R√ľckblick: KKND Krossfire: Strategie auf der Playstation 1.

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Vorstellung: Synthetic Age ‚Äď Strategie mit Diablo flair!

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Review: Rise of Nations – Extended Edition

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Empire Earth: LAN & Multiplayer auf Windows 10 spielen!

Empire Earth aus dem Jahr 2001 gilt unbestritten als eines der besten Echtzeit-Strategiespiele aller Zeiten. Das Spiel steht dank Rick Goodman ganz im Stil von Age of Empires. Umso mehr schade ist es, dass Activision nach der √úbernahme von Sierra die Multiplayer-Server im Jahr 2008 abgestellt hat. Doch nun gibt es seit einiger Zeit einen … weiter

R√ľckblick: Force 21 (PC)

¬†Force 21 spielt in einer fiktiven Zukunft. Im Jahre 2015 marschiert die Chinesische Armee in Kasachstan ein,um Ihren Wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Ressourcen zu versorgen. An dieser Stelle kommen die USA und Russland ins Spiel und erkl√§ren China den Krieg.¬† Nun k√∂nnen wir selbst entscheiden auf welcher Seite wir spielen, als Amerikanischer Kommandeur oder lieber … weiter

» Echtzeit Strategie

R√ľckblick: KKND Krossfire: Strategie auf der Playstation 1.

Dominik am 26.Mai 2021 um 23:05:13

Als ich im Jahr 2000 in den kleinen Videospielladen bei mir in der Stadt vorbei schaute gelang ein Strategiespiel f√ľr die Playstation 1 in meine H√§nde welches sehr starke Erinnerungen an Command&Conquer Alarmstufe Rot weckte. Das Spiel taufte sich auf den Namen KKND: Krossfire und war ein isometrisches Strategiespiel welche mit sch√∂nen 2D Sprites 3 unterschiedliche Fraktionen in den Krieg schickte. Diese drei Gruppen gliederten sich in die menschlichen √úberlebenden eines Nuklearen Konflikts, den Mutanten und den ehemaligen Ernterobotern der Serie 9 die eine eigene Armee gr√ľndeten. Durch das nukleare Feuer im Jahr 2079 wurden die Menschen in den Untergrund gezwungen. Dort verharrten sie ganze 40 Jahre ehe sie wieder an die Oberfl√§che gelangten. Die Mutanten sind Menschen die sich zum Zeitpunkt des Nuklearkrieges an der Oberfl√§che befanden. Durch extremer Strahlung verunstaltet kam es zu k√∂rperlichen Missbildungen die schlie√ülich zu Mutationen f√ľhrten. Diese Gruppe hat den technischen Anschluss verloren dagegen aber gelernt die gewaltige Natur zu z√§hmen. So nutzen sie statt gepanzerten Fahrzeugen rie√üige mutierte Tiere wie zum Beispiel Riesenskorpione oder Wespen. Die Mutanten sind in einzelne St√§mme gegliedert und fanatisch gl√§ubig. Sie bezeichnen die √ľberlebenden Menschen als Symmetriker und die Serie 9 werden als Seelenlose Maschinen dargestellt. Kommen wir zu der letzten Gruppe, der Serie 9. Diese Fraktion stellt f√ľr die Spieleserie KKND eine neue dritte Gruppierung da. Urspr√ľnglich als Erntehelfer und Arbeitsmaschinen eingesetzt wurden die Roboter ihrer Aufgaben durch die kriegerischen Konflikte der Menschen mit den Mutanten beraubt. Nachdem die Felder verw√ľstet wurden schworen die Maschinen den beiden Gruppen ewige Rache. Um zu einem ebenb√ľrtigen Gegner zu werden investierten sie viel Zeit in die Adaption moderner Waffensysteme. So wurden aus den landwirtschaftlichen Fahrzeugen der Serie 9 moderne Kriegsmaschinen. Wie das Unkraut das sie einst vernichteten ist es das Ziel der Serie 9 Menschen wie Mutanten auszuschalten.

In verschiedenen Gel√§ndetypen wie etwa gr√ľnes Hochland oder urbanes Stadtgebiet bek√§mpfen sich die drei Fraktionen rund um den Globus. √Ąhnlich wie bei Command&Conquer errichten wir als Spieler eine feste Basis mit Kasernen und Raffinerien. Rohstoffe f√∂rdern und Einheiten ausbilden um die feindlichen Armeen zu bezwingen sind der Kern des Gameplays. Im Einzelspielermodus stehen uns f√ľr jede Fraktion eine Kampagne zur Verf√ľgung. Mit je 16 Missionen spielen wir die Geschicke der Menschen, Mutanten und der Serie 9. Auf einer Landkarte k√∂nnen wir die Missionen ausw√§hlen. Da ich damals nur die Konsolenversion des Spieles hatte konnte ich nur sehr schwer im Mehrspieler gegen andere Mitspieler antreten. Dieser war f√ľr den Pc mit bis zu 8 menschlichen Spielern ausgelegt. So musste ich mich am Gamepad mit KI Gegnern begn√ľgen die meine Truppen aber auch ganz sch√∂n forderten.

Die zentrale Ressource im Spiel ist das wertvolle √Ėl. An √Ėlquellen errichten wir Bohrt√ľrme von denen dann unsere Sammler den Rohstoff zu unseren Raffinerien bringen. Es gab aber auch die M√∂glichkeit mit anderen Geb√§uden wie etwa Windturbinen zus√§tzliche Einnahmen zu generieren. Es gibt neben Landeinheiten auch Fahrzeuge welche Seen oder das Meer befahren konnten. In Urbanen Landschaften konnte man auch Einheiten hinter Geb√§uden verstecken und so Hinterhalte planen. Durch Forschungen in entsprechenden Geb√§uden konnten neue Technologien und Einheiten freigeschaltet werden. So k√∂nnen wir etwa die F√∂rderung von √Ėl erh√∂hen, die Kosten f√ľr weitere Forschungen senken oder Abwehrt√ľrme errichten. Im Hauptgeb√§ude dem Kern einer jeder Basis k√∂nnen wir eine Karte oder ein Radar freischalten lassen. Maximal k√∂nnen bis zu 5 Stufen konnten erforscht werden.

Mir hat Krossfire damals sehr viel Spa√ü gemacht. Auch wenn ich ‚Äúnur‚Äú die Playstation Version gespielt hatte war es √§hnlich wie Westwoods Spiel sehr unterhaltsam die pixeligen 2D Einheiten √ľber W√ľsten und Gr√§ser zu kommandieren. Vieles war √§hnlich wie in Alarmstufe Rot. Errichte eine Basis, sammel die Rohstoffe ein und rekrutiere Truppen um dann mit deiner Armee den Gegner zu zerst√∂ren. Auch wenn die Steuerung mit dem Gamepad etwas z√∂gerlich und manchmal auch krampfhaft war konnte mich dieses Spiel Stunden vor meinem R√∂hrenfernseher fesseln. F√ľr mich ein Grund einen Artikel zu diesem Spiel hier auf Replaying.de zu schreiben. Ich w√ľnschte das Genre dieser Spiele h√§tte heutzutage wieder so viel Erfolg wie seinerseits Ende der 90er und Anfang der Nuller Jahre. Vielleicht kommt ja mit Age of Empires 4 die R√ľckkehr der Echtzeitstrategiespiele.

 

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Bewertung: 5.0/5 (4)

Vorstellung: Synthetic Age ‚Äď Strategie mit Diablo flair!

Dominik am 26.Oktober 2018 um 20:10:34

Gerade bin ich beim St√∂bern im Web auf ein neues Indie-Game gesto√üen, das ich euch nicht vorenthalten m√∂chte. Eins vorne weg es handelt sich mal wieder um eine deutsche Entwicklung zu einem Genre, welches in unserer Szene, vor allem auf dem gro√üen Markt, beinahe ausgestorben ist. Nat√ľrlich rede ich hier von Strategiespielen. Der hier vorgestellte Titel Synthetic Age vereint so vieles welches seiner zeit vor allem bei der Warcraft 3 Modifikation Civilization Wars so popul√§r in Erscheinung getreten ist. Das Spielprinzip ist einfach gehalten. Wir bauen eine Basis und errichten Geb√§ude die Einheiten produzieren welche auf vorgegebenen Pfaden auf die feindliche Basis zu marschieren. Verteidigungst√ľrme k√∂nnen wir als Spieler nicht bauen sondern sind auf den Eing√§ngen zur heimischen Basis vor platziert. Wir k√∂nnen diese jedoch ausbauen und mit immer st√§rkeren Upgrades ausr√ľsten. Dabei empfiehlt es sich das wir gegen die drei Einheitentypen: Lebend, Hybrid und mechanisch wirksame Abwehrwaffen errichten. Die Entwickler setzen bei den Streitkr√§ften auf verschiedene Wesen und Kreaturen die jeder Spieler erforschen und rekrutieren darf. Wir haben es bei diesem Spiel nicht mit vordefinierten Fraktionen zu tun sondern k√∂nnen uns in einem riesigen Forschungsbaum aussuchen welche Truppen wir ins Gefecht senden. Der Forschungsbaum wird eine Gr√∂√üenordnung von 50 bis stolze 100 F√§higkeiten verf√ľgen in denen wir uns wild austoben k√∂nnen und allerlei verschiedene Experimente durchf√ľhren k√∂nnen. Das ganze Spiel ist in einer isometrischen 2D Perspektive verpackt die mit wirklich sehr sch√∂nen Grafiken ausgearbeitet worden ist. Das Spielprinzip der W3 Mod Civilization Wars mag jetzt nicht jedermanns Sache sein aber mit diesem vorhandenen Grundger√ľst in Kombination mit den vielen sch√∂nen Grafiken und Spielm√∂glichkeiten k√∂nnte Synthetic Age eine L√ľcke f√ľllen von der es noch nicht so viele Vertreter gibt. Die Maps werden wie beim Vorbild ( oder wie in fast jedem Shooter ) in drei Pfade aufgesplittert sein. Jeweils 2 Teams, bestehend aus bis zu drei Spielern, werden darauf gegeneinander antreten. Spezialisierungen durch Forschung in die Einheiten k√∂nnen schnell einen Vorteil erbringen, wobei es zu jeder Einheit auch eine konternde Einheit geben wird. Zwischen den St√ľtzpunkten der Spieler wird es eine Reihe ziviler Geb√§ude geben die auch ihre Vorteile bei Inbetriebnahme haben werden. Einige dieser Vorteile werden die Erh√∂hung des Einheitenlimits sein, mit dabei werden auch Bauten sein die f√ľr die Forschung von entscheidender Bedeutung sind sowie Bonusressourcen wenn man eine bestimmte Route h√§lt.

Wo wir gerade bei Ressourcen sind, die wird es im Spiel in Form von Energie geben. Durch bestimmte zivile Geb√§ude k√∂nnen wir Spieler den Energiespeicher um eine vordefinierte Menge erh√∂hen. Zu was genau wird die Energie im Spiel beitragen ? Wie bei anderen Echtzeit Strategietiteln auch ben√∂tigt man zum Forschen und Bauen eine Ressource. Im Fall von Synthetic Age ist dies die bereits erw√§hnte Energie. Anders als jedoch in anderen Spielen, bei denen die Ressource durch Sammler Einheiten zusammen getragen wird, wird die Energie in bestimmten Intervallen an die Spieler ausgesch√ľttet.Die feindliche Versorgung kann man u.a durch Stehlen mit Spionagetruppen die Energie entziehen. Ganz bitter wird es f√ľr den gegnerischen Spieler sein wenn man einen von den drei Pfaden mitsamt seinen Checkpoints komplett dominiert.Dadurch wird es m√∂glich sein die feindliche Energie Versorgung lahm zu legen. Das halten dieser Checkpoints hat aber nicht nur auf unsere Ressource Einfluss. So k√∂nnen auch spezielle Bonis wie etwa eine erh√∂hte Angriffskraft ausgef√ľhrt werden, wenn wir einen der besagten Checkpoints √ľber eine gewisse Zeit lang halten. Da Synthetic Age durch Civilization Wars inspiriert worden ist k√∂nnen wir unsere Einheiten nicht selbst steuern oder Formationen zu weisen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung wie wir unsere Kasernen auf der Karte platzieren. Durch ungeschicktes positionieren k√∂nnen wir eine fehlerhafte Formation ausl√∂sen die unseren Einheiten im Kampf etliche Minus punkte garantiert. Da die Truppen automatisch auf den Pfaden laufen und versuchen werden sich zur feindlichen Basis durch zu k√§mpfen ist es sehr wichtig eine gewisse Anordnung beim Bauen der Geb√§ude einzuhalten. Wer die Warcraft 3 Mod kennt wei√ü auch das Truppen mit immer st√§rkeren Upgrades versehen werden k√∂nnen. Durch das Stein und Schere Prinzip k√∂nnen in
Synthetic Age spannende Taktiken ausprobiert werden. Wie ich bereits im Text weiter oben beschrieben habe wird es die drei Typen Lebendig, Hybrid und mechanisch geben. Die unterschiedlichen Einheiten haben auch so ihre Eigenarten. So sind lebendige Truppen sehr anf√§llig gegen√ľber Feuerschaden w√§hrend mechanische Soldaten einen wissentlichen Nachteil haben wenn sie Schock- oder Blitz angriffen ausgesetzt sind. Die dritte Rasse der Hybriden weisen im Gegensatz zu den beiden anderen keine Nachteile auf. Ihre Schwierigkeit wird darin bestehen Sie √ľberhaupt rekrutieren zu k√∂nnen. Man wird lange forschen m√ľssen um in den Genuss der Hybriden zu gelangen. Eine der Besonderheiten des Spiels ist es u.a das manche Soldaten mehrere Waffensysteme besitzen die nacheinander abgefeuert werden k√∂nnen. Als Beispiel f√ľhren die Entwickler einen Mech vor der Gesch√ľtze am Bauch, einen Flammenwerfer am Arm und eine Minigun besitzt. Doch auch solche Waffenkolosse haben ihre Schw√§chen und so wird der wandelnde Roboter ziemlich alt gegen Flugeinheiten aussehen. Jede einzelne Waffe muss durch Upgrades erst einmal erforscht und angebracht werden bevor sie ihre verheerende Wirkung entfalten kann. Die verschiedenen Effekte der Waffen werden wie folgt gelistet.Heilung: Heilt Verb√ľndete anstatt Schaden zu machen. Feuer: Macht zus√§tzlichen Schaden an lebenden Einheiten.Schock: Macht zus√§tzlichen Schaden an mechanischen Einheiten.Gefrierend: Reduziert Angriffsgeschwindigkeit vom Gegner.Fl√§chenschaden: Waffe macht in einem Umkreis bei allen Einheiten Schaden.R√ľstungsdurchdringung: Ein Teil der R√ľstung wird ignoriert.Geb√§udevernichtung: Mehr Schaden an Geb√§uden, weniger an Einheiten. Damit sind alle Varianten ausgef√ľhrt die wir nutzen k√∂nnen um unseren Gegner das Leben zur H√∂lle zu machen.

Im letzten Abschnitt m√∂chte ich euch die Entwickler und die Tools vorstellen ohne die es dieses Projekt h√∂chstwahrscheinlich nicht geben w√ľrde. Hauptentwickler von Synthetic Age ist der 31 Jahre alte Stefan der als Ideengeber ma√ügeblich daf√ľr verantwortlich ist das aus einer Mod f√ľr ein √ľber 15 Jahre altes Spiel eine Stand Alone Version entwickelt wird. Anfang des Jahres 2014 besch√§ftigte er sich mit der Entwicklung von Videospielen und hatte etliche Candy Crush und Space Invader Klone programmiert um festen schritt in die Spielentwicklung zu bekommen. Aus dem Einzelk√§mpfer und einem ehemaligen Arbeitskollegen formte sich ein kleines Team welche die Idee verfolgt mit Synthetic Age ein neues Echtzeit Strategiespiel auf den Markt zu bringen. Zu Beginn der Entwicklung hatte Stefan noch beides, Programmierung und Grafik, ausge√ľbt.Da dies schnell zur Erkenntnis reifte das alles auf einmal zu viel des guten ist entschied sich der Entwickler die Erstellung von Grafiken auszulagern und sich nur noch um die Programmierung zu k√ľmmern. Alle Mitglieder des Indie Teams arbeiten in festen Arbeitsverh√§ltnissen und realisieren Synthetic Age in Ihrer Freizeit.Das Spiel wird mit der Visual Studio 2013 Community Edition entwickelt.F√ľr den MapEditor wurde XNA + Windows Forms benutzt.Monogame tritt als Engine in Einsatz. F√ľr die Grafikerstellung wird mit dem 3D Programm Blender,3d-Coat und CrazyBump gearbeitet.Auch kostenlose Software wie Gimp oder Paint.Net treten bei der Nachbearbeitung der Grafiken zum Einsatz.

Mein Fazit zum noch nicht fertig gestellten Spiel:

Spiele wie LoL machen es vor. Man bastelt aus einer Mod ein eigenst√§ndiges Spiel das man mit einer geh√∂rigen Portion Grafik und Spielelementen ausbessert und schon ist ein neues Spiel entstanden. Beides sehe ich bei Synthetic Age und muss sagen die Entwickler geben wirklich vollen Einsatz um ein grafisch rundes Spiel zu entwickeln. Mir gef√§llt vor allem der Grafikstil der sehr einheitlich wirkt und ein echt stimmiges Gesamtbild des Spieles pr√§sentiert. Es zeichnet die d√ľstere Atmosph√§re die den Hintergrund des Spieles in einer Apokalyptischen Welt abbildet. Stellenweise f√ľhle ich mich beim betrachten der Screenshots an die guten alten Diablo 2 Zeiten erinnert. Nat√ľrlich darf ich nicht vergessen mir vor Augen zu halten dass das ein Echtzeit Strategiespiel ist welches in so schauerlicher Atmosph√§re vor meinem Monitor dargestellt wird. Den aktuellen Informationen im Spiele Programmierer Forum zur Folge wird weiterhin flei√üig an dem Titel gewerkelt.Wann das Spiel erscheinen wird ist momentan nicht sicher zu sagen.Fest steht ich werde auf jeden Fall weiterhin einen Blick auf dieses Projekt haben.Denn grafisch so √ľberzeugend hat mich im 2D Bereich selten so ein Spiel.Die meisten Titel werden entweder im einfachen Pixel Look gehalten oder setzen ganz auf einen Cartoon Stil. Ich w√ľnsche den drei Entwicklern viel Spa√ü beim programmieren und hoffe das aus Synthetic Age ein richtig gutes Spiel wird.

Anmerkung der Redaktion: F√ľr weitere Infos rund um das Projekt kann auch die Webseite der Entwickler https://synthetic-age.com/ besucht werden.

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Bewertung: 4.0/5 (1)
2 » Indie

Review: Rise of Nations – Extended Edition

FloosWorld am 10.März 2018 um 11:03:19

Lust auf ein wenig Weltherrschaft? Rise of Nations aus dem Hause Big Huge Games macht es m√∂glich. Urspr√ľnglich aus dem Jahr 2003 wurde die Extended Edition am 13. Juni 2014 √ľber Steam ver√∂ffentlicht und beinhaltet neben dem Hauptspiel die erste und einzige Erweiterung Thrones and Patriots. Designt wurde das Spiel von Brian Reynolds, welcher an Civilization 1 und 2 mitgearbeitet hat.

Umfang

Die Extended Edition von Rise of Nations beinhaltet sämtliche Inhalte, die das Original bereits hatte:

  • 2 Spielmodi (Welteroberungskampagnen, Schnelle Schlacht)
  • 8 Zeitalter (Von der Antike bis in die Gegenwart)
  • 18 Nationen
  • 14 (historische) Weltwunder

Sowie verbesserte Grafikeffekte und Onlinemultiplayer. Mit der Veröffentlichung im Microsoft Store wurde der LAN-Modus entfernt.

Welteroberungskampagnen

Die Extended Edition beinhaltet f√ľnf Kampagnen, in welchen wir versuchen k√∂nnen, die Welt zu erobern. Diese Reichen von der Antike √ľber Napoleon bis in den Kalten Krieg, sowie die ganze Welt aber der Antike an.

Der Modus selbst ist aufgebaut wie beim bekannten Brettspiel Risiko: verschiedene Völker kämpfen um die Vorherrschaft auf der Karte. Aber anders als bei Risiko gibt es hier auch neutrale Provinzen, welche erobert werden können.

Während der Runden kann man Bonuskarten kaufen, welche Tribut kosten. Diese Karten können dann in den Schlachten eingesetzt werden und bringen verschiedene Boni.

Greift man eine Provinz auf der Karte an oder wird man angegriffen, wechselt das Spiel in die Echtzeit und f√ľhlt sich dabei an wie Age of Empires oder Empire Earth. Wie in diesen Spielen baut man eine Basis auf, sammelt Rohstoffe, entwickelt Technologien und erschafft Einheiten. Das, was man bei Age of Empires als Dorfzentrum kennt, ist hier eine Stadt, wie bei Civilization eben.

Als Angreifer hat man das Ziel den Gegner innerhalb von 90 Minuten zu besiegen, als Verteidiger muss man das Gebiet 90 Minuten lang verteidigen, oder man erobert die gegnerische Hauptstadt und h√§lt diese f√ľr 3 Minuten.

Neben milit√§rischen Aktionen lassen sich auch Diplomatische Aktionen ausf√ľhren: mit dem Gegner einen Friedensvertrag aushandeln, Bonuskarten tauschen, Tribut zahlen.

Die Szenarien haben ein Zeitlimit, lassen sich aber auch danach noch weiterspielen.

Schnelle Schlacht

Das Herzst√ľck von Rise of Nations ist allerdings die Schnelle Schlacht, der Echtzeitteil des Spiels. Wie bei Genrekollegen spielen hier bis zu 8 Spieler auf einer Karte. Verschiedene Modi stehen zur Auswahl: klassische teambasierte Partien, Diplomatie und viele mehr. Mein Highlight ist dabei der Modus „Attent√§ter“: 2-8 Spieler, welche auf sich gestellt sind und einen der Gegenspieler ausschalten m√ľssen. Bewegt man sich in ein anderes Gebiet als das vom Zielgegner, verschlei√üen die Einheiten. Zerst√∂rt man sein Ziel erh√§lt man das Ziel, was der Gegner zerst√∂ren sollte.

Der Echtzeitteil umfasst 8 Zeitalter, welche historische Epochen von der Antike bis in die Gegenwart abdecken. Zu jedem neu erreichten Zeitalter kommen neue abbaubare Rohstoffe hinzu: Sind im Mittelalter nur Gold, Holz und Nahrung wichtig, so spielt im modernen Informationszeitalter √Ėl eine wichtige Rolle.

Neben den normalen Technologien, die in den verschiedenen Geb√§uden entwickelt werden k√∂nnen, gibt es im Informationszeitalter die sogenannten „Supertechnologien“, die besondere Vorteile bringen, etwa ein automatisches Abwehrschild gegen Nuklearraketen und konventionelle Marschflugk√∂rper oder schnellen Bau.

Weltwunder gibt es ebenfalls, davon hat Rise of Nations 14 St√ľck, welche mehr oder weniger historisch sind. Das besondere an ihnen: anders, als bei Age of Empires 1 und 2 erf√ľllen diese auch einen Sinn! Baut man z.B. die Terrakotta-Armee erh√§lt man in regelm√§√üigen Zeitabst√§nden eine Einheit geschenkt. Ebenfalls besonders: jedes Weltwunder gibt es nur einmal im ganzen Spiel. Einmal gebaut, k√∂nnen diese von keinem anderen Spieler gebaut werden. Wurde das Weltwunder zerst√∂rt, dann bleibt es auch f√ľr den Rest der Partie zerst√∂rt. Weltwunder k√∂nnen aber erobert werden, wenn man die dazugeh√∂rtige Stadt schleift.

Städte sind wichtig, um sein Einflussgebiet zu erweitern. Fremde Einheiten, welche nicht zu einem Feind gehören verschleißen innerhalb des Einflussgebietes.

Zwei Features, welche bei Rise of Nations dabei sind, vermisse ich in anderen Strategiespielen: die M√∂glichkeit Endlos-Warteschleifen in Milit√§rgeb√§uden zu erstellen und Einheiten mit verschiedenen Aggresivit√§tszust√§nden erschaffen zu lassen. In Age of Empires 2 k√∂nnen nur 15 Einheiten in eine Warteschleife gepackt werden, in Rise of Nations wird die Schleife solange wiederholt, bis die ben√∂tigten Rohstoffe aufgebraucht sind. Ebenfalls sind Einheiten bei Age of Empires 2 automatisch auf „aggresiv“ gestellt, was bei brenzligen Situationen, wie einer Belagerung schnell nach Hinten losgehen kann, da aggresive Einheiten automatisch alles bis zum Tod angreifen.

Rise of Nations bietet Raketensilos, die zwei Typen von Raketen beinhalten k√∂nnen: konventionelle Marschflugk√∂rper mit geringer Reichweite und Tempo sowie Nuklearraketen mit hoher Sprengkraft und gro√üer Reichweite. Feuert man eine Nuklearrakete ab wird man f√ľr eine gewisse Zeit vom Welthandel ausgeschlossen. Das bedeutet: man kann f√ľr mindestens 5 Minuten Rohstoffe weder kaufen noch verkaufen um einen weiteren unmittelbaren Nuklearschlag zu verhindern. Das l√§sst sich mit dem Weltraumprogramm als Weltwunder umgehen. Sp√§testens ab dem Informationszeitalter sind Rakteten jedoch nutzlos auf fremden Gebiet, da hier das Abwehrschild zur Verf√ľgung steht.

Mit den Nuklearraketen ist ebenfalls das Armageddon verbunden: In jeder Partie läuft die sogenannte Armageddon-Uhr, welche nach jedem erfolgreichen Nuklearschlag um eine Minute vor gestellt wird. Ist die Uhr bei 0 angelangt, verliert jeder Spieler durch Armageddon.

Fazit

F√ľr manche ist Rise of Nations das bessere Empire Earth, doch ich finde, dass man beide Spiele nicht miteinander vergleichen kann. Empire Earth steht mehr im Stil von Age of Empires 1 und Rise of Nations merkt man seine Wurzeln in der Civilization-Reihe an.

Ich kann RoN jedem empfehlen, welcher jemals Age of Empires oder Civilization in der Hand hatte! Das Spiel macht richtig Spa√ü. Allerdings verstehe ich nicht, warum es n√∂tig war den LAN-Modus zu entfernen. Hat da wohl wer Angst, dass seine Spiele kopiert werden? Naja, was solls.. Rise of Nations geh√∂rt f√ľr mich zu den besten Strategiespielen aller Zeiten.

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Bewertung: 4.8/5 (4)

Empire Earth: LAN & Multiplayer auf Windows 10 spielen!

FloosWorld am 2.März 2018 um 14:03:09

Empire Earth aus dem Jahr 2001 gilt unbestritten als eines der besten Echtzeit-Strategiespiele aller Zeiten. Das Spiel steht dank Rick Goodman ganz im Stil von Age of Empires. Umso mehr schade ist es, dass Activision nach der √úbernahme von Sierra die Multiplayer-Server im Jahr 2008 abgestellt hat. Doch nun gibt es seit einiger Zeit einen Mod f√ľr Empire Earth und seiner Erweiterung Zeitalter der Eroberungen einen von Fans erstellten Patch, der neue Server bereitstellt und zudem einige Probleme behebt, die Empire Earth unter modernen Windows-Systemen wie Windows 10 hat. Wie man den findet und installiert? Das erkl√§re ich euch nun! ūüôā


1. Empire Earth + Addon installieren

Wer noch die CDs zu Empire Earth hat kann das Spiel √ľber diesen Weg installieren, allerdings zickt der Installer ab Windows 7 gerne herum. Ich empfehle daher, dass man sich die Gold Edition bei GOG.com kauft (Normalpreis 5,09 ‚ā¨) und falls man das Spiel auf Deutsch haben m√∂chte den Sprachpatch bei validstrategies.com installiert. Somit hat man Hauptspiel und Erweiterung komplett auf Deutsch.

2. NeoEE herunterladen + installieren

Der Mod, welcher Empire Earth und Zeitalter der Eroberungen wieder ihren Multiplayer gibt nennt sich NeoEE. Dieser lässt sich hier finden. Vorsicht bei der Installation: Manche Antivirenprogramme, wie z.B. Avast erkennen beim Starten des heruntergeladenen Installers gerne mal einen Virus. Das ist eine Falschmeldung und kann ignoriert werden! Das Antivirenprogramm sollte man trotzdem sicherheitshalber während der Installation deaktivieren.

3. Kompatibiltätseinstellungen ändern

Die GOG.com-Version von Empire Earth ist standardm√§√üig auf Windows XP (Service Pack 2) eingestellt, was unter Windows 10 f√ľr Probleme sorgen kann (Einfrierendes Spiel, Spontanabst√ľrze). Von daher sollte man die Einstellung f√ľr die ee.exe und ee-aoc.exe deaktivieren! Zudem sollte man das Programm nicht als Administrator ausf√ľhren und die DPI-Skalierung auf System (Erweitert) einstellen!

Wenn alles richtig eingestellt ist, sollte es so wie auf folgendem Screenshot aussehen:

4. Empire Earth starten und Einstellungen ändern

Besonders unter Windows 10 scheint es Programme zu geben, welche Probleme mit der grafischen Darstellung haben: bestimmte Bereiche des Bildschirms sind verschwommen. Das ist leider auch bei Empire Earth der Fall. Um da Abhilfe zu schaffen, sollte man die Grafikeinstellungen ändern.

Standardm√§√üig ist die 3D-Beschleunigung auf Direct3D eingestellt, was leider zu dem verschwommenen Bild f√ľhrt. Ich habe daher die Einstellung zu Direct3D Hardware TnL ge√§ndert, was diesen Fehler auch behebt. Die Grafikkarte kann auf Prim√§rer Anzeigetreiber gelassen werden.

Diese Einstellung sollte man sowohl beim Hauptspiel, als auch bei der Erweiterung vornehmen!

5. Multiplayer einrichten

Eine der Funktionen von NeoEE ist, dass dem Spiel ein neuer CD-Key zugewiesen wird, was Multiplayer-Spiele online möglich macht.

Diesen Schritt kann man sowohl beim Hauptspiel, als auch bei der Erweiterung machen: Im Hauptmen√ľ auf Multiplayer klicken und im neuen Multiplayer-Men√ľ auf die Schaltfl√§che Neuen Benutzer erstellen klicken. Dort kann man sich dann f√ľr die NeoEE-Server registrieren mit Nutzername und einer g√ľltigen Email-Adresse. NeoEE nutzt dann den selben Account sowohl f√ľr Empire Earth, als auch f√ľr Zeitalter der Eroberungen.

Hat man sich registriert, kann man mich mit dem Nutzernamen Einloggen und hat nun Zugriff auf die Multiplayer-Lobby.

Ich hoffe, dass euch die Anleitung geholfen hat, Empire Earth wieder online zu spielen! ūüôā

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Bewertung: 4.7/5 (14)

R√ľckblick: Force 21 (PC)

Dominik am 4.Dezember 2010 um 22:12:52

¬†Force 21 spielt in einer fiktiven Zukunft. Im Jahre 2015 marschiert die Chinesische Armee in Kasachstan ein,um Ihren Wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Ressourcen zu versorgen. An dieser Stelle kommen die USA und Russland ins Spiel und erkl√§ren China den Krieg.¬† Nun k√∂nnen wir selbst entscheiden auf welcher Seite wir spielen, als Amerikanischer Kommandeur oder lieber Chinesischer General? Beide Seiten bieten ihre eigenen Reize,so f√ľhrt man mit den Vereinigten Staaten eine modern ger√ľstete Armee w√§hrend die Chinesen eher auf ihre Infanterie √úberlegenheit setzen.¬†Force 21 unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Vertretern von Strategie Spielen dadurch, dass keine Basis errichtet werden muss. Vielmehr haben wir insgesamt bis zu 16 Platoons zur Verf√ľgung, von denen jede einzelne aus mehreren Kampfpanzern,Apache Hubschraubern, Infanteristen und mobiler Artillerie¬† besteht. Zu Beginn jeder Mission hat man also nur eine begrenzte Anzahl von Einheiten mit denen man meistens gegen eine √úbermacht antreten muss. Da aber die Computer KI des√∂fteren sinnlos reagiert ,ist dies¬†schaffbar. Mit jeder neu Gewonnenen Mission erh√∂ht sich die Anzahl unserer Platoons und somit unsere Armee Gr√∂√üe. Die Einheiten sind einigerma√üen Ausbalanciert, so haben Panzer ein Problem gegen Hubschraubern, zerst√∂ren Artillerie jedoch mit leichtigkeit. Um den ganzen noch den letzten Feinschliff zu geben haben manche Fahrzeuge spezielle Fertigkeiten so wie zB. der Abrahams Kampfpanzer, dieser kann einen Verteidigungswall um sich aufbauen und dadurch etwas Schaden absorbieren. Jeder √ľberlebter Einheitenzug sammelt Erfahrung welche¬†die¬† Bewegungsgeschwindigkeit, Kampffertigkeit und Feind-Erkennung verbessert. Insgesamt k√∂nnen die¬†Truppen vier Formationen einhalten :Linie, Keil, Reverse¬†Keil und Spalte.¬†Ein gro√ües Hindernis im Spiel ist die Wegfindung der Einheiten. Diese wird nach Ausf√ľhrungsbefehlt nicht mehr angezeigt. Dadurch k√∂nnen wir weder den Weg der Einheit noch deren Wegfindungsende sehen, was bei einem Spiel wie diesem¬† unverzeihlich ist. Viel Spass bereitet dagegen der Multiplayer Modus,in diesem k√∂nnen bis zu vier Spieler Verb√ľndet oder Gegeneinander antreten.Force 21 hatte bereits zum releasezeiten nicht die besten Karten. Bei ein paar Stunden Einspielzeit gew√∂hnt man sich aber schnell an die fehlerhaften Funktionen.

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