Waterloo3D – Unreal Engine machts m├Âglich.

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ├Ąhnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team … weiter

Age of Total Heroes – Total War in der Unreal Engine?

Wir alle kennen sie die ber├╝hmten RTS-Klassiker. Angefangen von Rome Total War ├╝ber Age of Empires 2 bis hin zu Weltkriegsschwergewichten wie Company of Heroes. Alle diese Spiele haben ihren eigenen Charakter mit St├Ąrken und Schw├Ąchen. Dumm nur, wenn einem als Spieler gar nichts von allen dreien passt. So geschehen auch bei dem Spiele-Programmierer Sivan. … weiter

Gruftk├Ânige – Urlaub im Land der Toten

Im W├╝stensand Nehekaras erheben sich uralte Tyrannen mitsamt ihren Armeen – mit dem Ziel ihr prunkvolles Imperium wieder aufzubauen… Die gro├čartigste Zivilisation, die je von Menschen errichtet wurde. Eines meiner absoluten Lieblingsspiele von 2017 – obwohl ich weder ein guter Stratege, noch gut im Micromanagement bin – ist Total War: Warhammer 2. Seit Creative Assembly … weiter

Top 5: Spiele, die ich haben will!

… die aber (noch) nicht existieren. Das Internet ist f├╝r mich kein Neuland – daher wei├č ich, dass Top-Listen ziemlich beliebt sind. Nicht so beliebt wie Katzenvideos, aber immerhin. Daher denke ich mir: „Warum nicht das ganze mit meinem Talent verbinden, sich sinnlos ├╝ber Dinge Gedanken zu machen?“ Wie w├Ąre es mit Spielen, die noch … weiter

R├╝ckblick: Medieval 2 Total War ( PC )

Entwickler: The Creative Assembly Publisher: Sega Plattformen: Pc (Windows) Release:┬á10. November 2006 Genre: Echtzeit Strategiespiel Das Strategiegenre ist eines der beliebtesten Genres der Deutschen. ├ťber all in den L├Ąden und Top 10 sieht man die Total War Reihe. Diese hat den Mix aus Runden basierter Strategie und Actionreichen Schlachten mit riesigen Armeen gepr├Ągt. Gerade ist … weiter

» Total War

Waterloo3D – Unreal Engine machts m├Âglich.

Dominik am 16.Februar 2019 um 18:02:31

Echtzeitstrategie ist in der Indie Szene neben Rollenspielen und Shootern wohl das Genre welches ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.Dabei haben schon so manche Solo Entwickler versucht ├Ąhnliche Spiele wie die der Macher der Total War Reihe zu kreieren.Ein Studio das sich ein solches Projekt auf die Fahne geschrieben hat ist Plus Infinity Studios. Das Team rund um Chefentwickler Sivakumar Kanakraj plant einen neuen Strategietitel der mit der Unreal Engine realisiert werden soll.

Dazu haben die Entwickler am Code herum geschnibselt um mehr als 30.000 Skelette zu animieren und in Gefechte ziehen lassen zu k├Ânnen.Das Spiel wird Waterloo3D hei├čen und die schicksalhaften 100 Tage von 1815 nacherz├Ąhlen. Darin schl├╝pfen wir in die Rollen der Armeen Napoleons,Gro├čbritanniens oder Preu├čens.Um die Schaupl├Ątze so authentisch wie m├Âglich zu gestalten griff Plus Infinity Studios auf Geodaten der zum damaligen Zeitpunkt finalen Orte zur├╝ck.Somit ist alles bis zum belgischen Bauernhaus,welches aus Geschichtsb├╝cher und Bauzeichnungen entnommen wurde,sehr realistisch nachgebildet.Auch im Spiel werden wir unseren Einheiten Taktiken und M├Ąrsche erteilen die in den Milit├Ąrdoktrinen der 1810Jahre ├╝blich waren.Nat├╝rlich kann es auch sehr langweilig werden alles historisch korrekt nach zu spielen weswegen es auch so genannte Was-w├Ąre-wenn Kampagnen ins Spiel ihren Platz finden werden.

In diesem Modus soll es sogar m├Âglich werden seine eigene Armee zu erstellen.Wie das jetzt genau ablaufen wird ob man z.B. Truppentypen aus Franzosen und Engl├Ąndern mixen oder frei erfundene Einheiten aufstellen kann ist uns im aktuellen Stand der Entwicklung nicht bekannt.Neben diesem Modus wird es noch mehrere Dutzend Minik├Ąmpfe und Gefechtsszenarien geben.F├╝r Neueinsteiger in dieser Spielmechanik stellt der Entwickler umfangreiche Tutorials ingame bereit.Die Hauptk├Ąmpfe werden Waterloo, Quatre Bras und Ligny thematisieren.Wir Spieler werden mehrere kritische Ereignisse und Wendepunkte in der Hauptschlacht als getrennte Minik├Ąmpfe spielen k├Ânnen.Mit einem kleinen Kampagne Editor d├╝rfen wir auch eigene Schlachtabl├Ąufe und Missionen gestalten.Spieler k├Ânnen 4 Schwierigkeitsgrade f├╝r die KI einstellen: Grouchy-Modus, Ney-Modus, Davout Modus und Kaisermodus.

Mit jedem dieser Modi wird die KI progressiv aggressiver und gerissener.Spielerisch kann man Kavallerie-Regimenter au├čer Kontrolle bringen wenn man mit Schrapnell Ladungen der Artillerie in sie hinein schie├čt.Man muss die Evolution der Linien verwenden, um ein Bataillon durch ein anderes zu f├╝hren (sowohl vorw├Ąrts als auch r├╝ckw├Ąrts).Wenn Infanterie in Rauch geh├╝llt ist kann sie keine Formationen ausf├╝hren.Bei ├╝berm├Ą├čigen Offiziersverlust k├Ânnen einzelne Regimenter gar keine Angriffs-oder Verteidigungsstellungen mehr machen.Die Entwickler planen einen Stresslevel der Einheiten einzubauen.Steigt der Stress und ├╝bersteigt eine gewisse Grenze k├Ânnen Truppen auch ohne Befehle feuern und fl├╝chten.Das finde ich in diesem Bereich eine wirklich sehr sinnvolle Neuerung.Ob das Indie Studio letztendlich mit diesem Projekt Erfolg haben wird und ein paar tausend Verk├Ąufe stemmen kann finde ich schwierig.Der Markt ist in diesem Bereich aufgeteilt zwischen den beiden F├╝hrern der Global Strategiespiele Paradox und Creative Assembly.Einen Angriff auf die Spiele der Total War Macher als Indie ist schon sehr gewagt.Trotz Unreal Engine wird da den Entwicklern wohl noch einiges an Arbeit bevorstehen.

 

 

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Age of Total Heroes – Total War in der Unreal Engine?

Dominik am 24.Februar 2018 um 11:02:42

Wir alle kennen sie die ber├╝hmten RTS-Klassiker. Angefangen von Rome Total War ├╝ber Age of Empires 2 bis hin zu Weltkriegsschwergewichten wie Company of Heroes. Alle diese Spiele haben ihren eigenen Charakter mit St├Ąrken und Schw├Ąchen. Dumm nur, wenn einem als Spieler gar nichts von allen dreien passt. So geschehen auch bei dem Spiele-Programmierer Sivan. Diesem ist die KI besonders in den Total War-Spielen zu schwach entwickelt und was tut man, wenn man programmieren kann und es besser haben m├Âchte? Richtig, man entwickelt sein eigenes Total War! Nun geschehen unter dem Projekt Namen Age of Heroes. Das Spiel soll ein gelungener Mix aus Age of Empires und den Total War Spielen werden. Was man anhand der Screenshots erahnen kann so wird vor allem das f├╝hren von Schlachten auf einen optisch ├Ąhnlichen Schema ablaufen, jedoch programmiertechnisch auf einer v├Âllig anderen Ebene aufbauen. Das Projekt basierte urspr├╝nglich auf einem Test der lange Zeit mit dem 3DGamestudio erstellt wurde. Geschrieben in einer C-basierten Sprache namens Lite-C und entwickelt in einem eigens kreierten WYSIWYG-Editor. Letztere ist freie Software und unter Open Source Lizenz verf├╝gbar. Den RTS-Inhalt hatte Sivan selbst entworfen und so ein brauchbares Pfadfinder- und Bewegungssystem f├╝r Echtzeit Gefechte geschrieben. Durch die Sprache C++ und den modernen M├Âglichkeiten der Unreal Engine lie├č Sivan zu aber jener wechseln. Der bessere Workflow schlug seiner Ansicht nach klar die Mitbewerber CryEngine und Esenthel Engine. Au├čerdem will der Programmierer sein Spiel auch f├╝r Modding Support im Release Status frei schalten was ebenfalls durch die Unreal Engine beg├╝nstigt wird. Somit ist der Kern von Age of Heroes neuerdings in C++ geschrieben und nur die am wichtigsten ben├Âtigten Teile sind als Blueprints (Vorlagen) angesetzt. Dadurch ist f├╝r das sp├Ątere erstellen von Mods auch eine komfortable Nutzung f├╝r Nicht-Programmierer (Hand heb!) und Spieleentwickler m├Âglich. Aber auch f├╝r die eigene Entwicklung von Age of Hereos hilft dieses benutzerdefinierte C++ den K├╝nstlern und Modellierern im Team ihre eigenen Blueprint Komponenten und Datenbest├Ąnde zu erstellen. Dadurch wird es m├Âglich sein milit├Ąrische Einheiten binnen weniger Minuten selbst zu erstellen. Das alles ohne gr├╝ndliche Kenntnisse als Voraussetzung zu haben und zugleich leistungsoptimiert auf dem System zu laufen. F├╝r die weitere technische Zukunft plant Sivan dieses gigantische Code-Projekt in ein Plugin umzuwandeln ├╝ber welches dann Blueprint-Beispielvorlagen verwendet werden k├Ânnen. Diese Methode w├Ąre f├╝r zuk├╝nftige Benutzer die beste Vorgehensweise um ein benutzerfreundliches System zu integrieren. Gr├Â├čte Herausforderung bei der Programmierung bleibt aber nach wie vor eine intelligente KI die Einflusskarten f├╝r die Geb├Ąudepositionierung, potentielle Felder f├╝r die Positionen der Armeen und defensive Wandkonstruktionen mit dem Pfadfinder zu erstellen.

Das Hauptaugenmerk der KI im Spiel soll zudem sein das Einheiten von 400 bis 500 Akteuren mit Skelettanimationen fl├╝ssig abgespielt werden k├Ânnen. ├ťber die im Obigen Text beschriebenen Optimierungen k├Ânnen GPU-Einschr├Ąnkungen gestreckt werden indem die Kamera Perspektive auf einen Top-Down Stil beschr├Ąnkt wird. Weitere CPU-Grenzen sollen in Zukunft durch Multithreading, eines Teils von Prozessen die ├╝ber Frames verteilt werden, erh├Âht werden. Zusammen gefasst werden folgende gameplay typischen Merkmale in dem Script System auftreten: Schnelle hierarchische Pfadfindung (niedrige Ebene: Kacheln, hohe Ebene: Cluster, daher kleine Bereiche), Unterst├╝tzung von Boden- und Marineeinheiten, Einheiten k├Ânnen unterschiedliche Bewegungsf├Ąhigkeiten haben, Komplexes, optimiertes Einheitsupdate einschlie├člich Wegfindung, Bewegung, Vermeidung und Kollisionsaufl├Âsung, Gl├Ąttung der CPU-Last des Spielthread durch Verbreitung des Updates ├╝ber mehrere Frames, Rendering optimierte leicht anpassbare Einheiten Akteure und Komponenten: Einheiten sind in der Regel animierte Skelet Meshes in der N├Ąhe, und sie wechseln zu animierten Sprites ├╝ber eine bestimmte Entfernung, Geb├Ąude k├Ânnen hindernisartig sein oder begehbare Fu├čb├Âden, Auswahl von Einheiten und Gruppen mit einem einzigen Klick oder Auswahlfeld oder Doppelklick zum Ausw├Ąhlen aller ├Ąhnlichen auf dem Bildschirm und weitere zur Zeit nicht n├Ąher erl├Ąuterte Features. Weitere Work in progress Aufgaben werden f├╝r den Einzel Entwickler die Herstellung von Geb├Ąuden wie Minen, Stadtzentrum und Kasernen sein. Au├čerdem typische Antike Tr├Ągereinheiten wie Belagerungst├╝rme, Schiffen und Streitwagen. Die Funktion das Spiel zu speichern und zu laden und Multithread-Kachel und Clusterpfadfinder einzuf├╝gen.

Sivans Projekt hat durchaus Potential da er, technisch gesehen, einen Eigenweg gew├Ąhlt hat um sein Age of Heroes umzusetzen. Bei allen Respekt vor seiner Arbeit als Programmierer so muss er doch auch uns Spieler mit einem nachhaltigen Konzept ├╝berzeugen. Das sein Spiel in der Antike wie Rome2 stattfinden wird ├╝berrascht mich jedoch nicht. Es gibt einige Total War Klone die in die Fussstapfen des Gro├čen treten indem sie ebenfalls in der Bronzezeit spielen. Sivan entwickelt sein Spiel gr├Â├čtenteils in seiner Freizeit und hat daf├╝r auch nicht die beste Hardware zur Verf├╝gung ( Gut ich und mein imac von 2006, auf dem ich diesen Artikel schrieb sind auch nicht der Renner). F├╝r ein so komplexes Werk mit so vielen einzelnen Berechnungen sollte sich der Programmierer aber einen etwas leistungsst├Ąrkeren Rechner zu legen. Ich bin generell offen f├╝r neue Spiele im RTS Segment und freue mich wenn Sivan eine erste spielbare Demo vorlegen k├Ânnte. Ich werde das Projekt auf meine Beobachtungsliste setzen und mal abwarten was die Zukunft beim Thema Age of Heroes zeigen wird.

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Gruftk├Ânige – Urlaub im Land der Toten

Reddok am 11.Februar 2018 um 12:02:42

Im W├╝stensand Nehekaras erheben sich uralte Tyrannen mitsamt ihren Armeen – mit dem Ziel ihr prunkvolles Imperium wieder aufzubauen… Die gro├čartigste Zivilisation, die je von Menschen errichtet wurde.

Eines meiner absoluten Lieblingsspiele von 2017 – obwohl ich weder ein guter Stratege, noch gut im Micromanagement bin – ist Total War: Warhammer 2. Seit Creative Assembly also ihren neuen DLC ‚Rise of the Tomb Kings‘ mit einem ph├Ąnomenalen Trailer angek├╝ndigt hatte, sa├č ich auf gl├╝henden Kohlen. Ich werde nebenbei noch ein bisschen auf die Lore eingehen, allerdings bin ich kein Warhammer-Experte und gebe nur das wieder, was ich in Wikis nachgelesen, oder sonst irgendwie aufgeschnappt habe.

Nun, hat sich die Aufregung gelohnt? Meiner Meinung nach schon, denn dieser DLC ist vermutlich der beste in der Warhammer Reihe. Ich finde aber auch alle Arten von Untoten super – au├čer die, die in der Sonne glitzern. Der gro├če Vorteil von Warhammer 2 im Gegensatz zu seinem Vorg├Ąnger, sind die unterschiedlichen V├Âlker mit eigenen Mechaniken. Die Gruftk├Ânige legen hier nochmal eine Schippe drauf – kein anderes Volk der Reihe spielt sich so einzigartig. Im Rahmen von Total War, versteht sich.

Langsam, aber sicher.

Allgemeine Unterschiede im Gameplay: Gruftk├Ânige bezahlen kein Gold f├╝r Soldaten, Kommandanten und Helden; man kann sich also nicht in den Bankrott wirtschaften. Damit das ganze nicht OP ist, gibt es allerdings Armee, Helden und Einheitenlimits. Gold ist aber nicht nutzlos. Dringend ben├Âtigte Geb├Ąude verschlingen Unsummen und auch bei der Forschung und dem Erwecken von Legionen der Legenden wird man regelm├Ą├čig zur Kasse gebeten. Hinzu kommt, dass die normale Infanterie und Kavallerie ziemlich deutlich hinter denen der anderen V├Âlker zur├╝ckbleibt, Vampirf├╝rsten ausgenommen. Die lebendigen Statuen sind zwar stark, haben viel R├╝stung, Lebensenergie und verursachen Angst und Schrecken – sind aber besonders am Anfang extrem limitiert. Die Geb├Ąude f├╝r Kriegssphinx, Nekrosphinx und Hierotitan kosten 10000 Goldst├╝cke und geben nur jeweils eine Einheit. Klingt erstmal nicht nach so viel, wenn man die absurden Einkommensraten der Hochelfen gewohnt ist. Allerdings bekommen die Gruftk├Ânige weit weniger Geld: Anfangs unter 100 Goldst├╝cke pro Runde mit normalem Einkommen! Sobald man irgendwann mal 2000-4000 pro Runde bekommt, ist man gut dabei. Nat├╝rlich kann man auch anders Geld verdienen, wie einsammeln von Schiffswracks oder das Pl├╝ndern bzw. Ausrauben von St├Ądten. Das h├Âchste was ich bisher gesehen habe waren 12000 Gold durch ausrauben (voll ausgebaute Hauptstadt) – also relativ wenig. Zum Vergleich: Mit Norsca, aus dem ersten Teil, kann man schonmal 60.000 Gold beim ausrauben ergattern. Und ob man am Anfang der Kampagne eine dringend ben├Âtigte Armee losschicken m├Âchte um Sch├Ątze auf dem Meer zu sammeln ist auch fraglich, kann aber extrem gute Vorteile bringen, wie 30% Baukostenreduzierung. Aber nicht nur um Gold m├╝ssen sich die Mumien sorgen machen, sondern auch um Kanopenkr├╝ge. Diese ├Ągyptischen Organbeh├Ąlter werden vor allem im Totenkult benutzt, aber auch f├╝r verschiedene andere Dinge.

Die Gruftk├Ânige bringen nat├╝rlich auch ihre eigenen vier Riten mit. F├╝r den Spottpreis von 4000 Gold bekommt man zum Beispiel einen besonderen Helden, der eine Ruine in eine Level 3-Siedlung verwandeln kann. Oder man verbessert f├╝r 5 Runden die Ehrfahrung f├╝r neue Kommandanten und deren Rekruten; daf├╝r bekommt man sogar eine Lade der verdammten Seelen obendrauf. Eine Feindliche Streitmacht ist auf den Weg? Rebellion? Mit einem Sandsturm, der jegliche Armeen au├čer den eigenen angreift, kann man die Zahl der Eindringlinge erheblich verringern (Armee-Stellungen wie pl├╝ndern oder Lager kontern dies). Au├čerdem kann man innerhalb der Schlacht einheiten Tarnen, sodass sie den Feind ├╝berraschen k├Ânnen. Falls man trotzdem einer ├╝berm├Ąchtigen Armee gegen├╝bersteht, kann man mit dem letzten Ritus m├Ąchtige Gruftschw├Ąrme auf seine Feinde hetzen.

Mumien bekommen selten magische Ausr├╝stungsgegenst├Ąnde. Um seine Anf├╝hrer und Helden etwas wehrhafter zu machen, kann man den Totenkult nutzen, um neue Gegenst├Ąnde zu craften. Legend├Ąre Gegenst├Ąnde kann man jedoch nur einmal herstellen. Ungew├Âhnliche und Epische allerdings immer wieder, solange man gen├╝gend Kanopenkr├╝ge und Handelsressourcen hat. Au├čerdem kann man noch Legend├Ąre Legionen wiedererwecken; wie die epischen Gegenst├Ąnde aber nur einmal.

Die Toten k├╝mmern sich nicht um den Vortex und schlie├čen sich dem Gerangel um diesen nicht an. Daf├╝r m├╝ssen sie mindestens 5 B├╝cher des Nagash sameln, dessen schwarze Pyramide erobern und verteidigen. Jedes Buch gibt bestimmte Boni, welches Buch wo zu finden ist, ist allerdings zufallsgeneriert, nur die Standorte an sich sind immer die gleichen, solange man die selbe Fraktion spielt. Diese Kampagne ist zwar nicht innovativ, aber wenigstens wird man keinem Zeitlimit unterworfen. Die Rituale der anderen V├Âlker und deren Chaos-Invasoren sieht man ├╝brigens trotzdem. Find ich gut, denn so f├╝hlt sich das ganze lebendig an.

Spielt man hingegen die zusammengesetzte Kampagne, die Reiche der Sterblichen, hat man die selben Ziele wie alle anderen Fraktionen auch, kann aber trotzdem auf die Jagd nach 8 B├╝chern gehen. Apropos: Manche dieser B├╝cher werden von (aus mehreren V├Âlkern) zusammengew├╝rfelten Armeen bewacht, die ziemlich schwer zu besiegen sind. Man kann diese Schlachten auch nicht automatisch entscheiden, allerdings kann man sie, anders als normale Questschlachten, mit dem Sandsturm cheesen oder auch mehrere Armeen zum Kampf bringen.

Settra dient nicht, Settra herrscht!

Die Gruftk├Ânige haben die Auswahl zwischen vier Legend├Ąren Lords:

Settra der Unverg├Ąngliche, K├Ânig der K├Ânige. Seine Arroganz und Grausamkeit suchen seinesgleichen. Jedoch hat er es auch geschafft, das erste und gro├čartigste menschliche Imperium zu erbauen. Auch wenn er ein starker Krieger ist und sich der magischen Lehre von Nehekara bedient, liegt seine eigentliche St├Ąrke in seinen F├Ąhigkeiten als Kommandant. Der Wirkungsbereich seiner Aura ist doppelt so gro├č, wie der von anderen Kommandanten. Seine Starteinheiten bestehen aus einer Khemrischen Kriegssphinx, sowie Gruftwachen mit Hellebarden und Streitwagen.

Der gro├če Hierophant Khatep ist der Anf├╝hrer des Totenkults. Ein m├Ąchtiger Magier, der Settra aus seinem Schlaf zurr├╝ckgeholt hat. Dummerweise hatte Settra sich die Unsterblichkeit anders vorgestellt, weshalb er Khatep verbannte. Das ├Ąndert jedoch nichts an dessen Loyalit├Ąt zu Settra. In Total War hat er seine Verbannung etwas zu ernst genommen und startet in jeder seiner Kampagnen von Naggarond, der Heimat der Dunkelelfen, aus. Sein Hierotitan verschiebt das Gleichgewicht der Kr├Ąfte etwas zu seinen Gunsten, sein gebundener Sandsturm-Zauber ist aber auch nicht von schlechten Eltern.

Arkhan der Schwarze ist Diener des Erz-Nekromanten Nagash (welcher die Pl├Ąne der Unsterblichkeit durchkreuzt hat) und erbitterter Feind von Settra. Neben der Lehre des Todes f├╝hrt er auch einige Truppen der Vampirf├╝rsten ins Feld: Liber Mortis, das neunte Buch von Nagash, erm├Âglicht dies. Das kann er auch gebrauchen, denn bretonische Bauern sind das perfekte Ziel f├╝r Flederm├Ąuse und W├Âlfe. Die starken Verteidigungslinien der Zwerge dieser Gegend w├Ąren ein gro├čes Problem, w├Ąre da nicht der Gruftskorpion in seiner Armee, welcher die selbst beste Verteidigung umgehen kann. Das neunte Buch ist an ihn gebunden und kann nicht von anderen Gruftk├Ânigen gestohlen werden.

Khalida ist die letzte im Bunde. Intelligent, sch├Ân, ehrenhaft, mutig und von (fast) allen bewundert. Ihre Cousine Neferata war zum ersten Vampir geworden und als die beiden sich Duellierten streckte diese Khalida nieder und versuchte sie als Vampir zurr├╝ckzubringen. Khalida flehte jedoch die Racheg├Âttin Asaph an, sie von dem Fluch zu befreien. Ihr Wunsch wurde erh├Ârt. Seit dem flie├čt Gift durch Khalidas Adern und sie wird nicht eher ruhen, bis s├Ąmtliche Vampire ausgel├Âscht worden sind. Als grazile Duellantin mit Giftattacken und hoher Mobilit├Ąt lehrt sie den Vampirf├╝rsten das f├╝rchten, welche in der Schlacht einen m├Âglichst gro├čen Bogen um sie machen. Alle Soldaten ihrer Armee machen Giftschaden und Bogensch├╝tzen haben au├čerdem mehr Munition und einige Boni, solange sie in der N├Ąhe ist. Allerdings sind ihre Spezialeinheiten, die Grabj├Ąger und Nekropolenritter im Vergleich zu den anderen Anf├╝hrern extrem schwach.

Es ist ├╝brigens nicht m├Âglich mit anderen Gruftk├Ânig-Fraktionen zu konf├Ârderieren. Im Gegensatz zu anderen Warhammer 2 Rassen kann man also keine Legend├Ąren Anf├╝hrer „sammeln“.

Ein Gruftprinz, ein Priester und ein Nekrotekt gehen in eine Bar…

So in etwa liest sich der Text des Ereignisses in Runde 6, wenn man den ersten Helden aussuchen darf. Aber wer genau sind diese Gestalten und welchen sollte ich mir aussuchen? Nun das kommt auf die Wahl des Anf├╝hrers an. Khatep startet zum Beispiel direkt mit einem Priester des Todes, und kann auch ab Level 10 bis zu 2 mehr davon bekommen.

Priester des Todes sind Magier, die sich entweder der Lehre von Nehekara, des Todes, des Lichts oder der Schatten bedienen. Da man als Khatep und Arkhan und Settra eh schon Magie einsetzten kann, w├╝rde ich da eher zu den beiden anderen tendieren. Khalida auf der anderen Seite ist eine reine Kriegerin und kann magische Hilfe ganz gut gebrauchen.

Gruftprinzen sind die Leibgarde unter den Helden. Sie geben anderen Helden physische Resistenz und k├Ąmpfen gern gegen gro├če Feinde. Sie bilden au├čerdem die Truppen aus und sind sich auch nicht f├╝r Attentate zu schade. Ich w├╝rde erst ihre Verteidigung erh├Âhen, damit sie ihren Gruftk├Ânig m├Âglichst lange besch├╝tzen k├Ânnen. Ihre Fluchf├Ąhigkeit, welche man erst aktivieren kann, wenn der Gruftprinz bei unter 50% HP ist, senkt die Angriffskraft der Gegner im Wirkungsbereich und l├Ąsst diese im Kampfrausch versinken.

Das Einsatzgebiet der Nekotekten ist eher unterst├╝tzender Natur. Sie halten die Konstrukte der Armee am Leben, geben ihnen ein paar Verbesserungen. Anders als ihre steinernen Gef├Ąhrten sind sie sehr fragil (was eigentlich f├╝r alle Charaktere der Gruftk├Ânige gilt), welshalb sie am liebsten entweder mit ihren Konstrukten in den Kampf ziehen oder ihre Peitschen gegen leichte Infanterie einsetzen. Wenn man es aber schaffen sollte, seine Nekrotekten am leben zu halten, kann man die maximale Anzahl seine Konstrukte erh├Âhen. Praktisch, sonst muss man im schlimmsten Fall 11500 Gold ausgeben, nur um eine einzige Ushabti Einheit mit Gro├čb├Âgen zu bekommen.

Dynastien erheben sich aus dem W├╝stensand

Anstelle des Forschens nach neuen Technologien betreiben die Gruftk├Ânige Ahnenforschung. Es gibt 6 Dynastien, die man in beliebiger Reihenfolge erforschen kann. Diese geben dem Spieler Zugriff auf zus├Ątzliche Armee-Slots und einige andere Dinge: Pro Dynastie gibt es drei Forschungen, die den zugeh├Ârigen Einheiten kleine Buffs verschaffen. Au├čerdem 3 Heldenslots, die man entweder mit 1000 Gold, 100 Kanopenkr├╝gen oder 2500 Gold freischaltet. Ganz oben kann man einen K├Ânig der Dynastie f├╝r 200 Kanopenkr├╝ge freischalten, der einen unsterblichen General zur Verf├╝gung stellt. Diese haben nicht nur verbesserte passive Eigenschaften, sondern auch einen gr├Â├čeren Skillbaum. Zu guter Letzt gibt es am Boden der Dynastie eine Verbesserung f├╝r 5000 Gold, zum Beispiel f├╝r besseren Handel, oder andere Kampagnenverbesserungen. Sobald man eine Dynastie freischaltet, kann man au├čerdem einen Herold f├╝r Seine Heerf├╝hrer freischalten. Diese k├Ânnen zwar nicht mitk├Ąmpfen, verst├Ąrken die Armee jedoch mit zus├Ątzlichen F├Ąhigkeiten, die nicht von schlechten Eltern sind. Allerdings wird die Forschungsrate pro abgeschlossener Dynastie um satte 30% verringert. Vor allem das Erobern von Hauptst├Ądten anderer (Haupt-)Fraktionen, oder der schwarzen Pyramide hebt das wieder an. Ich finde das System super, denn man schaltet nicht nur ein paar verbesserte Zahlen frei sondern auch spezielle Anf├╝hrer, oder mehr Armee und Agentenpl├Ątze. So f├╝hlt sich Fortschritt an!

Einheiten

Skelette… der Kern jeder Armee. Praktisch nur dazu gedacht um anst├╝rmende Feinde abzufangen, oder feindlichen Fernk├Ąmpfern ihre Munition zu entlocken. Das einzig positive bei diesen Einheiten ist, dass man endlose Massen rekrutieren kann und diese 55% Geschossschaden-Reduktion besitzen. Die erste Verbesserung stellen die Bogensch├╝tzen dar. F├╝r Skelette haben sie gute Reichweite und Genauigkeit. Danach kommen die nehekarischen Krieger, welche durch die Bank weg bessere Werte besitzen, daf├╝r aber keine Schilde. Die Gruftwache ist das beste was Skelettinfanterie zu bieten hat. Immer noch schlechter als die meiste Elite-Infanterie der anderen V├Âlker, aber ganz gut im Durchhalten – vor allem wenn man zus├Ątzlich Magie einsetzt.

Die Skelettstreitwagen sind schon etwas spezieller. Diese gibt es in der Nahkampf und Bogensch├╝tzenvariante. Wie ihre marschierenden Br├╝der sind sie nicht sehr langlebig, man sollte sie also dazu nutzen, mehrmals in die feindliche Infanterie zu brettern und wieder zu verschwinden. Der Streitwagenbauer stellt allerdings auch schreiende Sch├Ądelkatapulte her.

Die Todesgeier sind am besten daf├╝r geeignet, feindliche Bogensch├╝tzen und Artillerie vom Feuern abzuhalten. Sie sind im Prinzip nur bessere Vampirflederm├Ąuse der Vampirf├╝rsten.

Langsam wird es interessanter. Im Kavalleriegeb├Ąude gibt es Anfangs zwar nur leichte Kavallerie und berittene Bogensch├╝tzen, aber durch ihre hohe Geschwindigkeit super zum flankieren geeignet. Die Nehekarischen Reiter sind bis auf die verringerte Geschwindigkeit in allen Belangen besser. Aber trotzdem verblassen sie gegen die Grabj├Ąger und Nekropolenritter. Diese schlangenhaften Konstrukte setzen ihren Gegnern mit Gift zu und sorgen f├╝r Schrecken in den Herzen der Gegner.

Die Ushabti sind gro├če, menschliche Statuen mit Tierk├Âpfen und geh├Âren zu den coolsten Einheiten der Gruftk├Ânige. Ihre anf├Ąngliche Regungslosigkeit vermittelt Narren ein Gef├╝hl der Sicherheit – welches sie schnell bereuen, sobald sich die m├Ąchtigen Ushabti blitzschnell in Bewegung versetzen und mit ├╝berraschender Anmut ihre Gegner in handliche St├╝ckchen verarbeiten. Die Gro├čbogen-Variante ist im Prinzip eine mobile Artillerie, welche man am besten gegen Elite-Infanterie oder Monster wie Dinos, Hydren oder Drachen einsetzt. Der Klevere General versucht vermutlich, diese im Nahkampf zu behindern, sollte aber dabei beachten, dass sie auch im Nahkampf betr├Ąchtlichen Schaden anrichten k├Ânnen.

Gruftskorpione sind lebendig gewordene Alptr├Ąume jeder Infanterie Einheit. Diese Einheit ist daf├╝r geschaffen, Linien zu durchbrechen. Solange der Gegner keine Kanonen hat, welche die wandelnden Sarkophage aus gro├čer Entfernung aufhalten k├Ânnen. Sobald sie jedoch erstmal die feindlichen Linien erreicht haben, ist es schon zu sp├Ąt. Mit ihren Scheren durchdringen sie jede R├╝stung, oder graben sich einfach durch den Boden, um hinter der Einheit wieder aufzutauchen.

Khemrische Kriegs- und Nekrosphinxen trampeln alles nieder, was unter ihre Pfoten kommt. Ihre hohen R├╝stungs- und HP-Werte machen sie zu den Panzern der Gruftk├Ânige. Die Kriegssphinx f├╝hlt sich am wohlsten, wenn sie innerhalb von Infanterieformationen herumtollen kann, w├Ąhrend Bogensch├╝tzen von ihrem R├╝cken aus feuern; die Nekrosphinx hingegen ist daf├╝r gebaut, gro├če Gegner wie Monster und Kavallerie zu bek├Ąmpfen.

Hierotitanen sind die langsamsten Riesen in Warhammer – daf├╝r erh├Âhen sie die Energiereserven der Armee und k├Ânnen zwei Zauber wirken: Shem’s brennender Blick und Seelenentzug. Au├čerdem schie├čen sie Laser aus ihren Augen. Also wenn das kein Kaufargument ist, wei├č ich auch nicht. Wie alle anderen Konstrukte sind sie ein ideales Ziel f├╝r r├╝stungsdurchdringende Geschosse, besonders wenn sie Bonusschaden gegen gro├če Einheiten haben.

Zu guter Letzt die Lade der verdammten Seelen – eine Mischung aus Roomba, Schrotflinte und Artillerie. Diese Artillerieeinheit ist m├Ąchtig, aber sehr ungenau und kann nur mit einem Ritus aller 20 Runden gerufen werden. Sie verbessert nicht nur den Magievorrat der anwesenden Magier, sondern kann mithilfe der Anrufung des gerechten Niederschmetterns einen Geschossschaden von ├╝ber 1000 erreichen. Man sollte aber auf friendly Fire achten.

Die Lehre von Nehekara

Mit dem DLC kommt eine neue Magieschule, die Lehre von Nehekara. Diese besteht aus ziemlich g├╝nstigen Zaubern, die man spammen sollte. Sie repr├Ąsentieren die Gebete der Gruftk├Ânige zu ihren G├Âttern und verst├Ąkren meist die eigenen Truppen, mit zwei Ausnahmen. Der Sch├Ądelsturm ist ein Vortex-Spruch, der zusammengeklumpte Horden bestraft. Die Bewegungen des Sturms sind wie bei allen Vortex-Spr├╝chen zuf├Ąllig, also kann man damit auch seine eigenen Leute treffen. Der andere Spruch macht weitaus weniger Schaden an einer einzigen Einheit, daf├╝r verlangsamt er diese f├╝r kurze Zeit erheblich. Die restlichen Zauber sind zur Unterst├╝tzung da. Bei diesen sollte man allerdings beachten, dass die ├änderungen prozentual sind. Das hei├čt: Einen Helden oder eine Elite-Einheit zu buffen bringt um einiges mehr als eine normale Skelettkrieger-Truppe.

Erzittert, Sterbliche!

Wie gesagt, ich denke der DLC ist ziemlich gelungen. Es gibt aber auch einige Dinge zum abziehen, neben dem Preis: Die Story ist bei allen Fraktionen ziemlich gleich. Von dem was ich so mitbekommen habe, w├╝rde Settra weder die B├╝cher, noch die schwarze Pyramide anr├╝hren – h├Âchstens um sie zu zerst├Âren. Andere Endsequenzen f├╝r Khatep und Khalida w├Ąren auch toll gewesen; z.B. h├Ątte ich Khatep sein Versprechen doch erf├╝llen lassen, und Khalida h├Ątte die Vampire ausrotten k├Ânnen. Die Skaven bringen in ihrer letzten Zwischensequenz auch ihren Gott (die gro├če geh├Ârnte Ratte) auf die Welt, ohne dass sich nach dem Sieg etwas ├Ąndert. Trotzdem hat mir die Kampagne und die Endschlacht Spa├č gemacht.

Einheitentechnisch scheint der DLC ziemlich komplett zu sein, Nekrolithkolosse fehlen, daf├╝r sind Hierotitanen und berittene Bogensch├╝tzen dabei. Die Armee f├╝hlt sich auch nicht overpowered an, sondern hat je nach Zusammenstellung bestimmte Vor- und Nachteile. Die Gruftk├Ânige sind au├čerdem ganz sch├Ân gespr├Ąchig und kommentieren eine ganze Menge. Bemerkungen ├╝ber das Klima und die Auswahlm├Âglichkeiten vor und nach der Schlacht waren schon im Hauptspiel, hinzu kommen noch Spr├╝che ├╝ber untergebene Charaktere, wenn man deren Skills ansieht, oder in welche Rasse im Gebiet herrscht, indem man sich gerade befindet. Bei Letzterem bin ich mir nicht ganz sicher, ob das nicht schon im Hauptspiel drin war. Au├čerdem gibt es wieder einige witzige, aber relativ seltene Spr├╝che, wie „Together, we’ll make Nehekara great again!“ Dabei denk ich mir schmunzelnd: „Jo, kann es kaum abwarten ein paar Zwergen-Shitholes zu pl├Ątten!“

„The living will quail – for the time of flesh is over!“
Genau so wie dieser Artikel.

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Top 5: Spiele, die ich haben will!

Reddok am 20.Januar 2018 um 13:01:45

… die aber (noch) nicht existieren. Das Internet ist f├╝r mich kein Neuland – daher wei├č ich, dass Top-Listen ziemlich beliebt sind. Nicht so beliebt wie Katzenvideos, aber immerhin. Daher denke ich mir: „Warum nicht das ganze mit meinem Talent verbinden, sich sinnlos ├╝ber Dinge Gedanken zu machen?“
Wie w├Ąre es mit Spielen, die noch nicht existieren? Also, falls das hier ein Entwickler lesen sollte: Stifte und Papier raus – mitschreiben! Wobei es vermutlich den ein oder anderen Grund gibt, dass diese Spiele nicht existieren…

Platz 5 – Noch ein Fantasy Total War

Ich liebe Total War: Warhammer und seine Fortsetungen, auch wenn ich alles andere als ein guter Stratege bin. Ich hatte vorher keine keinen Plan von Warhammer Fantasy, aber jedesmal, wenn ein Volk hinzugef├╝gt wird, informiere ich mich inzwischen dar├╝ber. Mal so nebenbei: Es wurde die Chance verpasst, die Reihe ‚Total Warhammer‘ zu nennen… Das macht mich wahnsinnig!

Tja, also welche Fantasy-Universen w├╝rde ich gerne sehen? Auf keinen Fall Herr der Ringe. Orks, Menschen, Zwerge und Elfen hab ich schon in Warhammer – nur in besser. Oh, ich hab mir gerade definitiv keine Freunde gemacht.
Und wenn nicht Herr der Ringe, was dann? Warcraft. Ja, ich wei├č. Warcraft hat auch Menschen, Zwerge, Elfen und Orks. Aber eben auch Oger, Gnolle, Trolle, Gnome, Goblins, Untote, D├Ąmonen, Spacek├╝he und Werw├Âlfe, die Tim Burtons gr├Â├čte Fans sind.

Die zweite M├Âglichkeit w├Ąre Game of Thrones/Das Lied von Eis und Feuer. Okay, rassentechnisch vermutlich ziemlich langweilig – aber ich will diese Drecksplage Geoffrey selbst umbringen bevor er vergiftet wird. Oder auf der Seite der wei├čen Wanderern den Lebenden die wahre Bedeutung von Angst beibringen.

Platz 4 – Openworld Rennfahrer RPG

Ich bin ehrlich: Rennspiele sind nicht so meins. Mit NFS Payback h├Ątte ich geholt, wenn der Release nicht komplett an mir vorbeigegangen w├Ąre – was gl├╝cklicherweise der Fall war. Nun, ich bin auch kein Riesenfan von Fast & Furious, aber wenn man das ganze konsequent als Spiel umgesetzt h├Ątte, w├Ąre das bestimmt gut geworden.
Ein anderes Problem, welches ich mit diese Art von Spiel habe: Die Welt ist nicht sehr interaktiv. Ich habe dabei den Eindruck, als w├Ąre man mit Sekundenkleber am Sitz festgeklebt. Okay, Rennspiele sind zum Autofahren da. Aber wie w├Ąre es mit einem Hybriden?

Stellt euch vor, man w├╝rde am Anfang seinen Charakter erstellen, sagen wir, wie in Skyrim oder einem handels├╝blichen MMO. Diese/r ist anfangs ein Streifenpolizist, und stoppt einen ber├╝chtigten Raser im Tutorial. Eins f├╝hrt zum anderen und wir m├╝ssen uns Undercover in die illegale Rennfahrerszene/Mafia einschleusen. Rennen fahren ist jedoch nur ein Punkt auf der Tagesordnung; die anderen sind Fluchtwagen fahren, besondere Autos klauen und sich mit verschiedenen Freizeitaktivit├Ąten besch├Ąftigen. Moment, WAS?

Okay, lasst mich erkl├Ąren. Meine Idee ist, dass man sich eine Crew aus 3 weiteren Personen aufbauen muss. Sagen wir, es gibt ingesamt 6-9 – jeder mit seiner eigenen Story, Charakterz├╝gen, Skills und Beziehungen zu den anderen Kandidaten. Man muss sich mit ihnen anfreunden, kann vielleicht sogar eine Romanze mit einem anfangen. Ich sehe es vor mir: Man f├Ąhrt ein Rennen, verdient Geld, motzt sein Auto auf. Man braucht aber noch jemanden f├╝r Team-Rennen (und die ein oder andere krumme Nummer), also l├Ąsst man sich von seinem Kontakt bei der Polizei Akten von geeigneten Leuten schicken. Einer davon ist ein guter Rennfahrer und wenn er nicht gerade an einem Stra├čenrennen teilnimmt, spielt er Beachvolleyball. Also f├Ąhrt man zum Strand, holt sich vom ├╝brigen Geld eine/n Badehose/-anzug und sucht zu Fu├č nach dem Typen und spielt ne Runde (oder zwei) mit ihm. Sp├Ąter geht man vielleicht in eine Bar zum Quatschen – mit verschiedenen Gespr├Ąchsoptionen.

Also im Prinzip eine Mischung aus Need for Speed, Mass Effekt, GTA und vielleicht ein bisschen Dating-Sim, um es kurz zu machen. W├╝rde aber das klauen von normalen Autos weglassen, und auch Schusswaffen m├Âglichst als letzten Ausweg einbauen, wenn ├╝berhaupt. Hm. Also leicht verdientes Geld w├Ąre dieses Projekt vermutlich nicht.

Platz 3 – Kelly und Laura

Nein, der Untertitel dazu lautet nicht, „Abenteuer auf dem Reiterhof“. Sagt euch Kane & Lynch was? IO Interactive, die Entwickler, haben die Rechte dazu verloren. Dazu meinte ich mal scherzhaft, dass sie einfach nur die Protagonisten mit Frauen austauschen und es ‚Kelly und Laura‘ nennen m├╝ssten. Witzigerweise ist diese Idee bei mir h├Ąngen geblieben; vor allem, weil ich die Serie ‚Wanted‘ gesehen habe. In dieser werden zwei grundverschiedene Frauen (welche jedoch beide Dreck am Stecken haben) in ein Verbrechen verwickelt und geraten ins Fadenkreuz von Polizei, korrupten Polizisten und anderen Gaunern. Das Spiel m├╝sste dann nat├╝rlich actionreicher, brutaler und schonungsloser als die erw├Ąhnte Serie sein. Gegen eine Nakedei-Ballerei, wie in Kane & Lynch 2, h├Ątte ich auch nichts einzuwenden. Wer nicht wei├č, wovon ich rede: In einer Mission ballern sich die beiden Psychos komplett nackt durch mehrere H├Ąuserblocks voller Polizei. Dazu die bekannte Amateurfilm-Optik, nachvollziehbare Motivationen, heftige Story-Wendungen und fertig ist der Lack.

Platz 2 – Super Bowser Land

Ich habe noch nie ein Super Mario durchgespielt – Super Wario Land allerdings schon. Hab das Spiel solange gespielt, bis Wario ein riesiges Schloss bauen konnte. Anscheinend fand ich Antihelden fr├╝her schon spitze.
Wenn ich die Wahl h├Ątte, zwischen einen Italienischen Klempner und einer feuerspeienden Schildkr├Âte auf Steroiden, w├╝rde ich mich auf jeden Fall f├╝r die Schildk├Âte entscheiden. Hallo? Der Panzer ist voller Stacheln, wie badass ist dass denn bitte!?
K├Ânnte mir ganz gut vorstellen, das Peach aus irgendeinem Grund (welcher ist eigentlich ziemlich Wurscht) b├Âse wird und Bowser loszieht, um seiner Geliebten wieder ein paar Manieren einzupr├╝geln. Hm, jetzt wo ich dar├╝ber nachdenke, klingt das sehr nach h├Ąuslicher Gewalt, also vielleicht was anderes? Wie w├Ąre es damit: Das Pilzk├Ânigreich wird ├╝berfallen, aber nicht von Goomba’s und Schildkr├Âten, sondern von… Aliens? Keine Ahnung.

Jedenfalls werden Mario und Luigi direkt gefangen genommen und Peach sucht Bowser auf, um j├Ąmmerlich um Hilfe zu betteln. MUAHUAHAHAHAR!
Das ganze w├╝rde ich mir als 2D/3D Plattformer w├╝nschen.

Platz 1 – Mount & Blade: Bannerlord

Okay. Ich muss mich entschuldigen. Dieser Witz ist einfach zu krass gewesen. Tut mir leid. Aber heilige *******, ich will es endlich zocken verdammt! Mittelalter RPG-Sandbox mit Strategie- und Wirtschaftselementen? Bevor ich Warband gespielt habe, wusste ich nicht, wie sehr ich das brauche. Ich will endlich ├╝ber hunderte Stunden mein K├Ânigreich/meine Banditen-Mafia aufbauen und mit eiserner Faust ├╝ber Calradia herrschen; meine Armee aufbauen und mit ihr pl├╝ndern/morden bis sich die Codezeilen biegen; an Turnieren Teilnehmen und meine Ritterlichkeit im Zweikampf auf die Probe stellen; meine St├Ądte, D├Ârfer und Burgen bauen; Betreibe aufbauen, die mir so viel Geld einbringen, dass ich den Rest des Landes einfach aufkaufe; mit dem Charakter-Editor Jessica Alba nachbauen und sie zur K├Ânigin machen. Und bis ich das alles geschafft habe, werden vermutlich um die tausend Stunden vergangen sein.

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R├╝ckblick: Medieval 2 Total War ( PC )

Dominik am 17.Mai 2012 um 17:05:03

Entwickler: The Creative Assembly

Publisher: Sega

Plattformen: Pc (Windows)

Release: 10. November 2006

Genre: Echtzeit Strategiespiel

Das Strategiegenre ist eines der beliebtesten Genres der Deutschen. ├ťber all in den L├Ąden und Top 10 sieht man die Total War Reihe. Diese hat den Mix aus Runden basierter Strategie und Actionreichen Schlachten mit riesigen Armeen gepr├Ągt. Gerade ist die Reihe mit ihrem neuesten Titel Empire Total War auch zu Seeschlachten ├╝bergegangen. Doch wie kann ich diese Genre testen? Durch Demo’s wie die zu Empire geht dies leider nicht, da hier nur Schlachten gezeigt werden. Hierzu bietet sich der Vorg├Ąnger Medieval 2 Total War gerade zu an.
Wie der Name schon sagt spielt das ganze im Mittelalter. Ihr ├╝bernehmt die Geschicke eines Europ├Ąischen Volkes wie der Schoten, Franzosen oder der Deutschen( Heiliges R├Âmisches Reich Deutscher Nationen). Nun ist es eure Aufgabe euer Volk zu Macht und Ansehen zu f├╝hren. Hierbei bleibt es euch ├╝berlassen ob ihr gleich alle Nachbarn ausl├Âscht oder ein m├Ąchtiges Handelsimperium gr├╝ndet.
Doch wie ist der Spielspa├č dieses f├╝r Echtzeitstrategen sehr langsamen Spiels. Etwa 80 % des Spieles finden auf der Kampagnenkarte ( einer Art Weltkarte) statt, hier lenkt ihr Armeen ,rekrutiert und baut oder heuert S├Âldner f├╝r den n├Ąchsten Kriegszug an. In dieser Zeit des Spiels, langweilt es einen verw├Âhnten Skooternfan schon, doch sobald man in die Kampfhandlungen wechselt ist all die Langeweile vergessen, denn die riesigen Massenschlachten mit mehreren tausend Soldaten erinnern mehr an einen Spielfilm als an ein Spiel. Die Schlachten sind die eigentlichen Diamanten des Spieles. Auch die „liebevoll“ inszenierten Film-Szenen (wenn zum Beispiel euer General stirbt) lassen einen fasst vergessen das man am PC sitzt und nicht auf der Couch und sich gerade einen festspannenden Ritterfilm ansieht !
Seine Muskeln l├Ąsst das Spiel auch in im Men├╝ anw├Ąhlbaren historischen oder selbst Generierten Schlachten spielen. Hier muss man Schlachten nicht erst auf der Kampagnenkarte erzwingen sondern Spiel einfach.
Ein bisschen Kritik muss aber schon sein: Der Schwierigkeitsgrad stellt Anf├Ąnger vor Probleme und f├╝r die Musik geh├Âren die Leute bei Sega nachtr├Ąglich verhauen. Sonst kann man aber bei Leibe nichts Bemekern.

Mein Fazit:
F├╝r den Preis von 10ÔéČ bekommt der Spieler mindestens 100 Stunden Spielspa├č. Und Mittelalterfeeling noch oben drauf nur die Musik und der etwas unf├Ąhre Schwierigkeitsgrad etwas. Jeder der mal in das Runden basierte Strategiegenre reinschnuppern m├Âchte ohne gleich Unsummen auszugeben bekommt hier ein fast perfektes Strategiespiel und Fans der Serie( so wie ich) haben es eh schon seit Realeis auf der Platte.

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