Classic Khorinis: Ein weiteres Gothic-Projekt!

Nachdem wir euch Strafkolonie Online vorgestellt haben möchten wir auf ein weiteres Projekt der Gothic Multiplayer Gemeinde eingehen, Classic Khorinis. Bei diesem Server handelt es sich um ein Rollenspiel Projekt welches im Unterschied zur Strafkolonie in der Welt von Gothic 2 stattfindet. Khorinis basiert ebenso wie SKO auf der GMP R10 bzw R9 Version und … weiter

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Classic Khorinis: Ein weiteres Gothic-Projekt!

Dominik am 3.Mai 2017 um 15:05:57


Nachdem wir euch Strafkolonie Online vorgestellt haben möchten wir auf ein weiteres Projekt der Gothic Multiplayer Gemeinde eingehen, Classic Khorinis. Bei diesem Server handelt es sich um ein Rollenspiel Projekt welches im Unterschied zur Strafkolonie in der Welt von Gothic 2 stattfindet. Khorinis basiert ebenso wie SKO auf der GMP R10 bzw R9 Version und hat um eine spielerische Umstellung beider Spiele zu vermeiden fast dieselben Befehlcodes. Die Installation verlĂ€uft ebenso Ă€hnlich. Der einzige Unterschied besteht bei beiden Projekten in der mod. Datei. Diese beinhaltet bei Classic Khorinis eine modifizierte Version der Gothic 2 Welt zusĂ€tzlich mit dem Minental. Spielerisch geht es auf Khorinis weniger Rau und GewalttĂ€tig zu als in der Strafkolonie. BegrĂŒndet liegt dies im BĂŒrgertum der Stadt sowie dem weitern Umfeld der Spieler. Diese können BĂŒrger der Stadt, Handwerksmeister in allen erdenklichen Variationen aber auch Tagelöhner auf Bauernhöfen, Söldner, Banditen oder die Miliz ausspielen. DrachenjĂ€ger und Paladine werden nur durch besondere NPC Charaktere verkörpert. Zeitlich gesehen spielt die Lore im Spiel kurz nach dem Fall der Barriere aber noch nicht mit dem erscheinen der Drachen. Es sind also noch keine Paladine auf der Insel eingetroffen und die Rebellion des Großbauern findet auch noch nicht statt. Neue Spieler gelangen durch eine Reise per Schiff auf die Insel. Man spielt also keinen FlĂŒchtigen aus dem Minental. Bedingt dadurch wurde im Spacer ( Gothic World Editor) Xardas Turm entfernt und durch einen Durchgang zum großen Bauernhof ersetzt. Auch gibt es in der modifizierten Welt eine kleine Insel, die man mit dem Boot bereisen kann. Darauf befindet sich eine Siedlung die im Rollenspiel eine besondere Roll einnimmt. Die Projektleitung legt trotz all dieser VerĂ€nderungen viel Wert auf den Flair der UrsprĂŒnglichen Gothic 2 Welt. Die Spieler sollen nicht in eine neue Welt geworfen werden, sondern in eine bekannte und sinnvoll erweiterte Umgebung spielen können.

Technisch gesehen bietet Classic Khorinis einige Elemente die es im anderen Mehrspieler Projekt nicht gibt. So wurde ein Kartenspiel ins Spiel integriert sowie ein durch die GUI dargestelltes Minispiel beim SchĂŒrfen von Erz. Auch ein synchrones Wetter wurde im Spiel implementiert. Um EngpĂ€sse, wie sie bei der Strafkolonie beim Handeln von Handwerksmaterial auftreten, zu vermeiden hat das Team der Projektleitung einige HĂ€ndler Bots ins Spiel eingefĂŒhrt. Diese dienen als ZwischenhĂ€ndler bei denen die Handwerker gegen eine GebĂŒhr ihre Waren anbieten können. Durch dieses Raffinierte System gibt es auf Classic Khorinis einen kontinuierlichen Warenfluss der auch lange InaktivitĂ€t von Handwerksspielern zulĂ€sst und das Spielsystem nicht zusammen brechen lĂ€sst. Auch existiert ein eigenes Wirschtaftsystem in diesem Spieler der Stadt Steuern zahlen um die Miliz und Verwaltung zu unterhalten. Die aus dem Hauptspiel gewohnte Unterteilung der BĂŒrger in Hafenviertelbewohner, BĂŒrger und Adlige ist auch bei Classic Khorinis vorzufinden. In diesem Feudalsystem ist es jedem Spieler möglich sich hochzuarbeiten. So startet man als gewöhnlicher Tagelöhner und kann sich im Spielverlauf zum Handwerksmeister oder gar Stadthalter oder Richter entwickeln. Wer eher auf Konflikte aus ist kann auch eine Karriere bei der Stadtwache, dem Kloster Inos oder den Söldnern starten. Im Gegensatz zum Strafkolonie Projekt gibt es bei Khorinis keinen endgĂŒltigen Charaktertod im PvE. Der Spieler hat drei Lebenspunkte, sind diese aufgebraucht so verliert man seinen Charakter nicht sondern bekommt eine Wartezeit aufgebrummt. Nach den drei Freitoden wird der Charakter bewusstlos und man muss eine halbe Stunde warten bevor man wieder weiter spielen kann. Die Wartezeit steigt jedoch mit jedem weiteren Tod an, stirbt man also 3 mal, muss man eine halbe Stunde warten bevor der Charakter wieder bespielbar ist, stirbt man 4 mal sind es 1 Stunde usw. Damit will man dem demotivierenden Charakterverlust, der in den anderen Projekten existiert, etwas entgegenwirken ohne dabei jedoch Spielern einen Freifahrtschein zu geben, permanent sterben zu können. Im PvP gestaltet sich die Sache aber identisch zu SKO, wer stirbt kann nur durch den Angreifer selbst wiederbelebt werden.

Wenn ihr jetzt Lust habt selbst die Welt von Gothic 2 im Mehrspieler zu zocken  besucht doch  die Offizielle Webseite.

Eine kurze Anleitung wie Ihr den GMP installiert bekommt bekommt gibt es hier.

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Bewertung: 5.0/5 (5)
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