Webcomic: Pickets Flucht.

Diesen kleinen Comic hatte ich im Jahr 2011 im Rahmen zu vielen Konsums von Videospielen und Filmen über den amerikanischen Bürgerkrieg erstellt. Wer Interesse haben sollte dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen ansonsten würde ich mich über Kritik auch sehr freuen. Leider habe ich keine Zeit mich näher mit dem Kolorieren dieses Comics zu … weiter

Call of Duty – World War 2: Mehrspieler unter der Lupe!

Call of Duty World War 2 ist nun seit einiger Zeit veröffentlicht und wurde schon mehrfach einigen Updates und Mappacks unterzogen. Da der Einzelspieler bereits bei vielen Online Magazinen getestet wurde möchte ich in diesem Artikel auf den Mehrspielermodus eingehen der sich im Laufe der Zeit etwas verändert hat. Wie bereits bei den Vorgängerteilen wurde … weiter

Rückblick: Der Sezessionskrieg in Videospielen

Der amerikanische Bürgerkrieg, auch Sezessionskrieg, genannt war der zweite und letzte Krieg der auf dem Territorium der vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wurde. Allgemein bekannt ist er vor allem bei uns in Europa zwischen dem Konflikt der Industriellen Nordstaaten mit den Ländlich geprägten Südstaaten um die Frage der Sklaverei, welche in den Südstaaten um Virginia … weiter

Victoria 2: Test, Review

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron präsentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. Über das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen … weiter

Rückblick: Force 21 (PC)

 Force 21 spielt in einer fiktiven Zukunft. Im Jahre 2015 marschiert die Chinesische Armee in Kasachstan ein,um Ihren Wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Ressourcen zu versorgen. An dieser Stelle kommen die USA und Russland ins Spiel und erklären China den Krieg.  Nun können wir selbst entscheiden auf welcher Seite wir spielen, als Amerikanischer Kommandeur oder lieber … weiter

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Webcomic: Pickets Flucht.

Dominik am 27.Februar 2022 um 20:02:32

Diesen kleinen Comic hatte ich im Jahr 2011 im Rahmen zu vielen Konsums von Videospielen und Filmen über den amerikanischen Bürgerkrieg erstellt. Wer Interesse haben sollte dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen ansonsten würde ich mich über Kritik auch sehr freuen. Leider habe ich keine Zeit mich näher mit dem Kolorieren dieses Comics zu befassen. Der Stil ist einfach im Franko-belgischen Stil gehalten was daran liegt das ich bis heute ein sehr großer Fan von Figuren mit Knollnasen bin. Da ich momentan sehr wenig Zeit finde um für diese Webseite etwas zu schreiben und zu recherchieren wird es noch eine Weile dauern bis wieder ein neuer Artikel zu einem Indie Spiel erscheinen wird. Bis dahin viel Spaß mit Pickets Flucht 😊

 

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Bewertung: 4.9/5 (7)

Call of Duty – World War 2: Mehrspieler unter der Lupe!

Dominik am 8.Mai 2018 um 10:05:25

Call of Duty World War 2 ist nun seit einiger Zeit veröffentlicht und wurde schon mehrfach einigen Updates und Mappacks unterzogen. Da der Einzelspieler bereits bei vielen Online Magazinen getestet wurde möchte ich in diesem Artikel auf den Mehrspielermodus eingehen der sich im Laufe der Zeit etwas verändert hat. Wie bereits bei den Vorgängerteilen wurde auch in World War 2 ein Klassensystem integriert. Diese sind unterteilt in folgende Divisionen: Infanterie ( kann einen Bajonettangriff ausführen lassen ), Luftlandedivision ( kann einen Schalldämpfer für Mp`s einsetzen ), Panzerdivision ( Zweibein für Maschinengewehre ), Gebirgsjäger ( Experte im Umgang mit Scharfschützengewehren ), Expeditionsstreitkräfte ( Brandmunition bei Schrottflinten ) und die Widerstandsdivision ( Profi im Gebrauch von Pistolen und Messer ). Bei der Auswahl jeder Division ändert sich neben den Fertigkeiten auch das Aussehen unserer Spielfigur. Denn alle Divisionen besitzen unterschiedliche Uniformen die man mithilfe von Lootboxen freischalten kann. Weitere kosmetische Gegenstände wie Helme sind nicht an die Divisionen gebunden und können frei gewählt werden. Wie auch bei den Uniformen so können wir auch die Hauben nur durch das Öffnen von Kisten erhalten, wobei bei Spielbeginn alle den gleichen Standard Kopfschutz- und Uniform besitzen. Ein großer Unterschied zu Black Ops 3 oder gar Infinite Warfare ist natürlich auch im Mehrspieler von Cod ww2 das Setting. Statt Hightech Waffen und Jetpacks benutzen wir typische Karabiner und Sturmgewehre der 1940er Jahre. Auch in den Ausstattungen und Verbesserungen für die Waffen macht sich der geschichtliche Hintergrund bemerkbar. Einzige Ausnahme dürfte das Rotpunkt Visier sein welches wir schon relativ früh frei schalten können. Die Waffen verhalten sich allerdings nicht realitätsgetreu. Zumindest haben die Entwickler versucht die Waffen in ihrer Balance an die historischen Vorbilder anzupassen. Jedoch macht mich das Verhalten von Zielgenauigkeit etc bei einigen Waffen sehr stutzig. So ist im Vergleich zu vielen anderen Weltkriegsshootern die Thompson Maschinenpistole erst im letzten Level Bereich einsatzfähig und ist, wieder im Vergleich mit früheren WW2 Shootern, nur auf sehr kurze Entfernung effektiv. Auf großer Distanz schneidet die Waffe, auch mit zahlreichen Verbesserungen eher schlecht ab. Das deutsche Sturmgewehr STG 44 war eine Waffe welche geschichtlich erst sehr Spät und in geringer Stückzahl verfügbar war. Dafür war das Gewehr sehr effektiv und hatte einen großen Munitionsvorrat in Form von Magazinen die in ihrer Form eher an die klassische Kalaschnikow erinnerten. Diese Waffe ist uns bereits zu Spielbeginn, etwa ab Stufe 6, einsatzbereit und bildet einen Mittelweg der durch Visiere und verbesserten Drall auch im späteren Level noch gute Dienste leistet. Nichts desto trotz verkommt gerade durch dieses unrealistische Waffenverhalten und deren unkorrekte Verfügbarkeit im Vergleich zu anderen, damals früher vorkommenden, Schießeisen das Spiel mehr zu einem typischen Arcade-shooter was ich schade finde.

Sehr Positiv muss ich dagegen die spielbaren Karten bewerten. Die Maps bieten inhaltlich sowie Optisch sehr viel Abwechslung. Durch das Einfügen von bekannten Karten aus den Vorgängerteilen wie etwa Shipment aus Modern Warfare oder Carentan aus Call of Duty, in veränderten Aussehen, kommen nostalgische Gefühle in mir wieder hoch. Vor allem Shipment bietet uns einiges an Gelegenheit genug Kills zu farmen um die unterschiedlichen Missionen, für deren Abschluss wir Lootboxen erhalten, zu meistern. Aber auch die neuen Maps liefern uns viele spaßige Momente. In Kombination mit den vielen Mehrspieler Optionen wie etwa dem Modus Herrschaft offenbaren allerdings manche Karten so ihre Stärken und Schwächen. Wo wir schon bei dem Thema Herrschaft sind. Neben dem klassischen Team-Deathmatch, Deathmatch und Abschuss bestätigt ( Marken sammeln bei Tot von Mitspielern ) liefert uns dieser Modus einen schnellen Schlagabtausch indem wir bis zu drei Flaggen einnehmen und halten müssen. Die Flaggen A und C befinden sich jeweils im Startgebiet der beiden Teams während die B-Flagge immer in der Mitte ( der Laufwege ) zu finden ist. Neben Herrschaft gibt es noch einen bisher, in der gesamten Cod Serie, einmaligen Modus namens Krieg. Bei Krieg schlüpfen wir Runden basiert in die Teams der Achsen und Alliierten. Ziel ist es in mehreren Etappen Missionsziele zu erfüllen die uns dann bei erfolgreichen Abschluss den Weg zum nächsten Gebiet in der Karte frei geben. Dieser Modus gewährt uns außerdem auch ordentlich Erfahrungspunkte und die Möglichkeit Fahrzeuge zu steuern. Allerdings dürfen wir nur die Geschütze der Fuhrwerke bedienen. Vorgefertigte Wegstrecken werden automatisch gefahren was, wie ich finde, auch einigen taktischen Anspruch nimmt. Aber taktischer Anspruch ist bei dem Spiel eh minimal vertreten. Um beim Mehrspieler neben diesen vielen Optionen noch etwas Beschäftigung hinzuzufügen gibt es gegen Waffenkammer – Credits beim Quartiermeister Aufträge an zu nehmen. Diese bestehen aus Kombinationen von Zielen wie etwa dem erreichen von 10 Wurfmesserabschüssen oder 25 Abschüsse in einem beliebigen Modus. Für das Erfüllen dieser Aufträge gibt es als Belohnung entweder Erfahrungspunkte oder Lootboxen. Die Entwickler haben auch einen Echtgeld shop ins Spiel integriert bei dem man gegen bare Euros epische oder seltene Vorratskisten ( Lootboxen ) ergattern kann. Ich finde diese Option für ein Vollpreis Spiel von ganzen 60 Euro etwas übertrieben und frech. Aber bei heutigen Spielen mit den ganzen Online Features scheint jedes Mittel recht zu sein um den Gewinn zu maximieren. Mit den Inhalten der Vorratskisten können wir, wie weiter oben erwähnt, nicht nur unsere Spielfigur kosmetisch aufwerten sondern auch Sammlungen anlegen. Hat man eine Sammlung komplett erwartet einen eine Belohnung in Form von Waffen, epischen Uniformen oder Tarnungen. Durch diese Komponente wird der Mehrspieler von Call of Duty World War 2 um einiges interessanter. Um mit den neu erworbenen Gegenständen auch ordentlich Posen und Angeben zu können, können wir im Hauptquartier uns mit anderen Spielern treffen, deren Statistiken ansehen oder mit verfolgen welche Gegenstände sie von ihren Lootboxen erhalten. Das Ganze wird dabei in einer Third-person Ansicht dargestellt. Im Hauptquartier können wir auch neben Mitspielern den Quartiermeister, die Poststelle, den Brigade General, den Schießstand sowie andere nützliche Personen und Orte finden. Bei dem Brigade General können wir beim erreichen der letzten Level Stufe unser Prestige Level frei schalten. Dabei werden alle Stufen, Freischaltungen und Fähigkeiten wieder zurück gesetzt. Wozu sollte ich das machen ? Nun dadurch erhöht sich die Anzahl epischer oder seltener Items in den Vorratskisten. Auch bei den Waffen können wir Prestige Stufen einsetzen. Dies bringt uns zum Beispiel die Möglichkeit unseren Clan-Tag auf die Waffe zu platzieren.

Mein Fazit:

Endlich wieder ein Multiplayer der mich zurück in den zweiten Weltkrieg führt. Mir gefallen die alten Waffen und Granaten. Mit Call of Duty World War 2 ist der Publisher Activision Blizzard meiner Meinung nach wieder zurück bei seinen alten Stärken die die Spiele Serie einst so berühmt gemacht hat. Die Maps sind sehr schön gestaltet und bieten zahlreiche Details und Hingucker die aber aufgrund des hektischen Gameplays leider nicht so oft besichtigt werden können. Mit den Divisionen hat das Spiel für nahezu jede Spielrichtung etwas . Mit dem Erwerben und öffnen der Vorratskisten ( Lootboxen ) lässt sich fast immer etwas finden das man im Spiel verwerten kann. Leider ist gerade bei zwei erfolgreichen Prestige Stufen der Inhalt häufig was für die Verschrottung. Naja immerhin gibt das Waffenkammer-Credits. Denn häufig ist es so das man die Inhalte bereits besitzt und sie nicht mehr wiederverwenden kann. Spielerisch kommt das Spiel einem Arcade-shooter gleich. Die Waffen verhalten sich historisch vergleichsweise völlig inkorrekt was nervig sein kann wenn man sonst eine andere Balance beim Zielen dieser gewohnt ist. Trotz der Möglichkeit Lootboxen gegen Echtgeld zu erwerben finde ich den Mehrspieler von Call of Duty World War 2 spielenswert. Vor allem die beiden Modus Krieg und Herrschaft haben es mir angetan da es bei beiden sehr auf Teamfähigkeit ankommt. Und nun entschuldigt mich ich muss weiter rattern eh leveln.

 

viele Waffen und Verbesserungen zu sehr Arcade-Shooter
schöne Grafik mit viel Detailtiefe unrealistisches Waffenverhalten
Lootboxen erhöhen teilweise Spielspaß Echtgeld Shop für Lootboxen
flüssige realistische Animationen Dunkelhäutige Gesichter Skins bei der Wehrmacht
Carentan Karte dabei !
Abwechslungsreiche Maps
Actionreiches Gameplay
Prestige Level
 

7,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (6)

Rückblick: Der Sezessionskrieg in Videospielen

Dominik am 14.Oktober 2017 um 16:10:31

Der amerikanische Bürgerkrieg, auch Sezessionskrieg, genannt war der zweite und letzte Krieg der auf dem Territorium der vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wurde. Allgemein bekannt ist er vor allem bei uns in Europa zwischen dem Konflikt der Industriellen Nordstaaten mit den Ländlich geprägten Südstaaten um die Frage der Sklaverei, welche in den Südstaaten um Virginia eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielte. Tatsächlich aber tobte dieser Gesellschaftliche Konflikt schon zu früheren Zeiten. Während des Unabhängigkeitskrieges gegen das britische Königreich waren es vor allem die Provinzen um Boston und New York die auf einen eigenen Staat pochten während die südlichen Gegenden am liebsten im Vereinigten Königreich verbleiben wollten. Mit der Kolonialisierung der Westküste um Kalifornien, nach dem Krieg gegen Mexiko, die vor allem zu den Nordstaaten zählten erhielten diese mehr Stimmrechte im Parlament was ein Ungleichgewicht verursachte da die Südstaaten bisher mit dem gleichen Stimmanteil wie die Staaten im Norden vertreten waren. Schließlich eskalierte die Situation als die Regierung unter Abraham Lincoln an die Macht kam und die Sklaverei des Südens in Frage stellte. Mit der Belagerung des Nördlichen Forts Sumters durch Milizen der Südstaaten begann die offene Rebellion dieser. Nacheinander erklärten die Staaten Virginia, Texas, Mississippi, Alabama, Florida, North Carolina, Arkansas, Tennessee und Louisiana ihre Unabhängigkeit gegenüber der USA und gründeten den Staatenbund CSA ( Konföderierte Staaten von Amerika ). So Begann am 12. April 1861 der amerikanische Bürgerkrieg. Jetzt habe ich aber genug von dieser Geschichtsstunde geredet es wird Zeit sich unserem eigentlichen Thema zu widmen, nämlich den Retro Klassikern welche dieses historische Ereignis aufgreifen. Zugegeben es gibt nicht viele Spiele welche den Sezessionskrieg behandeln. Meist sind in den neueren Spielen der Bürgerkrieg eher ein Nebenthema und er wird nur oberflächlich angekratzt. Bestes Beispiel dafür dürfte Darkest of Days oder Victoria 2 sowie Call of Juarez sein. Aber es gab auch einige Spiele die das Thema mit Humor oder tieferen gameplay erzählten, kommen wir nun zu diesen.

Den Anfang macht der französische Publisher Infogrames mit seinem 1989 veröffentlichten Spiel North & South. Das Spiel basiert auf der belgischen Comicreihe „die blauen Boys“ und ist grafisch dementsprechend in einem Cartoon Pixel Look gehalten. Als Spieler können wir die Unionisten sowie die Konföderation steuern. Das Spiel gilt allgemein hin als Vorreiter der Echtzeitstrategie Spiele. Leider ist ein Bau System oder die Verwaltung von Rohstoffen nicht im Gameplay enthalten. Stattdessen steuern wir unsere Armeen über eine Karte von Amerikas Ostküste. Die Truppen werden in den Teilstreitkräften Infanterie, Kavallerie und Artillerie aufgeteilt. Die Gefechte laufen über eine zwei dimensionale Karte ab. Beide Armeen starten auf unterschiedlichen Seiten. Als Spieler können wir die unterschiedlichen Regimenter mit dem Joystick anwählen. Ziel der Gefechte ist es den gegnerischen Angriffen auszuweichen und diese zu Kontern. Während Kavallerie und Artillerie nur Seitwärts und Horizontal bewegt werden können, können die Fußtruppen in alle Himmelsrichtungen gesteuert werden. Mittels einer Zeitsteuerung kann die Geschwindigkeit verlangsamt oder beschleunigt werden. Das Spiel erschien Anfangs für C64, Amiga und Atari ST. Später wurden auch Versionen für NES und PC veröffentlicht. Aufgrund der eingeschränkten Fähigkeiten der letzten Systeme musste die grafische Darstellung sowie der Sound deutlich reduziert werden.

Es dauerte noch eine ganze Weile bis das nächste Spiel welches das Szenario des amerikanischen Bürgerkrieges aufgriff erschien. Im Jahr 1997 veröffentlichte der Publisher EA Sid Meier’s Gettysburg!. Das Spiel wurde vom Entwicklerstudio Firaxis Games produziert und spielte während der Gettysburg Offensive. Als Kommandanten stehen uns der berühmte Südstaaten General Robert E. Lee sowie der Nordstaaten Oberkommandierende George G. Meade zur Verfügung. Im Gegensatz zu einem rundenbasierten Spiel muss der Spieler einige schnelle Entscheidungen treffen und dementsprechend reagieren. Befehle werden gegeben, Einheiten bewegen sich und dann geht es in die nächste Situation. Durch Vergrößern und Verkleinern der Karte können Spieler kleine Gefechte zwischen den Brigaden beobachten oder einen vollständigen Überblick über das Schlachtfeld erhalten und feststellen, wo sich Kräfte bewegen. Es ist jedoch zu beachten, dass nur feindliche Einheiten mit klarer Sicht sichtbar sind. Spieler sollten sich daher nicht zu sehr auf die vollständige Karte verlassen, außer sie als Führung für ihre eigenen Kräfte zu benutzen („Hey, Ich sehe keine Yankees, ich muss gewonnen haben! „). Diese beiden Elemente, die schnellen Entscheidungen und die Tatsache, dass die Kräfte des Gegners versteckt werden können, machen Sid Meiers Gettysburg! ziemlich herausfordernd. Die Spieler haben keine Zeit, ernsthaft über die Richtung der einzelnen Einheiten nachzudenken, und das macht das Spiel schneller und in vielerlei Hinsicht einfacher zu spielen, während es gleichzeitig realistischer wird. Schließlich werden Schlachten wie Gettysburg gewonnen und in Sekundenbruchteilen verloren. Die Fortschritte in diesem Spiel sind, dass Kriegsspiele für diejenigen zugänglich gemacht werden sollten, die weder Verständnis noch Geduld für Bewegungspunkte, Feuer, Sichtweite und all die anderen Dinge haben, die drehbasierte Spiele realistischer machen als das Durchschnitt Echtzeit-Strategiespiel. Das Endergebnis ist, dass Sid Meier Gettysburg! einfach ist , grafisch heute noch akzeptabel aussieht und jede Menge Spaß macht.

 

Etwa im selben Jahr erschien unter dem Titel Civil War Generals 2 ein weiteres Strategiespiel welches im Bürgerkrieg spielte. Am 31. Oktober 1997 veröffentlichte der Publisher Sierra Entertainment das Spiel für den Windows Pc. Wieder toben die Kämpfe der Jungs in Blau und Grau an der Atlantikküste sowie im Mississippi Valley. Als Kampagne stehen uns dabei als Spieler mehrere Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. So können wir eine individuelle Schlacht, eine Minikampagne oder den gesamten Krieg nachspielen. Was vollkommen neu war, war der Terrain Editor. Mit diesem konnte man ein eigenes Schlachtfeld entwerfen und auf diesem dann entweder die Nord- oder Südstaaten spielen. Was für das Thema ebenfalls völlig neu seiner Zeit war, war der neue Mehrspielermodus in welchen wir als Spieler per lokalen Netzwerk oder Internet gegeneinander antreten konnten. Der Schutz des Spiele-Copyrights war ebenfalls recht originell: Der Spieler musste ein Vergrößerungsglas (im Lieferumfang enthalten) verwenden, um einen Fingerabdruck auf dem Spielbildschirm zu identifizieren.

Ein weiterer Titel der Strategiegeschichte der jedoch nicht nur den Konflikt des Sezessionskrieges ablichtet ist das im Jahre 2003 veröffentlichte Echtzeit- Globalstrategiespiel Victoria- An Empire Under The Sun. Für Paradox Spiele Typisch findet das Spielgeschehen um den ganzen Globus in den Endjahren des 18. Jahrhunderts statt. Unser Augenmerk richtet sich hier insbesondere auf die vereinigten Staaten von Amerika. Etwa zum Start des Jahres 1861 spaltet sich das Land in die CSA und USA. Wir als Spieler haben nun die freie Entscheidung welchen der beiden Fraktionen wir uns anschließen und den Bürgerkrieg führen. Da in Victoria Schlachten nur eine Nebenrolle spielen ist dieses Spiel generell anders als die vorherigen genannten Titel. So spielen Wirtschaftskraft, Infrastruktur und Bevölkerungsdichte eine entscheidende Rolle um einen Krieg erfolgreich führen zu können. Dementsprechend benachteiligt ist die CSA in diesen wichtigen Faktoren. Lediglich die militärische Führungskraft fällt hier zu Gunsten der Südstaaten aus. Mit Robert E. Lee als General alleine kann man jedoch keinen erfolgreichen Feldzug führen wenn die Wirtschaft hinter den Linien am Schwächeln ist. Und so muss man vor allem als CSA Spieler darauf hoffen, dass aufgrund des Ausfalls von Baumwolle Lieferungen, die Westmächte Frankreich und Großbritannien in den Krieg intervenieren. Sollten wir als Spieler das Glück haben mit den CSA einen Eroberungskrieg durch die USA zu bestehen stehen wichtige politische und soziale Reformen an um aus den Landwirtschaftlich geprägten Staat eine Industrienation zu machen um letztlich zur Großmacht aufzusteigen. Da das Spiel den Sezessionskrieg nur in einem Teilaspekt ausführt ist dieses Spiel nicht als reines Bürgerkriegsspiel zu betrachten. Der umfassende Spielumfang lässt jedoch die Option offen die CSA, Historisch unkorrekt, bis zum Beginn der 1930er Jahre zu spielen.

Im Jahr 2006 erschien das dritte Addon zu American Conquest, Divided Nation, in dem man neben den USA und CSA auch Mexiko und Texas spielen kann. Das Spiel war auch ohne das Hauptspiel spielbar und legte den Fokus nicht nur auf den amerikanischen Bürgerkrieg. So war auch der Texanische Unabhängigkeitskrieg gegen Mexiko ein großes Thema. In dem Spiel konnte man in Isometrischer 2D Perspektive bis zu 16.000 Einheiten auf dem Schlachtfeld kontrollieren. Im Gegensatz zum Hauptspiel gab es keinen Basen Bau und es wurde mehr auf Schlachten im Kampagnenmodus gesetzt. Die Moral der Truppen spielte eine wesentliche Rolle in den Gefechten. Neu im Genre des Sezessionskrieges war auch das Schlachtfeld auf dem Meer. So konnte man als Spieler die CSA oder USA Marine spielen. Auch wenn es im historischen Bezug eher unkorrekt war das die Konföderierten mehr als zwei Panzerschiffe besaßen. Das Spiel konnte mit seinen tausenden Soldaten und unterschiedlichen Einheiten überzeugen und machte die Schlacht um Gettysburg so authentisch wie kein Bürgerkriegsspiel zuvor. American Conquest Divided Nation wurde für Windows PC veröffentlicht und hatte zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung eher moderate Systemvoraussetzungen. So konnte man bereits mit einem Pentium 2 mit 450Mhz und 64MB RAM das Spiel in der Mindestauflösung spielen.

Etwa im gleichen Jahr veröffentlichte der Schwedische Publisher Paradox Interactive sein Strategiespiel zum Bürgerkrieg. Mit Take Command: Second Manassas hatten die Entwickler um das Studio MadMinute Games das erste Strategiespiel des Sezessionskrieges veröffentlicht das mit einer 3D Karte aufwartet. Ähnlich wie Divided Nation wird hier auf einen Aufbau einer Basis verzichtet. Man muss versuchen mit seinen Truppen, die von Anfang an zur Verfügung stehen, auszukommen. Hier ist Strategie gefragt, um mit den vorhandenen Truppen den Sieg zu erringen. Dazu müssen diese wohl überlegt eingesetzt werden. Erschwerend kam ein bisher nicht gekannter Realismus hinzu. Alle Befehlshaber auf dem Feld hatten bestimmte Führungsattribute. Dies konnte dazu führen, das ein vorsichtiger Kommandant von uns den Befehl zum Angriff bekommt, aber leider nicht vorrückt, sondern erstmal abwartet und zaudert, so wie es in Wirklichkeit auch vorgekommen ist. Man kann auf mehreren Ebenen eine Schlacht führen, Armee, Korps, Division oder Brigade. Als Brigadekommandant unterstehen uns 4-6 Regimentern, die direkt an der Front kämpfen. Alle anderen Einheiten steuert die KI. Als Armeebefehlshaber kümmern wir uns mehr um die Strategie und nicht um die einzelnen Einheiten. Wir müssen dabei das Zusammenspiel der Truppengattungen wie Infanterie, Artillerie und Kavallerie genau aufeinander abstimmen und nach deren Stärken und Schwächen einsetzen. Take Command: Second Manassas bot damals einen der Detailliertesten Einblicke in Echtzeitgefechte. Störend waren dennoch die Einheiten welche nicht in 3D modelliert wurden sondern als 2D Sprites eingesetzt wurden.

Mit dem Spiel Darkest of Days des amerikanischen Entwicklers 8monkey Labs gab es einen der ersten Shooter der im Bürgerkrieg von Amerika spielte. Leider war der Sezessionskrieg nicht das Kern Thema das Spieles sondern nur ein Teilabschnitt in einer von Zeitreisen dominierten Geschichte. Mit klassischen Revolvern und Vorderlader Gewehren ging es auf Seiten der USA gegen die CSA Truppen. Der kurze Abschnitt welcher im Civil War spielte behandelte inhaltlich die Schlacht von Antietam. Das Spiel erschien am 8. September 2009 für PC, MAC OS X und Xbox 360.

 

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Bewertung: 5.0/5 (7)

Victoria 2: Test, Review

Dominik am 12.März 2013 um 17:03:35

Neben seinem Strategie Schwergewichten Europa Universalis und Hearts of Iron präsentieren die Schwedischen Entwickler von Paradox mit Victoria 2 eine Strategie Simulation die das Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des ersten Weltkrieges behandelt. Wie von dem Studio gewohnt sind ausnahmslos alle Nationen des damaligen Weltbildes spielbar. Über das Britische Imperium zu den Sibirischen Steppen des Russischen Zarenreiches, von der Wüste Teherans bis zu dem mit Wäldern bedeckten Lothringen sind alle Völker spielbar. Natürlich zählt neben Militärischer Stärke, guter Infrastruktur und Zufriedenheit der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten auch der Aufschwung von Wirtschaft und Forschung. Denn ohne diese beiden letzten Elemente ist euere Nation nur eine unter vielen aufstrebenden Staaten der Westlichen und Östlichen Hemisphäre. Ob sich ein Einstieg mit dem kaiserlichen Japan wohl eher lohnt als gleich mit den Franzosen die Wüsten Afrikas zu kolonisieren klärt unser Ausführlicher Test.

Für welche Nation soll ich mich entscheiden? Diese Frage dürfte sich wohl jeder stellen der beim Anblick der Weltkarte, im Startmenü, über die Kontinente mit dem Mauszeiger schwebt und dabei Volksentscheidende Themen wie zivilisierte Nationen und Teilverwestliche Länder vorfindet. Generell macht gerade dieser Umstand den Unterschied aus. Während Europa und große Teile Amerikas bereits zu Spielbeginn mit dem Forschen von Hinterladern, Fließbändern und Dampfschiffen beginnen können und ganz nebenbei Sozial und Politikreformen einleiten, kriechen Nationen wie Ägypten, China oder Afrika noch am unteren Ende ihrer Industrialisierung und müssen Ausländische Investoren und Militärberater ins Land einladen um wenigstens einen Teil ihrer maroden Volkswirtschaft retten zu können. Denn ohne den Bau von Fabriken und des damit einher gehenden Wachstums können keine Armeen und Provinzen ausgebaut werden. Während Frankreich nationale Schwerpunkte wie etwa die Förderung von Kapitalisten und Facharbeitern voran treibt benötigen Völker wie jene des nahen Ostens vor allem Geistliche Wissenskraft um Forschungspunkte für ihre Verwestlichung zu ergattern. Um den Bau von Fabrikanlagen erstmal zu ermöglichen bedarf es einer Umsumme an Geld und Material, die wir nur mit Steuererhöhungen und Regulierung der Zölle erreichen können. Als nächsten Schritt sollte gut überlegt werden wo das geplante Wirtschaftswunder überhaupt erstellt werden soll. Kolonien eignen sich hierzu überhaupt nicht da ihre Bevölkerungen nicht in der Lage sein werden die mit 10.000 Arbeitsplätze benötigte Raffinerie zu besetzen. Im Fall von Frankreich direkt im Mutterland und in Regionen mit hoher Population platzieren. Der letzte Schritt besteht nun lediglich darin eine in Planung befindliche Fabrik der erforderlichen Ressourcen anzupassen. Sind diese im eigenen Land nicht vorhanden sollte man auf den Bau verzichten und sich eine geeignetere  Anlage suchen. Der Besitz mehrerer Industrieller Komplexe verändert neben dem Geldbeutel vor allem die, in den jeweiligen Regionen, vorhandenen Arbeitskräfte. So werden aus Landarbeitern und Handwerkern schnell Facharbeiter die vor allem zu Beginn der neuen Ära sehr selten anzutreffen sind. Neben diesen beiden Nebeneffekten steigert die Organisierte Produktion auch unser Weltansehen und ehe man sich versieht landet man auf einen der insgesamt mit Acht Plätzen belegten Weltrangliste der Großmächte. Damit spielt nun Frankreich eine fundamentale Rolle im Geplänkel um Macht und Einfluss in Europa.

Doch machen wir uns nichts vor, nur alleine durch Angebot  und Nachfrage kann man kein Reich und vor allem die Welt regieren. Dazu benötigt es Soldaten und zwar eine menge Soldaten. Je nachdem wie weit unsere Forschung im Waffensektor voranschreitet verändert sich, simuliert dargestellt, die Vorgehensweise unserer Armeen. Vorbei sind die Zeiten von Vorderladern und Bajonetten. Jetzt sind Maschinengewehre und schwere Artillerie gefragt. Denn mit modernen Truppen lässt sich schnell Land gewinnen. Damit das ganze nicht außer Kontrolle gerät und auf den Globus ein einziges Feuerwerk veranstaltet wird, gibt es Richtlinien die den Krieg realistisch wirken lassen sollen. Ohne Kriegsrechtfertigung marschiert nicht ein Gefreiter ins feindliche Land, zufällige Events ausgeschlossen. Unberechtigte Überfälle steigern den Infamie Wert unseres Staates ins unermessliche. Ist eine gewisse Obergrenze überschritten kann ein Großbündnis verschiedener Länder schnell zur Abrüstung zwingen. Und das ist für eine große Nation wie Frankreich Existenz entscheidend . Befolgen wir stattdessen die Richtlinien kann die Nation im großen Umfang wachsen und neue Bevölkerungsgruppen und Religiöse Minderheiten assimilieren. Deren Alttagsbedürfnisse sollten zufriedenstellend gestillt werden sonst stehen Revolten bevor, wenn man sie nicht vorher durch Unterdrückungspunkte verhindert. Rebellionen sind für Nationen schädlicher wie jeder andere Krieg. Kurzerhand können neue Regierungssysteme etabliert werden. Aus Demokratien werden Absolute Monarchien oder Diktaturen. Aus Monarchien werden Bürgerherrschaften, Faschisten lösen Liberale ab, Konservative werden durch Kommunisten gestürzt. Knapp Formuliert, alles was wir bisher Poltisch in der Welt gesehen haben hat Paradox in Perfektion in Victoria 2 eingebaut.

Wie bei den anderen Titeln nutzt auch Victoria 2 eine verbesserte Version der Clausewitz Engine. Dabei sollte man vor allem den grafischen Umfang nicht mit anderen Game Engines, die beeindruckende Grafik samt Effekten erzeugen können, vergleichen. Die einzigen im Spiel dargestellten Dreidimensionalen Objekte sind die recht Polygon armen Armeemodelle. Der Rest wird in einer sehr übersichtlichen 2D Weltkarte präsentiert. Ohne diese würde sehr schnell die Übersichtlichkeit von Land einnahmen und Kolonialisierungen verloren gehen. So ist die gesamte Ansicht Grafisch etwas schlicht gehalten bietet aber eine beachtlich Genauigkeit und Details. Von den Alpen bis zu den Rocky Mountains ist die Welt eins zu eins nachgebildet worden. Paradox setzt dabei nur einige spielwichtigen Elemente bildlich um. Das Versorgungslimit von Provinzen wird in einer Tabelle gemeinsam mit den anderen Eigenschaften des Gebiets angezeigt. Bessere Nachschubsrouten sind vor allem durch Eisenbahnnetze ersichtlich. Den Überblick behält man aber letzten Endes durch das Einschalten von verschiedenen Ansichten die die kulturellen Regionsunterschiede, Die Reichsgrenzen (oder das Reichsterritorium) und die Effektivität von Verwaltungsorganen anzeigen. Etwas komplizierter dagegen ist trotz fein gegliederten Reitern das Wirtschafts- und Welthandelssystem. Buchhalter dürften am wenigsten Probleme damit haben die Spielinternen Statistiken auszuwerten. Ein Großteil des Spiels wird so durch die eigene Fantasie dargestellt. Dies betrifft auch die Gefechte im Spiel. Außer Moral und Versorgungsbalken sind es lediglich aufflackernde Zahlen die den Status der Armeen wiedergeben. Schlachten wie in einem Total War Spiel zu führen ist bei Paradox Speielen generell nicht möglich.

Um das Spiel noch zu versüßen haben die Entwickler aus dem kalten Norden Victoria 2 mit einem Mehrspielermodus ausgestattet. Neben den immer vorhandenen LAN Modus kann man seine Weltherrschaftsfanatasien noch auf den Hauseigenen Metaservern ausleben. An dieser Stelle sei erwähnt das sich die Community zu diesem Nischen Publisher sehr eigenstirnig verhält und man ohne Offiziellen Absprachen in den Foren kaum auf Mehrspielerpartien trifft. Dies hat den Hintergrund das bedingt durch die Spielbarkeit nur sehr wenige große Nationen zur Verfügung stehen denen eine breite Masse an schwachen Staaten gegenüber steht. Um so ein vom Spiel nicht vorgelegtes Gleichgewicht zu bewahren werden vor den Partien eigene Spielregeln aufgestellt, die bei Nichtbeachtung sehr schnell den eigenen Ruf ruinieren. Da bei diesem Spiel nur wenige hundert Spieler vorhanden sind die tatsächlich bereit sind im Online Modus gegen Unbekannte anzutreten ist es nur ratsam sich an diese individuellen Regelwerke zu halten. Die Geschwindigkeit des Zeitraffers kann nur vom Host festgelegt werden. Dadurch entsteht eine gewisse Art Rundenstrategie.

Fazit

Als langjähriger Fan von Paradox Monstersimulationen konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen in der Welt Anfang des 19. Jahrhunderts Fuß zu fassen. Der Einstieg war mit einer 90 Grad steilen Bergwand zu vergleichen. Die ersten Stunden endeten meistens im totalen Desaster, da ich keine Ahnung hatte was ich alles auf meiner Aufgaben Liste zu erledigen hatte. Erst durch die Zuhilfenahme von Let’s Plays und einiger Tutorials war es mir möglich, mich in diesem Komplexen Spiel zurecht zu finden. Daher kann ich den Kauf nur jeden Abraten der Ungeduldig ist und lieber ein schnelles Spiel sucht. Für Geschichtsstudenten und Historie begeisterte ist auch dieser Paradox Teil das gelobte Produkt. Grafikfetischisten dürften an Victoria 2 ohnehin durch die etwas rückständig wirkende Engine keinen Gefallen finden.

6,5 /10

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Bewertung: 5.0/5 (11)

Rückblick: Force 21 (PC)

Dominik am 4.Dezember 2010 um 22:12:52

 Force 21 spielt in einer fiktiven Zukunft. Im Jahre 2015 marschiert die Chinesische Armee in Kasachstan ein,um Ihren Wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Ressourcen zu versorgen. An dieser Stelle kommen die USA und Russland ins Spiel und erklären China den Krieg.  Nun können wir selbst entscheiden auf welcher Seite wir spielen, als Amerikanischer Kommandeur oder lieber Chinesischer General? Beide Seiten bieten ihre eigenen Reize,so führt man mit den Vereinigten Staaten eine modern gerüstete Armee während die Chinesen eher auf ihre Infanterie Überlegenheit setzen. Force 21 unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Vertretern von Strategie Spielen dadurch, dass keine Basis errichtet werden muss. Vielmehr haben wir insgesamt bis zu 16 Platoons zur Verfügung, von denen jede einzelne aus mehreren Kampfpanzern,Apache Hubschraubern, Infanteristen und mobiler Artillerie  besteht. Zu Beginn jeder Mission hat man also nur eine begrenzte Anzahl von Einheiten mit denen man meistens gegen eine Übermacht antreten muss. Da aber die Computer KI desöfteren sinnlos reagiert ,ist dies schaffbar. Mit jeder neu Gewonnenen Mission erhöht sich die Anzahl unserer Platoons und somit unsere Armee Größe. Die Einheiten sind einigermaßen Ausbalanciert, so haben Panzer ein Problem gegen Hubschraubern, zerstören Artillerie jedoch mit leichtigkeit. Um den ganzen noch den letzten Feinschliff zu geben haben manche Fahrzeuge spezielle Fertigkeiten so wie zB. der Abrahams Kampfpanzer, dieser kann einen Verteidigungswall um sich aufbauen und dadurch etwas Schaden absorbieren. Jeder überlebter Einheitenzug sammelt Erfahrung welche die  Bewegungsgeschwindigkeit, Kampffertigkeit und Feind-Erkennung verbessert. Insgesamt können die Truppen vier Formationen einhalten :Linie, Keil, Reverse Keil und Spalte. Ein großes Hindernis im Spiel ist die Wegfindung der Einheiten. Diese wird nach Ausführungsbefehlt nicht mehr angezeigt. Dadurch können wir weder den Weg der Einheit noch deren Wegfindungsende sehen, was bei einem Spiel wie diesem  unverzeihlich ist. Viel Spass bereitet dagegen der Multiplayer Modus,in diesem können bis zu vier Spieler Verbündet oder Gegeneinander antreten.Force 21 hatte bereits zum releasezeiten nicht die besten Karten. Bei ein paar Stunden Einspielzeit gewöhnt man sich aber schnell an die fehlerhaften Funktionen.

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