Review : Final Fantasy 7 Crisis Core ( PSP )

Entwickler: Sqaure Enix Publisher: Square Enix Plattformen: Playstation Portaple Release: 13. September 2007 Genre: Action Rollenspiel Kaum geben ein paar sonnige Tage einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer, werfen gleich mehrere Spiele-Publisher absolut hochkarĂ€tige Titel fĂŒr die beiden Handheld-Systeme auf den Markt. FĂŒr den Nintendo DS stehen mit “Nanostray 2″, “Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of … weiter

» Rufus Shinra

Review : Final Fantasy 7 Crisis Core ( PSP )

Dominik am 20.Mai 2012 um 14:05:32

Entwickler: Sqaure Enix

Publisher: Square Enix

Plattformen: Playstation Portaple

Release: 13. September 2007

Genre: Action Rollenspiel

Kaum geben ein paar sonnige Tage einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer, werfen gleich mehrere Spiele-Publisher absolut hochkarĂ€tige Titel fĂŒr die beiden Handheld-Systeme auf den Markt. FĂŒr den Nintendo DS stehen mit “Nanostray 2″, “Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates” und “Ninja Gaiden: Dragon Sword” gleich drei durchaus kaufenswerte Spiele beim Import-HĂ€ndler eures Vertrauens im Regal. “Ring of Fates” habe ich davon bereits am lĂ€ngsten gespielt und bin durchaus zufrieden. Viel hat das Teil zwar mit “Final Fantasy” nicht am Hut, aber das verbaute Hack’n’Slay-Gameplay ist ideal fĂŒr unterwegs geeignet, lediglich ein paar zusĂ€tzliche Speicherpunkte hĂ€tten dem dreidimensional-gelungenen umgesetzten Leveldesign in dieser Hinsicht nicht geschadet. Besonderer Pluspunkt: Die Story hat einiges zu bieten und ĂŒberzeugt mit ausgereiften Charakteren und einem hervorragend inszenierten Einstieg. Da muss man einfach weiterspielen!

Doch eigentlich möchte ich in diesem Beitrag ein paar Worte ĂŒber “Crisis Core: Final Fantasy VII” fĂŒr die PSP verlieren. Nachdem ich nun schon knapp 8,5 Spielstunden auf dem Buckel habe, ist es Zeit fĂŒr einen ersten Eindruck: SpĂ€testens wenn Fans (und dazu gehöre auch ich) die “VII” im Titel lesen, fangen Augen an zu leuchten, werden Erinnerungen an Cloud, Aerith, Jenova und Shinra wach. “Crisis Core” bietet ein gelungenes Wiedersehen mit diesen alten Bekannten, steckt den Spieler aber in die Rolle von Zack, einem KĂ€mpfer aus Shinras SOLDIER-Abteilung. Ein echtes Remake von “FF VII” wĂ€re mir persönlich zwar lieber gewesen, aber die neue Perspektive von “Crisis Core” hat auch ihren Reiz. Die Story ist also ganz ordentlich und bietet fĂŒr alte Hasen genĂŒgend Überraschungen und damit MotivationsschĂŒbe.

Doch was macht man in Spielen mit “Final Fantasy” im Namen die meiste Zeit? Richtig: KĂ€mpfen! Und genau in Sachen Kampfsystem hat man sich fĂŒr “Crisis Core” auf etwas völlig Neues eingelassen. Denn Gegner werden nicht mehr rundenbasiert, sondern in “echter” Echtzeit samt Buttonmashing-Feeling geplĂ€ttet. Die Feinde lassen sich sogar von jeder beliebigen Seite aus angreifen und den gegnerischen ZaubersprĂŒchen wird nun dank freier Bewegung in vielen FĂ€llen geschickt ausgewichen. Vorteil: Selbst ‘zig ZufallskĂ€mpfe hintereinander gehen flott von der Hand – zehn Mal auf den X-Button gedaddelt und weiter geht’s. Nachteil: Die aus dem Vorbild ĂŒbernommenen Materia samt schmucker ZaubersprĂŒche und Auflevel-Möglichkeiten nutzt man kaum, meist reicht der Standard-Schwertangriff – selbst bei Endgegnern. Macht aber irgendwie auch nichts, man hat schon deutlich schlechter in anderen Rollenspielen gekĂ€mpft. Richtig genervt bin ich aber von der DMW: Eine Art Slotmachine, mit der Limit Breaks, Materia-Level-Ups und selbst der Aufstieg des Spieler wĂ€hrend des Kampfes ausgewĂŒrfelt werden. WĂ€re gar nicht mal so schlimm, doch der absolute Horror sind die Zwischensequenzen der Limit Breaks, welche im Schnitt ein bis drei Mal pro Kampf zum Einsatz kommen. Warum? Man kann die Animation nicht ĂŒberspringen! ARGH! Wie kann Sqaure-Enix nur so bescheuert sein! Da macht man ein derart edles Spiel, bringt sogar Innovation mit rein, dann aber die Spieler mit nicht ĂŒberspringbaren Zwischensequenzen um den Verstand. Aber was beschwere ich mich: Meines Wissens nach war das bei “Final Fantasy VIII” auch so – und genau deshalb habe ich das Teil gehasst.

Trotzdem darf sich “Crisis Core: Final Fantasy VII” meiner Meinung nach “Pflichtkauf” schimpfen: Denn bis die Cutscenes wirklich anfangen zu nerven, spielt man bereits 7-8 Stunden und hatte in dieser Zeit jede Menge Spaß. Vielleicht haben die Macher ja sogar ein Erbarmen und ĂŒberarbeiten die europĂ€ische Version bis zum Release im Juni. Zu viele Hoffnungen sollte man sich aber nicht machen, denn bis vor ein paar Jahren wusste Square-Enix scheinbar nicht einmal, was Europa ĂŒberhaupt ist – wir erinnern uns an die grĂ¶ĂŸten PAL-Balken aller Zeiten in “Final Fantasy X”.

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