre zuvor im Kloster für sehr viel Spaß sorgten. Der letzte Flügel dieser Instanzen auf welche wir in fast jeden Gebiet trafen war für das Endgame vorgesehen.Zudem gab es noch die Unterscheidung zwischen normal und heroisch wobei letzteres den Schwierigkeitsgrad um einige Parameter erhöhte.

Eine weitere Neuerung in diesem ersten Addon war die Einführung von Flugreittieren mit denen wir allerdings nur in der Scherbenwelt durch die Lüfte fliegen durften. Wie bereits bei den herkömmlichen Reittieren gab es auch bei ihren Flugversionen epische und normale Mounts. Auch die aus dem Schlingendorntal bekannten Quests zu Jägeraufgaben fanden in der Region Nagrand ein Comeback und man war damit ziemlich beschäftigt die vielen Wildtierarten zu jagen. Ebenfalls in Nagrand gab es eine Arena in einem Ogerdorf in welcher wir in einer Gruppe verschiedene Elite Bosse der Reihe nach besiegen konnten. Als Belohnung gab es für den Einstieg in den Endcontent sehr gute rare Waffen pro Klasse versteht sich. Das Endgame setzte sich aus vielen Raid und Heroic Instanzen zusammen. Welche angefangen mit dem Tier 4 Set aus Karazhan bis zum optisch sehr beeindruckenden Tier 6 Seit aus Illidans schwarzen Tempel bestanden. Mit dem letzten Update führte uns Blizzard zum letzten Big Boss auf dem Sonnenplateau in Quel Thalas der Blutelfen wo die wenigsten Spieler auf den Dämonenlord Kil’jaeden treffen konnten. Doch auch im Bereich PvP hat sich damals einiges getan und das alte Ehrensystem mit seinem im Vergleich zu damaligen Tier Sets eher schwächeren Items wurde kräftig aufgewertet. Es gab einen neuen PvP Modus in welchen kleine Teams gegeneinander in einer Arena antreten konnten. Für jede Arena Season gab es passende Sets und epische Items. Diese Ausrüstungen konnten locker mit ihrer PvE Konkurrenz aus den Raid Instanzen mithalten. Auch wirklich nützlicher Schmuck war bei diesen Gegenständen mit von der Partie.

Gab es noch zu Classic Zeiten für jedes Volk eine eigene Hauptstadt wurde dieses Konzept für die Scherbenwelt verworfen. In den Wäldern von Terokkar gab es eine zentrale Stadt die für Horde und Allianz gleichermaßen zugänglich war. Neutrale Elite Wächter sorgten dafür das sich zumindest schwächere Charaktere nicht gleich an die Gurgel gehen konnten. Shattrath wurde diese Siedlung im Spiel benannt. In jener gab es auch zwei verfeindete Gruppierungen welchen sich der Spieler anschließen konnte. Die Aldor und die elfischen Seher. Beide Fraktionen waren auf einer Anhöhe durch einen Aufzug erreichbar. In Shattrath ließen sich auch die Lichtwesen Naaru begegnen. Ebenfalls bekommt man eine kleine Einführung in den Aufbau der Stadt durch den aus Warcraft II bekannten Erzmagier Khadgar. Für jenen Charakter wurde damals allerdings noch ein ziemlich altes Charaktermodel verwendet.

The Burning Crusade war für mich damals die letzte Erweiterung die ich für World of Warcraft in vollem Umfang bespielt hatte. Ich muss zugeben weiter als die Raid Instanz Festung der Stürme bin ich nicht gekommen konnte aber den weiteren End Content bei einem guten Freund von mir weiterverfolgen. Mit der Neuauflage von WoW Classic ist seit einiger Zeit wieder das erste WoW Addon spielbar was für Nostalgie Fans sicherlich sehr befriedigenden Charme hat. Ich habe beim Schreiben dieses Artikels sämtliche Aspekte aufgelistet die für mich damals nennenswert im WoW Addon waren. Ich hoffe ich habe alle wichtigen Features dieses Addons in diesem Artikel aufgelistet. Falls euch noch ein paar Sachen einfallen sollten die ich vergessen haben sollte zu erwähnen könnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren schreiben. Wer jetzt wieder Lust auf The Burning Crusade bekommen haben sollte kann das Spiel aktuell wieder spielen.

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Rückblick: Warcraft III – Reign of Chaos (PC)

Dominik am 7.August 2011 um 10:08:41

Mit Warcraft III landete Blizzard 2002 eine neue Ära des Echtzeit Strategie genres ein, Mit neuer in 3D gehaltener Comicgrafik, welche zum damaligen Zeitpunkt in der Qualität eine Neuheit war, sowie einer unglaublich gut erzählten Geschichte gehört das Spiel noch heute zur Elite des Strategiespiele. Der dritte Warcraft Teil schaffte es außerdem ganze vier Völker mit einer sehr gut ausgefeilten Balance im Mehrspielermodus aufeinander los zu lassen. Diese wären die menschliche Allianz, die Orkhorde, die untote Geißel sowie die naturverbundenen Nachtelfen. Jedes dieser Völker besitzt einzigartige Stärken und Schwächen. Doch damit nicht genug, denn Blizzard spendierte dem Ganzen noch ein Konzept welches wenige Spiele davor geschafft hatten. Die Vermischung aus Rollenspiel und Echtzeit Strategie.

Jede der Rassen bekam drei unterschiedliche Helden, welche sich in den Attributen Stärke, Intelligenz und Beweglichkeit unterschieden. Durch das Töten neutraler Monster oder Einheiten gegenerischer Partein gewann dieser Held an Erfahrung. Sobald man eine Stufe erreicht hatte, hat man die Möglichkeit eine von drei Fähigkeiten auszuwählen. Ab der sechsten Stufe konnte man die letzte Fähigkeit freischalten, welche die mächtigste darstellte. Dieser Mix machte vor allem im Multiplayer sehr viel Spass.

Wie schon bei Starcraft ist auch bei Warcraft III ein Editor enthalten. Mithilfe diesem mächtigen Tools war fast alles möglich. So konnte man mit ein wenig Programmiererfahrung das komplette Spielprinzip ändern. Das Ergebnis davon sind Weltberühmte Mods wie Tower Defence, AoS, Dota und andere RPG Karten. Nicht zuletzt wegen dem Editor ist Warcraft III noch heute im battle.net gut besucht. Und das bei einem Spiel welches direkter Konkurrent von C&C Generals war.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein wenig über die Grafik berichten. Dank des Comiclooks war das Spiel sogar auf Pentium 2 Prozessoren spielbar. Ab einer Geforce 2 Ultra läuft Warcraft III auch in höchster damaliger Auflösung ruckelfrei. Die mit schwachen Polygonen ausgestatteten modelle sahen selbst auf nahen heranzoomen gut aus. Es ist möglich mit dreidimensionalen Programmen wie zB. Maya, ganze Spielfiguren zu bearbeiten und diese Modifikationen im Editor zu implentieren. Nicht zuletzt auch wegen dieser Möglichkeiten der Engine sind Mods wie weiter oben beschrieben machbar gewesen.

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