Insane West ‚Äď Im wahrsten Sinne des Wortes! (Early Access)

Chinesische Spielemacher machen ein Westernspiel. Probieren kann man es ja, nur sollte man sich von der Schwierigkeit her nicht zu sehr an eSports-Bedingungen kn√ľpfen, sonst kommt so was raus, was mit „INSANE WEST“ gemacht wurde: ein Spiel, welches einen wortw√∂rtlich in den Wahnsinn treibt. Der Wilde Westen im 19. Jahrhundert gilt als gutes Szenario, das … weiter

Gun (PC): Test, Review

In der Wildnis rund um die Rocky Mountains w√§chst der junge Colton White unter seinem Ziehvater, dem Trapper Ned, zu einem Wildj√§ger heran. Als die beiden in ihrem Revier an Bord¬† eines Dampfschiffs gehen um ihre letzte Beute zu verkaufen √§ndert sich sein Leben schlagartig. Psychopathische abtr√ľnnige Soldaten √ľberfallen den Dampfer und ermorden die gesamte … weiter

R√ľckblick: An American Tail – Fievel Goes West (SNES)

An American Tail: Fievel Goes West ist eine Spieleumsetzung des 1991 erschienenen gleichnamigen Animationsfilms. Der Spieler schl√ľpft in die Rolle der russisch st√§mmigen Maus Fievel. Aufgrund eines Versprechens der Katze R. Waul, das im Wilden Westen M√§use und die anderen Vierbeiner in Frieden miteinander leben k√∂nnen, machen sich Fievel und seine Familie auf den Weg. … weiter

» Cowboy

Insane West ‚Äď Im wahrsten Sinne des Wortes! (Early Access)

kepu am 10.Juni 2019 um 20:06:47

Chinesische Spielemacher machen ein Westernspiel. Probieren kann man es ja, nur sollte man sich von der Schwierigkeit her nicht zu sehr an eSports-Bedingungen kn√ľpfen, sonst kommt so was raus, was mit „INSANE WEST“ gemacht wurde: ein Spiel, welches einen wortw√∂rtlich in den Wahnsinn treibt.


Der Wilde Westen im 19. Jahrhundert gilt als gutes Szenario, das hat Rockstar Games mit „Red Dead Redemption“ erfolgreich beweisen k√∂nnen. Jump&Runs und Survival mit dem Setting sind allerdings recht rar und nicht wirklich √ľberall zu finden. Das JIGUANGGamestudio ver√∂ffentlichte am 2. Mai 2019 eine Early-Access-Version seines Computerspiels „INSANE WEST“, √ľbersetzt „Verr√ľckter Westen“, dessen Highlight ein Sidescroller mit Jump&Run-Elementen sein soll. Nebenbei erw√§hnt wird zudem ein Survival-Mode in der Testphase.

Im Men√ľbildschirm sehen wir die Spielerfigur schlafend in einem Bett mit einer Kiste Obst, Flaschen und einem WANTED-Blatt an einem Spiegel. Unsere Spielfigur ist das im √ľbrigen nicht, da passt der Bart nicht dazu. Als Charakter k√∂nnen wir nicht nur einen Cowboy, sondern auch ein Cowgirl ausw√§hlen. Hinter „Adventure Mode“ verbirgt sich der Sidescroller mit seinen insgesamt 14 Level. „New Game“ startet die √úberlebens-Action.

Das erste Level im Adventure Mode ist noch kinderleicht, hier wird einem die Steuerung erkl√§rt. Mit WASD bewegt man sich fort und mit der Leertaste kann man springen. Es wird allerdings verschwiegen, dass man auch einen Doppelsprung durchf√ľhren kann. Sp√§testens das wird beim zweiten Level n√ľtzlich sein. Hier begegnen uns erstmals explosive F√§sser, die bei Ber√ľhrung binnen weniger Sekunden in die Luft gehen und uns durchaus verletzen k√∂nnen, kommen wir denen zu nahe. F√ľnf Herzen haben wir, um das Level zu √ľberleben, hei√üt f√ľnf mal darf man sich verletzen. Alleine das zweite Level ist voller gef√§hrlicher Elemente, dass man es nur mit viel Geduld und viel Kraft schafft, lebendig am Ziel anzukommen, was mir bei der Testphase jedoch nicht gelungen ist. Man begegnet sp√§ter auch Luftblasen, die die Steuerung umkehrt. Man l√§uft etwa nach links, wenn man D dr√ľckt, wo man normalerweise rechts laufen sollte. Absolut nichts f√ľr Anf√§nger.

Interessanter ist da wohl eher der wahre „Adventure Mode“, n√§mlich der Survival-Modus. Man startet an einem Balken vor einer kleinen Stadt, die im typischen Wild-West-Look aufgebaut und platziert wurde: wenig Stra√üen und jedes Geb√§ude ist ein Gewerbe. Und alles muss aus Holz sein. Man f√§ngt ges√§ttigt, mit guter Gesundheit und $5 in der Tasche an. Nicht gerade viel, aber das ist doch das 19. Jahrhundert, da sollte alles doch ziemlich billig sein, oder? Sch√∂n w√§rs.

Auftr√§ge kann man sich am Bahnhof einholen. Wir k√∂nnen entweder einen Koffer, eine Box, einen Sack Reis oder ein Fass transportieren, f√ľr letzteres gibt es immerhin schon $20. Die Hinweise geben schon Auskunft genug, wo die Sachen hin m√ľssen. Mit etwas Gl√ľck l√§uft alles reibungslos, mit etwas Pech kriegt man pl√∂tzlich keinen Auftrag oder man bekommt wie aus dem Nichts eine Strafe. Auf den n√§chsten Auftrag darf man √ľbrigens 5 Minuten in Echtzeit warten. Gerade, wenn was schief l√§uft, ist das gnadenlos.

Man kann aber auch eine Brechstange f√ľr $5 kaufen und sich auf die Jagd nach F√§ssern mit Pfeilen machen, diese verbergen n√§mlich alkoholische Getr√§nke, die man letzten Endes f√ľr ein kleines S√ľmmchen an der Bar verkaufen kann. Warum man die kaufen kann, erschlie√üt sich nicht, da man im Inventar ohnehin nur Sachen vom Lebensmittelstand zu sich nehmen kann.

Ob die Lebensmittel Salz enthalten, kann man schon anhand der Preise feststellen, denn die sind ordentlich gesalzen, gar √ľbersalzen. M√∂chte man etwa seinen Durst stillen und die Lebensenergie aufwerten, kauft man eine Tomate, die $15 kostet. Wer kennt sie nicht, die Tomate als Durststiller? $20 f√ľr einen Keks will man auch nicht gerne ausgeben und selbst die g√ľnstigeren Sachen helfen nur bedingt. Und ehe man bei den vermaledeiten Bugs so viel zusammen bekommt, dass man garantiert √ľberleben kann, dauert es. Im Hotel kann man √ľbrigens f√ľr $7 eine Kleinigkeit essen.

Der immerhin sehr sch√∂n anzusehende Tag/Nacht-Rhythmus bietet einem die Gelegenheit, schlafen zu gehen. Doch um schlafen zu k√∂nnen, braucht man Geld. Die teuerste √úbernachtungsm√∂glichkeit mit $25 bietet die Bar. M√∂chte man sehr g√ľnstig schlafen, gibt es √ľberdachte Pl√§tze an einem Lagerfeuer. Und selbst da kostet das Schlafen $1. Wenn alle Lichter in der Stadt anspringen, haben alle L√§den ohnehin keinen Dienst mehr und damit fehlt leider die M√∂glichkeit, sich noch irgendwie Geld zu verdienen. Allerdings kann man vorher auch nicht schlafen, das geht nur abends.

Die Umgebung bietet auch nicht unbedingt viel, sonderlich gro√ü ist die Karte ebenfalls nicht. Lediglich ein paar F√§sser mit Alkohol und ein Haus mit einer m√∂glichen Verbrechensaktion, die √ľberhaupt nicht beschrieben wird, warten auf den Spieler. Aber der Schwierigkeitsgrad ist durch die horrenden Preise, der geringen √úberlebenschancen und den widerspenstigen Bugs ohnehin sehr hoch angelegt und d√ľrfte gerade bei Einsteigern schnell frusten. Sven Festag von QUICK-SAVE.de gab ich ebenfalls die M√∂glichkeit, das Spiel kurz anzutesten und war ebenfalls nicht sonderlich begeistert von dieser Darbietung.

Die oder der Macher gab(en) bei Steam an, dass das Spiel aktuell zu 80% fertig sei und noch einiges fehlt. In meinen Augen fehlt da viel mehr, damit es zu einem fairen und guten Spiel wird. Die etwas minimalistisch gehaltene Grafik gibt wenig Grund zum Meckern, der Stil geht völlig in Ordnung und unfassbar hässlich sieht es auch nicht aus. Performanceprobleme gab es seltsamerweise nur bei Nacht, sonst lief es durchgehend stabil. Nur einmal blieb der Ladevorgang hängen.

„INSANE WEST“ ist aktuell f√ľr 3,99 ‚ā¨ erh√§ltlich und ist derzeit im Early-Access-Stadium.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
0 » Indie

Gun (PC): Test, Review

Dominik am 21.März 2012 um 18:03:45

In der Wildnis rund um die Rocky Mountains w√§chst der junge Colton White unter seinem Ziehvater, dem Trapper Ned, zu einem Wildj√§ger heran. Als die beiden in ihrem Revier an Bord¬† eines Dampfschiffs gehen um ihre letzte Beute zu verkaufen √§ndert sich sein Leben schlagartig. Psychopathische abtr√ľnnige Soldaten √ľberfallen den Dampfer und ermorden die gesamte Besatzung. Um Colton zu retten opfert sich sein Pflegevater und wei√üt ihn an nach Dodge City zu reisen um dort Kontakt mit seiner alten Bekanntschaft, der Dirne Jenny, aufzunehmen. Im Alhambra einem Freudenhaus der Stadt kann Colt das M√§dchen aus der Gewalt betrunkener Banditen befreien und gemeinsam suchen sie nach Antworten auf Neds M√∂rder. Doch Dodge City befindet sich im Notstand, da wilde Indianer den Zugang zur Au√üenwelt abgeschottet haben. Um die Blockade zu durchbrechen und den Hintergrund des √úberfalls aufzukl√§ren mutiert Colton zum Revolverheld und l√§sst die Kugeln sprechen.


Gun besteht aus einer gro√üen fast frei Erkundbahren offenen Welt, die zwischen der Staatsgrenze von Kansas zu Mexiko angesiedelt ist. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Regionen voneinander. Vom trockenen Canyon √ľber weitl√§ufige Pr√§rien bis zu dichten W√§ldern ist alles vertreten. Durch Eisenbahnstrecken werden die beiden St√§dte Dodge und Empire City verbunden. Um schnelleres Reisen zu erm√∂glichen d√ľrfen in diesem Wild West Spiel selbstverst√§ndlich keine Pferde fehlen. Die sind auch vorhanden und k√∂nnen vom Spieler benutzt werden. Durch Hufschl√§ge k√∂nnen die Pferde zum sprinten angespornt werden, weshalb auch ein flottes Tempo erreicht werden kann. Jedoch sollte man dabei den Ausdauerbalken seines Reittieres nicht au√üer Acht lassen. Denn zu viele Schl√§ge k√∂nnen das Pferd sch√§digen und im Extremfall zum Tod f√ľhren. Und ohne ein passendes Reitgef√§hrt steht man schnell auf dem Punkt. Neben der eigentlichen Story gibt es noch viele Nebenaufgaben abzuschlie√üen. Man kann auch ohne diesen Nebenjobs das Spiel abschlie√üen muss somit aber einige Abz√ľge bei Schussfertigkeiten und Waffenverbesserungen in Kauf nehmen. Denn das Erledigen von Rancharbeiten, Deputy Aufgaben oder Pony Express Botschaften wird mit Dollars belohnt. Und ohne Geld kommt man bei den Ladenbesitzern, die diese Verbesserungen anbieten, nicht weit. Ein weiterer Vorteil w√§re die mit Geld zu erwerbende Spitzhacke. Mit der ist n√§mlich das Gold sch√ľrfen, dessen Vorkommen auf der ganzen Welt verteilt sind,¬† m√∂glich.

Den ganzen Ganoven, Indianern und korrupten Gesetzesh√ľtern die Stirn zu bieten ist nicht leicht. Deshalb greifen wir auf viele Waffen zur√ľck die in sieben Hauptkategorien untergeordnet sind. Dazu geh√∂ren neben klassischer Pistolen und Gewehren auch Scharfsch√ľtzengewehre, B√∂gen und Wurfwaffen. Im Verlauf des Spiels bekommt man immer besser werdende Versionen dieser Waffen um den Feind auch weiterhin gleichberechtigt entgegenzutreten. Als interessante Abwechslung bietet der Revolver als einzige Schusswaffe den Schnellziehen Modus. Sobald dieser gestartet wurde werden das Geschick und die Reflexe des Spielers erh√∂ht, was einen Zeitlupen√§hnlichen Zustand erlaubt. Durch die Schnellziehen Anzeige ist aber auch dieser Modus begrenzt. Das Bezwingen von Feinden durch genauere Treffer oder durch Entwaffnen kann die Zeit verl√§ngern. Munition kann neben gefallenen Gegnern auch an Versorgungsk√§sten aufgeladen werden. Die meisten befinden sich in den beiden St√§dten oder auch auf der Ranch, der Rest ist in der Welt verteilt.

Technisch punktet Gun vor allem wegen der sehr dichten Atmosph√§re durch sch√∂ne Hintergrundmusikst√ľcke, von denen auch einige der amerikanischen Country Szene angeh√∂ren. Dazu gesellt sich eine liebevoll gestaltete Welt die wunderbar den Wilden Westen widerspiegelt. Die Animationen von Tieren und Menschen beiderseits ist sehr gut gemacht worden. Die Reitbewegungen wirken realistisch und auch das sonstige Verhalten von Pferden, B√ľffeln und K√§lbern bringt einen gro√üen Grad an Realismus auf den Monitor her√ľber. Texturen sehen vor allem bei Charaktermodellen sehr detailtreu aus. Auch der Einsatz von Effekten und Partikeln fiel nicht unter dem Sparhammer und sieht dementsprechend gut aus. Die Sichtweite konnte man in den Grafikeinstellungen zwar erh√∂hen aber es dauerte meistens sehr lange bis sich manche Regionen in Bilder aufgebaut hatten. Dieser Prozess f√ľhrte teilweise zum Absturz des Spieles wenn man beritten in diesem Bug war. F√ľr ein Spiel aus dem Jahr 2005 sah das Wasser nicht aktuell auf damaligen technischen Stand aus. Es fehlten Spiegelungen und realistische Str√∂mungen. Im Gegensatz dazu sind aber die Wasserf√§lle sehr gut gebaut worden.

Mein Fazit:
Gun war mein erstes Computerspiel welches im Wilden Westen angesiedelt war. Mich hatte die dichte Story und die dazu passende Atmosph√§re sehr mitgenommen. Das Kundschaften der Welt bot mir au√üerdem genug Motivation um die vielen Nebenaufgaben zu bew√§ltigen. Ich finde das diese unbedingt gemacht werden sollten, da nur f√ľr sich genommen die Hauptgeschichte nicht lang genug ausf√§llt um alle Ecken in der Welt gesehen zu haben. Die vielen Ballereien haben dank dem Schnellziehen viel Spa√ü gemacht und der Zeitbeschr√§nkte Lieferservice als Pony Express war eine nette Abwechslung zwischendurch. Klare Empfehlung zum Spielen!

offene Spielwelt Bug beim laden neuer Bereiche
sehr dichte Atmosphäre Missionen wiederholen sich häufig
interessante Charaktere
Nebenjobs
Reiten macht Spaß
viele unterschiedliche Waffen
spannendes Szenario
viele Verbesserungsmöglichkeiten

 

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Bewertung: 5.0/5 (8)

R√ľckblick: An American Tail – Fievel Goes West (SNES)

Dominik am 20.August 2011 um 13:08:49

An American Tail: Fievel Goes West ist eine Spieleumsetzung des 1991 erschienenen gleichnamigen Animationsfilms. Der Spieler schl√ľpft in die Rolle der russisch st√§mmigen Maus Fievel. Aufgrund eines Versprechens der Katze R. Waul, das im Wilden Westen M√§use und die anderen Vierbeiner in Frieden miteinander leben k√∂nnen, machen sich Fievel und seine Familie auf den Weg. Doch zun√§chst muss die kleine Maus sich seinen Weg durch die Stra√üen New Yorks bahnen. Dabei gilt es den Stra√üenstreunern der Stadt sowie verschiedenen Hindernisse auszuweichen. Um sich dennoch notfalls mit Gewalt wehren zu k√∂nnen hat Fievel seine Pop gun dabei. F√ľr die kann man verschiedene Munition sammeln. Zum Beispiel Wasserkorken mit denen man brennende Passagen l√∂schen kann.

Ihr Nachteil: Sie sind wirkungslos gegen Katzen und anderen Gegnern. Auf seinem Weg in den Westen f√ľhrt Fievels weg durch die Kanalisation, auf Minenw√§gen durch Bergwerke, durch die hei√üe W√ľste, bis man schlie√ülich in Green River ankommt. Dort muss man sich der letzten Konfrontation mit R.Waul stellen. Das Spiel besitzt 5 Levels die wiederum in drei Parts aufgeteilt sind. Am Ende jeden Levels wartet ein Endgegner. Diese sind meistens nachempfundene Charaktere aus der Filmvorlage. In den meisten Spielabschnitten kann man sich zwischen zwei Wegen die zum Ziel f√ľhren entscheiden. Entweder man bestreitet seinen Pfad am Boden oder auf der Dachebene, wie zb. in der Zugmission. Die Feinde sind den Levels angepasst. In der W√ľste hat man es mit Schlangen und Skorpionen zu tun, in den St√§dten sind haupts√§chlich Katzen die Gegner. Ein paar Jump`run herausforderungen gibt es in fast jedem Abschnitt. Eigentlich war Fievel Goes West bereits f√ľr das Nintendo geplant. Die Vorbereitungen z√∂gerten sich aber zu lange heraus, sodass das Spiel f√ľr das Super Nintendo ver√∂ffentlicht wurde.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 2.7/5 (3)