Die Turtles: Ein Erfolg aus dem Nichts

Sie sind seit Anfang der 80er Jahre präsent. Obwohl sie schon so viele Jahre auf dem Buckel haben sind die Teenage Mutant Hereo Turtles für so viele Generationen das Sinnbild einer sehr erfolgreichen Serie die es mit den Neuverfilmungen durch Michael Bay mithilfe der modernen Computeranimationen wieder im neuen Gewand in die Kinos schaffte. Gut … weiter

Kolumne: Spiele, welche eine digitale Veröffentlichung verdient haben

Auch wenn sich auf Steam, GOG und co. immer mehr Klassiker der vergangenen Tage finden lassen: Es gibt nach wie vor einige Titel, welche auf ihre Veröffentlichung warten oder wohl niemals neuveröffentlicht werden. In dieser Liste soll es um meine Favoriten gehen, welche ich gerne digital zum Verkauf sehen möchte. SimCopter / Streets of SimCity … weiter

Metal Gear Solid Peace Walker: Testbericht, Review

Metal Gear Solid Peace Walker spielt 10 Jahre nach dem Ende des dritten Teils. Inzwischen konnte sich der ehemalige Foxhound Agent naked Snake vom Einfluss der Patriots Gruppe lösen und damit beginnen eine eigene kleine Söldnertruppe, die MSF (Militaires Sans Frontières ), aufzustellen. An der Barranquilla Küste wo die MSF ihr Hauptquartier in Kolumbien bezogen … weiter

Rückblick: Metal Gear Solid 2 – Sons of Liberty (PS2)

Hersteller: Konami Release: 12.November 2001 Produktionsjahr: wahrscheinlicher Start ab Ende 1997 Plattformen: Pc (Windows), Playstation 2, Xbox Genre: Stealth Shooter Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen : Nun werde ich meinen letzten Bericht über die Metal Gear Reihe schreiben. Nach dem Playstation Spiel des Jahres MGS welches vor allem am Ende viele offene … weiter

Rückblick: Metal Gear Solid (PC)

4 Jahre sind vergangen seit Solid Snake das Zanzibarland Regime zerstört und seinen leiblichen Vater Big Boss endgültig getötet hatte. In dem Wissen um die Ermordung seines Vaters zog er sich in die einsamen Weiten Alaskas zurück und führte ein Leben abgeschirmt von der Menschlichen Zivilisation.

Rückblick: Metal Gear 2 – Solid Snake (DOS)

Hersteller: Konami Release: 21. Juli 1991 Produktionsjahr: ca.3 Jahre Plattformen: MSX 2, Pc (MS -DOS), Playstation 2, Spätere Handyableger Genre: Stealth Shooter Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Vor 3 Jahren schaffte es der Foxhound Geheimagent Solid Snake die Söldnernation Outer Heaven erfolgreich zu infiltrieren und die Basis mitsamt ihrer Führung auszuschalten. Dabei … weiter

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Die Turtles: Ein Erfolg aus dem Nichts

Dominik am 6.November 2021 um 14:11:12

Sie sind seit Anfang der 80er Jahre präsent. Obwohl sie schon so viele Jahre auf dem Buckel haben sind die Teenage Mutant Hereo Turtles für so viele Generationen das Sinnbild einer sehr erfolgreichen Serie die es mit den Neuverfilmungen durch Michael Bay mithilfe der modernen Computeranimationen wieder im neuen Gewand in die Kinos schaffte. Gut für die Rolle der Reporterin April O`Neil welche die Schauspielerin Megan Fox verkörperte kann man sich streiten.Die Turtles fanden selbstverständlich auch ihren Platz in den Videospielen der Nintendo Konsolen. Aber erst mal alles der Reihe nach. Hinter den Turtles stecken die beiden Comic Autoren und Zeichner Peter Laird und Kevin Eastman. Beide waren in der Indie Underground Szene tätig. Viele Geschichten und Figuren welche das Team erfanden liefen ins Leere und wurden Misserfolge. Bis auf jenen Tag an dem beide aus Spaß eine Schildkröte mit Stirnband über den Augen und Ninja Waffen erfanden. In Anlehnung an die frühen Superhelden Comics bekämpften diese Schildkröten das Böse in New York City. Eastman und Lairds Erfolge basierten zu einem Teil darauf das die beiden mehrere Radio Sender anschrieben um ihr erstes Band von den Turtles einer breiten Masse zu präsentieren. Bevor beide endgültig von den Turtles leben konnten arbeitete Eastman als Koch und Laird zeichnete mehrere Cartoons für verschiedene Tageszeitungen in der Ostküste Amerikas. Nach eigenen Aussagen verdiente Laird 10 Dollar Brutto pro Bild. Um den Druck der Turtles kümmerten sich die beiden selbst. So ist es nicht verwunderlich das zur damaligen Zeit die Turtles in Schwarz Weiß gedruckt wurden da ein Farbdruck für so ein kleines Produkt nicht finanzierbar gewesen war. Die Ursprünglichen Turtles hatten mit dem Hype Anfang der 90er nicht viel gemeinsam. Sie waren weniger Cartoon like und mehr Düster und Brutal. So wurde zum Beispiel der Schredder, ein in der späteren Fassung später immer wiederkehrender Bösewicht, bereits in den ersten Bändern brutal umgebracht.

Peter Laird (Links) und Kevin Eastman (rechts) während den Anfängen der Turtles. Ursprüngliche Bildquelle https://www.teenagemutantninjaturtles.com/

Mit dem Publik werden durch das Radio erreichten die Comics hunderttausende Käufer doch damit waren die späteren Videospiele noch weit entfernt. Der Durchbruch kam mit der Lizenzierung der Turtles als Actionfiguren durch die Firma Playmates Toys. Um die Figuren für die Kinder schmackhaft zu machen wurde das bisherige Comic Universum komplett umgekrempelt. Die vier Turtles bekamen unterschiedliche Farben an ihren Stirnbändern. Davor hatten die Turtles alle die Farbe Rot. Nun besaßen Leonardo, Raphael, Donatello und Michelangelo jeweils ihre eigenen Farben was die Charaktere voneinander unterschied. Der Schredder wurde zu einem Hauptbösewicht der mit seiner Gang die Stadt New York terrorisierte. Die Charaktere wurden insgesamt kindgerechter und bekamen Augen mit Pupillen was freundlichere Gesichtsausdrücke ermöglichte. Um die Markteinführung und einen Gewinn realisieren zu können kommen nun die Animationsserie und die Videospiele ins Spiel. Die Turtles bekamen ihre eigene Trickfilmserie mit Inhalten die nicht für das ursprüngliche Erwachsenen Publikum erstellt wurden. Wer wie ich in den 90er Jahren noch ein Kind war wird sicherlich das Samstag Morgen Programm in den Fernsehsendern noch kennen. Genau um diese Uhrzeit tauchten die Turtles auf und auch ich war total fasziniert von den Schildkröten. Wollte man nun die Abenteuer selbst nachspielen gab es wie auf Wunsch die Actionfiguren in den Spielläden. Die Turtles erreichten eine Popularität die zuvor nur GI Joe und Star Wars Spielzeuge erreicht hatten. Durch die Lizenzierung wurden die beiden Schöpfer Eastman und Laird innerhalb weniger Monate zu Millionäre. Das erste was sich Kevin Eastman von seinem Geld leistete war ein ausgemusterter Sherman Panzer den er für seine Paintball Spiele verwendete. So kann man Geld auch ausgeben 😀

Die Turtles waren nun der Hit unter den Kindern. Das Franchise wurde kontinuierlich erweitert und Laird und Eastman konnten es sich nun auch leisten andere Künstler und Autoren zu beschäftigen um den stetigen Andrang nach neuen Inhalten gerecht werden zu können. Es ist Ende der 80er Jahre und Nintendo kommt mit dem Nintendo System auf dem Markt. Bei uns damaligen Kindern der Renner wenn man bei seinen Freunden welche sich eine solche Konsole leisten konnten mitspielen durfte. Natürlich durften auf so einem System auch die Turtles nicht fehlen. Der japanische Entwickler Konami war an der Umsetzung eines Turtle Videospieles beauftragt worden. Wie für Spiele dieser Jahre üblich handelte es sich um einen 2D Side-Scroller. In dem Spiel können wir die vier Turtles spielen. Durch das Drücken der Start Taste haben wir die Möglichkeit zwischen den einzelnen Turtle Charakteren zu wechseln. Jede Waffe der Turtles besitzt eine andere Stärke und Reichweite. Verlieren wir alle Lebenspunkte wird unser Charakter gefangen genommen und wir wechseln zum nächsten Turtle. Sind alle Turtles gefangen endet das Spiel und wir müssen von vorne beginnen. Anfang der 90er wurde das NES Spiel schließlich auch für die Heimcomputer Commondore sowie Atari portiert. Das Videospiel war ein kommerzieller Erfolg und es wurden insgesamt 4 Millionen Exemplare verkauft.

Die Turtles sind etwas einmaliges denn heutzutage geben Unterhaltungskonzerne und Firmen Millionen Dollar aus um ein solches Phänomen wieder zu erschaffen. Die beiden Indies Laird und Eastman erschufen aus dem Nichts und mithilfe von Partnern ein Universum dessen Figuren und Geschichte bis heute fest in der Popkultur verankert sind. Man kann in mehreren Quellen deutlich nachlesen das Laird und Eastman auch mit vielen Umsetzungen ihrer Figuren nicht oder nur unter widerwillen einverstanden waren. So war der Cartoon look der Animationsserie von beiden nur mit Zähne knirschen abgehackt worden. Beide Ersteller kamen auch in Streit was die Vermarktung der Turtles anbelangte. Selbstverständlich gab es neben all dem Erfolg auch gewaltige Flops vor allem bei den Realverfilmungen der 90er Jahre. Die Nintendo Videospiele bekamen einige Nachfolger die bis 1992 für das Super Nintendo noch von Konami veröffentlicht wurden. Laird besaß einige Zeit die alleinigen Rechte an den Turtles während Eastman sich an anderen Figuren versuchte und auch schließlich der Erfinder von Heavy Metal Fakk wurde. Laird konnte die Turtles wiederum an den Sender Nickelodeon für stolze 60 Millionen Dollar lizenzieren. Später fanden die beiden Turtle Gründer wieder zueinander und werkeln weiter an ihren Ninja Schildkröten. Von dem Geld das Laird von Nickelodeon erhielt wurde eine Foundation geschaffen die bei der Startfinanzierung von Indie Comics hilft. Eine Unterstützung die Peter und Kevin in den 80er Jahren nie hatten als die Turtles nur ein Zufallsprodukt entstanden durch Brainstorming waren.

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Bewertung: 5.0/5 (8)

Kolumne: Spiele, welche eine digitale Veröffentlichung verdient haben

FloosWorld am 10.November 2018 um 17:11:12

Auch wenn sich auf Steam, GOG und co. immer mehr Klassiker der vergangenen Tage finden lassen: Es gibt nach wie vor einige Titel, welche auf ihre Veröffentlichung warten oder wohl niemals neuveröffentlicht werden. In dieser Liste soll es um meine Favoriten gehen, welche ich gerne digital zum Verkauf sehen möchte.

SimCopter / Streets of SimCity (1996 und 1997)

Mein erster Wunsch ist ein Doppelwunsch, denn diese beiden etwas unbekannteren Maxis-Titel hätten es verdient neuveröffentlicht zu werden.

Worum geht es bei diesen beiden Spielen? Kurzum: SimCopter ist eine Helikopter-Simulation, welche den Spieler diverse Einsätze, die von Notarzteinsätzen bis zur Verbrechensbekämpfung geht spielen lässt und Streets of SimCity ist ein eher actionorientiertes Rennspiel, welches zudem leicht verbuggt erschien. Streets of SimCity hatte ebenfalls einen LAN Modus für bis zu 8 Spieler, ging aber an der Konkurenz durch Interstate 76 unter.

Das besondere an den beiden Spielen: Der Schauplatz sind die in SimCity 2000 gebauten Städte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass beide Spiele in einer Box zusammen mit dem Baukit für SimCity 2000 erschienen sind.

Inwiefern eine Neuveröffentlichung realistisch ist, kann man leider nicht sagen, da hier eventuell die Lizenzen für die nachgebildeten Helikopter bei SimCopter fehlen.

Pro Evolution Soccer 3 (2003)

Mein zweiter Wunsch ist das erste Pro Evolution Soccer, welches auch für den PC erschien. Warum ausgerechnet dieses? PES3 kam in einer Zeit, als EAs FIFA-Reihe deutlich an Stärke und Qualität verloren hat und PES3 von daher für viele als die Offenbarung des virtuellen Fußball daherkam.

PES3 wurde von der PlayStation 2 direkt auf dem PC portiert, was man der Beschriftung in den Menüs auch anmerkt. Das Kommentatorenduo Wolff-Christoph Fuss und Hansi Küpper hatte viele Jahre bestand, bis Fuss 2015 zu EA wechselte und seit PES16 der von DAZN bekannte Marco Hagemann an der Seite Küppers kommentiert.

Das große Manko, welches PES damals schon hatte: Das Lizenzpaket, welches man am allerdeutlichsten bei der deutschen Nationalmannschaft und den deutschen Teams merkte. So spielt bei PES3 etwa nicht Bayern München, sondern „Rekordmeister“ und Bayerns Erzrivale Dortmund wird hier „Ruhr“ genannt.

PES3 lässt den Spieler auch kleine Dinge, wie etwa das Zuschaueraufkommen einstellen. Geisterspiele vor (fast) leeren Rängen sind hier möglich. Im Publikum selbst werden Fahnen geschwenkt und auch Bengalische Feuer gezündet.

Wie auch schon bei SimCopter und Streets of SimCity ist es die Frage, ob es lizenztechnisch möglich wäre das Spiel neuaufzulegen.

Speedboat Attack (1997)

Einige Jahre vor dem Auftakt der Burnout-Reihe erschien aus dem Hause Criterion Games (oder Criterion Studios) ein Rennspiel mit Speedboats. Neben einem Arcade-Modus bei welchem Checkpoints erreicht werden müssen gibt es auch normale Rennen und Meisterschaften sowie den Action-Modus. Im Action-Modus sind die Speedboats mit MGs und Raketenwerfern bewaffnet.

Die Strecken sind abwechslungsreich gestaltet und bieten von Urlaubslandschaften bei den balearischen Inseln über Nordpolrennen bis zu lavaähnliche Seen alles.

Es gibt 5 Speedboats, welche sich in den Kategorien Geschwindigkeit, Beschleunigung, Handling und Panzerung unterscheiden.

Es ist unklar, wer die Rechte an dem Spiel hat, also ist auch hier wieder eine Veröffentlichung fraglich.

Jazz Jackrabbit 3 (Nie veröffentlicht)

Ein nicht veröffentlichtes Spiel als Wunsch für eine digitale Veröffentlichung? Ja! Jazz Jackrabbit 3 wurde zwar nie offiziell angekündigt (jedenfalls nicht direkt – Epic meinte, dass sie die Unreal Engine mit einem Spiel auf die PlayStation 2 bringen möchten und das wäre JJ3 gewesen..), sollte aber ungefähr 2000/2001 für die PlayStation 2 und dem PC erscheinen. Alles, was von Jazz Jackrabbit 3 übrig ist, ist ein spielbarer Alpha-Prototyp, an welchem ungefähr zwei Jahre gearbeitet wurde und zeigt, dass das Spiel mit der Unreal Engine laufen sollte. Selbst UnrealEd liegt bei. Schätzungen zufolge zeigt die Alpha gerade mal 1/4 des angedachten Spiels und bietet neben einer Teaser-Kampagne einen Multiplayermodus mit und ohne Bots.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen sollte Jazz Jackrabbit 3 eine Handlung erzählen und nicht linear sein. Ebenfalls sollten Jazz Geschwister Spaz und Lori wieder dabei sein, in der Alpha spielt man allerdings nur Jazz.

Nachdem Teil 1 und 2 seit November 2017 bei GOG erhähltlich sind könnte man den Alphaprototypen als Bonus für Jazz 1 oder 2 dazulegen. Vielleicht finden sich Fans, die das Spiel fertigstellen.

Grand Prix 1 – 4 plus Season 2000 Addon (1992/1996/2000/2001/2002)

Für mich zählt Geoff Crammonds Grand Prix Reihe zur Spitze der Rennsimulationen und das hat verschiedene Gründe:

Wo Anfang der 90er eher arcadelastige Rennspiele dominierten kam 1992 ein Spiel der Firma Microprose um die Ecke, welches frühe Simulationsansätze erkennen ließ: Formula One Grand Prix, oder einfach nur Grand Prix. Das Spiel erschien für Amiga und DOS, simulierte die Formel 1 Saison 1991, allerdings ohne echte Fahrer- und Teamnamen. Das Spiel zeigte, welchen Weg die Reihe die nächsten zehn Jahre gehen wird: Simulationslastig, aber trotzdem für Anfänger geeignet.

1996 erschien dann die Fortsetzung Grand Prix 2, sogar erstmals mit offizieller FIA-Lizenz. Nachgestellt wird die 1994er Saison, welche Fans vorallem aufgrund des Schwarzen Wochenendes von Imola in Erinnerung bleibt. Neben den Fahrern sind auch alle Strecken mit dabei. Das Schadensmodell wurde verfeinert und ermöglicht nun neben Aerodynamik-Schäden auch den Verlust der Räder. Regenrennen waren ebenfalls geplant, wurden aber gestrichen, da dies die Hardware damaliger PCs extrem strapaziert hätte.

Grand Prix 3 folge 2000, ebenfalls wieder mit FIA-Lizenz, allerdings nur für die 1998er Saison. Die großen Neuerungen von Grand Prix 3: Regenrennen mit einer realistischen Berechnung des Niederschlags, ein bewegliches Lenkrad im Cockpit und Überschläge. Da es Abseits von diesen Neuerungen nicht viel gab, wurde Grand Prix 3 oft als „Grand Prix 2.5“ belächelt. Dies liegt auch an der Tatsache, dass die Spiele der Konkurrenz von Ubisoft und Papyrus auf richtiges 3D und DirectX setzten, während Grand Prix 3 die Wagenlackierung noch per .BMP-Dateien umsetzt.

2001 erschien mit Grand Prix 3 Season 2000 ein alleinlauffähiges Addon, welches allerdings von Zeit zu Zeit Grand Prix 3 als Sicherheitsmaßnahme voraussetzt, um überhaupt gestartet werden zu können. Simuliert wird die Namensgebende Saison 2000, neu ist der Rennkalender, der um Indianapolis und Malaysia erweitert wurde, sowie ein neues Replay-System und die Möglichkeit den Wagen mit auf der Strecke liegenden Flügelteilen und Reifen zu beschädigen.

Ein Jahr später folgte der bislang letzte Teil der Grand Prix Reihe. Grand Prix 4 setzte nun auf eine 3D Engine, die es auch ermöglichte, dass theoretisch 22 Autos mit eigener Wagengeometrie auf der Strecke unterwegs sein können. Das Wettermodell wurde minimal überarbeitet und berechnet den Niederschlag nun nicht mehr anhand von Kurven und Sektoren, sondern anhand der Streckenhöhe. Da die Strecken GPS-gescannt sind konnte man sich damals auf extrem realistische Rennen freuen, welche besonders auf Strecken mit starken Höhenunterschieden Spaß machten.

Da Codemasters nun die exklusiven Rechte für alle F1 Saisons hat ist es leider unwahrscheindlich, dass Grand Prix 2 -4 jemals ihren Weg auf Steam und GOG finden werden.

Flying Heroes (2000)

Flying Heroes ist ein unbekannter Arenashooter mit Fantasyelementen, welcher von Pterodon und Illusion Softworks (Vietcong) entwickelt und durch Take 2 veröffentlicht wurde.

Neben einem Karrieremodus, bei welchem man sich vier Clans anschließen kann gibt es auch einen Multiplayer, der neben Deathmatch auch den sogenannten Tag-Modus beinhaltet. Man kann sich den Modus als eine Art Fangen auf Zeit vorstellen: Ist man der Fänger, so läuft ein Countdown (von 15 Sekunden bis 3 Minuten). Ist der Countdown aufgebraucht, scheidet man aus dem Match aus.

Gesteuert werden verschiedene Kreaturen die mit allerlei fantasievoll gestalteten Waffen ausgestattet sind. Vom Gewehr bis zur Minigun ist alles dabei.

Die Steuerung an sich ist extrem gewöhnungsbedürftig, ist man aber mal drinnen, so hat man für mehrere Stunden Spaß.

Von Kritikern wurde das Spiel gemischt aufgenommen, so vergab die GameStar nur 59, während IGN das Spiel mit 8.3/10 bewertete.

Leider ist es auch hier unbekannt, wer die Rechte an dem Spiel hat. Man kann aber davon ausgehen, dass sie bei 2K liegen, da Illusion Softworks nun unter dem Namen 2K Czech arbeitet.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
3 » Kolumnen

Metal Gear Solid Peace Walker: Testbericht, Review

Dominik am 10.Dezember 2011 um 16:12:44

Metal Gear Solid Peace Walker spielt 10 Jahre nach dem Ende des dritten Teils. Inzwischen konnte sich der ehemalige Foxhound Agent naked Snake vom Einfluss der Patriots Gruppe lösen und damit beginnen eine eigene kleine Söldnertruppe, die MSF (Militaires Sans Frontières ), aufzustellen. An der Barranquilla Küste wo die MSF ihr Hauptquartier in Kolumbien bezogen hat erfährt Er durch seinen Stellvertreter Master Miller, das die Regierung von Costa Rica die MSF anheuern möchte um eine interne Bedrohung des Landes auszuschalten. Es ist der 4. November 1974 als ein mit einer Handprotese ausgestatter Mann gemeinsam mit einem jungen Mädchen das Hauptquartier der MSF an der Barranquilla Küste aufsucht. Schnell geben sich die Beiden als Zadornov und Paz aus, sie stammen aus einer Friedensuniversität aus Costa Rica. Das Land wird seit 1 Jahr von einer millitanten Gruppierung ,den Sentinels (PS), für illegale Operationen missbraucht. Da die Regierung in ihrer Verfassung das Aufstellen einer eigenen Armee verhindert, bitten die Beiden den alten Snake um Beistand. Zögerlich nimmt dieser gemeinsam mit seiner MSF den Auftrag an. Um seine Operationen gegen die PS besser koordinieren zu können stellt Zadornov eine Offshore Basis an der Küste Costa Ricas der MSF zur Verfügung. Schnell stellt sich heraus das die Sentinels mithilfe der CIA Atomwaffen ins landesinnere schmuggeln. Die Infiltration erreicht ihren Höhepunkt als bekannt wird das der CIA Leiter Zentralamerikas Coldman gemeinsam mit KI Wissenschaftlern in einem Bergkomplex an neuen automatisierten Superwaffen arbeitet. Und wäre das schon nicht genug muss Snake feststellen das seine für tot geglaubte Mentorin ebenfalls ihre Finger im Spiel hat.

Das Spiel startet mit der Landung Snakes an der Küste Costa Ricas. In Third person Ansicht steuern wir den alten Agenten, vorbei an schwer bewaffneten Wachen, in die Versorgungsbasis der Sentinels. Wie in der Serie üblich können wir uns dabei an feindlichen Posten vorbei schleichen oder es gleich direkt mit dem Schaldämpfer versuchen. Zu Beginn sind wir jedoch relativ spährlich ausgerüstet sodass die zweite Variante sehr schwer umzusetzen ist. Feindliche Söldner sind am besten im Würgegriff außer Gefecht zu setzen. Werden wir entdeckt wird der Alarm modus ausgelöst. Da bleibt uns nur die Wahl schnell das Weite zu suchen oder sich den eintreffenden Sonderkomandos entgegen zu stellen, was nicht zu empfehlen ist. Neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände können wir mit angeheuerten Entwicklern in der Mother base erforschen. Das Geld hierfür entnehmen wir aus externen Einsätzen unserer MSF Truppen. Werden unsere Kameraden verwundet, sollten sie schnell auf die Krankenstation verlegt werden. Frischlinge nehmen wir mithilfe des Fulton-Fallschirmes auf. Dabei muss dieser auf betäubte Gegner angewendet werden, der Flug bringt diese direkt zum Stützpunkt. Das ganze geschieht während wir mit naked Snake unsere Missionen ausführen. Denn anders als in den Vorgängern wird die Story nicht linear erzählt. Zwischendurch können wir immer auf die Mother base zugreifen und unsere Einheiten auf anderen Kontinenten in die Schlacht führen. Dies wird jedoch nicht Ingame dargestellt sondern in Textmeldungen und einer vereinfachten UI. Ansonsten kann Snake alles was man als Agent eben können muss zB. schleichen. Ist man im späteren Spielverlauf besser mit Waffen versorgt können auch offene Konfrontationen mit feindlichen Einheiten besser ausgetragen werden.

Metal Gear Solid Peace Walker versetzt uns in die Zeit des kalten Krieges. Als die Sowjetunion und die westlichen Allierten um Machteinfluss auf der ganzen Welt ringten. Das Spiel ist in den  1970er Jahren angesiedelt. Allerdings wirkt das Szenario aufgrund ziemlich moderner Waffensysteme und Fahrzeugen nicht zeitgemäß, was zusätzlich durch die Frisuren der Charaktere unterstreicht wird. Auch die Ausrüstung wie panzerungen oder uniformen tragen ihren Teil dazu bei.

Das Spiel schöpft in der grafischen Darstellung das volle Potential der Playstation Portable aus. Objekte und Modelle sind sehr gut dargestellt und auch die Texturen können sich sehen lassen. Das das Spiel nicht wie andere Teile der Serie auf ein rießiges Areal ohne Ladezeiten verzichten kann dürfte angesichts der Portable Harware verständlich sein. Somit Bewegt man sich in kleinen Teilbereichen eines Levels die durch Übergänge miteinander verbunden sind. Der Dschungel wird von allen Leveln am besten dargestellt. Zwar sind einzelne Objekte in dem Urwald ziemlich stark verpixelt aber im gesamteindruck kommen desen Levels am stimmungsvollsten herüber.

Hideo Kojima`s Team hat bei der Erzählung der Kampagne wieder einmal hervorragende Arbeit vollbracht. Anfangs führt man noch einfache infiltrationen gegen die Sentinels und ihren Einrichtungen aus. Im Verlauf dieser Missionen lernt Snake immer neue Verbündete kennen die ihn mit Informationen über die Vorgänge der PS aufklären. Spannend wird es dann wenn die CIA auftaucht und selbst der alte Snake an den Geschichten von Zadornov zweifelt. Dazu gesellen sich dann noch KI Waffen und versprengte Rebellengruppierungen. Unerwartete wendungen und Einblicke nie erkannten Ausmaßes wechseln sich ab hälfte des Spiels regelmäßig ab. Die eigentliche Story scheint aus dem Ruder zu laufen und neue Prioritäten werden aufgestellt. So spannend sind eben nur die Metal Gear Geschichten welche nicht davor zurück scheuen eine Tragödie nach der anderen zu offenbaren. In Rückblicken werden außerdem noch die Erreignisse aus Metal Gear Snake Eater erläutert. Damit verstehen auch sehr schnell Anfänger die Vorgeschichte und deren Auswirkungen in Peace Walker.

Fazit

Die Metal Gear Solid Reihe sind die einzigen Spiele welche ich auf modernen Konsolen spiele. Als ich Peace Walker anspielte reitzte mich das neue Szenario und die Charaktere in der Geschichte kaum. Einige Stunden später erkannte ich wieviel Innovation in Peace Walker eigentlich steckte. Die Idee mit der Mother base und den ganzen SchnickSchnack damit machen das Spiel zwischen den Missionen um einiges abwechslungsreicher. Das man diesmal Snake auch durch offenes Terrain führt erzeugt viel Stimmung. Die Flash Sequenzen die die Geschichte vorantreiben sind gut umgesetzt und fordern teilweise den Spieler auf selbst aktiv zu werden, indem man bestimmte Tasten kombinationen betätigen muss um ein Erreignis auszulösen. Die Story fesselt bis zum Schluss und darüber hinaus. Ich freue mich auf den nächsten Metal Gear Teil

spannend erzählte Geschichte zu kleines Leveldesign
Einsatz der Mother base manche Objekte zu verpixelt
verschiedene Uniformen Paz Love Mission ??
Forschungsmenü streng Linear aufgebaut
reallistisches Gegnerverhalten Ausrüstung nicht zeitgemäß der 70er Jahre
Zusatz Missionen Frisuren nicht zeitgemäß der 70er Jahre

8,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (8)

Rückblick: Metal Gear Solid 2 – Sons of Liberty (PS2)

Dominik am 1.Mai 2011 um 15:05:30

Hersteller: Konami

Release: 12.November 2001

Produktionsjahr: wahrscheinlicher Start ab Ende 1997

Plattformen: Pc (Windows), Playstation 2, Xbox

Genre: Stealth Shooter

Basierte Engine: Unbekannt

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen : Nun werde ich meinen letzten Bericht über die Metal Gear Reihe schreiben. Nach dem Playstation Spiel des Jahres MGS welches vor allem am Ende viele offene Fragen  ließ, begann die Produktion des Nachfolgers. Gegen Ende von Metal Gear Solid erlangte der Doppelagent und FOXHOUND Mitglied Revolver Ocelot die Baupläne des Metal Gear REX. Diese verkaufte er auf dem Schwarzmarkt wodurch jede Finanzkräftige Organisation und Regierung in der Lage war den Zweibeinigen Kampfläufer zu fertigen. Aufgrund dieser Ereignisse gründeten der Ex FOXHOUND Agent Solid Snake sowie der Konstrukteur von Metal Gear Otacon die Organisation Philanthropy. Ihr Ziel ist die öffentliche Bloßstellung weiterer Metal Gear Projekte sowie deren Vernichtung. Das Spiel startet genau an dieser Stelle ,in der die Beiden herausfanden das ein von US Marines Kontrollierter Tanker ein neues Modell des Metal Gear zu seinem  Testgelände transportiert. Beim passieren Manhattens seilt sich Snake von einer Brücke auf dem unter ihm fahrenden Tanker ab. Mit nur einer Betäubungspistole Bewaffnet gilt es an den Wachen vorbei zu schleichen um auf die Brücke zu gelangen. Inmitten der Mission tauchen jedoch Russische Eliteeinheiten auf und übernehmen lautlos das Schiff. Die verbliebenen Marines befinden sich im Frachthangar diesen es nun zu erreichen galt. Noch bevor die zugänge versiegelt werden können gelingt es Snake sich in den Frauchtraum zu schleichen und Beweismaterial von dem neuen Metal Gear RAY zu sichern. Inmitten der Vorführung tauchen die Russischen Söldner unter dem Kommando von Revolver Ocelot nun mehr als Shalashaska bekannt und Colonel Gurukovich auf. Mit dem US Kommandanten als Geißel planen sie die Kapperung des Metal Gear um ihn nach Russland zu überführen. Und Wieder agiert Ocelot als Doppelagent indem er seine Verbündeten sowie den Marine Offizier tötet und in das Cockpit von RAY steigt. Durch die von ihm angebrachten Sprengsätze und dem Einsatz von RAY`s Waffenarsenal bringt er das Schiff zum Kentern und verschwindet im Hudson River. Nach dem Vorfall wird der vermisste Solid Snake für Tot erklärt.

Dieses Erreigniss bildet Prolog zu Sons of Liberty. Das eigentliche Spiel startet einige Jahre später. Im fiktiven Jahr 2009 wurde vor New York City eine gigantische Meeresreinigungsanlage mit der Bezeichnung Big Shell errichtet. Als es zum offizielen Besuch des Präsidenten und seinem Kabinett kommt, wird die Anlage von einer Terroreinheit gestürmt. Unter dem Mysteriösen Anführer der sich selbst als Snake bezeichnet, stellt die Einheit ihre zunächst simple Forderung von einigen Milliarden US Dollarn. Der Geheimdienst reagiert sofort und schickt seinen neuen Agenten Raiden ins Gefecht. Unter dem Kommando des angeblichen Colonels Roy Campbell beginnt dieser die Umstände auf der Shell zu klären. So findet er Heraus das die Söldner ehemalige Truppen von Oberst Sergje Gurukovich sind und die ehemalige Antiterror Einheit Dead Cell unter der Führung von Shalashaska die Mission leitet. Ohne ihn davon zu informieren sendet die Regierung zusätzlich ein Seal Kommando auf die Künstliche Insel. Als derren Einheiten nacheinander von Dead Cell Mitgliedern umgebracht werden, entpuppt sich der letzte Überlebende als der wahre Solid Snake. Im Verlauf des Spiels bekommt man es nun auch mit dem angeblichen Drahtzieher Solidus Snake zu tun. Dieser offenbart das die Big Shell ähnlich wie in MGS nur eine Scheinbasis ist, derren eigentliche Aufgabe darin besteht den neuen Arsenal Gear ein weiteres Metal Gear Projekt, vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Das Ziel von Solidus ist es mit der Atombewaffnung des Arsenal einen Nuklear Schlag im Orbit zu verursachen um somit eine geheime Weltlenkende Organisaion namens Patriots mit der darauffolgenden EMP Welle zu entarnen. Als es zur endgültigen Konfrontation zwischen den Protagonisten kommt, entpuppt sich Revolver Ocelot als Liquid Snake. Die Seiten wechseln im Verlauf des Endspiels. Doch schlussendlich muss sich Raiden Solidus persönlich auf dem in New Yorker Hafen eingebrochenen Arsenal Gear Stellen. Die von Solidus errichtete Liste der Gründerväter der Patriots stellte sich jedoch als eine Fälschung heraus, da die dort abgebildeten Personen bereits seit 100 jahren Tot sind.

Metal Gear Solid 2 räumt mit vielen Fragen des Vorgängers auf. Die meisten rätsel werden geschickt inszeniert gelöst aus denen sich wiederum neue zusammensetzen. So bleibt am Ende von Sons of Liberty genau so viel offen wie es bereits im MGS der Fall war. Den Bekannten Hauptcharakter steuert man dabei nur die ersten Spielminuten bis er von seinem neuen Kollegen abelöst wird. Raiden wirkt im Gegensatz zu Snake unerfahrener und um einiges Jünger. Sein Makeloses gesicht steht im völligen Kontrast zu Solid`s Kämpferischer Mimik. Auch beherrscht der neue Snake viele neue Akrobatische Einlagen bei  denen der alte Protagonist nicht mithalten könnte. Trotz der vielen Gegensätze besteht  es die Hauptaufgabe des Schleichens immer noch zu meistern. Selbst im Spiel gibt es viele diverse Anspielungen darauf in denen man als Spieler immer damit konfrontiert wird den Feind zu umgehen anstatt ihn auszuschalten. Doch das dürfte bei den Neuerungen gar nicht so einfach sein wie im Vorgänger. Denn nun achten die Feindsoldaten auch auf den Schatten, was ein vertecken an Wandecken beinahe unmöglich macht. Dafür kann man nun im Schussmodus in die Ego perspektive gehen und somit die Gegner kontrollierter ausschalten ( etwa durch einen Kopfschuss). Weitere neuheiten sind das verstecken in Spints oder das zerschießen von Gasleitungen womit man den Feind blenden kann.  Es ist auch möglich von einem Versteck aus zu schiessen. Damit kontern die Wachen mit verbessertem KI Teamplay und Schutzschilden. Im Alarm Mode werden nun Verstärkungstruppen geschickt wenn die vorhandenen Feinde ausgeschaltet werden. Die Ausrüstungspalette wurde um einige Items mehr aufgestockt wie etwa zusätzlichen Sturmgewehren, mehrere Granaten und einem Katanaschwert. Wie in den anderen MGS Teilen üblich tauchen auch in Sons of Liberty alte Bekannte wieder auf wie Revolver Ocelot und Roy Campbell. Das erneute auftauchen eines an allen Fronten kämpfenden Ninjas der fast die gleiche Rüstung trägt wie der verstorbene Gray Fox finde ich persönlich weniger gut gelungen ,da damit zu viele Anspielungen gemacht wurden die am Ende unbegründet blieben. Außerdem erweckte es den Eindruck das man den Publikumsliebling von Metal Gear Recyclet hatte. Auch das etwas Feminin wirkende aussehen von Raiden passte nicht ganz in die Geschichte welche eher durch Düstere Charaktere belebt wird.

Als weiteren Kritikpunkt möchte ich anmerken das das Szenario im grunde kaum geändert wurde. Als Beispiel dienen hierbei die älteren Teile. Spielten Teil 1 und 2 in rießigen Söldnerfestungen so ist dieser Trend bereits bei Metal Gear Solid und Sons of Liberty zu beobachten. Da beide Erreignisse auf irgendwelchen Anlagen abspielen,die im Endeffekt nur Scheinvorrichtungen sind um irgendeinen neuen Gear zu erschaffen. Die Geschichte und ihre gesamten Charaktere sind gut erfunden und werden Kinoreif in Szene gesetzt aber braucht es immer die gleichen Hintergrundkulissen? Während Shadow Moses Island gut im Arktischen Stil rüberkam wirkt Big Shell wie ein Billiger Abklatsch dessen Areal bei weitem nicht an die Dichte des Vorgänger Layouts heran kommt. Auch finde ich die Dead Cell Einheit weniger Imposant als die Foxhound Unit. Die neuen Superfeinde weisen zwar auch eine gut gestrickte Hintergrundgeschichte auf doch an die Genialität der in MGS auftretenden Bosse reichen sie bei weitem nicht heran. Einzig Solidus und Ocelot scheinen ihrer Rolle gerecht zu werden. Metal Gear Solid 2 ist eine gute Fortsetzung doch was das Szenario angeht hätte man etwas mehr reinstecken können. Ein Überraschungspaket wie der Vorgänger ist es bei weiten nicht, dafür fehlt die nötige Individualität.

 

 

 

 

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Bewertung: 4.7/5 (6)

Rückblick: Metal Gear Solid (PC)

Dominik am 30.April 2011 um 15:04:37

4 Jahre sind vergangen seit Solid Snake das Zanzibarland Regime zerstört und seinen leiblichen Vater Big Boss endgültig getötet hatte. In dem Wissen um die Ermordung seines Vaters zog er sich in die einsamen Weiten Alaskas zurück und führte ein Leben abgeschirmt von der Menschlichen Zivilisation. Bis es auf der Entsorgungsanlage für Atomwaffen im Fox Archipel auf der Shadow Moses Island während einer Inspektion zu einer Übernahme durch Terroristen kam. Die US Regierung ließ daraufhin Snake Gewaltsam entführen,da die Terrorgruppe unter dem Kommando übergelaufener ehemaliger FOXHOUND Agenten besteht. Unter seinem ehemaligen Befehlshaber Colonel Roy Campbell erhält Snake die letzten Instruktionen bis er an Bord eines 1 Mann Torpedos in Richtung der Shadow Moses Insel abgefeuert wird. Zu seiner Überraschung wird Solid darüber unterrichtet das der Sqaud Leader der meuternden Fox Agenten den gleichen Codenamen wir er selbst nutzt,es handelt sich dabei um einen Mann der Liquid Snake genannt wird. Lange war es ruhig um die Metal Gear Reihe bis 1998 der größte Kracher der Playstation 1 Generation veröffentlicht wurde. Wie ich schon im Artikel zu Metal Gear 2 geschrieben hatte sind die meisten Neuerungen im Bereich der Grafik sowie der visuellen Darstellungen zu finden. Die Synthese aus Spiel und Filmreifen Sequenzen verlieh dem ganzen Spiel den endgültigen Feinschliff ,den Metal Gear brauchte um International Erfolgreicher und angesehener zu werden. Die neue Darstellung des Solid Snake brachte einen Hoch ausgebildeten Eliteagenten auf den Bildschirm dessen emotionale Konflikte ebenso ins Spielgeschehen eingebracht wurden. Viele Elemente des Vorgängers wurden in verbesserter Darstellung übernomen ,zum einen den Ortungsradar welcher nun auch das Blickfeld der feindlichen Soldaten darstellte oder die Sicherheitskameras ,welche nun auch nicht mehr Standhaft nur eine Stelle bewachten sondern in zeitlichen Abständen rotierten. Beim schleichen durch Hindernisse wechselte nun das Sichtfeld in die Ego Perspektive ebenso verhielt es sich wenn man an einer Wand entlang schleichte ,dabei schwenkte das Sichtfeld leicht um die Wandecken. Den bekannten Alarm Mode der auftauchte sobald man entdeckt wurde, wurde ebenfalls leicht überarbeitet. So gibt es verschiedene Phasen wie etwa den Red Mode in dem die Gegner den standort des Spielers kennen, sowie  einen yellow Mode der dafür sorgte das die Feinde mit erhöhter Vorsicht die Suche fortsetzten. Auch neue Interaktionen traten ans Tageslicht wie etwa das Vorgehen der Feinde wenn sie den Aufenthaltsort Snakes während des Alarm Mode´s kennen. So werfen Sie beispielsweise eine Handgranate unter Kisten wenn man sich darunter versteckt hatte. Nun  gibt es auch verschiedene Böden auf denen man sich vorsichtig fortbewegen sollte. So ist es ratsam sich bei Metallplatten langsamer zu bewegen um nicht allzu viel Aufmerksamkeit durch Geräusche zu erzeugen. Neue Ausrüstungsgegenstände die man sich im Verlauf des Spiels besorgen kann helfen außerdem manche Überwachungssysteme für kurze Zeit lahm zu legen. Wie etwa die EMP Granaten die besonders gut gegen kameras eingesetzt werden können oder Blendgranaten die dabei helfen schneller vor dem Feind abzuhauen. Neben Alten Bekannten gibt es auch neue Mitglieder die im gewohnten Codec Gesprächen Snake bei seiner Mission unterstützen und Hilfestellungen geben können. Um Herauszufinden was im Schatten Shadow Moeses wirklich geschieht muss man seinen Weg durch die als Genomsoldaten bekannten Terroristen und den FOXHOUND Agenten frei räumen. Die Letzteren sind als Bosse im Spiel vertreten die jeweils ihre eigenen Hürden für den Spieler darstellen. Die wohl bekannteste in der Spielgeschichte überhaupt stellt der Agent Psycho Mantis dar. Da dieser über Telekinetische Kräfte verfügt und die Gedanken ( Controller Eingaben) des Spielers lesen kann, ist es notwendig den Steckplatz zu wechseln. Dadurch kann dieser den Angriffen nicht mehr ausweichen und ist so einfacher zu besiegen. Alternativ kann man es auch ohne diesen Trick versuchen doch stellt dies den Härtesten Kampf in Metal Gear Solid überhaupt dar.

Wie in allen anderen Metal Gear teilen auch ist schleichen die Oberste Priorität um im Spiel vorwärts zu kommen. Es gibt allerdings auch Stellen bei denen man sich den Weg frei kämpfen muss so wie zB. nach dem Besuch der DARPA Chefs, wo man ein paar Angriffswellen abwehren muss. Das Waffenarsenal ist ähnlich dem bei Metal Gear 2, so gibt es einige Handfeuerwaffen wie die Socom-Pistole,Das FAMAS Gewehr oder Schwere geschütze wie einen Stinger Raketenwerfer. Die Story ist weit verwurzelt ,kommt aber auch gut ohne Vorkenntnisse der anderen Teile zurecht. Einige Ältere Charaktere feiern in diesem Spiel auch ihr Comeback wie Master Miller oder Gray Fox. Außer der regulären Mission bietet das Spiel noch ein paar Extras wie etwa das VR Training bei dem man  viele in der Mission vorkommende Passagen lösen muss,daher eignet sich dieser Modus vor allem als Tutorial. In der Pc Fassung gab es noch einen weiteren Mode in dem man den Cyborg Ninja Gray Fox steuern konnte und frei Söldner aubschlachten musste. Diesen Zusatzinhalt fande ich Persönlich am Besten da sich Fox viel Beweglicher Spielen lassen konnte als Snake, so konnte man zB. auf Kisten Springen und die Gegner durch Schnelle Hiebe ausschalten. In der Pc Fassung kam noch das Banana Package zum Einsatz. Ein Sturmgewehr mit unendlichen Munitionsvorrat, jedoch ist das Spielen mit dieser Waffe relativ langweilig und kaum herausfordernd.

Ursprünglich wurde Metal Gear Solid für die Videokonsole 3DO entwickelt. Kurz nach veröffentlichung der Playstation Konsole von Sony entschied man sich aber auf dieses System zu arbeiten. Die entwickelte Figur der Meryl Silverburgh welche in MGS die Tochter von Colonel Campbell darstellte, wurde bereits 1994 in dem von Kojimas veröffentlichten Spiel Policenauts für die 3DO Konsole verwendet. Ebenfalls wurde die Grundidee von MGS im Jahr 1994 gelegt. Laut Hideo Kojima war das erste Ziel die Darstellung von Metal Gear in 3D Grafik, weshalb auch viele Ideen aus den Vorgänger Teilen genommen wurden. Alllerdings setzte die neu entwickelte Geschichte den Anfang der weiteren Metal Gear Teile da man einiges am Hintergund des Big Bosses änderte. Der  Name Metal Gear Solid wurde benutzt da die älteren Ableger International kaum bekannt waren und man somit die neue Grafiktechnologie durch das „Solid“ weiter hervorstechen wollte. Das Agieren der Genomsoldaten ,den Standartfeinden im Spiel wurde durch Vorführungen der real existierenden SWAT Einheit nachempfunden. MGS wurde das erste Mal auf der E3 im Jahre 1997 vorgeführt. Aufgrund seines überragenden Mixes aus Spiel und Filmelementen gibt es verschiedene Ableger bzw. Neuauflagen wie etwa für den Gamecube. Anscheinend ist sogar für 2011 eine Neuauflage geplant. Ja zum Schluss wäre noch zu sagen: Wer MGS nicht kennt und auf Splinter Cell steht der sollte das Spiel auf jeden Fall mal ausprobieren!

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Bewertung: 5.0/5 (9)

Rückblick: Metal Gear 2 – Solid Snake (DOS)

Dominik am 24.April 2011 um 12:04:37

Hersteller: Konami

Release: 21. Juli 1991

Produktionsjahr: ca.3 Jahre

Plattformen: MSX 2, Pc (MS -DOS), Playstation 2, Spätere Handyableger

Genre: Stealth Shooter

Basierte Engine: Unbekannt

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Vor 3 Jahren schaffte es der Foxhound Geheimagent Solid Snake die Söldnernation Outer Heaven erfolgreich zu infiltrieren und die Basis mitsamt ihrer Führung auszuschalten. Dabei wurde der Zweibeinige Kampfpanzer Metal Gear erfolgreich zerstört sowie Foxhounds und zugleich Outer Heavens Kommandant Big Boss vermeintlich getötet. Wenig später erhob sich in Asien ein an Outer Heaven angelehntes Regime das sich selbst Zanzibarland nennt. Zeitgleich erfordert das Ende des Kalten Krieges 1997 einen hohen Tribut, da die Erdölressourcen fast aufgebraucht waren. Doch der Tschechische Wissenschaftler und Biologe Dr. Kio Marv erfindet einen Mikroorganismus mit dem Codenamen Oilix. Dieser ist imstande mit wenig Energieaufwand Öl aus erneuerbaren Rohstoffen zu produzieren. Auf seiner Reise zur World Energy Conference in Prag wird er jedoch von Söldnern aus Zanzibar Island entführt. Wenig später verschwindet auch der Metal Gear Konstrukteur Dr. Drago Pettrovich dessen Spur sich ebenfalls nach Zentralasien Verliert. Als der für Tot geglaubte Big Boss sich als Rädelsführer von Zanzibar ausgibt und die Weltgemeinschaft mit Marvs Formel erpresst ,wird der im Ruhestand sich befindliche Foxhound Agent Snake erneut unter dem neuen Kommando von Colonel Campbell losgeschickt. Unterstützt wird er hierbei von einem Experten Team bestehend aus Foxhounds Ausbilder Master Miller, Roy Campbell selbst, der CIA Agentin Holy White sowie Dr. Marvs Leibwächterin Natasha Markova.

Mit Metal Gear 2 Solid Snake schafften die Entwickler unter Hideo Koijmas den endgültigen Durchbruch der Serie. Viele Neuerungen finden sich auch im 1998 erschienenen nachfolger Metal Gear Solid ua. Die Einführung eines Ortungsradars welcher Feindgruppen auch außerhalb der Sichtweite anzeigt sowie deren Bewegungen  Simuliert. Eine der wichtigsten Neueinführungen dürfte nun auch die Möglichkeit sein sich auf den Boden zu legen und somit unter Containern und Kisten zu kriechen. Außerdem wurden neue Hindernisse wie Minen und Überwachungskameras eingebaut. Auch der in den Nachfolgern bekannte Alarm Mode feierte in diesem Spiel sein Jubiläum. Technisch unterscheidet sich Metal Gear 2 nur an der 2D Grafik von seinem Nachfolgertitel Metal Gear Solid, was das Spiel überaus attraktiv macht. Wer nichts gegen Altgebackene Grafik hat  und Fan der MGS Reihe ist, den kann ich das Spiel durchaus empfehlen da auch Die Geschichte sehr Wandlungsfähig ist und durchaus einige Überraschungen parat hat.

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Bewertung: 5.0/5 (3)