Vorstellung: Scorn – ein serbisches Horror-Abenteuer

Scorn ( zu deutsch : Verachtung ) ist der Titel des ersten Spieles des Serbischen Indie Entwickler Studios Ebb. Ebb Software wurde im Jahre 2013 von hoch motivierten Spielproduzenten gegründet. Derzeit beschäftigt der Entwickler 20 Programmierer und Coder. Für die im Spiel anstehenden Grafiken und den Artworks sind größtenteils Freelancer verantwortlich. Bei Scorn handelt es … weiter

Indie: Death Laboratory (PC)

Andreas Betge, Projekt Leiter bei der 3DGS Spielschmiede,  hat mit seinem Rollenspiel Debüt Turm der Gezeiten bereits bewiesen das er Atmosphärische Spiele gekonnt in Szene setzen kann. Ein weiteres seiner Projekte, dass mithilfe der Gamestudio A7 Engine erstellt wurde, ist das Spiel Death Laboratory an dem er und sein Team seit Oktober 2009 fleißig arbeiten. … weiter

Alone In The Dark 4: Test, Review

Allein auf Shadow Island. Gutes oder schlechtes „Allein sein“ ? Nach mehreren Jahren Pause kehren die Entwickler „Infogrames“ mit Alone in the Dark IV zurück. Wie gut oder schlecht dieses Comeback ist, erfahrt Ihr in diesem Test. Wie auch Resident Evil setzt Alone in the Dark auf 2D-Hintergründe. Das heißt, die Entwickler haben die Hintergrundbilder … weiter

» Gutes Horror Spiel

Vorstellung: Scorn – ein serbisches Horror-Abenteuer

Dominik am 14.September 2017 um 18:09:18

Scorn ( zu deutsch : Verachtung ) ist der Titel des ersten Spieles des Serbischen Indie Entwickler Studios Ebb. Ebb Software wurde im Jahre 2013 von hoch motivierten Spielproduzenten gegründet. Derzeit beschäftigt der Entwickler 20 Programmierer und Coder. Für die im Spiel anstehenden Grafiken und den Artworks sind größtenteils Freelancer verantwortlich. Bei Scorn handelt es sich um ein Ego Horror Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Haut eines zur Zeit nicht näher erläuternden Charakters und muss mehrere Alptraumhafte Welten in nichtlineare Weise erkunden. Diese Regionen werden alle ihren einzigartigen Charakter besitzen, jeder Spielabschnitt wird ein einmaliges Thema präsentieren. Da das Entwickler Studio Ebb dazu keine Pressemitteilungen macht müssen wir uns wohl überraschen lassen welche Geschichten in den Gebieten verarbeitet wurden. Komplizierte Puzzles sollen den Hirnschmalz des Spielers im Spiel anregen, so dass wir nicht nur permanent am gruseln und ballern sind. Wie diese aber ausfallen werden bleibt aktuell noch offen. Es wird neben Gegnern noch einige befreundete Charaktere geben die jedoch nur in den einzelnen Spielabschnitten auftreten werden und uns nicht das gesamte Spiel hindurch begleiten werden. Während des Spiels eröffnen sich neue Bereiche die mit dem erwerben verschiedener Skill-Sets und Waffen einher gehen. Ebb Software ist vor allem darin bestärkt den Spieler Sehenswürdigkeiten in der Landschaftsumgebung zu präsentieren die man in diesem Ausmaß in keinem anderen Spiel gesehen hat. Trotz hohen Zeitdrucks und dem hinterher hecheln von Deadlines will das Team unter keinen Umständen den Qualitativen Aspekt des Spiels, sowohl Gameplay als auch Grafik, vernachlässigen. Die Serben möchten ein Horror Spiel veröffentlichen welches mit der Konkurrenz mithalten und in einigen Bereichen Übertrumpfen kann. Da der Frühste Termin für eine Veröffentlichung auf das Jahr 2018 angesetzt ist wird es wohl noch eine Weile dauern bis das Erstwerk von Ebb auf den Markt kommen wird. Ich finde die bisher gezeigten Screenshots deuten ein sehr hohes Maß an Qualität an. Das der Entwickler mit 20 Mitarbeitern an seinem Projekt beschäftigt ist zeigt mir außerdem, dass das Team die Schwelle vom Hobby Entwickler Studio schon längst überschritten hat. Komisch ist meiner Meinung nach das trotz so vieler Leute die grafischen Arbeiten Extern gemacht werden müssen. Ich freue mich Jedenfalls auf das Spiel und werde bei der Berichterstattung am Ball bleiben, vielleicht kriegen wir ja bald eine Testversion um selbst dieses Spiel einmal Probe zocken zu können 🙂

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Bewertung: 5.0/5 (5)
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Indie: Death Laboratory (PC)

Dominik am 9.Juni 2012 um 17:06:48

Andreas Betge, Projekt Leiter bei der 3DGS Spielschmiede,  hat mit seinem Rollenspiel Debüt Turm der Gezeiten bereits bewiesen das er Atmosphärische Spiele gekonnt in Szene setzen kann. Ein weiteres seiner Projekte, dass mithilfe der Gamestudio A7 Engine erstellt wurde, ist das Spiel Death Laboratory an dem er und sein Team seit Oktober 2009 fleißig arbeiten. Ursprünglich war das Projekt das Ergebnis eines vom Studio 3DGS veranstalteten Wettbewerbs, bei dem es darum ging ein Horror Spiel zu entwerfen. Der Beitrag war so überzeugend das Betga daraus ein Community Projekt für seine Spielschmiede machte. Das Spiel handelt von einem gewöhnlichen Taxifahrer den der Spieler verkörpert. Bei dessen neusten Auftrag einen geschniegelten Anzugträger zu seinem Anwesen zu bringen geht jedoch einiges schief. Nachdem der Fahrgast für längere Zeit in der Villa verschwindet und nicht mehr zurückzukehren scheint schaut der besorgte Chauffeur nach dem rechten und findet sich prompt in einem gigantischen Unterirdischen Labor wieder. Über interne Nachrichten erfährt der Spieler von einem vor kurzen  auf der Erde eingeschlagenen Meteor der in dem Labor anscheinend untersucht werden sollte. Die Folgen dieses Experiments sind jedoch kaum zu übersehen. Mutierte Wesen und Zombiehorden haben es sich in der Anlage gemütlich gemacht und den Alltagsfahrer bleibt nichts anderes übrig als nach dem Waffenschrank zu greifen um seinen verschollenen Fahrgast wiederzufinden.

Death Laboratory erinnert ein Stückweit an Doom 1 gemischt mit Elementen aus Half Life. Das Spiel findet, wie üblicherweise für das Genre typisch, in der Ego Perspektive statt. Die Produktionsdauer der ersten Wettbewerbsversion dauerte gerade mal 2 Monate weshalb man auch keine hohen Erwartungen an Grafik und Gameplay haben sollte. Für Nostalgiker dürfte das Spiel jedoch eine wahre Zeitreise bedeuten. Geschmückt mit Soundtiteln die direkt aus den 90ern zu kommen scheinen, verbreitet Death Laboratory eine Stimmung wie ich sie zuletzt in Doom2 oder Quake hatte. Es gibt keine dynamischen Elemente wie etwa das umwerfen von Stühlen oder Kisten geschweige denn klare Lichtschatten. Und auch Flammen, Explosionen oder andere Kollisionseffekte wirken wie in 15 Jahren alten Videospieltiteln. Dafür stimmt die Atmosphäre und auch der Rest der Technik passt kontrastlos ins Gesamtbild des Spiels. Bisher hat das kleine Entwicklerteam 3 Ebenen ihres Unterirdischen Labors fertig gestellt darunter die zentrale Computer und Energieversorgung, die obere Empfangsebene sowie die medizinische Abteilung. Death Laboratory wird also garantiert Abwechslung im Game Design bieten. Einziger derzeitiger Kritikpunkt den ich habe , warum gibt es noch keine spielbare Demoversion ? Das muss 3DGS noch unbedingt nachholen.

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Bewertung: 5.0/5 (7)
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Alone In The Dark 4: Test, Review

Malte am 30.März 2010 um 11:03:23

Allein auf Shadow Island. Gutes oder schlechtes „Allein sein“ ? Nach mehreren Jahren Pause kehren die Entwickler „Infogrames“ mit Alone in the Dark IV zurück. Wie gut oder schlecht dieses Comeback ist, erfahrt Ihr in diesem Test. Wie auch Resident Evil setzt Alone in the Dark auf 2D-Hintergründe. Das heißt, die Entwickler haben die Hintergrundbilder per Hand gezeichnet, und sie dann im Spiel verwendet. Modelliert wurden lediglich die Charaktere sowie Objekte, mit denen man interagieren kann. In dunklen Räumen leistet die Taschenlampe Abhilfe, mit der Ihr die Räume dynamisch ausleuchten könnt. Durch die Grafik-Hintegründe wirkt das Design von Alone In The Dark IV beinahe zeitlos.

Darkworks hat das Spiel mit gut inszenierten Zwischensequenzen vollgestopft. Die Musik untermalt die Szenarien sehr gut. Sie besteht hauptsächlich aus zusammengesetzten Tönen, worauf die Audio-Dateien schließen lassen. Somit sehr individuell unterhaltend. Carnby, Aline und die restlichen Charaktere haben gut synchronisierte, deutsche Sprecher. Feuergeräusche oder andere Klänge sind nicht gut gelungen. Diese wirken ziemlich dumpf, schwache Qualität, und die Waffen klingen allesamt recht identisch. Die meiste Zeit des Spiels verbringt Ihr in einem Herrenhaus. Die Entwickler ließen sich stark vom ersten Resident Evil inspirieren, in allen Belangen – an manchen Passagen nahezu identisch mit Resident Evil. Gegen Ende des Spiels dürft Ihr auch allerdings auch desöfteren das Umland erkunden, was sich allerdings schnell als öde herausstellt: Das Herrenhaus ist wesentlich abwechslungsreicher und detaillierter gestaltet. Die Außenlevel ähneln sich sehr, behalten den kargen und finsteren Stil des Spiels bei sich. Am Anfang des Spiels habt Ihr die Möglichkeit den weiteren Verlauf mit Edward Carnby oder Aline Cedrac fortzusetzen. Ihr erlebt das Spiel mit beiden Charakteren aus zwei völlig unterschiedlichen Situationen. Mit Carnby dürft Ihr desöfteren zur Wumme greifen, mit Aline Cedrac hingegen ist Alone In The Dark IV auf Rätselspaß gewichtet. Dadurch, dass man das Spiel eben zweimal durchspielen kann, hat man die Möglichkeit, Shadow Island aus zwei Perspektiven zu erkunden und zu erleben. Die Story ist natürlich dieselbe, der Unterschied besteht darin, wie Ihr vom Spiel durch die Story geleitet werdet. Zudem überrascht sie ein immer wieder mit Wendungen oder neuen Erkenntnissen. Tiefgehend ist die Story zwar nicht, aber sie wirkt ziemlich realitätsgetreu, und das in so einem fiktivem Szenario. An sich ist das Spiel eher aufs Rätseln ausgerichtet. Die Beurteilung der Langzeitmotivation fällt mir bei diesem Titel sehr schwer. Ich verfüge über vier Schlüssel im Inventar, aber keiner Passt in die acht Türen. Solche Situationen nerven, das Erfolgserlebnis beim Aufspüren ist aber umso schöne; motiviert werdet Ihr mit schönen Zwischensequenzen oder eben, ja, noch mehr Schlüsseln oder anderen Gegenständen. Spaß und Adrenalin erwecken hingegen die Überraschungsmomente. Ja, für mich ist Alone in the Dark IV einer der gruseligsten Adventures überhaupt, wahrscheinlich durch den skurillen Grafikstil

Heute noch spielbar

Ansichtssache. Mag man den Retro-orientierten Grafikstil? Ist genug Motivation vorhanden, einen Titel durchzuspielen, der nie zu den Top-Spielen zählte? Das muss jeder für sich entscheiden.

Wertung

schön gezeichnte Hintergründe Objekte schlecht modelliert
gute, deutsche Sprecher wenig Animationen
schöne Storyline dumpfe Soundeffekte
aus zwei Perspektiven spielbar … … die sich elementar nicht voneinander unterscheiden
chronisches Gruselgefühl hakelige Steuerung
Überraschungsmomente langweilige Außenareale
detailliertes Herrenhaus

6,5 /10

Gepunktet wird mit Grusel, Adrenalin und Story. Alle weiteren Faktoren entsprechen leider nur einem gerade noch durchschnittlichen Video- oder Horrorspiel oder wurden sechs Jahre zuvor bei Resident Evil gesehen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.7/5 (3)