Das Forum stirbt und wir wollen eine Community etablieren.

tl;dr Hier geht’s zu unserer Facebook-Gruppe! Retro wird stetig beliebter und pflegt kein allzu großes Nischendasein mehr wie noch vor ein paar Jahren. Eine zentrale Anlaufstelle, um sich inhaltlich mit anderen Spielern auszutauschen oder seine aktuellen Spielerfahrungen zu teilen, ist so allerdings noch nicht verfĂŒbar. Bisher haben wir mit diesem Unterfangen versagt. Denn in Zeiten … weiter

RĂŒckblick: Anno 1602 – Spiel des Jahres (PC)

Anno 1602 reiht sich als erster Teil in die erfolgreiche Anno-Reihe ein. Wer Stunden fĂŒr den Aufbau seiner Stadt, der Organisation der Handelsrouten und das Besiedeln neuer Inseln aufbringen kann, der sieht sich mit lĂ€stigen Piraten, VulkanausbrĂŒchen oder Krankheiten konfrontiert. Zwar kann auch gekĂ€mpft werden, doch das kostet eine menge Zeit und Geld. Dies jedoch steht bei … weiter

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Das Forum stirbt und wir wollen eine Community etablieren.

Malte am 17.Juni 2019 um 21:06:05

tl;dr Hier geht’s zu unserer Facebook-Gruppe!

Retro wird stetig beliebter und pflegt kein allzu großes Nischendasein mehr wie noch vor ein paar Jahren. Eine zentrale Anlaufstelle, um sich inhaltlich mit anderen Spielern auszutauschen oder seine aktuellen Spielerfahrungen zu teilen, ist so allerdings noch nicht verfĂŒbar.

Bisher haben wir mit diesem Unterfangen versagt.

Denn in Zeiten von sozialen Medien ist es offensichtlich kaum noch möglich, sich abseits der großen Netzwerke einen Namen zu machen und etwas Neues zu schöpfen. Im Wesentlichen stellen wir  alle notwendigen Instrumente zur VerfĂŒgung: Community-Funktionen, ein Forum, redaktionelle als auch technische Artikel zu zahlreichen Retro-Spielen. Nur findet dies allenfalls moderaten Anklang und fĂŒhrte nie wirklich zu einem Durchbruch.

Strategisches Versagen aufgrund einer persönlichen Evolution rund um Webentwicklung und Marketing, die mit dieser Webseite seit ihrer Entstehung im Grunde genommen einhergeht, steht dabei ganz weit oben. Von nichts kam halt im Mittelstufen-Alter irgendwie etwas. Initial ĂŒbrigens auf einem WordPress-Blog. Weder mit hochkarĂ€tigen Besucherzahlen, geschweige denn irgendwelchen, monetĂ€ren Einnahmen können wir uns seit einem Bestehen von fast 10 Jahren rĂŒhmen. Dieses Projekt existiert seit jeher auf freiwilliger Basis aller Beteiligten. Wir sind mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden, denn wir haben Spieler erreicht.

Die Forenkultur stirbt aus.

Ein Blick ĂŒber den Tellerrand verrĂ€t uns: Euer Forum macht keinen Sinn. Denn jeglicher Austausch von Interessengruppen findet heutzutage einzig und alleine ĂŒber soziale Medien statt. Nur die ganz Großen, die gefĂŒhlt seit Bestehen des Internets auf dem Markt vertreten sind, wie ComputerBase oder GameStar, können ihre Communities erhalten. Stellt euch selbst die Frage: Wann habt ihr euch zuletzt auf irgendeiner Plattform angemeldet? Das muss entweder technisch etwas ganz Attraktives oder Neuartiges sein, oder ihr habt nach etwas Bestimmten eine hohe Nachfrage, dessen Bedarf an fundierter Beratung sonst nirgendwo gedeckt wird.

Auch die Vergangenheit von Replaying zeigt ein interessantes PhĂ€nomen. Wir hatten wöchentlich zahlreiche Registrierungen zu verzeichnen, als diese fĂŒr einen Download noch Voraussetzungen waren, da wir einzigartiges Material anbieten. Seitdem die Registriegungspflicht abgeschaltet ist, schwappen im Monat vielleicht noch ein paar Benachrichtigungen ĂŒber Neuanmeldungen ins Postfach rein – und das war’s. 

Trotzdem wollen wir Erfahrungen oder Erlebnisse mehr denn je teilen. Sonst wĂ€re Facebook wohl kaum so erfolgreich, wie es ist. Aber dieses GrundbedĂŒrfnis schlummerte schon immer in uns Menschen. Unsere Großeltern versendeten ihre Portraits vielleicht noch per Post an Freunde mit einer kleinen Nachricht angehĂ€ngt. Wir zeigen sie der ganzen Welt. Dass so etwas technisch seit einiger Zeit möglich ist, kann eine unglaubliche Errugenschaft fĂŒr unser Dasein sein. Mit zuweilen gravierenden Kehrseiten, die allerdings einen eigenen Kommentar fĂŒr sich in Anspruch nĂ€hmen.

Retro-Spiele werden trendy.

Der Trend sagt: Retro ist cool.

Ihr fĂŒhlt euch mit eurem Hobby oder eurem Interesse fĂŒr Retro-Spiele irgendwie alleine gelassen? Das seid ihr nicht, ihr seid im Trend. Seit der Aufzeichnung des Keywords „Retro“ bei Google Trends klettert die kleine Chart fleißig nach oben. Und Google Trends hat recht. Auch meine subjektiven EindrĂŒcke sehen das so. Du wirst mit Retro-Spielen nahezu tĂ€glich konfrontiert. Selbst Sony hat mit der PlayStation Classic vor nicht allzu langer Zeit eine Retro-Konsole auf den Markt gebracht, die sich, trotz ihrer MĂ€ngel, einer enormen Beliebtheit erfreut. Das Ding kennt einfach jeder.

Wir wollen eine Community rund um Retro-Spiele etablieren.

Das ist absurd, denn das ist nahezu unmöglich nach dem bisherigen dictus zu urteilen. Aber es ist der perfekte Zeitpunkt. Wir starten mit einer Facebook-Gruppe. Wir hoffen, irgendwann vielleicht doch noch einmal eine komplette Neuentwicklung als Plattform anbieten zu können, die attraktive Möglichkeiten des Austausches bietet und sowohl technisch als auch inhaltlich in einer AusprĂ€gung umgesetzt wird, wie sie eigentlich nur von grĂ¶ĂŸeren Projekten zu erwarten wĂ€re. Das muss sich in Anbetracht des Aufwandes leider irgendwie lohnen und kann nicht fĂŒr ein paar Mitglieder hochgezogen werden.

Das ist unsere Facebook-Gruppe.

„Werdet ein Teil von uns!“ oder „Wir freuen uns auf euch!“. Zwar ist dem so, allerdings möchten wir euch mit weiterer Marketingsprache durchaus verschonen. Es ist eben eine Facebook-Gruppe, was gibt’s denn da schon großartig zu sagen.

Hier geht’s lang: Retro-Gaming, Spiele, Community, Konsolen & Handel – REPLAYING.de

Ihr könnt:

  • Fragen stellen, Bilder posten, Gaming-Erlebnisse teilen.
  • Wir wollen einen Fokus auf den Handel von Spielen legen. Hierzu wird ein Regelwerk aufgestellt.
  • Bei Nachfrage veranstalten wir virtuelle LAN-Partien mit Retro-Spielen.

Und wir wollen dem grĂ¶ĂŸten Problem der Facebook-Gruppen nachhaltig entgegenwirken: Dem Finden von Informationen. Das ist wohl das grĂ¶ĂŸte Übel des Aussterben des Forums. Abgesehen des gefĂŒhlt inhaltlich und sprachlich Abbaus eines jeden Beitrages. Ich möchte ĂŒber etwas Recherchieren und google. Wie viele Facebook-BeitrĂ€ge einer Gruppe werden da doch gleich angezeigt? Richtig, keiner. Und da Facebook-Gruppen wiederum zu den grĂ¶ĂŸten Austauschplattformen heranwachsen, stehen wir dahingehend vor einem Problem. Wir posten deswegen, sofern es sich irgendwann einmal ergeben sollte, die besten Fragen und Antworten, etwa zu KompatibilitĂ€tslösung, als Artikel auf die Seite. Mit schön viel SEO.

Was lÀuft mit REPLAYING.de so?

Abgesehen der fleißigen BeitrĂ€ge ganz besonders unseres lieben Dominiks, aber auch Kevins, und natĂŒrlich Florians, nicht zu vergessen Reddoks, und einigen, weiteren Autoren, die ihr allesamt immer fleißig unter jedem Artikel gelistet seht, sind erst einmal keine Relaunches, neuen Features oder grĂ¶ĂŸeren Überarbeitungen in Planung. Auch wenn das Design, das seit 7 Jahren bereits in dieser Form online ist (und dafĂŒr noch ganz schick aussieht!), sicherlich einmal ein mobilfreundlichere Variante vertragen könnte.

Anregungen und Kritik sind natĂŒrlich jederzeit willkommen. Sogar sehr willkommen, denn dies sprĂ€che fĂŒr eine Steigerung der Reichweite der Webseite, die uns selbstverstĂ€ndlich freuen wĂŒrde! 😎

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Bewertung: 5.0/5 (8)

RĂŒckblick: Anno 1602 – Spiel des Jahres (PC)

Timo am 14.Mai 2017 um 13:05:58

Anno 1602 reiht sich als erster Teil in die erfolgreiche Anno-Reihe ein. Wer Stunden fĂŒr den Aufbau seiner Stadt, der Organisation der Handelsrouten und das Besiedeln neuer Inseln aufbringen kann, der sieht sich mit lĂ€stigen Piraten, VulkanausbrĂŒchen oder Krankheiten konfrontiert. Zwar kann auch gekĂ€mpft werden, doch das kostet eine menge Zeit und Geld. Dies jedoch steht bei Anno nicht im Vordergrund. Bauen, Handeln und das Gleichgewicht zwischen Einnahmen durch Steuern und Handeln zu bewahren. Jedes GebĂ€ude und jeder Soldat kosten Unterhalt. Und das wird sehr schnell sehr teuer!

Viel wichtiger jedoch ist es, das Gleichgewicht halten zu können. Unter guten Bedingungen wĂ€chst die Bevölkerung schnell, die Steuereinnahmen steigen und der Spieler freut sich ĂŒber den Geldregen. Das Wichtigste ist jetzt fĂŒr genĂŒgend Rohstoffe zu sorgen! Steigen die Einwohnerzahlen, wird auch mehr gegessen, mehr Kakao getrunken,…

Kurzfristig ist der BĂŒrger noch mit SteuervergĂŒnstigungen zufrieden zu stellen. Scheitert es jedoch an der Nahrungsversorgung oder dem Alkohol, dann wird es brenzlich.

Mal nicht aufgepasst, steht ihr ganz schnell ohne BĂŒrger da oder seht eure komplette Stadt in Flammen. Ist fĂŒr alles gesorgt? Na dann ist es kein Problem mal ebend einen Kaffee zu holen oder die WĂ€sche zu waschen, denn Anno ist alles in Allem ein sehr ruhiges Spiel.

Da liegt auch das Problem: Die ersten paar Stunden macht Anno einen riesen Spaß. Ist jedoch das Meiste erreicht, nimmt dieser stetig ab. Ab einem gewissen Punkt werden die BedĂŒrfnisse der BĂŒrger exotisch. Diesen BedĂŒrfnissen kann nur durch lĂ€stiges Einkaufen von HĂ€ndlern nachgekommen werden. Das Erschließen neuer Inseln, die das Anbauen bestimmter GĂŒter möglich machen, ist auch eine Möglichkeit. Hier kann mit automatischen Handelsrouten der Bedarf gedeckt werden.

Alles in Allem ist Anno 1602 ein lohnenswerter Klassiker, welcher bei mir alle paar Jahre den Weg ins DvD-Laufwerk findet.

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