GoldenEye: Source – Test, Review

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GoldenEye: Source – Test, Review

FloosWorld am 18.Oktober 2018 um 13:10:20

Sein Name ist Bond, James Bond. Er hat die Lizenz zum T├Âten, die Welt mehrfach gerettet und ist der Pionier der modernen Konsolenshooter. Die Rede ist von GoldenEye 007, dem Spiel zum 1995 erschienenen gleichnamigen Film mit Pierce Brosnan als James Bond. Sowohl Film als auch Spiel gelten als das Beste ihrer Art: der Film als der beste Bond mit Brosnan und das Spiel als die beste Umsetzung eines Kinofilms. Urspr├╝nglich sollte das Spiel auf der SNES erscheinen, da man aber auf die neue Konsolengeneration warten wollte entschied man sich GoldenEye 007 im August 1997 f├╝r Nintendos Nachfolgekonsole, der N64, zu ver├Âffentlichen. In Deutschland hingegen erschien das Spiel nicht, wurde aber trotzdem von der BPjS, heute besser bekannt als BPjM, im April 1998 indiziert. Eine Version mit deutschem Bildschirmtext erschien lediglich in ├ľsterreich und der Schweiz mit der speziellen Bemerkung, dass das Spiel nicht f├╝r den deutschen Markt bestimmt sei. Was die BPjS damals dazu veranlasste den Nachfolger Perfect Dark trotz ├Ąhnlicher Gewaltdarstellung nicht zu indizieren, bleibt bis heute ein R├Ątsel.

Was GoldenEye 007 von anderen Spieleumsetzungen zu Filmen unterscheidet ist, dass die Handlung des Spiels bis auf wenige Ausnahmen dem Film folgt. Den technischen Einschr├Ąnkungen der N64 geschuldet mussten kleinere Details ver├Ąndert werden, was dem Spiel aber nicht geschadet hat.

Von Kritikern wurde GoldenEye 007 sehr gut bewertet. Diese bezeichnen das Spiel trotz seiner Schw├Ąchen – allen voran der Framerate – als einen der besten Shooter aller Zeiten und dies l├Ąsst sich auch in den Verkaufszahlen erkennen, denn GoldenEye 007 ist das drittmeist verkaufteste N64-Spiel aller Zeiten. Gelobt wurde neben dem Einzelspielermodus auch der Mehrspieler. Das Kuriose am Mehrspieler: dieser war ein Last-Minute-Projekt, da das Spiel knapp einen Monat vor der Deadline keinen Multiplayer vorsah. Hier konnten bis zu 4 Spieler an einer Konsole sich in ausgew├Ąhlten Level vom Singleplayer duellieren. Die Framerate ging dabei meistens runter auf bis zu 20 Einzelbilder in der Sekunde.

Das GoldenEye 007 bis heute beliebt ist zeigt die Fangemeinde um das Spiel herum: Von Fans programmierte Level f├╝r das Originalspiel, welche man im Emulator spielen kann; der Versuch den Multiplayer ├╝ber Emulator zu betreiben und auch die erstmals 2005 erschienene GoldenEye: Source Mod, welche unter der Namensgebenden Source-Engine (Counter Strike: Source, Half Life 2) l├Ąuft.

GoldenEye: Source nimmt den Multiplayer aus dem N64-Original und verfrachtet ihn in eine zeitgem├Ą├če Optik. Wie sich das Spielen l├Ąsst? Zeit, es herauszufinden.

Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist GoldenEye: Source 5.0.6 die aktuellste Version. Zum Vergleich mit dem Original wurde Project64 benutzt.

Das Wichtigste in aller K├╝rze

GoldenEye: Source l├Ąsst sich ├╝ber ModDB herunterladen und ├╝ber Steam starten, sofern Source SDK Base 2007 installiert ist (auffindbar unter „Werkzeuge“ beim Punkt „Bibliothek“ in der Desktop-Anwendung). Die Mod ist kostenlos und setzt keine anderen Spiele auf Basis der Source-Engine voraus.

Die Mod bietet:

  • Originalgetreue Nachbauten der Multiplayer-Level aus dem Original und neugestaltete Varianten so gut wie aller in GoldenEye 007 vorhandenen Level
  • S├Ąmtliche Waffen, auch jene, welche nur mit Cheats verf├╝gbar waren
  • Originalgetreues HUD, samt Lebens- und Munitionsanzeige
  • Figuren aus dem Original mit Ausnahme von Xenia und Natalya
  • Sowohl Original-Soundtrack als auch Remix
  • KI-Unterst├╝tzung
  • Online- und LAN-Multiplayer
  • Klassische Multiplayermodi
  • Errungenschaften

Die Pr├Ąsentation

GoldenEye: Source ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet – und das Merkt man bereits, sobald man das Spiel startet und die Titelkarte mit den Copyright-Hinweisen erscheint. Diese ├Ąhnelt derer vom N64-Original. Auch das Intro ist eine Hommage an GoldenEye 007 und beinhaltet genauso wie im Spiel und im Film die ber├╝hmte Gunbarrel-Szene.

Das Hauptmen├╝ ist so, wie man es von Spielen mit der Source-Engine gewohnt ist: alle Men├╝punkte sind auf der linken Seite zu finden. Neben dem Erstellen oder Beitreten eines Servers kann man hier sich das Introvideo nochmal anschauen, ein Blick auf die Mitwirkenden werfen oder den aktuellen Stand der Errungenschaften abfragen. Im Hauptmen├╝ selbst l├Ąuft abwechselnd ein Remix der Hauptmen├╝-Musik oder aus dem Pausemen├╝.

Von denen gibt es 120 St├╝ck und deren Namen sind zum Teil Anspielungen auf die James Bond Filme. Es gibt beispielsweise die Errungenschaft „Goldfinger“ – diese wird freigeschaltet, sobald man jemanden, der die Golden Gun hat, mit den H├Ąnden t├Âtet.

Weitere Hommagen lassen sich im laufenen Spiel finden: das mit der TAB-Taste aufrufbare Scoreboard ├Ąhnelt optisch der Uhr aus dem Pausenmen├╝ und zeigt zudem die aus dem N64-Original ├╝bernommene Lebensanzeige.

Auch im Gameplay wurden einige Details aus dem Original ├╝bernommen: bei beiden Schrotflinten lassen sich je nach Munitionsstand bis zu f├╝nf Patronen an der Munitionshalterung erkennen (sammelt man Munition auf und l├Ądt nach erscheinen die anderen Patronen aus dem Restmagazin an der Halterung – funktioniert aber nur, wenn man weniger als 5 Patronen hat!); die Munitionsanzeige wurde aus dem Original ├╝bernommen; im HUD wird ein Radar angezeigt, welches an den geistigen Nachfolger Perfect Dark erinnert.

Optische Details, wie etwa das herunterlaufende Blut sobald man get├Âtet wurde, lassen sich auch finden.

Eine besondere Erw├Ąhnung gilt dem Soundtrack: dieser ist – je nach Karte – entweder direkt von der N64 ├╝bernommen worden, oder ist ein Remix. Spielt man auf Facility Classic h├Ârt man genau den selben Soundtrack, den man auf der N64 h├Âren w├╝rde.

Die neugestalteten Level orientieren sich mehr an der Filmvorlage und sehen dementsprechend fantastisch aus. Besonders merkt man das bei der neuen Facility Backdoor Karte, welche der Kinovorlage in nichts nachsteht. Es gibt zudem einen Bonuslevel, der auf Casino Royale basiert.

Spielmodi

GoldenEye: Source ├╝bernimmt alle Spielmodi aus GoldenEye 007 und f├╝gt auch neue hinzu. Diese wollen wir uns nun im Detail ansehen:

DeathMatch ist ein Modus, welcher selbsterkl├Ąrend ist: Jeder gegen Jeden. Ab 12 Spielern wird der Modus automatisch zum Team DeathMatch. Eine abgewandelte Form ist Dr. No Armor – hier wird ebenfalls DeathMatch gespielt, allerdings werden die Schutzwesten auf der Karte entfernt.

Capture the Flag war im Original nicht vorhanden, ist aber genauso selbstredend: 2 Flaggen, 2 Teams, die gegnerische Flagge stehlen und zur eigenen Basis bringen.

You Only Live Twice ist namentlich an den gleichnamigen Film angelehnt. Hierbei gilt: wer zweimal stirbt, verliert. Sind nur noch zwei Spieler ├╝brig, werden alle Schutzwesten entfernt.

Arsenal ist bei anderen Shootern als „Gungame“, „Wettr├╝sten“ oder „Waffenmeister“ bekannt: Ziel ist es sich durch Kills auf Level 10 hochzuarbeiten um beim finalen Level durch einen Kill mit dem Messer zu gewinnen. Auf jedem Level gilt es mit anderen Waffen eine bestimmte Zahl an Absch├╝ssen zu sammeln um Aufzusteigen. Kills mit den H├Ąnden setzen die Gegner um einen Level herab.

A View To Kill ist ebenfalls namentlich an den gleichnamigen Film angelehnt. Hierbei l├Ąuft ein Z├Ąhler, der anzeigt, wie lange man schon „am Leben“ ist. Absch├╝sse bringen zus├Ątzliche Zeit auf das Konto. Ist man schon eine gewisse Zeit am Leben, wird man vom Spiel deutlich auf dem Radar gekennzeichnet. T├Âtet man einen markierten Spieler gibt sich besonders viel Zeit. Wird man get├Âtet, f├Ąngt der Z├Ąhler wieder bei 0 an. Sieger ist, wer es schafft am l├Ąngsten am St├╝ck zu ├╝berleben.

License to Kill ist wiederum eine Abwandlung vom DeathMatch-Modus. In diesem Modus ist jeder Schuss t├Âdlich.

The Man With the Golden Gun ist wiederum ein Filmzitat und eine DeathMatch-Abwandlung: Im Level liegt irgendwo deutlich markiert die Golden Gun. Nimmt man sie auf, wird die Sicht auf dem Radar eingeschr├Ąnkt und man erscheint f├╝r alle anderen Spieler als goldener Punkt. Hier werden alle Absch├╝sse gez├Ąhlt, auch wenn hierbei nat├╝rlich die Golden Gun die gef├Ąhrlichste Waffe ist.

The Living Daylights ist eine Capture the Flag Variante: auf der Karte liegen verschiedene Flaggen. Ziel ist es, eine dieser Flaggen zu finden und zu verteidigen. Punkte gibt es hierbei nur, wenn man die Flagge h├Ąlt.

GunTrade ist ein neuer Modus. Hier startet jeder mit einer Waffe und es gilt: T├Ąter und Opfer tauschen die Waffe, von daher sollte man als T├Ąter aufpassen, wen man gerade abschie├čt, nicht dass man dann eine „undankbare“ Waffe, wie die Klobb oder eine Handgranate bekommt.

GoldenEye: Source brandmarkt zudem in allen Spielmodi „Camper“, welche nur auf der Karte rumstehen.

KI

Auf der N64 musste GoldenEye leider ohne Bots auskommen – diese kamen mit Perfect Dark hinzu. Umso erfreulicher, dass man bei GoldenEye: Source mit bis zu 16 Bots, welche nicht besetzte Pl├Ątze auff├╝llen, spielen kann. Dass dies auf den Classic Karten nicht ganz so gut ist, ist dabei selbstredend.

Leider ist die KI auf den meisten Karten, insbesondere auf den Remake Versionen reines Kannonenfutter, egal auf welcher Schwierigkeitsstufe diese eingestellt ist. Am Besten funktioniert sie auf Facility Classic und sucht dort auch regelm├Ą├čig den Kampf.

Apropos Schwierigkeitsstufe: Diese entsprechen dem Schwierigkeitsgrad von GoldenEye 007 und sind dementsprechend so benannt worden.

Das Gameplay

Vor dem Spiel k├Ânnen noch diverse Einstellungen get├Ątigt werden: Rundenl├Ąnge, die Zeit bis zum Kartenwechsel, Spielmodus, Waffenset etc. Wie im Original kann man sich die f├╝r die Runde gew├╝nschten Waffen nicht selbst aussuchen, sondern nur aus Presets w├Ąhlen. Meine Empfehlung: Zuf├Ąllige Presets – das macht die Runden spannender!

Ist ein Level ausgew├Ąhlt, wird geladen und eingestiegen. Besonders sch├Ân: Es stehen so gut wie alle Charaktere aus dem originalen Multiplayer zur Verf├╝gung, selbst der unter Spielern verhasste Oddjob ist mit dabei. Kann man sich nicht entscheiden, kann man das Spiel auch zuf├Ąllig einen Charakter ausw├Ąhlen lassen.

Je nach dem, ob man sich entschieden hat mit oder ohne Waffe zu starten, kann man die auf dem Boden liegenden Waffen samt Munition und R├╝stung aufsammeln.

Sch├Ânes Detail: Dr├╝ckt man die rechte Maustaste bei gez├╝ckter Waffe erscheint das Fadenkreuz aus dem N64-Spiel.

Zum Gameplay an sich l├Ąsst sich nicht viel sagen – wenn man Spiele wie Counter Strike gewohnt ist, ist man schnell drinnen.

W├Ąhrend einer Partie kann man jederzeit mit der F- und C-Taste Informationen ├╝ber die aktuelle Waffe und das Waffenset abrufen.

Das N64-Original war in Sachen Gewaltdarstellung f├╝r damalige Verh├Ąltnisse f├╝hrend und GoldenEye: Source braucht sich da auch nicht zu verstecken: neben Blutspritzern an den W├Ąnden gibt es auch Ragdoll-Effekte.

Fazit

GoldenEye: Source ist rundum gelungen und schafft es perfekt die Mehrspieler-Momente aus dem Original in ein modernes Gewand zu stecken. Stabile 60 FPS tun zusammen mit der Grafikpracht der Source-Engine ihr ├╝briges und machen die Mod zu einem guten Erlebnis.

Das Einzige, was der Mod fehlt ist der Einzelspieler. Dieser ist laut Entwickler derzeit nicht geplant. Aber sei’s drum – der Multiplayer ist fantastisch, wenn auch die Spielerzahl auf den Servern etwas d├╝rftig ist.

GoldenEye: Source ist f├╝r mich auch ein gutes Trostpflaster daf├╝r, dass Nintendo ein Xbox 360-Remaster von Rare und Microsoft aufgrund von Lizenzstreitereien verhindert hat. Zur Info: GoldenEye 007 sollte zum 10. Geburtstag 2007 sowohl auf der Xbox 360 als auch auf Nintendos Wii erscheinen. Gr├╝nes Licht gab es damals offiziell von Activision, welche die James Bond Lizenz inne hatten. Selbst Nintendo hatte nichts dagegen, bis kurz vor Release. Die Begr├╝ndung: GoldenEye 007 ist ein Nintendo-Spiel und sollte nur auf einer Nintendo-Konsole erscheinen. Da Nintendo die GoldenEye Lizenz 2018 endg├╝ltig verloren hat, da sie nicht verl├Ąngert wurde stehen die Chancen auf ein Remaster garnicht so schlecht.

Meine Empfehlung: Schnell runterladen und spielen und hoffentlich damit die Server wieder f├╝llen!

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Bewertung: 4.8/5 (5)

Vorstellung: Jharkendar Online – ein einmaliges Online-Erlebnis!

Dominik am 27.Dezember 2017 um 11:12:24

Mit diesem sehr beeindruckenden, f├╝r ein Hobby-Projekt aufw├Ąndigen, Trailer komme ich auch gleich zu Jharkendar Online. Das Projekt basiert ebenso wie Classic Khorinis und Strafkolonie Online auf der Multiplayer-Technik des GMP R9-10. F├╝r eine Installation und Aktualisierungen der Mod-Daten wird auf das Gothic-Community-Tool Spine zur├╝ckgegriffen. Mit Spine lassen sich verschiedene Mods problemlos f├╝r Gothic II: Die Nacht des Raben installieren und verwalten. Warum die Entwickler gerade dieses Werkzeug verwenden ist relativ einfach. Mit Jharkendar Online starten gleich zwei unterschiedliche Servertypen ins Netz.

Einen, wie aus anderen Gothic-Online-Projekten, gewohnten Rollenspielserver und einen speziellen Team Deathmatch-Server mit Capture the Flag Mechaniken. Kommen wir zuerst zu dem Deatmatch Server. Dieser gibt uns zum Spielstart drei vorgegebene Hintergr├╝nde die festlegen welchen der drei Lager: Wassermagier, Banditen und Piraten wir uns anschlie├čen werden. Zu Beginn sind wir trotz dieser Auswahlm├Âglichkeiten noch Gildenlos. Um das entsprechende Lager beitreten zu k├Ânnen m├╝ssen wir eine Reihe von Quests erledigen mit deren Abschluss wir Erfahrungspunkte erhalten und diese bei NPC Lehrern, in die f├╝r Gothic typischen F├Ąhigkeiten, investieren k├Ânnen. Insgesamt haben die Hobby-Entwickler 40 dieser Aufgaben gescriptet. Die maximale Spielerstufe ist das Level 20. Um uns Neuank├Âmmlingen etwas mehr Freiraum zu bieten, gibt es f├╝r alle Gildenlosen den sogenannten Noob-Schutz. Damit soll verhindert werden, dass wir bei „Laufquests“ von st├Ąrkeren Banditen, Magiern oder Piraten widerstandslos umgehauen werden.

Sobald wir uns der entsprechenden Gilde anschlie├čen k├Ânnen, beginnt auch gleich der Deathmatch-Modus. Jharkendar Online erweitert diesen Modus noch mit einer Capture the Flag Zugabe. Dieser beinhaltet sogenannte Tempelraids. In diesen m├╝ssen wir mit unseren Gilden Kameraden die alten Ruinen der untergegangen Zivilisation (siehe Story von Nacht des Raben) pl├╝ndern und seltene Artefakte in unser Gilden Lager bringen. Das Team welches zuerst alle Artefakte gesammelt hat gewinnt die Runde und der Server resettet die Spieldaten wobei alle Spieler wieder von Vorne anfangen m├╝ssen. Dies k├Ânnte jetzt die Frust Grenze einiger Spieler zum ├╝bersch├Ąumen bringen weshalb die Entwickler uns versichern dass das Hoch leveln sehr schnell gehen wird. Es wird in diesem Modus einen Lagerschutz geben der verhindern soll das feindliche Gruppen die Artefakte, welche im eigenen Lager liegen, stehlen k├Ânnen. Dieser Schutz ist so lange aktiv wie es noch Artefakte in den Tempeln zu pl├╝ndern gibt. Sobald alle Artefakte aus den Tempel Ruinen gepl├╝ndert wurden, wird der Lagerschutz ausgeschaltet und man kann das gegnerische Lager angreifen, um deren Artefakte zu stehlen. Insgesamt haben die Hobby Entwickler 38 ausgew├Ąhlte Nahkampfwaffen und 24 Fernkampfwaffen mit neuen 9 R├╝stungen ins Spiel integriert. Als absolute Neuheit haben Schusswaffen ihren Weg ins Spiel gefunden. Darunter 12 unterschiedliche Arten von Musketen und Flinten. Nach jeder Spielrunde wird es zudem Statistiken geben ( Im Logbuch einsehbar ) die die besten Spieler hervor heben. F├╝r erfolgreiche Stammspieler gibt es einen Bonus in Form von 6 neuen R├╝stungen mit eigens kreierten Mesh und Texturen. Diese Ausr├╝stung erf├╝llt aber rein optische Zwecke und hat die gleichen Richtwerte wie etwa die schweren Piraten- und Banditenr├╝stungen.

Um die bekannte Spielwelt aus dem Addon: Die Nacht des Raben an diesem Modus anzupassen wurden die Gebiete mehrfach modifiziert bzw erweitert. So ist das Piratenlager nun komplett mit einer Palisade umschlossen und das Banditenlager wurde um einige, nicht n├Ąher genannte, Features erweitert. Technisch wurden dank dem Projektscripter Migos einige, durch den GMP R10 verursachte, Bugs behoben. So ist es nicht mehr m├Âglich das Spieler die im Bett liegen get├Âtet werden k├Ânnen. Au├čerdem wurde ein Anti Cheat programm integriert das die meisten bekannten Tools au├čer Kraft setzt. Auch ein Respawn von NPC Charakteren wurde hinzugef├╝gt , da es vorgekommen ist das Spieler diese t├Âten um Einsteigern die Chance auf Quests zu vermasseln. Auch das Gildenbeitritts Balancing-System wurde ├╝berarbeitet sowie der von Spielern selbst herbei gef├╝hrte Suizid mit 60 Sekunden Respawn-Zeit bestrafung. Insgesamt ist dieser Teilbereich des Jharkendar Serverprojektes sehr Spielenswert und bietet einiges an Abwechslung im Vergleich zu den klassischen Rollenspielservern.

Kommen wir nun zum Servertyp Nummer zwei. Dieser ist ein aus anderen, ├Ąhnlichen, Projekten bekannter Rollenspielserver. In diesem steht eher der interaktive Umgang der Spieler untereinander im Vordergrund als Schlachten und Duelle. Hierbei werden alle wichtigen Posten im Spiel von sogenannten Alpha Postenspieler ausgef├╝hrt. Das Handeln und Lernen von F├Ąhigkeiten machen die Spieler untereinander und auch die Story wird von diesen vorangebracht bzw erweitert.

Wo wir doch gleich bei der Story sind: Die Lore spielt einige Monate nachdem der namenlose Held den Schergen Raven zur Strecke gebracht hat. Das Banditenlager hat sich von diesem R├╝ckschlag erholt und buddelt unter neuer F├╝hrung ( Thorus ?? ) weiter nach Gold und Artefakten. Die Piraten sind weiterhin mit dem Entf├╝hren von B├╝rgern der Stadt Khorinis besch├Ąftigt, ob sie diese wieder an die Banditen als Sklaven verkaufen wei├č man nicht. Die Diener Adanos bilden die Mitte zwischen den beiden verfeindeten Lagern und studieren weiter die Geheimnisse der untergegangen Zivilisation ( Siehe Nacht des Raben Inhalt ). Als absolutes No-Go wird Einsteigern geraten das ihre Charaktere nicht durch das Portal nach Jharkendar gelangen. Offiziell wird von der Server Administration empfohlen das die Spielercharaktere nur ├╝ber einen vergessenen Bergpass ins Tal gelangen k├Ânnen oder durch den klassischen Weg von Piraten entf├╝hrt wurden. Selbstverst├Ąndlich d├╝rfen wir die Hintergrundgeschichte unseres Charakters selbst bestimmen.

Die Server-Regeln lassen uns dabei viel Freiraum zur Interpretation. Wobei anzumerken ist das wir keinen glorreichen Krieger, Paladin, Hexenmeister oder sehr erfahrenen Handwerker ausspielen d├╝rfen. Der Grund dazu ist recht einfach: Alles was uns als Einsteiger Vorteile oder Vorkenntnisse bringt die es im Spiel zu erlernen gilt sind aus Rollenspiel technischer Sicht verboten. Wie wir unseren Charakter ausspielen ist also einigen Regeln unterworfen.

Technisch bietet das Spiel einiges an Abwechslung im Bezug zur bekannten Jharkendar Welt. Es gibt einige neue Monster und die KI wird diesbez├╝glich serverseitig besser berechnet und wurde in einigen Aspekten im Bezug auf das Online Erlebnis verbessert. Auch zahlreiche neue Gegenst├Ąnde wie Waffen, R├╝stungen und Items wurden in die Online Mod integriert. So gibt es ganze 20 neue R├╝stungen mit individuellen Werten. Auch wurde die GUI ├╝berarbeitet und besser an das Online Gameplay angepasst. Das Charakter- und Accountsystem wurde im Bezug zu ├Ąhnlichen Projekten komplett ├╝berarbeitet und ├╝bersichtlicher gemacht. Der Tag- und Nachtwechsel funktioniert nun Serverseitig fl├╝ssiger und wurde mit einem synchronisierten Regen erweitert. Insgesamt l├Ąsst sich das Projekt sehr gut beurteilen. Es wurden einige Dinge anders gemacht als bei den anderen Online-Projekten. Auch das Jharkendar Seeting wei├č zu ├╝berzeugen, bietet es mit den Piraten, Banditen und Wassermagiern doch einen sehr spannenden Inhalt.

Um Jharkendar Online spielen zu k├Ânnen, besucht die Offizielle Spielanleitung! Viel Spa├č!

 

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Bewertung: 5.0/5 (6)
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Texturen-Mod f├╝r Dark Project (Thief Gold) erschienen!

Malte am 14.Dezember 2013 um 10:12:07

Texturen_Mod_Thief_Dark_Project_01
Nach langj├Ąhriger Entwicklungszeit steht die Mod „Thief Gold HD Texture“ von Bentraxx Productions f├╝r Dark Project: Der Meisterdieb zum Download bereit und zeigt bra┬şvou┬şr├Âs, was noch in der alten Dark-Engine steckt: Neben sch├Ąrferen und h├Âher aufgel├Âsten Texturen finden auch neue Wasser-, Nebel- und Feuer-Effekte ihren Weg ins Spiel, die ganz auf der h├Âhe der Zeit sind, sowie eine runderneuerte Vegetation. Seitdem Release sind nunmehr f├╝nf Tage vergangen und die Mod steht bereits auf Platz 63 von 20657 der beliebtesten Mods mit einer Wertung von 99% (Quelle: moddb.com)

Ihr k├Ânnt nicht l├Ąnger warten? Wir auch nicht, doch zun├Ąchst m├╝ssen ├╝ber 3 Gb an Dateien durch Eure Internetleitung geschleust werden. Downloadlinks sowie weitere Installationsanweisungen gibt’s hier auf moddb.com. Viel Spa├č!

Thief Gold HD Texture Mod

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Bewertung: 4.8/5 (4)
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Dark Project: Der Meisterdieb bekommt einen neuen Anstrich!

Malte am 23.M├Ąrz 2013 um 12:03:52

1998 hat das grandiose Dark Project: Der Meisterdieb (engl.: Thief: The Dark Project) erfolgreich das Stealth-Genre etabliert. Auch nach 14 Jahren ist der nunmehr grafisch sehr gealterte Titel durch sein Gameplay spielenswert und begeistert vornehmlich Fans von Spielen wie Splinter Cell, Deus Ex o. Metal Gear Solid – jene, in denen Ballerorgien nicht zu einem befriedigenden Ergebnis f├╝hren, denn die meisten Spieler dieser Titel stellen sich ihr eigenes Ziel: Die Mission mit wenigen bis keinen Gewaltakten zu meistern. Stealth-Spiele sagen dem Spieler fr├╝h „Hey, du kannst hier (fast) alles l├Âsen ohne deinem Feind auch nur ein H├Ąrchen zu kr├╝mmen!“ und genau dies macht f├╝r viele den Reiz aus.

Thief_Gold_Screenshot

Der Modder Bentraxx entwickelt derzeit f├╝r Thief: The Dark Project Gold einen umfangreichen HD Texture Patch und verpasst dem Dieben einen g├Ąnzlich neuen Anstrich. Neben aufwending editierten und neu erstellten Texturen mit einer h├Âheren Aufl├Âsung f├╝r Objekte und Menschen sollen auch „HD“ Wasser- und Nebel-Mods den Zahn der Zeit l├Âsen. Die Mod erscheint voraussichtlich im Mai 2013. Bis dahin werdet Ihr auf der Modding-Seite mit Informationen versorgt. Folgendes Video zeigt den derzeitigen Stand:

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Bewertung: 5.0/5 (6)

„Restored Content Mod“ f├╝r Star Wars KotOR 2

Malte am 5.November 2012 um 12:11:00

Engagierte, wahre Fans k├Ânnen sich auch nach ├╝ber 7 Jahren nicht von ihrem Rollenspiel-Epos trennen: Der Restored Content Mod von The Sith Lords f├╝r Star Wars: Knights of the Old Republic 2 schaltet Inhalte frei, die LucasArts bis zum Release von KotOR 2 aus Zeitgr├╝nden nicht mehr implementieren konnte. Die Handlung wird dadurch um zahlreiche Dialoge und Nebenquests erweitert – ein Sahneh├Ąubchen f├╝r die ohnehin grandiose Story. Alle Dialoge sind professionell vertont (Deutsch\Englisch), da der Restored Content Mod nur die vorhandenen, eigentlich fertiggestellten Spieldateien ausgr├Ąbt und ins Spiel packt. Des Weiteren werden einige Bugs beseitigt, was dem Ganzen den letzten Feinschliff verpasst.

Die gro├čartige Mod gibt’s hier zum Download.

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