Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur Verf├╝gung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der ├╝berwiegend von den … weiter

R├╝ckblick: Europa Universalis (PC)

In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millit├Ąrisch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Gro├čmacht bzw. Weltmacht zu erreichen.

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Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Dominik am 25.Januar 2019 um 13:01:23

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur Verf├╝gung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der ├╝berwiegend von den T├╝rken dominiert wird.Leider sieht es mit der technologischen Entwicklung ebenfalls sehr bitter aus.Wir befinden uns in dem Status einer frisch zivilisierten Nation bei der nicht einmal alle Grundtechnologien erforscht worden sind.Unser Plan ist es zun├Ąchst etwas Prestige aufzubauen und unseren nationalen Fokus auf das f├Ârdern von Soldaten einzurichten.Mit 202.000 Einwohnern sind wir zudem sehr begrenzt was das Rekrutieren von Soldaten anbelangt.Zus├Ątzlich erschwert uns eine Alphabetisierung von 10 Prozent das Einstellen von B├╝rokraten, welche wir f├╝r die Verwaltung dringend ben├Âtigen.So wird unser erster Schritt das Erforschen der romantischen Kunst sein.Dies wird unser Prestige erh├Âhen und kann uns damit in den Rang einer Sekund├Ąrmacht bef├Ârdern.Um das Prestige zus├Ątzlich zu steigern fingieren wir au├čerdem einen Eroberungskriegsgrund gegen das benachbarte serbische K├Ânigreich Montenegro. Einen zweiten serbischen Staat dulden wir nicht und Montenegro ist wichtig um sp├Ąter eventuell Jugoslawien gr├╝nden zu k├Ânnen.Da wir mit den Osmanen anfangs sehr gute Beziehungen pflegen bitten wir sie auch gleich um milit├Ąrischen Zugang um den kleinen Nachbarstaat ├╝berfallen zu k├Ânnen.Bis der Krieg ausgerufen werden kann haben wir bereits auch schon die Romantik erforscht und es kann mit der Eroberung Montenegros beginnen.Widerstand haben wir bei diesem kleinen Land nicht zu erwarten wodurch unsere Armee schnell voran kommen wird.Neben der Belagerung erforschen wir zudem die Eisenbahn Technologie. Wir m├Âchten den Grundstein einer sp├Ąteren Industrialisierung legen die zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine gro├če Rolle spielen wird.

Nachdem wir Montenegro uns einverleibt haben und erste Schienen verlegt haben m├╝ssen wir unsere Versorgung erh├Âhen indem wir die grundlegende Chemie und darauf die Medizin erforschen.Durch letzteres verbessern wir neben unseren Truppen auch das Wachstum unserer Bev├Âlkerung ein wenig.Da wir nun keine kleinen Gegner mehr haben die wir zur Eroberung nutzen k├Ânnen m├╝ssen wir unsere Kernprovinzen von dem Osmanen zur├╝ck fordern.Doch dieser ist eine Gro├čmacht und uns in der Schlagkraft der Armeen weit ├╝berlegen.Es gibt nur eine M├Âglichkeit gegen den T├╝rken an zu kommen, wir m├╝ssen uns mit dem russischen Zar verb├╝nden.Deswegen lautet unsere oberste Devise so viel in die Beziehungen mit Russland zu investieren wie m├Âglich.Wir m├Âchten zudem Russland als unsere Schutzmacht haben und lassen uns von diesen beeinflussen.Schnell steht ein B├╝ndnis mit dem Zar.Es ist an der Zeit Bosnien aus den Klauen der Osmanen zu befreien.Also erkl├Ąren wir den osmanischen Reich den Krieg.Russland zieht mit und ├╝berrennt die t├╝rkischen Satellitenstaaten Moldawien sowie die Walachei. Wir mobilisieren ebenfalls unsere Streitkr├Ąfte und konzentrieren uns zun├Ąchst auf die Verteidigung Belgrads.Die Russen ├╝berfallen nun den Balkan und wir erobern mit diesen das bosnische Herzegowina.Der Sieg ist gesichert und wir ├╝bernehmen die Kontrolle ├╝ber Bosnien.Dies katapultiert den Osmanen in den Rang einer Sekund├Ąrmacht w├Ąhrend wir ordentlich Prestige einsammeln.Unser n├Ąchster Schritt wird es sein den S├╝den Serbiens von den T├╝rken zu befreien. Wir setzen weiterhin auf unsere russischen Verb├╝ndeten ohne die wir schnell verlieren w├╝rden.Um uns die Zeit zu vertreiben bis die Waffenruhe wieder endet investieren wir in Wirtschaft Forschungen wie der Marktwirtschaft was unsere Produktion um 10 Prozentpunkte steigert.Die ehemaligen Fabriken des Osmanen in Sarajevo er├Âffnen wir wieder und bauen rund um diese Provinz ein Eisenbahnnetzwerk aus.

Die Zeit der Waffenruhe ist vor├╝ber und es ist an der Zeit von uns den S├╝den unseres Staates zur├╝ck zu fordern.Russland steht treu an unserer Seite und wir greifen die geschw├Ąchten Osmanen an.Auch deren B├╝ndnis mit der Weltmacht Gro├čbritannien kann ihnen nicht helfen.Die zahlenm├Ą├čig gr├Â├čeren russischen Landstreitkr├Ąfte sowie unsere kleine Armee fegen durch den Balkan.Schnell haben wir auch dieses Ziel erreicht und der Rohstoff-sowie Bev├Âlkerungsreiche S├╝den ger├Ąt unter unserer Kontrolle.Um die Leistung unserer neuen Fabriken zu erh├Âhen forschen wir den dementsprechenden Reiter im Industriebaum.Dieser Sieg katapultiert uns auch gleich in den Rang einer Mittelmacht was unsere Forschungseffizienz deutlich steigert. Es gilt nun die ├╝brig gebliebenen Provinzen rund um Montenegro einzunehmen um auch einen Zugang zum Mittelmeer zu erhalten.Diese serbischen Provinzen z├Ąhlen zwar nicht zu unseren Kerngebieten sind aber f├╝r die Gr├╝ndung Jugoslawiens von entscheidender Bedeutung.Da unser russischer Partner aber diesen ungerechtfertigten Kriegsgrund nicht unterst├╝tzen wird greifen wir auf einen kleinen Trick zur├╝ck und erkl├Ąren den Osmanen erneut den Krieg mit der Forderung Nordmazedonien zu erobern.Diese Provinz geh├Ârt zu unseren Kerngebieten. Der Krieg verl├Ąuft auch hier zu unseren Gunsten und wir f├╝gen ein zus├Ątzliches Kriegsziel mit der Eroberung der Provinzen um Montenegro hinzu.Wieder einmal kann der Brite dem Osmanen zu Land nicht helfen und wir vergr├Â├čern unseren Staat und steigen damit auch in der Rangliste der Mittelm├Ąchte weiter nach Oben.

Wir haben nun alle Kerngebiete die uns geh├Âren innerhalb des osmanischen Reiches zur├╝ck erobert.Nun steht uns ein Kampf mit den Habsburgern ins Haus.├ľsterreich ist aber eine ganz andere Nummer als die Osmanen.Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.Russland Armee sieht in einem direkten Duell mit den Habsburgern ziemlich alt aus.Deswegen warten wir ab bis es zu einem Krieg der ├ľsterreicher mit dem norddeutschen Bund kommt.W├Ąhrend die Spieljahre so dahin pl├Ątschern stehen unserem Serbien politische Reformen an. Unser Oberhaus ist zunehmend liberal geworden und das Volk fordert Reformen.Die geben wir Ihnen auch indem wir die totale Pressefreiheit und ein Wahlrecht f├╝r Landbesitzer einf├╝hren.Durch die Pressefreiheit verbessert sich auch unsere immer noch sehr schlechte Alphabetisierung au├čerdem auch das politische Bewusstsein.Eine Absolute Monarchie m├Âchten wir auf Dauer nicht sein da Reformen positiv unser Bev├Âlkerungswachstum beeinflussen.Zus├Ątzlich erforschen wir den Milit├Ąrstammbaum und r├╝sten unsere ebenfalls sehr schwache Armee mit neuen Ger├Ątschaften und Technologien aus.Wir behalten die Diplomatie ├ľsterreichs im Auge und die Zeit ist reif uns die Provinz Slawonien zur├╝ck zu holen.Durch den Krieg mit den Norddeutschen sind die Armeen Habsburgs geschw├Ącht.Russland kann uns nun unterst├╝tzen ohne das wir die Angst haben m├╝ssen das die ├ľsterreicher die Oberhand gewinnen werden.Wie in den Kriegen davor auch spielt unsere Armee bei der Eroberung eine kleinere Rolle.Wir schaffen es zusammen mit den Russen die Habsburger in die Knie zu zwingen und sichern unsere Kernprovinz Slawonien.Das dadurch gewonnene Prestige zwingt ├ľsterreich in den Rang einer Sekund├Ąrmacht und macht uns auf den vorderen Pl├Ątzen der Mittelm├Ąchte einen Stammplatz.Damit haben wir unser Ziel erreicht Serbien wieder zu alter Gr├Â├če zu verhelfen.

Mein Fazit:

Was gibt es jetzt noch zu tun in diesem Speicherstand? Nun Serbien ist jetzt deutlich st├Ąrker und gr├Â├čer als zu Spielbeginn.Die n├Ąchste Herausforderung w├Ąre es den Staat Jugoslawien zu gr├╝nden.Dazu braucht ihr die Provinzen rund um Kroatien die immer noch Eigentum der ├ľsterreicher sind.Ich empfehle eine defensive Vorgehensweise da die Osmanen sowie die ├ľsterreicher immer noch einen Anspruch auf die eroberten Provinzen besitzen.Denn wird die KI auch versuchen durchzusetzen.Verb├╝ndet seid Ihr mit Russland sowie Rum├Ąnien.Das B├╝ndnis mit Russland ist sehr wichtig um als serbischer Staat bestehen zu k├Ânnen.Rechnet also immer wieder mit Kriegserkl├Ąrungen seitens der Habsburger und der Osmanen.Vielleicht findet sich ja auch eine andere st├Ąrkere Gro├čmacht als Russland die euch R├╝ckendeckung geben kann.Weiter stehen politische und soziale Reformen an die genutzt werden sollten um das Wachstum weiter voran zu treiben.Die Armee befindet sich in einem besseren Zustand als in den Spieljahren zuvor. Trotzdem ist ein Alleingang Selbstmord lieber auf einen starken Verb├╝ndeten setzen.Ich w├╝nsche viel Spa├č beim weiter zocken vielleicht schafft ja einer von euch es doch noch Jugoslawien zu gr├╝nden.


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Ver├Âffentlichungsdatum31-12-2018
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Bewertung: 4.6/5 (5)

R├╝ckblick: Europa Universalis (PC)

Dominik am 25.November 2010 um 19:11:12

Hersteller: Paradox interactive

Release:14.M├Ąrz 2000 / 12.November 2001

Produktionsjahr: Unbekannt

Platformen: Pc (Windows)

Genre: Echtzeit Strategiespiel

Basierte Engine: 2D Basierende Grafikengine

Handlung \ Spielverlauf \ Informationen: Ich m├Âchte an dieser Stelle Europa Universalis I und II zusammenfassen,da beide Spiele die gleiche Grafik technologie verwenden sowie sich Spielerisch gar nicht voneinander unterscheiden. In dem von Paradox geschaffenen Spiel geht es darum eine Nation der bekannten alten Welt zwischen 1492 und 1792 zu Regieren und sich Diplomatisch,Wirtschaftlich sowie Millit├Ąrisch von anderen Nationen abzuheben und den Status einer Gro├čmacht bzw. Weltmacht zu erreichen. Dies sind jedoch nicht vorgegebene Ziele sondern jediglich einige der M├Âglichkeiten wie man Europa Universalis spielen kann. Zu Beginn hat man mehrere M├Âglichkeiten ,entweder man entscheidet sich f├╝r ein Freies Spiel welches 1492 startet oder man w├Ąhlt zwischen bestimmten Historischen Szenarien wie etwa dem 30 J├Ąhrigen Krieg,der Franz├Âsischen Revolution, oder den Nordeurop├Ąischen Kriegen. Zur Auswahl stehen geschichtlich Korrekt alle Nation der Erde in den jeweiligen Epochen zum spielen zur Verf├╝gung. So kann man s├Ąmtliche Europ├Ąischen F├╝rstent├╝mer,K├Ânigreiche oder Stadtstaaten , Amerikanische Ureinwohner,Indische F├╝rstent├╝mer, Russische Kosakenreiche,Arabische und Afrikanische St├Ąmme oder Asiatische Nationen Ihrer Zeit kontrollieren. Das Spiel selbst wird von einer 2D Karte aus der Vogelperspektive gesteuert. Die einzelnen Reiche unterteilen sich in Provinzen wovon es ├╝ber 1000 auf dem Globus gibt. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe gibt es au├čer den Szenarien keine festen Ziele. Man kann eine gew├Ąhlte Nation je nach Lust und Laune spielen ,dazu kann man Kolonialreiche oder ein Handelsimperium erschaffen. Einzig Historische Ereignisse tauchen immer mal wieder auf ,welche man auch noch beeinflussen kann. So kann man die Reformation Martin Luthers verhindern oder den Ausgang der Franz├Âsischen Revolution ver├Ąndern. Der Wirtschaftspart im Spiel unterscheidet sich in verschiedene wichtige Bereiche wie Infrastruktur,Stabilit├Ąt,Handel,Kolonisation und Fortschritt. Ein teil der Steuereinnahmen aus den Provinzen beeinflusst gleichm├Ąssig diese Gebiete. Je mehr Provinzen oder Gro├čst├Ądte man besitzt,desto mehr kann man seine Investitionen erh├Âhen. Zus├Ątzlich liefern Kolonial Provinzen wertvollere Waren welche den Handel und die Steuereinnahmen in die H├Âhe schiessen lassen. B├╝ndnisse und Kriege geh├Âren ebenso wie die Wirtschaft zu Europa Universalis. Man hat aber auch ohne diese zahlreiche M├Âglichkeiten andere Staaten in seine Kontrolle zu bringen zB. Durch Vasallisierung. Doch Aufgepasst ! Das f├╝hren vieler Eroberungen ohne Kriegsgr├╝nde kann ein Reich zum Hassfeind Nummer Eins werden lassen . Das bedeutet das im schlimmsten Fall mehrere L├Ąnder eine Allianz schmieden und gemeinsam angreifen werden.

Paradox Spiel l├Ąsst Geschichte ver├Ąndern und das macht am meisten Spa├č. Wer geschickt und Taktisch vorgeht kann auch ein Schottisches England oder ein japanisches Australien erschaffen. Zudem lernt man automatisch sehr viel Weltgeschichte,ganz nebenbei ­čÖé Ein gutes Spiel dessen Fortsetzungen sich f├╝r Weltstrategen ebenso gut sehen lassen kann.

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