Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien GrĂŒnden

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien grĂŒnden könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der GroßmĂ€chte beansprucht. Skandinavien dĂŒrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle NordeuropĂ€ischen Staaten einschließlich DĂ€nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nĂ€mlich Schweden und … weiter

RĂŒckblick: Europa Universalis (PC)

In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie MillitĂ€risch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Großmacht bzw. Weltmacht zu erreichen.

» Schweden

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien GrĂŒnden

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien grĂŒnden könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der GroßmĂ€chte beansprucht. Skandinavien dĂŒrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle NordeuropĂ€ischen Staaten einschließlich DĂ€nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nĂ€mlich Schweden und die DĂ€nen. Um Skandinavien formen zu können mĂŒssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Großmacht sein und das jeweilige andere Land in der EinflusssphĂ€re besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine SekundĂ€rmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gefĂ€cherten WĂ€hlerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht fĂŒr uns das Fördern von Facharbeitern und Angestellten ĂŒberflĂŒssig. Um jedoch Skandinavien grĂŒnden zu können mĂŒssen wir so schnell wie möglich eine Großmacht werden. DafĂŒr haben wir als SekundĂ€rmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht grĂ¶ĂŸte Großmacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Großmacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verhĂ€ltnismĂ€ĂŸige kleine Bevölkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine militĂ€rische starke Nation aufzubauen. Wir setzen dafĂŒr unsere beiden verfĂŒgbaren Fokuspunkte in den bevölkerungsreichsten Provinzen auf „Soldaten fördern“. Nun wĂ€re es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus können wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen mĂŒssen wir dafĂŒr sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln können. DafĂŒr wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten mĂŒssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle fĂŒr Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verfĂŒgbare Flotte lösen wir schweren Herzens auf. LandstreitkrĂ€fte geben mehr militĂ€rische punkte und wir sparen unnötige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und KĂŒrassiere sollten mit drin sein, der FeldaufklĂ€rung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den DĂ€nen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt fĂŒr „Beziehungen verbessern“ ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere nĂ€chste Forschung der StĂ€rkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den „Vorderlader“ erforschen. Damit können wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin fĂŒr eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen könnten lieber alles auf Prestige und MilitĂ€r setzen, wir wollen schnell eine Großmacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial SĂ€gewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. FĂŒr beide drei hat unser Land die nötigen Ressourcen. NatĂŒrlich lĂ€sst das Zeitalter der LiberalitĂ€t auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr BĂŒrgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und mĂŒssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bevölkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen mĂŒssen setzen wir als Reform die „Staatspresse“ auf „Pressezensur“. Mit dieser Reform erhöhen wir den Alphabetisierung Anteil und das öffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich wĂŒrde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es möglich eine etwas freiere Presse zu genießen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen höheren Angriffswert und die Pioniere können ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Großmacht. Jetzt mĂŒssen wir DĂ€nemark so sehr beeinflussen das sie in unsere EinflusssphĂ€re gelangen und wir Skandinavien grĂŒnden können. DafĂŒr brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf „Marktstruktur“ erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zusĂ€tzlich mehr diplomatische Punkte. Unser großer Konkurrent um die Gunst DĂ€nemarks ist das deutsche Preußen. Die Preußen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir können doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu DĂ€nemark investieren. Nach der „Marktstruktur“ wird es jetzt aber höchste Zeit fĂŒr „Medizin“. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bevölkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen möchten wir noch etwas die Armee stĂ€rken und erforschen deshalb den Reiter „Berufsoffiziere“. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preußen um DĂ€nemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu grĂŒnden.

Ohne einen großen europĂ€ischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle NordeuropĂ€ischen LĂ€nder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch ĂŒberlassen. Dank der dĂ€nischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein fĂŒr ein spĂ€teres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner fĂŒr euch werden wohl die deutschen, allen voran Preußen, und das russische Zarenreich sein. Russland hĂ€lt nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu spĂ€teren Konflikten fĂŒhren kann. Die Preußen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu grĂŒnden Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den dĂ€nischen Truppen und den Forschungen mĂŒsstet ihr MilitĂ€risch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu können. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen UmwĂŒrfe sein die noch mehr WĂ€hlerrechte fĂŒr eure BĂŒrger von euch fordern werden. Viel Spaß beim weiterspielen !

Victoria 2: Savegames Scandinavia
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Victoria 2: Savegames Scandinavia

 

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RĂŒckblick: Europa Universalis (PC)

Dominik am 25.November 2010 um 19:11:12

Hersteller: Paradox interactive

Release:14.MĂ€rz 2000 / 12.November 2001

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit Strategiespiel

Basierte Engine: 2D Basierende Grafikengine

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Ich möchte an dieser Stelle Europa Universalis I und II zusammenfassen,da beide Spiele die gleiche Grafik technologie verwenden sowie sich Spielerisch gar nicht voneinander unterscheiden. In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie MillitĂ€risch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Großmacht bzw. Weltmacht zu erreichen. Dies sind jedoch nicht vorgegebene Ziele sondern jediglich einige der Möglichkeiten wie man Europa Universalis spielen kann. Zu Beginn hat man mehrere Möglichkeiten ,entweder man entscheidet sich fĂŒr ein Freies Spiel welches 1492 startet oder man wĂ€hlt zwischen bestimmten Historischen Szenarien wie etwa dem 30 JĂ€hrigen Krieg,der Französischen Revolution, oder den NordeuropĂ€ischen Kriegen. Zur Auswahl stehen geschichtlich Korrekt alle Nation der Erde in den jeweiligen Epochen zum spielen zur VerfĂŒgung. So kann man sĂ€mtliche EuropĂ€ischen FĂŒrstentĂŒmer,Königreiche oder Stadtstaaten , Amerikanische Ureinwohner,Indische FĂŒrstentĂŒmer, Russische Kosakenreiche,Arabische und Afrikanische StĂ€mme oder Asiatische Nationen Ihrer Zeit kontrollieren. Das Spiel selbst wird von einer 2D Karte aus der Vogelperspektive gesteuert. Die einzelnen Reiche unterteilen sich in Provinzen wovon es ĂŒber 1000 auf dem Globus gibt. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe gibt es außer den Szenarien keine festen Ziele. Man kann eine gewĂ€hlte Nation je nach Lust und Laune spielen ,dazu kann man Kolonialreiche oder ein Handelsimperium erschaffen. Einzig Historische Ereignisse tauchen immer mal wieder auf ,welche man auch noch beeinflussen kann. So kann man die Reformation Martin Luthers verhindern oder den Ausgang der Französischen Revolution verĂ€ndern. Der Wirtschaftspart im Spiel unterscheidet sich in verschiedene wichtige Bereiche wie Infrastruktur,StabilitĂ€t,Handel,Kolonisation und Fortschritt. Ein teil der Steuereinnahmen aus den Provinzen beeinflusst gleichmĂ€ssig diese Gebiete. Je mehr Provinzen oder GroßstĂ€dte man besitzt,desto mehr kann man seine Investitionen erhöhen. ZusĂ€tzlich liefern Kolonial Provinzen wertvollere Waren welche den Handel und die Steuereinnahmen in die Höhe schiessen lassen. BĂŒndnisse und Kriege gehören ebenso wie die Wirtschaft zu Europa Universalis. Man hat aber auch ohne diese zahlreiche Möglichkeiten andere Staaten in seine Kontrolle zu bringen zB. Durch Vasallisierung. Doch Aufgepasst ! Das fĂŒhren vieler Eroberungen ohne KriegsgrĂŒnde kann ein Reich zum Hassfeind Nummer Eins werden lassen . Das bedeutet das im schlimmsten Fall mehrere LĂ€nder eine Allianz schmieden und gemeinsam angreifen werden.

Paradox Spiel lĂ€sst Geschichte verĂ€ndern und das macht am meisten Spaß. Wer geschickt und Taktisch vorgeht kann auch ein Schottisches England oder ein japanisches Australien erschaffen. Zudem lernt man automatisch sehr viel Weltgeschichte,ganz nebenbei 🙂 Ein gutes Spiel dessen Fortsetzungen sich fĂŒr Weltstrategen ebenso gut sehen lassen kann.

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