Waterloo3D – Unreal Engine machts möglich.

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht Ă€hnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien GrĂŒnden

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien grĂŒnden könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der GroßmĂ€chte beansprucht. Skandinavien dĂŒrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle NordeuropĂ€ischen Staaten einschließlich DĂ€nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nĂ€mlich Schweden und … weiter

» Infanterie

Waterloo3D – Unreal Engine machts möglich.

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:31

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht Àhnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team rund um Chefentwickler Sivakumar Kanakraj plant einen neuen Strategietitel der mit der Unreal Engine realisiert werden soll.

Dazu haben die Entwickler am Code herum geschnibselt um mehr als 30.000 Skelette zu animieren und in Gefechte ziehen lassen zu können.Das Spiel wird Waterloo3D heißen und die schicksalhaften 100 Tage von 1815 nacherzĂ€hlen. Darin schlĂŒpfen wir in die Rollen der Armeen Napoleons,Großbritanniens oder Preußens.Um die SchauplĂ€tze so authentisch wie möglich zu gestalten griff Plus Infinity Studios auf Geodaten der zum damaligen Zeitpunkt finalen Orte zurĂŒck.Somit ist alles bis zum belgischen Bauernhaus,welches aus GeschichtsbĂŒcher und Bauzeichnungen entnommen wurde,sehr realistisch nachgebildet.Auch im Spiel werden wir unseren Einheiten Taktiken und MĂ€rsche erteilen die in den MilitĂ€rdoktrinen der 1810Jahre ĂŒblich waren.NatĂŒrlich kann es auch sehr langweilig werden alles historisch korrekt nach zu spielen weswegen es auch so genannte Was-wĂ€re-wenn Kampagnen ins Spiel ihren Platz finden werden.

In diesem Modus soll es sogar möglich werden seine eigene Armee zu erstellen.Wie das jetzt genau ablaufen wird ob man z.B. Truppentypen aus Franzosen und EnglĂ€ndern mixen oder frei erfundene Einheiten aufstellen kann ist uns im aktuellen Stand der Entwicklung nicht bekannt.Neben diesem Modus wird es noch mehrere Dutzend MinikĂ€mpfe und Gefechtsszenarien geben.FĂŒr Neueinsteiger in dieser Spielmechanik stellt der Entwickler umfangreiche Tutorials ingame bereit.Die HauptkĂ€mpfe werden Waterloo, Quatre Bras und Ligny thematisieren.Wir Spieler werden mehrere kritische Ereignisse und Wendepunkte in der Hauptschlacht als getrennte MinikĂ€mpfe spielen können.Mit einem kleinen Kampagne Editor dĂŒrfen wir auch eigene SchlachtablĂ€ufe und Missionen gestalten.Spieler können 4 Schwierigkeitsgrade fĂŒr die KI einstellen: Grouchy-Modus, Ney-Modus, Davout Modus und Kaisermodus.

Mit jedem dieser Modi wird die KI progressiv aggressiver und gerissener.Spielerisch kann man Kavallerie-Regimenter außer Kontrolle bringen wenn man mit Schrapnell Ladungen der Artillerie in sie hinein schießt.Man muss die Evolution der Linien verwenden, um ein Bataillon durch ein anderes zu fĂŒhren (sowohl vorwĂ€rts als auch rĂŒckwĂ€rts).Wenn Infanterie in Rauch gehĂŒllt ist kann sie keine Formationen ausfĂŒhren.Bei ĂŒbermĂ€ĂŸigen Offiziersverlust können einzelne Regimenter gar keine Angriffs-oder Verteidigungsstellungen mehr machen.Die Entwickler planen einen Stresslevel der Einheiten einzubauen.Steigt der Stress und ĂŒbersteigt eine gewisse Grenze können Truppen auch ohne Befehle feuern und flĂŒchten.Das finde ich in diesem Bereich eine wirklich sehr sinnvolle Neuerung.Ob das Indie Studio letztendlich mit diesem Projekt Erfolg haben wird und ein paar tausend VerkĂ€ufe stemmen kann finde ich schwierig.Der Markt ist in diesem Bereich aufgeteilt zwischen den beiden FĂŒhrern der Global Strategiespiele Paradox und Creative Assembly.Einen Angriff auf die Spiele der Total War Macher als Indie ist schon sehr gewagt.Trotz Unreal Engine wird da den Entwicklern wohl noch einiges an Arbeit bevorstehen.

 

 

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Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien GrĂŒnden

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien grĂŒnden könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der GroßmĂ€chte beansprucht. Skandinavien dĂŒrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle NordeuropĂ€ischen Staaten einschließlich DĂ€nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nĂ€mlich Schweden und die DĂ€nen. Um Skandinavien formen zu können mĂŒssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Großmacht sein und das jeweilige andere Land in der EinflusssphĂ€re besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine SekundĂ€rmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gefĂ€cherten WĂ€hlerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht fĂŒr uns das Fördern von Facharbeitern und Angestellten ĂŒberflĂŒssig. Um jedoch Skandinavien grĂŒnden zu können mĂŒssen wir so schnell wie möglich eine Großmacht werden. DafĂŒr haben wir als SekundĂ€rmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht grĂ¶ĂŸte Großmacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Großmacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verhĂ€ltnismĂ€ĂŸige kleine Bevölkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine militĂ€rische starke Nation aufzubauen. Wir setzen dafĂŒr unsere beiden verfĂŒgbaren Fokuspunkte in den bevölkerungsreichsten Provinzen auf „Soldaten fördern“. Nun wĂ€re es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus können wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen mĂŒssen wir dafĂŒr sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln können. DafĂŒr wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten mĂŒssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle fĂŒr Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verfĂŒgbare Flotte lösen wir schweren Herzens auf. LandstreitkrĂ€fte geben mehr militĂ€rische punkte und wir sparen unnötige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und KĂŒrassiere sollten mit drin sein, der FeldaufklĂ€rung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den DĂ€nen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt fĂŒr „Beziehungen verbessern“ ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere nĂ€chste Forschung der StĂ€rkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den „Vorderlader“ erforschen. Damit können wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin fĂŒr eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen könnten lieber alles auf Prestige und MilitĂ€r setzen, wir wollen schnell eine Großmacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial SĂ€gewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. FĂŒr beide drei hat unser Land die nötigen Ressourcen. NatĂŒrlich lĂ€sst das Zeitalter der LiberalitĂ€t auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr BĂŒrgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und mĂŒssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bevölkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen mĂŒssen setzen wir als Reform die „Staatspresse“ auf „Pressezensur“. Mit dieser Reform erhöhen wir den Alphabetisierung Anteil und das öffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich wĂŒrde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es möglich eine etwas freiere Presse zu genießen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen höheren Angriffswert und die Pioniere können ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Großmacht. Jetzt mĂŒssen wir DĂ€nemark so sehr beeinflussen das sie in unsere EinflusssphĂ€re gelangen und wir Skandinavien grĂŒnden können. DafĂŒr brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf „Marktstruktur“ erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zusĂ€tzlich mehr diplomatische Punkte. Unser großer Konkurrent um die Gunst DĂ€nemarks ist das deutsche Preußen. Die Preußen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir können doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu DĂ€nemark investieren. Nach der „Marktstruktur“ wird es jetzt aber höchste Zeit fĂŒr „Medizin“. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bevölkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen möchten wir noch etwas die Armee stĂ€rken und erforschen deshalb den Reiter „Berufsoffiziere“. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preußen um DĂ€nemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu grĂŒnden.

Ohne einen großen europĂ€ischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle NordeuropĂ€ischen LĂ€nder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch ĂŒberlassen. Dank der dĂ€nischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein fĂŒr ein spĂ€teres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner fĂŒr euch werden wohl die deutschen, allen voran Preußen, und das russische Zarenreich sein. Russland hĂ€lt nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu spĂ€teren Konflikten fĂŒhren kann. Die Preußen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu grĂŒnden Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den dĂ€nischen Truppen und den Forschungen mĂŒsstet ihr MilitĂ€risch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu können. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen UmwĂŒrfe sein die noch mehr WĂ€hlerrechte fĂŒr eure BĂŒrger von euch fordern werden. Viel Spaß beim weiterspielen !

Victoria 2: Savegames Scandinavia
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Veröffentlichungsdatum02-01-2018
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Victoria 2: Savegames Scandinavia

 

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