GoldenEye 007 – muss das noch indiziert sein?

Dezember 1995: Nach knapp sechs Jahren Abwesenheit kehrte die James Bond-Reihe rund um den gleichnamigen britischen Geheimagenten mit „GoldenEye“ zurück auf die Kinoleinwand. Hier gab Pierce Brosnan sein Debüt. Der Film gilt sowohl als Brosnans bester als auch einer der besten Bond-Filme aller Zeiten, die Nachfolger kamen bei Kritikern weniger gut weg. Bis 2002 verkörperte … weiter

Perfect Dark – Test, Retro-Review

Was passiert, wenn man James Bond zu einer Frau macht eine Handlung erzählt, die aus einem B-Science Fiction Film stammen könnte? Es entsteht Perfect Dark, ein Meisterwerk, das 2000 auf dem N64 erschien und 2010 für die Xbox 360 aufpoliert wurde. Was macht den geistigen Nachfolger von Rares GoldenEye 007 zum Meisterwerk? Diese Review entsteht … weiter

GoldenEye: Source – Test, Review

Sein Name ist Bond, James Bond. Er hat die Lizenz zum Töten, die Welt mehrfach gerettet und ist der Pionier der modernen Konsolenshooter. Die Rede ist von GoldenEye 007, dem Spiel zum 1995 erschienenen gleichnamigen Film mit Pierce Brosnan als James Bond. Sowohl Film als auch Spiel gelten als das Beste ihrer Art: der Film … weiter

Rückblick: James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie (PS1)

„Der Morgen stirbt nie“ ist ein Spiel welches auf dem gleichnamigen Kinofilm von 1997 basiert.

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GoldenEye 007 – muss das noch indiziert sein?

FloosWorld am 31.Juli 2021 um 13:07:04
Dezember 1995: Nach knapp sechs Jahren Abwesenheit kehrte die James Bond-Reihe rund um den gleichnamigen britischen Geheimagenten mit „GoldenEye“ zurück auf die Kinoleinwand. Hier gab Pierce Brosnan sein Debüt. Der Film gilt sowohl als Brosnans bester als auch einer der besten Bond-Filme aller Zeiten, die Nachfolger kamen bei Kritikern weniger gut weg. Bis 2002 verkörperte Brosnan Bond insgesamt vier Mal.
Das gleichnamige Spiel wurde von Rareware (u.a. Donkey Kong, Banjo Kazooie, Killer Instinct) entwickelt und erschien knapp zwei Jahre nach dem Film im August 1997 auf Nintendos damals aktuellster Konsole – dem N64, nachdem es in der Entwicklung mehrere Phasen durchmachte: vom Donkey Kong ähnlichen Platformer auf dem SNES über einem Virtua Cop-ähnlichen Railshooter bis hin zu dem Egoshooter, der das Genre an der Konsole nachhaltig prägte.
In Deutschland erschien das Spiel nie, aber wurde dennoch im Frühjahr 1998 indiziert. Deutschsprachige Versionen erschienen wohl in der Schweiz und Österreich, wurden aber mit dem Hinweis versehen, dass diese nicht für den deutschen Markt bestimmt seien.
Wie auch schon für Unreal Tournament möchte ich deswegen der Frage auf den Grund gehen, ob die Indizierung von GoldenEye nach wie vor gerechtfertigt ist und nochmals darauf hinweisen, dass eine Indizierung kein Verbot per se ist. Spieler ab 18 dürfen indizierte Medien „unter der Ladentheke“ kaufen, die Medien dürfen aber nicht „beworben“ (z.B. durch Zeitungsartikel) werden.
Hinweis: Alle Bilder stammen aus dem Xbox 360-Remaster.

Zum Spiel

GoldenEye 007 ist wie eingangs erwähnt ein Egoshooter und das Spiel zum gleichnamigen Film. Bis auf wenigen Ausnahmen folgt das Spiel der Handlung des Films recht präzise und Umgebungen ähneln der Kinovorlage deutlich (z.B. Surface mit der Servernaya-Station oder die Verfolgungsjagd im Panzer in Streets).

Es gibt insgesamt 20 Missionen – 18 „normale“, die die Handlung des Films nacherzählen und zwei Bonusmissionen, die früheren Bond-Abenteuern nachempfunden sind.

Drei Schwierigkeitsgrade (Agent, Secret Agent, 00 Agent) stehen zur Auswahl, die sich in Anzahl an Zielen und Gegnern, sowie der eigenen Widerstandsfähigkeit unterscheiden. Ein vierter Schwierigkeitsgrad (007) wird beim kompletten Durchspielen freigeschaltet. Dieser ist in der Anzahl an Zielen 00 Agent identisch, aber es können noch vier Parameter angepasst werden: die eigene Gesundheit, die Gesundheit der Gegner, die Zielgenauigkeit der Gegner und die Reaktionsgeschwindigkeit der Gegner.

Besonders beliebt ist der Multiplayer, der witzigerweise bis kurz vor Release nicht vorgesehen war und heimlich einprogrammiert wurde. Hier können bis zu vier Spieler sich in diversen Modi herausfordern.

2007 war ein Remaster für die Xbox 360 vorgesehen, welches aber aufgrund von Lizenzproblemen mit dem Rechteinhaber MGM/EON sowie einer nicht näher genannten Person von Nintendo nie offiziell erschien. Anfang Februar 2021 fand GoldenEye 007 XBLA seinen Weg ins Internet und lässt sich sowohl auf PC als auch auf gemoddeter Originalhardware spielen. Die Hauptmerkmale sind ein flüssiges Gameplay mit 60 Bildern die Sekunde; eine überarbeitete Steuerung, die sich beide Analogsticks des 360-Controllers zunutze macht; ein Online Multiplayer über Xbox Live (nicht im Leak enthalten) sowie System Link, was über Xlink Kai und ähnliche Plattformen über ein emuliertes LAN Netzwerk ein Onlinespiel ermöglicht.

Das Spiel zählt mit 8 Millionen verkauften Einheiten als das zweiterfolgreichste N64-Spiel aller Zeiten. Platz 1 belegt Mario Kart 64.

 

Die Gewalt

Die Gegner reagieren auf Beschuss und fassen sich an die jeweilige angeschossene Körperstelle. Ermöglicht wird das durch Motioncapturing. Zudem färbt sich die angeschossene Stelle rot.

Die Auswahl an Todesanimationen ist breit gefächert, von Gegnern, die schnell auf den Boden fallen bis hin zu sekundenlangem Wälzen ist alles dabei. Getötete Gegner lösen sich ähnlich wie bei der deutschen Version von Half Life nach einigen Sekunden in Luft auf, möglicherweise, um die Konsole nicht zu sehr zu überlasten, da das Spiel je nach Situation bei 10-25 FPS abläuft.

Stirbt man, strömt wie bei der berühmten Gunbarrel-Szene, die in fast jedem Bond-Film vorkommt, Blut den Bildschirm hinunter.

 

Warum wurde GoldenEye 007 indiziert?

 

Die BPjM urteilte bei ihrer Entscheidung vom März 1998, dass die Aufgaben „stets gleich gelagert“ sind: Rätsel lösen, wie z.B. Sicherheitsanlagen ausschalten, Schlüssel auffinden, Kontakt mit bestimmten Personen aufnehmen oder bestimmte Personen töten.

Negativ wird erwähnt, dass man Waffen und Munition nur erhält, indem man die zahlreichen Gegner im Level tötet. Hauptinhalt sei es, „menschliche Gegner auf unterschiedliche Art und Weise zu vernichten, wobei die Tötungsvorgänge detailfreudig inszeniert sind“.

Auch wenn das Töten an sich nicht der Hauptinhalt ist (abgesehen von Missionen wie Jungle oder Cradle, in denen Xenia und Alec getötet werden müssen, da das auch in der Filmvorlage so ist), stimme ich der BPjM bei den Tötungsvorgängen zu. Diese waren für die damalige Zeit detailreich umgesetzt. Ebenfalls richtig ist die Angabe zu den Missionszielen. Bei Surface 1 auf Agent muss beispielsweise nur die Kommunikationsanlage gestört und der Zugang zum Bunker gefunden, auf Secret Agent kommt zudem die Suche nach dem Safe Key und dem Diebstahl der Baupläne für die Bunkeranlage hinzu.

Fakt ist aber, dass das Spiel es einem auch erlaubt, stealthmäßig zu spielen, da Gegner rudimentär auf Geräuschquellen und Sichtkontakt reagieren, sowie Kameras bei Sichtkontakt Alarmanlagen auslösen können. Waffen können auch in Kisten gefunden werden können, z.B. die RC-P90 in der Mission Train auf Agent. Zudem gibt es Missionen, in denen wenig bis keine Zivilisten, Geiseln oder Wissenschaftler getötet werden dürfen, z.B. Facility, Silo, Frigate oder auch Streets.

 

Sollte GoldenEye 007 nach wie vor indiziert bleiben?

Nein, ich finde die Indizierung von GoldenEye 007 nicht mehr zeitgemäß. Der Grund dafür ist, dass das Spiel trotz seiner detaillierten Sterbeanimationen nicht übermäßig blutig und brutal wie andere zeitgenössische Genrevertreter ist, wie z.B. das im gleichen Jahr veröffentlichte Blood, welches deutlich detailfreudiger ist und herausgerissene Herzen zeigt. Turok 2 zeigt sich ebenfalls detailfreudig mit Blutlachen und ausgedehnten Sterbeanimationen und wurde in seiner unzensierten Form nicht indiziert, das Nightdive-Remaster wird auf diversen Verkaufsplattformen wie Nintendos eShop oder auch dem Microsoft Store als USK 18 gelistet.

Andere, noch indizierte Beispiele sind da brutaler, etwa Unreal Tournament.

Ein weiterer Grund ist, dass Perfect Dark, der geistige Nachfolger von GoldenEye 007, ähnlich in seiner Gewaltdarstellung und mit Blutspritzern an Wänden etwas detaillierter ist, aber sonst GoldenEye 007 sehr ähnelt. Anders als der Bond-Shooter wurde das Spiel nie der BPjM zur Prüfung vorgelegt und erhielt mit dem XBLA-Remaster von 2010 mit USK 18 auch eine Altersfreigabe, nachdem das N64-Original ebenfalls nie offiziell in Deutschland erschien. Zudem ähnelt der Gewaltgrad den TimeSplitters-Spielen, die von ehemaligen Rare Mitarbeitern entwickelt wurden.

Für GoldenEye 007 würde ich eine Altersfreigabe ab 16 Jahren als realistisch sehen, falls das Spiel jemals bei der USK geprüft werden sollte. Der Gewaltgrad ist niedriger als bei Perfect Dark und orientiert sich mehr an Doom 1 und 2 sowie Duke Nukem 3D.

Da derzeit nicht klar ist, wer überhaupt die Rechte für das Spiel hat (Entwickler = Rare, Publisher = Nintendo, Markenrechte = MGM/EON), ist eine vorzeitige Listenstreichung unwahrscheinlich. Die automatische Streichung erfolgt somit im März 2023.

 

Update (30.10.2021): Erfreulicherweise wurde GoldenEye 007 auf Anfrage von Nintendo Europa nach 23 Jahren vom Index gestrichen. Wie es scheint versucht man wohl das Spiel für den Hauseigenen Switch Online Dienst zu bekommen.

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Bewertung: 4.8/5 (4)

Perfect Dark – Test, Retro-Review

FloosWorld am 21.Dezember 2019 um 14:12:47

Was passiert, wenn man James Bond zu einer Frau macht eine Handlung erzählt, die aus einem B-Science Fiction Film stammen könnte? Es entsteht Perfect Dark, ein Meisterwerk, das 2000 auf dem N64 erschien und 2010 für die Xbox 360 aufpoliert wurde. Was macht den geistigen Nachfolger von Rares GoldenEye 007 zum Meisterwerk? Diese Review entsteht auf Basis der Xbox 360-Version.

 

Handlung

Perfect Dark spielt im nicht mehr ganz futuristischen Jahr 2023. Die Hauptfigur ist die Jungagentin Joanna Dark. Aufgrund ihrer exzellenten Ergebnisse in ihrer Ausbildung hält Joanna den Titel „Perfect Dark“. Für ihren ersten Auftrag soll sie bei der dataDyne Corporation einbrechen, um Dr. Caroll, einen Überläufer zu retten. Im Lauf der Handlung entsteht eine Geschichte rund um den Konflikt von zwei Alienrassen, den Maia und den Skedar. Perfect Dark erzählt seine Geschichte in mehrere Level, die in Missionen unterteilt sind.

Zudem gibt es 4 Bonusmissionen, wovon 3 von ihnen sich zwischen den Missionen der Haupthandlung abspielen.

 

Gameplay

Das Gameplay ähnelt dem von GoldenEye: je nach Schwierigkeitsgrad gilt es mehrere und verschieden schwere Aufgaben zu erfüllen. Einige Ziele sind auch an ein Zeitlimit gebunden. In einigen Missionen ist Jo mit zusätzlichen Gadgets ausgerüstet, die es zu benutzen gilt. Mit dem IR-Scanner kann man z.B. durch Wände sehen und getarnte Gegner erkennen.

Etwas, das Perfect Dark ebenfalls von seinem Vorgänger übernommen hat, ist, dass höhere Schwierigkeitsgrade auch bessere Belohnungen in Aussicht stellen. Das Freispielen von Cheats ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, etwa das Abschließen eines Levels auf einem bestimmten Schwierigkeitsgrad in einer bestimmten Zeit. Wertvolle Cheats, wie etwa Unverwundbarkeit, sind zwar auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad (Agent) zu erreichen, aber mit einem knapp bemessenen Zeitlimit versehen. Wer alle Cheats möchte, muss sich zwangsläufig die Positionen der Gegner und andere wichtige Punkte innerhalb eines Levels merken.

Ist ein Cheat aktiviert, wird das deutlich gemacht, indem im Hauptmenü vor jedem Menüpunkt das Wort „Cheat“ steht. Jeglicher Fortschritt ist dann gesperrt, solange die Cheats aktiv sind.

Spielt man die Kampagne auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durch, bekommt man einen neuen, vierten Schwierigkeitsgrad, mit dem sich, wie bei GoldenEye 007 die Gesundheit, Treffsicherheit und Reaktionszeit der Gegner verstellen lässt. In der ursprünglichen Version konnte man einige Cheats auch durch das Laden eines Spielstands des Gameboy Spiels mittels des Transfer Paks am N64 Controller freischalten. Da Microsoft keinen Handheld hat wurde das so umprogrammiert, dass man auf der Xbox 360 den Nachfolger „Perfect Dark Zero“ installiert hat. Dementsprechend funktioniert das auf der Xbox One nicht mehr.

 

Steuerung

Die Steuerung wurde für die Xbox 360-Version grundlegend überarbeitet. Bewegt wird sich, wie in jedem anderen neuen Shooter für Konsole, mit beiden Sticks, mit dem linken Trigger wird manuell gezielt und mit dem rechten Trigger gefeuert. „Back“ zeigt das Missionsziel bzw. den Punktestand im Multiplayer an. Nachgeladen wird mit der X-Taste. LB blendet eine Art Waffenrad ein und mit RB wird der Feuermodus gewechselt. Drückt man den Linken Stick, wechselt man zwischen Ducken und Stehen. Alles in allem lässt sich das Spiel sehr gut steuern. Es gibt außerdem weitere Steuerungsschema, die für Linkshänder sind, an die Steuerungsweise an der N64 erinnern oder Call of Duty nachempfunden sind.

 

Technik

 

Als das Spiel 2000 für den N64 erschien, brachte es die Konsole an die Grenze ihrer Leistung. So wird bei der ursprünglichen Version die Arbeitsspeichererweiterung (Expansion Pak) benötigt, um überhaupt die Kampagne spielen zu können. Die Erweiterung wird außerdem gebraucht, um das Spiel in 640×480 anstelle von 320×240 spielen zu können. Laut der Rückseite der Verpackung stehen ohne der RAM Erweiterung gerade mal 35 % des gesamten Spiels zur Verfügung.

Die GoldenEye-Engine wurde überarbeitet und erweitert. So bietet Perfect Dark nun dynamische Beleuchtung bei Waffengebrauch, Blutspritzer an den Wänden und einen sekundären Feuermodus für (so gut wie) alle Waffen im Spiel. Dies mag zwar auf den ersten Blick nicht beeindruckend klingen, da die Unreal Engine 1998 auf dem PC bereits ähnliches bot, doch sollte man sich hier vor Augen halten, dass das hier ein N64-Spiel ist dessen Daten auf einer im Speicherplatz begrenzten Cartridge gespeichert werden, im Fall von Perfect Dark sind das 32 MB. Das Xbox-Remaster hingegen ist 735 MB groß.

Neu sind auch Nachladeanimationen für jede Waffe. Wie auch in GoldenEye 007 können Waffen doppelt getragen werden, selbst die Sturmgewehre. Allerdings gilt das nicht mehr mit jeder Waffe im Spiel. Neben Cutscenes gibt es nun auch eine Sprachausgabe. Bei GoldenEye 007 wurde ausschließlich über Texteinblendungen kommuniziert.

 

 

Das Waffenarsenal

Perfect Dark bietet ein breitgefächertes Arsenal an konventionellen und futuristischen Waffen. So gibt es mit dem Dragon ein Maschinengewehr, dass im sekundären Feuermodus geworfen werden kann und wie eine Annäherungsmine funktioniert. Ebenso gibt es mit der FarSight XR-20 eine Alien-Railgun, die sich im sekundären Modus in ein Sniper Gewehr mit Wallhack-Funktion verwandelt. Eine eher ungewöhnliche Waffe lässt sich mit der Reaper finden. Im primären Modus verhält sich die Waffe wie eine Gatling-Gun und im sekundären Modus wird sie zu einer Art tragbarer Kreissäge. Die Granate kann entweder wie gewohnt geworfen werden, oder sich in einen Pinball mit Annäherungsfunktion verwandeln.

In Multiplayer-Partien ist besonders das Laptopgewehr gleichermaßen verhasst und gefürchtet, da es im sekundären Modus zu einer werfbaren Selbstschussanlage wird. Vom Vorgänger wurden einige Waffen, sowie deren „Nachladeanimationen“ und Fadenkreuze übernommen, u.a. auch die unbeliebte Klobb, benannt nach Ken Lobb, die hier Kl01313 genannt wird. In Perfect Dark ist es ebenfalls möglich, Gegner zu entwaffnen, was im Multiplayer für einige spannende Momente sorgt, wenn man dem Gegner eine mächtige Waffe abnimmt.

 

 

Carrington Institut

Zwischen den Missionen kann sich Jo im Gebäude des Carrington Instituts, ihrem Arbeitgeber, frei bewegen. Im Institut können Cheats aktiviert, Hintergrundinfos zur Handlung aufgerufen oder auch der Umgang mit den Waffen am Schießstand geübt werden. Für jede Waffe gibt es eine Bronze-, Silber-, und Goldherausforderung. Meistert man jede Waffe, schaltet man eine Bonusmission frei. Zudem kann man einige Klassikerwaffen aus GoldenEye 007 für den Einzelspieler freischalten. Bonds PP7, die im Spiel PP9i genannt wird, schaltet man frei, indem man jede Herausforderung mit allen Falcon 2 Varianten abschließt.

Der Kampfsimulator (Multiplayer)

 

Unter dem Menüpunkt „Kampfsimulator“ ist der Multiplayer zu finden. Hier können bis zu vier Spieler an einer Konsole spielen. Neu im sind Bots, die hier „Simulanten“ genannt werden. Bis zu 8 Simulanten können gleichzeitig mit den Spielern auf der Karte unterwegs sein, also gibt es bis zu 12 Spieler. Die Simulanten haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und Persönlichkeiten, etwa versucht die „PazifistSim“ alle Waffen auf einer Karte einzusammeln, sodass kein Kampf entstehen kann, während die „JustizSim“ immer den stärksten Spieler jagt.

Zudem gibt es Challenges, mit denen weitere Waffen freigeschaltet werden, da das Waffenangebot zu Spielbeginn noch recht überschaubar ist. Mit den Challenges werden ebenfalls weitere KI-Plätze und Typen freigespielt, da man zu Beginn nur mit bis zu 4 KIs spielt. Von GoldenEye 007 wurden drei Karten übernommen: Temple, Complex und Facility, welches hier Felicity genannt wird. Die Xbox-Version wurde um eine Anbindung an Xbox Live erweitert.

 

 

Koop und Counter Operative-Modus

Alle Missionen in der Kampagne können auch zusammengespielt werden und das wahlweise mit oder ohne menschlicher Unterstützung. Zudem gibt es die Möglichkeit den sogenannten Counter Operative-Modus zu spielen, einen Modus, welchen es bislang selten in einem Egoshooter gab. Dabei schlüpft dann ein Spieler in die Rolle von Joanna und ein anderer wird in die Rolle der Gegner versetzt und hat somit die Aufgabe die Heldin aufzuhalten.

Fazit

Perfect Dark macht seinem Namen alle Ehre, da man es hier mit einem der besten Konsolen-Shooter aller Zeiten zu tun hat. Leider war er 2000 nicht annähernd so erfolgreich wie sein Vorgänger, der in der ewigen Liste der Verkaufen N64-Spiele auf Platz 3 steht und als erfolgreichstes, nicht Nintendo-eigenes Spiel gilt. Aber gut, die Entwicklungsgeschichte hinter dem Spiel ist eine schwierige. Ein Teil des Teams stieg aus, um mit Free Radical ein eigenes Studio zu gründen. Deren Timesplitters-Reihe spielt sich recht ähnlich. Ein weiterer Grund für die schlechteren Verkaufszahlen dürfte auch der Zwang vom Expansion Pak sein, um Zugriff auf das ganze Spiel zu bekommen. Rare war zu jener Zeit für die Donkey Kong Spiele von Nintendo zuständig und lieferte das ein Jahr davor veröffentlichte Donkey Kong 64 mit einem Expansion Pak aus, was bei Perfect Dark nicht der Fall war.

Es ist faszinierend zu sehen, wie die Hardware der N64 an ihre Grenzen getrieben wird, was nur noch von Rares Conker’s Bad Fur Day aus dem Jahr 2001 überboten wird.

Wenn ihr Perfect Dark ausprobieren wollt, habt ihr neben der Möglichkeit, euch ein N64 mit dem Spiel zu kaufen, auch weitere Optionen. 2010 erschien ein Remaster für Xbox Live Arcade, dass alle Grafiken aufpoliert und für stabile 60 FPS sorgt (außer wenn man vor einer Explosion steht). Dieses Remaster kann einzeln für knapp 8 € digital gekauft werden und ist auch Bestandteil von Rare Replay, einer Spielesammlung mit 30 Titeln, die von Rare entwickelt wurden, u.a. mit Battletoads, Perfect Dark und Perfect Dark Zero oder auch Conker’s Bad Fur Day in seiner ursprünglichen Form. Rare Replay kostet 30 €.

 

 

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Bewertung: 5.0/5 (4)

GoldenEye: Source – Test, Review

FloosWorld am 18.Oktober 2018 um 13:10:20

Sein Name ist Bond, James Bond. Er hat die Lizenz zum Töten, die Welt mehrfach gerettet und ist der Pionier der modernen Konsolenshooter. Die Rede ist von GoldenEye 007, dem Spiel zum 1995 erschienenen gleichnamigen Film mit Pierce Brosnan als James Bond. Sowohl Film als auch Spiel gelten als das Beste ihrer Art: der Film als der beste Bond mit Brosnan und das Spiel als die beste Umsetzung eines Kinofilms. Ursprünglich sollte das Spiel auf der SNES erscheinen, da man aber auf die neue Konsolengeneration warten wollte entschied man sich GoldenEye 007 im August 1997 für Nintendos Nachfolgekonsole, der N64, zu veröffentlichen. In Deutschland hingegen erschien das Spiel nicht, wurde aber trotzdem von der BPjS, heute besser bekannt als BPjM, im April 1998 indiziert. Eine Version mit deutschem Bildschirmtext erschien lediglich in Österreich und der Schweiz mit der speziellen Bemerkung, dass das Spiel nicht für den deutschen Markt bestimmt sei. Was die BPjS damals dazu veranlasste den Nachfolger Perfect Dark trotz ähnlicher Gewaltdarstellung nicht zu indizieren, bleibt bis heute ein Rätsel.

Was GoldenEye 007 von anderen Spieleumsetzungen zu Filmen unterscheidet ist, dass die Handlung des Spiels bis auf wenige Ausnahmen dem Film folgt. Den technischen Einschränkungen der N64 geschuldet mussten kleinere Details verändert werden, was dem Spiel aber nicht geschadet hat.

Von Kritikern wurde GoldenEye 007 sehr gut bewertet. Diese bezeichnen das Spiel trotz seiner Schwächen – allen voran der Framerate – als einen der besten Shooter aller Zeiten und dies lässt sich auch in den Verkaufszahlen erkennen, denn GoldenEye 007 ist das drittmeist verkaufteste N64-Spiel aller Zeiten. Gelobt wurde neben dem Einzelspielermodus auch der Mehrspieler. Das Kuriose am Mehrspieler: dieser war ein Last-Minute-Projekt, da das Spiel knapp einen Monat vor der Deadline keinen Multiplayer vorsah. Hier konnten bis zu 4 Spieler an einer Konsole sich in ausgewählten Level vom Singleplayer duellieren. Die Framerate ging dabei meistens runter auf bis zu 20 Einzelbilder in der Sekunde.

Das GoldenEye 007 bis heute beliebt ist zeigt die Fangemeinde um das Spiel herum: Von Fans programmierte Level für das Originalspiel, welche man im Emulator spielen kann; der Versuch den Multiplayer über Emulator zu betreiben und auch die erstmals 2005 erschienene GoldenEye: Source Mod, welche unter der Namensgebenden Source-Engine (Counter Strike: Source, Half Life 2) läuft.

GoldenEye: Source nimmt den Multiplayer aus dem N64-Original und verfrachtet ihn in eine zeitgemäße Optik. Wie sich das Spielen lässt? Zeit, es herauszufinden.

Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist GoldenEye: Source 5.0.6 die aktuellste Version. Zum Vergleich mit dem Original wurde Project64 benutzt.

Das Wichtigste in aller Kürze

GoldenEye: Source lässt sich über ModDB herunterladen und über Steam starten, sofern Source SDK Base 2007 installiert ist (auffindbar unter „Werkzeuge“ beim Punkt „Bibliothek“ in der Desktop-Anwendung). Die Mod ist kostenlos und setzt keine anderen Spiele auf Basis der Source-Engine voraus.

Die Mod bietet:

  • Originalgetreue Nachbauten der Multiplayer-Level aus dem Original und neugestaltete Varianten so gut wie aller in GoldenEye 007 vorhandenen Level
  • Sämtliche Waffen, auch jene, welche nur mit Cheats verfügbar waren
  • Originalgetreues HUD, samt Lebens- und Munitionsanzeige
  • Figuren aus dem Original mit Ausnahme von Xenia und Natalya
  • Sowohl Original-Soundtrack als auch Remix
  • KI-Unterstützung
  • Online- und LAN-Multiplayer
  • Klassische Multiplayermodi
  • Errungenschaften

Die Präsentation

GoldenEye: Source ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet – und das Merkt man bereits, sobald man das Spiel startet und die Titelkarte mit den Copyright-Hinweisen erscheint. Diese ähnelt derer vom N64-Original. Auch das Intro ist eine Hommage an GoldenEye 007 und beinhaltet genauso wie im Spiel und im Film die berühmte Gunbarrel-Szene.

Das Hauptmenü ist so, wie man es von Spielen mit der Source-Engine gewohnt ist: alle Menüpunkte sind auf der linken Seite zu finden. Neben dem Erstellen oder Beitreten eines Servers kann man hier sich das Introvideo nochmal anschauen, ein Blick auf die Mitwirkenden werfen oder den aktuellen Stand der Errungenschaften abfragen. Im Hauptmenü selbst läuft abwechselnd ein Remix der Hauptmenü-Musik oder aus dem Pausemenü.

Von denen gibt es 120 Stück und deren Namen sind zum Teil Anspielungen auf die James Bond Filme. Es gibt beispielsweise die Errungenschaft „Goldfinger“ – diese wird freigeschaltet, sobald man jemanden, der die Golden Gun hat, mit den Händen tötet.

Weitere Hommagen lassen sich im laufenen Spiel finden: das mit der TAB-Taste aufrufbare Scoreboard ähnelt optisch der Uhr aus dem Pausenmenü und zeigt zudem die aus dem N64-Original übernommene Lebensanzeige.

Auch im Gameplay wurden einige Details aus dem Original übernommen: bei beiden Schrotflinten lassen sich je nach Munitionsstand bis zu fünf Patronen an der Munitionshalterung erkennen (sammelt man Munition auf und lädt nach erscheinen die anderen Patronen aus dem Restmagazin an der Halterung – funktioniert aber nur, wenn man weniger als 5 Patronen hat!); die Munitionsanzeige wurde aus dem Original übernommen; im HUD wird ein Radar angezeigt, welches an den geistigen Nachfolger Perfect Dark erinnert.

Optische Details, wie etwa das herunterlaufende Blut sobald man getötet wurde, lassen sich auch finden.

Eine besondere Erwähnung gilt dem Soundtrack: dieser ist – je nach Karte – entweder direkt von der N64 übernommen worden, oder ist ein Remix. Spielt man auf Facility Classic hört man genau den selben Soundtrack, den man auf der N64 hören würde.

Die neugestalteten Level orientieren sich mehr an der Filmvorlage und sehen dementsprechend fantastisch aus. Besonders merkt man das bei der neuen Facility Backdoor Karte, welche der Kinovorlage in nichts nachsteht. Es gibt zudem einen Bonuslevel, der auf Casino Royale basiert.

Spielmodi

GoldenEye: Source übernimmt alle Spielmodi aus GoldenEye 007 und fügt auch neue hinzu. Diese wollen wir uns nun im Detail ansehen:

DeathMatch ist ein Modus, welcher selbsterklärend ist: Jeder gegen Jeden. Ab 12 Spielern wird der Modus automatisch zum Team DeathMatch. Eine abgewandelte Form ist Dr. No Armor – hier wird ebenfalls DeathMatch gespielt, allerdings werden die Schutzwesten auf der Karte entfernt.

Capture the Flag war im Original nicht vorhanden, ist aber genauso selbstredend: 2 Flaggen, 2 Teams, die gegnerische Flagge stehlen und zur eigenen Basis bringen.

You Only Live Twice ist namentlich an den gleichnamigen Film angelehnt. Hierbei gilt: wer zweimal stirbt, verliert. Sind nur noch zwei Spieler übrig, werden alle Schutzwesten entfernt.

Arsenal ist bei anderen Shootern als „Gungame“, „Wettrüsten“ oder „Waffenmeister“ bekannt: Ziel ist es sich durch Kills auf Level 10 hochzuarbeiten um beim finalen Level durch einen Kill mit dem Messer zu gewinnen. Auf jedem Level gilt es mit anderen Waffen eine bestimmte Zahl an Abschüssen zu sammeln um Aufzusteigen. Kills mit den Händen setzen die Gegner um einen Level herab.

A View To Kill ist ebenfalls namentlich an den gleichnamigen Film angelehnt. Hierbei läuft ein Zähler, der anzeigt, wie lange man schon „am Leben“ ist. Abschüsse bringen zusätzliche Zeit auf das Konto. Ist man schon eine gewisse Zeit am Leben, wird man vom Spiel deutlich auf dem Radar gekennzeichnet. Tötet man einen markierten Spieler gibt sich besonders viel Zeit. Wird man getötet, fängt der Zähler wieder bei 0 an. Sieger ist, wer es schafft am längsten am Stück zu überleben.

License to Kill ist wiederum eine Abwandlung vom DeathMatch-Modus. In diesem Modus ist jeder Schuss tödlich.

The Man With the Golden Gun ist wiederum ein Filmzitat und eine DeathMatch-Abwandlung: Im Level liegt irgendwo deutlich markiert die Golden Gun. Nimmt man sie auf, wird die Sicht auf dem Radar eingeschränkt und man erscheint für alle anderen Spieler als goldener Punkt. Hier werden alle Abschüsse gezählt, auch wenn hierbei natürlich die Golden Gun die gefährlichste Waffe ist.

The Living Daylights ist eine Capture the Flag Variante: auf der Karte liegen verschiedene Flaggen. Ziel ist es, eine dieser Flaggen zu finden und zu verteidigen. Punkte gibt es hierbei nur, wenn man die Flagge hält.

GunTrade ist ein neuer Modus. Hier startet jeder mit einer Waffe und es gilt: Täter und Opfer tauschen die Waffe, von daher sollte man als Täter aufpassen, wen man gerade abschießt, nicht dass man dann eine „undankbare“ Waffe, wie die Klobb oder eine Handgranate bekommt.

GoldenEye: Source brandmarkt zudem in allen Spielmodi „Camper“, welche nur auf der Karte rumstehen.

KI

Auf der N64 musste GoldenEye leider ohne Bots auskommen – diese kamen mit Perfect Dark hinzu. Umso erfreulicher, dass man bei GoldenEye: Source mit bis zu 16 Bots, welche nicht besetzte Plätze auffüllen, spielen kann. Dass dies auf den Classic Karten nicht ganz so gut ist, ist dabei selbstredend.

Leider ist die KI auf den meisten Karten, insbesondere auf den Remake Versionen reines Kannonenfutter, egal auf welcher Schwierigkeitsstufe diese eingestellt ist. Am Besten funktioniert sie auf Facility Classic und sucht dort auch regelmäßig den Kampf.

Apropos Schwierigkeitsstufe: Diese entsprechen dem Schwierigkeitsgrad von GoldenEye 007 und sind dementsprechend so benannt worden.

Das Gameplay

Vor dem Spiel können noch diverse Einstellungen getätigt werden: Rundenlänge, die Zeit bis zum Kartenwechsel, Spielmodus, Waffenset etc. Wie im Original kann man sich die für die Runde gewünschten Waffen nicht selbst aussuchen, sondern nur aus Presets wählen. Meine Empfehlung: Zufällige Presets – das macht die Runden spannender!

Ist ein Level ausgewählt, wird geladen und eingestiegen. Besonders schön: Es stehen so gut wie alle Charaktere aus dem originalen Multiplayer zur Verfügung, selbst der unter Spielern verhasste Oddjob ist mit dabei. Kann man sich nicht entscheiden, kann man das Spiel auch zufällig einen Charakter auswählen lassen.

Je nach dem, ob man sich entschieden hat mit oder ohne Waffe zu starten, kann man die auf dem Boden liegenden Waffen samt Munition und Rüstung aufsammeln.

Schönes Detail: Drückt man die rechte Maustaste bei gezückter Waffe erscheint das Fadenkreuz aus dem N64-Spiel.

Zum Gameplay an sich lässt sich nicht viel sagen – wenn man Spiele wie Counter Strike gewohnt ist, ist man schnell drinnen.

Während einer Partie kann man jederzeit mit der F- und C-Taste Informationen über die aktuelle Waffe und das Waffenset abrufen.

Das N64-Original war in Sachen Gewaltdarstellung für damalige Verhältnisse führend und GoldenEye: Source braucht sich da auch nicht zu verstecken: neben Blutspritzern an den Wänden gibt es auch Ragdoll-Effekte.

Fazit

GoldenEye: Source ist rundum gelungen und schafft es perfekt die Mehrspieler-Momente aus dem Original in ein modernes Gewand zu stecken. Stabile 60 FPS tun zusammen mit der Grafikpracht der Source-Engine ihr übriges und machen die Mod zu einem guten Erlebnis.

Das Einzige, was der Mod fehlt ist der Einzelspieler. Dieser ist laut Entwickler derzeit nicht geplant. Aber sei’s drum – der Multiplayer ist fantastisch, wenn auch die Spielerzahl auf den Servern etwas dürftig ist.

GoldenEye: Source ist für mich auch ein gutes Trostpflaster dafür, dass Nintendo ein Xbox 360-Remaster von Rare und Microsoft aufgrund von Lizenzstreitereien verhindert hat. Zur Info: GoldenEye 007 sollte zum 10. Geburtstag 2007 sowohl auf der Xbox 360 als auch auf Nintendos Wii erscheinen. Grünes Licht gab es damals offiziell von Activision, welche die James Bond Lizenz inne hatten. Selbst Nintendo hatte nichts dagegen, bis kurz vor Release. Die Begründung: GoldenEye 007 ist ein Nintendo-Spiel und sollte nur auf einer Nintendo-Konsole erscheinen. Da Nintendo die GoldenEye Lizenz 2018 endgültig verloren hat, da sie nicht verlängert wurde stehen die Chancen auf ein Remaster garnicht so schlecht.

Meine Empfehlung: Schnell runterladen und spielen und hoffentlich damit die Server wieder füllen!

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Bewertung: 4.8/5 (6)

Rückblick: James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie (PS1)

Dominik am 23.November 2010 um 19:11:23

Hersteller: Black Ops

Release: 1999

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Playtsation 1

Genre: Third-Person-Shooter

Basierte Engine: Unbekannt

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: „Der Morgen stirbt nie“ ist ein Spiel welches auf dem  gleichnamigen Kinofilm von 1997 basiert. Wir übernehmen als Spieler die Kontrolle über den MI6 Geheimagenten James Bond, Codename 007. In dessen Haut erlerben wir die Strapazen die bereits Pierce Brosnan im Film zu erleiden hatte, mit einem Unterschied! Das Spiel reicht bei weitem nicht an den Erfolg des Filmklassikers heran. Alles beginnt damit das der Medienmogul Elliott Carver einen Krieg zwischen dem Vereinigten Königreich Großbritannien und der Volksrepublik China mithilfe seines Stealth Bootes anzetteln will,um die Informatische Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch der MI6 durchschaut dessen Intrigen und sendet Bond, alias uns als Spieler,los um den ganzen Treiben ein Ende zu setzen. Dabei durchlaufen wir mehrere Etappen über Carvers Pressezentrum in Hamburg,Shaigon, Dem Hotel Atlantik usw. bis wir uns zum Stealthboot durchgeschlagen haben. Das Spiel verknüpft geschickt Szenen aus dem Film ins Spiel,die meistens am Ende oder Beginn einer Mission abgespielt werden. In Third-Person Ansicht steuern wir Bond und metzeln uns durch zahlenlose Feinde wie Carvers Schurken,Soldaten,Russische Waffenhändler und Auftragsmörder. Uns zur Seite steht der Chinesische Nachrichtendienst was eigentlich im Spiel selbst keine tragende Rolle spielt. Abwechslung findet sich in Fahr- und Skisimulationen. Wobei man in diesen nur die Waffen bedienen kann,die Steuerung übernimmt der Computer. Automatisches Zielen sorgt dafür das auch jeder Schuss ordentlich sitzt,was wäre ein 007 der niemals trifft. Wer auf Ballern und schnelle kurze Aktion steht macht mit diesem Spiel keinen Fehler,doch einmal durchgespielt wird es seine nächsten Jahrhunderte eher auf dem Dachboden als im Regal verbringen. Trotzdem dank der Original Stimmen vom Film gut in Szene gesetzt das wäre aber auch schon alles 🙂

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Bewertung: 4.7/5 (3)