Making of: Donkey Kong Country

Jedem alten SNES Spieler dĂŒrfte das geniale Donkey Kong Country ein Begriff sein. Es war einer der ersten Spieltitel die grafisch nicht auf Comic Ă€hnlichen Sprites basierten. Mit seinen Humorvollen Slapstick Einlagen und jeder Menge Jump and Run Action eroberte dieses Spiel in relativ kurzer Zeit die Herzen der Spieler und sorgte mit zwei Nachfolgern … weiter

Die sieben Spielehelden

Vielen Dank an unseren Autor Dominik fĂŒr die wunderbare Zeichnung.

RĂŒckblick: Donkey Kong Country 2 (SNES)

Hersteller: Rareware, Nintendo Release: 14.Dezember 1995 Produktionsjahr: 1994 bis 1995 Plattformen: SNES , Gameboy Genre: Jump ÂŽn Run Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Die erste Fortsetzung des gelungenen Donkey Kong Country verschlĂ€gt den Spieler auf die neue Krokodil Insel in desen Bucht das Flagschiff von Kaptain K. Rool vor Anker liegt. Dieser … weiter

RĂŒckblick: Donkey Kong Country (SNES)

Der finstere AnfĂŒhrer der Kremlinge ,King K. Rool hat die Frechheit Donkey Kongs Banannenvorrat zu klauen. Dies lĂ€sst sich der Krawatten tragende Oberaffe natĂŒrlich nicht gefallen und begibt sich mit seinem Freund Diddy Kong auf die Suche um Rools treiben ein Ende zu setzen.

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Making of: Donkey Kong Country

Dominik am 2.Oktober 2017 um 18:10:56

Jedem alten SNES Spieler dĂŒrfte das geniale Donkey Kong Country ein Begriff sein. Es war einer der ersten Spieltitel die grafisch nicht auf Comic Ă€hnlichen Sprites basierten. Mit seinen Humorvollen Slapstick Einlagen und jeder Menge Jump and Run Action eroberte dieses Spiel in relativ kurzer Zeit die Herzen der Spieler und sorgte mit zwei Nachfolgern fĂŒr eine Menge Spielspaß. Dass das Spiel nicht aus Japanischer Produktion stammte, sondern aus dem britischen Hause Rareware entwickelt wurde lag ua. an der damals neuartigen Grafik Technologie, fĂŒr die Figuren und die Spielwelt zunĂ€chst in 3D-Objekte auf Silicon-Graphics-Workstations modelliert und spĂ€ter mithilfe von True Color gerendert wurden . Dieses Verfahren hatte Rareware bereits bei seinem 1994 veröffentlichten Beat`em Up Spiel Killer Instinct eingesetzt. Da das Super Nintendo zum damaligen Zeitpunkt mit seiner 16-Bit Prozessorarchitektur als veraltet galt stimmten die Macher vom UrsprĂŒnglichen Donkey Kong Hiroshi Yamauchi und Miyamoto zu, dass Rare den Auftrag erhĂ€lt mit dieser auf 3D basierten Technik ein neues Spiel um den Wilden Affen zu zaubern. Mit diesem Schritt konnte die alte 16-Bit Konsole den Massenmarkt fĂŒr sich gewinnen und sogar Spiele die bereits fĂŒr 32-Bit GerĂ€ten entwickelt wurden grafisch ĂŒbertrumpfen.

Doch kommen wir zunĂ€chst zu dem Ursprung der Figur Donkey Kong. Dieser ist zunĂ€chst einmal das Ergebnis mit Spielautomaten in dem US Markt Fuß zu fassen. 1981, nachdem die Lizenzierung fĂŒr ein Popeye Spiel zurĂŒckgezogen wurde, wurde der junge Spieledesigner Shigeru Miyamoto von Nintendo damit beauftragt eine neue Spielfigur samt Spiel zu entwickeln mit der man sich in Amerika etablieren konnte. Nach eigener Aussage hatte er einen sturen und eigensinnigen Gorilla erdacht der die Freundin eines Herrn Jumpman ( SpĂ€ter soll aus diesem Mario werden ) entfĂŒhrt hatte. Nun muss dieser seine Freundin Pauline retten indem er FĂ€sser welche der Gorilla auf ihn abwirft ausweichen muss um zu seiner Herz liebsten zu gelangen. Das Spiel etablierte damals das Genre des Jump`en Run. FĂŒr seinen Gorilla erfand Miyamoto den Namen Donkey Kong. Kong deshalb da es Japanisch ausgesprochen an einen Affen erinnert und Donkey, weil der Designer aufgeschnappt hatte das es dumm heißt. Der perfekte Name fĂŒr einen Sturen und andersartigen Affen. SpĂ€ter im Jahre 1982 wurde Donkey Kong Nintendos Hauptmarke fĂŒr den Vertrieb von Heimkonsolen.

Genau 11 Jahre nach der Erfindung der Figur wurden die britischen BrĂŒder Chris und Tim Stamper mit ihrem Spieleentwickler Studio Rare ( oder auch Rareware ) eine der wichtigsten Zulieferer von Videospielen fĂŒr Nintendos Super Entertainment System ( SNES ). FĂŒr zwei Jahre zogen sich die Entwickler aus der aktiven Spielentwicklung zurĂŒck um eine Technologie zu etablieren die bereits zuvor in der Filmindustrie ua. An Jurrasic Park erprobt wurde. Die Rede ist von CGI Computergrafiken die in 3D erstellt werden. Die Gittermodelle mit ihren auf Texturen basierten FlĂ€chen waren den herkömmlichen Grafiken, die mit gezeichneten 2D Sprites erstellt wurden, weit voraus. Problematisch war die Umsetzung dieser 3D Modelle in Echtzeit. DafĂŒr waren Anfang der 90er Jahre noch rießige Workstations nötig. Um dieses Problem zu umgehen hatten die Entwickler ihre Modelle in mehreren Posen abgelichtet. Hintereinander abgespielt ergaben sich so AnimationsablĂ€ufe wie sie in 3D Simulationen eingesetzt wurden. Als die BrĂŒder mit ihrer neuen Technologie zu Nintendos Toptechniker Genyo Takeda kamen wurde der Stein ins Rollen gebracht. Takeda prĂ€sentierte Rares neue Meisterleistung Hiroshi Yamauchi und dieser ließ Chris und Tim Stamper wissen das er Spiele mit dieser Technologie entwickelt haben möchte. Die GebrĂŒder wollten etwas mit Miyamotos Donkey Kong machen. Doch zu dieser Figur gab es so gut wie keine Rezessionen. Lediglich die alte Pixel Grafik des Affen war fĂŒr die Rare Entwickler verfĂŒgbar. Bekannt war zum damaligen Zeitpunkt nur das Donkey ein Sturer Gorilla ist. Um sich neue EindrĂŒcke fĂŒr das spĂ€tere Design zu verschaffen gingen die britischen Spieleentwickler des öfteren in den Zoo und machten sich Notizen und Skizzen zu den dort lebenden Gorillas. NatĂŒrlich setzte sich der Westliche Stil mehr durch als der Japanische und man entschied sich fĂŒr einen auf Cartoon Basis abstammenden Donkey Kong mit einer roten Krawatte mit den jeweiligen Initialen. Spielerisch durften auch die FĂ€sser nicht fehlen die einst zu dem Markenzeichen Donkey Kong gehörten. Hier entschied sich Entwickler Rareware fĂŒr mehrere Varianten so wird es im fertigen Spiel zB Stahl- und HolzfĂ€sser geben. Auch Explosive FĂ€sser durften in der Planung nicht fehlen. Um das Gameplay abwechslungsreicher zu gestalten wurde mit Diddy Kong ein weiterer Hauptcharakter eingefĂŒhrt. Der Besuch des Schimpansen Geheges im Zoo brachte einige Designer auf die Idee einen solchen Affen in ihr Donkey Kong Spiel zu implementieren, Diddy Kong war geboren. Im Vergleich zum großen Gorilla war Diddy eher Jung und Agil. Um die Texturen fĂŒr die 3D Gittermodelle zu bekommen machten die Entwickler sehr viele Fotoaufnahmen von alltĂ€glichen GegenstĂ€nden. So wurden fĂŒr die StahlfĂ€sser Fotos von einer alten Schaufel genommen. Um Palmen in Farbe zu prĂ€sentieren wurden Aufnahmen von BlĂ€ttern gemacht. Mit dieser Vorgehensweise entwickelte sich langsam eine bunte Welt die zwar in 2D bespielt wird, aber eine 3 Dimensionaler Tiefe vortĂ€uscht. Bei der Konvertierung in 16-Bit Bilder hatten die 3D Grafiken keinen QualitĂ€tsverlust was zu einem Optisch sehr ansprechenden Spiel fĂŒhrte. Noch bevor Donkey Kong Country auf den Markt gelassen wurde hat Rareware mit Killer Instinct ein weiteres Spiel fĂŒr das SNES veröffentlicht welches auf den gleichen grafischen GrundgerĂŒst basierte ( Es wurden jedoch nicht so viele Foto Texturen verwendet ). Rares Donkey Kong Spiel bescherte Nintendo neue Höchst Einnahmen und sorgte im Bundle Paket mit der SNES Konsole fĂŒr neue VerkĂ€ufe fĂŒr ein GerĂ€t das damals technisch seinen Zenit ĂŒberschritten hatte.

 

 

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Bewertung: 5.0/5 (1)
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Die sieben Spielehelden

Malte am 15.August 2011 um 20:08:49

Vielen Dank an unseren Autor Dominik fĂŒr die wunderbare Zeichnung.

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Bewertung: 5.0/5 (3)

RĂŒckblick: Donkey Kong Country 2 (SNES)

Dominik am 22.Januar 2011 um 13:01:37

Hersteller: Rareware, Nintendo

Release: 14.Dezember 1995

Produktionsjahr: 1994 bis 1995

Plattformen: SNES , Gameboy

Genre: Jump ÂŽn Run

Basierte Engine: Unbekannt

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Die erste Fortsetzung des gelungenen Donkey Kong Country verschlĂ€gt den Spieler auf die neue Krokodil Insel in desen Bucht das Flagschiff von Kaptain K. Rool vor Anker liegt. Dieser hat den ehemaligen Helden des Ersten Teils entfĂŒhrt und droht nun Diddy Kong mit Donkey als Geisel. NatĂŒrlich lĂ€sst sich der junge MĂŒtzen tragende Affe dies nicht gefallen und begibt sich mit UnterstĂŒtzung  seiner Freundin Dixi Kong auf Spurensuche. Angefangen von K. Rools Piratenschiff,ĂŒber ĂŒber Lavazerfressende Gebirge, DĂŒstere SĂŒmpfe und einem Piraten VergnĂŒgungspark bis schließlich zu Kaptain Rools Luftschiff. Wie schon im VorgĂ€nger orientiert sich das Spiel an Klassischen Jump`n Run Einlagen die diesmal etwas Kniffiger gestaltet worden sind. So gibt es etwa neue FĂ€sser die einen durch die LĂŒfte schleudern, Einen Zwischenspeicherungsplatz wie das Sternenfass oder Hochexplosive TNT FĂ€sser. Neu hinzugekommen spielen sich Diddy und Dixie vollkommen unterschiedlich. So ist Diddy schneller und kann weitere SprĂŒnge wagen wĂ€hrend Dixies StĂ€rken im Gleiten bestehen ,das sie mithilfe ihrer langen Haare meistert. Auch  sind neue Tierische Helfer hinzugekommen wie etwa Clapper der Seehund oder Rappy, eine springende Klapperschlange. Anosnten spielt sich Donkey Kong Country 2 wie sein vorangegangener Teil. Und wie auch bei diesem hat Rareware seine Grafiktechnologie beibehalten. Dank dieser macht das Spiel heute noch einen angenehmeren Eindruck als seine SNES Mitbewerber.

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Bewertung: 4.8/5 (5)

RĂŒckblick: Donkey Kong Country (SNES)

Dominik am 16.Januar 2011 um 11:01:13

Hersteller: Rareware, Nintendo

Release: 21.November 1994

Produktionsjahr: Höchstwahrscheinlich ca. 3 Jahre

Plattformen: SNES, Gameboy , Pc ( Emulatoren unter Windows)

Genre: Jump&Run

Basierte Engine: 2D Engine

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen:Der finstere AnfĂŒhrer der Kremlinge ,King K. Rool hat die Frechheit Donkey Kongs Banannenvorrat zu klauen. Dies lĂ€sst sich der Krawatten tragende Oberaffe natĂŒrlich nicht gefallen und begibt sich mit seinem Freund Diddy Kong auf die Suche um Rools treiben ein Ende zu setzen. Dabei mĂŒssen die Beiden mehrere Passagen auf der heimischen Affeninsel bestehen um letztendlich King K. Rool entgegen zu treten. Das gesamte Spiel lĂ€uft wie vorhin schon erwĂ€hnt auf der Affeninsel ab. Dabei unterscheidet man zwischen der Worldmap und den einzelnen Gebieten die wiederrm in einzelne Levels unterteilt sind. Das Spiel fĂŒhrt uns nun von Level zu Level bis wir das letzte eines Gebietes erreichen in dem man sich immer einen Endboss stellen muss. Die witzigen Einlagen aus Jump & Run sowie den zahlreichen Gags und Slapsticks zeichnen Donkey Kong Country besonders aus und machten es zu einem Spiel der Oberklasse im SNES Zeitalter. Der eingefĂŒhrte Multiplayer Modus macht besonders viel Spass ,auch wenn man die beiden Affen nur abwechselnd spielen darf. Mit der Entscheidung den Englischen Entwickler Rareware mit der Produktion einer neuen Spieleserie fĂŒr Donkey Kong zu beauftragen, tratt dieser das schwere Erbe an den altgebackenen Affen in ein neues Universum zu stĂŒrzen. Dazu wurden von Seiten der Briten zahlreiche neue Figuren erschaffen wie etwa den „alten“ Cranky Kong, dem Sturzflieger Funky Kong sowie die attraktive Candy Kong. Seiner Zeits erstaunlich war die RealitĂ€tsnahe Grafik des Spiels. Dies lag unter anderem daran das Die Entwickler von Rareware ihre Texturen aus selbstgeschossenen Fotografien nahmen. So wurden Texturen von zB. realen FĂ€ssern genommen und  auf die Sprites von HolzfĂ€ssern aufgesetzt. Auch das entfernen stĂ€ndiger Anzeigen wie Lebensbalken oder Punkte  trug viel zum Spielspass bei, wodurch ein freies Sichtfeld ermöglicht wurde. Die vielen Geheimen Bonuslevels sowei die Tierischen Begleiter des Kong Duos boten außerdem den Anreiz  Donkey Kong Country auch mehrmals durch zu spielen. Ein geniales Jump & Run Abenteuer, Rare hatte gute Arbeit geleistet welche sich in noch 2 Fortsetzungen wiederspiegeln sollte.

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Bewertung: 5.0/5 (2)