Victoria 2: Speicherstand mit Siam im Jahr 1877

Ich habe neulich eine neue Runde Victoria 2 Heart of Darkness mit der Nation Siam gespielt.Dieses Land hatte ich noch nie ausprobiert und nun war mal die Gelegenheit da es zu versuchen.Siam ist vollst√§ndig verwestlicht und hat auch schon eine Eisenbahn in der Provinz um Bangkok.Johore wurde als erstes erobert.Ich habe mir diesen kleinen Cheat … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur Verf√ľgung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der √ľberwiegend von den … weiter

Victoria 2 ‚Äď Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europ√§ischen M√§chte.F√ľr uns nat√ľrlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer Gr√∂√üe erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt m√ľssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen F√ľrstent√ľmer spielen die es schaffen … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gr√ľnden

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst m√∂glichem Wege Skandinavien gr√ľnden k√∂nnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Gro√üm√§chte beansprucht. Skandinavien d√ľrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeurop√§ischen Staaten einschlie√ülich D√§nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, n√§mlich Schweden und … weiter

Victoria 2 Tutorial: Wir gr√ľnden Gro√üdeutschland!

In diesem Artikel zeige ich allen Spielern wie Ihr in Victoria 2 schnellst m√∂glich das gro√üdeutsche Reich gr√ľnden k√∂nnt. Gro√üdeutschland was ist das? Nun es war ab dem 19. Jahrhundert die Vorstellung eines vereinigten deutschen Nationalstaats, der auch √Ėsterreich einschlie√üen sollte. Dieser historische Plan der in der Realit√§t gnadenlos scheiterte kann in dem Computerspiel Victoria … weiter

Victoria 2: Test, Review

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron pr√§sentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. √úber das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen … weiter

Europa Universalis 3: Testbericht, Review

Hersteller: Paradox Interactive Release:¬† 25. M√§rz 2011 Produktionsjahr:¬† Unbekannt Platformen: Pc (Windows) Genre: Strategiespiel Basierte Engine: Clausewitz Engine Die Hearts of Iron Macher sind bekannt, die besten Strategiespiele bezogen auf die Geschichte der Erde herauszubringen. Eines davon ist die neu aufgelegte Chronik von Europa Universalis III. Damit bietet sich die M√∂glichkeit in den Epochen zwischen … weiter

R√ľckblick: Europa Universalis (PC)

In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millitärisch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Großmacht bzw. Weltmacht zu erreichen.

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Victoria 2: Speicherstand mit Siam im Jahr 1877

Dominik am 19.Februar 2019 um 21:02:09

Ich habe neulich eine neue Runde Victoria 2 Heart of Darkness mit der Nation Siam gespielt.Dieses Land hatte ich noch nie ausprobiert und nun war mal die Gelegenheit da es zu versuchen.Siam ist vollst√§ndig verwestlicht und hat auch schon eine Eisenbahn in der Provinz um Bangkok.Johore wurde als erstes erobert.Ich habe mir diesen kleinen Cheat erlaubt um an m√∂glichst viel Gold Ressourcen zu gelangen.Ansonsten habe ich darauf geachtet etwas Prestige aufzubauen.Armee ist eher schwach entwickelt sowie das Bev√∂lkerungswachstum. Man kann beliebig expandieren,entweder Richtung Burma oder gegen den Vietnam.Infamie ist noch recht niedrig bei ungef√§hr 7 Schandepunkten. Mir fehlt noch grade die Fantasie wie man Siam zu einer Sekund√§rmacht machen k√∂nnte.Es fehlen einfach Reiter um die Nation zu pushen deswegen d√ľrfte der einzige Weg Prestige zu f√∂rdern wohl √ľber Eroberungen laufen.Am besten versuchen unter den Einfluss der Briten zu geraten um etwas Schutz vor den Niederlanden zu haben wobei ich viel in gute Beziehungen zu den Niederl√§ndern investiert habe um nicht Opfer von Gebietsanspr√ľchen zu werden. Ich w√ľnsche viel Erfolg beim weiter zocken.

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Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Dominik am 25.Januar 2019 um 13:01:23

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur Verf√ľgung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der √ľberwiegend von den T√ľrken dominiert wird.Leider sieht es mit der technologischen Entwicklung ebenfalls sehr bitter aus.Wir befinden uns in dem Status einer frisch zivilisierten Nation bei der nicht einmal alle Grundtechnologien erforscht worden sind.Unser Plan ist es zun√§chst etwas Prestige aufzubauen und unseren nationalen Fokus auf das f√∂rdern von Soldaten einzurichten.Mit 202.000 Einwohnern sind wir zudem sehr begrenzt was das Rekrutieren von Soldaten anbelangt.Zus√§tzlich erschwert uns eine Alphabetisierung von 10 Prozent das Einstellen von B√ľrokraten, welche wir f√ľr die Verwaltung dringend ben√∂tigen.So wird unser erster Schritt das Erforschen der romantischen Kunst sein.Dies wird unser Prestige erh√∂hen und kann uns damit in den Rang einer Sekund√§rmacht bef√∂rdern.Um das Prestige zus√§tzlich zu steigern fingieren wir au√üerdem einen Eroberungskriegsgrund gegen das benachbarte serbische K√∂nigreich Montenegro. Einen zweiten serbischen Staat dulden wir nicht und Montenegro ist wichtig um sp√§ter eventuell Jugoslawien gr√ľnden zu k√∂nnen.Da wir mit den Osmanen anfangs sehr gute Beziehungen pflegen bitten wir sie auch gleich um milit√§rischen Zugang um den kleinen Nachbarstaat √ľberfallen zu k√∂nnen.Bis der Krieg ausgerufen werden kann haben wir bereits auch schon die Romantik erforscht und es kann mit der Eroberung Montenegros beginnen.Widerstand haben wir bei diesem kleinen Land nicht zu erwarten wodurch unsere Armee schnell voran kommen wird.Neben der Belagerung erforschen wir zudem die Eisenbahn Technologie. Wir m√∂chten den Grundstein einer sp√§teren Industrialisierung legen die zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine gro√üe Rolle spielen wird.

Nachdem wir Montenegro uns einverleibt haben und erste Schienen verlegt haben m√ľssen wir unsere Versorgung erh√∂hen indem wir die grundlegende Chemie und darauf die Medizin erforschen.Durch letzteres verbessern wir neben unseren Truppen auch das Wachstum unserer Bev√∂lkerung ein wenig.Da wir nun keine kleinen Gegner mehr haben die wir zur Eroberung nutzen k√∂nnen m√ľssen wir unsere Kernprovinzen von dem Osmanen zur√ľck fordern.Doch dieser ist eine Gro√ümacht und uns in der Schlagkraft der Armeen weit √ľberlegen.Es gibt nur eine M√∂glichkeit gegen den T√ľrken an zu kommen, wir m√ľssen uns mit dem russischen Zar verb√ľnden.Deswegen lautet unsere oberste Devise so viel in die Beziehungen mit Russland zu investieren wie m√∂glich.Wir m√∂chten zudem Russland als unsere Schutzmacht haben und lassen uns von diesen beeinflussen.Schnell steht ein B√ľndnis mit dem Zar.Es ist an der Zeit Bosnien aus den Klauen der Osmanen zu befreien.Also erkl√§ren wir den osmanischen Reich den Krieg.Russland zieht mit und √ľberrennt die t√ľrkischen Satellitenstaaten Moldawien sowie die Walachei. Wir mobilisieren ebenfalls unsere Streitkr√§fte und konzentrieren uns zun√§chst auf die Verteidigung Belgrads.Die Russen √ľberfallen nun den Balkan und wir erobern mit diesen das bosnische Herzegowina.Der Sieg ist gesichert und wir √ľbernehmen die Kontrolle √ľber Bosnien.Dies katapultiert den Osmanen in den Rang einer Sekund√§rmacht w√§hrend wir ordentlich Prestige einsammeln.Unser n√§chster Schritt wird es sein den S√ľden Serbiens von den T√ľrken zu befreien. Wir setzen weiterhin auf unsere russischen Verb√ľndeten ohne die wir schnell verlieren w√ľrden.Um uns die Zeit zu vertreiben bis die Waffenruhe wieder endet investieren wir in Wirtschaft Forschungen wie der Marktwirtschaft was unsere Produktion um 10 Prozentpunkte steigert.Die ehemaligen Fabriken des Osmanen in Sarajevo er√∂ffnen wir wieder und bauen rund um diese Provinz ein Eisenbahnnetzwerk aus.

Die Zeit der Waffenruhe ist vor√ľber und es ist an der Zeit von uns den S√ľden unseres Staates zur√ľck zu fordern.Russland steht treu an unserer Seite und wir greifen die geschw√§chten Osmanen an.Auch deren B√ľndnis mit der Weltmacht Gro√übritannien kann ihnen nicht helfen.Die zahlenm√§√üig gr√∂√üeren russischen Landstreitkr√§fte sowie unsere kleine Armee fegen durch den Balkan.Schnell haben wir auch dieses Ziel erreicht und der Rohstoff-sowie Bev√∂lkerungsreiche S√ľden ger√§t unter unserer Kontrolle.Um die Leistung unserer neuen Fabriken zu erh√∂hen forschen wir den dementsprechenden Reiter im Industriebaum.Dieser Sieg katapultiert uns auch gleich in den Rang einer Mittelmacht was unsere Forschungseffizienz deutlich steigert. Es gilt nun die √ľbrig gebliebenen Provinzen rund um Montenegro einzunehmen um auch einen Zugang zum Mittelmeer zu erhalten.Diese serbischen Provinzen z√§hlen zwar nicht zu unseren Kerngebieten sind aber f√ľr die Gr√ľndung Jugoslawiens von entscheidender Bedeutung.Da unser russischer Partner aber diesen ungerechtfertigten Kriegsgrund nicht unterst√ľtzen wird greifen wir auf einen kleinen Trick zur√ľck und erkl√§ren den Osmanen erneut den Krieg mit der Forderung Nordmazedonien zu erobern.Diese Provinz geh√∂rt zu unseren Kerngebieten. Der Krieg verl√§uft auch hier zu unseren Gunsten und wir f√ľgen ein zus√§tzliches Kriegsziel mit der Eroberung der Provinzen um Montenegro hinzu.Wieder einmal kann der Brite dem Osmanen zu Land nicht helfen und wir vergr√∂√üern unseren Staat und steigen damit auch in der Rangliste der Mittelm√§chte weiter nach Oben.

Wir haben nun alle Kerngebiete die uns geh√∂ren innerhalb des osmanischen Reiches zur√ľck erobert.Nun steht uns ein Kampf mit den Habsburgern ins Haus.√Ėsterreich ist aber eine ganz andere Nummer als die Osmanen.Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.Russland Armee sieht in einem direkten Duell mit den Habsburgern ziemlich alt aus.Deswegen warten wir ab bis es zu einem Krieg der √Ėsterreicher mit dem norddeutschen Bund kommt.W√§hrend die Spieljahre so dahin pl√§tschern stehen unserem Serbien politische Reformen an. Unser Oberhaus ist zunehmend liberal geworden und das Volk fordert Reformen.Die geben wir Ihnen auch indem wir die totale Pressefreiheit und ein Wahlrecht f√ľr Landbesitzer einf√ľhren.Durch die Pressefreiheit verbessert sich auch unsere immer noch sehr schlechte Alphabetisierung au√üerdem auch das politische Bewusstsein.Eine Absolute Monarchie m√∂chten wir auf Dauer nicht sein da Reformen positiv unser Bev√∂lkerungswachstum beeinflussen.Zus√§tzlich erforschen wir den Milit√§rstammbaum und r√ľsten unsere ebenfalls sehr schwache Armee mit neuen Ger√§tschaften und Technologien aus.Wir behalten die Diplomatie √Ėsterreichs im Auge und die Zeit ist reif uns die Provinz Slawonien zur√ľck zu holen.Durch den Krieg mit den Norddeutschen sind die Armeen Habsburgs geschw√§cht.Russland kann uns nun unterst√ľtzen ohne das wir die Angst haben m√ľssen das die √Ėsterreicher die Oberhand gewinnen werden.Wie in den Kriegen davor auch spielt unsere Armee bei der Eroberung eine kleinere Rolle.Wir schaffen es zusammen mit den Russen die Habsburger in die Knie zu zwingen und sichern unsere Kernprovinz Slawonien.Das dadurch gewonnene Prestige zwingt √Ėsterreich in den Rang einer Sekund√§rmacht und macht uns auf den vorderen Pl√§tzen der Mittelm√§chte einen Stammplatz.Damit haben wir unser Ziel erreicht Serbien wieder zu alter Gr√∂√üe zu verhelfen.

Mein Fazit:

Was gibt es jetzt noch zu tun in diesem Speicherstand? Nun Serbien ist jetzt deutlich st√§rker und gr√∂√üer als zu Spielbeginn.Die n√§chste Herausforderung w√§re es den Staat Jugoslawien zu gr√ľnden.Dazu braucht ihr die Provinzen rund um Kroatien die immer noch Eigentum der √Ėsterreicher sind.Ich empfehle eine defensive Vorgehensweise da die Osmanen sowie die √Ėsterreicher immer noch einen Anspruch auf die eroberten Provinzen besitzen.Denn wird die KI auch versuchen durchzusetzen.Verb√ľndet seid Ihr mit Russland sowie Rum√§nien.Das B√ľndnis mit Russland ist sehr wichtig um als serbischer Staat bestehen zu k√∂nnen.Rechnet also immer wieder mit Kriegserkl√§rungen seitens der Habsburger und der Osmanen.Vielleicht findet sich ja auch eine andere st√§rkere Gro√ümacht als Russland die euch R√ľckendeckung geben kann.Weiter stehen politische und soziale Reformen an die genutzt werden sollten um das Wachstum weiter voran zu treiben.Die Armee befindet sich in einem besseren Zustand als in den Spieljahren zuvor. Trotzdem ist ein Alleingang Selbstmord lieber auf einen starken Verb√ľndeten setzen.Ich w√ľnsche viel Spa√ü beim weiter zocken vielleicht schafft ja einer von euch es doch noch Jugoslawien zu gr√ľnden.


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Victoria 2 ‚Äď Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Dominik am 28.Dezember 2018 um 15:12:53


Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europ√§ischen M√§chte.F√ľr uns nat√ľrlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer Gr√∂√üe erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt m√ľssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen F√ľrstent√ľmer spielen die es schaffen k√∂nnen in den Rang einer Gro√ümacht aufsteigen zu k√∂nnen.Da bieten sich im S√ľden das Zwillingsreich Sizilien Neapel oder das norditalienische Sardinen Piemont an.Aufgrund schlechterer Lage und zu wenig Reiter die das Prestige erh√∂hen entscheiden wir uns gegen Neapel und f√ľr Piemont und starten auch gleich schon mal ins Spiel.Sardinien Piemont hat im Vergleich zum s√ľdlichen Neapel eine kleinere Bev√∂lkerung was aufgrund weniger Provinzen zur√ľck zu f√ľhren ist.Denn die Bev√∂lkerungsdichte ist auch in unseren L√§ndereien sehr hoch.Daf√ľr haben wir eine sehr geringe Alphabetisierung von gerade einmal knappen 35 Prozent.Dadurch stehen uns weniger Fachkr√§fte f√ľr Fabriken zur Verf√ľgung.Wobei ich bei diesem Thema gestehen muss das Sardinien Piemont kaum n√ľtzliche Ressourcen verf√ľgt.Der Gro√üteil ist Landwirtschaft mit ein paar wenigen Ausnahmen wie dem Kohlevorkommen im franz√∂sischen Bereich unseres Landes.Lediglich auf der Insel Sardinien f√∂rdern wie Schwefel und sp√§ter sogar Edelmetalle was unsere Staatskasse ein wenig f√ľllen wird.Doch zun√§chst konzentrieren wir uns darauf von unserem Status einer kleinen Mittelmacht in den Rang der Big Player aufzusteigen was angesichts unserer verf√ľgbaren Mittel nicht so einfach sein wird.Deswegen setze ich erst auf Prestige Zuwachs und dem Aufbau einer starken Armee.Um dieses Ziel zu erreichen forschen wir zu erst die Romantik im Kulturbaum was bei einem Milit√§risch-Industriellen Komplex etwas langsamer geht.Ich verzichte bewusst darauf die Ausrichtung unserer Staatsdoktrin zu √§ndern.Industrie und Armee pushen wir sp√§ter.Die Flotte erweitern wir auch um ein paar Klipper.Ich m√∂chte unbedingt eine afrikanische Kolonie haben deren Ressourcen wir pl√ľndern k√∂nnen um unsere Wirtschaft und vor allem die Steuern nachhaltig verbessern zu k√∂nnen.Ich tendiere zwischen √Ąthiopien und dem Sultanat Sokoto. Beide L√§nder haben Provinzen mit hoher Bev√∂lkerung und guten G√ľtern.Aufgrund unseres Mangels an Kohle entscheide ich mich f√ľr Sokoto da die ausreichend Kohle besitzen damit wir unsere frisch gebaute Betonfabrik beliefern k√∂nnen.Mit unseren modernen Infanterie Truppen sind wir den Freisch√§rlern des Sultans weit √ľberlegen. Und so erobern wir nacheinander √ľber mehrere Jahre verteilt das ganze Land wodurch unser Prestige ordentlich steigt.


Es kommt die Zeit da wir uns nicht mehr mit primitiven K√∂nigreichen zufrieden geben.Durch die Eroberung von Sokoto haben wir ausreichend Ressourcen um Fabriken besser unterhalten zu k√∂nnen aber wir m√ľssen nach vorne schauen und unser Ziel Italien zu vereinigen verwirklichen.Dazu m√ľssen wir zun√§chst den Norden zusammen f√ľhren.Dieses Ziel wird uns auch einiges an Prestige einbringen.Um den Reiter starten zu k√∂nnen brauchen wir die Lombardei von √Ėsterreich.Ein Gegner der uns in allen Mitteln weit √ľberlegen ist.Doch zum Gl√ľck befinden wir uns in der Einflusssph√§re von Frankreich.Napoleon III wird uns bei diesem gr√∂√üeren Krieg beistehen weshalb wir auch gleich einen Kriegsgrund gegen √Ėsterreich fingieren werden.Unser Ziel sind die Provinzen um Mailand kurz gefasst die Lombardei. Unsere Armee wird hierbei nicht die Hauptlast tragen. Wir sind vielmehr die Unterst√ľtzung f√ľr die franz√∂sischen Truppen.Gleich nach Kriegsbeginn fallen wir gemeinsam mit franz√∂sischen Streitkr√§ften in Mailand ein.Die √Ėsterreichische KI und seine Verb√ľndeten reiben unsere Armee allerdings richtig auf wodurch wir fast alle Soldaten verlieren.Die √Ėsterreicher marschieren nun in unser Gebiet und belagern unsere St√§dte.Da der Franzose jetzt allerdings Truppen zu uns entsendet mache ich mir wenig Sorgen und versuche noch einzeln Regimenter zu rekrutieren was mir aber gr√∂√ütenteils misslingt da die belagernden √Ėsterreicher sofort alle frisch rekrutierten Truppen zerschlagen.Letztendlich schafft es aber,wie vorhergesehen ,der Franzose die √Ėsterreicher in mehreren Schachten zu besiegen was f√ľr uns die Kontrolle der Lombardei erm√∂glicht. Nach Friedensschluss k√∂nnen wir den Reiter Cavours Diplomatie √∂ffnen was unser Prestige derma√üen erh√∂ht das wir in den Rang einer Gro√ümacht aufsteigen.



Jetzt beginnt das selbe Spiel mit welchen man als Preu√üen Spieler ebenso konfrontiert ist. Wir m√ľssen alle anderen italienischen Staaten in unsere Einflusssph√§re aufnehmen um eben das K√∂nigreich Italien gr√ľnden zu k√∂nnen.Wir verzichten hierbei auf das diplomatische Aufsplittern auf alle italienischen Staaten.Vielmehr stecken wir alle diplomatischen Punkte in einen Staat und sichern uns so nacheinander die Kontrolle.W√§hrend wir das Staat um Staat machen m√ľssen wir stetig darauf achten das wir nicht den Einfluss unsere neuen Partner verlieren.So werfen wir die Botschafter Frankreichs oder den der √Ėsterreicher aus den Botschaften von Parma,Lucca,Modena oder der Toskana.Wir haben es fast geschafft nur noch der Vatikan und Sizilien Neapel sind nicht unter unserem Teppich.Den Vatikan beeinflussen wir als letztes was zu einem Wettlauf mit Frankreich wird da die den Kirchenstaat in ihrem Einfluss haben.Zu guter Letzt habe ich es nur geschafft weil Frankreich in einen Krieg geraten ist und die KI dadurch wohl vergessen hat meine Berater und Botschafter aus Rom zu schmei√üen.Alle italienischen Staaten sind nun unter unserer Kontrolle und wir errichten nun voller Stolz das K√∂nigreich Italien.Italien hat enormes Potential im Rangsystem der Gro√üm√§chte weiter oben mit zu spielen.In diesem Spielstand befindet sich das Land auf dem sechsten Platz unter den gro√üen Nationen.Diesen k√∂nnt Ihr auf schnellen Wege verlassen und die Stufen weiter h√∂her erklimmen.Es gibt noch viele italienische Provinzen die in der Hand der √Ėsterreicher liegen.Venedig und die Adria K√ľste samt Kroatien sind Kernprovinzen die es zu erobern gilt.Ich w√ľnsche euch viel Spa√ü mit dem kleinen Stiefel es gibt noch einiges zu erreichen das Vorspiel wurde lediglich schon erledigt.


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Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gr√ľnden

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst m√∂glichem Wege Skandinavien gr√ľnden k√∂nnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Gro√üm√§chte beansprucht. Skandinavien d√ľrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeurop√§ischen Staaten einschlie√ülich D√§nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, n√§mlich Schweden und die D√§nen. Um Skandinavien formen zu k√∂nnen m√ľssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Gro√ümacht sein und das jeweilige andere Land in der Einflusssph√§re besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine Sekund√§rmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gef√§cherten W√§hlerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht f√ľr uns das F√∂rdern von Facharbeitern und Angestellten √ľberfl√ľssig. Um jedoch Skandinavien gr√ľnden zu k√∂nnen m√ľssen wir so schnell wie m√∂glich eine Gro√ümacht werden. Daf√ľr haben wir als Sekund√§rmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht gr√∂√üte Gro√ümacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Gro√ümacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verh√§ltnism√§√üige kleine Bev√∂lkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine milit√§rische starke Nation aufzubauen. Wir setzen daf√ľr unsere beiden verf√ľgbaren Fokuspunkte in den bev√∂lkerungsreichsten Provinzen auf ‚ÄěSoldaten f√∂rdern‚Äú. Nun w√§re es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus k√∂nnen wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen m√ľssen wir daf√ľr sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln k√∂nnen. Daf√ľr wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten m√ľssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle f√ľr Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verf√ľgbare Flotte l√∂sen wir schweren Herzens auf. Landstreitkr√§fte geben mehr milit√§rische punkte und wir sparen unn√∂tige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und K√ľrassiere sollten mit drin sein, der Feldaufkl√§rung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den D√§nen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt f√ľr ‚ÄěBeziehungen verbessern‚Äú ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere n√§chste Forschung der St√§rkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den ‚ÄěVorderlader‚Äú erforschen. Damit k√∂nnen wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin f√ľr eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen k√∂nnten lieber alles auf Prestige und Milit√§r setzen, wir wollen schnell eine Gro√ümacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial S√§gewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. F√ľr beide drei hat unser Land die n√∂tigen Ressourcen. Nat√ľrlich l√§sst das Zeitalter der Liberalit√§t auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr B√ľrgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und m√ľssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bev√∂lkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen m√ľssen setzen wir als Reform die ‚ÄěStaatspresse‚Äú auf ‚ÄěPressezensur‚Äú. Mit dieser Reform erh√∂hen wir den Alphabetisierung Anteil und das √∂ffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich w√ľrde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es m√∂glich eine etwas freiere Presse zu genie√üen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen h√∂heren Angriffswert und die Pioniere k√∂nnen ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Gro√ümacht. Jetzt m√ľssen wir D√§nemark so sehr beeinflussen das sie in unsere Einflusssph√§re gelangen und wir Skandinavien gr√ľnden k√∂nnen. Daf√ľr brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf ‚ÄěMarktstruktur‚Äú erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zus√§tzlich mehr diplomatische Punkte. Unser gro√üer Konkurrent um die Gunst D√§nemarks ist das deutsche Preu√üen. Die Preu√üen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir k√∂nnen doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu D√§nemark investieren. Nach der ‚ÄěMarktstruktur‚Äú wird es jetzt aber h√∂chste Zeit f√ľr ‚ÄěMedizin‚Äú. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bev√∂lkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen m√∂chten wir noch etwas die Armee st√§rken und erforschen deshalb den Reiter ‚ÄěBerufsoffiziere‚Äú. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preu√üen um D√§nemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu gr√ľnden.

Ohne einen gro√üen europ√§ischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle Nordeurop√§ischen L√§nder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch √ľberlassen. Dank der d√§nischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein f√ľr ein sp√§teres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner f√ľr euch werden wohl die deutschen, allen voran Preu√üen, und das russische Zarenreich sein. Russland h√§lt nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu sp√§teren Konflikten f√ľhren kann. Die Preu√üen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu gr√ľnden Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den d√§nischen Truppen und den Forschungen m√ľsstet ihr Milit√§risch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu k√∂nnen. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen Umw√ľrfe sein die noch mehr W√§hlerrechte f√ľr eure B√ľrger von euch fordern werden. Viel Spa√ü beim weiterspielen !

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Victoria 2 Tutorial: Wir gr√ľnden Gro√üdeutschland!

Dominik am 19.Oktober 2017 um 12:10:13

In diesem Artikel zeige ich allen Spielern wie Ihr in Victoria 2 schnellst m√∂glich das gro√üdeutsche Reich gr√ľnden k√∂nnt. Gro√üdeutschland was ist das? Nun es war ab dem 19. Jahrhundert die Vorstellung eines vereinigten deutschen Nationalstaats, der auch √Ėsterreich einschlie√üen sollte. Dieser historische Plan der in der Realit√§t gnadenlos scheiterte kann in dem Computerspiel Victoria 2 mit etwas politischen Geschick mit dem Staat Preu√üen umgesetzt werden . Preu√üen ist in dem Spiel die viertgr√∂√üte Gro√ümacht und ein milit√§risches Schwergewicht. Sicher mit nur 3,57millionen Einwohnern ist es kein Gro√üstaat wie Frankreich, das russische Zarenreich oder eben das Habsburgerische √Ėsterreich. Was also sind die Vorteile die wir mit dieser eher kleinen Gro√ümacht nutzen k√∂nnen ? Nun zuerst haben wir den Forschungsbaum ‚ÄěBerufsoffiziere‚Äú gleich zu Spielbeginn freigeschaltet. Mit dieser Option ist die Moral unserer Truppen erst einmal um einiges h√∂her als die der Nachbarreiche, das m√ľssen wir so schnell wie m√∂glich ausnutzen. So bauen wir zuerst neue Truppen 3 Artillerie und 7 Infanterie Regimenter die restlichen verf√ľgbaren Soldaten am besten in Dragoner und K√ľrassiere investieren. Die beiden letzten Einheiten sind wichtig f√ľr die Aufkl√§rung im Feld die wir bitter ben√∂tigen werden. Doch bevor das gro√üe Schlachten beginnt schauen wir zun√§chst auf unsere politische und wirtschaftliche Situation. Politisch haben wir au√üer den S√ľddeutschen Staaten Baden, W√ľrttemberg und Bayern alle anderen kleindeutschen L√§nder au√üer Sachsen, Holstein und Hannover in unserer Einflusssph√§re. Das ist schon mal sehr gut da wir mit diesen L√§ndern sehr schnell Milit√§rb√ľndnisse eingehen k√∂nnen. Ihre milit√§rische St√§rke entspricht zwar bei weiten nicht der unseres reiches Preu√üen doch sind sie sehr n√ľtzliche Verb√ľndete. Unser erstes Ziel sollte es sein den Norddeutschen Bund zu gr√ľnden. Dies wird eine wichtige Vorstufe sein um letztendlich das Gro√üdeutsche Reich gr√ľnden zu k√∂nnen. Dazu m√ľssen wir die Staaten Hannover, Sachsen und Holstein in unsere Einflusssph√§re aufnehmen. Zus√§tzlich ben√∂tigen wir Flensburg von D√§nemark. Da Holstein ein Vasall von letztem ist, d√ľrfte unser erster milit√§rischer Schlag gegen D√§nemark gerichtet sein. Da die d√§nische Flotte der unseren √ľberlegen ist gehen wir ein Milit√§rb√ľndnis mit der gro√üen Seenation Gro√übritannien ein. Schnell noch das Kriegsziel Marionettenstaat entlassen gegen D√§nemark richten und die Kriegsvorbereitungen k√∂nnen beginnen. Um zus√§tzlich unsere zu diesem Zeitpunkt sowieso schon starke Armee aufzur√ľsten erforschen wir im Industrie Stammbaum die Option Medizin um unsere Truppen die Eigenschaften ‚ÄěHeeresverlustquote reduzieren‚Äú und ‚ÄěMilit√§rkrankenh√§user‚Äú hinzu zu f√ľgen. Au√üerdem sorgt das zus√§tzliche Bev√∂lkerungswachstum f√ľr mehr B√ľrger.

Es ist endlich soweit. Der Kriegsgrund gegen D√§nemark ist abgelaufen: Es ist an der Zeit den Krieg zu erkl√§ren. Wir mobilisieren zus√§tzlich noch Reservetruppen um schnell mit einer gro√üen Armee in den K√ľstenstaat einzufallen. S√§mtliche kleindeutschen Verb√ľndeten folgen den Ruf zu den Waffen auch Gro√übritannien erkl√§rt den D√§nen den Krieg. Die englischen Schiffe spielen dabei eine Schl√ľsselrolle um die d√§nische Flotte zu vernichten und unseren preu√üischen Soldaten den √úbergang nach Kopenhagen zu gew√§hrleisten. Schnell sind wir in diesem ersten Krieg die Sieger. Die d√§nische Armee ist unserer deutsch- preu√üischen √úbermacht nicht gewachsen. Auch die mit den D√§nen verb√ľndeten Holsteiner werden schnell kapitulieren. Am Ende unsere ersten Kampagne haben wir Holstein aus den Klauen D√§nemarks befreit und Flensburg annektiert. Perfekt, doch die wahren Gefechte mit weitaus gr√∂√üeren und st√§rkeren Gegnern stehen uns noch bevor.

Jetzt starten wir einen Krieg gegen einen Feind der noch im vorherigen Kapitel unser Verb√ľndeter war. Gro√übritannien besitzt Hannover als Satellitenstaat und hat diesen in seiner Einflusssph√§re. Erst einmal m√ľssen wir unser B√ľndnis zu den Briten beenden und die politischen Beziehungen verschlechtern. Um den Norddeutschen Bund gr√ľnden zu k√∂nnen brauchen wir Hannover als freien Staat in unserem Einfluss. Aus diesem Grund machen wir einen ‚ÄěMarionettenstaat entlassen‚Äú Kriegsgrund gegen die Engl√§nder. W√§hrend dieser l√§uft erforschen wir in der Zwischenzeit die Technologie ‚ÄěVorderlader‚Äú. Mit neuen Gewehren und der verbesserten Moral + den Medizin Vorteilen d√ľrfte unsere Armee noch Leistungsf√§higer sein. Bei einem erneuten Blick auf die politische Landkarte ist uns dabei ein neuer entscheidender Vorteil zu gute gekommen. Die Briten haben sich nach dem Ende unseres B√ľndnisses die √Ėsterreicher als Verb√ľndete genommen. Im Grunde gar nicht so schlecht denn um Gro√üdeutschland gr√ľnden zu k√∂nnen brauchen wir auch √Ėsterreich in unserer Einflusssph√§re. Da √Ėsterreich aber eine Gro√ümacht ist m√ľssen wir daf√ľr sorgen das der Staat zu einer normalen Nation wird. Dies k√∂nnen wir nur dadurch erreichen indem wir das Land so lange besetzen bis seine Industrie so abschw√§cht das es aus der Liste der Gro√üm√§chte verschwindet. Das bedeutet f√ľr uns aber auch einen zwei fronten Krieg. Den Vorteil denn wir daraus ziehen m√ľssen ist Hannover schnell zu besetzen und dann eine Gegenoffensive gegen √Ėsterreich zu f√ľhren. Die Briten werden unsere Handelsrouten zur See blockieren und versuchen irgendwie an Land zu kommen. Sie k√∂nnen aber mit nur sehr wenigen Truppen landen weswegen wir die Engl√§nder erst einmal ignorieren und uns mehr auf den Landkrieg gegen Hannover und √Ėsterreich konzentrieren werden.Den Seekrieg werden wir ohnehin nicht gewinnen k√∂nnen. Der Kriegsgrund ist fertig und wir erkl√§ren Gro√übritannien den Krieg mit dem Ziel ‚ÄěHannover zu befreien‚Äú und die √Ėsterreicher aus ihrem Gro√ümachtstatus zu fegen. Bevor wir den Krieg erkl√§ren mobilisieren wir die Bev√∂lkerung. Die zus√§tzlichen Armeen dienen zur Abwehr gegen die zu erwartende √∂sterreichische Offensive. Unsere Berufstruppen √ľberfallen derweil Hannover. Der zuk√ľnftige Expo Staat ist schnell besiegt, uns standen nur 14 tausend Soldaten zur Gegenwehr. Jetzt gilt es schnell die hannoverischen Provinzen zu besetzen und unseren Reservisten gegen die √Ėsterreicher zu helfen. Denn gegen die Berufsarmee jener ziehen unsere bewaffneten Bauern den k√ľrzeren. So verlieren wir gro√üe Teile Schlesiens und m√ľssen darauf achten die von den √Ėsterreichern besetzten Provinzen mit unseren Reservisten zur√ľck zu erobern. Beim Eintreffen unsere preu√üischen Hauptarmee sehen die √∂sterreichischen Truppen alt aus. Die Computer KI welche die √Ėsterreicher steuert hat wohl nicht so viel in die Milit√§rtechnologie investiert wie wir. Selbstverst√§ndlich k√§mpfen auch unsere kleindeutschen Vasallen mit uns an der Front. Doch deren Hilfe f√§llt gegen die √Ėsterreicher gering aus. Wir brauchen Sie nun eher um die Provinzen des rie√üigen Reiches zu erobern. Doch der von mir weiter oben erw√§hnte eingriff der Briten ist gekommen. W√§hrend unser gesamtes Heer in √Ėsterreich k√§mpft landen englische Armeen an unseren K√ľsten. Es gilt nun die Armee aufzuspalten und etwa 2 Regimenter an die K√ľste zu entsenden. Die Engl√§nder m√∂gen die √ľberlegene Seemacht sein doch zu Land d√ľrfte die KI genau so wenig in seine Truppen investiert haben wie der √∂sterreichische Computerwurm. Und genau so ist es auch gekommen, unsere Abwehrtruppen k√∂nnen die britische Armee wieder auf ihre Schiffe jagen. Doch wie sieht es derweil mit unseren Eroberungen in √Ėsterreich aus? Ja Sapperlot da haben sich ereignisse aufgetan die wir ganz √ľbersehen haben. Wir konnten mit der Hilfe unsere kleindeutschen Verb√ľndeten zwar ganz √Ėsterreich erobern aber dort ist nun eine offene Revolte ausgebrochen. Die n√∂rdliche Provinz B√∂hmen hat sich abgespaltet und unabh√§ngig erkl√§rt ein Nachteil den wir sp√§ter sp√ľren werden, denn Gro√üdeutschland ohne die b√∂hmisch tschechischen Provinzen ist keine gro√üdeutsche L√∂sung. Da unsere Armeen zum gro√üteil abgezogen sind und die √∂sterreichische Armee nicht mehr existiert sowie deren Wirtschaft ebenfalls ruiniert ist, ist das Land in den von uns gew√ľnschten Rang einer normalen Nation abgerutscht. Das bedeutet wir k√∂nnen es in unsere Einflusssph√§re aufnehmen. Um dies zu erreichen erweitern wir einfach die Kapitulationsbedingungen um den entsprechenden Reiter. Die √∂sterreichische KI springt sofort darauf ein und √Ėsterreich wird einer unserer Vasallen. Damit ist ein Frontabschnitt befriedet. Weiter geht es gegen Hannover und die Briten. Letztere k√∂nnen es nicht sein lassen und versuchen immer wieder unsere Str√§nde zu st√ľrmen. Doch mit der gest√§rkten preu√üischen Armee k√∂nnen es die roten Truppen nicht aufnehmen. Kurzzeitig komme ich nun zu einem anderen wichtigen Thema das existentiell f√ľr diesen Kriegsausgang ist. Solltet ihr selbst versuchen so zu spielen pumpt alle Forschungspunkte in den Milit√§rbaum. ‚ÄěVorderlader gesch√ľtze‚Äú, ‚Äěbessere Verteidigung‚Äú und ‚ÄěMilit√§rpl√§ne‚Äú sind entscheidend f√ľr einen erfolgreichen Feldzug. Um die Wirtschaft voran zu treiben den Fokus in der Industriemetropole Berlin auf Facharbeiter setzen gleichzeitig in K√∂nigsberg Kapitalisten f√∂rdern. Den Zoll solltet Ihr bei 43 bis 54% lassen, noch ist nicht die Zeit den Freihandel zu w√§hlen. Kommen wir aber nun weiter zu unserem Krieg. Die Briten werden noch einige versuche unternehmen Hannover zur√ľck zu gewinnen. Hier gilt es einfach die Invasoren so lange abzuwehren bis die Kriegspunkte immer mehr zu unseren gunsten stehen. Steht den Briten eine 50% Niederlage bevor werden sie schlie√ülich auf unsere Forderungen eingehen und Hannover in unsere Einflusssph√§re lassen. Der zweite Krieg zum gro√üdeutschen Reich ist gewonnen. Und nun k√∂nnen wir ein Ereignis anw√§hlen das f√ľr den letzten noch bevor stehenden Krieg sehr entscheidend ist. Wir gr√ľnden den norddeutschen Bund. Alle deutschen Staaten au√üer W√ľrttemberg, Baden und das K√∂nigreich Bayern vereinen sich unter unserer F√ľhrung zu einem Banner. Somit haben wir im Spieljahr 1850 eine Bev√∂lkerung von rund 5,74millionen Einwohnern. Um unsere Landwirtschaftsleistung zu optimieren erforschen wir nun die ‚ÄěAnorganische Chemie‚Äú sowie die ‚ÄěEisenbahn‚Äú um die Fabriken effektiver zu machen. Politisch hat sich die Landkarte radikal ver√§ndert. Das russische Zarenreich hat uns √Ėsterreich als einflussstaat geklaut und B√∂hmen hat sich mit den Russen verb√ľndet. Durch diesen Einschnitt m√ľssen wir erst mal daf√ľr sorgen das die s√ľddeutschen L√§nder in unseren Einfluss gelangen. Das ist die Voraussetzung um das deutsche Kaiserreich zu gr√ľnden. Da wir aber Gro√üdeutschland gr√ľnden m√∂chten brauchen wir noch die √Ėsterreicher sowie das Elsass von Frankreich das ebenfalls mit Russland verb√ľndet ist. Uns steht ein Krieg in bisher nie gekannten ausma√ü bevor.

Unsere Startvoraussetzungen f√ľr den letzten entscheidenden Krieg k√∂nnten nicht schlechter sein. Wir sind sprichw√∂rtlich von Feinden umzingelt also brauchen wir Verb√ľndete. Da bieten sich die s√ľddeutschen Staaten an die wir nun in unserem Einfluss aufnehmen konnten. Diese akzeptieren unsere Bedingungen und wir sind milit√§risch schon einmal etwas st√§rker gewappnet. Ein weiterer Verb√ľndeter wird das von der KI neu gegr√ľndete Italien sein. Mit diesem B√ľndnis k√∂nnen wir eine breitere front gegen Frankreich er√∂ffnen, wie wir die russischen Truppen abwehren k√∂nnen ist noch ein gro√ües Fragezeichen. Denn das Zarenreich hat die gr√∂√üte Armee von allen Gro√üm√§chten. Gro√ü in der Mannst√§rke aber schwach in der Ausr√ľstung. Frankreich hingegen d√ľrfte eine Armee haben die unserer gleich kommt. Also brauchen wir bereits vor der Kriegserkl√§rung eine relativ gro√üe Armee um beide Frontabschnitte bedienen zu k√∂nnen. Zuerst w√§hlen wir also den Kriegsgrund ‚ÄěProvinz Erobern‚Äú gegen Frankreich aus und starten die Mobilmachung bereits bei 78% Fortschritt der Erkl√§rung. Um diese f√ľr unsere Verh√§ltnisse gro√üe Armee finanzieren zu k√∂nnen schrauben wir die Steuern f√ľr Unterschicht, Mittelschicht sowie Oberschicht auf das Maximum. Eine Aufstiegsgesellschaft mittels niedrigerer Steuern k√∂nnen wir uns bei einem so gro√üen Krieg nicht leisten. Gegen beide Gegner werden die vorherigen Kriege wie m√ľckenstiche wirken. Als Technologie erforschen wir w√§hrend dessen den ‚ÄěHinterlader‚Äú. Dieser erh√∂ht nochmal den Schaden den unsere Regimenter austeilen. Da ich vermute das die franz√∂sische KI mehr Forschungspunkte in den Handel und die Wirtschaft steckt spekuliere ich wieder auf eine √ľberlegene Armee auf unserer Seite. Wir geben unsere Kriegserkl√§rung ab und pausieren das Spiel. Der nun folgende Feldzug muss wohl durchdacht sein. Unser Plan lautet folgenderma√üen : An der Westfront schnell mit der Armee ins Elsass und die Pariser Vorst√§dte einfallen und die direkte Konfrontation mit den franz√∂sischen Truppen suchen.Im Osten hingegen auf einen Verteidigungskrieg gegen Russland pochen und die russische Armee Kriegsm√ľde machen. Das Gefecht erfolgt und da uns die s√ľddeutschen Armeen gemeinsam mit den Italienern unterst√ľtzen verl√§uft der Plan f√ľr den Westfeldzug hervorragend. Einziges Hindernis d√ľrfte die Schweiz sein. Das in der realen Welt neutrale Land hat uns im Spiel an der Seite Frankreichs den Krieg erkl√§rt und bindet die italienischen Truppen in den Alpen. Die K√§mpfe zwischen unseren Norddeutschen und den feindlichen franz√∂sischen Truppen verlaufen Kr√§fte verzehrend. An der Ostfront √ľberrennt uns Russland mit seiner zahlenm√§√üig viel gr√∂√üeren Armee. Wir m√ľssen die angeschlagenen Regimenter nach Berlin zur√ľck ziehen um eine Zerm√ľrbung zu verhindern. Dank den Hinterladern und der ‚ÄěArmee Entscheidungsfreiheit‚Äú Forschung sind unsere Soldaten den Franz√∂sischen nun √ľberlegen wodurch wir Armeen in den Osten abziehen k√∂nnen. Die Franz√∂sische KI hat kaum noch Regimenter um erfolgreich Feldz√ľge f√ľhren zu k√∂nnen, deshalb belassen wir es beim Halten der eroberten Elsass Gebiete. Nun erfolgt eine aufwendige klick Arbeit im Osten unseres Bundesstaates. Wir m√ľssen unsere Truppen solange gegen die russischen Angreifer f√ľhren und Siege davon tragen bis das Schlachtgl√ľck zu unseren Gunsten f√§llt und die Siegespunkte aufgrund mehrerer Niederlagen von der russischen KI abgezogen wird. Einen Eroberungskrieg gegen Russland sollten wir vergessen. Das Land ist zu weitl√§ufig um kontrolliert erobert werden zu k√∂nnen. Steigt die Anzahl der Siegespunkte f√ľr unsere Kriegspartei ist es endlich soweit. Frankreich tritt das Elsass an uns ab. Noch befinden wir uns im Krieg gegen das russische Zarenreich aber wir k√∂nnen jetzt mit geballter Kraft gegen diesen Feind vorgehen. Nacheinander besiegen und vernichten wir die russischen Einheiten bis Russland auch unseren Siegesbedingungen zustimmt und √Ėsterreich aus seiner Einflusssph√§re entl√§sst. Automatisch gelangt nun dieses in unserem Einfluss und nun k√∂nnen wir unter dem Reiter ‚ÄěDeutschland gr√ľnden‚Äú das Gro√üdeutsche Reich ins Leben rufen.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Tutorial einen Einblick geben was Ihr im Spiel machen m√ľsst um Gro√üdeutschland gr√ľnden zu k√∂nnen. Der Weg ist vor allem f√ľr Neulinge steinhart. Erfahrene Victoria 2 Spieler d√ľrften es auch nicht so einfach haben dieses Spielereignis ins Leben zu rufen. Doch wenn man erst mal Gro√üdeutschland gegr√ľndet hat und auf wirtschaftlicher Basis in den Freihandel samt von Kapitalisten betriebenen Fabriken umsteigt ist man quasi unaufhaltsam. Man hat eine Bev√∂lkerung die es mit der von Russland aufnehmen kann, dazu eine zahlenm√§√üig ebenso gro√üe Armee aber mit technologischer √úberlegenheit. Selbst einen Krieg gegen alle anderen Gro√üm√§chte, bei denen man zwischen den ersten und zweiten Platz liegen sollte, ist mit Gro√üdeutschland kein Problem. Ich hatte mehrere anl√§ufe gebraucht um dieses Tutorial in der jetzigen Form erstellen zu k√∂nnen. Es ist einfach unfassbar schwierig den richtigen Weg zu finden um schnellstm√∂glich einen Krieg gegen so viele Gegner f√ľhren und gewinnen zu k√∂nnen.

Victoria 2: Savegames von Großdeutschland
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Victoria 2: Test, Review

Dominik am 12.März 2013 um 17:03:35

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron pr√§sentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. √úber das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen des Russischen Zarenreiches, von der W√ľste Teherans bis zu dem mit W√§ldern bedeckten Lothringen sind alle V√∂lker spielbar. Nat√ľrlich z√§hlt neben Milit√§rischer St√§rke, guter Infrastruktur und Zufriedenheit der unterschiedlichen Bev√∂lkerungsschichten auch der Aufschwung von Wirtschaft und Forschung. Denn ohne diese beiden letzten Elemente ist euere Nation nur eine unter vielen aufstrebenden Staaten der Westlichen und √Ėstlichen Hemisph√§re. Ob sich ein Einstieg mit dem kaiserlichen Japan wohl eher lohnt als gleich mit den Franzosen die W√ľsten Afrikas zu kolonisieren kl√§rt unser Ausf√ľhrlicher Test.

F√ľr welche Nation soll ich mich entscheiden? Diese Frage d√ľrfte sich wohl jeder stellen der beim Anblick der Weltkarte, im Startmen√ľ, √ľber die Kontinente mit dem Mauszeiger schwebt und dabei Volksentscheidende Themen wie zivilisierte Nationen und Teilverwestliche L√§nder vorfindet. Generell macht gerade dieser Umstand den Unterschied aus. W√§hrend Europa und gro√üe Teile Amerikas bereits zu Spielbeginn mit dem Forschen von Hinterladern, Flie√üb√§ndern und Dampfschiffen beginnen k√∂nnen und ganz nebenbei Sozial und Politikreformen einleiten, kriechen Nationen wie √Ągypten, China oder Afrika noch am unteren Ende ihrer Industrialisierung und m√ľssen Ausl√§ndische Investoren und Milit√§rberater ins Land einladen um wenigstens einen Teil ihrer maroden Volkswirtschaft retten zu k√∂nnen. Denn ohne den Bau von Fabriken und des damit einher gehenden Wachstums k√∂nnen keine Armeen und Provinzen ausgebaut werden. W√§hrend Frankreich nationale Schwerpunkte wie etwa die F√∂rderung von Kapitalisten und Facharbeitern voran treibt ben√∂tigen V√∂lker wie jene des nahen Ostens vor allem Geistliche Wissenskraft um Forschungspunkte f√ľr ihre Verwestlichung zu ergattern. Um den Bau von Fabrikanlagen erstmal zu erm√∂glichen bedarf es einer Umsumme an Geld und Material, die wir nur mit Steuererh√∂hungen und Regulierung der Z√∂lle erreichen k√∂nnen. Als n√§chsten Schritt sollte gut √ľberlegt werden wo das geplante Wirtschaftswunder √ľberhaupt erstellt werden soll. Kolonien eignen sich hierzu √ľberhaupt nicht da ihre Bev√∂lkerungen nicht in der Lage sein werden die mit 10.000 Arbeitspl√§tze ben√∂tigte Raffinerie zu besetzen. Im Fall von Frankreich direkt im Mutterland und in Regionen mit hoher Population platzieren. Der letzte Schritt besteht nun lediglich darin eine in Planung befindliche Fabrik der erforderlichen Ressourcen anzupassen. Sind diese im eigenen Land nicht vorhanden sollte man auf den Bau verzichten und sich eine geeignetere  Anlage suchen. Der Besitz mehrerer Industrieller Komplexe ver√§ndert neben dem Geldbeutel vor allem die, in den jeweiligen Regionen, vorhandenen Arbeitskr√§fte. So werden aus Landarbeitern und Handwerkern schnell Facharbeiter die vor allem zu Beginn der neuen √Ąra sehr selten anzutreffen sind. Neben diesen beiden Nebeneffekten steigert die Organisierte Produktion auch unser Weltansehen und ehe man sich versieht landet man auf einen der insgesamt mit Acht Pl√§tzen belegten Weltrangliste der Gro√üm√§chte. Damit spielt nun Frankreich eine fundamentale Rolle im Gepl√§nkel um Macht und Einfluss in Europa.

Doch machen wir uns nichts vor, nur alleine durch Angebot  und Nachfrage kann man kein Reich und vor allem die Welt regieren. Dazu ben√∂tigt es Soldaten und zwar eine menge Soldaten. Je nachdem wie weit unsere Forschung im Waffensektor voranschreitet ver√§ndert sich, simuliert dargestellt, die Vorgehensweise unserer Armeen. Vorbei sind die Zeiten von Vorderladern und Bajonetten. Jetzt sind Maschinengewehre und schwere Artillerie gefragt. Denn mit modernen Truppen l√§sst sich schnell Land gewinnen. Damit das ganze nicht au√üer Kontrolle ger√§t und auf den Globus ein einziges Feuerwerk veranstaltet wird, gibt es Richtlinien die den Krieg realistisch wirken lassen sollen. Ohne Kriegsrechtfertigung marschiert nicht ein Gefreiter ins feindliche Land, zuf√§llige Events ausgeschlossen. Unberechtigte √úberf√§lle steigern den Infamie Wert unseres Staates ins unermessliche. Ist eine gewisse Obergrenze √ľberschritten kann ein Gro√üb√ľndnis verschiedener L√§nder schnell zur Abr√ľstung zwingen. Und das ist f√ľr eine gro√üe Nation wie Frankreich Existenz entscheidend . Befolgen wir stattdessen die Richtlinien kann die Nation im gro√üen Umfang wachsen und neue Bev√∂lkerungsgruppen und Religi√∂se Minderheiten assimilieren. Deren Alttagsbed√ľrfnisse sollten zufriedenstellend gestillt werden sonst stehen Revolten bevor, wenn man sie nicht vorher durch Unterdr√ľckungspunkte verhindert. Rebellionen sind f√ľr Nationen sch√§dlicher wie jeder andere Krieg. Kurzerhand k√∂nnen neue Regierungssysteme etabliert werden. Aus Demokratien werden Absolute Monarchien oder Diktaturen. Aus Monarchien werden B√ľrgerherrschaften, Faschisten l√∂sen Liberale ab, Konservative werden durch Kommunisten gest√ľrzt. Knapp Formuliert, alles was wir bisher Poltisch in der Welt gesehen haben hat Paradox in Perfektion in Victoria 2 eingebaut.

Wie bei den anderen Titeln nutzt auch Victoria 2 eine verbesserte Version der Clausewitz Engine. Dabei sollte man vor allem den grafischen Umfang nicht mit anderen Game Engines, die beeindruckende Grafik samt Effekten erzeugen k√∂nnen, vergleichen. Die einzigen im Spiel dargestellten Dreidimensionalen Objekte sind die recht Polygon armen Armeemodelle. Der Rest wird in einer sehr √ľbersichtlichen 2D Weltkarte pr√§sentiert. Ohne diese w√ľrde sehr schnell die √úbersichtlichkeit von Land einnahmen und Kolonialisierungen verloren gehen. So ist die gesamte Ansicht Grafisch etwas schlicht gehalten bietet aber eine beachtlich Genauigkeit und Details. Von den Alpen bis zu den Rocky Mountains ist die Welt eins zu eins nachgebildet worden. Paradox setzt dabei nur einige spielwichtigen Elemente bildlich um. Das Versorgungslimit von Provinzen wird in einer Tabelle gemeinsam mit den anderen Eigenschaften des Gebiets angezeigt. Bessere Nachschubsrouten sind vor allem durch Eisenbahnnetze ersichtlich. Den √úberblick beh√§lt man aber letzten Endes durch das Einschalten von verschiedenen Ansichten die die kulturellen Regionsunterschiede, Die Reichsgrenzen (oder das Reichsterritorium) und die Effektivit√§t von Verwaltungsorganen anzeigen. Etwas komplizierter dagegen ist trotz fein gegliederten Reitern das Wirtschafts- und Welthandelssystem. Buchhalter d√ľrften am wenigsten Probleme damit haben die Spielinternen Statistiken auszuwerten. Ein Gro√üteil des Spiels wird so durch die eigene Fantasie dargestellt. Dies betrifft auch die Gefechte im Spiel. Au√üer Moral und Versorgungsbalken sind es lediglich aufflackernde Zahlen die den Status der Armeen wiedergeben. Schlachten wie in einem Total War Spiel zu f√ľhren ist bei Paradox Speielen generell nicht m√∂glich.

Um das Spiel noch zu vers√ľ√üen haben die Entwickler aus dem kalten Norden Victoria 2 mit einem Mehrspielermodus ausgestattet. Neben den immer vorhandenen LAN Modus kann man seine Weltherrschaftsfanatasien noch auf den Hauseigenen Metaservern ausleben. An dieser Stelle sei erw√§hnt das sich die Community zu diesem Nischen Publisher sehr eigenstirnig verh√§lt und man ohne Offiziellen Absprachen in den Foren kaum auf Mehrspielerpartien trifft. Dies hat den Hintergrund das bedingt durch die Spielbarkeit nur sehr wenige gro√üe Nationen zur Verf√ľgung stehen denen eine breite Masse an schwachen Staaten gegen√ľber steht. Um so ein vom Spiel nicht vorgelegtes Gleichgewicht zu bewahren werden vor den Partien eigene Spielregeln aufgestellt, die bei Nichtbeachtung sehr schnell den eigenen Ruf ruinieren. Da bei diesem Spiel nur wenige hundert Spieler vorhanden sind die tats√§chlich bereit sind im Online Modus gegen Unbekannte anzutreten ist es nur ratsam sich an diese individuellen Regelwerke zu halten. Die Geschwindigkeit des Zeitraffers kann nur vom Host festgelegt werden. Dadurch entsteht eine gewisse Art Rundenstrategie.

Fazit

Als langj√§hriger Fan von Paradox Monstersimulationen konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen in der Welt Anfang des 19. Jahrhunderts Fu√ü zu fassen. Der Einstieg war mit einer 90 Grad steilen Bergwand zu vergleichen. Die ersten Stunden endeten meistens im totalen Desaster, da ich keine Ahnung hatte was ich alles auf meiner Aufgaben Liste zu erledigen hatte. Erst durch die Zuhilfenahme von Let’s Plays und einiger Tutorials war es mir m√∂glich, mich in diesem Komplexen Spiel zurecht zu finden. Daher kann ich den Kauf nur jeden Abraten der Ungeduldig ist und lieber ein schnelles Spiel sucht. F√ľr Geschichtsstudenten und Historie begeisterte ist auch dieser Paradox Teil das gelobte Produkt. Grafikfetischisten d√ľrften an Victoria 2 ohnehin durch die etwas r√ľckst√§ndig wirkende Engine keinen Gefallen finden.

6,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (11)

Europa Universalis 3: Testbericht, Review

Dominik am 5.Dezember 2011 um 18:12:59

Hersteller: Paradox Interactive

Release:  25. März 2011

Produktionsjahr:  Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Strategiespiel

Basierte Engine: Clausewitz Engine

Die Hearts of Iron Macher sind bekannt, die besten Strategiespiele bezogen auf die Geschichte der Erde herauszubringen. Eines davon ist die neu aufgelegte Chronik von Europa Universalis III. Damit bietet sich die Möglichkeit in den Epochen zwischen 1399 und 1820 alle historischen Nationen zu spielen.

Egal ob wir einen kleinen Staat wie die Schweiz oder Gro√üm√§chte wie England, Frankreich oder Ming (fr√ľheres China) √ľbernehmen, Ziel des Spieles ist es ein neues Reich zu erschaffen. Ob wir dabei millit√§risch oder diplomatisch vorgehen bleibt jedem selbst √ľberlassen.

Kompletten Beitrag lesen

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Bewertung: 4.8/5 (5)

R√ľckblick: Europa Universalis (PC)

Dominik am 25.November 2010 um 19:11:12

Hersteller: Paradox interactive

Release:14.März 2000 / 12.November 2001

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit Strategiespiel

Basierte Engine: 2D Basierende Grafikengine

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Ich m√∂chte an dieser Stelle Europa Universalis I und II zusammenfassen,da beide Spiele die gleiche Grafik technologie verwenden sowie sich Spielerisch gar nicht voneinander unterscheiden. In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millit√§risch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Gro√ümacht bzw. Weltmacht zu erreichen. Dies sind jedoch nicht vorgegebene Ziele sondern jediglich einige der M√∂glichkeiten wie man Europa Universalis spielen kann. Zu Beginn hat man mehrere M√∂glichkeiten ,entweder man entscheidet sich f√ľr ein Freies Spiel welches 1492 startet oder man w√§hlt zwischen bestimmten Historischen Szenarien wie etwa dem 30 J√§hrigen Krieg,der Franz√∂sischen Revolution, oder den Nordeurop√§ischen Kriegen. Zur Auswahl stehen geschichtlich Korrekt alle Nation der Erde in den jeweiligen Epochen zum spielen zur Verf√ľgung. So kann man s√§mtliche Europ√§ischen F√ľrstent√ľmer,K√∂nigreiche oder Stadtstaaten , Amerikanische Ureinwohner,Indische F√ľrstent√ľmer, Russische Kosakenreiche,Arabische und Afrikanische St√§mme oder Asiatische Nationen Ihrer Zeit kontrollieren. Das Spiel selbst wird von einer 2D Karte aus der Vogelperspektive gesteuert. Die einzelnen Reiche unterteilen sich in Provinzen wovon es √ľber 1000 auf dem Globus gibt. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe gibt es au√üer den Szenarien keine festen Ziele. Man kann eine gew√§hlte Nation je nach Lust und Laune spielen ,dazu kann man Kolonialreiche oder ein Handelsimperium erschaffen. Einzig Historische Ereignisse tauchen immer mal wieder auf ,welche man auch noch beeinflussen kann. So kann man die Reformation Martin Luthers verhindern oder den Ausgang der Franz√∂sischen Revolution ver√§ndern. Der Wirtschaftspart im Spiel unterscheidet sich in verschiedene wichtige Bereiche wie Infrastruktur,Stabilit√§t,Handel,Kolonisation und Fortschritt. Ein teil der Steuereinnahmen aus den Provinzen beeinflusst gleichm√§ssig diese Gebiete. Je mehr Provinzen oder Gro√üst√§dte man besitzt,desto mehr kann man seine Investitionen erh√∂hen. Zus√§tzlich liefern Kolonial Provinzen wertvollere Waren welche den Handel und die Steuereinnahmen in die H√∂he schiessen lassen. B√ľndnisse und Kriege geh√∂ren ebenso wie die Wirtschaft zu Europa Universalis. Man hat aber auch ohne diese zahlreiche M√∂glichkeiten andere Staaten in seine Kontrolle zu bringen zB. Durch Vasallisierung. Doch Aufgepasst ! Das f√ľhren vieler Eroberungen ohne Kriegsgr√ľnde kann ein Reich zum Hassfeind Nummer Eins werden lassen . Das bedeutet das im schlimmsten Fall mehrere L√§nder eine Allianz schmieden und gemeinsam angreifen werden.

Paradox Spiel l√§sst Geschichte ver√§ndern und das macht am meisten Spa√ü. Wer geschickt und Taktisch vorgeht kann auch ein Schottisches England oder ein japanisches Australien erschaffen. Zudem lernt man automatisch sehr viel Weltgeschichte,ganz nebenbei ūüôā Ein gutes Spiel dessen Fortsetzungen sich f√ľr Weltstrategen ebenso gut sehen lassen kann.

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