Star Wars – Empire At War: Test, Review

Star Wars: Empire at war Star Wars: Empire at war, erschien 2006, eine Mac-Version folgte eine Jahr darauf und wurde von Petroglyph Games entwicklet. Es handelt sich hier um ein Echtzeit-Strategie-Spiel, das zeitlich zwischen die Rache der Sith und eine neue Hoffnung spielt. Es handelt sich hier um ein gelungenes Spiel, das leider recht unbekannt … weiter

» Empire at war

Star Wars – Empire At War: Test, Review

User am 14.Mai 2014 um 16:05:08

Star Wars: Empire at war

Star Wars: Empire at war, erschien 2006, eine Mac-Version folgte eine Jahr darauf und wurde von Petroglyph Games entwicklet. Es handelt sich hier um ein Echtzeit-Strategie-Spiel, das zeitlich zwischen die Rache der Sith und eine neue Hoffnung spielt. Es handelt sich hier um ein gelungenes Spiel, das leider recht unbekannt ist.

Verpackung:

Das Goldpack kommt in einer ca. A4-Blatt gro√üen Verpackung, die aus Karton besteht. In ihr befindet sich das eigentliche Spiel in einer kleinen CD-H√ľlle. Die Anleitung kommt auf den Datentr√§ger und l√§sst sich nur auf den Computer lesen. Die H√ľlle macht sich gut im Regal und n√ľtzt sich nur schwer bzw. gar nicht ab, meine Verpackung ist fast noch im Originalzustand.

Steuerung:

Das Spiel steuert sich einfach: Mit den Pfeiltasten steuert man die Kamera und mit Maus w√§hlt man Truppen aus und gibt einen Befehle. Zus√§tzlich gibt es noch einige Tastenk√ľrzel, die man aber grunds√§tzlich nicht braucht.

Singleplayerkampagne:

Man kann zwischen zwei (mit Addon sogar drei) Kampagnen ausw√§hlen, in den man eine verschiedene Story folgt mit unterschiedlichen Fraktionen, Einheiten und Missionszielen. Die erste Kampagne w√§re die Rebellenkampagne, hier muss man haupts√§chlich auf Helden und ihre Spezialf√§higkeiten setzen, da die Soldaten der Rebellen nicht so stark sind. Auch empfand ich die Rebellen-Kampagne am besten unter anderem weil die Story am interessantesten war und man auch auf bekannte Gesichter wie Han Solo trifft. Zweitere w√§re die Imperium-Kampagne, die haupts√§chlich auf Macht setzt. Gigantische Raumschiffe, AT-ATs, Panzer, Dunkle Truppen und den Todesstern, den man am Ende der Kampagne herstellt und dann ganze Planeten in Asteroiden verwandelt. Die dritte und letzte Kampagne, welche man nur mittels Addon dazubekam, w√§re die Konsortium-Kampagne, die ich pers√∂nlich als nicht sehr gut empfand. Sie f√ľhlt sich sehr unausgeglichen an und der Protagonist ist keine interessante Person. Allerdings finde ich die Idee dieser Kampagne sehr gut, n√§mlich man sollte die Korruption √ľber die ganze Galaxis ausbreiten, was sie auch recht gut umgesetzt haben, man kann zum Beispiel die lokale Miliz eines Planeten bestechen, einen Gouverneur kidnappen‚Ķ

Zusätzlich sollte man sagen, dass die Handlung der Missionen durch cineastische Zwischensequenzen fortgetrieben werden, die meistens sehr gut animiert sind, auch ist das Voice-Acting gelungen. Man sollte auch sagen, dass die Kampagnen in drei Schwierigkeitsgraden spielbar sind: Leicht, Normal und Schwer. Insbesondere die Rebellen-Kampagne wird sehr schwer durch einen erhöhten Schwierigkeitsgrad.

Gameplay:

Bei EaW handelt es sich um ein Echtzeitsstrategiespiel und wer solche Spiele √∂fters spielt, wird sich gleich heimisch f√ľhlen. Man kann das Spielen in drei Abschnitte unterteilen: Wirtschaft, Weltraum und Boden.

Wirtschaft: Die Wirtschaftskarte besteht aus den verschiedenen Planeten, die man kontrolliert, aber auch die der Feind beherrscht. Hier verbringt man die Zeit zwischen den Schlachten und bereitet sich auf die n√§chsten vor. Man bekommt pro Planet, den man kontrolliert einen fixen Geldbetrag, aber je mehr Minen man auf einen Planeten setzt, desto mehr Geld flie√üt hinzu. Man erbaut verschiedene Raumstationen im Orbit der Planeten und am Boden errichtet man Minen, Turbolaser, Kasernen‚Ķ Mittels Kasernen und Fabriken stellt man Truppen, wie Sturmsoldaten, Rebelleninfanterie, Panzer‚Ķ her, Verteidigungsanlagen, wie Turbolaser, sch√ľtzen vor Invasionsflotten. Und die Weltraumstationen dienen als Produktions- und Verteidigungsanlage gleichzeitig. Zus√§tzlich kann man noch mit Spionen und Helden den Gegner manipulieren.

Weltraum: Entweder greift man mit einer Invasionsflotte den Gegner an oder verteidigt sich solche. Meistens muss man seine Weltraumstationen vor gegnerischen Beschuss und greift mit Bombern, Tie-J√§gern oder sogar dem Todesstern den Gegner an. √Ėfters wird man von Admir√§len angefunkt die panisch schreien wenn ihr Schiff in Flammen aufgeht oder Berichte √ľber den Feind machen.

Boden: Mit Panzern, Speederbikes und AT-ATs bek√§mpfen sich die drei Faktionen auf dem Boden, hier kommen meistens auch Helden zum Einsatz, m√§chtige Krieger wie: Darth Vader oder Luke Skywalker. √Ėfters bekommt man Unterst√ľtzung von freundlich gesinnten Bewohnern.

Durchgehend gibt es eine sogenannte Battlecam, die die K√§mpfe aus √ľblichen Filmeinstellungen zeigt, verbunden mit der genialen Musik kommt wahres Star Wars Feeling auf.

Add-on:

Es gab auch ein Add-on, welches haupts√§chlich eine neue Faktion einf√ľgt und eine paar zus√§tzliche Truppen und Einheiten hinzuf√ľgte. Es war eigentlich durchaus gelungen, aber die neue Kampagne war, wie schon erw√§hnt, die Schlechteste. Au√üerdem f√ľhrte das Add-on die Supersternenzerst√∂rer ein, die alles zerlegten wo man sie hin schickte.

Ein gelungenes Spiel, mit wirklich nur ein paar kleinen Schw√§chen, so spielt es sich manchmal etwas untatktisch, da man √∂fters einfach eine gro√üe Masse an Truppen braucht um den Gegner in den Boden zu stampfen, auch ist die Kampagne des Add-ons nicht so gelungen. Noch zu kritisieren sind die Nutzlosigkeit mancher Einheiten und dass manche Einheiten (Supersternenzerst√∂rer) extrem overpowert sind. Das positive √ľberwiegt aber eindeutig und mit dem umfangreichen Mod Republic at war zahlt sich das Spiel eindeutig aus. Ich w√ľrde die Gold-Pack empfehlen, da diese auch gleich das Add-on inne hat.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.3/5 (3)