Warcraft III – Reign Of Chaos: Test, Review

Ein geheimnisvoller Prophet erscheint dem jungen KriegshĂ€uptling Thrall und offenbart ihm das Ende der Welt von Azeroth. WĂ€hrend mit Hilfe des Unbekannten der Ork AnfĂŒhrer seine Horde in ein fernes Land fĂŒhrt offenbart sich eine Dunkle Seuche in dem Nordöstlichen Königreich Lordaeron. Kronprinz und Paladin AnwĂ€rter Arthas muss auf Befehl seines Vaters, dem König, und … weiter

RĂŒckblick: Warcraft III – Reign of Chaos (PC)

Mit Warcraft III landete Blizzard 2002 eine neue Ära des Echtzeit Strategie genres ein, Mit neuer in 3D gehaltener Comicgrafik, welche zum damaligen Zeitpunkt in der QualitĂ€t eine Neuheit war, sowie einer unglaublich gut erzĂ€hlten Geschichte gehört das Spiel noch heute zur Elite des Strategiespiele.

» Arthas Menethil

Warcraft III – Reign Of Chaos: Test, Review

Dominik am 7.Mai 2017 um 08:05:19

Ein geheimnisvoller Prophet erscheint dem jungen KriegshĂ€uptling Thrall und offenbart ihm das Ende der Welt von Azeroth. WĂ€hrend mit Hilfe des Unbekannten der Ork AnfĂŒhrer seine Horde in ein fernes Land fĂŒhrt offenbart sich eine Dunkle Seuche in dem Nordöstlichen Königreich Lordaeron. Kronprinz und Paladin AnwĂ€rter Arthas muss auf Befehl seines Vaters, dem König, und mithilfe seines Mentors Lord Uther Lichtbringer nicht nur Marodierende Orkbanden in Schach halten, sondern auch gegen die Bedrohung der Seuche und ihrer Untoten Auswirkungen vorgehen. Doch ist der junge Prinz in der Lage all diesen Herausforderungen stand zu halten? Ist er nicht selbst ein Spielball in einem weitaus, fĂŒr die Welt noch bedrohlicheren Plan? Die Antworten darauf erfahrt ihr in unserem neuen Testbericht zu Warcraft 3 Reign of Chaos.

Warcraft 3 ist der im Jahr 2002 erschienene Nachfolger zu Warcraft 2: Beyond the Dark Portal und gehört mittlerweile zu einem Retro Klassiker. Das Spiel basiert anders als sein VorgĂ€nger auf einer 3D Engine welche die grafischen Darstellungen in einem ansprechenden aber durchaus bunten Comic Stil prĂ€sentiert. Das Spiel verfĂŒgt ĂŒber ein Ă€hnliches Spielsystem wie Warlords Battlecry. In diesem Steuern wir mit Maus und teilweise Tastatur ( fĂŒr Hotkeys) Armeen die von mehreren Helden begleitet werden. Zu diesen Helden zĂ€hlen unter anderem der Menschenprinz Arthas sowie der Ork HĂ€uptling Thrall. Diese Spezialeinheiten verfĂŒgen ĂŒber einen eigenen Manavorrat und Inventar das wir mit diversen GegenstĂ€nden fĂŒllen und somit unseren Helden Verbesserungen geben können. Das Mana brauchen wir um die FĂ€higkeiten der Helden einsetzen zu können. Diese erlangen wir mit dem Aufsteigen jeden Levels bis zur Stufe 10. Ab den 6 Level kann die Spezialfertigkeit frei geschaltet werden. Diese sind bei Arthas das Wiederbeleben VerbĂŒndeter Einheiten und bei Thrall ein Erdbeben das feindliche Soldaten verlangsamt. Jeder Einsatz einer dieser FĂ€higkeiten verbraucht Mana Punkte die wir mit TrĂ€nken oder der natĂŒrlichen Regeneration auffrischen können. Zum Allgemeinen Spielablauf gehört außerdem das Aufbauen einer Basis und die Produktion von Einheiten. Wir können unser HauptgebĂ€ude bei allen Vier im Spiel zur VerfĂŒgung stehenden Rassen, Menschen, Elfen, Untote und Orks, in Drei Stufen ausbauen. Bei jeder neuen Stufe können wir neue GebĂ€ude herstellen lassen welche neue Einheiten zur Rekrutierung bereitstellen. Die Ressourcen dafĂŒr sind bei Warcraft 3 Gold und Holz. Das Gold bauen wir mit unseren Arbeitern in Minen ab wĂ€hrend das Holz ĂŒberall wo bewaldetes Gebiet ist besorgt werden kann. Unsere Armee verbraucht samt Helden einen Vorrat den wir mit Höfen erweitern mĂŒssen um eine schlagkrĂ€ftige Truppe aufzustellen. Im Mehrspieler des Spiels kann unsere Armee aus bis zu drei Helden bestehen. Diese verbrauchen einen erheblichen Anteil am Vorrat. DafĂŒr ist es eine recht starke Kombination wenn man mit drei Level 10 Helden und der restlichen Armee seinen menschlichen Gegenspieler angreift. Um seine Recken auf die Maximale Stufe zu bekommen gibt es in den Maps so genannte Creep Lager. Das sind neutrale vom Computer gesteuerte Monster die sich allerdings nicht bewegen und immer an einer Stelle verharren. Mit dem Beseitigen dieses Ungeziefers erlangen unsere Helden Erfahrungspunkte und auch wertvolle GegenstĂ€nde. Die Monster haben selbst unterschiedliche Stufen was die Erfahrungspunkte erhöhen kann. Professionelle Spieler nutzen teilweise die Bewegungsrouten der Creeps um ihren Gegnerischen Spieler den Weg abzuschneiden oder selbst einzukesseln. Diese Taktik funktioniert aber meistens nur gegen Menschliche Spieler. Neben den Standart Gefechten bietet das Battle.net, die Mehrspieler Plattform, noch die Möglichkeit auf Modifizierten Karten zu spielen. Das sind durch den Editor von der Community erstellte Mods die man einfach nur im Spiel herunterladen muss. Es ist also keine aufwĂ€ndige Installation notwendig um diese spielen zu können.

Storytechnisch hat es Warcraft 3 faustdick hinter den Ohren. Das Spiel prĂ€sentiert uns seine Geschichte in Form von sehr Hochwertigen CGI Filmsequenzen und Ingame Videos. Die Story ist sehr Abwechslungsreich und wartet mit einigen Überraschungen auf uns. Besonders die CGI Momente lassen die Kinnlade weit herunter klappen.

Mein Fazit:

Auch Heute noch 15 Jahre nach Erscheinen des Spiels macht es mir eine Menge Spass Warcraft 3 zu zocken. Die Grafik ist zwar nicht mehr auf der Höhe der Zeit aber dank HD Patch lassen sich die bunten Figuren aus der Ferne weiterhin gut betrachten und kommandieren. Vor allem der Mehrspielermodus und die unendlich große Auswahl an Modifikationskarten machen eine Menge Spaß. Die Kampagne habe ich fĂŒr diesen Testbericht wieder neu angefangen und ich muss sagen sie ist schön ĂŒbersichtlich gegliedert und erklĂ€rt auch neuen Spielern auf recht einfache Weise das Spielprinzip. Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen der es noch nie gespielt oder davon gehört hat.

Drei spielbare Helden bunte und veraltete Grafik trotz HD Patch
Vier verschiedene Völker Gefechte bei Drei Helden etwas unĂŒbersichtlich
gut erzÀhlte und Abwechslungsreiche Geschichte Gefechte im Mehrspieler nicht Einsteiger freundlich
flĂŒssiges Gameplay, Spiel wirkt wie aus einem Guss  
viele Mods dank einfachen Editor
Einsteigerfreundliches Tutorial
Actionlastiges Gameplay
sehr schöne CGI Videos
 

8,5 /10

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Bewertung: 0.0/5 (0)

RĂŒckblick: Warcraft III – Reign of Chaos (PC)

Dominik am 7.August 2011 um 10:08:41

Mit Warcraft III landete Blizzard 2002 eine neue Ära des Echtzeit Strategie genres ein, Mit neuer in 3D gehaltener Comicgrafik, welche zum damaligen Zeitpunkt in der QualitĂ€t eine Neuheit war, sowie einer unglaublich gut erzĂ€hlten Geschichte gehört das Spiel noch heute zur Elite des Strategiespiele. Der dritte Warcraft Teil schaffte es außerdem ganze vier Völker mit einer sehr gut ausgefeilten Balance im Mehrspielermodus aufeinander los zu lassen. Diese wĂ€ren die menschliche Allianz, die Orkhorde, die untote Geißel sowie die naturverbundenen Nachtelfen. Jedes dieser Völker besitzt einzigartige StĂ€rken und SchwĂ€chen. Doch damit nicht genug, denn Blizzard spendierte dem Ganzen noch ein Konzept welches wenige Spiele davor geschafft hatten. Die Vermischung aus Rollenspiel und Echtzeit Strategie.

Jede der Rassen bekam drei unterschiedliche Helden, welche sich in den Attributen StÀrke, Intelligenz und Beweglichkeit unterschieden. Durch das Töten neutraler Monster oder Einheiten gegenerischer Partein gewann dieser Held an Erfahrung. Sobald man eine Stufe erreicht hatte, hat man die Möglichkeit eine von drei FÀhigkeiten auszuwÀhlen. Ab der sechsten Stufe konnte man die letzte FÀhigkeit freischalten, welche die mÀchtigste darstellte. Dieser Mix machte vor allem im Multiplayer sehr viel Spass.

Wie schon bei Starcraft ist auch bei Warcraft III ein Editor enthalten. Mithilfe diesem mĂ€chtigen Tools war fast alles möglich. So konnte man mit ein wenig Programmiererfahrung das komplette Spielprinzip Ă€ndern. Das Ergebnis davon sind WeltberĂŒhmte Mods wie Tower Defence, AoS, Dota und andere RPG Karten. Nicht zuletzt wegen dem Editor ist Warcraft III noch heute im battle.net gut besucht. Und das bei einem Spiel welches direkter Konkurrent von C&C Generals war.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein wenig ĂŒber die Grafik berichten. Dank des Comiclooks war das Spiel sogar auf Pentium 2 Prozessoren spielbar. Ab einer Geforce 2 Ultra lĂ€uft Warcraft III auch in höchster damaliger Auflösung ruckelfrei. Die mit schwachen Polygonen ausgestatteten modelle sahen selbst auf nahen heranzoomen gut aus. Es ist möglich mit dreidimensionalen Programmen wie zB. Maya, ganze Spielfiguren zu bearbeiten und diese Modifikationen im Editor zu implentieren. Nicht zuletzt auch wegen dieser Möglichkeiten der Engine sind Mods wie weiter oben beschrieben machbar gewesen.

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