RĂŒckblick: Warcraft III – Reign of Chaos (PC)

Mit Warcraft III landete Blizzard 2002 eine neue Ära des Echtzeit Strategie genres ein, Mit neuer in 3D gehaltener Comicgrafik, welche zum damaligen Zeitpunkt in der QualitĂ€t eine Neuheit war, sowie einer unglaublich gut erzĂ€hlten Geschichte gehört das Spiel noch heute zur Elite des Strategiespiele.

» Gnolle

RĂŒckblick: Warcraft III – Reign of Chaos (PC)

Dominik am 7.August 2011 um 10:08:41

Mit Warcraft III landete Blizzard 2002 eine neue Ära des Echtzeit Strategie genres ein, Mit neuer in 3D gehaltener Comicgrafik, welche zum damaligen Zeitpunkt in der QualitĂ€t eine Neuheit war, sowie einer unglaublich gut erzĂ€hlten Geschichte gehört das Spiel noch heute zur Elite des Strategiespiele. Der dritte Warcraft Teil schaffte es außerdem ganze vier Völker mit einer sehr gut ausgefeilten Balance im Mehrspielermodus aufeinander los zu lassen. Diese wĂ€ren die menschliche Allianz, die Orkhorde, die untote Geißel sowie die naturverbundenen Nachtelfen. Jedes dieser Völker besitzt einzigartige StĂ€rken und SchwĂ€chen. Doch damit nicht genug, denn Blizzard spendierte dem Ganzen noch ein Konzept welches wenige Spiele davor geschafft hatten. Die Vermischung aus Rollenspiel und Echtzeit Strategie.

Jede der Rassen bekam drei unterschiedliche Helden, welche sich in den Attributen StÀrke, Intelligenz und Beweglichkeit unterschieden. Durch das Töten neutraler Monster oder Einheiten gegenerischer Partein gewann dieser Held an Erfahrung. Sobald man eine Stufe erreicht hatte, hat man die Möglichkeit eine von drei FÀhigkeiten auszuwÀhlen. Ab der sechsten Stufe konnte man die letzte FÀhigkeit freischalten, welche die mÀchtigste darstellte. Dieser Mix machte vor allem im Multiplayer sehr viel Spass.

Wie schon bei Starcraft ist auch bei Warcraft III ein Editor enthalten. Mithilfe diesem mĂ€chtigen Tools war fast alles möglich. So konnte man mit ein wenig Programmiererfahrung das komplette Spielprinzip Ă€ndern. Das Ergebnis davon sind WeltberĂŒhmte Mods wie Tower Defence, AoS, Dota und andere RPG Karten. Nicht zuletzt wegen dem Editor ist Warcraft III noch heute im battle.net gut besucht. Und das bei einem Spiel welches direkter Konkurrent von C&C Generals war.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein wenig ĂŒber die Grafik berichten. Dank des Comiclooks war das Spiel sogar auf Pentium 2 Prozessoren spielbar. Ab einer Geforce 2 Ultra lĂ€uft Warcraft III auch in höchster damaliger Auflösung ruckelfrei. Die mit schwachen Polygonen ausgestatteten modelle sahen selbst auf nahen heranzoomen gut aus. Es ist möglich mit dreidimensionalen Programmen wie zB. Maya, ganze Spielfiguren zu bearbeiten und diese Modifikationen im Editor zu implentieren. Nicht zuletzt auch wegen dieser Möglichkeiten der Engine sind Mods wie weiter oben beschrieben machbar gewesen.

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