Star Trek: Deep Space Nine – The Fallen: Test, Review

Wenn es zu Star Trek Spielen kommt, werden die meisten wohl an Star Trek online oder Star Trek- the video game denken, manche vielleicht auch an die Star Trek Eilte Force Serie. Nur wenige haben von The fallen je geh√∂rt, geschweige es selbst gespielt. Es handelt sich hierbei um einen Third-Person-Shooter, wie man dem Titel … weiter

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Star Trek: Deep Space Nine – The Fallen: Test, Review

User am 18.Mai 2014 um 11:05:12

Wenn es zu Star Trek Spielen kommt, werden die meisten wohl an Star Trek online oder Star Trek- the video game denken, manche vielleicht auch an die Star Trek Eilte Force Serie. Nur wenige haben von The fallen je geh√∂rt, geschweige es selbst gespielt. Es handelt sich hierbei um einen Third-Person-Shooter, wie man dem Titel entnehmen kann, im Star Trek Universum spielt und zwar mit Charakteren der Fernsehserie Star Trek Deep Space Nine. Erschienen 2000 f√ľr Windows und Mac, entwickelt von The Collective Inc. und ver√∂ffentlicht von Simon and Schuster. Es ist ein durchaus gutes Spiel, mit ein paar verpassten Gelegenheiten, und da es recht gut auf modernen Betriebssystemen l√§uft, und deshalb auch heute kein Fehlgriff ist. Nach der Installation versucht man das Spiel zu starten, damit es dazu kommt, muss man zuerst etwas in den Dateien herumfummeln und manchmal die Kompatibilit√§t ver√§ndern. Nun startet das Spiel, bei mir gibt es einen Fehler beim Spielstarten, das die CD anscheinend nicht richtig erkannt wird, ungef√§hr beim 6ten Mal wird sie einlesen und das Spiel startet. Nach dem die Entwickler Logos durch das All geflogen sind, folgt eine Sequenz, die schon ein kleinen Vorgeschmack auf die Story gibt und man ladet im Men√ľ. Wie viele Andere √ľberpr√ľft man zuerst die Grafikeinstellungen, aber man sollte die Aufl√∂sung aber nicht zu hoch einstellen, sonst st√ľrzt das Spiel ab. Wenn man ein neues Spiel startet, darf man zwischen drei Charakteren, Lt. Sisko, Kira Nerys und Worf, die alle verschiedene Level und Missionsziele besitzen. Die Story wird in Zwischensequenzen weitergef√ľhrt, aber ehrlich gesagt, die Geschichte des Spieles hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen, den sie ist eher auf dem Niveau der Fernsehserie, was nicht hei√üen soll die Story der Serie sei schlecht, aber w√§hrend den Zwischensequenzen, wo man die arg pixelige Grafik besonders stark erkennt, f√ľhlt man sich als w√ľrde man sich die Serie anschauen. Auf dem TV-Bildschirm funktioniert das gut, aber im Spiel f√ľhlt es sich etwas seltsam an. Die Story beginnt mit einem R√ľckblick in die Vergangenheit, die Bajoraner glauben an drei mystische Drehk√∂rper, die ein Wurmloch √∂ffnen, womit sie mit ihren G√∂ttern kommunizieren k√∂nnen. Bei der Untersuchung eines dieser Drehk√∂rper, unter der Wissenschaftlerin Terell, kommt es zu einem Aussto√ü von Energie und zwei ihrer Wachen werden in die Wand gebrannt. Sie verlassen die Raumstation, auf dem sie arbeiteten und verriegeln das Labor. Die F√∂rderation √ľbernimmt die Station und nennt sie in Deep Space Nine um. Sechs Jahre sp√§ter wird ein F√∂rderationsraumschiff angegriffen und Cap. Sisko l√§sst sich an Bord beamen. Er rettet die √úberlebenden, w√§hrend die U.S.S. Defiant von einem Raumschiff angegriffen wird. Sie k√∂nnen fliehen. Sisko und seine Begleiter sind aufgebrochen um auf einem alten Planeten Informationen √ľber die Drehk√∂rper zu finden und kehren, nachdem er sich mit Tieren und Soldaten geschlagen hat, zur√ľck. Die zwei Wachen, die einst durch den Drehk√∂rper verbrannt wurden, werden entdeckt und Terell erscheint, und gibt vor sie untersuchen zu wollen. Sie stiehlt den Drehk√∂rper und flieht, trotz Bem√ľhungen sie zu fassen‚Ķ Gameplay besteht aus dem √ľblichen Repertoire eines Schulter-shooters, haupts√§chlich schie√üen, kleine R√§tsel und Klettereinlagen. Die Steuerung geht gut von der Hand und man findet sich schnell zurecht. Auch ist es bewundernswert, welch tolles Spielgef√ľhl geschaffen wurde, man rast blitzschnell √ľber die Landschaft, zerlegt Gegner mit schnellen Handfeuerwaffen. Auch Klettern und Springen f√ľhlt sich meistens genau an, nur hin und wieder vermasselt man einen Sprung. DS9 the fallen benutzt, auf den Normaleinstellungen, ein Auto-Aim-Prinzip, man kann das aber frei √§ndern, so wird das Spiel aber auch etwas schwerer. Zu den Waffen muss man sagen, dass die Entwickler wohl nach dem Prinzip Qualit√§t √ľber Quantit√§t gegangen sind. Es gibt nicht sehr viele Waffen, daf√ľr sind sie aber alle brauchbar, nur der Granatenwerfer ist etwas schwer zu steuern. Die KI der Gegner ist eigentlich grunds√§tzlich gut, sie verhalten meistens so wie sie sollen, und ich kann nie genug davon kriegen, wie Gegner schreiend zu Asche zerfallen, wenn sie von einem Phaser getroffen werden. Nur automatische T√ľren machen manchmal √Ąrger f√ľr die KI. Die Atmosph√§re von DS9 the fallen ist genial, das Licht der Taschenlampe des Spielers huscht durch einen dunklen Gang, V√∂gel schreien auf einer Alienwelt, das riesige Wrack eines Raumschiffes verfault im Wasser eines Planeten. Ich w√ľnschte ich k√∂nnte das selbe √ľber die Grafik sagen, besonders in den Zwischenseuenzen, erkennt man die pixelige Grafik sehr. Auch im Spiel sieht man wenn man eine kleine Zwischenpause von Soldaten in Asche verdampfen einlegt, das es echt kein Grafikwunder ist, nur manche Explosionen und Gl√ľheffekte k√∂nnen √ľberzeugen, aber es ist eigentlich unfair ein altes Spiel wegen schlechter Grafik zu tadeln. Fazit: Star Trek Deep Space Nine ist ein gutes Spiel, nicht grandios, aber sehr gut. Es hat die richtige Atmosph√§re und ein spa√üiges Gameplay. Nervig ist nur manchmal die Grafik, die Story riss mich leider nicht mit und das ewige Schl√ľssel f√ľr T√ľren suchen kann auf die Nerven fallen. Wenn man Star Trek mag, kann man getrost zu schlagen.

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Bewertung: 5.0/5 (4)