Spiele-Entwicklung – Chance oder Risiko?

Wir hier auf Replaying berichten neben Retro-Games gerne auch immer wieder über Indie Spiele aus deutscher Hobby-Entwicklung. Es ist der große Traum junger und auch älterer Gamer. Wer reichlich genug zockt und einen kreativen Geist besitzt, der wird sich vielleicht eines Tages sein eigenes Spiel zurecht denken und Vorstellungen davon haben, was er besser als … weiter

Eine Reise nach Numiron!

Das Entwickler Team von Negaia hat seine Pforten geöffnet und lässt Auserwählte in die Fabelwelt ihres Spiels eintauchen. Da konnten wir uns nicht zurückgehalten und haben höflich um einen Zugang gebeten, den wir auch bekommen hatten. Doch bevor wir in die uns noch unbekannte Welt reisen, müssen wir erstmal über den Launcher die nötigen Client … weiter

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Spiele-Entwicklung – Chance oder Risiko?

Dominik am 26.April 2017 um 17:04:48

Wir hier auf Replaying berichten neben Retro-Games gerne auch immer wieder über Indie Spiele aus deutscher Hobby-Entwicklung. Es ist der große Traum junger und auch älterer Gamer. Wer reichlich genug zockt und einen kreativen Geist besitzt, der wird sich vielleicht eines Tages sein eigenes Spiel zurecht denken und Vorstellungen davon haben, was er besser als die kommerziellen Titel machen könnte. Für viele ein Traum eines Tages einen Kassenschlager zu veröffentlichen und manche Erfolgsstories fegen den letzten Zweifel dann endgültig beiseite. Das beste Beispiel dafür wäre wohl Minecraft oder das Millionenfach verkaufte Stardew Valley. Ja so mancher Entwickler kann sich da durchaus als Glückspilz fühlen wenn sein Produkt, dass meistens Grafisch hinter den Leitlinien großer Entwickler liegen geblieben ist, Millionen oder Tausend mal verkauft wird. Doch wie sieht es für Hundert anderer Indie Entwickler aus, die neben viel Geld für Lizenzen ihre komplette Freizeit für die Spielentwicklung opfern? Machen wir uns nichts vor für die meisten wird es ein Erfolg wenn ihr Spiel von ein paar Hundert Spielern gespielt wird. Dabei sind es einmalige Einnahmen in den Tausender oder Hunderter Bereichen die diese Entwickler einnehmen. Ein netter Nebenverdienst aber für den Lebensunterhalt viel zu wenig. Nebenbei muss ein Spiel so ertragreich sein damit seine Community auch bereit ist ein Nachfolgerprodukt zu kaufen. Eine schwierige Angelegenheit und für viele endet der Traum vom eigenen Garagen Entwicklerstudio schon nach dem ersten Spiel. Manch ein Spieleprogrammierer schafft es dann auf dem Mobilfunk Markt durch geschaltete Werbung in seiner Spiele App ein kontinuierliches Einkommen zu erzielen. Aber auch das sind bei den meisten nur geringe Einnahmen.

In der heutigen Zeit lässt sich so ein Videospiel, trotz vieler Hürden, leicht erstellen. Eine Idee ist schon mal der Grundstein. Um ein fertiges Spiel jedoch umzusetzen braucht man nachhaltige Konzepte und gute Grafiken die neben der Programmierer Tätigkeit die Hauptlast bei der Spiele Entwicklung tragen. Die richtigen Leute dafür zu finden ist dank diversen Foren in der heutigen Zeit kein Problem mehr. Ein Team mit Geist zu bilden erfordert dann doch einiges mehr als nur gewisse Fähigkeiten. Man muss schon einen hohen Grad an Organisationstalent besitzen um selbst ein kleines Fünf Mann Team erfolgreich leiten und koordinieren zu können. Außerdem muss ein Gameplay Konzept vorliegen mit dem alle Entwickler einverstanden sind. Da es sehr häufig vorkommt das jeder im Team seine eigenen Wunschvorstellungen zum fertigen Spiel hat. Dank Lizenzen für Grafik Engines und ein riesiger Assset Markt ist es selbst ungelernten Leuten möglich beeindruckende 3D Landschaften zu erstellen. Die wirkliche Herausforderung liegt aber im Bereich der Modellierungen von Statischen oder Organischen Figuren und deren flüssigen Bewegungsablauf. Hinzu kommen erforderliche Kenntnisse in diversen Programmier Sprachen um ein abgerundetes Spiel erstellen zu können. Eine der beliebtesten Engines in der Indie Entwicklung ist Unity. Dank ausführlichen Dokumentationen und zahlreichen Tutorials schwenken viele Entwickler auf diese Engine um. Die Nachteile dieser Massenengine sind mir als nicht Programmierer leider nicht bekannt, aber es gibt sie.

Unter den Favoriten der Indie Entwicklung stehen meistens Mehrspieler Spiele. Auch ein Trend zu MMORPG`s ist häufig zu beobachten. Die Inspiration dafür kommt meistens selbst aus eigener Gamer Karriere bei den großen kommerziellen Produkten wie etwa Guild Wars oder World of Warcraft. Es gab viele Indie Studios die aus eigener Tasche die Finanzierung solcher Großprojekte stemmten. Letztlich scheiterten aber sehr viele schon zu Beginn der Entwicklung in der nicht einmal 10% des Spiels erstellt worden sind.

Wer in den letzten Jahren die Entwicklung der Indie Titel auf Plattformen wie Steam verfolgt hat erkennt ganz klar einen Trend in dem der Markt von Spielen nur so überflutet zu sein scheint. Und tatsächlich belegen Studien das Jährlich 50% mehr Spiele veröffentlicht werden aber die Spieleranzahl nur um 10% steigt. Lohnt sich, wenn man kommerzielle Erfolge erzielen möchte, da noch die Spielentwicklung ? Für eine geringe Zahl Entwickler sicherlich für die Masse eher nicht. Dennoch sollte man nicht von der Entwicklung ablassen denn es ist Leidenschaft und diese bringt neben Spaß auch die Erfahrung die, wenn man gut genug ist, auch einen Job in der großen Spielindustrie ermöglichen kann. Man sagt die Werbebranche und die Branche für Kreative allgemein ist für die Mehrheit der dort Beschäftigten ein hartes Pflaster. Doch die Entwicklung von Computerspielen ist ein knallharter Markt der immer stärker umkämpft wird und selbst einige Millionenschwere große Entwickler haben Probleme sich in diesem Markt zu behaupten.

 

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Eine Reise nach Numiron!

Dominik am 9.Juli 2012 um 17:07:34

Das Entwickler Team von Negaia hat seine Pforten geöffnet und lässt Auserwählte in die Fabelwelt ihres Spiels eintauchen. Da konnten wir uns nicht zurückgehalten und haben höflich um einen Zugang gebeten, den wir auch bekommen hatten. Doch bevor wir in die uns noch unbekannte Welt reisen, müssen wir erstmal über den Launcher die nötigen Client Daten besorgen. Die ganze Prozedur dauerte eine gefüllte Stunde bis auch die letzten Bytes auf meiner Festplatte lagen. Nun konnte es  endlich losgehen, Abtauchen in die Wälder Negaias. Zur Avatarauswahl  stand leider nur der Langren zur Verfügung. Eine dem ägyptischen Gott Anubis ähnliche Wolfsgestalt. Nach recht flotter Ladezeit war es soweit und unser Charakter stand in den weiten Ebenen einer Gebirgslandschaft. Mithilfe der Sprint Funktion konnten wir diese allerdings schnell zurücklassen und marschierten im Tunnelblick auf das nächste Dörfchen zu. Schnell kam der Erkundungsdrang und alle Häuser wurden bis auf die Mäuselöcher inspiziert. Schöne Architektonische Gebäude und schicke Texturen schmückten die fast Leer stehenden Bauwerke. Immer wieder etwas verwundert über die gut animierte umherstreifende Kutsche wurden wir auf das Spielinterne Postsystem aufmerksam, das bisher aber noch keine weiteren Funktionen offenbart. Das nächste Reiseziel liegt nun ganz unübersehbar vor uns, die gewaltige Stadt Numiron. Bevor wir aber die riesige Torbrücke überqueren noch kurz eher kleinigkeiten ausprobiert wie etwa das Schwimmen im Wasser was die Entwickler sehr gut dargestellt haben oder das noch nicht aktive Inventar. In Numiron wird man mit einer Anzahl an unterschiedlichen Gebäuden konfrontiert. Neben befüllten Gasthäusern, Ställen, Wassermühlen, einer Gladiatorenarena und etlichen schicken Türmen findet sich auch ein Pier mit dazugehörigen Fischerbooten. Die Stadt ist gespickt mit vielen kleinen Extras wie einer begehbaren unterirdischen Mine oder einem komplett durchlauffähigen Verteidigungswall. Insgesamt habe ich mir für die erste Alpha zwei Stunden zeit gelassen und freue mich sehr wie weit Negaia sich noch weiterentwickeln wird.

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