Vorstellung: Possum – Ein Projekt von Jordy Lakiere

Das Videospiele eine kreative Ader haben und auch von jenen erschaffen werden ist uns allen ebenso bekannt wie dem belgischen ( FlĂ€nischen ) Freelancer Jordy Lakiere. Der 1991 geborene Belgier arbeitet freiberuflich als 2D und 3D KĂŒnstler und war schon an mehreren kommerziellen Spiele Projekten wie etwa Divinity Original Sin, Dragon Commander, Cataclysm, dem Herr … weiter

RĂŒckblick: Caesar III (PC)

Caesar III stellte damals die Grundlage fĂŒr Pharao und Herrscher des Olymps – Zeus dar. Im Oktober wurde das lang errsehnte Strategiespiel veröffentlicht. Nicht nur maßgebend war die 2D gezeichnete Grafik, sondern auch die Vielseitigkeit und KomplexitĂ€t von Caesar III. Der StĂ€dtebau reicht von einem kleinen Dörfchen bishin zu einer gigantischen Metropole. Auch das Handelssystem … weiter

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Vorstellung: Possum – Ein Projekt von Jordy Lakiere

Dominik am 10.November 2018 um 13:11:07

Das Videospiele eine kreative Ader haben und auch von jenen erschaffen werden ist uns allen ebenso bekannt wie dem belgischen ( FlĂ€nischen ) Freelancer Jordy Lakiere. Der 1991 geborene Belgier arbeitet freiberuflich als 2D und 3D KĂŒnstler und war schon an mehreren kommerziellen Spiele Projekten wie etwa Divinity Original Sin, Dragon Commander, Cataclysm, dem Herr der Ringe Kartenspiel, Rage of Bahamut und Dark Days Ahead beteiligt. Zu seinen Kunden die er sich ĂŒber die Jahre angesammelt hat zĂ€hlen bekannte Studios wie Larian Studios, Cubicle 7 oder Fantasy Flight Games. FĂŒr sein neustes Projekt, dem Arena spiel Possum, arbeitet er jedoch nicht fĂŒr Studios oder andere Auftraggeber sondern in Eigenregie. Seine Begeisterung fĂŒr die Bronzezeit und dem Mittelalter sowie seine FĂ€higkeiten beeindruckende Artworks und 3D Modelle zu erstellen haben ihn zu dem Entschluss gebracht einmal selbst Hand anzulegen und ein eigenes Indie Spiel zu entwickeln. Bei Possum handelt es sich um ein Action geladenes Arena Kampfspiel bei dem wir als Spieler in die Haut eines Gladiators schlĂŒpfen und uns Etappenweise zu Ruhm und Ehre kĂ€mpfen mĂŒssen. Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 4 und zeigt sich Optisch in einem bunten Cartoon Stil mit lustig ansehenden Figuren und Objekten. Ganz Klassisch erlangen wir nach jedem Sieg AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde wie etwa Waffen und RĂŒstungen und werden in Fertigkeiten investieren die unserer Spielfigur neue Moves beibringen. Obwohl ein Großteil des Spieles von Lakiere selbst erstellt wird hat er derzeit einige Probleme beim darstellen von flĂŒssigen Animationen. Bewegte Bilder und AblĂ€ufe gehörten bisher nicht zu den StĂ€rken des KĂŒnstlers. Mit Kurven und Trajektorien versucht der Entwickler die glatten Attack / Slash Animationen zu erstellen. Flaggen die im Wind flattern kann er aber ohne Probleme umsetzen. Mit einer neuen Kollisionserkennung sollen die AblĂ€ufe vom Zielen und Treffen mit dem Schwert möglichst realistisch umgesetzt werden. Im Spiel selbst wird es ein komplexes Kampfsystem geben bei dem wir bestimmen können welches Körperteil des Feindes wir treffen möchten. Schlagen zwei Schwerter aufeinander so wird die Kampfanimationen mit einem Ruckler unterbrochen und wir mĂŒssen unseren Angriff erneut gezielter ausfĂŒhren. Auch bei den Sounds arbeitet Lakiere alles im Alleingang ab. Laut eigener Aussage hören sich aufprallende Schwerter realistischer an wenn man mit einem Löffel auf eine Gabel schlĂ€gt anstatt zwei echte Schwerter gegeneinander zu schlagen. So verwendet der Belgier zum Beispiel auch eine knackende Eierschale um Treffer auf Schilden darzustellen. Ich weiß zwar nicht ob sich das wirklich so anhören mag aber der Entwickler wird wissen was er zu tun hat. Auch die Zuschauer in der Arena werden auf das Kampfgeschehen reagieren und viele Freuden- und Fluch GerĂ€usche von sich geben je nachdem wie sich der Kampf zu unseren Gunsten entwickelt. Auch in der Umgebung will Lakiere fĂŒr ordentlich Abwechslung sorgen. So duellieren wir uns in Arenen des alten römischen Reiches, griechischer TheaterbĂŒhne, gallischem Dorf oder auch in Fernöstlichen Kaiserreichen. Letztes dĂŒrfte jetzt historisch nicht so genau zum Setting des Spiels passen macht aber optisch bisher einen soliden Eindruck. Wann genau Possum erscheinen wird steht noch in den Sternen. Bis jetzt ist der Entwickler damit beschĂ€ftigt alle Animationen und Bewegungsabhandlungen flĂŒssig umzusetzen. Ein Großteil der Grafiken wurde bereits erstellt und der Indie Modellierer steht noch vor einigen Fragen zum Beispiel ob auch weibliche Charakter Einzug ins Spiel finden werden.

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Bewertung: 5.0/5 (3)
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RĂŒckblick: Caesar III (PC)

Malte am 24.November 2010 um 21:11:51

Caesar III stellte damals die Grundlage fĂŒr Pharao und Herrscher des Olymps – Zeus dar. Im Oktober wurde das lang errsehnte Strategiespiel veröffentlicht. Nicht nur maßgebend war die 2D gezeichnete Grafik, sondern auch die Vielseitigkeit und KomplexitĂ€t von Caesar III. Der StĂ€dtebau reicht von einem kleinen Dörfchen bishin zu einer gigantischen Metropole. Auch das Handelssystem ist eine Neuerung im Genre: So kann man mit allen StĂ€dten innerhalb des Römischen Reiches Handel betreiben. Doch an dieser Stelle möchte ich Euch nicht mehr ĂŒber das Handels – und Wirtschaftssystem erzĂ€hlen, auf Grund der KomplexitĂ€t. 😉 Stattdessen stelle ich Euch die zwei Spielmodi vor:

Kampagne

Caesar geht in Rente! Er ist auf der Suche nach einem fĂ€higen Gouverneur, der seinen Platz eingehen kann. Nach jeder erfolgreich bestrittenen Mission erhaltet Ihr einen neuen Rang. Die Rangordnung richtet sich an die „Cursus honorum„. Nach der dritten Mission hat der Spieler die Möglichkeit den Wirtschftlichenweg oder den MilitĂ€rischenweg einzuschlagen. Letzteres bietet zwar andere Herausforderungen, ordnet sich aber nicht ganz in ein eigentlich wirtschaftsbasiertes Spiel ein. Um eine Mission zu meistern, mĂŒssen verschieden Faktoren wie eine Mindestbevölkerung oder diverse Kulturfaktoren erfĂŒllt werden. Auch hierbei handelt es sich um ein komplexes System. Nach kurzer Einarbeitungszeit, beherrscht man allerdings die Grundlagen. Ebenso lĂ€sst sich ein Schwierigkeitsgrad einstellen der sich von „Sehr leicht“ bis zu „Sehr schwer“ konfigurieren lĂ€sst. Bei höherem Schwierigkeitsgrad sind die BedĂŒrfnisse der BĂŒrger höher und die Infrastruktur nimmt schneller SchĂ€den. Außerdem hat dies Auswirkung auf die einzelnen Götter. Der Göttermodus lĂ€sst sich glĂŒcklicherweise seperat vollstĂ€ndig deaktivieren, da das Spiel mit diesem Modus um einiges anspruchsvoller ist. So muss man darauf achten, dass jeder Gott gleich berechtigt ist (gleich viele Statuen, Tempel etc.). ErfĂŒllt man dies nicht, lassen die Götter ihren Zorn und ihre Wut an eurer Stadt aus. Der Gott „Mars“ könnte ein Inferno auslösen, sodass viele GebĂ€ude der Stadt niederbrennen.

StÀdtebau

Dieser Modus Ă€hnelt dem Kampagnenmodus, setzt Euch allerdings nie Grenzen oder stellt Forderungen. Zu Beginn habt Ihr die Wahl aus mehreren Startpunkten auf der Imperiumskarte. So findet Ihr auf dem Festland beispielsweise weniger Goldminen als in Alpenregionen. Zum GlĂŒck könnt Ihr auch in diesem Modus handel betreiben oder eben Invasionen gegen andere StĂ€dte veranstalten.

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Bewertung: 3.5/5 (2)