Assassin’s Creed – Brotherhood: Test, Review

Im dritten Teil der erfolgreichen Assassinen-Saga stĂŒrzt ihr euch mal wieder mit Ezio in den Kampf gegen die Borgia und mĂŒsst nebenbei auch noch als Desmond vor den Templern flĂŒchten. ErfĂŒllt das neue Assassinen Abenteuer die erhofften Erwartungen, wurde der Multiplayer-Modus interessant integriert, wird die Geschichte vom Meister-Assassinen Ezio spannend weitererzĂ€hlt und bleibt dem Stil … weiter

RĂŒckblick: Praetorians (PC)

Hersteller: Pyro Studios Release:  26. Februar 2003 Produktionsjahr: Unbekannt Platformen: Pc (Windows) Genre: Echtzeit-Strategiespiel Basierte Engine: Unbekannt Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: 1 Jahr bevor die Total War reihe mit Rome in die antike Welt abtauchte erschien im Februar 2003 Offiziell Praetorians. Das von Pyro Studios entwickelte Strategiespiel verwarf das Konzept vom Aufbau und setzte … weiter

RĂŒckblick: Caesar III (PC)

Caesar III stellte damals die Grundlage fĂŒr Pharao und Herrscher des Olymps – Zeus dar. Im Oktober wurde das lang errsehnte Strategiespiel veröffentlicht. Nicht nur maßgebend war die 2D gezeichnete Grafik, sondern auch die Vielseitigkeit und KomplexitĂ€t von Caesar III. Der StĂ€dtebau reicht von einem kleinen Dörfchen bishin zu einer gigantischen Metropole. Auch das Handelssystem … weiter

» Rom

Assassin’s Creed – Brotherhood: Test, Review

Dominik am 4.MĂ€rz 2013 um 10:03:16

Im dritten Teil der erfolgreichen Assassinen-Saga stĂŒrzt ihr euch mal wieder mit Ezio in den Kampf gegen die Borgia und mĂŒsst nebenbei auch noch als Desmond vor den Templern flĂŒchten. ErfĂŒllt das neue Assassinen Abenteuer die erhofften Erwartungen, wurde der Multiplayer-Modus interessant integriert, wird die Geschichte vom Meister-Assassinen Ezio spannend weitererzĂ€hlt und bleibt dem Stil von Assassins Creed treu? Viele solcher Fragen kommen auf. Um darauf eine passende Antwort zu geben, sollte man erst einmal genauer ins Detail gehen.

Als Besitzer der vorherigen Teile findet man sich schnell wieder in das Spiel ein. Es knĂŒpft direkt an das Ende vom zweiten Teil an, ist dadurch allerdings auch fĂŒr Neulinge erst einmal etwas verwirrend und benötigt eine Eingewöhnungsphase. Nachdem der Anfang mit zugehörigen Anleitungen und Wiedersehen der Familie ĂŒberstanden ist, wird man direkt in das Spielgeschehen geworfen. Anfangs noch angenehm ĂŒberrascht von seiner Frau, wacht man als Ezio am Morgen auf und muss feststellen, dass die Borgia mit einem gewaltigen Aufmarsch die Stadt angreifen. Zusammen mit seinem Onkel Mario versucht Ezio die Stadt zu verteidigen, bis alle Einwohner geflohen sind. Als dabei euer Onkel vom Borgia-AnfĂŒhrer getötet wird, reist Ezio nach Rom um die Borgia zu stĂŒrzen und sich zu rĂ€chen. â€žDie Borgia: Eine mĂ€chtige Gemeinschaft, angefĂŒhrt von der Borgia Familie die ĂŒber Rom herrscht“

Neben dieser Hauptmission stehen euch einige Nebenmissionen, SchĂ€tze und Auftragsattentate, sowie der Wiederaufbau Roms zur VerfĂŒgung. Im Vergleich zu seinen VorgĂ€ngern, seid ihr in Assassins Creed Brotherhood nicht mehr auf euch allein gestellt, sondern mĂŒsst im Verlauf der Missionen Assassinen-Rekruten ausbilden. DafĂŒr stehen in ganz Rom Taubenposten verteilt, ĂŒber die ihr eure Rekruten auf Missionen schickt und ausbildet. Bis sie schließlich ebenfalls zu Meister-Assassinen aufsteigen. Damit stehen euch im Vergleich zu den ersten zwei Teilen neue Möglichkeiten zur VerfĂŒgung, so könnt ihr beispielsweise mit sechs verfĂŒgbaren Rekruten einen Pfeilhagel auf eure Feinde anfordern oder einzelne Rekruten rufen, um euch im Kampf zu unterstĂŒtzen. Allerdings habt ihr durch den Angriff der Borgia alles verloren und mĂŒsst euch in Rom hocharbeiten. Dabei kann man vielseitig vorgehen. In erster Linie muss man den Einfluss der Borgia in der Stadt senken und kann dadurch die besetzten GebĂ€ude kaufen, die dann wiederrum euer verdientes Geld (alle 20 Minuten) steigern. Neben alltĂ€glichen GebĂ€uden wie Schneidereien, Schmieden etc. sind auch bekannte Bauwerke wie das Kolosseum kĂ€uflich. Dabei darf man sein eigentliches Ziel nicht vergessen – VerbĂŒndete fĂŒr sich gewinnen. Söldner, Kurtisanen und die Diebesgilde gilt es dabei fĂŒr euren Kampf zu ĂŒberzeugen und eine anfĂ€ngliche Hilfe zu bieten. Diese liefern euch im Gegenzug wichtige Informationen und sind in den Straßen Roms anzuheuern. Falls man sich eine Pause vom Assassinen-GetĂŒmmel gönnen will, kann man jederzeit den Animus verlassen und als Desmond die Gegenwart erkunden, sich mit den anderen „Teammitgliedern“ unterhalten oder Emails ĂŒber die aktuelle Lage in der Gegenwart lesen. â€žAnimus: Ein Stuhl, der ausgestattet ist mit allerlei Technik und somit eine Reise in die Vergangenheit ermöglicht)“ Wem das alles zu langweilig ist, kann auch den Singleplayer Modus komplett auslassen und sich direkt in den Multiplayer stĂŒrzen. Die Maps sind von 17 verschiedenen Charaktermodellen bevölkert. Jeder menschliche Spieler schlĂŒpft in die Haut eines dieser Charaktere. Nun bekommt jeder einen Spieler zugewiesen, den es zu eliminieren gilt. Man ist also gleichzeitig JĂ€ger und Gejagter. Dabei gewinnt nicht zwangslĂ€ufig der Spieler mit den meisten Kills. Wer sich verhĂ€lt wie ein echter Assassine, unauffĂ€llig und hinterhĂ€ltig, der bekommt mehr Punkte fĂŒr seine Aktionen, als jemand, der blindwĂŒtig auf sein Ziel zustĂŒrmt. Neben dem Jeder-fĂŒr-sich-Modus gibt es auch noch einen Teammodus, in dem ihr als Gruppe oder in Zweierteams gegeneinander antretet.

Sound & Grafik: Ebenso wie die VorgĂ€nger passt die Stimmungsvolle Musik, allerdings kann es bei leistungsschwĂ€cheren Computern zu Synchronfehlern bei Charakteren kommen, so das teilweise Spannung etwas schlecht rĂŒber kommt. Die Grafik fĂŒgt sich gut ein, hat sich aber auch nicht sonderlich verĂ€ndert, nur fĂŒr KĂ€ufer mit Leistungsstarken Computern im Detail zu entdecken, schönere Licht Animationen, realistische Schatten und saubere KantenglĂ€ttung

Steuerung & Gameplay: Nachdem der erste Teil ziemlich einseitig aufgebaut war und sinnvolle NebentĂ€tigkeiten fehlten, wurde schon im zweiten Teil einiges verbessert und im dritten nun durch die Ausbildung von Gefolgsleuten optimiert. Dennoch kommt es auf der PC-Version öfter mal zu Steuerungsschwierigkeiten, so das man Ezio leicht von hohen HĂ€usern Richtung Erdboden steuert anstatt auf das nĂ€chstgelegene Haus. Ansonsten lĂ€uft es flĂŒssig und die einseitigen Konter-KĂ€mpfe von den VorgĂ€ngern wurden beseitigt, indem man nur noch einen Konterangriff erfolgreich ausfĂŒhrt, nachdem man im richtigen Moment zuschlĂ€gt.

Fazit:

Assassins Creed spiegelt erfolgreich den typischen Stil der Assassinen-„Saga“ wieder, schließt damit allerdings auch eine etwas wirre Geschichte ein, die wieder einmal den Spieler mit einem Fragezeichen ĂŒber dem Kopf zurĂŒck lĂ€sst. FĂŒr Perfektionisten ist es eher eine EnttĂ€uschung. Es stehen zwar viele Möglichkeiten zur VerfĂŒgung, die allerdings mit zunehmender Zeit eher mit QuantitĂ€t statt QualitĂ€t glĂ€nzen. Zusammengefasst ist Assassins Creed Brotherhood ein Meisterwerk aus Ideen und Vielseitigkeit, bei dem es allerdings teilweise an vollendeten AnsĂ€tzen und einer guten Umsetzung der Umgebung von Desmond mangelt.

7,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (4)

RĂŒckblick: Praetorians (PC)

Dominik am 6.August 2011 um 17:08:32

Hersteller: Pyro Studios

Release:  26. Februar 2003

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit-Strategiespiel

Basierte Engine: Unbekannt

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: 1 Jahr bevor die Total War reihe mit Rome in die antike Welt abtauchte erschien im Februar 2003 Offiziell Praetorians. Das von Pyro Studios entwickelte Strategiespiel verwarf das Konzept vom Aufbau und setzte seinen Schwerpunkt in Taktische Gefechte in Interaktion mit der Umgebung. Anstatt wie in vielen anderen Genrespielen den Bau einer Basis voranzutreiben muss man lediglich mit seinem HeerfĂŒhrer eines der neutralen Dörfer besetzen, welche ĂŒberall auf der Spielkarte verteilt sind. Dort kann man nun die Einwohner in verschiedene Regimenter rekrutieren. Regimenter ? Nun in Praetorians gibt es keine einzelnen Einheiten. Stattdessen werden große TruppenverbĂ€nde ausgehoben. Das ganze wird durch die Anzahl der Dorfbewohner limitiert. So wird sichergestellt das nur große StĂ€dte Spezialeinheiten wie zB. Die Gladiatoren zum rekrutieren freigeben. Zum Spielen stehen uns Römer, Gallier und Ägypter zur VerfĂŒgung. Wie in allen Strategiespielen hat jeder der drei Parteien seine individuellen StĂ€rken und SchwĂ€chen. Die eher stationĂ€ren römischen Truppen bilden eine klare Mittelschicht zwischen Offensive und struktuierter Verteidigung. Die Gallier sind flinke Kundschafter denen es auch im Nahkampf an nichts mangelt. Die Ägypter hingegen verfĂŒgen ĂŒber mĂ€chtige Befestigungen ihrer StĂ€dte und die Möglichkeit Brandpfeile zu verschießen. Das Einsetzen der Einheiten spielt vor allem im Terrain eine wichtige Rolle ĂŒber Sieg oder Niederlage. Infanterie kann sich in WĂ€ldern und Felder verstecken, BogenschĂŒtzen haben auf HĂŒgeln eine grĂ¶ĂŸere Reichweite und die Kavallerie ist auf offenem Feld beinahe unbezwingbar. Praetorians war eines der Vorreiter der Spiele welche diese Beachtung der Umgebungseigenschaften in Schlachten einsetzte. Auch die begrenzte Anzahl an Bewohnern der Dörfer und StĂ€dte spielte eine große Rolle bei der Entscheidung der zu rekrutierenden truppen. Das Spiel dessen Name sich von der alten Kaiserlichen Leibgarde Roms ableitet, bietet somit viel Strategischen Tiefgang und einen ebenso gleichen Spielspass.

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Bewertung: 4.6/5 (5)

RĂŒckblick: Caesar III (PC)

Malte am 24.November 2010 um 21:11:51

Caesar III stellte damals die Grundlage fĂŒr Pharao und Herrscher des Olymps – Zeus dar. Im Oktober wurde das lang errsehnte Strategiespiel veröffentlicht. Nicht nur maßgebend war die 2D gezeichnete Grafik, sondern auch die Vielseitigkeit und KomplexitĂ€t von Caesar III. Der StĂ€dtebau reicht von einem kleinen Dörfchen bishin zu einer gigantischen Metropole. Auch das Handelssystem ist eine Neuerung im Genre: So kann man mit allen StĂ€dten innerhalb des Römischen Reiches Handel betreiben. Doch an dieser Stelle möchte ich Euch nicht mehr ĂŒber das Handels – und Wirtschaftssystem erzĂ€hlen, auf Grund der KomplexitĂ€t. 😉 Stattdessen stelle ich Euch die zwei Spielmodi vor:

Kampagne

Caesar geht in Rente! Er ist auf der Suche nach einem fĂ€higen Gouverneur, der seinen Platz eingehen kann. Nach jeder erfolgreich bestrittenen Mission erhaltet Ihr einen neuen Rang. Die Rangordnung richtet sich an die „Cursus honorum„. Nach der dritten Mission hat der Spieler die Möglichkeit den Wirtschftlichenweg oder den MilitĂ€rischenweg einzuschlagen. Letzteres bietet zwar andere Herausforderungen, ordnet sich aber nicht ganz in ein eigentlich wirtschaftsbasiertes Spiel ein. Um eine Mission zu meistern, mĂŒssen verschieden Faktoren wie eine Mindestbevölkerung oder diverse Kulturfaktoren erfĂŒllt werden. Auch hierbei handelt es sich um ein komplexes System. Nach kurzer Einarbeitungszeit, beherrscht man allerdings die Grundlagen. Ebenso lĂ€sst sich ein Schwierigkeitsgrad einstellen der sich von „Sehr leicht“ bis zu „Sehr schwer“ konfigurieren lĂ€sst. Bei höherem Schwierigkeitsgrad sind die BedĂŒrfnisse der BĂŒrger höher und die Infrastruktur nimmt schneller SchĂ€den. Außerdem hat dies Auswirkung auf die einzelnen Götter. Der Göttermodus lĂ€sst sich glĂŒcklicherweise seperat vollstĂ€ndig deaktivieren, da das Spiel mit diesem Modus um einiges anspruchsvoller ist. So muss man darauf achten, dass jeder Gott gleich berechtigt ist (gleich viele Statuen, Tempel etc.). ErfĂŒllt man dies nicht, lassen die Götter ihren Zorn und ihre Wut an eurer Stadt aus. Der Gott „Mars“ könnte ein Inferno auslösen, sodass viele GebĂ€ude der Stadt niederbrennen.

StÀdtebau

Dieser Modus Ă€hnelt dem Kampagnenmodus, setzt Euch allerdings nie Grenzen oder stellt Forderungen. Zu Beginn habt Ihr die Wahl aus mehreren Startpunkten auf der Imperiumskarte. So findet Ihr auf dem Festland beispielsweise weniger Goldminen als in Alpenregionen. Zum GlĂŒck könnt Ihr auch in diesem Modus handel betreiben oder eben Invasionen gegen andere StĂ€dte veranstalten.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 3.5/5 (2)