R√ľckblick: World of Warcraft The Burning Crusade

Was ich seiner Zeit bei World of Warcraft Classic sehr vermisste waren die wirklich sehr coolen Charaktere aus dem Strategiespiel Warcaft III The Frozen Throne. Vor 14 Jahren sollte mir dieser Wunsch mit der ersten WoW Erweiterung The Burning Crusade erf√ľllt werden. In diesem ersten Addon hat mich Blizzard in einen anderen Kosmos Teleportiert. Es … weiter

Meinung zu Blizzard: Wo bleibt die einstige Innovation?

Gro√ü angek√ľndigt und eines der Highlights der blizzcon 2018 ist laut mehreren Gaming Magazin unbestreitbar das Remaster von Warcraft 3. Ich muss zugeben ich bin auch sehr angetan, endlich was neues im Echtzeitstrategie-Genre! Haben doch zuletzt Studios wie EA bitter entt√§uscht, was etwa den Neustart ihrer Command & Conquer-Reihe betrifft. Aber auch Blizzard schafft es … weiter

Retro-Check: World of Warcraft

Mit World of Warcraft startete im Jahr 2004 ein Videospiel, das den Grundstein f√ľr den heutigen Erfolg vieler MMORPGs legte. Was habe ich mich damals gefreut als endlich wieder ein Spiel im Warcraft-Universum herauskam. Denn nun konnte ich endlich eine Welt, welche ich bereits in Warcraft III kennenlernen durfte, aus der Third-Person-Perspektive meines eigenen Charakters … weiter

Starcrafts Mod: Wie aus einem Youtube-Hit ein Spiel wurde!

Vor drei Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Carbot Animations auf der Plattform Youtube. Das sechs Mann starke Animationsteam begann auf Basis der Starcraft Spiele witzige Cartoon Animationen √ľber typische Gameplay Inhalte des Spiels zu ver√∂ffentlichen. Mit mittlerweile mehr als 842 Tausend Abonnenten hat sich um die Episoden der Marine und Zerg Abenteuer eine breite Fan … weiter

Warcraft III – Reign Of Chaos: Test, Review

Ein geheimnisvoller Prophet erscheint dem jungen Kriegsh√§uptling Thrall und offenbart ihm das Ende der Welt von Azeroth. W√§hrend mit Hilfe des Unbekannten der Ork Anf√ľhrer seine Horde in ein fernes Land f√ľhrt offenbart sich eine Dunkle Seuche in dem Nord√∂stlichen K√∂nigreich Lordaeron. Kronprinz und Paladin Anw√§rter Arthas muss auf Befehl seines Vaters, dem K√∂nig, und … weiter

Diablo 3: Test, Review

Es herrscht wieder einmal Chaos auf dem Kontinent Sanktuario. Ein Meteor durchschl√§gt den Himmelsph√§re √ľber das Gebiet rund um Tristram. Der einstige Schauplatz an dem Diablo das K√∂nigshaus Leorics verdarb und seine Macht ausbaute wird wieder Zeuge unvorhersehbaren Schreckens. Denn als der Meteorit in die alte Kathedrale einschl√§gt rei√üt er den letzten verbliebenen¬† Horadrim Deckard … weiter

Kolumne: Diablo 3 wird seinem Hype nicht länger gerecht

Wer h√§tte es gedacht?.. Schon im Vorfeld wurde der Onlinezwang des Action Rollenspiels Diablo 3 seitens vieler Spieler bem√§ngelt und nun sind bereits 2 Wochen seit der Ver√∂ffentlichung vergangen und Blizzards Server haben neben dem Error 37 ( kein Verbindungsaufbau m√∂glich) mit noch ganz anderen Problemen zu k√§mpfen. So wurde auf diversen Seiten der Diebstahl … weiter

R√ľckblick: Diablo 3 OpenBeta Wochenende

Wie so viele andere habe auch ich das Wochenende genutzt um die Open Beta von Diablo3 auszuprobieren. Nach mehreren Verbindungsabbr√ľchen und unz√§hligen Mausklicks sp√§ter konnte ich beruhigt das Spiel beenden und meine Charaktere auf dem Server sterben lassen. Mein erster Eindruck spiegelte genau das was ich mir erwartet hatte. Blizzard ist der Linie des Vorg√§ngers … weiter

R√ľckblick: Warcraft II – Tides of Darkness (PC)

  Hersteller: Blizzard Entertainment Release:¬†9. Dezember 1995 Produktionsjahr: Februar 1995 Platformen: MS-DOS, Linux, Sega Saturn, Playstation 1, Pc (Windows) Genre: Echtzeit-Strategiespiel Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Nachdem die Horde der Orks, angef√ľhrt vom legend√§ren Ogrim Doomhammer, die Stadt Sturmwind im S√ľden Azeroths zerst√∂rt hatte, segelte die Barbarenmeute weiter nach Norden richtung Lordaeron. … weiter

» Blizzard Entertainment

R√ľckblick: World of Warcraft The Burning Crusade

Dominik am 24.Oktober 2021 um 16:10:54

Was ich seiner Zeit bei World of Warcraft Classic sehr vermisste waren die wirklich sehr coolen Charaktere aus dem Strategiespiel Warcaft III The Frozen Throne. Vor 14 Jahren sollte mir dieser Wunsch mit der ersten WoW Erweiterung The Burning Crusade erf√ľllt werden. In diesem ersten Addon hat mich Blizzard in einen anderen Kosmos Teleportiert. Es ging erstmals durch das dunkle Portal in den verw√ľsteten Landen in die Scherbenwelt, einst Draenor die eigentliche Heimatwelt der Orks und Draenei. In dieser neuen Welt werden wir nicht nur unz√§hlige neue Gegner und V√∂lker kennenlernen sondern auf ein wohl bekanntes Gesicht von Warcraft III Illidan Sturmgrimm samt Hofstaat treffen. Dieser hat sich im Schwarzen Tempel einst Heimatfestung des Grubenlords Magtheridon verbarrikadiert. Von diesem St√ľtzpunkt aus regiert Sturmgrimm die zerst√ľckelte Scherbenwelt mit ihrer Flora aus S√ľmpfen, kahlen Gebirgen und tiefen W√§ldern. Auch die beiden Fraktionen Allianz und Horde bekommen gegen diesen Gegner neue Unterst√ľtzung in Form von Blutelfen, den einstigen Hochelfen im Norden Lordaerons, sowie den auf Azeroth gestrandeten Draenei. Mit diesen beiden V√∂lkern fanden auch der Paladin und der Schamane ihren Weg in die jeweils entgegen gesetzte Fraktion. Somit war dieser Unterschied zwischen Horde und Allianz der noch in Classic bestand hatte aufgel√∂st worden. Da beide Startv√∂lker auch ihre Heimat im alten Azeroth hatten konnte man bis Stufe 20 die neuen Gebiete von Elfen und Draenei bespielen. In die Scherbenwelt konnte man mit seinem Charakter ab der Stufe 58 eintreten. Auf der anderen Seite des dunklen Portals erwartete uns auch gleich die brennende Legion welche das Portal mit ihren D√§monen und H√∂llenbestien zu st√ľrmen versuchte.

Gleich zu Beginn findet Ausr√ľstungstechnisch ein gro√üer Reset statt. Die alten Tier 1 Epics konnte man schon sehr schnell gegen Blaue und gr√ľne Items der Scherbenwelt eintauschen. Lediglich Gegenst√§nde √ľber jener Tier 1 Stufe konnten ein wenig l√§nger in den Ausr√ľstungsslots verweilen. Die neuen Quests boten auch etwas Abwechslung im direkten Vergleich mit den √∂den Aufgaben aus der alten Classic Welt. Auf dem R√ľcken eines Windreiters d√ľrfen wir auf Seiten der Horde Bomben auf Soldaten der brennenden Legion schleudern. Haben wir in dieser Quest die Vorgaben an get√∂teten Feinden erledigt wurden wir auch gleich mit tollen Items belohnt. Auf der H√∂llenfeuerhalbinsel wartet auch auf beide Fraktionen die erste Instanz welche ein Merkmal aufweisen wird welches in den gesamten folgenden World of Warcraft Erweiterungen bestand haben sollte. Endg√ľltig vorbei waren die Zeiten in welchen wir Stundenlang durch eine Instanz wanderten und von Boss zu Boss uns durchschlugen. Das Konzept der mehreren kurzen Instanzen aus dem Scharlachroten Kloster aus Classic fand Einzug in The Bruning Crusade. Die erste Instanz, die H√∂llenfeuerzitadelle, bestand aus mehreren Fl√ľgeln mit jeweils daf√ľr vorgesehenen Quests. Auch die Bosse in diesen Instanzen waren gleich richtig coole Modelle die vom D√§monen bis zum Drachen reichten. Dieses Konzept erlaubte mehrere Runs auf die Instanzen welche bereits Jahre zuvor im Kloster f√ľr sehr viel Spa√ü sorgten. Der letzte Fl√ľgel dieser Instanzen auf welche wir in fast jeden Gebiet trafen war f√ľr das Endgame vorgesehen.Zudem gab es noch die Unterscheidung zwischen normal und heroisch wobei letzteres den Schwierigkeitsgrad um einige Parameter erh√∂hte.

Eine weitere Neuerung in diesem ersten Addon war die Einf√ľhrung von Flugreittieren mit denen wir allerdings nur in der Scherbenwelt durch die L√ľfte fliegen durften. Wie bereits bei den herk√∂mmlichen Reittieren gab es auch bei ihren Flugversionen epische und normale Mounts. Auch die aus dem Schlingendorntal bekannten Quests zu J√§geraufgaben fanden in der Region Nagrand ein Comeback und man war damit ziemlich besch√§ftigt die vielen Wildtierarten zu jagen. Ebenfalls in Nagrand gab es eine Arena in einem Ogerdorf in welcher wir in einer Gruppe verschiedene Elite Bosse der Reihe nach besiegen konnten. Als Belohnung gab es f√ľr den Einstieg in den Endcontent sehr gute rare Waffen pro Klasse versteht sich. Das Endgame setzte sich aus vielen Raid und Heroic Instanzen zusammen. Welche angefangen mit dem Tier 4 Set aus Karazhan bis zum optisch sehr beeindruckenden Tier 6 Seit aus Illidans schwarzen Tempel bestanden. Mit dem letzten Update f√ľhrte uns Blizzard zum letzten Big Boss auf dem Sonnenplateau in Quel Thalas der Blutelfen wo die wenigsten Spieler auf den D√§monenlord Kil’jaeden treffen konnten. Doch auch im Bereich PvP hat sich damals einiges getan und das alte Ehrensystem mit seinem im Vergleich zu damaligen Tier Sets eher schw√§cheren Items wurde kr√§ftig aufgewertet. Es gab einen neuen PvP Modus in welchen kleine Teams gegeneinander in einer Arena antreten konnten. F√ľr jede Arena Season gab es passende Sets und epische Items. Diese Ausr√ľstungen konnten locker mit ihrer PvE Konkurrenz aus den Raid Instanzen mithalten. Auch wirklich n√ľtzlicher Schmuck war bei diesen Gegenst√§nden mit von der Partie.

Gab es noch zu Classic Zeiten f√ľr jedes Volk eine eigene Hauptstadt wurde dieses Konzept f√ľr die Scherbenwelt verworfen. In den W√§ldern von Terokkar gab es eine zentrale Stadt die f√ľr Horde und Allianz gleicherma√üen zug√§nglich war. Neutrale Elite W√§chter sorgten daf√ľr das sich zumindest schw√§chere Charaktere nicht gleich an die Gurgel gehen konnten. Shattrath wurde diese Siedlung im Spiel benannt. In jener gab es auch zwei verfeindete Gruppierungen welchen sich der Spieler anschlie√üen konnte. Die Aldor und die elfischen Seher. Beide Fraktionen waren auf einer Anh√∂he durch einen Aufzug erreichbar. In Shattrath lie√üen sich auch die Lichtwesen Naaru begegnen. Ebenfalls bekommt man eine kleine Einf√ľhrung in den Aufbau der Stadt durch den aus Warcraft II bekannten Erzmagier Khadgar. F√ľr jenen Charakter wurde damals allerdings noch ein ziemlich altes Charaktermodel verwendet.

The Burning Crusade war f√ľr mich damals die letzte Erweiterung die ich f√ľr World of Warcraft in vollem Umfang bespielt hatte. Ich muss zugeben weiter als die Raid Instanz Festung der St√ľrme bin ich nicht gekommen konnte aber den weiteren End Content bei einem guten Freund von mir weiterverfolgen. Mit der Neuauflage von WoW Classic ist seit einiger Zeit wieder das erste WoW Addon spielbar was f√ľr Nostalgie Fans sicherlich sehr befriedigenden Charme hat. Ich habe beim Schreiben dieses Artikels s√§mtliche Aspekte aufgelistet die f√ľr mich damals nennenswert im WoW Addon waren. Ich hoffe ich habe alle wichtigen Features dieses Addons in diesem Artikel aufgelistet. Falls euch noch ein paar Sachen einfallen sollten die ich vergessen haben sollte zu erw√§hnen k√∂nnt ihr mir diese gerne in den Kommentaren schreiben. Wer jetzt wieder Lust auf The Burning Crusade bekommen haben sollte kann das Spiel aktuell wieder spielen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (1)
0 » Retro

Meinung zu Blizzard: Wo bleibt die einstige Innovation?

Dominik am 6.November 2018 um 16:11:11

Gro√ü angek√ľndigt und eines der Highlights der blizzcon 2018 ist laut mehreren Gaming Magazin unbestreitbar das Remaster von Warcraft 3. Ich muss zugeben ich bin auch sehr angetan, endlich was neues im Echtzeitstrategie-Genre! Haben doch zuletzt Studios wie EA bitter entt√§uscht, was etwa den Neustart ihrer Command & Conquer-Reihe betrifft. Aber auch Blizzard schafft es uns Fans mit seinem neuen Mobile Ableger wie Diablo Immortals zu entt√§uschen. Streng genommen gibt es da kein wirklich neues Spiel.Vieles, wobei ich jetzt nicht wirklich f√ľr alles sprechen kann, sind recycelte Grafiken die einfach f√ľr Smartphone Aufl√∂sungen angepasst worden sind. Da gibt es keine neuen Helden oder D√§monen die man in den Trailern sehen konnte. Einfach altes auf ein anderes System mit Bedienung portiert und schon ist ein neues Spiel geboren. Ich bin ehrlich ich habe keine Ahnung was da programmiertechnisch die Studios geleistet haben aber im Endeffekt ist das doch zu wenig. Ein neues Addon f√ľr Diablo 3 h√§tte vollkommen ausgereicht das mittlerweile eher angestaubte Spiel wieder etwas aufzufrischen. Da werden auch ein paar neue F√§higkeiten der Spielfiguren nicht ausreichen alt eingesessene Fans aus dem Stall zu holen. Sicher bei der neuen Generation an Gamern kann Immortal mit seinem gameplay und Schnitzerei effektiv punkten, es gibt ja auch in dieser Kategorie nicht so viele Apps die dem Spiel da das Wasser reichen werden k√∂nnen.Und doch denke ich das die Spielfirma Blizzard da mehr kann als einfach diesen Mobile Klon auf den Markt zu werfen.Komme ich zur√ľck zu Warcraft 3 Reforged. An f√ľr sich eine wirklich nette Zugabe und bei einem vorl√§ufigen Preis von 30 US Dollar auch ein gutes Schn√§ppchen. Im Vergleich zum Starcraft Remaster mit seinen h√∂her aufgel√∂sten Texturen ein wahrer Segen. Reforged bietet bessere Modelle bei gleichem gameplay das sich von dem im Original kaum unterscheiden wird. Nachdem was ich so bisher gelesen habe soll das Spiel auch einem lang anhaltenden Support unterzogen werden. Das ist nat√ľrlich wichtig da letztendlich das Multiplayer Erlebnis dar√ľber entscheiden wird wie lebensf√§hig das Remaster sein wird.

Aber bei aller Euphorie ist das Warcraft-Remaster bei genauerer Betrachtung auch nichts wirklich neues. Die Engine ist die gleiche, Modelle werden aus WoW entnommen oder neu erstellt und eine bereits sehr vorhandene erfolgreiche Geschichte wird mit neuen Polygonen neu aufgetischt. Ich glaube, dass auch hier neue Spieler mehr angesprochen werden als die alten Hasen. Ok, gut, wenn man die Twitch Streams erfolgreicher E-Sportler in der Kategorie Warcraft 3 Frozen Throne anschaut kommen bei den oberen Top Spielern schon ein paar Tausend Aufrufe zusammen. Ich bin aber dennoch √ľberzeugt, dass viele neue junge Spieler die in den Jahren 2012 bis 2018 WoW f√ľr sich entdeckt haben nicht wirklich von den Spielen davor wissen, welche diese Reihe erst so ber√ľhmt gemacht hatte. Mir ist bewusst, dass so lange WoW noch Millionen Spieler an sich binden wird, kein Nachfolger zu Warcraft 3 erscheint. Ich finde es aber schade, dass ein Remaster von Warcraft 3 mit so wenig innovationen daher kommt. Vielleicht muss es das auch gar nicht?

Der Einzelspieler des Spieles kann mich mit seiner Kampagne nicht hervorlocken. Der ins Battle.net integrierte Multiplayer hat da schon eher die Chance mich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zu binden. Ich bin gespannt ob Blizzard da noch einige Bonus Missionen einbauen wird das w√ľrde die Story wenigstens etwas aufpeppen.Wir sind von Blizzard gew√∂hnt das gute Spiele viele Jahre dauern um ver√∂ffentlicht zu werden aber die Schnelligkeit und Kurzlebigkeit des Marktes kann auch diese gro√üe Firma, obwohl die alten Titel bis heute immer noch sehr viel ausmachen,nicht ignorieren.Das man aber schnell in den Mobile Markt interveniert um sich noch mit seinem Namen aus vergangenen Tagen etwas vom Kuchen abzuschneiden und das auch noch mit einer so starken Marke wie Diablo, welches in einen recycelten schnell zusammen geschusterten Spiel neu auferlegt wurde, finde ich im Endeffekt mehr wie sch√§big. Zum Warcraft Remaster kann ich oberfl√§chlich auch nur sagen das da echt der Mehrspieler √ľberzeugen und in gewisser Hinsicht den √§lteren √ľbertrumpfen muss um m√∂glichst viele Spieler binden zu k√∂nnen.Interessant wird es mit dem Welten Editor der auch zum Inhalt der Remaster Version geh√∂ren wird. Damals anno 2004 hatte dieser bei der Erstellung von Titeln wie Dota, WoW Risk oder Footman ma√ügeblich dazu beigetragen das aus manchen dieser Funmaps eigene Spiele wurden. Ich bin gespannt welche Maps uns die Modder in der Remaster version liefern werden, Defense of the Ancients d√ľrfte wohl eindeutig ausfallen.Alles in allem vermisse ich bei der Firma Blizzard die Innovationskraft die bis zum erscheinen von WoW 2004 immer vorhanden war. Ein wirklich von Grund auf neues Spiel wie seinerzeit Starcraft ode Warcraft gibt es nicht. Stattdessen werden vorhandene Universen ausgebaut,siehe WoW, oder bereits verwendetes kreatives Material neu aufgetischt. Liegt es daran das einfach die K√∂pfe hinter diesen Welten und spiele mechaniken nicht mehr bei Blizzard besch√§ftigt sind? Da muss sich einfach einmal etwas mehr tun als Remaster von wahren Klassikern und wieder verbrauchtes Material in neuen Spiel verpackt zu ver√∂ffentlichen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (6)
0 » Kolumnen

Retro-Check: World of Warcraft

Dominik am 18.Februar 2018 um 15:02:34

Mit World of Warcraft startete im Jahr 2004 ein Videospiel, das den Grundstein f√ľr den heutigen Erfolg vieler MMORPGs legte. Was habe ich mich damals gefreut als endlich wieder ein Spiel im Warcraft-Universum herauskam. Denn nun konnte ich endlich eine Welt, welche ich bereits in Warcraft III kennenlernen durfte, aus der Third-Person-Perspektive meines eigenen Charakters erkunden und betrachten. Damals war World of Warcraft das erste Spiel, das ich von meinem damaligen Auszubildendengehalt gekauft hatte.  Nun rund 14 Jahre sp√§ter denke ich, dass es endlich an der Zeit w√§re, dieses Schwergewicht nochmals unter einen Pr√ľfstand zu stellen und zu erkl√§ren, was den Reiz an diesem Spiel, der Classic Version, ausmachte. Wir werden f√ľr diesen Testbericht auf einem privaten Server spielen, da es World of Warcraft Classic offiziell nicht mehr gibt und auch von Seiten des Entwicklers Blizzard keine Server mehr zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bildquelle: quirkilicious.deviantart.com

In World of Warcraft haben wir die Auswahl zwischen zwei sich bekriegenden Fraktionen, der Allianz auf der einen und Die wilde Horde auf der anderen Seite. Insgesamt d√ľrfen wir aus 8 unterschiedlichen Rassen unseren Charakter erstellen. Dies sind unter anderem Die Menschen, Zwerge, Nachtelfen und Gnome auf der Allianz Seite w√§hrend wir auf Seite der Horde zwischen Ork, Troll, Tauren und Untoten w√§hlen k√∂nnen. Wir entscheiden uns f√ľr die Allianz und nehmen einen m√§nnlichen Nachtelfen. Jetzt ist es an der Zeit eine Klasse f√ľr unser Schlitzohr fest zu legen. Hierbei haben wir die Auswahl zwischen Krieger, Paladin (nicht f√ľr Nachtelfen), J√§ger, Schurke, Druiden, Priester, Schamane (nur Hordenseite), Hexenmeister (nicht f√ľr Nachtelfen) und Magier (ebenfalls nicht f√ľr Nachtelfen spielbar).

F√ľr unseren Elfen scheint mir der Krieger am spa√üigsten zu sein. Also werfen wir uns den Gefahren Azeroths in der Haut eines Keulen schwingenden, wilden, naturverbundenen Elfen entgegen. Unser Start ist eine vom Festland abgelegene Insel auf der wir bis zur Stufe 10 unsere Sporen verdienen werden. Die zu erlernenden F√§higkeiten unseres Charakters setzen wir im Gegensatz zu den meisten anderen Klassen mithilfe von Wut punkten um. Diese Energie besteht nicht aus einem Vorrat aus dem wir sch√∂pfen k√∂nnen, wie etwa Mana, sondern muss mittels k√§mpfen aufgebaut werden. Mit jedem erhaltenen Wut Punkt k√∂nnen wir unsere unterschiedlichen Fertigkeiten effektiv einsetzen. Beim erreichen der Stufe 10 steht uns zudem der Talentbaum offen. Dieser ist in drei Sparten: Berserker, Waffen und Verteidigung gegliedert. Im Berserker Baum k√∂nnen wir einen m√§chtigen K√§mpfer gestalten w√§hrend der Waffen Krieger ein Spezialist in der Handhabung unterschiedlichster Waffengattungen ist. Der letzte Baum l√§sst unseren Charakter den Weg des Tanks beschreiten. Tanks sind in World of Warcraft K√§mpfer die mittels Aggro die Gegner an sich binden und somit schw√§chere Spieler vor deren Schaden sch√ľtzen. In der Regel k√§mpft der Tank mit Einhandwaffe und Schild. Tanks sind vor allem im Spiel bei den Instanzen gefragt. In diesen speziellen Bereichen warten Bosse, Quests und besonders starke Elite Gegner auf uns als Spieler. Da die Elitefeinde sehr viel einstecken und vor allem austeilen k√∂nnen ben√∂tigt eine Instanz Gruppe, in der Regel bestehend aus 5 Spielern, einen Tank sowie einen Heiler. Der Rest der Truppe besteht aus Damage Dealer (abgek√ľrzt DD). F√ľr unseren Nachtelfen w√§hlen wir den Weg des Verteidigers. Es wird uns genug Gelegenheit verschaffen in Gruppen f√ľr Instanzen aufgenommen zu werden.

Haben wir alle Quests (Aufgaben) und die Stufe 10 erreicht geht es mittels Fluggreif per Schnelltaxi auch gleich zum Festland wo wir an der Dunkelk√ľste weiter leveln werden. Mit steigender Stufe und den damit einhergehenden neuen Gebieten fallen mir auch gleich die sehr langen Laufwege auf, die wir nehmen m√ľssen um zwischen den verschiedenen St√§dten und Kasernen reisen zu k√∂nnen. Mit genug Silber in der Tasche k√∂nnen wir selbstverst√§ndlich auch den Reiseweg via Greif beschleunigen und anbei einige h√ľbsche Sehensw√ľrdigkeiten der Landschaft aus der Luft begutachten. Doch daf√ľr fehlt meinen Elfen das n√∂tige Kleingeld. Denn ich habe mich f√ľr einen Beruf entschieden um unseren Krieger auch gleich passende Ausr√ľstung herstellen zu k√∂nnen das verschlingt Geld. Dazu wurde ich Schmied und Bergbauer. Andere Berufe wie Lederer, K√ľrschner oder Schneider sind f√ľr einen Ketten tragenden Nahk√§mpfer eher ungeeignet. Bis zur Stufe 40 hei√üt es f√ľr uns erstmal dann wohl weiter umher marschieren bis wir das Gold f√ľr unser erstes Reittier ( einen wei√üen Tiger ) zusammengekratzt haben. Mit dem Reitgef√§hrten ist das Reisen gleich mal viel angenehmer. Mit dem Bodentier erreichen wir eine h√∂here Geschwindigkeit als zu Fuss. Wenn jedoch uns Gegner √∂fters treffen und wir dadurch kritischen Schaden erleiden k√∂nnen wir auch ganz schnell von unserem Reittier herunter geworfen werden. Sollte das passieren hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen auf unser Tier, wir behalten es immer.

In World of Warcraft gibt es verschiedene Gegenst√§nde und Ausr√ľstungen die farblich voneinander unterschieden werden. Graue oder Wei√üe Items stehen f√ľr einen minderwertigen Wert und sind meistens dazu geeignet ein paar Kupfer oder Silberlinge zu verdienen indem man sie verkauft. Gr√ľne Gegenst√§nde geben immer einen Attributbonus, diese Items z√§hlen zur Standard Ausr√ľstung im Gegensatz dazu findet man Rare ( Blaue ) Waffen und R√ľstungen meistens in Instanzen bei Bossen oder durch Gl√ľck auch bei normalen Gegnern. Die letzten epischen ( Lila ) Items gibt es zu 80% nur bei Raid Instanzen. Bei einem Raid besteht die Instanz Gruppe aus 20 bis 40 Spielern. Raids sind der End Content von WoW und finden nur im letzten Level 60 statt. Raid Bosse zeichnen sich besonders durch ihre hochskalierte Gr√∂√üe und den starken Attacken aus . Besondere Vertreter dieser Art sind der F√ľrst der Feuerelementare, Ragnaros, sowie der heimt√ľckische wahnsinnige schwarze Drache Nefarian. Beide Gegner findet man nur in den Schwierigsten Raid Instanzen geschmolzener Kern und Pechschwingen Hort. Bei den weiter oben erw√§hnten epischen Items gibt es auch Set Gegenst√§nde die, sollte man ein Set vollst√§ndig haben, sich erg√§nzen und sogar Charakter F√§higkeiten verbessern k√∂nnen. Die Sets, namentlich auch Tier Set genannt, sind immer f√ľr eine Klasse zugeordnet. So kann unser Krieger zum Beispiel kein Magier Set tragen. Beim erreichen der Stufe 60 gibt es auch neue Reittiere zum erwerben. Diese epischen und optischen sehr aufgemotzten Modelle erh√∂hen das Lauftempo um ganze 100%. Dementsprechend sind diese Tiere auch sehr Kostenintensiv und m√ľssen durch Monate langes Gold farmen erwirtschaftet werden. Fernab dieser M√∂glichkeit durch Raids besonders starke Ausr√ľstung zu erhalten gibt es noch den PvP ( Spieler gegen Spieler ) Modus. Was w√§re Warcraft ohne den ewigen Konflikt zwischen Horde und Allianz ? Im PvP gibt es bis zu 14 Rangstufen die erspielt werden k√∂nnen. Dies k√∂nnen wir durch Open World Raids zB. Auf St√§dte der jeweils anderen Fraktion erreichen oder wir besuchen die Schlachtfelder welche eigene PvP Areale untergliedert in Instanzen sind. Bei diesen Instanzen stehen uns die Warsong Schlucht, Das Arathi-Becken und das Alteractal zur Verf√ľgung. Alle drei Gebiete unterscheiden sich in der Zielsetzung f√ľr die Spieler. Im Warsong Gebiet spielen wir einen Capture the Flag Modus, Im Becken m√ľssen wir S√§gewerke, Farmen und Minen besetzen um so Punkte zu sammeln und im Tal ist es ein Kriegsspiel von 40 gegen 40 Spielern wobei die Fraktion gewinnt welche den feindlichen Feldmarschall besiegt. Beides ,40 Mann Raids sowie der PvP Modus sind sehr Zeitintensiv und fordern von uns als Spieler eine Menge ab. Ohne eine eng zusammenarbeitende Gilde erreicht man bei beiden F√§llen so gut wie gar nichts. 40 Spieler dazu zu bringen erfolgreich Bosse und Elite Gegner zu besiegen fordert viel Planung und soziale Koordination ab. Doch wenn man es schafft erfolgreich zusammen zu spielen macht der End Content umso mehr Spass.

Wie bei bereits beim Vorg√§nger, dem Strategie Spiel Warcraft III Frozen Throne, setzt auch das MMORPG World of Warcraft grafisch auf einen bunten Comicstil. Die Figuren besitzen sehr wenig Polygone und Detailtiefe was ein Spielen auch auf einen 1,3 Ghz Pentium mit einer Geforce 4 Ti sowie 512 MB Arbeitsspeicher erm√∂glicht. Die Darstellung von Wasser wird im Spiel ohne, f√ľr damalige Verh√§ltnisse √∂fter eingesetzte, Spiegelung angezeigt. Bei den Texturen hielt sich Entwickler Blizzard ebenfalls sehr zur√ľck. Nahe zu alle Texturen bestehen aus Handgemalten grafischen Darstellungen das man ihnen auch ansieht. Um das Spiel f√ľr m√∂glichst viele Spieler auch mit eher schlechten Rechnern spielbar zu machen wurde auf dynamische Schatten verzichtet und man hat anstatt eines dem Stand der Sonne korrekt dargestellten Schatten nur einen weich gezeichneten schwarzen Punkt unter den Charakteren. Das GUI ist h√ľbsch aufbereitet und bereichert das Interface mit zahlreichen gezeichneten Symbolen von denen manche schon in Frozen Throne eingesetzt wurden. Das Wettersystem zeigt besonders bei Witterungen wie Nebel oder Schnee sich von seiner sch√∂nsten Seite. Zwar verzichtet Blizzard auch hier auf all zu aufgeladene Effekte aber die Beleuchtungen und Lichtpunkte sind sehr gut gesetzt und lassen die Landschaften sehr sch√∂n erscheinen. Hin und wieder gibt es einige Grafik Bugs wie etwa beim Reiten wenn eingesteckte Schwerter oder √Ąxte in das Reittier ragen oder √Ąste den Charakter durchbohren wenn man an einem Baum vorbei reitet. Nostalgische Warcraft Gef√ľhle erwachen dann wenn man durch die Ruinen von Lordaeron schreitet um die Hauptstadt der Untoten zu besuchen oder das eindrucksvolle Sturmwind betritt. Die Entwickler haben sich besonders viel M√ľhe darin gegeben bekanntes aus anderen Warcraft Spielen grafisch aufgewerteter in WoW in Szene wieder zu geben. Das f√§ngt bei Gegnern wie etwa Gnollen an und h√∂rt bei Ortschaften und Gebirgen auf.

Mein Fazit:

Nach so langer Zeit mal wieder die Festplatte drehen zu lassen und das in die Jahre gekommene WoW Classic wieder zu spielen lie√ü einige alte Gef√ľhle und Erinnerungen in mir aufwecken. Es ist nun mal ein ganz anderes Spiel als die heutige Version von World of Warcraft. Vieles ist komplizierter und anstrengender. So f√§llt der Gruppen Finder f√ľr das Suchen von Instanz Mitspielern komplett weg und das Reisen ist vor allem von Stufe 1 bis 40 eine Heiden Qual. Possitiv muss ich anmerken dass das Spiel doch wesentlich sozialer abl√§uft als es im heutigen Zustand der Fall ist. Man muss sich mit seinen Mitspielern schon ordentlich koordinieren und Absprachen in Gilden halten um vor allem im End Content des Spiels Aufgaben meistern zu k√∂nnen. Das Klassensystem ist sehr individuell auf die jeweiligen Klassen zugeschnitten auch das ist in der modernen Version des Spiels eher eine Ausnahme wo alle Klassen fast die selben Funktionen besitzen. Die Aufteilung von Paladinen und Schamanen in die Fraktionen gibt vor allen diesen beiden Klassen eine sehr einzigartige Rolle als Hybriden. Trotz der vielen sozialen Kompetenzen und der individualisierten Klassen bleibt Classic WoW ein Zeitfresser. Als Sch√ľler oder Auszubildender ein interessantes Spiel aber wenn es dann doch Richtung Beruf und Studium geht kann ich von diesem Spiel nur abraten. In der Classic Version des Privat Servers auf dem ich gespielt hatte konnte ich zwar das max Level erreichen aber der End Content blieb mir zum gr√∂√üten Teil verwehrt. Daf√ľr fehlte mir einfach die Zeit und es gibt wichtigere Dinge f√ľr mich als WoW zu zocken. Trotz allem erreicht das Spiel bei mir ein sehr gutes Testergebnis. Nicht umsonst war im Jahr 2004 World of Warcraft das erste MMO welches die breite Masse erreichte.

viele Klassen und Rassen sehr lange Laufwege
verschiedene Berufe Zeitfresser
schöne Comicgrafik wenig Polygone, schwache Detailtiefe
interessanter End Content
PvP Modus
Große offene Welt

8 /10

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (7)

Starcrafts Mod: Wie aus einem Youtube-Hit ein Spiel wurde!

Dominik am 30.Mai 2017 um 15:05:49

Vor drei Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Carbot Animations auf der Plattform Youtube. Das sechs Mann starke Animationsteam begann auf Basis der Starcraft Spiele witzige Cartoon Animationen √ľber typische Gameplay Inhalte des Spiels zu ver√∂ffentlichen. Mit mittlerweile mehr als 842 Tausend Abonnenten hat sich um die Episoden der Marine und Zerg Abenteuer eine breite Fan Basis gebildet. Mittlerweile k√∂nnen die Animatoren und Designer der Serie von ihrer Arbeit leben. Zeit f√ľr das Team den n√§chsten Schritt f√ľr ihre kultigen Cartoons zu gehen. Mit der Billigung durch den Offiziellen Entwickler und Publisher Blizzard arbeitete das kleine Indie Team an einer Mod welche die Cartoon Figuren auf den Bildschirm zaubern und kontrollieren l√§sst. Das grundlegende Gameplay von Starcraft 2 wurde dadurch nicht wesentlich ver√§ndert. Wir steuern die uns bekannten Rassen der Menschen, Zerg und Protoss durch taktische Echtzeitgefechte. Obwohl sich an diesem Spielinhalt nicht viel √§ndert bietet das Animationsteam noch einige √úberraschungen und extra Modis um den Spieler bei Laune zu halten. Einige dieser Modis ist zB der sogenannte K√§se Modus. Dabei k√∂nnen innerhalb der ersten 5 Minuten im Spiel alle Einheiten in verschiedene K√§sesorten verwandelt werden die jeweils ihren eigenen K√§se Skill besitzen. In Flagge des Triumphs kann man, wenn eine neue Erweiterung an Geb√§uden gebaut wird, eine CarBot-Flagge des Triumphs erhalten welche im Spiel lustige Trompeten T√∂ne von sich gibt. Nun steht die Frage im Raum was genau diese Mod bezweckt und wozu man sie spielen sollte wenn man das Urspr√ľngliche Starcraft in besserer Grafik und gleichem Gameplay bereits spielen kann? Der Hauptfaktor bei Carbot Animations Mod liegt eindeutig auf spa√üige Gefechte im Mehrspieler die mit lustigen Animationen aus der bekannten Cartoon Serie verkn√ľpft sind. Die Entwickler selber legen viel Wert darauf das die Spieler vom eher hektischen Starcraft 2 im Battle.net abschalten k√∂nnen und in eine Comichafte Welt abtauchen k√∂nnen, die das Spielgef√ľhl auflockert und in lustigen Szenen r√ľberbringt. Vor allem sollen Casual Spieler mit der Mod angelockt werden um Starcraft wieder f√ľr diese Spieler Gruppe interessanter machen.

Bis jetzt konnte das 6 Mann starke Team √ľber 99 Tausend US Dollar f√ľr sein Projekt zusammenkratzen. Damit ist es dem Indie Entwickler nun m√∂glich zus√§tzliche Programmierer und Game Designer in Vollzeit an seiner Mod zu besch√§ftigen. Dies ist auch bitter n√∂tig denn alleine um alle Starcraft Einheiten in den Cartoon Look zu erstellen brauchen die Animatoren 348 Frames (Einzelbilder) pro 2D Sprite. Diese werden alle mit digitalen Grafik Tablets Handgemalt. Insgesamt sind es 54 Einheitengrafiken die die Designer in unterschiedlichen Konstellationen zeichnen m√ľssen. Dazu kommen noch die etwa 46 Geb√§ude plus die Landschaften der Maps. Man k√∂nnte jetzt sagen das Animationsteam k√∂nnte seine Grafiken von seiner Cartoon Produktionen verwenden doch daf√ľr sind sich die Entwickler zu Stolz. Sie wollen lieber alles Detailgetreu von neuem zeichnen.

Update: Starcrafts Mod ist bereits fertiggestellt und kann in vollem Umfang gespielt werden! Einfach der Anleitung beim Download folgen und das lustige Spiel kostenlos zocken.

 

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 3.0/5 (2)
0 » Indie

Warcraft III – Reign Of Chaos: Test, Review

Dominik am 7.Mai 2017 um 08:05:19

Ein geheimnisvoller Prophet erscheint dem jungen Kriegsh√§uptling Thrall und offenbart ihm das Ende der Welt von Azeroth. W√§hrend mit Hilfe des Unbekannten der Ork Anf√ľhrer seine Horde in ein fernes Land f√ľhrt offenbart sich eine Dunkle Seuche in dem Nord√∂stlichen K√∂nigreich Lordaeron. Kronprinz und Paladin Anw√§rter Arthas muss auf Befehl seines Vaters, dem K√∂nig, und mithilfe seines Mentors Lord Uther Lichtbringer nicht nur Marodierende Orkbanden in Schach halten, sondern auch gegen die Bedrohung der Seuche und ihrer Untoten Auswirkungen vorgehen. Doch ist der junge Prinz in der Lage all diesen Herausforderungen stand zu halten? Ist er nicht selbst ein Spielball in einem weitaus, f√ľr die Welt noch bedrohlicheren Plan? Die Antworten darauf erfahrt ihr in unserem neuen Testbericht zu Warcraft 3 Reign of Chaos.

Warcraft 3 ist der im Jahr 2002 erschienene Nachfolger zu Warcraft 2: Beyond the Dark Portal und geh√∂rt mittlerweile zu einem Retro Klassiker. Das Spiel basiert anders als sein Vorg√§nger auf einer 3D Engine welche die grafischen Darstellungen in einem ansprechenden aber durchaus bunten Comic Stil pr√§sentiert. Das Spiel verf√ľgt √ľber ein √§hnliches Spielsystem wie Warlords Battlecry. In diesem Steuern wir mit Maus und teilweise Tastatur ( f√ľr Hotkeys) Armeen die von mehreren Helden begleitet werden. Zu diesen Helden z√§hlen unter anderem der Menschenprinz Arthas sowie der Ork H√§uptling Thrall. Diese Spezialeinheiten verf√ľgen √ľber einen eigenen Manavorrat und Inventar das wir mit diversen Gegenst√§nden f√ľllen und somit unseren Helden Verbesserungen geben k√∂nnen. Das Mana brauchen wir um die F√§higkeiten der Helden einsetzen zu k√∂nnen. Diese erlangen wir mit dem Aufsteigen jeden Levels bis zur Stufe 10. Ab den 6 Level kann die Spezialfertigkeit frei geschaltet werden. Diese sind bei Arthas das Wiederbeleben Verb√ľndeter Einheiten und bei Thrall ein Erdbeben das feindliche Soldaten verlangsamt. Jeder Einsatz einer dieser F√§higkeiten verbraucht Mana Punkte die wir mit Tr√§nken oder der nat√ľrlichen Regeneration auffrischen k√∂nnen. Zum Allgemeinen Spielablauf geh√∂rt au√üerdem das Aufbauen einer Basis und die Produktion von Einheiten. Wir k√∂nnen unser Hauptgeb√§ude bei allen Vier im Spiel zur Verf√ľgung stehenden Rassen, Menschen, Elfen, Untote und Orks, in Drei Stufen ausbauen. Bei jeder neuen Stufe k√∂nnen wir neue Geb√§ude herstellen lassen welche neue Einheiten zur Rekrutierung bereitstellen. Die Ressourcen daf√ľr sind bei Warcraft 3 Gold und Holz. Das Gold bauen wir mit unseren Arbeitern in Minen ab w√§hrend das Holz √ľberall wo bewaldetes Gebiet ist besorgt werden kann. Unsere Armee verbraucht samt Helden einen Vorrat den wir mit H√∂fen erweitern m√ľssen um eine schlagkr√§ftige Truppe aufzustellen. Im Mehrspieler des Spiels kann unsere Armee aus bis zu drei Helden bestehen. Diese verbrauchen einen erheblichen Anteil am Vorrat. Daf√ľr ist es eine recht starke Kombination wenn man mit drei Level 10 Helden und der restlichen Armee seinen menschlichen Gegenspieler angreift. Um seine Recken auf die Maximale Stufe zu bekommen gibt es in den Maps so genannte Creep Lager. Das sind neutrale vom Computer gesteuerte Monster die sich allerdings nicht bewegen und immer an einer Stelle verharren. Mit dem Beseitigen dieses Ungeziefers erlangen unsere Helden Erfahrungspunkte und auch wertvolle Gegenst√§nde. Die Monster haben selbst unterschiedliche Stufen was die Erfahrungspunkte erh√∂hen kann. Professionelle Spieler nutzen teilweise die Bewegungsrouten der Creeps um ihren Gegnerischen Spieler den Weg abzuschneiden oder selbst einzukesseln. Diese Taktik funktioniert aber meistens nur gegen Menschliche Spieler. Neben den Standart Gefechten bietet das Battle.net, die Mehrspieler Plattform, noch die M√∂glichkeit auf Modifizierten Karten zu spielen. Das sind durch den Editor von der Community erstellte Mods die man einfach nur im Spiel herunterladen muss. Es ist also keine aufw√§ndige Installation notwendig um diese spielen zu k√∂nnen.

Storytechnisch hat es Warcraft 3 faustdick hinter den Ohren. Das Spiel präsentiert uns seine Geschichte in Form von sehr Hochwertigen CGI Filmsequenzen und Ingame Videos. Die Story ist sehr Abwechslungsreich und wartet mit einigen Überraschungen auf uns. Besonders die CGI Momente lassen die Kinnlade weit herunter klappen.

Mein Fazit:

Auch Heute noch 15 Jahre nach Erscheinen des Spiels macht es mir eine Menge Spass Warcraft 3 zu zocken. Die Grafik ist zwar nicht mehr auf der H√∂he der Zeit aber dank HD Patch lassen sich die bunten Figuren aus der Ferne weiterhin gut betrachten und kommandieren. Vor allem der Mehrspielermodus und die unendlich gro√üe Auswahl an Modifikationskarten machen eine Menge Spa√ü. Die Kampagne habe ich f√ľr diesen Testbericht wieder neu angefangen und ich muss sagen sie ist sch√∂n √ľbersichtlich gegliedert und erkl√§rt auch neuen Spielern auf recht einfache Weise das Spielprinzip. Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen der es noch nie gespielt oder davon geh√∂rt hat.

Drei spielbare Helden bunte und veraltete Grafik trotz HD Patch
Vier verschiedene V√∂lker Gefechte bei Drei Helden etwas un√ľbersichtlich
gut erzählte und Abwechslungsreiche Geschichte Gefechte im Mehrspieler nicht Einsteiger freundlich
fl√ľssiges Gameplay, Spiel wirkt wie aus einem Guss  
viele Mods dank einfachen Editor
Einsteigerfreundliches Tutorial
Actionlastiges Gameplay
sehr schöne CGI Videos
 

8,5 /10

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/5 (0)

Diablo 3: Test, Review

Dominik am 15.Juni 2012 um 22:06:41

Es herrscht wieder einmal Chaos auf dem Kontinent Sanktuario. Ein Meteor durchschl√§gt den Himmelsph√§re √ľber das Gebiet rund um Tristram. Der einstige Schauplatz an dem Diablo das K√∂nigshaus Leorics verdarb und seine Macht ausbaute wird wieder Zeuge unvorhersehbaren Schreckens. Denn als der Meteorit in die alte Kathedrale einschl√§gt rei√üt er den letzten verbliebenen¬† Horadrim Deckard Cain in die Tiefen der unterirdischen Katakomben des einstigen Palastes des untergegangenen K√∂nigs Leoric. Durch die dadurch freigesetzten Energien wird der verstorbene K√∂nig wieder ins Leben zur√ľckgerufen und mit ihm zahlreiche Untertanen die nun als wandelnde Leichen den neuen Ortsteil von Neu Tristram verw√ľsten. Nur durch Gl√ľck entgeht Cains Nichte Leah den Einschlag des √ľberirdischen Gesteinsbrocken und fl√ľchtet mit letzter Kraft in die nun von Zombie Horden belagerte Stadt. Dieses Ereignis blieb der Au√üenwelt nicht verborgen und unerm√ľdliche Helden machen sich auf dem Weg um sich der neuen Bedrohung zu stellen und Neu Tristram vor dem Untergang zu retten. Wir sind einer von Ihnen.

 

 

 

 

Mit Diablo 3 geht eine mehr als 10 j√§hrige Entwicklung endlich zu Ende. Blizzard hat sich viel Zeit gelassen und einen meiner Meinung nach bisher halbwegs gelungenen Nachfolger zum Hack&Slay Klassiker des Jahres 2000 erschaffen. Neben vielen √Ąnderungen am Talentsystem, dem Spielumfang insgesamt und der Grafik wurden au√üerdem 5 brandneue Klassen dem Spiel hinzugef√ľgt. Vorbei sind die Zeiten des Paladins, Amazonen und der Totenbeschw√∂rer. Stattdessen haben nun der auf Distanzangriffe spezialisierte D√§monenj√§ger, den universal einsetzbare Hexendoktor und der Nahkampf spezifische M√∂nch den Weg in die Pforten Sanktuarios gefunden. Die neuen Klassen bieten nur teilweise einen Kontrast zu ihren Vorspielern aus Diablo 2. So kann der M√∂nch neben zahlreichen Kung Fu Einlagen seine Gef√§hrten heilen und Feinde kurzzeitig au√üer Gefecht setzen. Der Hexendoktor beschw√∂rt mithilfe von Vodoo Zaubern unterschiedliche Gehilfen die Diablos Diener im Nahkampf binden k√∂nnen w√§hrend er selber mit dem Spuckrohr aus der Ferne agiert. Den D√§monenj√§ger sind B√∂gen und Armbr√ľste wichtiger als irgendwelche √Ąxte und Schwerter. Aus dem Hinterhalt √ľberrascht diese Klasse seine Gegner mit Pfeilhageln und Bolzengeschossen. Im direkten Kontakt mit Untergebenden der H√∂lle sieht er aber kein gr√ľnes Licht. Der Handel mit seltenen und wertvollen Gegenst√§nden und Waffen hat bereits Diablo 2 sehr gepr√§gt. So sehr das auf der Handelsplattform Ebay digitale Schwerter f√ľr echte Dollars zu ergattern waren. Blizzard hat dieses Konzept 1:1 in das neue Metzelspiel integriert. An erster Stelle wurde das Auktionshaus als wichtiger Bestandteil des Spieles integriert. Bereits im Vorfeld der Ver√∂ffentlichung hat der Publisher angedeutet das dieses System zum zentralen Spielinhalt des neuen Diablos geh√∂ren wird. Um den Handel zwischen den Spielern effektiver zu gestalten wurden au√üerdem die Droprates an dieses System angepasst. So kommt es sehr selten vor das man beim Spielen n√ľtzliche Gegenst√§nde f√ľr die eigene Charakterklasse findet. Vielmehr muss man sich diese im Auktionshaus f√ľr Spielgeld kaufen. Neu hinzugekommen ist auch noch das Echtgeldauktionshaus. In diesem k√∂nnen Spieler Items f√ľr echte Euros kaufen. Blizzard beh√§lt sich als Plattformanbieter au√üerdem das Recht vor bei einer Geldauszahlung eine¬† teil des Gewinns f√ľr sich zu behalten. Mit der Unterst√ľtzung von Drittanbietern wie Paypal werden die Transaktionen abgewickelt. Bis jetzt sind noch nicht alle digitalen Spielg√ľter f√ľr Euros zu haben. Mit kommenden Hotfix`s werden aber auch diese nachgereicht werden wie etwa zum Beispiel Spielgold. Ich pers√∂nlich hoffe das ein Gro√üteil der Community diesem Bezahlsystem kritisch gegen√ľber steht und die Finger vom Handel mit dem echten Geld l√§sst.

Geschichtlich spielt das neue Diablo einige Generationen nach dem letzten Teil. Seit die drei gro√üen √úbel Diablo, Mephisto und Baal von einer Heldengruppe besiegt und vernichtet wurden kehrte f√ľr l√§ngere Zeit Frieden in Sanktuario ein. Bis ein Feuer vom Himmel dieser Idyllischen Ruhe ein Ende bereitete und ein Meteor in die alte Kathedrale der Ruinen von Tristram einschl√§gt. Deckard Cain der letzte verbliebene Magier des vom Erzengel Tyrael gegr√ľndeten Horadrim Ordens wird bei dem Aufprall in die Tiefen gerissen und nur seine Nichte Leah schafft es dem Einschlag zu entgehen. Die durch den Meteor freigesetzten Str√∂me bringen neues Unheil √ľber die Bev√∂lkerung von Neu Tristram. Der gefallene K√∂nig Leoric wurde wieder in die Welt der Lebenden geholt und mit ihm eine ganze Horde Untoter verschiedener Dimensionen. Der Terror des einstigen Tyrannen entflammt erneut auf und die √úberreste der Lebenden verschanzen sich in der belagerten Stadt. Die eigentlich Bedrohung der Welt geht jedoch nicht von Leoric und seinem Gesindel aus. In den weiten W√ľsten von Kehjistan, in der Kaiserlichen Handelsmetropole Caldeum lauert im Untergrund eine weitaus gr√∂√üere Gefahr. Das vergessene B√∂se hat sich erneut erhoben und ist bereit die Welt mit Flammen zu √ľberziehen.

Wie auch in den beiden Vorg√§ngern ist Diablo3 ein Hack&Slay Spiel bei dem es darum geht immer bessere Ausr√ľstung zu sammeln um immer st√§rker werdende Gegner schneller zu besiegen. Dabei k√§mpft man nicht gegen einzelne Feinde sondern steht fast immer einer gro√üen Gruppe gegen√ľber. Neben der richtigen Ausr√ľstung spielt noch das Talentsystem in Form von Runen eine wichtige Rolle. Nach einem Stufenaufstieg hat der Spieler die M√∂glichkeit neue Runen mit Fertigkeiten auszuw√§hlen. Darunter gibt es viele Spezialisierungen. So kann man sehr starke Zauber wirken die besonders gegen schwer gepanzerte oder besondere Gegner effektiv sind. Dann gibt es noch F√§higkeiten deren St√§rke in der Anwendung auf Fl√§chen basiert. Neben diesen Angriffsfertigkeiten sind noch Runen zu entdecken die Ausweichman√∂ver, verst√§rkende R√ľstungen oder das Beschw√∂ren von Gehilfen erm√∂glichen. Alle diese F√§higkeiten k√∂nnen beliebig kombiniert werden um besondere Taktiken zu entwickeln. Der Gro√üteil des Spielspa√ües ist auf den Mehrspielermodus ausgelegt. In diesem werden die Feinde je nach Anzahl der Spieler st√§rker oder schw√§cher und seltene Rare Gruppen bieten auf den vier Schwierigkeitsgraden immer neuere Herausforderungen. Allerdings sind viele dieser Bossgruppen auf h√∂heren Stufen sehr schwer zu bezwingen. Im letzten Schwierigkeitsmodus, dem Inferno, ist es wenigen Spielern bisher gelungen das erste Drittel des Spiels erfolgreich zu meistern. Im Einzelspieler gibt es Begleiter die den Spieler im Kampf unterst√ľtzen k√∂nnen. Darunter sind ein Templer, eine andere Version des Paladins, ein Schurke und eine Zauberin. Diese vom Computer gesteuerten Charaktere k√∂nnen mit dem Spieler neue Level aufsteigen, ausger√ľstet werden und besitzen sogar ein eigenes kleines Talentsystem. Als Spieler kann man aber nur einen von den Drei mit nehmen. Der Wechsel zu einem anderen Begleiter kostet kein Gold jedoch sollten diese optimal ausger√ľstet sein damit sie gegen die H√∂llenbrut ihre St√§rken ausspielen k√∂nnen.

Technisch ist Diablo 3 wie fast jeder Titel von Blizzard kein Meilenstein in der grafischen Darstellung. Es wurde auf eine Dreidimensionale Umgebung verzichtet und die Spielmodelle sind bei genauerem betrachten recht Polygonarm gehalten. Die Welt wird in einer vorgerenderten 2D Grafik pr√§sentiert. Diese ist sehr Detailverliebt gestaltet und bietet mit seiner Farbenfrohen Darstellung den ein oder anderen Hingucker. Durch den Einsatz mehrerer Farbpaletten ist Diablo 3 bunter als sein Vorg√§nger und damit weniger d√ľster was der Atmosph√§re aber keinen Abbruch tut. Denn insgesamt ist die Grafik an sich sehr stimmig und es gibt keinen Moment in den man das Zusammenspiel von Bildhintergrund und Geschichte missversteht. Leider gibt es nur eine begrenzte Zoomfunktion. Drehen oder H√∂henverstellungen mit der Kameraansicht sind nicht m√∂glich. Damit schafft es Blizzard Low Polymodele geschickt zu verwischen um Ecken und Kanten an Figuren nicht bemerkbar zu machen. Bei Effekten wurde hingegen weniger gespart. Partikel und Explosionen wirken wie aus einem Guss. Damit wird bei Gruppenk√§mpfen so manches Feuerwerk auf dem Bildschirm gezaubert. Sehr nett anzusehen, bei brenzligen Situationen jedoch eher ein St√∂rfaktor. Das GUI ( Benutzerinterface) sieht mit seinen beiden Globes sehr gut umgesetzt aus und auch die malerische Darstellung von Inventar, Items und anderen Gegenst√§nden passt wunderbar zusammen. Am beeindruckendsten sind aber die Cinematic Sequenzen. Deren Hollywood reife Inszenierung zeigt mal wieder das Blizzard es versteht spannende Momente in Szene zu setzen. Gemeinsam betrachtet stimmt die Optik √ľberein und zeigt der Branche wieder mal sehr deutlich das High end Grafik nicht in allen Genrebereichen von gro√üer Bedeutung ist.

massiv Items zum Sammeln und verkaufen Droprate zu niedrig
sehr viele Monster und Gegnertypen Berufe bringen kaum Vorteile
neue gut spielbare Klassen Talentsystem nicht Individuell genug
Film reife Cinematic Sequenzen Echtgeldauktionshaus
schöne detailverliebte Umgebung AH steht zentral im Game Design
Event Dungeons AKT III und Akt V bieten zu wenig Umfang
4  herausfordernde Schwierigkeitsgrade Online Zwang als DRM Maßnahme
gut inszenierte Geschichte Aktbosse zu einfach gehalten
Stabile Server Inferno Modus teilweise zu schwierig
gute deutsche Synchronisation
ausreichend Speicherpunke
sehr guter Soundtrack

Kompletten Beitrag lesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.6/5 (11)

Kolumne: Diablo 3 wird seinem Hype nicht länger gerecht

Dominik am 1.Juni 2012 um 20:06:50

Wer h√§tte es gedacht?.. Schon im Vorfeld wurde der Onlinezwang des Action Rollenspiels Diablo 3 seitens vieler Spieler bem√§ngelt und nun sind bereits 2 Wochen seit der Ver√∂ffentlichung vergangen und Blizzards Server haben neben dem Error 37 ( kein Verbindungsaufbau m√∂glich) mit noch ganz anderen Problemen zu k√§mpfen. So wurde auf diversen Seiten der Diebstahl mehrerer Account gebundener Gegenst√§nde bem√§ngelt und das Battlenet 2.0 wurde seiner angepriesenen Sicherheit beraubt. Als die ersten Meldungen dieser Hacks bekannt wurden habe ich mir sofort den Mobile Authenticator f√ľr mein Smartphone besorgt um wenigstens vor Bruteforce Attacken sicher zu sein. Doch was wenn die unbekannten Eindringlinge bereits Zugang zu internen Datenbanken besitzen? Da hilft mir auch der generierte Code der Battlenet App relativ wenig. Hinzu kommt die ern√ľchternde Erkenntnis dass das in den Himmel gelobte Diablo 3 den Anforderungen seiner Vorg√§nger nicht mehr gerecht wird und sich bestenfalls in den Reihen weiterer missgl√ľckter Spiele Nachfolger anstellen darf. Bei 3,5 Millionen verkauften Einheiten klingt das eher unberechtigt, doch den meisten Spielern ist mittlerweile klar geworden das Blizzard sein Spiel zu direkt auf die Abh√§ngigkeit des Auktionshauses entwickelt hat. Die ersten Ans√§tze findet man schon im Lootsystem der Monster. Die Gegner und s√§mtliche Bosse dropen so gut wie keine n√ľtzlichen Gegenst√§nde f√ľr den eigenen Heldencharakter. Stattdessen tauchen immer vermehrt Ausr√ľstungen und Edelsteine auf, die auf andere Klassen zugeschnitten sind. So wird das Auktionshaus zum zentralen Bestandsteil von Daiblo3. Teuer die, wenn √ľberhaupt, guten Items verkaufen um sich √ľberhaupt einen Gegenstand f√ľr den eigenen Helden leisten zu k√∂nnen. Von einem Einzelspielererlebnis kann hier keine Rede mehr sein. Dazu muss ich sagen das man auf vielen anderen Seiten immer wieder Behauptungen lie√üt, Diablo sei ein¬† Singleplayer Spiel oder ein MMO. Nun beides ist so nicht richtig. Der dritte Teil ist wie seine Vorg√§nger ein Actionrollenspiel oder auch Hack&Slay mit zus√§tzlichen Onlinefunktionen. Wobei die Internetanbindung und die extreme Auslagerung auf ein Onlinespiel gewollt ist. R√ľckblickend war Diablo 2 nicht das Spiel was heute von vielen angenommen wird. Die Internet- und Netzwerkspiele und der daraus florierende Handel mit digitalen G√ľtern war ein Nebeneffekt der im laufe der Spielzeit bei Diablo2 auftratt. Blizzard hat nun dieses Konzept fest in den dritten Teil der Serie integriert mit dramatischen Folgen f√ľr uns, die Spielerschaft. Denn sobald das Echtgeldauktionshaus einsatzbereit ist wird es kaum noch M√∂glichkeiten geben gute Items mit Spielgeld wie gold zu bezahlen. Das vermeintliche leichte Geld verdienen wird tausende vom bisherigen Auktionshaus weglocken. Als Folge w√ľrden, aufgrund des mit Absicht hohen Schwierigkeitsgrades, erforderliche Ausr√ľstungsgegenst√§nde nur noch gegen echtes Euros zu erwerben sein. Das der Verk√§ufer keinen geringen Teil seines Erl√∂ses an den Hersteller sowie externen Dienstleistern wie etwa Paypal abtreten muss sollte hierbei als Selbstverst√§ndlich betrachtet werden. Die Mindestgeb√ľhr von 1 Euro k√∂nnte aber wiederum¬† die Sicherheit gew√§hrleisten das auch nur sehr schwer zu findende Gegenst√§nde ins Echtgeldauktionshaus gelangen. Andere Sorgen bereitet mir aber in diesem Zusammenhang wieder das Spielgold. Denn es wird auch m√∂glich sein dieses f√ľr echtes Geld zu bekommen. Da werden Goldh√§ndler wie sie vergleichsweise in vielen Onlinespielen vertreten sind sich wieder eine „wahrlich“ goldene Nase verdienen. Die Folge d√ľrfte wohl vielen klar sein. Der Wert des Spielgeldes wird in den Keller sinken und die bisher normal verlaufende Spielwirtschaft wird komplett zerst√∂rt werden. So oder so sehe ich keine M√∂glichkeit f√ľr Gelegenheitsspieler in Zukunft in Diablo3 etwas zu erreichen. Was mich aber sehr st√∂rt ist die Tatsache das Blizzard das gesamte Spielprinzip zu Lasten durch selektive Drops ver√§ndert und den Spieler das Auktionshaus regelrecht aufzwingt. Mich w√ľrde gerne euere Meinung dazu interessieren. Wie findet ihr dieses System mit dem ein Spielen ohne das AH nicht mehr m√∂glich ist und was haltet ihr von dem Echtgeldauktionshaus ? Schreibt doch in den Kommentaren, euere Meinung w√ľrde mich sehr interessieren.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.6/5 (8)
0 » Kolumnen

R√ľckblick: Diablo 3 OpenBeta Wochenende

Dominik am 23.April 2012 um 18:04:54

Wie so viele andere habe auch ich das Wochenende genutzt um die Open Beta von Diablo3 auszuprobieren. Nach mehreren Verbindungsabbr√ľchen und unz√§hligen Mausklicks sp√§ter konnte ich beruhigt das Spiel beenden und meine Charaktere auf dem Server sterben lassen. Mein erster Eindruck spiegelte genau das was ich mir erwartet hatte. Blizzard ist der Linie des Vorg√§ngers treu geblieben. Keine schwenk und zoom bare Kameraf√ľhrung, die Ansicht ist fest fixiert und zentralisiert den Charakter. Die Grafik fand ich Stimmig und passte zur Untoten Atmosph√§re. Sch√∂ne Texturen an Geb√§uden und Gegenstandsobjekten, Aber halt! Die Matschtexturen vor allem bei der in der Beta gezeigten Graslandschaft war wohl doch kein Resultat bei fr√ľheren Vorf√ľhrungen von qualitativ schlechten Videoaufnahmen, sondern tats√§chlich der Stand der Dinge. Dies ist das einzige an der Grafik was mich etwas gest√∂rt hatte.

Kompletten Beitrag lesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (9)
0 » Previews

R√ľckblick: Warcraft II – Tides of Darkness (PC)

Dominik am 8.August 2011 um 20:08:24

 

Hersteller: Blizzard Entertainment

Release: 9. Dezember 1995

Produktionsjahr: Februar 1995

Platformen: MS-DOS, Linux, Sega Saturn, Playstation 1, Pc (Windows)

Genre: Echtzeit-Strategiespiel

Basierte Engine: Unbekannt
Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Nachdem die Horde der Orks, angef√ľhrt vom legend√§ren Ogrim Doomhammer, die Stadt Sturmwind im S√ľden Azeroths zerst√∂rt hatte, segelte die Barbarenmeute weiter nach Norden richtung Lordaeron. In Hillsbrad traffen die Orks auf ein B√ľndnis zwischen den K√∂nigreichen Stromgarde und Lordaeron sowie Quel’Thalas, dem Reich der Elfen. Nachdem es dieser Allianz gelungen war die Invasion abzuwehren und die Horde durch das Dunkle Portal aus der sie kam zur√ľckzudr√§ngen, f√ľhlte Azeroth sich den l√§stigen gr√ľnen Plagegeistern entledigt. Doch hinter dem Portal auf der Heimatwelt der Orks, Dreanor, sammelt der Dunkle Schamane Ner`zhul die restlichen Clans um mithilfe mehrerer Dimensionstore erneut in Azeroth einzufallen.

Kompletten Beitrag lesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.5/5 (2)