Victoria 2 РTutorial: Mit China zur Großmacht werden!

In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Gro√üreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bev√∂lkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Gro√ümacht. Die Landstreitkr√§fte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. … weiter

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Victoria 2 РTutorial: Mit China zur Großmacht werden!

Dominik am 23.Dezember 2017 um 16:12:44

In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Gro√üreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bev√∂lkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Gro√ümacht. Die Landstreitkr√§fte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. Schade nur, dass China im Jahr 1830 ein r√ľckst√§ndiges, von der Qing-Dynastie dominiertes, unzivilisiertes Reich ist. Zeit das zu √§ndern und selbst mal Hand an diesen gro√üen Kandidaten anzulegen. Wir starten, f√ľr das Spiel √ľblich, im Jahre 1836. China ist in mehrere Untertanen Staaten unterteilt: Im Nordosten herrschen die unsere Dynastie stellende Manchuria, die tiefe Mongolei bildet die Grenze zum russischen Zarenreich w√§hrend das muslimische Xinjiang die Westgrenze bildet. Im Zentrum haben es sich die F√ľrsten der Quinghai sowie Yunnan breit gemacht. Den Schlussstrich bildet das s√ľdliche Guangxi welches vor allem mit seinen H√§fen und der Anbindung an die Portugiesische Kolonie Macao ein wichtiger Handelsposten ist. Nat√ľrlich st√∂rt uns als selbsternannter Herrscher Asiens dieses mickrige √úberbleibsel europ√§ischer Expansionen, aber als unzivilisierte Nation w√§re es f√ľr uns sehr ratsam nicht einen Konflikt mit den Europ√§ern einzugehen. Stattdessen richten wir unser Augenmerk fest auf Asien, der Zukunft von Wirtschaft, Technologie und Handel. Nat√ľrlich ist unsere Dominanz auch unseren Nachbarstaaten bekannt. Denn mit dem Herrscher des Himmels m√∂chte sich wohl kein K√∂nig anlegen. So erhalten wir B√ľndnisanfragen aus Korea, Vietnam und Burma. Unser schlauer Kaiser wei√ü nat√ľrlich das all diese Staaten bald fester Bestandteil unseres Gro√üreichs werden und lehnt mit erhobenen Kopf die Beitrittsgesuche ab. Da China in die weiter oben erw√§hnten Untertanen Staaten geteilt ist, haben wir nur direkte Kontrolle √ľber Zentral China und den Hafen Hongkong. Gleich zu Spielbeginn steht uns die M√∂glichkeit offen Freisch√§rler in Massen zu rekrutieren. Wir verzichten aber darauf denn wir m√∂chten moderne westliche Infanterie haben und daf√ľr brauchen wir den Import von Ausl√§ndischen Waffen. Also sammeln wir erst einmal ordentlich Forschungspunkte um diesen Reiter im Technologie Baum frei zu schalten. Dazu f√∂rdern wir Geistliche in unserer Millionen Metropole Beijing (das fr√ľhere Peking). W√§hrenddessen √ľberlassen wir es unseren Vasallen Truppen auszubilden und in Massen Freisch√§rler zu besch√§ftigen.

Wir lassen die Spielgeschwindigkeit mit maximalen Tempo laufen. Im Moment haben wir nichts zu tun als die Geistlichen zu f√∂rdern, unsere Alphabetisierung voran zu treiben und darauf zu achten das wir mit dem russischen Zarenreich gute Beziehungen f√ľhren. Wozu Diplomatie Punkte an die Russen verschwenden? Russland ist der einzige Nachbar der eine westliche Gro√ümacht ist und mit seiner Armee uns √ľberrollen kann. Das zus√§tzliche B√ľndnis mit Frankreich macht f√ľr uns diesen Nachbarn noch gef√§hrlicher. Es ist besser den B√§ren nicht zu reizen und ihn zu ermutigen Kolonien in unserem heiligen China zu errichten. Wenn es dann endlich soweit ist und wir genug Forschungspunkte f√ľr die Ausl√§ndischen Waffen haben schalten wir diese frei. Nun rekrutieren wir eine richtige Armee aus Infanterie Einheiten die unsere Milit√§rische Power gleich um ein vielfaches steigern wird. Au√üerdem erhalten wir nun +25% Forschungspunkte, wenn wir feindliche Gebiete erobern. Das nutzen wir so schnell wie m√∂glich aus und erkl√§ren mit unseren verbliebenen Diplomatiepunkten Korea den Krieg. Als Kriegsgrund nehmen wir die komplette Eroberung des kleinen Nachbarlandes. Den Krieg f√ľhren wir aber nicht direkt, sondern lassen unsere Vasallen f√ľr uns k√§mpfen. Schnell zeigt sich das der koreanische Herrscher unserer Invasion nichts entgegenzusetzen hat. Die Truppen der Manchuria, Mongolei, Xinjiang, Quinghai, Yunnan und Guangxi √ľberrennen die koreanische Verteidigung und erobern St√ľck f√ľr St√ľck die Provinzen f√ľr uns. Ist das ganze Land besetzt gliedern wir Korea in unser Reich ein. Die dadurch erhaltenen Forschungspunkte investieren wir in die Offiziersausbildung sowie einer Landwirtschaftsreform. Nun haben wir mehr Produktivit√§t und erhalten noch mal zus√§tzlich +25% Forschungspunkte bei Eroberungen. Die zus√§tzlichen Einnahmen aus der Reform investieren wir weiterhin in unsere Bildung. Wir brauchen eine hohe Pluralit√§t denn die gew√§hrleistet das wir schneller forschen k√∂nnen. Und es sieht auch ganz gut aus, unsere Alphabetisierung ist von 3 auf 6% gestiegen.

Da unsere Dynastie den Anspruch erhebt Herrscher des Himmels zu sein k√∂nnen wir kein freies Vietnam neben uns dulden. Unser Ziel ist es auch diesen Staat in unser Reich einzugliedern. Der Vietnam ist in keiner westlichen Einflusssph√§re und verf√ľgt √ľber besonders begehrenswerte Rohstoffe wie etwa Tropenholz, Tabak und Weizen. Wir warten bis unser Infamie Wert, welcher sehr wichtig ist, nach unten sinkt. Haben wir die Schmerzgrenze von zwei Infamie Punkten erreicht fingieren wir einen Eroberungskriegsgrund gegen den s√ľdlichen Nachbar. Wie schon einige Spieljahre zuvor im Koreakrieg lassen wir wieder unsere Untertanen Staaten f√ľr uns k√§mpfen. F√ľr einen so eher unwichtigen Krieg verlieren wir keine Truppen, au√üerdem bin ich zu faul die ganze Infanterie mit der Maus zu steuern. Es geht einfacher als gedacht; die Vietnamesen sind keine ernst zu nehmende Bedrohung und schnell ist auch diese Nation teil unseres chinesischen Imperiums. Mit der Eroberung haben wir ordentlich Forschungspunkte erhalten. Mit diesen erforschen wir neue Transportwege wie die Eisenbahn. Wir k√∂nnen nun Zentralchina mit dieser ausbauen was wir auch gleich machen werden. Mithilfe der Eisenbahn wird die Produktivit√§t in unseren Provinzen um ganze 10% gesteigert. Zudem haben wir nun eine gute Versorgung um die sp√§tere Industrialisierung durchf√ľhren zu k√∂nnen. Auch im von uns besetzten Korea bauen wir Eisenbahnlinien. Schlie√ülich m√ľssen wir die Produktion der Kohleminen in Nordkorea steigern. Kohle wird sp√§ter einmal ein sehr wichtiger Rohstoff werden. Weiterhin k√ľmmern wie ums um die Bildung unserer Bev√∂lkerung . Es ist sehr wichtig das so viele Menschen wie m√∂glich das Lesen und Schreiben lernen. Um die restlichen Forschungspunkte f√ľr die Entwicklung zu einer zivilisierten Nation zu haben spulen wir wieder einmal die Zeit vor. F√ľr ein vollst√§ndig entwickeltes Land fehlen uns noch 25 Forschungspunkte, die investieren wir in eine Betonfabrik die auch gleich in Beijing gebaut wird. Es ist soweit wir k√∂nnen unser eher r√ľckst√§ndiges Gro√üreich den Fortschritt ann√§hern und verwandeln China in eine von westlichen Einfl√ľssen gepr√§gte Nation. Der Weg zur Gro√ümacht ist geebnet !

Mit diesem Speicherstand stehen euch noch ca. 70 Jahre Spielzeit (Ingame)zur Verf√ľgung. China ist nun ein in Asien dominierendes Gro√üreich. Das Milit√§r steuert auf seinen H√∂hepunkt zu, zur st√§rksten Landstreitmacht der Welt zu werden. Mit 106 Millionen Einwohnern und einer gr√∂√üeren Landmasse wie Europa hat dieses Land den st√§rksten Binnenmarkt und kontrolliert 50% des weltweiten Rohstoffhandels. All das ist eine sehr gute Voraussetzung zur Gro√ümacht Nummer Eins zu werden. Aber es stehen auch etliche Umbr√ľche an. Eure Bev√∂lkerung hat einen geringen Bildungsstand mit gerade mal 22% Alphabetisierung. Diesen Wert m√ľsst ihr unbedingt weiterhin steigern um Angestellte, Facharbeiter und Kapitalisten bilden zu k√∂nnen. Nat√ľrlich k√∂nnt ihr auch ganz der Doktrin des Staatskapitalismus verfallen und Fabriken selbst bauen, was f√ľr den Anfang auch zu raten ist. Milit√§r habe ich jetzt nicht weiter ausgebildet. Unbedingt Artillerie und Kavallerie rekrutieren um die Infanterie besser in der Schlacht unterst√ľtzen zu k√∂nnen. Im Spielstand seid ihr noch eine Sekund√§rmacht dies kann sich sehr schnell √§ndern, wenn Ihr Milit√§r und Wirtschaft kr√§ftig ausbaut. Die schon errichtete Eisenbahn in Zentral China und Korea nutzen und vor allem in diesen Gebieten ordentlich Fabriken hochziehen. Die Expansion der Europ√§er in Afrika au√üer Acht lassen. Ihr habt dank Vietnam genug von diesen Rohstoffen die man sonst nur in Afrika finden kann. Auf ein gutes Weiterspielen !

Victoria 2: Savegames China
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Veröffentlichungsdatum24-12-2017
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Victoria 2: Savegames China
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