Let’s Retro: Nox (2000)

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F1 2018: Test & Review zum Hit von Codemasters!

Die Formel 1 ist aus der Sommerpause zurück und passend zum Großen Preis von Belgien in Spa Francorchamps hat Codemasters das alljährliche Update zur laufenden Formel 1-Saison veröffentlicht. Die Frage, die sich hierbei stellt, ist: Lohnt es sich ein jährliches Update für eine Spielereihe wieder und wieder zu kaufen? Die F1-Reihe von Codemasters hatte bereits … weiter

Retro-Check: Euro Truck Simulator

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Rückblick: Formel 1 in der Videospiel-Branche

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Let’s Retro: Speed Busters

Gameplay, Test & Review zu Speed Busters (PC). In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere Action-Rennspiel Speed Busters (PC) von Ubisoft!

Let’s Retro: Carmageddon

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Let’s Retro: Supreme Snowboarding

Gameplay, Test & Review zu Supreme Snowboarding. In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere Arcade-Sportspiel Supreme Snowboarding / Boarder Zone (PC) von … weiter

Let’s Retro: The Nomad Soul

Gameplay, Test & Review zu „The Nomad Soul“. In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere und etwas skurrile Action-Adventure Omicron: The Nomad … weiter

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TOCA 2 – Touring Cars: Patch for Windows 7, 8.1, 10 (x64)

And finally we’ve got a patch for TOCA 2: Touring Cars which allows you to play this great racing game on your Windows 7, Windows 8.1 or Windows 10 (x64) computer! Big thanks to Zeus on Zeus Software who worked out the solution. The following, executable installer contains the patched TC2.exe and the official Patch … weiter

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Der kleine Isaac kauert sich ängstlich zusammen. Doch dafür ist keine Zeit. Er muss überleben und das auch im Angesicht des Grauens, dass auf ihn wartet. In so einer Situation kann er nur noch eins tun: weinen. The Bindung of Isaac ist ein Action RPG-Shooter und das „Action“ ist definitiv gerechtfertigt. Es ist zu großen Teilen ein … weiter

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Let’s Retro: Nox (2000)

Malte am 19.Februar 2020 um 11:02:38

Wer es noch nicht gesehen hat, hier ein diskreter Hinweis auf ein weiteres, hervorragendes Video von kepu94 für unseren YouTube-Kanal. Nox (2000) wird auf Herz und Nieren getestet. Oder gespielt. Nox ist ein von Westwood Studios entwickeltes Action-Rollenspiel, das am 31. Januar 2000 für den PC erschien.

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F1 2018: Test & Review zum Hit von Codemasters!

FloosWorld am 6.September 2018 um 12:09:53

Die Formel 1 ist aus der Sommerpause zurück und passend zum Großen Preis von Belgien in Spa Francorchamps hat Codemasters das alljährliche Update zur laufenden Formel 1-Saison veröffentlicht. Die Frage, die sich hierbei stellt, ist: Lohnt es sich ein jährliches Update für eine Spielereihe wieder und wieder zu kaufen? Die F1-Reihe von Codemasters hatte bereits ihren Tiefpunkt mit F1 2015, was gezeigt hatte, dass jährliche Updates keine Garante für die gleiche Qualität ist. Schauen wir uns trotzdem mal an, was sich im Vergleich zu F1 2016 und F1 2017 getan hat.

Das Wichtigste in aller Kürze

F1 2018 ist, wie der Titel schon vermuten lässt, das offizielle Spiel zur Formel 1-Saison 2018. Das Spiel bietet:

  • Alle Fahrer
  • Alle Strecken
  • 2 „neue“ Strecken – die Rückkehr des Frankreich- und Deutschland-GP, dafür fliegt Malaysia aus dem Kalender
  • Alle Kurzvarianten der Strecken aus F1 2017
  • Alle Klassikerautos aus F1 2017 plus neue Klassiker (u.a. Brawn GP 2009, Ferrari und McLaren 1976)
  • ERS-Management
  • Verbesserter F&E-Baum
  • Interviews
  • Teamstärken anhand vom Australien-GP

Die Karriere

Das Herzstück der F1-Spiele ist nach wie vor der Karrieremodus und dieser hat sich seit F1 2016 und 2017 kaum verändert: eines der Teams aussuchen und los geht’s. Gleich bei Mercedes, Ferrari oder Red Bull einsteigen? Kein Problem, man muss aber mit den höheren Erwartungen der Teams rechnen und falls man diese nicht einhält, wird man vor die Tür gesetzt. Die Karriere dauert wie in den Vorgängern schon auch zehn Saisons. Der aus F1 2017 bekannte F&E-Baum ist ebenfalls wieder mit dabei, allerdings wirkt dieser nicht so sehr verschachtelt und überschlägt uns, wie noch beim Vorgänger. Codemasters hat eine Art Nebel eingebaut, um zu zeigen, wie ungewiss die zukünftige Entwicklung sein kann. Zudem gibt es bei dem F&E zwei Neuerungen: durch Regeländerungen in der darauffolgenden Saison kann es sein, dass bestimmte Entwicklungszweige nicht mehr zur Verfügung stehen, was, sofern man in diese Richtung hin entwickelt hat einem große Nachteile bringen kann. Diese Regeländerungen sollen zufällig stattfinden und es kleineren Teams ermöglichen auch eine gute Saison hinzulegen. Zudem gibt es individuelle Technologiebäume für jedes Team.

Das „Hauptmenü“ des Karrieremodus ist nicht mehr die Lobby wie aus F1 2016 und 2017. In der 2018er Ausgabe sitzt unser Alter Ego zusammen mit dem Team in der Rechenzentrale. Der Teamkollege sitzt dabei direkt gegenüber.

Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger lassen sich im Detail finden: das Rivalensystem wurde endlich verbessert. So misst man sich nun die ganze Saison über anhand des Teamkollegen und darf sich seinen zweiten Rivalen selbst aussuchen. Das Team schlägt dabei mehrere realistische Rivalen vor. Bezwingt man den Rivalen gibt es Ruf-Punkte, die für zukünftige Vertragsverhandlungen wichtig sind. Zur Erinnerung: Bei F1 2016 und 2017 hatte man nur einen Rivalen gleichzeitig, zuerst war dies meist der Teamkollege. Danach bestimmte das Spiel anhand von einzelnen Rennen, wer der kommende Rivale ist. Erwischt man einen guten Tag, kann man das Pech haben als Rivalen einen Fahrer der Topteams abzubekommen, was besonders für Teams im Mittelfeld und die Schlusslichter hart ist.

Das Komponentenmanagement wurde auf die aktuelle Saison angepasst, so hat man nun weniger Spielraum mit neuen Teilen als noch im Jahr zuvor. Aus vier Verbrennungsmotoren in 2017 wurden nun drei. Für die Saison hat man nun zwei Getriebe zur Verfügung: das Trainingsgetriebe, was in FP1 und FP2 verwendet wird und das Hauptgetriebe, was in FP3, der Qualifikation und dem Rennen zum Einsatz kommt. Wie schon im Vorjahr gilt: das Hauptgetriebe muss sechs Rennen halten, bevor man es straffrei wechseln darf. Wechselt man vorher, droht eine Strafversetzung in der Startaufstellung um bis zu fünf Plätze. Das Trainingsgetriebe darf beliebig oft gewechselt werden.

Neu sind ebenfalls kurzfristige Teamziele, wie etwa das erreichen einer bestimmten Punktzahl innerhalb von wenigen Rennen oder die Teilnahme an Trainingsprogrammen.

Ein Comeback feiern die Interviews, welche zuletzt bei F1 2011 dabei waren. Anders als bei F1 2011 haben diese nun Auswirkungen auf den Ruf des Alter Egos, der Selbstdarstellung und der Moral der einzelnen Abteilungen. Zudem haben alle Fragen ein knapp bemessenes Zeitlimit, was es schwer macht alle Antworten durchzulesen und zu entscheiden, was die sinnvollste Antwort ist. Bei Bedarf kann man das Zeitlimit verlängern oder nun ganz ausschalten.

Vertragsverhandlungen sind nun nicht mehr ausgewählte Teamvorschläge, welche bei Saisonmitte erscheinen. Der Vertrag samt Boni kann nun ausgehandelt werden. So kann z.B. die Fahrerrolle und der Bonus an Ressourcenpunkten verhandelt werden. Vertragsverhandlungen passieren nun nach jedem 4. Rennwochenende.

Auf der Strecke und in der Garage lässt sich auch neues vermelden: Als neues Trainingsprogramm gesellt sich das ERS-Programm zu den bereits bekannten dazu (Streckenakklimatisierung, Benzinmanagement, Reifenmanagement, Qualisimulation, Rennstrategie und auch die Teamziele). Die Trainingsprogramme dienen dazu Ressourcenpunkte für die Entwicklung des Autos zu sammeln. Im Gegensatz zu F1 2017 sind die bereits bekannten Trainingsprogramme nicht verändert worden. Zur Erinnerung: Bei F1 2016 musste man bei dem Raifenmanagementprogramm zehn Runden fahren, um Punkte für das angepeilte Ziel zu bekommen. Bei F1 2017 reichte es eine Runde zu fahren, welche das angepeilte Ziel übertraf. Einzig die Art, wie die Reccoursenpunkte verteilt werden, wurde verändert. So ist es nun nicht mehr zwingend notwendig alle Trainingsprogramme zu fahren, um die maximale Ausbeute an Punkten zu ergattern.

Zudem sind dank des neuen Halo-Systems (der Bügel vor dem Cockpit) einige Animationen weggefallen und ersetzt worden. So bekommt der Fahrer kein Tablet mehr, wenn er sich das Setup ansehen will, denn das Setup wurde nun auf dem Monitor in der Mitte zusammen mit den anderen dort bekannten Punkten zusammengefasst. Sinnvoll, denn diese Animation raubte mehrere Sekunden, die man eventuell noch für eine fliegende Runde gebraucht hätte. Dem Halo ist ebenfalls geschuldet, dass der Fahrer zwei statt nur einem Monitor bekommt. Der eine zeigt das Teamlogo, der andere hat sämtliche Informationen zum Rennwochenende parat.

Das ERS-Management

Das Energy Recovery System, besser bekannt als ERS, ist eine Technologie, welche seit 2014 in der Formel 1 im Einsatz ist. Anders als das 2009 und von 2011 bis 2013 genutzte Kinetic Energy Recovery System (KERS) wird nicht nur die Energie aus den Bremsvorgängen zurückgewonnen. Das ERS hat ebenfalls einen zweiten Generator, welcher sich Energie aus der Abgaswärme des Motors bezieht. Das bedeutet: Bremsen durch Luftwiderstand und fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten lädt die Batterie ebenfalls auf. Die gespeicherte Energie sorgt anschließend für zusätzliche Leistung, die für mehrere Sekunden an das Auto abgegeben wird. Dies passiert im Gegensatz zum KERS automatisch.

Die große Neuerung bei F1 2018 ist die (optionale) manuelle Steuerung des ERS-Systems. Dieses ist in 6 Stufen aufgeteilt: Kein, Niedrig, Mittel, Hoch, Überholen, Hotlap. „Kein“ ist der Aufladungsmodus. Bei Niedrig bis Hoch wird mehr und mehr Energie an den Wagen abgegeben, Überholen gibt genügend Energie für ein Überholmanöver ab und Hotlap ist für die Qualifikation gedacht.

Überholen ist dabei besonders im 7. und 8. Gang effektiv, während Hotlap in den Gängen 1 – 6 für genügend Energie sorgt. Es lohnt sich also in der Qualifikation zwischen diesen beiden Einstellungen zu wechseln.

Das ERS wird bei der Geschwindigkeitsanzeige unten rechts abgebildet. Der blaue Balken und die Zahl in dem Kasten darunter steht für die momentane Ladung des Systems. Der weiße Balken mit dem „E“ zeigt uns, wie viel ERS wir in dieser Runde noch verbrauchen dürfen, da man in der Realität auch nicht 100 % des ERS in einer Runde nutzen darf. Der gelbe Balken mit dem „S“ zeigt zudem, wie viel ERS in der Runde angespart wurde.

Die Zahl neben dem Blitzsymbol zeigt an, auf welcher Stufe das ERS momentan eingestellt ist. 4, wie im Screenshot zu sehen bedeutet, dass das ERS momentan auf „Überholen“ geschaltet wurde.

Die Präsentation

Eine kleine Neuerung lässt sich auch bei der Präsentation finden: waren wir vorher nur „ein McLaren“ oder ähnliches, werden wir nun von Stefan Römer und Heiko Wasser anhand eines Audionamens angesprochen, den wir uns beim Erstellen von unserem Fahrer selbst aussuchen können. Allerdings ist die Auswahl der Namen eher begrenzt und Namen wie „Michael“, „Florian“ etc. fehlen leider. Schade, denn andere Codemasters-Spiele, wie das erste GRID hatten diese. Neben „normalen“ Namen lassen sich auch Pseudonyme wie „Der Regenmeister“, „Mister Monaco“, „Der Witzbold“ etc. finden.

Wie auch in den Vorgängern wird vor dem Rennen die Startaufstellung gezeigt. Hierbei lassen sich kleinere Neuerungen, wie Fliegerstaffeln, welche über der Startaufstellung hinwegfliegen beobachten.

Römer und Wasser haben ein paar neue Sprüche dazubekommen und gehen auf aktuelle Ereignisse in der laufenden Saison ein. („Reden wir über den Regenmeister..“).

Die Präsentation der Streckenkarte wurde auf das aktuelle TV Overlay angepasst, es ist aber leider nach wie vor schade, dass Codemasters sich aus Design-Gründen gegen originale TV Einblendungen im laufenden Rennen entschieden hat. Andere offiziell lizensierte F1 Spiele, wie Sonys F1-Reihe auf der PS1 und PS2 nutzten die damals aktuellen Overlays.

Die Siegerehrung nach dem Rennen ist gleich geblieben. Veränderungen lassen sich hier auch nur im Detail erkennen. Allerdings ist es nach wie vor fraglich, warum bei Siegerehrungen in Ländern wie Bahrain ebenfalls der traditionelle Champagner ausgeschüttet wird, ist der Alkohol dort doch verboten.

Die KI

Erwähnenswert ist dieses Jahr vorallem die KI. Diese hat dazugelernt und fährt nicht mehr wie bei vergangenen Serienteilen stur der Ideallinie hinterher, sondern greift auch mal an und das in teils waghalsigen Manövern. So kann man die KI dieses Jahr dabei beobachten, wie sie versucht die bessere Linie zu finden und Lücken zu nutzen. Manchmal kann das auch schief gehen und die KI findet sich im Kiesbett wieder. So gesehen kann man sagen, dass die KI menschlicher geworden ist und es besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden wieder Spaß macht gegen sie zu kämpfen.

Leider hat die KI aber auch die Krankheiten der Vorgänger und drängt den Spieler bei Rad-an-Rad-Kämpfen zur Seite. Während man im Einzelspieler dort wieder auf die Rückblendenfunktion zurückgreifen kann, muss man im Multiplayer extrem aufpassen um nicht von computergesteuerten Fahrern aus dem Rennen gedrängt zu werden.

Apropos Multiplayer: Dort scheint eine komplett andere KI zu agieren als im Singleplayer. Im Singleplayer fährt die KI zwar aggresiv, aber meist vorsichtig und respektvoll, während sie im Multiplayer häufiger Fahrfehler einbaut und für Auffahrunfälle mit anschließendem Safetycar-Einsatz sorgt. Am Deutlichsten merkt man das auf Stadtkursen wie Baku, Monaco oder Singapur.

Die KI lässt sich zudem wie auch bei F1 2017 Stufenweise zwischen 0 und 110 Prozent einstellen lassen.

Die Strecken

F1 2018 bietet alle Strecken der aktuellen Saison. Das heißt: Malaysia fliegt wie in der Realität aus dem Kalender, dafür feiern zwei Austragungsorte ihr Comeback. Der Hockenheim GP, welcher zuletzt 2016 ausgetragen wurde und der Frankreich GP, welcher zuletzt 2008 stattfand. Doch anders als vor 10 Jahren fährt man nicht in Magny Cours, sondern am Circuit Paul Richard, welcher zuletzt 1990 der Austragungsort war.

Wie auch schon bei F1 2017 sind von Bahrain, Austin und Suzuka die Kurzvarianten vorhanden.

Leider hat es Codemasters wiederum versäumt lasergescannte Strecken einzubauen, was den Simulationsanspruch minimalst schmälert.

Die DRS-Zonen der Strecken entsprechen der 2018er Saison. Der Red Bull Ring und Silverstone haben somit ihre dritte DRS-Zone erhalten.

Die Autos

Wie es sich für ein offiziell lizensiertes Spiel gehört, sind auch bei F1 2018 alle 10 Teams und 20 Fahrer dabei. Leistungsmäßig sind die Autos auf dem Stand des ersten Saisonrennens in Melbourne eingestellt, was bedeutet, dass McLaren zu Saisonbeginn sich im Mittelfeld wiederfindet. Die Spiegel vom Ferrari sind dementsprechend nicht wie ab dem Monaco GP an dem Halo angebracht worden – vielleicht wird das, wie letztes Jahr die Lackierung der Haas, nachgepatcht. (Update: Der Spiegel am Halo ist nun dabei, genauso wie Force Indias aktuelle Lackierung)

Auf Alkohol- und Tabakwerbung musste wie gewöhnlich verzichtet werden. So fehlt bei Williams Martini als Hauptsponsor, obwohl die Farbgebung deutlich an das Martini-Logo erinnert.

Die Klassiker

Die Klassikerautos sind auch bei F1 2018 wieder mit dabei. Dabei wurden alle Klassiker aus F1 2017 übernommen (selbst der McLaren 1988, welcher nur als DLC zur Verfügung stand) und es wurden neue hinzugefügt. Der Williams 2003 und Brawn GP 2009 sind dabei als DLC für Vorbesteller verfügbar, welches aber wie gewöhnlich nach einiger Zeit für alle verfügbar gemacht wird.

Mit den Klassikern lassen sich einzelne Rennwochenenden oder auch ganze Saisons fahren (gilt übrigens auch für die 2018er Autos). Dabei lassen sich bis zu 25 Rennen in einer Saison hinzufügen.

Das Besondere an den Klassikern ist zudem, dass sich mit ihnen Klassenrennen fahren lassen. Dieses Jahr ist als neue Klasse C3 hinzugefügt worden, welche alle Klassiker der 70er und frühen 80er zusammenfässt.

In der Karriere lassen sich die alten Autos ebenfalls wieder fahren. Wie gewohnt hat man dort mehrere Aufgaben, wie Überholen oder Checkpoints zur Auswahl.

 

Multiplayer

Der Multiplayer wurde ebenfalls überarbeitet. Da F1 2017 mit vielen sogenannten „Dirty Driver“ zu kämpfen hatte, welche einen bei einem Onlinerennen nur crashen wollen, wurde ein von anderen Rennspielen inspiriertes Superlizenzsystem eingefügt. So wird bei Ranglistenspielen der eigene Fahrstil analysiert und je nach dem, wie sauber man das Rennen fährt, werden einem Punkte dazugerechnet oder abgezogen.

Neben Ranglistenspielen lassen sich auch Spiele ohne Rangliste, welche deutlich individueller gestaltet werden können finden.

Die Co-Op Meisterschaft wurde fallen gelassen und durch Onlinemeisterschaften ersetzt. Dort können bis zu 22 Spieler (20 Fahrer + 2 Zuschauer) die komplette Weltmeisterschaft durchspielen und diese lässt sich auch speichern.

Der Zuschauermodus erinnert an eine reale TV Übertragung.

 

Fazit

Lohnt es sich dieses Jahr F1 2018 zu kaufen, wenn man einen der Vorgänger hat? Ja, definitiv. Codemasters geht seit F1 2016 in die richtige Richtung und entwickelt ihre Reihe konsequent weiter: 2016 das Comeback vom Safety Car und der neue Karrieremodus, 2017 der Entwicklungsbaum und die Rückkehr der Klassiker und 2018 das ERS-Management. Das sind alles gute Neuerungen, welche den jeweiligen Vorgänger toppen.

Schade finde ich es aber leider, dass die rote Flagge seit F1 2014 nicht mehr dabei ist, wahrscheinlich, weil diese im Multiplayer zu oft missbraucht wurde, um Chaos zu stiften. Ebenfalls finde ich es schade, dass anders als bei FIFA, NBA 2K etc. die Fahrer nicht die Teams wechseln und das Schadensmodell es nicht vorsieht, dass ein Wagen den Heckflügel verliert. Dies ist leider der Lizenz und den Auflagen der FIA und den Teams geschuldet, welche es nicht gerne sehen, dass die virtuellen Gegenstücke ihrer Boliden so stark zerstört werden kann.

Was würde ich mir für F1 2019 wünschen? Ein realistischeres Wettersystem, welches nicht so berechenbar und gleichmäßig wie bei F1 seit Jahren ist – ich denke da an die Grand Prix Reihe von Geoff Crammond, deren Regenwettersystem seit 2002 unerreicht bleibt. Ebenfalls würde ich es mir wünschen, dass die Formel 2 und 3 als „Einsteigerklassen“ für den Karrieremodus hinzugefügt werden, da es doch arg unrealistisch ist, dass ein Grünschnabel sich gleich das beste Cockpit der Saison nehmen kann. Alternativ kann man den Young Drivers Test aus F1 2012 einbauen.

Wer weiß, vielleicht wird Codemasters auch mal ein Spiel rausbringen, dass an F1 Challenge 99-02 erinnert und mehrere F1 Saisons parat hat.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (2)

Retro-Check: Euro Truck Simulator

kepu am 9.August 2018 um 10:08:29

Heute gilt es als eines der erfolgreichsten LKW-Fahrsimulationen überhaupt, doch wie steht es mit dem allerersten Teil? Dieser ist nun 10 Jahre alt geworden und fast schon in Vergessenheit geraten. SCS Software verfrachtete den Schauplatz vom großen Amerika aus „18 Wheels of Steel“ ins kleinere Europa. Wie wirkt das Spiel heute? Wir wagen einen Blick.


Bei „18 Wheels of Steel“ war das Ziel klar definiert: mit gigantischen amerikanischen Trucks Frachten von A nach B liefern und das quer durch die USA. Durch die großen Highways musste man stets auf die Wachsamkeit des virtuellen Ichs, auf die Umgebung, auf den Sprit und auf das eigene Budget achten. Zumal man zum Schluss noch die große Herausforderung hatte, die Fracht rückwärts einzuparken.

Wer dabei nicht unbedingt Lust hatte, sein ganzes Spiel auf europäisch trimmen zu wollen durch Modifikationen, hatte ab 2008 die Möglichkeit, von den gleichen Machern einen kompletten LKW-Fahrsimulator zu holen, der Europa als Schauplatz hatte. Dieser trug den Namen „Euro Truck Simulator“. Statt New York, Washington & Co gab es 17 europäische Städte wie Berlin, München, Rom, Paris oder Madrid.

Wie es in den Regionen üblich ist, bewegen sich nicht etwa gewaltige Karossen mit einer langen Schnautze, sondern eher nüchtern gestaltete Lastkraftwagen mit einer geraden Front. Das sorgt zumindest während der Fährt für eine überaus bessere Sicht. Wirkt allerdings bei weitem nicht so elegant, aber ist dort nun mal Standard.

Und so kommt es auch, dass es zu Beginn irgendwie an Euphorie fehlt. Lediglich eine aufmunterne rockige Musik säuselt uns ins Ohr im schlichten Hauptmenü, welches zufällig eines der 12 LKW zeigt, die wir im Spiel bewegen dürfen. Diese haben leider Fantasienamen, etwa SWIFT statt SCANIA, aber man erkennt ziemlich gut, um welchen Hersteller es sich beim jeweiligen Modell handelt. Vorher wird ein Land ausgewählt, wo man starten möchte, und dann geht es mit einem Startbudget von immerhin 100.000€ zu einem x-beliebigen LKW-Fachhändler.

Doch man merkt schnell, dass dieses Budget lediglich für die leistungsschwächsten Modelle ausreicht, Für die grundsätzliche Bewegung genügen diese völlig aus, doch allzu schnell kann man seine Fracht damit nicht ausliefern. Aber das wäre schon seltsam, wenn man sofort in der Lage wäre, das schnellste Modell überhaupt kaufen zu können. So wird mir erstmal nur präsentiert, was möglich wäre, wenn man das nötige Kleingeld hätte.

Kaum gekauft, schon dürfen wir laut dem simplen wörtlichen Tutorial, der hin und wieder am linken Bildschirmrand auftaucht, zu einer Firma fahren und eine Fracht transportieren. Startet man etwa in Deutschland, darf man von Berlin aus die Städte München und Frankfurt anfahren. Man kann sich aber auch auf Frachtgüter beschränken, die vorerst nur aus Gegenständen, Lebensmitteln oder zerbrechlichen Sachen bestehen.

Bei der Fahrt ist einem klar: die Autobahn ist unumgänglich, schließlich verbringen LKW-Fahrer die meiste Zeit darauf. In der Anfangszeit ist es für gewöhnlich so, dass der Verkehr um einen drum herum nur so davonsaust. Nur der Spurwechsel scheint noch ein Relikt aus den alten Zeiten zu sein, denn offenbar kennt die KI das so genannte Rechtsfahrgebot nicht. Man muss aber dazu sagen: das kennen viele nicht. So darf man auch durchaus Mittelspurschleicher beobachten, die es nicht unbedingt einsehen, nach dem Überholen eines LKW gleich wieder auf die rechte Spur zu wechseln, wenn kilometerweit nichts auf dieser Spur zu sehen ist. Vollführt man einen plötzlichen Spurwechsel, kann man die KI verschrecken und zum Bremsen zwingen.

2008 ist zwar durchaus ein Jahr gewesen, wo Navigationssysteme überaus erschwinglich waren. Diese Art der Navigation existiert hier nur in einer eingeschränkten Variante, nämlich durch eine Minimap oben rechts, die die aktuelle Position anzeigt und man durch verschiedene Zoomstufen erkennen kann, was es so in der Umgebung gibt. Wo man hin muss, ist oben links abgebildet. Ist das Ziel recht weit entfernt, muss man da schon öfters auf die Karte gucken oder sich an den Schildern orientieren. Ein Schwung in die damaligen Zeiten der Orientierung, in einem Computerspiel und vor allen Dingen in der Zeit wirkt es eher nervig.

Zwar sagt die Hülle was von „realistischen europäischen Autobahnnetzen“, aber wer weiß, welche man sich da abgeguckt hat, denn die Autobahnnetze ähneln sich allesamt stark. Ein Autobahnkreuz in Spanien könnte exakt so aussehen wie in Deutschland oder eine Auf- und Abfahrt existiert in Italien in der gleichen Form wie in Polen. Lediglich die Natur seitlich der Autobahn und der Verlauf mögen da etwas Abwechslung bringen. Und selbstverständlich auch die Schilder. Doch selbst die Tankstellen, Rastplätze und Mautstellen ähneln sich stark. Zumal es eine Variante der Tankstelle gibt, die eine viel zu kurze Auf- und Abfahrt hat. Kennt man so in der Realität nicht.

Wenn man irgendwann nach einer gewissen Zeit – je nach Grad des Orientierungssinns mit häufigem Wechsel zwischen Karte und Spiel – an seinem Ziel angekommen ist, kommt die nächste Disziplin, die man auch in den Vorgängerteilen bewältigen musste: den Anhänger rückwärts einparken. Das ist bei weitem nicht so einfach wie ein einzelnes Fahrzeug rückwärts in eine Lücke zu manövrieren. Dennoch ist das Spiel gütig mit uns, es zeigt Akzeptanz beim Abstellen des Hängers, selbst wenn dieser recht weit von der Markierung weg steht. Am Ende wird alles zusammengerechnet: der Verdienst durch die Fracht, wovon die Strafen und die Beschädigungen am Hänger abgezogen werden.

Nun sind wir ein freier Mann und dürfen als quasi freiberuflicher LKW-Fahrer zu Firmen hinfahren und Güter von A nach B transportieren. Neben ungefährlichen Frachten wie Äpfel, Käse, Milchpulver etc. und zerbrechlichen Gütern wie Glas, Elektrogeräte etc. gibt es auch Frachten mit so genannten ADR-Klassen. Das geht von harmlosen Sachen wie Benzin oder Diesel bis hin zu heißen Chemikalien. Um dieses Zeug transportieren zu können, bedarf es einiger Lizenzen, die uns neben der Expandierung in andere Länder auch Geld kosten.

Viel durch die Gegend fahren kostet uns allerdings nicht nur Geld, sondern auch Spritstoff und Energie. Hin und wieder ist ein Stop an einer Tankstelle notwendig, ein immer mehr und mehr blau werdender Kopf signalisiert, wann wir total müde sind. Das macht sich irgendwann durch Verdunkelung des Bildschirms mit dem Schriftzug „…döst…“ bemerkbar. Ist dies der Fall, ist es höchste Zeit, einen Rastplatz auszusuchen, um dort nächtigen zu können. Das lässt sich allerdings in den Optionen deaktivieren, falls man einen LKW-Fahrer haben möchte, der Millionen von Koffeinpflaster implementiert bekommen hat und absolut nicht weiß, was Schlaf ist.

 

Und wer einmal völlig vergessen hat, dass man tanken muss, kann inmitten seiner eher mauen Situation den Pannendienst rufen, der den Tank an Ort und Stelle auf ¼ des Volumens befüllt, was einen hohen Kostenbetrag zur Folge hat. Selbst das Volltanken danach ist günstiger. Wem es einmal gelüstet, kann beim nächsten Werkstattbesuch nicht nur seinen LKW reparieren, sondern auch in Sachen Motorleistung, Fahrverhalten und Treibstoffverbrauch aufrüsten, letzteres sogar in 3 statt 2 Stufen. Wer sein Gefährt voll aufrüstet, wird schon einige Unterschiede bemerken. Man kann dem eigenen LKW auch eine andere Farbe verpassen, man sieht allerdings erst im Nachhinein, wie das aussieht.

Vor allen Dingen die Innenräume der LKW sind nett anzusehen. Sogar der Blinkerhebel bewegt sich, sobald dieser betätigt wird. Das Tacho verfügt über bewegliche Anzeigen und einem Bordcomputer, der den Spritverbrauch, die verschiedenen Temperaturen im Motor und die Geschwindigkeit anzeigen kann. Zusätzlich lässt sich ein Tempomat aktivieren, um die Geschwindigkeit konstant zu halten, auch wenn der LKW dann beim Einschalten eigenartigerweise ein bisschen runterbremst. Wer den Tempomat einstellen möchte, muss diesen deaktivieren, gewünschte Geschwindigkeit fahren und wieder aktivieren, Feinregulierungen gibt’s nämlich nicht.

Natürlich bietet das Spiel auch einen Tag/Nachtwechsel, zur Abendszeit wird’s dunkel und am frühen Morgen wird es hell. In der Zwischenzeit können die Scheinwerfer eingeschalten werden, selbst am Fernlicht stört sich die KI nicht. Eine Veränderung des Wetters gibt es ebenfalls, denn es fängt im Laufe des Spiels auch an zu regnen und zu donnern. Hier lohnt es sich dann, den Scheibenwischer anzuschmeißen, der die eher putzig aussehenden Tröpfen von der Scheibe entfernt. Zudem ziehen die Fahrzeuge eine kleine Gischtspur hinter sich. Schade, dass der Regen keinerlei Einfluss auf das Fahrverhalten hat, die Regentropfen verschwinden allerdings, sobald man unter einem Dach oder in einem Tunnel ist. Im Ansatz richtig, aber man hat hier eher zu weit gedacht.

Mit den Aufrüstungen wird man irgendwann nicht sehr weit und vor allen Dingen nicht sehr schnell ankommen, weshalb man sich nach einem neuen Gefährt umschauen möchte. Hier gibt es allerdings das Problem, erstmal eine Stadt zu finden, die überhaupt eine Werkstatt mit angebundenem Fahrzeughändler anbietet wie etwa Paris. Leider hat man vergessen, dafür unterschiedliche Symbole anzuzeigen. Hat man aber einen Händler gefunden, kann man sich nach einer Kamerafahrt umschauen. Bei den Noname-Karossen handelt es sich um Nachbauten von Mercedes-Benz, Renault, Volvo und Scania. Von jedem gibt es nur ein Modell, jeweils unterteilt in den Klassen A, B und C, wovon A die schnellste und C die langsamste ist. Mit sehr viel Geduld schafft man es dann zum 660 PS starken Koloss, wo es bei der Fortbewegung keinen Unterschied macht, ob man einen Hänger zieht oder nicht.

Sucht man nach einigen Details, wird man schnell merken, dass diese fehlen. Man ist zu 95% auf mehrspurigen Straßen unterwegs. Und ist man einmal auf einer Landstraße unterwegs, dann führt diese nur zur Firma und man begegnet keinem anderen Fahrzeug. Zwar bieten einige Autobahnabschnitte an den Seiten hin und wieder nette Gebäude oder Sehenswürdigkeiten, aber ein bisschen mehr Abwechslung hätte man hier schon bieten können.

Vor allen Dingen die Städte sind ein Witz. Klar, wenn man ganz Berlin nachbilden würde, wäre das zu extrem gewesen, aber es sieht so aus, als wäre nur ein winzigkleiner Teil der Städte befahrbar. Wie alles im Spiel ähneln sich die Städte zu sehr im Aufbau, es gibt nur winzige Unterscheidungsmerkmale wie etwa der Eiffelturm in Paris oder der Fernsehturm in Berlin. Es gibt nur ein paar Straßenkreuzungen, ein oder zwei Firmen, eine Werkstatt, ggf. mit Händler, das wars.

Die KI ist unberechenbar. In vielen Momenten fahren die sonst unauffällig an einem vorbei, jedoch können sie in einigen Situationen zu einem gefährlichen Hindernis werden. So kommt es auf einem freien Autobahnabschnitt zu plötzlichen Verzögerungen, obwohl weit und breit nichts ist. Mit etwas Pech haben die Fahrzeuge eine enorme Bremskraft und man beschädigt sie. Zumal man nur das Geräusch vernimmt, auf Lack zu kratzen. Quietschende Reifen gibt es nämlich nicht. Gut zu beobachten sind die Verzögerungen besonders an Autobahnkreuzen, hier fahren alle aus völlig unbekannten Gründen sehr langsam. Und wer was richtig eigenartiges probieren möchte, fährt auf einen Standstreifen, schmeißt die Warnblinkanlage an und wartet. Binnen weniger Minuten hat man  nicht nur hinter sich, sondern auch auf der Gegenfahrbahn einen Stau verursacht.

Vor allen Dingen sind die Herausforderungen nicht ganz durchdacht. Man kann zwar schon mithilfe eines Sternesystems aufsteigen zum Meister, man kann neue Länder freischalten und es gibt Bestrafungen, die einen Geld abziehen, sollte man z.B. zu schnell fahren oder ein Fahrzeug rammen. Es existiert allerdings kein Zeitlimit. Man kann sich zu seinem Ziel so viel Zeit lassen, wie man nur möchte. Ein Zeitlimit wäre zwar in Kombination mit dem fehlenden Navigationssystem eine ziemlich harte Herausforderung geworden, ein nettes Extra wäre es dennoch. Zumal der Spritverbrauch eher unrealistisch ist und sich nach dem Kilometerstand richtet. Selbst wenn man den LKW im Leerlauf ausrollen lässt, verbraucht man Sprit.

Und dann andere Kleinigkeiten: feste Kennzeichen. Teilweise kann man einen Anhänger mit tschechischem Kennzeichen aus Frankreich abholen. Oder die Städte, die furchtbar öde wirken durch die fehlenden Leute, in Amsterdam etwa ist 24/7 der Supermarkt dicht. Polizeifahrzeuge gibt es nicht, man kriegt dennoch seine Strafen.

Wer vor allen Dingen aufsteigen möchte, braucht viel Geduld. Sowas wie die Möglichkeit, Fahrer einzustellen, Garagen zu kaufen oder ein eigenes Frachtunternehmen zu leiten, gibt es nicht. Man ist komplett auf sich alleine gestellt und muss alleine den weiten Weg des Aufstiegs erarbeiten. Wer diese enorme Geduld aufwenden kann, verdient meinen Respekt. Denn wie sang Xavier Naidoo einst: „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer.“. Schwer ist dieser zwar nicht unbedingt, aber lang wird er sein. Sehr lang.

Fazit

Europa in einem LKW-Fahrsimulator, mit dem „Euro Truck Simulator“ hat man diese Spielwelt nun auf seinem Bildschirm. Von Warschau über Rom bis nach Lissabon. Klingt ordentlich, würde alles mal irgendwie abwechslungsreicher aussehen. Die eine Gegend sieht wie die andere aus. Zwar wird man mit einem leichten Einstieg und einem realtiv idiotensicheren Karrieremodus belohnt, aber das ist mir persönlich alles zu wenig. Die mühselig erreichbaren Aufstiegschancen tun ihr übriges. Der nur vier Jahre später erschienene Nachfolger ist deutlich motivierender und hat eindeutig mehr zu bieten.

4 /10

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Bewertung: 4.8/5 (8)

Empire Earth: LAN & Multiplayer auf Windows 10 spielen!

FloosWorld am 2.März 2018 um 14:03:09

Empire Earth aus dem Jahr 2001 gilt unbestritten als eines der besten Echtzeit-Strategiespiele aller Zeiten. Das Spiel steht dank Rick Goodman ganz im Stil von Age of Empires. Umso mehr schade ist es, dass Activision nach der Übernahme von Sierra die Multiplayer-Server im Jahr 2008 abgestellt hat. Doch nun gibt es seit einiger Zeit einen Mod für Empire Earth und seiner Erweiterung Zeitalter der Eroberungen einen von Fans erstellten Patch, der neue Server bereitstellt und zudem einige Probleme behebt, die Empire Earth unter modernen Windows-Systemen wie Windows 10 hat. Wie man den findet und installiert? Das erkläre ich euch nun! 🙂


1. Empire Earth + Addon installieren

Wer noch die CDs zu Empire Earth hat kann das Spiel über diesen Weg installieren, allerdings zickt der Installer ab Windows 7 gerne herum. Ich empfehle daher, dass man sich die Gold Edition bei GOG.com kauft (Normalpreis 5,09 €) und falls man das Spiel auf Deutsch haben möchte den Sprachpatch bei validstrategies.com installiert. Somit hat man Hauptspiel und Erweiterung komplett auf Deutsch.

2. NeoEE herunterladen + installieren

Der Mod, welcher Empire Earth und Zeitalter der Eroberungen wieder ihren Multiplayer gibt nennt sich NeoEE. Dieser lässt sich hier finden. Vorsicht bei der Installation: Manche Antivirenprogramme, wie z.B. Avast erkennen beim Starten des heruntergeladenen Installers gerne mal einen Virus. Das ist eine Falschmeldung und kann ignoriert werden! Das Antivirenprogramm sollte man trotzdem sicherheitshalber während der Installation deaktivieren.

3. Kompatibiltätseinstellungen ändern

Die GOG.com-Version von Empire Earth ist standardmäßig auf Windows XP (Service Pack 2) eingestellt, was unter Windows 10 für Probleme sorgen kann (Einfrierendes Spiel, Spontanabstürze). Von daher sollte man die Einstellung für die ee.exe und ee-aoc.exe deaktivieren! Zudem sollte man das Programm nicht als Administrator ausführen und die DPI-Skalierung auf System (Erweitert) einstellen!

Wenn alles richtig eingestellt ist, sollte es so wie auf folgendem Screenshot aussehen:

4. Empire Earth starten und Einstellungen ändern

Besonders unter Windows 10 scheint es Programme zu geben, welche Probleme mit der grafischen Darstellung haben: bestimmte Bereiche des Bildschirms sind verschwommen. Das ist leider auch bei Empire Earth der Fall. Um da Abhilfe zu schaffen, sollte man die Grafikeinstellungen ändern.

Standardmäßig ist die 3D-Beschleunigung auf Direct3D eingestellt, was leider zu dem verschwommenen Bild führt. Ich habe daher die Einstellung zu Direct3D Hardware TnL geändert, was diesen Fehler auch behebt. Die Grafikkarte kann auf Primärer Anzeigetreiber gelassen werden.

Diese Einstellung sollte man sowohl beim Hauptspiel, als auch bei der Erweiterung vornehmen!

5. Multiplayer einrichten

Eine der Funktionen von NeoEE ist, dass dem Spiel ein neuer CD-Key zugewiesen wird, was Multiplayer-Spiele online möglich macht.

Diesen Schritt kann man sowohl beim Hauptspiel, als auch bei der Erweiterung machen: Im Hauptmenü auf Multiplayer klicken und im neuen Multiplayer-Menü auf die Schaltfläche Neuen Benutzer erstellen klicken. Dort kann man sich dann für die NeoEE-Server registrieren mit Nutzername und einer gültigen Email-Adresse. NeoEE nutzt dann den selben Account sowohl für Empire Earth, als auch für Zeitalter der Eroberungen.

Hat man sich registriert, kann man mich mit dem Nutzernamen Einloggen und hat nun Zugriff auf die Multiplayer-Lobby.

Ich hoffe, dass euch die Anleitung geholfen hat, Empire Earth wieder online zu spielen! 🙂

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Bewertung: 4.7/5 (14)

Retro-Check: RTL Skispringen 2007

FloosWorld am 21.Januar 2018 um 17:01:32

Wisst ihr noch, als Martin Schmitt und Sven Hannawald jedes Jahr im Winter die deutschen Fans begeisterte? Genau das war die Zeit, in der RTL die TV-Rechte für die 4-Schanzen-Tournee hatte und jedes Jahr im Winter von 2000 bis 2007 ein Skisprung Spiel für PC und Konsolen rausbrachte, da sich das auch gut zu den deutschen Erfolgen verkaufen lies, besonders 2002 als man mit Martin Schmitt auf dem Cover warb. Heute soll es um die letzte Ausgabe von RTL Skispringen gehen, welches 2007 erschien und von 49 Games (Torino 2006, diverse andere RTL Wintersportspiele) entwickelt wurde.


RTL Skispringen 2007 beinhaltet:

  • Einzel- und Mehrspieler (Hotseat, LAN, Online)
  • 3 Verschiedene Ligen (Nachwuchs, Amateur, Profi)
  • Je 72 Springer pro Liga
  • Alle offiziellen Schanzen der Saison 2006/07 (plus Turin)
  • Namenseditor

Spieleinstieg

Nach den üblichen Intros begrüßt RTL Skispringen 2007 den Spieler im Hauptmenü. Von hier aus kann man die Verschiedenen Modi anwählen. Wer eine Karriere starten will, muss allerdings zuerst einen Springer erstellen. Das geschieht unter dem Punkt „Springer“. Beim Erstellen kann man zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen, welche uns, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, bestimmte Vorteile dazugibt oder wegnimmt. Startet man auf Schwer, so hat man keine Extrapunkte zu vergeben und startet ohne Geld in die Karriere.

Bei der Karriere kann man sich zwischen der Springerkarriere (mit bis zu 4 Springern) und der Bundestrainerkarriere (4 Springer notwendig) entscheiden. Bei der Springerkarriere startet man mit dem frisch erstellten Springer als 15-jähriger in der Nachwuchsklasse. Wer in die höheren Klassen möchte, muss sich in der Nachwuchs- und Anfängerklasse beweisen, da man nur dadurch die Lizenz für den Aufstieg erhält. Je nach Klasse stehen unterschiedliche Springen auf dem Programm. Im Profiweltcup springen wir auf allen 27 Austragungsorten der 2006/07 Saison mit allen Wettbewerben, wie dem Skifliegen oder der 4-Schanzen-Tournee – der FIS-Lizenz sei Dank. Allerdings deckt die Lizenz nicht die Springernamen ab, da wir hier ausnahmslos mit Fantasiespringern springen. Der Namenseditor macht es aber möglich, den Springern reale Namen zu verpassen.

Die Karriere

In der Karriere startet man in der Nachwuchsklasse. Hier stehen 8 Hauptspringen an, sowie mehrere Wettbewerbe, welche Parallel zum Weltcup laufen. Der Blütencup z.B. ist das Gegenstück zur 4-Schanzen-Tournee. In der Anfängerklasse stehen 14 Springen an und bei den Profis 27 Springen plus das Team- und das Sommerspringen.

Neben einer Gage, die wir für jedes Springen kassieren können wir auch (je beliebter wir sind) lukrative Sponsorverträge abschließen, die uns zusätzlich Geld für jedes Springen in die Kasse bringen. Preisgeld für bestimmte Platzierungen gibt es ebenfalls.

Geld ist wichtig, denn damit wird neue Ausrüstung gekauft, die sich auf die Aerodynamik auswirken und uns noch weiter springen lassen. Zudem lassen sich damit Wachsmeister und Trainer bezahlen, die je nach Fähigkeit unterschiedliche Gehälter haben.

Wachsmeister nehmen uns die Aufgabe des Wachsens ab. Gut gewachste Skier sorgen für bessere Geschwindigkeiten beim Absprung und können einige Meter im Flug ausmachen.

Der Trainer ist hilfreich, um den Springer in Form zu bringen. Man kann an der Sprungkraft, der Fitness, der Motivation und dem BMI arbeiten. Ein niedriger BMI ist wichtig, da Springer generell leichter sind, um besser in der Luft zu liegen. Unterschreitet man das Mindestgewicht, wird man mit einer Geldstrafe und Skikürzung bestraft. Generell hat man 40 Trainingspunkte, welche man auf die 4 Kategorien verteilen kann, mit dem Extra Training kommen 40 Punkte dazu. Um diese zu erhalten müssen verschiedene vom Trainer vorgegebene Ziele erreicht werden, z.B. zwischen einer bestimmten Weite landen, oder eine bestimmte Punktzahl mit Telemarklandung zu erreichen.

Gewinnt man die Nachwuchsklasse, erhält man die Lizenz für die Anfänger. Gewinnt man dann den Anfängerweltcup, darf man bei den Profis antreten.

Als Springer darf man maximal bis 40 Jahre springen.

Das Gameplay

RTL Skispringen 2007 lässt sich simpel spielen: mit einem Controller, der Maus oder der Tastatur müssen wir eine Kugel möglichst mittig über einen Balken halten und im richtigen Moment die Absprungtaste drücken. Anschließend muss man sofort in die V-Stellung übergehen und sich möglichst mittig halten, falls man nicht unbedingt frühzeitig runterkommen will.

Kurz vor der Landung muss man in die Parallel-Stellung zurückgehen und mit der Absprungtaste wieder Landen. Im Idealfall sollte man für Extrapunkte einen Telemark landen. Während man in den Hang gleitet, sollte man weiterhin den Balken mittig halten, da man sonst nachträglich stürzt, was Abzüge bei den Punktrichtern zur Folge hat.

Jedes Springen besteht aus 3 Sprüngen: Der Qualifikation und den beiden Hauptdurchgängen. Qualifiziert sind die ersten 50 und weiter in den 2. Durchgang kommt man nur unter den ersten 30. Die Quali startet Wetterunabhängig von Luke 1, der 1. Durchgang aus Luke 2 und der 2. Durchgang aus Luke 3. Hierdurch geht leider etwas Realismus verloren.

Im Weltcup ist man ab dem 2. Wettbewerb automatisch gesetzt, wenn man sich unter den Top 15 der Rangliste befindet.

Jeder Wettbewerb wird mehr oder weniger passend kommentiert. Als Co-Kommentator agiert ein französischer Skispringer, welcher verletzungsbedingt ausfallen muss und dies natürlich in jedem Springen von sich geben muss. Die Sprüche des Kommentatorenduos wirken aber trotzalledem oft völlig unpassend, besonders, wenn man im Weltcup mit einem großen Vorsprung führt und etwas schwächere Sprünge zeigt.  Ebenfalls störend sind die krampfhaft auf witzig getrimmten Sprüche des Hauptkommentators, welcher den ein oder anderen Flachwitz abgibt („Das Sie so humorlos sind, das konnte ich wirklich nicht Ahonnen!“).

Nichtsdestotrotz wird dadurch eine Art TV-Atmosphäre geschaffen, besonders dadurch, dass man den anderen Springern bei ihren Sprüngen zuschauen kann.

Die Schanzen sind gut detailliert und haben Wiedererkennungswert. Das Publikum hat für jeden Springer Banner dabei, um sie anzufeuern. Feuerwerk ist ebenfalls mit dabei und vorbeifliegende Hubschrauber und Flugzeuge.

Etwas störend ist aber die Klonarmee der Zuschauer, welche man besonders bei den Siegerehrungen sieht: 4-5 gleiche Zuschauer werden mehrmals im Publikum platziert. Das soll zwar Atmosphäre schaffen, tut es aber eher weniger.

Fazit

RTLs letzter Ausflug in den Skisprungsport ist gelungen, auch wenn kleinere Dinge, wie das Kommentatorenteam und die Klonzuschauer die Atmosphäre drücken. Für Sportfans ist der Titel trotzalledem empfehlenswert, da man ihn im Winter immer wieder auspacken kann. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass man nach 4-5 Saisons immer mit großen Vorsprung alles gewinnt, wenn man alles richtig macht. Fans von realistischeren Sportspielen sollten aber eher zu Deluxe Ski Jump 3 oder 4 greifen.

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Bewertung: 5.0/5 (1)

Rückblick: Formel 1 in der Videospiel-Branche

FloosWorld am 26.Juli 2017 um 14:07:51

Die Formel 1: Meistens 22 Fahrer über 11 Teams verteilt, welche sich über die Rennstrecken aus aller Welt jagen um am Ende des Jahres Weltmeister zu werden. In den letzten Jahren durch Regeln wie die Einführung von DRS künstlich spannend gehalten und trotzalledem als knallharter Sport weltweit gefeiert. Eine Faszination für sich, welche man nur schwer nachvollziehen kann, wenn man nicht gerade das Geld für ein F1 Cockpit hat oder sich bereits in anderen Rennserien wie der Formel 2 bewiesen hat. Wie gut, dass es für Zuhause Spiele gibt, welche das Erlebnis, mit 300 km/h über Strecken wie Monza, Spa, Interlagos etc. zu brettern, versuchen einzufangen. Und darüber soll es auch bei diesem Artikel gehen: Formel 1 Spiele von damals bis heute und ob sie etwas taugen, oder eher doch nicht. Ziemlich passend, da am 25.08.2017 mit F1 2017 das nächste F1 Spiel erscheinen wird. Managerspiele sind dabei ausgenommen und werden in einem anderen Artikel behandelt! Außerdem beschränkt sich dieser Artikel nur auf Spiele, welche ich selbst gespielt habe.

Ich habe einige Spiele ausgekramt und möchte sie hier kurz und bündig vorstellen:

Formula One Grand Prix aka World Circuit Racing (Microprose/1992)

Der Auftakt einer ganz großen Reihe! Ursprünglich für den Amiga veröffentlicht und nachher auf den PC gebracht, allerdings beschränkt sich die Formel 1 Lizenz hierbei auf den Titel und den Rennstrecken der 1991er Saison, also das Jahr, als Michael Schumacher kurzerhand nach einer kleinen Lüge, ob er den Kurs von Spa kenne, obwohl er die Strecke erst kurz danach mit dem Fahrrad abgefahren ist, ein Cockpit bei Jordan ergatterte. Formula One Grand Prix (in den USA auch als World Circuit Racing bekannt) ist das erste realistische Formel 1 Spiel für den PC. Mit den Möglichkeiten sein Auto auf die Strecken individuell abzustimmen indem man Übersetzung, Flügel, Federung etc. ändert und Regenrennen zu fahren lieferte Geoff Crammond hier ein Meisterwerk ab, welche noch 4 Nachfolger (das Addon für Grand Prix 3 dazugerechnet!) mit sich brachte. Zudem ist das erste Spiel der Grand Prix-Reihe das einzige der Reihe, welches auf den klassichen Abfragekopierschutz setzt und den Spieler nach dem gefragten Wort in der Anleitung suchen lässt. Mittlerweile ist der Titel Abandonware und kann über eingänige Seiten wie abandonia.com runtergeladen werden.

 

Formel 1 (Psygnosis/1996)

Psygnosis (Der Publisher hinter Destruction Derby) haben 1996 ihr erstes Formel 1 Spiel veröffentlicht, welches auf der 1995er Saison basiert (das Jahr des zweiten Schumacher-Titels) und auf den simplen Namen „Formel 1“ hört. Veröffentlicht wurde es für den PC und der PlayStation. Im Gegensatz zu Grand Prix 2, welches im selben Jahr rauskam, ist dieser Titel eher arcadeorientiert, lässt sich aber auch anspruchsvoll im Grand Prix Modus fahren, was ich aber nur für die PC Version empfehlen kann. Fahren kann man entweder mit dem ganzen Feld oder gegen einen einzigen Kontrahenten. Enthalten sind alle Rennstrecken und Fahrer der 1995er Saison. Selbst bereits ersetzte Fahrer sind enthalten! Um das Gefühl einer TV-Übertragung zu erzeugen konnten verschiedene bekannte Kommentatoren engagiert werden, welche das Renngeschehen mehr oder weniger kommentieren. Für die englische Version konnte der legendäre Kommentator Murray Walker engagiert werden und für die deutsche Version Jochen Mass, der damals noch an der Seite von Heiko Wasser die Formel 1 bei RTL kommentierte. Im Nachhinein betrachtet klingen die Kommentare von Mass emotionslos und unfreiwillig komisch, wenn er ein Ausritt ins Kiesbett mit „Wunderbar“ kommentiert,  immer darauf gespannt ist „was jetzt kommt“ oder etwa gefühlte 1000x in einem Rennen „Da war definitiv ein Kontakt zwischen den beiden Fahrzeugen“ bei der kleinsten Berührung von sich gibt. Vielleicht hätte man hier eher Jaques Schulz engagieren sollen, denn dieser wäre von Anfang an Emotional bei der Sache dabei gewesen. 😉 Das Spiel enthält einen Soundtrack von der Hauseigenen Band Overdrive sowie ausgewählte Stücke des Gitarristen Joe Satriani. Die PC-Version muss allerdings auf die Satriani-Stücke verzichten. Wer noch eine PS1 bei sich daheim hat kann auf jeden Fall zugreifen! PC Spieler können Formel 1 über Umwege durch Installation bei einem Virtuellen Computer und Kopieren auf die richtige Festplatte zum Laufen bekommen.

Power F1 (Eidos/1997)

Wieder ein Spiel über die 1995er Saison, dieses mal aber eher schlecht als recht. 1997 veröffentlichte Eidos das von Teque London entwickelte Spiel Power F1. Veröffentlicht wurde es für den PC und lauffähig ist es unter DOS. Anders als beim im Jahr zuvor veröffentlichten Psygnosis-Spiel wurde jeder Hauch von Realismus entfernt. Das Fahrverhalten wirkt lächerlich, da es mit gezielten Rammstößen möglich ist seinen Gegner ins Schleudern zu bringen oder etwa durch enges Fahren an den Reifen des Gegners diesen mit einer kleinen Knight Rider Einlage auf zwei Rädern zu überholen. Außerdem wird man hier bestraft, wenn man beim Rennstart den ersten Gang im Stillstand einlegt, bevor überhaupt das Rennen gestartet wurde. Die Besonderheit ist der Knock Out Modus: Hier fährt man über alle Strecken der 1995er Saison und muss eine vorgegbene Position im Rennen erreichen um weiterspielen zu können. Wie auch Official Formula 1 Racing von Eidos bzw. Lankhor ein Spiel, welches man getrost vergessen kann. Lässt sich im Übrigen durch DOSBox auch unter modernen Windows-Systemen starten.

F1 Racing Simulation (Ubisoft/1997)

Im selben Jahr wie Eidos stiegen auch die Franzosen in den Rennspielmarkt ein und das mit gleich zwei Spielen: POD – ein futuristisches Rennspiel sowie eines der ersten 3Dfx Spiele und F1 Racing Simulation mit der offiziellen Lizenz zur 1996er Saison, also die erste mit Schumacher bei Ferrari sowie Debüt vom Albert Park in Melbourne. Veröffentlicht wurde das Spiel auf dem PC. Enthalten sind alle Strecken der 1996er Saison, sowie alle Fahrer mit Ausnahme des damaligen Neulings Jaques Villeneuve (Sieger vom Indy 500 1995), dessen Management die Nutzung seines Namens untersagte – dieser wurde hier in „Driver X“ umbenannt. F1RS galt 1997 zusammen mit dem im Jahr zuvor veröffentlichten Grand Prix 2 als das realistischste, was man zu jener Zeit kaufen und spielen konnte. Besondere Features waren Wetterwechsel während der Session, die Simulation der 107% Regel sowie die Wahl zwischen Arcade und Simulation. Im Gegensatz zu GP2 ist F1RS ein reines Windows-Spiel und unterstützt 3Dfx, sowie Software und D3D.  Mit dem Kompatibilitätsmodus auf Windows 98 gesetzt kann man das Spiel heute noch unter Windows 7, 8 und 10 spielen, allerdings mit einer niedrigeren Framerate – ein Rechner mit 98, XP und Vista spielt das Spiel in der richtigen Geschwindigkeit hab. Der Nachfolger Racing Simulation 2 (1998) bildet die 1997er Saison ab, verzichtete aber auf die Lizenz für die Fahrer- sowie Teamnamen, welche sich allerdings per integrierten Editor sich ins Spiel bringen konnten. Allerdings sicherte man sich die Rechte an den Monaco Grand Prix, weswegen das Spiel international auch als Monaco Grand Prix Racing Simulation 2 bekannt war. Als eines der ersten Spiele bot der Nachfolger auch die Möglichkeit einer Karriere, sowie die Simulation des Ersatzfahrzeuges während eines Rennwochenendes an – zwei Totalschäden am Wochenende und es ist Schluss. Klare Empfehlung für Retrofreunde.

Formel 1 98 (Psygnosis/1998)

Der dritte Teil der Psygnosis F1-Reihe wurde anders als noch Formel 1, sowie Formel 1 97, die von Bizarre Creations programmiert wurden, nun von Visual Scienes (PS1-Port von GTA, Harry Potter: Quidditch Weltmeisterschaft u.a.) entwickelt und war exklusiv für die PlayStation erhältlich. Besser so, denn der Titel duelliert sich mit Power F1 um den Titel der schlechtesten Lizenzspiele im Rennsportsegment: Graphisch im Vergleich zu Formel 1 und Formel 1 97 ein Rückschritt, Gameplaytechnisch eher lächerlich: Vollbremsungen führen zu spontanen 180°-Drehungen des Rennboliden, die Strecken scheinen die Hardware der PlayStation 1 an ihr Limit zu bringen. Wie bei F1 Racing Simulation musste auf die Nutzung von Jaques Villeneuves Namen verzichtet werden, hier nannte man ihn „Driverone Williams“ – Walker, welche hier ebenfalls den Englischen kommentar einsprechen durfte nannte Villeneuve entweder „The Canadian“, oder „Williams Numberone“. Funfact: Beim Vorgänger war Villeneuves korrekter Name in den Spieldateien enthalten. Ein nettes Feature sind allerdings die Steckbriefe von jedem Fahrer, welche u.a. ihre Lieblings- sowie Hassstrecke verraten – auffällig ist hierbei, dass Buenos Aires bei vielen als Hassstrecke galt. Zudem lassen sich mit Cheatcodes zwei Strecken freischalten: Ein Hippodrom, welches „Colluseum“ gennant wird und eine Stuntstrecke. Die Tradition bekannte Kommentatoren das Renngeschehen kommentieren zu lassen, wurde fortgesetzt: Formel 1 98 hat für die deutsche Version Heiko Wasser und Hans-Joachim Stuck gewinnen können, die ihre Sprüche auf ähnlichem Niveau wie Mass vortragen und zudem so klingen, als ob sie ihre Mikrofone im Mund hatten, als sie ihre Sprachaufnahmen gemacht hatten – zumindest, wenn man die Kommentatorenlautstärke komplett aufdreht. Ein eher mittelmäßiger Titel. Auf der linken Seite ist das Cover der englischen Version zu sehen, auf der deutschen sieht man Jarno Trulli, Mika Häkkinen sowie Michael Schumacher.

Grand Prix Legends (Papyrus/1998)

Zurück auf den PC – 1998 veröffentlichte Sierra, welche sich zu dieser Zeit einen Namen u.a. mit Adventures und Aufbauspielen machen, zusammen mit Papyrus (Indycar Racing, Nascar Racing) ein etwas ungewöhnliches F1 Spiel. Anstelle der damaligen aktuellen Saison entschied man sich dafür eine Simulation zu veröffentlichen, welche die 1967er Saison beinhaltet. Der Meinung der Entwickler nach war diese Saison ein Wendepunkt in der F1-Geschichte, da hier zum letzten Mal ohne Flügel und Sponsoren gefahren ist und Teams ihre Autos in ihrer Landesfarbe lackierten. Bis auf kleinere Ausnahmen, wie etwa Rouen anstelle des eigentlichen Le Mans als Frankreich Grand Prix jagen hier 20 Boliden der 1967 über Strecken wie der Nordschleife, Monaco, Spa, Monza etc. Für diesen Titel ist ein Lenkrad, oder zumindest ein gut kalibirerter Controller eigentlich schon Pflicht, da man mit der Tastatur schnell aufgeschmissen ist. Die Boliden verzeihen keine Fehler, brechen bei hektischen Lenkmanövern aus und beschädigen sich ziemlich schnell an ihrer Achse. Das ultimative Fahrerlebnis und bis heute ein sehr beliebter Simulator, da er durch einige Fan-Patches immernoch Online gespielt wird, sowie mit Telemetrieinformationen erweitert wird. Der ungarische Fahrer Norbert Micheliz wurde im Übrigen durch Grand Prix Legends entdeckt. Wer diesen Klassiker spielen möchte, kann dies auf zwei verschiedene Wege tun: entweder die 2004er Demo herunteladen, welche lediglich Watkins Glen beinhaltet, aber alle Spielmodi hat, oder sich für wenig Geld die Vollversion im Internet kaufen.

Grand Prix 3 (Microprose/2000)

Zwei Jahre nach dem Psygnosis-Spiel brachte Geoff Crammond zusammen mit Microprose den dritten Teil der Grand Prix Reihe auf den Markt. Grand Prix 3 schaffte nun auch den Sprung in die Zeit der DirectX-Spiele. Von den Meisten als ein Grand Prix 2.5 belächelt bot Grand Prix 3 alles, was man sich damals von einem Formel 1 Spiel erhoffte. Ausgestattet ist GP3 mit der Lizenz zur Saison 1998, natürlich wieder mit der Ausnahme Villeneuve, der hier „John Newhouse“ genannt wurde. Das Intro ist mit dem Stück „Furious Angels“, bekannt aus dem Matrix-Soundtrack, unterlegt und zeigt abwechselt den Rennkurs in Silverstone und Szenen der 1998er Saison. Nennenswerte Neuerungen zum Vorgänger ist natürlich hier die DirectX Schnittstelle, damals mit DirectX 7, wenn auch die Autos weiterhin aus .BMP-Dateien bestanden, sowie das Wettermodell, das bereits bei GP2 eingebaut werden sollte, aber 1996 wohl die Rechenleistung des Durchschnitts-PCs überstiegen hätte. Das von Crammond programmierte Wettermodell ermöglichte Wetterwechsel im Laufe der Session, sowie unterschiedliche, höhenabhängige Wettersituationen auf der Strecke und eine langsam abtrocknende Ideallinie.  Wenn es z.B. in Spa in der Eau-Rogue erst leicht regnet kann das in den Les Combos nach der langen Gerade am Ende von Sektor 1 ganz anders aussehen. Der Nachfolger Grand Prix 4 (2002) verfeinerte das Wettermodell. Auch unter Windows 7 aufwärts durch den GPx-Patch lauffähig und bis heute von Fans mit neuen Carsets versorgt, wenn auch die Performance unter Windows 10 zu wünschen übrig lässt.

 

Formel 1 2000 (Psygnosis/2000)

Kein Jahr ohne Formel 1 Spiel! Das galt besonders im Jahre 2000, da alleine für diesen Jahrgang 4 Spiele veröffentlicht worden (Grand Prix 3 2000 Season, F1 2000, Formel 1 2000, F1 Championship Season 2000). Psygnosis, welche nun mehr unter dem Sony-Namen ihre Spiele für Sonys PS1, sowie nachher PS2 veröffentlichen, lieferten auch im Jahr 2000 einen Titel ab. Qualitativ ist das Spiel wieder durchschnittlich, dieses Mal aber besser als Formel 1 98. Neue Features sind ein Quiz mit F1 Fragen zur Überbrückung der Ladepause, das Kommentatoren-Duo Danner und Wasser, deren Sprüche dieses mal sogar sinnvoll sind und die Möglichkeit das Starterfeld nach der Qualifikation seinen Wünschen anzupassen. Enthalten ist das komplette Lizenzpaket für die 2000er Saison mit der damals neuen Rundkursvariente von Indianapolis. Etwas kurios: Das Spiel wirbt auf der Rückseite mit den „Top-Fahrern Heidfeld, Mazzacane und dem Briten Jenson Button“.  Ein durchaus lohnenswerter Titel.

 

F1 Challenge ’99-’02 (Electronic Arts/2003)

Während auf den Konsolen munter weitere F1 Spiele veröffentlicht worden, markierte F1 Challenge einen Wendepunkt im Bereich der F1 Spiele für den PC, da es bis zu F1 2010 das vorerst letzte Spiel war, welches für Computer kam. Programiert wurde es von Image Space (F1 2000/2001/2002 sowie rFactor) und veröffentlicht von Electronic Arts. Auf den Konsolen wurde das Spiel als F1 Career Challange veröffentlicht. Das Spiel beinhaltet die Lizenzen für die Saisons 1999 bis 2002 – dieses mal auch mit dem Recht für Villeneuves Namen. F1 Challenge benutzt die Engine des Vorgängers F1 2002. Das Spiel hat den damaligen Williams-Piloten und 2maligen Indy 500 Sieger Juan Pablo Montoya auf dem Cover. Viele der Ereignisse während eines Rennens sind durch Textdateien geskriptet, man kann aber auch alles auf „Zufall“ schalten. Es ist jederzeit erweiterbar mit anderen Saisons, allerdings ist man auf 22 Fahrer im Feld beschränkt. Durch der standardmäßigen Deaktivierung des Kopierschutzes dank Microsoft ist F1 Challenge nur über Umwege spielbar unter Windows 7.

 

 

F1 2006 (Studio Liverpool/2006)

Was war 2006 nur für ein Jahr: Michael Schumacher kündigt nach dem Monza-GP sein Karriereende an und verabschiedet sich aus der Formel 1. Und so ein Abschied trifft auch auf die Welt der F1 Spiele zu: F1 2006, exklusiv für die PlayStation 2 durch Studio Liverpool (ehemals Psygnosis) veröffentlicht, ist bis zu F1 2009 für Wii und PSP das letzte F1 Spiel (ausgenommen von F1 Championship Edition (2007) für die PlayStation 3, welches ebenfalls die 2006er Saison hat). Das Spiel beinhaltet alle Fahrer und Strecken der 2006er Saison bis zum Stand vom Juli 2006, da hier noch Juan Pablo Montoya mitfährt, welcher nach dem USA GP von Pedro de la Rosa ersetzt wurde. Das Spiel hat, genauso wie sein Vorgänger, die Möglichkeit im Karrieremodus als Testfahrer einzusteigen und sich hochzuarbeiten und hat nun die aktualisierten Qualifikationsregeln mit dem 3-stufigen Qualisystem. Wie auch bei den vorherigen Spielen, die für die PS2 erschienen sind, kommentieren hier Christian Danner und Heiko Wasser das Renngeschehen – in typischer F1-Spiel Manier klingt das z.T. unfreiwillig komisch („Wir wissen ja bereits wie der Hase läuft.. Staaaart!“). Die Vibrationsfunktion ist ebenfalls im Rahmen des möglichen glaubwürdig: Lenkbewegungen werden als Vibration an der jeweiligen Seite des Controllers als Force Feedback wiedergegeben. Wer keine Lust hat zu Fahren kann im F1 TV Modus die Strecke, das Wetter und die Startplätze der einzelnen Fahrer einstellen. Das aus F1 2005 bekannte Boxenstop-Minispiel (Knöpfe im richtigen Moment drücken) ist ebenfalls wieder dabei. Ein würdiger F1 Abschied von der PlayStation 2 und für Personen, welche immernoch eine PS2 daheim haben sehr zu empfehlen. Rechts ist übrigens das britische Cover zu sehen. Das deutsche Cover hat Schumachers Ferrari, sowie einen McLaren und BMW Sauber und einen Hinweis, dass das Spiel von Niki Lauda empfohlen wird, vorne drauf.

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Let’s Retro: Speed Busters

Malte am 24.Mai 2017 um 17:05:23

Gameplay, Test & Review zu Speed Busters (PC). In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere Action-Rennspiel Speed Busters (PC) von Ubisoft!

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Let’s Retro: Carmageddon

Malte am 18.Mai 2017 um 11:05:28

Gameplay, Test & Review zu Carmageddon (PC). In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere Action-Rennspiel Carmageddon (PC) von Stainless Games / SCi vor.

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Let’s Retro: Supreme Snowboarding

Malte am 14.Mai 2017 um 00:05:17

Gameplay, Test & Review zu Supreme Snowboarding. In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere Arcade-Sportspiel Supreme Snowboarding / Boarder Zone (PC) von Housemarque vor.

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Let’s Retro: The Nomad Soul

Malte am 12.Mai 2017 um 09:05:46

Gameplay, Test & Review zu „The Nomad Soul“.

In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere und etwas skurrile Action-Adventure Omicron: The Nomad Soul von Quantic Dream vor.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
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Let’s Trash: Super Chix ’76

Malte am 8.Mai 2017 um 14:05:51

In unserer Videoserie Let’s Trash stellen wir Euch interessante „B-Spiele“ umfangreich im Kontext von Gameplay, Besonderheiten, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise ziemlich trashige Arcade-Rennspiel SuperChix ’76 (PC) von Small Rockets vor

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Bewertung: 5.0/5 (5)
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Let’s Retro: N.I.C.E. 2

Malte am 4.Mai 2017 um 19:05:17

Gameplay, Test & Review zu N.I.C.E. 2. In unserer Videoserie Let’s Retro stellen wir Euch kultige Retro-Spiele umfangreich im Kontext von Gameplay, Trivia & Wissenswertem sowie unserer Einschätzung nach der heutigen Spielbarkeit und Alterung vor! 😃 Heute geht’s um das in seiner Art und Weise besondere Arcade-Rennspiel N.I.C.E. 2 (PC) von dem deutschen Entwickler Synetic!

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Bewertung: 3.7/5 (3)
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TOCA 2 – Touring Cars: Patch for Windows 7, 8.1, 10 (x64)

Malte am 8.Juni 2014 um 12:06:37

Mansell_BTCC1998

And finally we’ve got a patch for TOCA 2: Touring Cars which allows you to play this great racing game on your Windows 7, Windows 8.1 or Windows 10 (x64) computer! Big thanks to Zeus on Zeus Software who worked out the solution. The following, executable installer contains the patched TC2.exe and the official Patch 4.1. Just „install“ it in your TOCA 2: Touring Cars game directory.

TOCA 2: Touring Cars - Patch für Windows Vist
Patches « Downloads

AttributeValue
Version1.01
Veröffentlichungsdatum08-06-2014
heruntergeladen6419 mal
Größe10.34 MB
Dateitypexe

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Mansell_BTCC.jpg found on en.wikipedia.org

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The Binding of Isaac: Test, Review

Dominik am 4.März 2013 um 11:03:44

Der kleine Isaac kauert sich ängstlich zusammen. Doch dafür ist keine Zeit. Er muss überleben und das auch im Angesicht des Grauens, dass auf ihn wartet. In so einer Situation kann er nur noch eins tun: weinen. The Bindung of Isaac ist ein Action RPG-Shooter und das „Action“ ist definitiv gerechtfertigt. Es ist zu großen Teilen ein sehr schnelles Spiel. Dies liegt dabei nicht nur an den Gegnern, von denen einige ziemlich flott unterwegs und andere in größerer Anzahl ersccheinen, sondern auch an den sehr verschiedenen Angriffen, die es Isaac oft schwer machen zu überleben. Die gesamte Geschichte von Isaac ist eine doch recht traurige. Er lebt mit seiner Mutter in einem netten Haus. Das Leben ist schön bis zu dem Tag, an dem seine Mutter anfängt eine Stimme zu hören. Diese befiehlt ihr Isaac ihr zu opfern. In seiner Angst entdeckt Isaak nur einen Ausweg: Die Falltür die in den Keller führt. Im Keller muss er sich dem Grauen stellen. Die Spielewelt ist in mehrere Ebenen, mit jeweils zufällig angeordneten Räumen, aufgeteilt. Am Ende einer jeden Ebene wartet auf Isaac ein Zwischenboss. The Binding of Isaac ist für alle ab 16 Jahre freigegeben. Man sollte jedoch erwähnen, dass es kein Survival Horror Titel ist. Die comichafte Grafik und die teilweise recht skurrilen Feinde nehmen The Binding of Isaac etwas den Schrecken. Die Hintergrundmusik ist bis auf die Bosskämpfe eine Mischung aus Rock und der ruhigen Musik, die aus Horrorfilmen bekannt ist. Auch ist die Idee, den kleinen Isaac mit einem endlosen Vorrat an Munition auszustatten, wenig furchterregend. Die Tatsache, dass seine Tränen und einige Bomben meist alles sind, mit denen Isaac den gefährlich Weg durch die zufällig generierten Level beschreitet, ist auch eher belustigend. Zusätzlich zu den Tränen können jedoch noch über 100 verschiedene Objekte mit den unterschiedlichsten Effekten gefunden und neue Charaktere freigeschaltet werden. Die Effekte sind aber nicht immer positiv. Was teilweise witzig ist – manchmal aber bei zu wenig Lebenspunkten auch zum sofortigen Tot führen kann. Die freizuschaltenden Charaktere haben jeweils eine besondere Fähigkeit oder Eigenschaft, wie zum Beispiel ein zusätzliches Herz. Es lohnt sich also die komplette Welt von The Binding of Isaac zu erkunden.

Fazit:

The Binding of Isaac richtet sich besonders an alle Shooter-Fans, die RPG-Elemente und eine Comic-Grafik zu schätzen wissen. Aber auch Gelegenheitsspieler kommen bei The Binding of Isaac voll auf ihre Kosten. Durch seine vielen Objekte gibt es auch viel zu entdecken, jedoch ist es dadurch erforderlich, mehrere Runden zu spielen, um alles zu entdecken.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (3)

Beyond Good & Evil 2 – Entwicklung bestätigt

Malte am 27.Februar 2013 um 20:02:46

Es gibt Licht am Ende des Tunnels, denn die Entwicklung von Beyond Good & Evil 2 wurde vor zwei Tagen, wie kotaku.com meldet, von Ubisofts CEO Yves Guillemont offiziell bestätigt. „Aber hey, wie oft wurde die Entwicklung von Beyond Good & Evil 2 nun schon bestätigt … dabei kam doch nie was raus!“ Ganz richtig, allerdings liegen mittlerweile PlayStation 4 und Xbox 720 zum Greifen nahe, für welche BG&E 2 voraussichtlich 2014 erscheinen wird. Dennoch, der lange Verschiebebahnhof bleibt auch dieses Mal weitgehend unbegründet – oder soll BG&E 2 als Adventure wirklich neue Maßstäbe in Sachen Grafik setzen, für welche die Leistung der PS3 und Xbox 360 unzureichend ist? Ob BG&E 2 darüber hinaus für die Nintendo Wii U erscheinen wird, darf bezweifelt werden: Die Wii U unterliegt technisch deutlich den ohnehin mittlerweile leistungsschwachen Konsolen PS3 und Xbox 360 von Sony und Microsoft; sollte die Hinausschieberei nun noch mit unzureichender Hardwareleistung dieser begründet werden – dann gute Nacht, Wii U.

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Rückblick: rFactor (PC)

Timo am 12.Januar 2012 um 18:01:57

rFactor ist eine Rennsimulation für den Computer, welche 2005 veröffentlich wurde.

Mit originalgetreuer Mechanik und nahezu perfekter Physik, stellt sich rFactor als anspruchsvolles und somit interessantes Rennspiel heraus. Ob mit dem BMW-Sauber aus der Formel1 oder der Ente 2cv – Kupplung „treten“, Gang rein und dann ganz vorsichtig Gas geben und kommen lassen, wie in der Fahrschule.

Die Erweiterbarkeit mit Mods/Addons ist schier unendlich und größtenteils kostenlos – Neue Autos, neue Strecken, neues Schadensmodell – kein Problem! Mehrspielermodus, sowie ein Rennen gegen beliebig viele Computergegener sind ebenfalls kein Problem.

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