Far Cry – Ein Shooter der Geschichte schrieb

Story Kapitän Jack Carver verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Transport von Gütern und Personen kreuz und quer über den Pazifik. Ein harter Job unter der karibischen Sonne, aber irgendjemand muss ihn ja tun. Klingt gemütlich aber nicht besonders abenteuerlich. Die einzige Challenge, die sich Jack täglich auferlegt ist die Auswahl des richtigen Sonnenschutzfaktor. Bis zu … weiter

Einfallsreiche Shooter

Vor einiger Zeit     wurde hier, auf Replaying.de, ein neuer Thread eröffnet, der einfallsreiche Shooter Thread. Es ging um Ego-Shooter und Third-Person-Shooter, die sich entweder durch interessanter Story, neuartigen Setting oder anderer Grafik von dem Militärshootereinerlei unterscheiden. Der Thread entstand bei einer Diskussion über Beyond good and evil 2, ob es je heraus kommen, verschwand bald … weiter

Tron 2.0: Test, Review (PC)

Ich wurde erst auf Tron 2.0 aufmerksam da es öfters als eins der besten Lizensspiele in verschiedenen Artikel genannt wurde. Habs mir bald darauf (obwohl ich die Filme nicht kannte) über Amazon Marketplace gekauft. Hab es bald darauf installiert und angefangen zu spielen. Bei meinem Windows 7 Laptops gab es keine Probleme und es sollte … weiter

Indie: Death Laboratory (PC)

Andreas Betge, Projekt Leiter bei der 3DGS Spielschmiede,  hat mit seinem Rollenspiel Debüt Turm der Gezeiten bereits bewiesen das er Atmosphärische Spiele gekonnt in Szene setzen kann. Ein weiteres seiner Projekte, dass mithilfe der Gamestudio A7 Engine erstellt wurde, ist das Spiel Death Laboratory an dem er und sein Team seit Oktober 2009 fleißig arbeiten. … weiter

Vorschau: Dreamworlds Splatter

Mit Splatter liefert Dreamworlds Development seinen ersten 2D TopDown Shooter im Sommer diesen Jahres auf dem Markt. Die Story ist schnell erklärt, die Apokalypse bricht aus und der Spieler welcher zu den wenigen Überlebenden gehört muss sich nun einen Weg aus dem Chaos in der Großstadt bahnen. Dazu sammelt man Waffen die mehrstufig aufgerüstet werden … weiter

Critical Mass: Unity Shooter aus Brasilien

Aquiris ist eines der ersten Unity3D Studios in Brasilien und ist dort derzeit Marktführer. Als eines der wenigen Entwicklerschmieden die im Südamerikanischen Bereich auf die bewährte Unity Technologie setzen waren es die Tüftler von Aquiris die an der Tech Demo zu Unity 3 mitwirkten. Neben dem Einsatz für die mit guter Perfomance ausgezeichneter Engine arbeitet … weiter

» Shooter

Far Cry – Ein Shooter der Geschichte schrieb

Juliane von Hopfgarten am 30.August 2019 um 21:08:01

Story

Kapitän Jack Carver verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Transport von Gütern und Personen kreuz und quer über den Pazifik. Ein harter Job unter der karibischen Sonne, aber irgendjemand muss ihn ja tun. Klingt gemütlich aber nicht besonders abenteuerlich. Die einzige Challenge, die sich Jack täglich auferlegt ist die Auswahl des richtigen Sonnenschutzfaktor. Bis zu dem Tag, an dem sich die hübsche Journalistin Valerie Cortez von unserem guten und selbstverständlich uneigennützigen Jack zur Insel Cabutu schippern lässt. Kaum angekommen werden die beiden Sonnenanbeter auch schon freundlich vom etwas terroristisch ambitionierten Begrüßungsteam des Reisebegleiters empfangen. Da davon absolut nichts im Reisekatalog stand zieht es die wagemutige Reporterin vor ihr Heil im Dickicht des tropischen Südseeinsel-Dschungel zu suchen. Statt dem pfeifen tropischer Buntvögel ist es nun an Jack sich mit pfeifenden Kugeln auseinanderzusetzen, die nicht nur ihm ans Leder, sondern auch seinem Boot an den Kiel wollen. Kein Boot, keine Journalistentussi und ein echt beschissener Tag. Wenn uns das Reisebüro nur nicht vermittelt hätte! Lange Rede, kurzer Sinn, Jack, sprich wir, machen uns auf, die schöne “Jungfrau“ (nennen wir sie mal so) aus den Fängen des malerischen Tropenparadieses und seinen “Einheimischen“ Söldnertruppen zu retten. Nebenbei decken wir noch in 22 Missionen eine Verschwörung auf, liefern uns heiße Gefechte am Paragleiter hängend mit Kampfhubschraubern und Kanonenbooten, schlucken den Staub jahrhundertealter Tempelruinen und vergnügen uns mit genmanipulierten Kriegerzombies des verrückten Wissenschaftler Dr. Krieger, der Arzt ihres Vertrauens.

Gameplay

Habt ihr euch erstmal mit der grundlegenden Steuerung vertraut gemacht, das Tutorial erklärt sich anhand der ersten Spielesequenzen, dürft ihr euch erstmal durch ein Terroristencamp kämpfen um ein Fahrzeug zu entwenden. Mit diesem Jeep geht’s dann munter querfeldein durch die wunderschöne Botanik von Cabuto, immer darauf bedacht böse Söldner ins Nirvana zu befördern. Besonders hilfreich hierbei ist zum einen die feuergewaltige Kanone am Dach eures Gefährts und zum anderen eine Art Radar die sowohl Truppenbewegungen als auch euren Auffälligkeitsgrad anzeigt. Je lauter ihr euch voranbewegt umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Unmengen an Gegnern gegenübersteht. Die KI geht sogar so weit, dass sie erst Alarm auslöst, bevor sie sich wieder um euch kümmert.

Wie ihr an ein Problem herangeht bleibt weitgehend euch selbst überlassen. Ihr könnt in Rambo-Manier alles wegblasen, das sich euch in den weg stellt, oder aber Splinter Cell- artig langsam und geduckt vorrücken und die Gegner in einen Hinterhalt locken. Bei “Far Cry“ oft die bessere Alternative. Das Thema KI wurde bei “Far Cry“ überhaupt sehr groß geschrieben, jede eurer Aktivitäten setzt eine Reaktion eurer Gegner. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr in Ruhe den Gesprächspartner eueres Gegenübers abknallen konntet während dieser weiter fröhlich sein Wurstsemmerl verköstigte. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Physik-Engine, die Gegenstände physikalisch korrekt umfallen oder bei Explosionen zurückschleudern lässt. Selbstverständlich lässt sich dieser Umstand mit etwas Geschick sogar zum eigenen Vorteil nutzen. So trifft man immer wieder auf Benzinfässer, die man dann mit etwas Geschick den nachkommenden Feinden entgegen rollen lassen kann. Die oft zitierte Ragdoll-Engine ist ähnlich wie in “Max Payne 2“ allgegenwärtig, wenn sie auch nicht ganz so beeindruckend ist wie dessen Havoc-Physikengine. Etwas zu unnatürlich wirken zb. die Sterbeanimationen damit.

Überhaupt ist die Handlungsfreiheit einfach genial, so kommt ihr zum Beispiel an einen Abhang wo schon ein Paragleiter auf euch wartet. Jetzt könnt ihr euch entweder auf das heiße Fluggerät schwingen und gut sichtbar für euren Gegner Tontaube spielen, oder aber der Versuchung widerstehen und euch weiter durch das pflanzliche Dickicht voran Richtung Checkpoint schleichen. Mehr Action bietet natürlich der flugtechnische Höllenritt. Wer also dicke E… in der Hose hat nimmt diesen luftigen Weg. Ein andermal befindet ihr euch im inneren eines alten, rostigen Flugzeugträger und dürft entscheiden ob ihr den direkten Weg durch die weitläufigen Gänge wählt, oder lieber kriechend durch stillgelegte Lüftungsschächte aus dem Hinterhalt euren Gegnern auflauert. Apropos Gegner, um diesen auch wirklich ordentlich zuzusetzen haben die Entwickler 17 unterschiedliche Waffen eingebaut, vom einfachen Buschmesser bis zum gewaltigen Raketenwerfer wird alles aufgeboten, das gut und teuer ist, sogar stationäre Geschütze können übernommen werden! Wer lieber auf einen fahrbaren Untersatz setzt, der freut sich über Buggies, Humphees oder sogar Kanonenboote die jederzeit von euch in Betrieb genommen werden können. Ihr seht schon, bei “Far Cry“ ist schlichtweg die Hölle los, gelegentliche Shortcuts und Zwischensequenzen in Spielgrafik treiben die stimmige Handlung kontinuierlich voran. Die akkurate CryEngine erlaubt es mit beinahe jedem Gegenstand auf der Map zu interagieren. Nerven euch zum Beispiel die süßen Fischschwärme, dürft ihr diese dank MG-Beschuss deutlich reduzieren, fehlt nur noch das abendliche Lagerfeuer mit Steckerlfisch.

Wo viel Licht im Gameplay, da auch ein wenig Schatten. Zum Beispiel gibt es die eine oder andere Unstimmigkeit im Gebrauch der an sich praktischen Handgranaten. Die Granaten können nicht mittels Mausrad wie andere Waffen ausgewählt werden sondern werden mittels speziell definierter Taste geworfen, wobei das Abschätzen der Wurfweite dabei eher zum Glückspiel verkommt. Die dabei eingeblendete Animation der linken Wurfhand kann auch nicht ganz überzeugen. Hier hätten wir uns doch etwas mehr Realismus gewünscht. Ebenso wurde auf die Darstellung von Spuren von Schuhsohlen oder Reifen verzichtet, die bei so viel grafischer Raffinesse einfach nicht fehlen sollten. Das schlimmste “Feature“ ist aber das Fehlen einer permanenten Speichermöglichkeit, wie sie heutzutage bereits in jeden Shooter selbstverständlich ist. Gespeichert wird bei “Far Cry“ an vorgegebenen Checkpoints, die verstreut über die Maps automatisch euren Spielstand beim passieren abspeichern. Da sind die elends langen Ladezeiten schon beinahe nicht mehr erwähnenswert. Trotzdem, das Game macht auch noch nach Jahren mächtig Spaß!

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (4)
1 » Retro

Einfallsreiche Shooter

User am 29.Mai 2014 um 17:05:44

Vor einiger Zeit     wurde hier, auf Replaying.de, ein neuer Thread eröffnet, der einfallsreiche Shooter Thread. Es ging um Ego-Shooter und Third-Person-Shooter, die sich entweder durch interessanter Story, neuartigen Setting oder anderer Grafik von dem Militärshootereinerlei unterscheiden. Der Thread entstand bei einer Diskussion über Beyond good and evil 2, ob es je heraus kommen, verschwand bald in den Hintergrund, stattdessen wurde sich dem heutigen Spielemark gewidmet, mit Negativbeispiel Nummer Eins, ein Franchise das ewig weiter lebt und jedes Jahr ein neues Spiel herausgeworfen wird, wurde diskutiert welche Spiele eben nicht so sind, und bald darauf öffnete der neue Thread.

 

zusatzbild5zusatzbild1zusatzbild4zuzatsbild

Die Beiträge stiegen und erreichten hohe Zahlen.Präsentiert werden Spiele, die sich von den normalen Shooterbrei unterscheiden, aber auch Spiele die sehr unbekannt sind.Nach ca. einem Monat Blütezeit des Threads kamen keine Beträge dazu und er starb. Hier möchte ich den Thread verlinken,damit er besser gefunden wird und ihn noch von anderen Leuten gelesen wird, da sehr viel Arbeit, von mir und anderen Usern, darinsteckt.

Link: http://www.replaying.de/forum/einfallsreiche-shooter-thread38/

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (4)

Tron 2.0: Test, Review (PC)

User am 10.Mai 2014 um 21:05:13

Ich wurde erst auf Tron 2.0 aufmerksam da es öfters als eins der besten Lizensspiele in verschiedenen Artikel genannt wurde. Habs mir bald darauf (obwohl ich die Filme nicht kannte) über Amazon Marketplace gekauft. Hab es bald darauf installiert und angefangen zu spielen. Bei meinem Windows 7 Laptops gab es keine Probleme und es sollte auch bei Windows 8 keine existieren. Auf meinem (nicht sehr leistungstarken) Laptop kam es zweimal zu Abstürzen, was aber kein Problem darstellte.

Jet wird nach dem Verschwinden seines Vaters von dem Programm digitalisiert und landet in einem Computer. Gejagt von der Firma fCon, Viren und Firewallprogramme, unterstützt von Ma3a, Mercury und Byte muss er seinen Vater finden und die Computerwelt retten. Die Zwischensequenzen sind gut inszeniert und die Story macht auch einige Wendungen. Allerdings schreit das Ende von Tron 2.0 gerade zu nach Fortsetzung, so ist es etwas zu kurz und der die Identität des Leiters fCons wird nicht enthüllt, schade nur dass es kein Tron 3.0 gab. :-,( Auch ist der Style Tron 2.0s nicht jedermanns.

Tron 2.0 ist eigentlich ein ganz normaler Egoshooter, nur das alles in einem Computer stattfindet, so gibt es statt Schlüssel Erlaubnisse um Türen zu öffnen. Es gibt eine Menge Waffen alle wunderbar animiert. Meine Favoriten waren:

-Diskussequenzer: die Waffe für jeden Kampf, schnell und stylisch

-Scharfschützengewehr LOL: nur an einer Stelle wichtig, sonst besonders gut gegen Gegner die dich noch nicht gesehen haben

-Prankster Bit: eine mächtige Waffe, nur die Energiekosten sind sehr hoch

Auch cool ist das es für alle Waffen denselben Munitionsbalken, im Spiel wird die Munition Energie genannt, haben und man sich für alle Waffen aufteilen muss.

Das einzige was mich am Gameplay gestört hat, waren die in der Story nervigen Lichtrennerrenner, die Bosskämpfe aber waren geil, nur schade das ein Bossgegner wiederverwendet wurde. Mein Favorit hier war der Kampf gegen den Kernel, ein sehr starkes Virensuchprogramm.

Auch verwendet Tron 2.0 ein cooles Upgradesystem.

Auch möchte ich noch den Schwierigkeitsgrad ansprechen, Tron 2.0 ist nämlich gar nicht so leicht, selbst auf Einfach können dich manche Gegner sehr schnell zerlegen, mein erstes Treffen mit Datenvampiren sah so aus, das die mich innerhalb von Sekunden zerlegt haben.

Leider muss ich noch sagen, dass Tron 2.0 nicht wirklich viele herausragende Szenen besitzt, Szenen die man sich für immer einprägt. Bei meinem Durchspielen gab es vielleicht 3-4 von denen, die besten waren den Kampf gegen die (Achtung: Spoiler) korruptierten fCon-Mitglieder und den Absturm auf das Zentrum der Korruption, wo man sich mit einigen Sicherheitsprogrammen durch ein Haufen z-Slots durchkämpft.

Die Grafik ist einfach nur geil, toll von den Filmen übernommen, aufgehübscht und etwas modernisiert, die Ladezeiten waren bei mir sehr kurz, aber leider gab es auch Ladezeiten für Zwischensequenzen.

Allen in allem ein geniales Spiel, unterhaltsame Story, geniales und erfrischendes Gameplay und edle Grafik, einzige Negativpunkte sind die Lichtrennerrennen in der Kampagne, etwas seltsames Stealthsystem (um Gegner unerwartet zu erwischen muss man ein paar Metern vor ihnen auf sie zuspringen um sich mit der Nahkampfwaffe zu erwischen) und das manche Waffen fast nutzlos sind (Art von Schrotflinte, Blaster) Zusätzlich gibt’s noch Lichtrenner, losgelöst von der Kampagne, die eher dazu dienen um für die Rennen in der Kampagne zu trainieren, und einen Multiplayer, Lichtrenner und Diskuswerfen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 4.5/5 (2)

Indie: Death Laboratory (PC)

Dominik am 9.Juni 2012 um 17:06:48

Andreas Betge, Projekt Leiter bei der 3DGS Spielschmiede,  hat mit seinem Rollenspiel Debüt Turm der Gezeiten bereits bewiesen das er Atmosphärische Spiele gekonnt in Szene setzen kann. Ein weiteres seiner Projekte, dass mithilfe der Gamestudio A7 Engine erstellt wurde, ist das Spiel Death Laboratory an dem er und sein Team seit Oktober 2009 fleißig arbeiten. Ursprünglich war das Projekt das Ergebnis eines vom Studio 3DGS veranstalteten Wettbewerbs, bei dem es darum ging ein Horror Spiel zu entwerfen. Der Beitrag war so überzeugend das Betga daraus ein Community Projekt für seine Spielschmiede machte. Das Spiel handelt von einem gewöhnlichen Taxifahrer den der Spieler verkörpert. Bei dessen neusten Auftrag einen geschniegelten Anzugträger zu seinem Anwesen zu bringen geht jedoch einiges schief. Nachdem der Fahrgast für längere Zeit in der Villa verschwindet und nicht mehr zurückzukehren scheint schaut der besorgte Chauffeur nach dem rechten und findet sich prompt in einem gigantischen Unterirdischen Labor wieder. Über interne Nachrichten erfährt der Spieler von einem vor kurzen  auf der Erde eingeschlagenen Meteor der in dem Labor anscheinend untersucht werden sollte. Die Folgen dieses Experiments sind jedoch kaum zu übersehen. Mutierte Wesen und Zombiehorden haben es sich in der Anlage gemütlich gemacht und den Alltagsfahrer bleibt nichts anderes übrig als nach dem Waffenschrank zu greifen um seinen verschollenen Fahrgast wiederzufinden.

Death Laboratory erinnert ein Stückweit an Doom 1 gemischt mit Elementen aus Half Life. Das Spiel findet, wie üblicherweise für das Genre typisch, in der Ego Perspektive statt. Die Produktionsdauer der ersten Wettbewerbsversion dauerte gerade mal 2 Monate weshalb man auch keine hohen Erwartungen an Grafik und Gameplay haben sollte. Für Nostalgiker dürfte das Spiel jedoch eine wahre Zeitreise bedeuten. Geschmückt mit Soundtiteln die direkt aus den 90ern zu kommen scheinen, verbreitet Death Laboratory eine Stimmung wie ich sie zuletzt in Doom2 oder Quake hatte. Es gibt keine dynamischen Elemente wie etwa das umwerfen von Stühlen oder Kisten geschweige denn klare Lichtschatten. Und auch Flammen, Explosionen oder andere Kollisionseffekte wirken wie in 15 Jahren alten Videospieltiteln. Dafür stimmt die Atmosphäre und auch der Rest der Technik passt kontrastlos ins Gesamtbild des Spiels. Bisher hat das kleine Entwicklerteam 3 Ebenen ihres Unterirdischen Labors fertig gestellt darunter die zentrale Computer und Energieversorgung, die obere Empfangsebene sowie die medizinische Abteilung. Death Laboratory wird also garantiert Abwechslung im Game Design bieten. Einziger derzeitiger Kritikpunkt den ich habe , warum gibt es noch keine spielbare Demoversion ? Das muss 3DGS noch unbedingt nachholen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (7)
0 » Indie

Vorschau: Dreamworlds Splatter

Dominik am 29.April 2012 um 13:04:48

Mit Splatter liefert Dreamworlds Development seinen ersten 2D TopDown Shooter im Sommer diesen Jahres auf dem Markt. Die Story ist schnell erklärt, die Apokalypse bricht aus und der Spieler welcher zu den wenigen Überlebenden gehört muss sich nun einen Weg aus dem Chaos in der Großstadt bahnen. Dazu sammelt man Waffen die mehrstufig aufgerüstet werden können und ballert sich mit Hilfe von Magnesiumfackeln seinen Weg durch die Zombie Brut. Abwechslung soll durch Fahrzeugmissionen, Nebenaufgaben mit Überraschungen, Dialog und Highscorelevel geboten werden. Ein wichtiger Bestandteil des Spiels sollen außerdem die Wirkung von Licht und Schatten einnehmen.  Kompletten Beitrag lesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (8)
2 » Previews

Critical Mass: Unity Shooter aus Brasilien

Dominik am 1.April 2012 um 17:04:12

Aquiris ist eines der ersten Unity3D Studios in Brasilien und ist dort derzeit Marktführer. Als eines der wenigen Entwicklerschmieden die im Südamerikanischen Bereich auf die bewährte Unity Technologie setzen waren es die Tüftler von Aquiris die an der Tech Demo zu Unity 3 mitwirkten. Neben dem Einsatz für die mit guter Perfomance ausgezeichneter Engine arbeitet das Studio auch an mehreren Projekten, die neben kleinen Werbespielen auch Casual Games für mobile Plattformen wie etwa Android beinhalten. Ihr größtes Werk hingegen dürfte der Shooter Critical Mass werden. Ein Ableger bekannter Serien wie etwa Modern Warafare3 oder der Battlefield reihe. Nur eben von einem Studio das nicht über die finanziellen Möglichkeiten eines EA oder Activision Publishers verfügt. Bereits seit 2 Jahren befindet sich das Spiel in der Entwicklung. Statt auf taktischer Gefechte setzt Aquiris auf schnelle Action und Handlung. Somit werden Funktionen wie etwa schleichen oder hinlegen ganz wegfallen, die Möglichkeit sich zu Ducken soll aber vorhanden sein. Den Mehrspielermodus wollen die Bastler auf 16 Spieler pro Karte auslegen. Für den Netcode verzichtet das Team auf das Unity eigene System und nutzt die Highspeed Serverfunktionen von Electrotank. Da sich die beiden Programme super ergänzen war dies sicherlich keine schlechte Entscheidung. Fraglich ist da eher die Finanzierung des Spiels Critical Mass. Denn die Entwickler gaben bekannt, das man einen Ingame Item-Shop mit einbauen möchte. Die Tatsache das getragene Schusswaffen bei Benutzung an Haltbarkeit verlieren lässt mich skeptisch werden ob das Spiel auch ohne den  Kauf von Gegenständen spielbar wird.

Kompletten Beitrag lesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 5.0/5 (4)