Waterloo3D РUnreal Engine machts möglich.

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht √§hnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gr√ľnden

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst m√∂glichem Wege Skandinavien gr√ľnden k√∂nnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Gro√üm√§chte beansprucht. Skandinavien d√ľrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeurop√§ischen Staaten einschlie√ülich D√§nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, n√§mlich Schweden und … weiter

Victoria 2 Tutorial: Wir gr√ľnden Gro√üdeutschland!

In diesem Artikel zeige ich allen Spielern wie Ihr in Victoria 2 schnellst m√∂glich das gro√üdeutsche Reich gr√ľnden k√∂nnt. Gro√üdeutschland was ist das? Nun es war ab dem 19. Jahrhundert die Vorstellung eines vereinigten deutschen Nationalstaats, der auch √Ėsterreich einschlie√üen sollte. Dieser historische Plan der in der Realit√§t gnadenlos scheiterte kann in dem Computerspiel Victoria … weiter

Victoria 2: Test, Review

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron pr√§sentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. √úber das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen … weiter

R√ľckblick: Europa Universalis (PC)

In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millitärisch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Großmacht bzw. Weltmacht zu erreichen.

» Preussen

Waterloo3D РUnreal Engine machts möglich.

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:31

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ähnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team rund um Chefentwickler Sivakumar Kanakraj plant einen neuen Strategietitel der mit der Unreal Engine realisiert werden soll.

Dazu haben die Entwickler am Code herum geschnibselt um mehr als 30.000 Skelette zu animieren und in Gefechte ziehen lassen zu k√∂nnen.Das Spiel wird Waterloo3D hei√üen und die schicksalhaften 100 Tage von 1815 nacherz√§hlen. Darin schl√ľpfen wir in die Rollen der Armeen Napoleons,Gro√übritanniens oder Preu√üens.Um die Schaupl√§tze so authentisch wie m√∂glich zu gestalten griff Plus Infinity Studios auf Geodaten der zum damaligen Zeitpunkt finalen Orte zur√ľck.Somit ist alles bis zum belgischen Bauernhaus,welches aus Geschichtsb√ľcher und Bauzeichnungen entnommen wurde,sehr realistisch nachgebildet.Auch im Spiel werden wir unseren Einheiten Taktiken und M√§rsche erteilen die in den Milit√§rdoktrinen der 1810Jahre √ľblich waren.Nat√ľrlich kann es auch sehr langweilig werden alles historisch korrekt nach zu spielen weswegen es auch so genannte Was-w√§re-wenn Kampagnen ins Spiel ihren Platz finden werden.

In diesem Modus soll es sogar m√∂glich werden seine eigene Armee zu erstellen.Wie das jetzt genau ablaufen wird ob man z.B. Truppentypen aus Franzosen und Engl√§ndern mixen oder frei erfundene Einheiten aufstellen kann ist uns im aktuellen Stand der Entwicklung nicht bekannt.Neben diesem Modus wird es noch mehrere Dutzend Minik√§mpfe und Gefechtsszenarien geben.F√ľr Neueinsteiger in dieser Spielmechanik stellt der Entwickler umfangreiche Tutorials ingame bereit.Die Hauptk√§mpfe werden Waterloo, Quatre Bras und Ligny thematisieren.Wir Spieler werden mehrere kritische Ereignisse und Wendepunkte in der Hauptschlacht als getrennte Minik√§mpfe spielen k√∂nnen.Mit einem kleinen Kampagne Editor d√ľrfen wir auch eigene Schlachtabl√§ufe und Missionen gestalten.Spieler k√∂nnen 4 Schwierigkeitsgrade f√ľr die KI einstellen: Grouchy-Modus, Ney-Modus, Davout Modus und Kaisermodus.

Mit jedem dieser Modi wird die KI progressiv aggressiver und gerissener.Spielerisch kann man Kavallerie-Regimenter au√üer Kontrolle bringen wenn man mit Schrapnell Ladungen der Artillerie in sie hinein schie√üt.Man muss die Evolution der Linien verwenden, um ein Bataillon durch ein anderes zu f√ľhren (sowohl vorw√§rts als auch r√ľckw√§rts).Wenn Infanterie in Rauch geh√ľllt ist kann sie keine Formationen ausf√ľhren.Bei √ľberm√§√üigen Offiziersverlust k√∂nnen einzelne Regimenter gar keine Angriffs-oder Verteidigungsstellungen mehr machen.Die Entwickler planen einen Stresslevel der Einheiten einzubauen.Steigt der Stress und √ľbersteigt eine gewisse Grenze k√∂nnen Truppen auch ohne Befehle feuern und fl√ľchten.Das finde ich in diesem Bereich eine wirklich sehr sinnvolle Neuerung.Ob das Indie Studio letztendlich mit diesem Projekt Erfolg haben wird und ein paar tausend Verk√§ufe stemmen kann finde ich schwierig.Der Markt ist in diesem Bereich aufgeteilt zwischen den beiden F√ľhrern der Global Strategiespiele Paradox und Creative Assembly.Einen Angriff auf die Spiele der Total War Macher als Indie ist schon sehr gewagt.Trotz Unreal Engine wird da den Entwicklern wohl noch einiges an Arbeit bevorstehen.

 

 

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Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gr√ľnden

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst m√∂glichem Wege Skandinavien gr√ľnden k√∂nnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Gro√üm√§chte beansprucht. Skandinavien d√ľrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeurop√§ischen Staaten einschlie√ülich D√§nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, n√§mlich Schweden und die D√§nen. Um Skandinavien formen zu k√∂nnen m√ľssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Gro√ümacht sein und das jeweilige andere Land in der Einflusssph√§re besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine Sekund√§rmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gef√§cherten W√§hlerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht f√ľr uns das F√∂rdern von Facharbeitern und Angestellten √ľberfl√ľssig. Um jedoch Skandinavien gr√ľnden zu k√∂nnen m√ľssen wir so schnell wie m√∂glich eine Gro√ümacht werden. Daf√ľr haben wir als Sekund√§rmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht gr√∂√üte Gro√ümacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Gro√ümacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verh√§ltnism√§√üige kleine Bev√∂lkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine milit√§rische starke Nation aufzubauen. Wir setzen daf√ľr unsere beiden verf√ľgbaren Fokuspunkte in den bev√∂lkerungsreichsten Provinzen auf ‚ÄěSoldaten f√∂rdern‚Äú. Nun w√§re es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus k√∂nnen wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen m√ľssen wir daf√ľr sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln k√∂nnen. Daf√ľr wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten m√ľssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle f√ľr Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verf√ľgbare Flotte l√∂sen wir schweren Herzens auf. Landstreitkr√§fte geben mehr milit√§rische punkte und wir sparen unn√∂tige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und K√ľrassiere sollten mit drin sein, der Feldaufkl√§rung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den D√§nen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt f√ľr ‚ÄěBeziehungen verbessern‚Äú ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere n√§chste Forschung der St√§rkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den ‚ÄěVorderlader‚Äú erforschen. Damit k√∂nnen wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin f√ľr eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen k√∂nnten lieber alles auf Prestige und Milit√§r setzen, wir wollen schnell eine Gro√ümacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial S√§gewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. F√ľr beide drei hat unser Land die n√∂tigen Ressourcen. Nat√ľrlich l√§sst das Zeitalter der Liberalit√§t auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr B√ľrgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und m√ľssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bev√∂lkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen m√ľssen setzen wir als Reform die ‚ÄěStaatspresse‚Äú auf ‚ÄěPressezensur‚Äú. Mit dieser Reform erh√∂hen wir den Alphabetisierung Anteil und das √∂ffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich w√ľrde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es m√∂glich eine etwas freiere Presse zu genie√üen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen h√∂heren Angriffswert und die Pioniere k√∂nnen ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Gro√ümacht. Jetzt m√ľssen wir D√§nemark so sehr beeinflussen das sie in unsere Einflusssph√§re gelangen und wir Skandinavien gr√ľnden k√∂nnen. Daf√ľr brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf ‚ÄěMarktstruktur‚Äú erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zus√§tzlich mehr diplomatische Punkte. Unser gro√üer Konkurrent um die Gunst D√§nemarks ist das deutsche Preu√üen. Die Preu√üen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir k√∂nnen doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu D√§nemark investieren. Nach der ‚ÄěMarktstruktur‚Äú wird es jetzt aber h√∂chste Zeit f√ľr ‚ÄěMedizin‚Äú. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bev√∂lkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen m√∂chten wir noch etwas die Armee st√§rken und erforschen deshalb den Reiter ‚ÄěBerufsoffiziere‚Äú. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preu√üen um D√§nemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu gr√ľnden.

Ohne einen gro√üen europ√§ischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle Nordeurop√§ischen L√§nder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch √ľberlassen. Dank der d√§nischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein f√ľr ein sp√§teres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner f√ľr euch werden wohl die deutschen, allen voran Preu√üen, und das russische Zarenreich sein. Russland h√§lt nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu sp√§teren Konflikten f√ľhren kann. Die Preu√üen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu gr√ľnden Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den d√§nischen Truppen und den Forschungen m√ľsstet ihr Milit√§risch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu k√∂nnen. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen Umw√ľrfe sein die noch mehr W√§hlerrechte f√ľr eure B√ľrger von euch fordern werden. Viel Spa√ü beim weiterspielen !

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Victoria 2 Tutorial: Wir gr√ľnden Gro√üdeutschland!

Dominik am 19.Oktober 2017 um 12:10:13

In diesem Artikel zeige ich allen Spielern wie Ihr in Victoria 2 schnellst m√∂glich das gro√üdeutsche Reich gr√ľnden k√∂nnt. Gro√üdeutschland was ist das? Nun es war ab dem 19. Jahrhundert die Vorstellung eines vereinigten deutschen Nationalstaats, der auch √Ėsterreich einschlie√üen sollte. Dieser historische Plan der in der Realit√§t gnadenlos scheiterte kann in dem Computerspiel Victoria 2 mit etwas politischen Geschick mit dem Staat Preu√üen umgesetzt werden . Preu√üen ist in dem Spiel die viertgr√∂√üte Gro√ümacht und ein milit√§risches Schwergewicht. Sicher mit nur 3,57millionen Einwohnern ist es kein Gro√üstaat wie Frankreich, das russische Zarenreich oder eben das Habsburgerische √Ėsterreich. Was also sind die Vorteile die wir mit dieser eher kleinen Gro√ümacht nutzen k√∂nnen ? Nun zuerst haben wir den Forschungsbaum ‚ÄěBerufsoffiziere‚Äú gleich zu Spielbeginn freigeschaltet. Mit dieser Option ist die Moral unserer Truppen erst einmal um einiges h√∂her als die der Nachbarreiche, das m√ľssen wir so schnell wie m√∂glich ausnutzen. So bauen wir zuerst neue Truppen 3 Artillerie und 7 Infanterie Regimenter die restlichen verf√ľgbaren Soldaten am besten in Dragoner und K√ľrassiere investieren. Die beiden letzten Einheiten sind wichtig f√ľr die Aufkl√§rung im Feld die wir bitter ben√∂tigen werden. Doch bevor das gro√üe Schlachten beginnt schauen wir zun√§chst auf unsere politische und wirtschaftliche Situation. Politisch haben wir au√üer den S√ľddeutschen Staaten Baden, W√ľrttemberg und Bayern alle anderen kleindeutschen L√§nder au√üer Sachsen, Holstein und Hannover in unserer Einflusssph√§re. Das ist schon mal sehr gut da wir mit diesen L√§ndern sehr schnell Milit√§rb√ľndnisse eingehen k√∂nnen. Ihre milit√§rische St√§rke entspricht zwar bei weiten nicht der unseres reiches Preu√üen doch sind sie sehr n√ľtzliche Verb√ľndete. Unser erstes Ziel sollte es sein den Norddeutschen Bund zu gr√ľnden. Dies wird eine wichtige Vorstufe sein um letztendlich das Gro√üdeutsche Reich gr√ľnden zu k√∂nnen. Dazu m√ľssen wir die Staaten Hannover, Sachsen und Holstein in unsere Einflusssph√§re aufnehmen. Zus√§tzlich ben√∂tigen wir Flensburg von D√§nemark. Da Holstein ein Vasall von letztem ist, d√ľrfte unser erster milit√§rischer Schlag gegen D√§nemark gerichtet sein. Da die d√§nische Flotte der unseren √ľberlegen ist gehen wir ein Milit√§rb√ľndnis mit der gro√üen Seenation Gro√übritannien ein. Schnell noch das Kriegsziel Marionettenstaat entlassen gegen D√§nemark richten und die Kriegsvorbereitungen k√∂nnen beginnen. Um zus√§tzlich unsere zu diesem Zeitpunkt sowieso schon starke Armee aufzur√ľsten erforschen wir im Industrie Stammbaum die Option Medizin um unsere Truppen die Eigenschaften ‚ÄěHeeresverlustquote reduzieren‚Äú und ‚ÄěMilit√§rkrankenh√§user‚Äú hinzu zu f√ľgen. Au√üerdem sorgt das zus√§tzliche Bev√∂lkerungswachstum f√ľr mehr B√ľrger.

Es ist endlich soweit. Der Kriegsgrund gegen D√§nemark ist abgelaufen: Es ist an der Zeit den Krieg zu erkl√§ren. Wir mobilisieren zus√§tzlich noch Reservetruppen um schnell mit einer gro√üen Armee in den K√ľstenstaat einzufallen. S√§mtliche kleindeutschen Verb√ľndeten folgen den Ruf zu den Waffen auch Gro√übritannien erkl√§rt den D√§nen den Krieg. Die englischen Schiffe spielen dabei eine Schl√ľsselrolle um die d√§nische Flotte zu vernichten und unseren preu√üischen Soldaten den √úbergang nach Kopenhagen zu gew√§hrleisten. Schnell sind wir in diesem ersten Krieg die Sieger. Die d√§nische Armee ist unserer deutsch- preu√üischen √úbermacht nicht gewachsen. Auch die mit den D√§nen verb√ľndeten Holsteiner werden schnell kapitulieren. Am Ende unsere ersten Kampagne haben wir Holstein aus den Klauen D√§nemarks befreit und Flensburg annektiert. Perfekt, doch die wahren Gefechte mit weitaus gr√∂√üeren und st√§rkeren Gegnern stehen uns noch bevor.

Jetzt starten wir einen Krieg gegen einen Feind der noch im vorherigen Kapitel unser Verb√ľndeter war. Gro√übritannien besitzt Hannover als Satellitenstaat und hat diesen in seiner Einflusssph√§re. Erst einmal m√ľssen wir unser B√ľndnis zu den Briten beenden und die politischen Beziehungen verschlechtern. Um den Norddeutschen Bund gr√ľnden zu k√∂nnen brauchen wir Hannover als freien Staat in unserem Einfluss. Aus diesem Grund machen wir einen ‚ÄěMarionettenstaat entlassen‚Äú Kriegsgrund gegen die Engl√§nder. W√§hrend dieser l√§uft erforschen wir in der Zwischenzeit die Technologie ‚ÄěVorderlader‚Äú. Mit neuen Gewehren und der verbesserten Moral + den Medizin Vorteilen d√ľrfte unsere Armee noch Leistungsf√§higer sein. Bei einem erneuten Blick auf die politische Landkarte ist uns dabei ein neuer entscheidender Vorteil zu gute gekommen. Die Briten haben sich nach dem Ende unseres B√ľndnisses die √Ėsterreicher als Verb√ľndete genommen. Im Grunde gar nicht so schlecht denn um Gro√üdeutschland gr√ľnden zu k√∂nnen brauchen wir auch √Ėsterreich in unserer Einflusssph√§re. Da √Ėsterreich aber eine Gro√ümacht ist m√ľssen wir daf√ľr sorgen das der Staat zu einer normalen Nation wird. Dies k√∂nnen wir nur dadurch erreichen indem wir das Land so lange besetzen bis seine Industrie so abschw√§cht das es aus der Liste der Gro√üm√§chte verschwindet. Das bedeutet f√ľr uns aber auch einen zwei fronten Krieg. Den Vorteil denn wir daraus ziehen m√ľssen ist Hannover schnell zu besetzen und dann eine Gegenoffensive gegen √Ėsterreich zu f√ľhren. Die Briten werden unsere Handelsrouten zur See blockieren und versuchen irgendwie an Land zu kommen. Sie k√∂nnen aber mit nur sehr wenigen Truppen landen weswegen wir die Engl√§nder erst einmal ignorieren und uns mehr auf den Landkrieg gegen Hannover und √Ėsterreich konzentrieren werden.Den Seekrieg werden wir ohnehin nicht gewinnen k√∂nnen. Der Kriegsgrund ist fertig und wir erkl√§ren Gro√übritannien den Krieg mit dem Ziel ‚ÄěHannover zu befreien‚Äú und die √Ėsterreicher aus ihrem Gro√ümachtstatus zu fegen. Bevor wir den Krieg erkl√§ren mobilisieren wir die Bev√∂lkerung. Die zus√§tzlichen Armeen dienen zur Abwehr gegen die zu erwartende √∂sterreichische Offensive. Unsere Berufstruppen √ľberfallen derweil Hannover. Der zuk√ľnftige Expo Staat ist schnell besiegt, uns standen nur 14 tausend Soldaten zur Gegenwehr. Jetzt gilt es schnell die hannoverischen Provinzen zu besetzen und unseren Reservisten gegen die √Ėsterreicher zu helfen. Denn gegen die Berufsarmee jener ziehen unsere bewaffneten Bauern den k√ľrzeren. So verlieren wir gro√üe Teile Schlesiens und m√ľssen darauf achten die von den √Ėsterreichern besetzten Provinzen mit unseren Reservisten zur√ľck zu erobern. Beim Eintreffen unsere preu√üischen Hauptarmee sehen die √∂sterreichischen Truppen alt aus. Die Computer KI welche die √Ėsterreicher steuert hat wohl nicht so viel in die Milit√§rtechnologie investiert wie wir. Selbstverst√§ndlich k√§mpfen auch unsere kleindeutschen Vasallen mit uns an der Front. Doch deren Hilfe f√§llt gegen die √Ėsterreicher gering aus. Wir brauchen Sie nun eher um die Provinzen des rie√üigen Reiches zu erobern. Doch der von mir weiter oben erw√§hnte eingriff der Briten ist gekommen. W√§hrend unser gesamtes Heer in √Ėsterreich k√§mpft landen englische Armeen an unseren K√ľsten. Es gilt nun die Armee aufzuspalten und etwa 2 Regimenter an die K√ľste zu entsenden. Die Engl√§nder m√∂gen die √ľberlegene Seemacht sein doch zu Land d√ľrfte die KI genau so wenig in seine Truppen investiert haben wie der √∂sterreichische Computerwurm. Und genau so ist es auch gekommen, unsere Abwehrtruppen k√∂nnen die britische Armee wieder auf ihre Schiffe jagen. Doch wie sieht es derweil mit unseren Eroberungen in √Ėsterreich aus? Ja Sapperlot da haben sich ereignisse aufgetan die wir ganz √ľbersehen haben. Wir konnten mit der Hilfe unsere kleindeutschen Verb√ľndeten zwar ganz √Ėsterreich erobern aber dort ist nun eine offene Revolte ausgebrochen. Die n√∂rdliche Provinz B√∂hmen hat sich abgespaltet und unabh√§ngig erkl√§rt ein Nachteil den wir sp√§ter sp√ľren werden, denn Gro√üdeutschland ohne die b√∂hmisch tschechischen Provinzen ist keine gro√üdeutsche L√∂sung. Da unsere Armeen zum gro√üteil abgezogen sind und die √∂sterreichische Armee nicht mehr existiert sowie deren Wirtschaft ebenfalls ruiniert ist, ist das Land in den von uns gew√ľnschten Rang einer normalen Nation abgerutscht. Das bedeutet wir k√∂nnen es in unsere Einflusssph√§re aufnehmen. Um dies zu erreichen erweitern wir einfach die Kapitulationsbedingungen um den entsprechenden Reiter. Die √∂sterreichische KI springt sofort darauf ein und √Ėsterreich wird einer unserer Vasallen. Damit ist ein Frontabschnitt befriedet. Weiter geht es gegen Hannover und die Briten. Letztere k√∂nnen es nicht sein lassen und versuchen immer wieder unsere Str√§nde zu st√ľrmen. Doch mit der gest√§rkten preu√üischen Armee k√∂nnen es die roten Truppen nicht aufnehmen. Kurzzeitig komme ich nun zu einem anderen wichtigen Thema das existentiell f√ľr diesen Kriegsausgang ist. Solltet ihr selbst versuchen so zu spielen pumpt alle Forschungspunkte in den Milit√§rbaum. ‚ÄěVorderlader gesch√ľtze‚Äú, ‚Äěbessere Verteidigung‚Äú und ‚ÄěMilit√§rpl√§ne‚Äú sind entscheidend f√ľr einen erfolgreichen Feldzug. Um die Wirtschaft voran zu treiben den Fokus in der Industriemetropole Berlin auf Facharbeiter setzen gleichzeitig in K√∂nigsberg Kapitalisten f√∂rdern. Den Zoll solltet Ihr bei 43 bis 54% lassen, noch ist nicht die Zeit den Freihandel zu w√§hlen. Kommen wir aber nun weiter zu unserem Krieg. Die Briten werden noch einige versuche unternehmen Hannover zur√ľck zu gewinnen. Hier gilt es einfach die Invasoren so lange abzuwehren bis die Kriegspunkte immer mehr zu unseren gunsten stehen. Steht den Briten eine 50% Niederlage bevor werden sie schlie√ülich auf unsere Forderungen eingehen und Hannover in unsere Einflusssph√§re lassen. Der zweite Krieg zum gro√üdeutschen Reich ist gewonnen. Und nun k√∂nnen wir ein Ereignis anw√§hlen das f√ľr den letzten noch bevor stehenden Krieg sehr entscheidend ist. Wir gr√ľnden den norddeutschen Bund. Alle deutschen Staaten au√üer W√ľrttemberg, Baden und das K√∂nigreich Bayern vereinen sich unter unserer F√ľhrung zu einem Banner. Somit haben wir im Spieljahr 1850 eine Bev√∂lkerung von rund 5,74millionen Einwohnern. Um unsere Landwirtschaftsleistung zu optimieren erforschen wir nun die ‚ÄěAnorganische Chemie‚Äú sowie die ‚ÄěEisenbahn‚Äú um die Fabriken effektiver zu machen. Politisch hat sich die Landkarte radikal ver√§ndert. Das russische Zarenreich hat uns √Ėsterreich als einflussstaat geklaut und B√∂hmen hat sich mit den Russen verb√ľndet. Durch diesen Einschnitt m√ľssen wir erst mal daf√ľr sorgen das die s√ľddeutschen L√§nder in unseren Einfluss gelangen. Das ist die Voraussetzung um das deutsche Kaiserreich zu gr√ľnden. Da wir aber Gro√üdeutschland gr√ľnden m√∂chten brauchen wir noch die √Ėsterreicher sowie das Elsass von Frankreich das ebenfalls mit Russland verb√ľndet ist. Uns steht ein Krieg in bisher nie gekannten ausma√ü bevor.

Unsere Startvoraussetzungen f√ľr den letzten entscheidenden Krieg k√∂nnten nicht schlechter sein. Wir sind sprichw√∂rtlich von Feinden umzingelt also brauchen wir Verb√ľndete. Da bieten sich die s√ľddeutschen Staaten an die wir nun in unserem Einfluss aufnehmen konnten. Diese akzeptieren unsere Bedingungen und wir sind milit√§risch schon einmal etwas st√§rker gewappnet. Ein weiterer Verb√ľndeter wird das von der KI neu gegr√ľndete Italien sein. Mit diesem B√ľndnis k√∂nnen wir eine breitere front gegen Frankreich er√∂ffnen, wie wir die russischen Truppen abwehren k√∂nnen ist noch ein gro√ües Fragezeichen. Denn das Zarenreich hat die gr√∂√üte Armee von allen Gro√üm√§chten. Gro√ü in der Mannst√§rke aber schwach in der Ausr√ľstung. Frankreich hingegen d√ľrfte eine Armee haben die unserer gleich kommt. Also brauchen wir bereits vor der Kriegserkl√§rung eine relativ gro√üe Armee um beide Frontabschnitte bedienen zu k√∂nnen. Zuerst w√§hlen wir also den Kriegsgrund ‚ÄěProvinz Erobern‚Äú gegen Frankreich aus und starten die Mobilmachung bereits bei 78% Fortschritt der Erkl√§rung. Um diese f√ľr unsere Verh√§ltnisse gro√üe Armee finanzieren zu k√∂nnen schrauben wir die Steuern f√ľr Unterschicht, Mittelschicht sowie Oberschicht auf das Maximum. Eine Aufstiegsgesellschaft mittels niedrigerer Steuern k√∂nnen wir uns bei einem so gro√üen Krieg nicht leisten. Gegen beide Gegner werden die vorherigen Kriege wie m√ľckenstiche wirken. Als Technologie erforschen wir w√§hrend dessen den ‚ÄěHinterlader‚Äú. Dieser erh√∂ht nochmal den Schaden den unsere Regimenter austeilen. Da ich vermute das die franz√∂sische KI mehr Forschungspunkte in den Handel und die Wirtschaft steckt spekuliere ich wieder auf eine √ľberlegene Armee auf unserer Seite. Wir geben unsere Kriegserkl√§rung ab und pausieren das Spiel. Der nun folgende Feldzug muss wohl durchdacht sein. Unser Plan lautet folgenderma√üen : An der Westfront schnell mit der Armee ins Elsass und die Pariser Vorst√§dte einfallen und die direkte Konfrontation mit den franz√∂sischen Truppen suchen.Im Osten hingegen auf einen Verteidigungskrieg gegen Russland pochen und die russische Armee Kriegsm√ľde machen. Das Gefecht erfolgt und da uns die s√ľddeutschen Armeen gemeinsam mit den Italienern unterst√ľtzen verl√§uft der Plan f√ľr den Westfeldzug hervorragend. Einziges Hindernis d√ľrfte die Schweiz sein. Das in der realen Welt neutrale Land hat uns im Spiel an der Seite Frankreichs den Krieg erkl√§rt und bindet die italienischen Truppen in den Alpen. Die K√§mpfe zwischen unseren Norddeutschen und den feindlichen franz√∂sischen Truppen verlaufen Kr√§fte verzehrend. An der Ostfront √ľberrennt uns Russland mit seiner zahlenm√§√üig viel gr√∂√üeren Armee. Wir m√ľssen die angeschlagenen Regimenter nach Berlin zur√ľck ziehen um eine Zerm√ľrbung zu verhindern. Dank den Hinterladern und der ‚ÄěArmee Entscheidungsfreiheit‚Äú Forschung sind unsere Soldaten den Franz√∂sischen nun √ľberlegen wodurch wir Armeen in den Osten abziehen k√∂nnen. Die Franz√∂sische KI hat kaum noch Regimenter um erfolgreich Feldz√ľge f√ľhren zu k√∂nnen, deshalb belassen wir es beim Halten der eroberten Elsass Gebiete. Nun erfolgt eine aufwendige klick Arbeit im Osten unseres Bundesstaates. Wir m√ľssen unsere Truppen solange gegen die russischen Angreifer f√ľhren und Siege davon tragen bis das Schlachtgl√ľck zu unseren Gunsten f√§llt und die Siegespunkte aufgrund mehrerer Niederlagen von der russischen KI abgezogen wird. Einen Eroberungskrieg gegen Russland sollten wir vergessen. Das Land ist zu weitl√§ufig um kontrolliert erobert werden zu k√∂nnen. Steigt die Anzahl der Siegespunkte f√ľr unsere Kriegspartei ist es endlich soweit. Frankreich tritt das Elsass an uns ab. Noch befinden wir uns im Krieg gegen das russische Zarenreich aber wir k√∂nnen jetzt mit geballter Kraft gegen diesen Feind vorgehen. Nacheinander besiegen und vernichten wir die russischen Einheiten bis Russland auch unseren Siegesbedingungen zustimmt und √Ėsterreich aus seiner Einflusssph√§re entl√§sst. Automatisch gelangt nun dieses in unserem Einfluss und nun k√∂nnen wir unter dem Reiter ‚ÄěDeutschland gr√ľnden‚Äú das Gro√üdeutsche Reich ins Leben rufen.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Tutorial einen Einblick geben was Ihr im Spiel machen m√ľsst um Gro√üdeutschland gr√ľnden zu k√∂nnen. Der Weg ist vor allem f√ľr Neulinge steinhart. Erfahrene Victoria 2 Spieler d√ľrften es auch nicht so einfach haben dieses Spielereignis ins Leben zu rufen. Doch wenn man erst mal Gro√üdeutschland gegr√ľndet hat und auf wirtschaftlicher Basis in den Freihandel samt von Kapitalisten betriebenen Fabriken umsteigt ist man quasi unaufhaltsam. Man hat eine Bev√∂lkerung die es mit der von Russland aufnehmen kann, dazu eine zahlenm√§√üig ebenso gro√üe Armee aber mit technologischer √úberlegenheit. Selbst einen Krieg gegen alle anderen Gro√üm√§chte, bei denen man zwischen den ersten und zweiten Platz liegen sollte, ist mit Gro√üdeutschland kein Problem. Ich hatte mehrere anl√§ufe gebraucht um dieses Tutorial in der jetzigen Form erstellen zu k√∂nnen. Es ist einfach unfassbar schwierig den richtigen Weg zu finden um schnellstm√∂glich einen Krieg gegen so viele Gegner f√ľhren und gewinnen zu k√∂nnen.

Victoria 2: Savegames von Großdeutschland
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Victoria 2: Test, Review

Dominik am 12.März 2013 um 17:03:35

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron pr√§sentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. √úber das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen des Russischen Zarenreiches, von der W√ľste Teherans bis zu dem mit W√§ldern bedeckten Lothringen sind alle V√∂lker spielbar. Nat√ľrlich z√§hlt neben Milit√§rischer St√§rke, guter Infrastruktur und Zufriedenheit der unterschiedlichen Bev√∂lkerungsschichten auch der Aufschwung von Wirtschaft und Forschung. Denn ohne diese beiden letzten Elemente ist euere Nation nur eine unter vielen aufstrebenden Staaten der Westlichen und √Ėstlichen Hemisph√§re. Ob sich ein Einstieg mit dem kaiserlichen Japan wohl eher lohnt als gleich mit den Franzosen die W√ľsten Afrikas zu kolonisieren kl√§rt unser Ausf√ľhrlicher Test.

F√ľr welche Nation soll ich mich entscheiden? Diese Frage d√ľrfte sich wohl jeder stellen der beim Anblick der Weltkarte, im Startmen√ľ, √ľber die Kontinente mit dem Mauszeiger schwebt und dabei Volksentscheidende Themen wie zivilisierte Nationen und Teilverwestliche L√§nder vorfindet. Generell macht gerade dieser Umstand den Unterschied aus. W√§hrend Europa und gro√üe Teile Amerikas bereits zu Spielbeginn mit dem Forschen von Hinterladern, Flie√üb√§ndern und Dampfschiffen beginnen k√∂nnen und ganz nebenbei Sozial und Politikreformen einleiten, kriechen Nationen wie √Ągypten, China oder Afrika noch am unteren Ende ihrer Industrialisierung und m√ľssen Ausl√§ndische Investoren und Milit√§rberater ins Land einladen um wenigstens einen Teil ihrer maroden Volkswirtschaft retten zu k√∂nnen. Denn ohne den Bau von Fabriken und des damit einher gehenden Wachstums k√∂nnen keine Armeen und Provinzen ausgebaut werden. W√§hrend Frankreich nationale Schwerpunkte wie etwa die F√∂rderung von Kapitalisten und Facharbeitern voran treibt ben√∂tigen V√∂lker wie jene des nahen Ostens vor allem Geistliche Wissenskraft um Forschungspunkte f√ľr ihre Verwestlichung zu ergattern. Um den Bau von Fabrikanlagen erstmal zu erm√∂glichen bedarf es einer Umsumme an Geld und Material, die wir nur mit Steuererh√∂hungen und Regulierung der Z√∂lle erreichen k√∂nnen. Als n√§chsten Schritt sollte gut √ľberlegt werden wo das geplante Wirtschaftswunder √ľberhaupt erstellt werden soll. Kolonien eignen sich hierzu √ľberhaupt nicht da ihre Bev√∂lkerungen nicht in der Lage sein werden die mit 10.000 Arbeitspl√§tze ben√∂tigte Raffinerie zu besetzen. Im Fall von Frankreich direkt im Mutterland und in Regionen mit hoher Population platzieren. Der letzte Schritt besteht nun lediglich darin eine in Planung befindliche Fabrik der erforderlichen Ressourcen anzupassen. Sind diese im eigenen Land nicht vorhanden sollte man auf den Bau verzichten und sich eine geeignetere  Anlage suchen. Der Besitz mehrerer Industrieller Komplexe ver√§ndert neben dem Geldbeutel vor allem die, in den jeweiligen Regionen, vorhandenen Arbeitskr√§fte. So werden aus Landarbeitern und Handwerkern schnell Facharbeiter die vor allem zu Beginn der neuen √Ąra sehr selten anzutreffen sind. Neben diesen beiden Nebeneffekten steigert die Organisierte Produktion auch unser Weltansehen und ehe man sich versieht landet man auf einen der insgesamt mit Acht Pl√§tzen belegten Weltrangliste der Gro√üm√§chte. Damit spielt nun Frankreich eine fundamentale Rolle im Gepl√§nkel um Macht und Einfluss in Europa.

Doch machen wir uns nichts vor, nur alleine durch Angebot  und Nachfrage kann man kein Reich und vor allem die Welt regieren. Dazu ben√∂tigt es Soldaten und zwar eine menge Soldaten. Je nachdem wie weit unsere Forschung im Waffensektor voranschreitet ver√§ndert sich, simuliert dargestellt, die Vorgehensweise unserer Armeen. Vorbei sind die Zeiten von Vorderladern und Bajonetten. Jetzt sind Maschinengewehre und schwere Artillerie gefragt. Denn mit modernen Truppen l√§sst sich schnell Land gewinnen. Damit das ganze nicht au√üer Kontrolle ger√§t und auf den Globus ein einziges Feuerwerk veranstaltet wird, gibt es Richtlinien die den Krieg realistisch wirken lassen sollen. Ohne Kriegsrechtfertigung marschiert nicht ein Gefreiter ins feindliche Land, zuf√§llige Events ausgeschlossen. Unberechtigte √úberf√§lle steigern den Infamie Wert unseres Staates ins unermessliche. Ist eine gewisse Obergrenze √ľberschritten kann ein Gro√üb√ľndnis verschiedener L√§nder schnell zur Abr√ľstung zwingen. Und das ist f√ľr eine gro√üe Nation wie Frankreich Existenz entscheidend . Befolgen wir stattdessen die Richtlinien kann die Nation im gro√üen Umfang wachsen und neue Bev√∂lkerungsgruppen und Religi√∂se Minderheiten assimilieren. Deren Alttagsbed√ľrfnisse sollten zufriedenstellend gestillt werden sonst stehen Revolten bevor, wenn man sie nicht vorher durch Unterdr√ľckungspunkte verhindert. Rebellionen sind f√ľr Nationen sch√§dlicher wie jeder andere Krieg. Kurzerhand k√∂nnen neue Regierungssysteme etabliert werden. Aus Demokratien werden Absolute Monarchien oder Diktaturen. Aus Monarchien werden B√ľrgerherrschaften, Faschisten l√∂sen Liberale ab, Konservative werden durch Kommunisten gest√ľrzt. Knapp Formuliert, alles was wir bisher Poltisch in der Welt gesehen haben hat Paradox in Perfektion in Victoria 2 eingebaut.

Wie bei den anderen Titeln nutzt auch Victoria 2 eine verbesserte Version der Clausewitz Engine. Dabei sollte man vor allem den grafischen Umfang nicht mit anderen Game Engines, die beeindruckende Grafik samt Effekten erzeugen k√∂nnen, vergleichen. Die einzigen im Spiel dargestellten Dreidimensionalen Objekte sind die recht Polygon armen Armeemodelle. Der Rest wird in einer sehr √ľbersichtlichen 2D Weltkarte pr√§sentiert. Ohne diese w√ľrde sehr schnell die √úbersichtlichkeit von Land einnahmen und Kolonialisierungen verloren gehen. So ist die gesamte Ansicht Grafisch etwas schlicht gehalten bietet aber eine beachtlich Genauigkeit und Details. Von den Alpen bis zu den Rocky Mountains ist die Welt eins zu eins nachgebildet worden. Paradox setzt dabei nur einige spielwichtigen Elemente bildlich um. Das Versorgungslimit von Provinzen wird in einer Tabelle gemeinsam mit den anderen Eigenschaften des Gebiets angezeigt. Bessere Nachschubsrouten sind vor allem durch Eisenbahnnetze ersichtlich. Den √úberblick beh√§lt man aber letzten Endes durch das Einschalten von verschiedenen Ansichten die die kulturellen Regionsunterschiede, Die Reichsgrenzen (oder das Reichsterritorium) und die Effektivit√§t von Verwaltungsorganen anzeigen. Etwas komplizierter dagegen ist trotz fein gegliederten Reitern das Wirtschafts- und Welthandelssystem. Buchhalter d√ľrften am wenigsten Probleme damit haben die Spielinternen Statistiken auszuwerten. Ein Gro√üteil des Spiels wird so durch die eigene Fantasie dargestellt. Dies betrifft auch die Gefechte im Spiel. Au√üer Moral und Versorgungsbalken sind es lediglich aufflackernde Zahlen die den Status der Armeen wiedergeben. Schlachten wie in einem Total War Spiel zu f√ľhren ist bei Paradox Speielen generell nicht m√∂glich.

Um das Spiel noch zu vers√ľ√üen haben die Entwickler aus dem kalten Norden Victoria 2 mit einem Mehrspielermodus ausgestattet. Neben den immer vorhandenen LAN Modus kann man seine Weltherrschaftsfanatasien noch auf den Hauseigenen Metaservern ausleben. An dieser Stelle sei erw√§hnt das sich die Community zu diesem Nischen Publisher sehr eigenstirnig verh√§lt und man ohne Offiziellen Absprachen in den Foren kaum auf Mehrspielerpartien trifft. Dies hat den Hintergrund das bedingt durch die Spielbarkeit nur sehr wenige gro√üe Nationen zur Verf√ľgung stehen denen eine breite Masse an schwachen Staaten gegen√ľber steht. Um so ein vom Spiel nicht vorgelegtes Gleichgewicht zu bewahren werden vor den Partien eigene Spielregeln aufgestellt, die bei Nichtbeachtung sehr schnell den eigenen Ruf ruinieren. Da bei diesem Spiel nur wenige hundert Spieler vorhanden sind die tats√§chlich bereit sind im Online Modus gegen Unbekannte anzutreten ist es nur ratsam sich an diese individuellen Regelwerke zu halten. Die Geschwindigkeit des Zeitraffers kann nur vom Host festgelegt werden. Dadurch entsteht eine gewisse Art Rundenstrategie.

Fazit

Als langj√§hriger Fan von Paradox Monstersimulationen konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen in der Welt Anfang des 19. Jahrhunderts Fu√ü zu fassen. Der Einstieg war mit einer 90 Grad steilen Bergwand zu vergleichen. Die ersten Stunden endeten meistens im totalen Desaster, da ich keine Ahnung hatte was ich alles auf meiner Aufgaben Liste zu erledigen hatte. Erst durch die Zuhilfenahme von Let’s Plays und einiger Tutorials war es mir m√∂glich, mich in diesem Komplexen Spiel zurecht zu finden. Daher kann ich den Kauf nur jeden Abraten der Ungeduldig ist und lieber ein schnelles Spiel sucht. F√ľr Geschichtsstudenten und Historie begeisterte ist auch dieser Paradox Teil das gelobte Produkt. Grafikfetischisten d√ľrften an Victoria 2 ohnehin durch die etwas r√ľckst√§ndig wirkende Engine keinen Gefallen finden.

6,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (11)

R√ľckblick: Europa Universalis (PC)

Dominik am 25.November 2010 um 19:11:12

Hersteller: Paradox interactive

Release:14.März 2000 / 12.November 2001

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit Strategiespiel

Basierte Engine: 2D Basierende Grafikengine

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Ich m√∂chte an dieser Stelle Europa Universalis I und II zusammenfassen,da beide Spiele die gleiche Grafik technologie verwenden sowie sich Spielerisch gar nicht voneinander unterscheiden. In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millit√§risch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Gro√ümacht bzw. Weltmacht zu erreichen. Dies sind jedoch nicht vorgegebene Ziele sondern jediglich einige der M√∂glichkeiten wie man Europa Universalis spielen kann. Zu Beginn hat man mehrere M√∂glichkeiten ,entweder man entscheidet sich f√ľr ein Freies Spiel welches 1492 startet oder man w√§hlt zwischen bestimmten Historischen Szenarien wie etwa dem 30 J√§hrigen Krieg,der Franz√∂sischen Revolution, oder den Nordeurop√§ischen Kriegen. Zur Auswahl stehen geschichtlich Korrekt alle Nation der Erde in den jeweiligen Epochen zum spielen zur Verf√ľgung. So kann man s√§mtliche Europ√§ischen F√ľrstent√ľmer,K√∂nigreiche oder Stadtstaaten , Amerikanische Ureinwohner,Indische F√ľrstent√ľmer, Russische Kosakenreiche,Arabische und Afrikanische St√§mme oder Asiatische Nationen Ihrer Zeit kontrollieren. Das Spiel selbst wird von einer 2D Karte aus der Vogelperspektive gesteuert. Die einzelnen Reiche unterteilen sich in Provinzen wovon es √ľber 1000 auf dem Globus gibt. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe gibt es au√üer den Szenarien keine festen Ziele. Man kann eine gew√§hlte Nation je nach Lust und Laune spielen ,dazu kann man Kolonialreiche oder ein Handelsimperium erschaffen. Einzig Historische Ereignisse tauchen immer mal wieder auf ,welche man auch noch beeinflussen kann. So kann man die Reformation Martin Luthers verhindern oder den Ausgang der Franz√∂sischen Revolution ver√§ndern. Der Wirtschaftspart im Spiel unterscheidet sich in verschiedene wichtige Bereiche wie Infrastruktur,Stabilit√§t,Handel,Kolonisation und Fortschritt. Ein teil der Steuereinnahmen aus den Provinzen beeinflusst gleichm√§ssig diese Gebiete. Je mehr Provinzen oder Gro√üst√§dte man besitzt,desto mehr kann man seine Investitionen erh√∂hen. Zus√§tzlich liefern Kolonial Provinzen wertvollere Waren welche den Handel und die Steuereinnahmen in die H√∂he schiessen lassen. B√ľndnisse und Kriege geh√∂ren ebenso wie die Wirtschaft zu Europa Universalis. Man hat aber auch ohne diese zahlreiche M√∂glichkeiten andere Staaten in seine Kontrolle zu bringen zB. Durch Vasallisierung. Doch Aufgepasst ! Das f√ľhren vieler Eroberungen ohne Kriegsgr√ľnde kann ein Reich zum Hassfeind Nummer Eins werden lassen . Das bedeutet das im schlimmsten Fall mehrere L√§nder eine Allianz schmieden und gemeinsam angreifen werden.

Paradox Spiel l√§sst Geschichte ver√§ndern und das macht am meisten Spa√ü. Wer geschickt und Taktisch vorgeht kann auch ein Schottisches England oder ein japanisches Australien erschaffen. Zudem lernt man automatisch sehr viel Weltgeschichte,ganz nebenbei ūüôā Ein gutes Spiel dessen Fortsetzungen sich f√ľr Weltstrategen ebenso gut sehen lassen kann.

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Bewertung: 0.0/5 (0)