Retro-Test: GTA San Andreas

Wenn es um GTA geht scheiden sich ja die Geister welches nun der beste Teil ist. Für mich ist es klar, San Adreas. Bei dem Teil habe ich zumindest meine Leidenschaft für diese Spielereihe gefunden. Darum hier ein kleines Review zum Game. Ok, die Story beginnt, Carl kommt heim. Seine Mutter von Gangstern erschossen, seine … weiter

Rückblick: Oni (PC)

Oni ist ein von Bungie Software unter Take2 im März 2001 erschienenes Action Game welches für die Playstation 2 und den PC programmiert wurde.

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Retro-Test: GTA San Andreas

Katharina Hübener am 8.Februar 2020 um 14:02:59

Wenn es um GTA geht scheiden sich ja die Geister welches nun der beste Teil ist. Für mich ist es klar, San Adreas. Bei dem Teil habe ich zumindest meine Leidenschaft für diese Spielereihe gefunden. Darum hier ein kleines Review zum Game.

Ok, die Story beginnt, Carl kommt heim. Seine Mutter von Gangstern erschossen, seine Heimatstadt Los Santos in Aufruhr, jene, die ihn einstmals fürchteten, haben keinen Respekt mehr vor ihm, und die Bullen haben es immer noch auf ihn abgesehen. Gepeinigt vom Schmerz über den Verlust der Mutter und getrieben vom Druck der Gruppe … ähm … Gang, beschließt Carl, wieder zu alten Verhaltensmustern zurück zu kehren, um sich den gebührenden Respekt seiner Mitmenschen zu erarbeiten, einen Haufen Kohle zum Kaufen von Verstecken zu verdienen, Autos zu klauen, um nicht zu Fuß gehen zu müssen, Flugzeuge (oder auch einen Helikopter) zu besorgen, um nicht stundenlang im geklauten und aufgemotzten Auto fahren zu müssen, Mädls aufzureißen (wofür das für einen Mann auch immer gut sein soll). Bis am Ende Carl dann … ähm … seht’s euch selbst an.

Nachdem das Startmenu dem Spieler ins Gesicht strahlt, sollte jener als erstes anfangen, sich sein eigenes Steuerpaket zusammenzustellen. Natürlich kann auch die Standardvorgabe benutzt werden, aber die passt nicht zu jedem (ebenso dem Tester). Hat man das hinter sich (es sind ja immerhin 22 Funktionen zu Fuß und 25 im Fahren/Fliegen/Paddeln zu belegen) kann auch schon mit dem fröhlichen Stehlen/Schießen/Lieben/Schwimmen/… begonnen werden, indem man im Hauptmenu bei Spiel starten den Menupunkt „Neues Spiel“ anklickt. Es folgt eine kleine Renderszene, von denen es viele im Spiel gibt, die aber nicht unbedingt sehr filmreif animiert wurden, in welcher unser Held am Flughafen ankommt und nach einer kurzen Taxifahrt bereits von den Dienern und Beschützern des Staates aufgelesen wird. Diese erklären ihm auch gleich, dass er soeben Hauptverdächtiger in einem Mordfall geworden ist. Nachdem das korrupte Pack dies von sich gegeben hat, wird Carl auch gleich unsanft an der Straßenecke im Gebiet einer unbefreundeten Gang abgesetzt.

Seine erste Mission beginnt sogleich. Carl soll sich ein BMX-Rad schnappen (die stehen da überall rum) und nach Hause radeln. Da er jedoch in Feindesgebiet ist, wird ihm das natürlich nicht so einfach gemacht. Ist man nicht schnell genug auf dem Rad (dessen Steuerung mit dem Gamepad nicht besonders lustig ist) kann schon mal jemand mit den Fäusten auf ihn losgehen. Dabei heißt es dann sich zu verteidigen. Glücklicherweise ist unser Carl aber nicht ganz aus der Übung und die KI der computergesteuerten Personen nicht besonders gut, und so fällt es ihm auch nicht schwer sich derartiger Subjekte zu erwehren. Im trauten Heim angekommen hat man auch schon die erste von unzähligen weiteren Missionen erfüllt.

Im Laufe des Spieles bekommt man für die Erfüllung der Missionen entweder Geld oder Respekt. Letzter ist besonders für die Charakterentwicklung wichtig, da bei GTA SA auch die RPG-Elemente nicht zu kurz kommen. So kann man seine Fähigkeiten auf mehreren Gebieten weiterentwickeln. Dabei gilt es, eine Sache besonders ausdauernd zu machen, und schon steigen die Aktien auf diesem Gebiet. Das gilt allerdings auch für das Essen, was aus energetischen Gründen nicht zu kurz kommen darf und in Hülle und Fülle in den extra bereitgestellten Pizza- und Burgerläden zur Verfügung steht. Übertreibt man dies dann allerdings, bekommt unser Carl eine Wampe und ist langsamer im Rennen. Überflüssigen Speck kann man dann im Fitnesscenter loswerden, was auch den Vorteil der Körperertüchtigung mit sich bringt, was unserem Helden Punkte in Punkto Kraft gibt.

Wurde eine Mission erfüllt, ein besonderes Auto geklaut, ein toller Kontostand erreicht, kann man sich in einen Unterschlupf zurückziehen und dort speichern. So ein Speicherpunkt muß man sich aber erst kaufen (bis auf einen – Carls Haus). Wo diese zu finden sind, sieht man auf der Karte als Haus (neben dem Casino) dargestellt. Um wieder ein wenig Frieden in die Heimat zu tragen, muß man (amerikanisch eben) das Territorium, welches man sich unter den Nagel reißen will erobern. Solche Gebiete sind wie eine gute Geldanlage, denn sie sorgen immer für frischen Wind auf eurem Konto. Mit der Zeit wird Carls Konto und seine Skills wachsen, der Respekt der Leute kehrt zurück und sein Outfit wird wieder gangtypischer. Letzteres muss aber in Bekleidungsgeschäften erworben werden. Ebenso kann (sollte) Carl seine Frisur anpassen lassen, um von den Gangstas wieder beachtet zu werden.

Was wäre so ein Gesetzlosenleben aber ohne die richtige weibliche Begleitung. Einer von Carls Skills ist der Sexappeal, der auch gesteigert werden will, damit auch der kleine Carl was zu tun bekommt. Wer also die Möglichkeit sieht, bei einer der herumlaufenden Tussies zu landen, sollte seine Chance beim Schopfe packen und die kleine auf einen Dosenöffner einladen. Denn der Chef von San Andreas kann nichts ohne eine vernünftige Alte sein. Eben wie im richtigen Leben 🙂

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Bewertung: 5.0/5 (2)
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Rückblick: Oni (PC)

Dominik am 6.November 2010 um 18:11:40

Oni ist ein von Bungie Software unter Take2 im März 2001 erschienenes Action Game welches für die Playstation 2 und den PC programmiert wurde. Die Erde im jahre 2032. Die Menschheit lebt zusammen gepfercht ín rießigen Metropolen. Die Welt außerhalb der Stadtmauern gleicht der Apokalypse,die Luft ist verseucht und niemand absolut niemand weiß was in diesen unwirtlichen Quarantäne gebieten vorgeht. in den High tech Städten dominieren Technologie und organisierte Kriminalität. Als Spezialagentin der TCTF (Technology Crimes Task Forces) einer Art Technologiepolizei , übernehmt der Spieler die Rolle als Konoko im Kampf gegen ein mächtiges Syndikat. Das Spiel wird in einem Animestil mit einer Mischung aus Cyperpunk gehalten,was jeden Manga Fan das Herz Höher schlagen lässt. Aus der Third-person Sicht steuert man die Akrobatische Konoko durch unterschiedlich Designte levels und verprügelt haufenweise Syndikatsschurken. Dabei darf sich der Spieler unterschiedlichen ausgefallenen Waffen bedienen wie Plasmagewehre,Raketenwerfern und Flächenverbrennenden Mörsern. Die vielen Jump&Run Einlagen geben den ganzen noch den letzten Schliff.

Streng Linear folgt man dem Levelverlauf und treibt somit die Story ,welche noch mit so einigen Überraschungen auf den Spieler wartet, voran. Mit jedem geschafften level erhält der Spieler neue Fähigkeiten wie zB. neue Schlagkombos,-tritte. Außerdem überrascht jedes neue Kapitel mit neuen Waffen und Gegnern . Damit das ganze nicht allzu monoton wird, ist man zwischenzeitlich immer wieder damit beschäftigt Terminals zu bedienen um Hochsicherheitssysteme auszuschalten(alternativ kann man auch versuchen die Laserschranken selbst zu überqueren). Verhalten der Gegner reicht vom taktischen Vorgehen bis zu vollkommener Dummheit,welches nicht selten daran liegt das bestimmte Bugs nie behoben wurden. So bleiben manche Gegner an Ecken hängen und rennen fortan ímmer an dieselbe Stelle was es natürlich enorm erleichtert sie auszuschalten. Der Levelaufbau ist gut in Szene gesetzt. Egal ob man gerade in einem BIO Forschungslabor oder am Flughafen gegen das Syndikat vorgeht, die Levels folgen einem logischen Aufbau und sind mit einigen versteckten Ecken ausgestattet. Die Texturen dagegen halten sich in Grenzen. Es wurde nicht allzu viel Mühe in die Levelumgebung gesteckt. ´Trotz des guten Aufbaus sieht man immer wieder die gleichen Computerterminals,schmache Wandtexturen und wenig Liebe im Detail. Die Figuren dagegen sind (mit Ausnahme des Gesichtes) gut gestaltet worden. Es gibt eine rießen Palette an Gegnertypen, Neutral gesinnten NPC`s und TCTF Wachleuten.

Das Alles macht Oni zu einem sehr guten Action Spiel was seinesgleichen sucht. Die gut gesetzte Musik,das Anime Intro,das Gameplay und die sehr gute Story überzeugen von Anfang an und sorgen für Dauermotivation. Letztes Negativ zu erwähnendes sind die Speicherpunkte. Es ist leider nicht möglich während des Spiels zu speichern. Die Speicherpunkte liegen in manchen Levels so weit auseinander das es leicht frusttrierend ist bestimmte Passagen zu wiederholen,in anderen dagegen sind sie so eng auffeinander gelegt das man sie hätte gleich streichen können. Aber Trotz allen ein gutes Spiel welches man dieser Art heute kaum noch findet.

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Bewertung: 5.0/5 (2)