The Second Guest: Test, Review

Lord Charles Augustus Averton ist verstorben und sein Anwalt Herr Pendergast bittet Mr. Ice nach Grace Castle, auf die Insel Averton Island, zur Testamentsverlesung zu kommen. Doch woher kennt Lord Averton Herr Ice und was steht in dem Testament? Der Beginn eines packenden Kriminalabenteuers. The Second Guest ist ein Point & Click Adventure von Headup … weiter

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The Second Guest: Test, Review

Dominik am 4.MĂ€rz 2013 um 10:03:07

Lord Charles Augustus Averton ist verstorben und sein Anwalt Herr Pendergast bittet Mr. Ice nach Grace Castle, auf die Insel Averton Island, zur Testamentsverlesung zu kommen. Doch woher kennt Lord Averton Herr Ice und was steht in dem Testament? Der Beginn eines packenden Kriminalabenteuers.

The Second Guest ist ein Point & Click Adventure von Headup Games um den Krimi des verstorbenen Lord Avertone und der Geschichte seines Ablebens.

 

 

 

Zu Beginn erhĂ€lt Jack Ice ein Schreiben eines fremden Anwalts. Er bittet ihn zur Testamentseröffnung des Lord Averton auf eine Insel namens Averton Island zu kommen, da Lord Averton Jack darin “großzĂŒgig bedacht“ hat und ihm ein Brief ausgehĂ€ndigt werden soll. Obwohl Mr. Ice weder Lord Averton noch Herrn Pendergast kennt macht er sich auf die Reise nach Grave Castle. Auf der Insel angekommen stellt sich nicht nur heraus, dass auch Herr Pendergast ermordet wurde, sondern der Mörder es auch auf Mr. Ice abgesehen hat. Doch warum wird Mr. Ice im Testament berĂŒcksichtigt und wer versucht ihn zu ermorden? Fragen ĂŒber Fragen, die Mr. Ice klĂ€ren muss, was ihm auch den Griff auf eine Flasche des GetrĂ€nkewagens im Salon verwehrt. Im Haus und auf dem Rest der Insel können verschiedenste Charaktere getroffen werden, die meist einem bestimmten Klischee entsprechen. Der alte SeebĂ€r an der Anlegestelle oder die gutmĂŒtige und krĂ€ftig gebaute Köchin sind nur zwei Beispiele. SĂ€mtliche Orte wie auch die verschiedenen Charaktere sind im hochauflösenden Comicstil gezeichnet und werden durch professionelle Synchronstimmen vertont.

Der alte SeebĂ€r hat einen viel raueren und legereren Sprachstil als zum Beispiel der Buttler, der sich sehr gewĂ€hlt und wie zu erwarten war höfflicher auszudrĂŒcken weiß. Dies macht die Aussagen und die Geschichte aber noch authentischer und glaubhafter. Die gesamte AtmosphĂ€re incl. der Hintergrundmusik ist dĂŒster gehalten und könnte original aus einem Samstagabend Krimi stammen. Genauso wie das gesamte Setting in einem alten Schloss mit den vielen GemĂ€lden und RĂ€umen.  Genauso wie die Charaktere, die sehr unterschiedlich sind und Jack mit ihren Aussagen verschiedene, teils hilfreiche Hinweise, geben und Jack mit persönlichen Geschichten ĂŒber einander helfen andere Charaktere besser kennen zu lernen. Die RĂ€tsel, die das wichtigste bei einem Point and Klick Adventure darstellen, sind authentisch und werden im weiteren Spielverlauf auch schwerer. ZusĂ€tzlich wird auch die Karte erforscht um an neue Ort gelangen zu können.

Um dabei lange Laufwege auf der Insel zu vermeiden, wurde eine Karte neben dem Inventar beigelegt, die es ermöglicht automatisch an den gewĂŒnschten Ort zu reisen, sobald dieser entdeckt wurde. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedĂŒrftig da das Kontextmenu, in dem ausgewĂ€hlt werden kann, ob man mit einem Objekt sprechen, es benutzen oder es nur ansehen möchte, erst nach lĂ€ngerem Druck auf die linke Maustaste geöffnet wird. Dies irritiert jedoch nur kurzzeitlich.

Fazit:

The Second Guest ist an alle gerichtet, welche gern Krimis lesen und denen, die gern RĂ€tsel lösen. Es bietet jedem, der es spielt, eine authentische Geschichte gemischt mit lustigen SprĂŒchen und Dialogen der liebevoll gestalteten Charakteren. The Second Guest sollte in keiner Spielesammlung fehlen.

8 /10

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Bewertung: 5.0/5 (5)