Die Final Fight Reihe: Als Beat ‚em Ups noch Hype waren.

Zugegeben ich hatte Final Fight nicht das erste Mal auf dem Super Nintendo gespielt.Meine erste BerĂŒhrung mit dem Spiel hatte ich seinerzeit auf dem 350Mhz Pc meines alten Freundes auf einem Windows 95 Rechner in einer Emulation.Wir hatten einen solchen Spaß an dem Spiel das wir es die ganze Nacht an einem Wochenende durchgespielt hatten.NatĂŒrlich … weiter

Making of: Donkey Kong Country

Jedem alten SNES Spieler dĂŒrfte das geniale Donkey Kong Country ein Begriff sein. Es war einer der ersten Spieltitel die grafisch nicht auf Comic Ă€hnlichen Sprites basierten. Mit seinen Humorvollen Slapstick Einlagen und jeder Menge Jump and Run Action eroberte dieses Spiel in relativ kurzer Zeit die Herzen der Spieler und sorgte mit zwei Nachfolgern … weiter

Nintendo SNES: Publisher legt Konsole neu auf

Meine erste Spielkonsole war das Super Nintendo Entertainment System und ich werde nie die Zeiten vergessen wie ich als Kind vor meinen alten Röhrenfernseher aus den 80ern Jahren saß und Super Mario, F-Zero und Street Fighter zockte. Ja viele dieser alten Titel sind noch heute in 3D Ablegern und mit modernen 64 Bit spielbar und … weiter

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Die Final Fight Reihe: Als Beat ‚em Ups noch Hype waren.

Dominik am 22.Juli 2019 um 15:07:58

Zugegeben ich hatte Final Fight nicht das erste Mal auf dem Super Nintendo gespielt.Meine erste BerĂŒhrung mit dem Spiel hatte ich seinerzeit auf dem 350Mhz Pc meines alten Freundes auf einem Windows 95 Rechner in einer Emulation.Wir hatten einen solchen Spaß an dem Spiel das wir es die ganze Nacht an einem Wochenende durchgespielt hatten.NatĂŒrlich nicht nur den ersten Teil sondern die gesamte Reihe.Wir waren damals so ziemlich laut am toben wenn wir bei den Bossen nicht weiter kamen so dass sogar die Nachbarn von uns beim Schlafen gestört wurden.Dank dieser sehr erfrischenden Nacht blieb das Spiel mir noch sehr lange in Erinnerung.Ich hatte vergebens versucht mir einen der Teile fĂŒr mein Super Nintendo zu ergattern,ich hatte damals nur einen alten MS-DOS Rechner.Was ich damals noch nicht wusste war das diese Spiele reihe eigentlich die Fortsetzungen zu Street Fighter sein sollten.Letztendlich wurde das Spiel damals ,einige Jahre bevor ich es auf dem Emulator spielen konnte, als Nachfolger von Street Fighter aus dem Jahr 1987 entwickelt.Damals wie heute ist es nicht unĂŒblich das große Entwickler auf Hypes aufspringen die zuvor von eher kleineren Studios in die Welt gesetzt wurden.Was heute die Battle Royale Shooter sind waren damals die Beat Ăšm Ups. Denn bevor der Entwickler Okamoto mit der Umsetzung von Final Fight begann waren in seiner Laufbahn eher durchschnittliche Spiele an der Tagesordnung.

Okamoto fing damals bei Capcom an in der Hoffnung bei einem bald grĂ¶ĂŸeren Unternehmen in einer Spitzenposition zu arbeiten.Damals war Capcom so klein das nur ein weiterer Mitarbeiter in der Forschung tĂ€tig war.Die frĂŒhen Projekte des Entwicklers waren zu Beginn nicht bekannt.Lediglich mit Spielen wie dem 1984 veröffentlichten 1942,ein Top Scrolling Kampfspiel,gelang ein Hit aus welchen spĂ€tere Werke hervor gingen.Doch ich schweife ab das Vorbild fĂŒr die Entwicklung von Final Fight war das Spiel Double Dragon II vom Studio Taito.Von diesem Spiel kupferte Capcom die Idee des Gameplays ab.Um den Ganzen eine eigene Visitenkarte auf zu drĂŒcken wollte man eine viel bessere Grafik und ein erweitertes gameplay erschaffen die Idee von Final Fight war geboren.Frisch zum Spielproduzenten befördert hatte Okamoto eine ganze Abteilung von Spezialisten unter sich mit denen er die Arbeit beginnen konnte.

Viele Elemente des Spieles wurden von der Handlung des Films Street of Fire von 1984 inspiriert.Es waren auch einige Mitarbeiter Fans des Films.Einer der Spielercharaktere mit dem Namen Cody wurde sogar von dem Helden des Films abgeleitet.Das Spiel wirkt unter anderem derartig retro da sĂ€mtliche Feinde nach Rockmusikern der 80er Jahre benannt wurden.So gibt es einen Gegner der immer mit dem Namen Abigail,benannt nach Diamonds zweiten Musikalbum,auftaucht oder Poison die an eine Domina erinnert.Da es dem Spiel ein schlechtes Image geben wĂŒrde wenn man auch Frauen verprĂŒgeln konnte wurde Poison im Handbuch als Transgender dargestellt.Ein weiterer im Spiel vorhandener imposanter Gegner ist Hugo Andore der von der Wrestling Legende Andre the Giant inspiriert wurde.Jahre nach seiner Veröffentlichung wurde Final Fight als das 97te beste Spiel auf einer Nintendo Konsole geehrt.Retro Gamer bezeichnete das Spiel als den Inbegriff der Arcade Hits der spĂ€ten Achtzigerjahre.Alleine auf dem Super Nintendo konnte das Spiel weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft werden.FĂŒr Entwickler Capcom war es das meistverkaufte Spiel auf dieser Plattform.Final Fight wurde außerdem als bestes Spiel des Jahres 1990 mit dem vierten Hauptpreis ausgezeichnet.Als bestes Action Spiel wurde es damals von sĂ€mtlichen Fachmagazinen bewertet.In den Top Charakteren des Jahres wurden neben den Hauptcharakteren auch feindliche wie Poison oder Sodom ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

Das Entwicklerteam von Final Fight arbeitete spĂ€ter an Street Fighter II dem offiziellen Nachfolger zum ersten Teil.Einige der Charaktere von Final Fight bekamen Jahre spĂ€ter in der Street Fighter Alpha-Unterserie einen Auftritt.Am 18.September 2018 veröffentlichte Capcom Final Fight in einem Bundle fĂŒr die Playstation 4,Nintendo Switch, Xbox One und Microsoft Windows.Wer es noch nicht gespielt hat dem empfehle ich diesen Klassiker gemeinsam auf der Couch zu zocken.Es macht auch heute noch einen großen Spaß das PrĂŒgelspiel mit Freunden zu zocken.

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Making of: Donkey Kong Country

Dominik am 2.Oktober 2017 um 18:10:56

Jedem alten SNES Spieler dĂŒrfte das geniale Donkey Kong Country ein Begriff sein. Es war einer der ersten Spieltitel die grafisch nicht auf Comic Ă€hnlichen Sprites basierten. Mit seinen Humorvollen Slapstick Einlagen und jeder Menge Jump and Run Action eroberte dieses Spiel in relativ kurzer Zeit die Herzen der Spieler und sorgte mit zwei Nachfolgern fĂŒr eine Menge Spielspaß. Dass das Spiel nicht aus Japanischer Produktion stammte, sondern aus dem britischen Hause Rareware entwickelt wurde lag ua. an der damals neuartigen Grafik Technologie, fĂŒr die Figuren und die Spielwelt zunĂ€chst in 3D-Objekte auf Silicon-Graphics-Workstations modelliert und spĂ€ter mithilfe von True Color gerendert wurden . Dieses Verfahren hatte Rareware bereits bei seinem 1994 veröffentlichten Beat`em Up Spiel Killer Instinct eingesetzt. Da das Super Nintendo zum damaligen Zeitpunkt mit seiner 16-Bit Prozessorarchitektur als veraltet galt stimmten die Macher vom UrsprĂŒnglichen Donkey Kong Hiroshi Yamauchi und Miyamoto zu, dass Rare den Auftrag erhĂ€lt mit dieser auf 3D basierten Technik ein neues Spiel um den Wilden Affen zu zaubern. Mit diesem Schritt konnte die alte 16-Bit Konsole den Massenmarkt fĂŒr sich gewinnen und sogar Spiele die bereits fĂŒr 32-Bit GerĂ€ten entwickelt wurden grafisch ĂŒbertrumpfen.

Doch kommen wir zunĂ€chst zu dem Ursprung der Figur Donkey Kong. Dieser ist zunĂ€chst einmal das Ergebnis mit Spielautomaten in dem US Markt Fuß zu fassen. 1981, nachdem die Lizenzierung fĂŒr ein Popeye Spiel zurĂŒckgezogen wurde, wurde der junge Spieledesigner Shigeru Miyamoto von Nintendo damit beauftragt eine neue Spielfigur samt Spiel zu entwickeln mit der man sich in Amerika etablieren konnte. Nach eigener Aussage hatte er einen sturen und eigensinnigen Gorilla erdacht der die Freundin eines Herrn Jumpman ( SpĂ€ter soll aus diesem Mario werden ) entfĂŒhrt hatte. Nun muss dieser seine Freundin Pauline retten indem er FĂ€sser welche der Gorilla auf ihn abwirft ausweichen muss um zu seiner Herz liebsten zu gelangen. Das Spiel etablierte damals das Genre des Jump`en Run. FĂŒr seinen Gorilla erfand Miyamoto den Namen Donkey Kong. Kong deshalb da es Japanisch ausgesprochen an einen Affen erinnert und Donkey, weil der Designer aufgeschnappt hatte das es dumm heißt. Der perfekte Name fĂŒr einen Sturen und andersartigen Affen. SpĂ€ter im Jahre 1982 wurde Donkey Kong Nintendos Hauptmarke fĂŒr den Vertrieb von Heimkonsolen.

Genau 11 Jahre nach der Erfindung der Figur wurden die britischen BrĂŒder Chris und Tim Stamper mit ihrem Spieleentwickler Studio Rare ( oder auch Rareware ) eine der wichtigsten Zulieferer von Videospielen fĂŒr Nintendos Super Entertainment System ( SNES ). FĂŒr zwei Jahre zogen sich die Entwickler aus der aktiven Spielentwicklung zurĂŒck um eine Technologie zu etablieren die bereits zuvor in der Filmindustrie ua. An Jurrasic Park erprobt wurde. Die Rede ist von CGI Computergrafiken die in 3D erstellt werden. Die Gittermodelle mit ihren auf Texturen basierten FlĂ€chen waren den herkömmlichen Grafiken, die mit gezeichneten 2D Sprites erstellt wurden, weit voraus. Problematisch war die Umsetzung dieser 3D Modelle in Echtzeit. DafĂŒr waren Anfang der 90er Jahre noch rießige Workstations nötig. Um dieses Problem zu umgehen hatten die Entwickler ihre Modelle in mehreren Posen abgelichtet. Hintereinander abgespielt ergaben sich so AnimationsablĂ€ufe wie sie in 3D Simulationen eingesetzt wurden. Als die BrĂŒder mit ihrer neuen Technologie zu Nintendos Toptechniker Genyo Takeda kamen wurde der Stein ins Rollen gebracht. Takeda prĂ€sentierte Rares neue Meisterleistung Hiroshi Yamauchi und dieser ließ Chris und Tim Stamper wissen das er Spiele mit dieser Technologie entwickelt haben möchte. Die GebrĂŒder wollten etwas mit Miyamotos Donkey Kong machen. Doch zu dieser Figur gab es so gut wie keine Rezessionen. Lediglich die alte Pixel Grafik des Affen war fĂŒr die Rare Entwickler verfĂŒgbar. Bekannt war zum damaligen Zeitpunkt nur das Donkey ein Sturer Gorilla ist. Um sich neue EindrĂŒcke fĂŒr das spĂ€tere Design zu verschaffen gingen die britischen Spieleentwickler des öfteren in den Zoo und machten sich Notizen und Skizzen zu den dort lebenden Gorillas. NatĂŒrlich setzte sich der Westliche Stil mehr durch als der Japanische und man entschied sich fĂŒr einen auf Cartoon Basis abstammenden Donkey Kong mit einer roten Krawatte mit den jeweiligen Initialen. Spielerisch durften auch die FĂ€sser nicht fehlen die einst zu dem Markenzeichen Donkey Kong gehörten. Hier entschied sich Entwickler Rareware fĂŒr mehrere Varianten so wird es im fertigen Spiel zB Stahl- und HolzfĂ€sser geben. Auch Explosive FĂ€sser durften in der Planung nicht fehlen. Um das Gameplay abwechslungsreicher zu gestalten wurde mit Diddy Kong ein weiterer Hauptcharakter eingefĂŒhrt. Der Besuch des Schimpansen Geheges im Zoo brachte einige Designer auf die Idee einen solchen Affen in ihr Donkey Kong Spiel zu implementieren, Diddy Kong war geboren. Im Vergleich zum großen Gorilla war Diddy eher Jung und Agil. Um die Texturen fĂŒr die 3D Gittermodelle zu bekommen machten die Entwickler sehr viele Fotoaufnahmen von alltĂ€glichen GegenstĂ€nden. So wurden fĂŒr die StahlfĂ€sser Fotos von einer alten Schaufel genommen. Um Palmen in Farbe zu prĂ€sentieren wurden Aufnahmen von BlĂ€ttern gemacht. Mit dieser Vorgehensweise entwickelte sich langsam eine bunte Welt die zwar in 2D bespielt wird, aber eine 3 Dimensionaler Tiefe vortĂ€uscht. Bei der Konvertierung in 16-Bit Bilder hatten die 3D Grafiken keinen QualitĂ€tsverlust was zu einem Optisch sehr ansprechenden Spiel fĂŒhrte. Noch bevor Donkey Kong Country auf den Markt gelassen wurde hat Rareware mit Killer Instinct ein weiteres Spiel fĂŒr das SNES veröffentlicht welches auf den gleichen grafischen GrundgerĂŒst basierte ( Es wurden jedoch nicht so viele Foto Texturen verwendet ). Rares Donkey Kong Spiel bescherte Nintendo neue Höchst Einnahmen und sorgte im Bundle Paket mit der SNES Konsole fĂŒr neue VerkĂ€ufe fĂŒr ein GerĂ€t das damals technisch seinen Zenit ĂŒberschritten hatte.

 

 

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Nintendo SNES: Publisher legt Konsole neu auf

Dominik am 17.August 2017 um 15:08:36

Meine erste Spielkonsole war das Super Nintendo Entertainment System und ich werde nie die Zeiten vergessen wie ich als Kind vor meinen alten Röhrenfernseher aus den 80ern Jahren saß und Super Mario, F-Zero und Street Fighter zockte. Ja viele dieser alten Titel sind noch heute in 3D Ablegern und mit modernen 64 Bit spielbar und bereichern das Spielen noch genauso wie einst im Jahre 1996. Das es auch damals Fehlentwicklungen gab und so manche Retro Perle es nicht auf den Massenmarkt geschafft hat war zu der damaligen Zeit wenig bekannt. Dies war Grund genug fĂŒr den Publisher Piko Interactive die Lizenzrechte fĂŒr diese unbekannten Klassiker zu erwerben und die Produktion und VervielfĂ€ltigung von neuem zu starten. Dank dem kleinen Betrieb aus San Antonio in den vereinigten Staaten wird es sehr bald eine Neuauflage der SNES Konsole samt den damals nicht veröffentlichten Perlen geben. Da wĂ€ren zum einen das 1995 ausschließlich in Japan veröffentlichte Iron Commando. Ein Beat’em Up der alten Schule. Dieses Game wird auch die neue Collectors Edition von Pikos Neuauflage des SNES zieren. Denjenigen, die das Spiel unbedingt zocken möchten und kein Geld fĂŒr die Konsolen Neuauflage haben, bietet der Publisher zudem einen Steamcode an, der das Spielen auf dem heimischen Computer ermöglicht. Neben diesen Fronttiteln wird es auch Auflagen von den Spielen Legend, Dorke and Ymp sowie Water Margin geben.

Ich finde das eine klasse Idee von Piko mit dem Erwerb der Rechte, das SNES in der heutigen Zeit auferstehen zu lassen. Vielleicht wird bald eine SNES-Konsole an meinen TV angeschlossen 🙂

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