Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur Verf├╝gung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der ├╝berwiegend von den … weiter

Victoria 2 ÔÇô Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europ├Ąischen M├Ąchte.F├╝r uns nat├╝rlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer Gr├Â├če erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt m├╝ssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen F├╝rstent├╝mer spielen die es schaffen … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gr├╝nden

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst m├Âglichem Wege Skandinavien gr├╝nden k├Ânnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Gro├čm├Ąchte beansprucht. Skandinavien d├╝rfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeurop├Ąischen Staaten einschlie├člich D├Ąnemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, n├Ąmlich Schweden und … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Mit China zur Gro├čmacht werden!

In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Gro├čreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bev├Âlkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Gro├čmacht. Die Landstreitkr├Ąfte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Arabien formen

Arabien bietet in Victoria 2 eine interessante Option. Zum einen die M├Âglichkeit, alle arabischen und sunnitischen Nationen unter einem Banner zu vereinen, zum anderen ist es spielerisch eine Herausforderung mit diesem Staat gegen die westlichen M├Ąchte, dem Osmanischen Reich sowie anderen afrikanischen Staaten zu bestehen. Trotzdem habe ich versucht aus den versprengten St├Ąmmen auf der … weiter

R├╝ckblick: Der Sezessionskrieg in Videospielen

Der amerikanische B├╝rgerkrieg, auch Sezessionskrieg, genannt war der zweite und letzte Krieg der auf dem Territorium der vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wurde. Allgemein bekannt ist er vor allem bei uns in Europa zwischen dem Konflikt der Industriellen Nordstaaten mit den L├Ąndlich gepr├Ągten S├╝dstaaten um die Frage der Sklaverei, welche in den S├╝dstaaten um Virginia … weiter

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Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Dominik am 25.Januar 2019 um 13:01:23

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur Verf├╝gung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der ├╝berwiegend von den T├╝rken dominiert wird.Leider sieht es mit der technologischen Entwicklung ebenfalls sehr bitter aus.Wir befinden uns in dem Status einer frisch zivilisierten Nation bei der nicht einmal alle Grundtechnologien erforscht worden sind.Unser Plan ist es zun├Ąchst etwas Prestige aufzubauen und unseren nationalen Fokus auf das f├Ârdern von Soldaten einzurichten.Mit 202.000 Einwohnern sind wir zudem sehr begrenzt was das Rekrutieren von Soldaten anbelangt.Zus├Ątzlich erschwert uns eine Alphabetisierung von 10 Prozent das Einstellen von B├╝rokraten, welche wir f├╝r die Verwaltung dringend ben├Âtigen.So wird unser erster Schritt das Erforschen der romantischen Kunst sein.Dies wird unser Prestige erh├Âhen und kann uns damit in den Rang einer Sekund├Ąrmacht bef├Ârdern.Um das Prestige zus├Ątzlich zu steigern fingieren wir au├čerdem einen Eroberungskriegsgrund gegen das benachbarte serbische K├Ânigreich Montenegro. Einen zweiten serbischen Staat dulden wir nicht und Montenegro ist wichtig um sp├Ąter eventuell Jugoslawien gr├╝nden zu k├Ânnen.Da wir mit den Osmanen anfangs sehr gute Beziehungen pflegen bitten wir sie auch gleich um milit├Ąrischen Zugang um den kleinen Nachbarstaat ├╝berfallen zu k├Ânnen.Bis der Krieg ausgerufen werden kann haben wir bereits auch schon die Romantik erforscht und es kann mit der Eroberung Montenegros beginnen.Widerstand haben wir bei diesem kleinen Land nicht zu erwarten wodurch unsere Armee schnell voran kommen wird.Neben der Belagerung erforschen wir zudem die Eisenbahn Technologie. Wir m├Âchten den Grundstein einer sp├Ąteren Industrialisierung legen die zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine gro├če Rolle spielen wird.

Nachdem wir Montenegro uns einverleibt haben und erste Schienen verlegt haben m├╝ssen wir unsere Versorgung erh├Âhen indem wir die grundlegende Chemie und darauf die Medizin erforschen.Durch letzteres verbessern wir neben unseren Truppen auch das Wachstum unserer Bev├Âlkerung ein wenig.Da wir nun keine kleinen Gegner mehr haben die wir zur Eroberung nutzen k├Ânnen m├╝ssen wir unsere Kernprovinzen von dem Osmanen zur├╝ck fordern.Doch dieser ist eine Gro├čmacht und uns in der Schlagkraft der Armeen weit ├╝berlegen.Es gibt nur eine M├Âglichkeit gegen den T├╝rken an zu kommen, wir m├╝ssen uns mit dem russischen Zar verb├╝nden.Deswegen lautet unsere oberste Devise so viel in die Beziehungen mit Russland zu investieren wie m├Âglich.Wir m├Âchten zudem Russland als unsere Schutzmacht haben und lassen uns von diesen beeinflussen.Schnell steht ein B├╝ndnis mit dem Zar.Es ist an der Zeit Bosnien aus den Klauen der Osmanen zu befreien.Also erkl├Ąren wir den osmanischen Reich den Krieg.Russland zieht mit und ├╝berrennt die t├╝rkischen Satellitenstaaten Moldawien sowie die Walachei. Wir mobilisieren ebenfalls unsere Streitkr├Ąfte und konzentrieren uns zun├Ąchst auf die Verteidigung Belgrads.Die Russen ├╝berfallen nun den Balkan und wir erobern mit diesen das bosnische Herzegowina.Der Sieg ist gesichert und wir ├╝bernehmen die Kontrolle ├╝ber Bosnien.Dies katapultiert den Osmanen in den Rang einer Sekund├Ąrmacht w├Ąhrend wir ordentlich Prestige einsammeln.Unser n├Ąchster Schritt wird es sein den S├╝den Serbiens von den T├╝rken zu befreien. Wir setzen weiterhin auf unsere russischen Verb├╝ndeten ohne die wir schnell verlieren w├╝rden.Um uns die Zeit zu vertreiben bis die Waffenruhe wieder endet investieren wir in Wirtschaft Forschungen wie der Marktwirtschaft was unsere Produktion um 10 Prozentpunkte steigert.Die ehemaligen Fabriken des Osmanen in Sarajevo er├Âffnen wir wieder und bauen rund um diese Provinz ein Eisenbahnnetzwerk aus.

Die Zeit der Waffenruhe ist vor├╝ber und es ist an der Zeit von uns den S├╝den unseres Staates zur├╝ck zu fordern.Russland steht treu an unserer Seite und wir greifen die geschw├Ąchten Osmanen an.Auch deren B├╝ndnis mit der Weltmacht Gro├čbritannien kann ihnen nicht helfen.Die zahlenm├Ą├čig gr├Â├čeren russischen Landstreitkr├Ąfte sowie unsere kleine Armee fegen durch den Balkan.Schnell haben wir auch dieses Ziel erreicht und der Rohstoff-sowie Bev├Âlkerungsreiche S├╝den ger├Ąt unter unserer Kontrolle.Um die Leistung unserer neuen Fabriken zu erh├Âhen forschen wir den dementsprechenden Reiter im Industriebaum.Dieser Sieg katapultiert uns auch gleich in den Rang einer Mittelmacht was unsere Forschungseffizienz deutlich steigert. Es gilt nun die ├╝brig gebliebenen Provinzen rund um Montenegro einzunehmen um auch einen Zugang zum Mittelmeer zu erhalten.Diese serbischen Provinzen z├Ąhlen zwar nicht zu unseren Kerngebieten sind aber f├╝r die Gr├╝ndung Jugoslawiens von entscheidender Bedeutung.Da unser russischer Partner aber diesen ungerechtfertigten Kriegsgrund nicht unterst├╝tzen wird greifen wir auf einen kleinen Trick zur├╝ck und erkl├Ąren den Osmanen erneut den Krieg mit der Forderung Nordmazedonien zu erobern.Diese Provinz geh├Ârt zu unseren Kerngebieten. Der Krieg verl├Ąuft auch hier zu unseren Gunsten und wir f├╝gen ein zus├Ątzliches Kriegsziel mit der Eroberung der Provinzen um Montenegro hinzu.Wieder einmal kann der Brite dem Osmanen zu Land nicht helfen und wir vergr├Â├čern unseren Staat und steigen damit auch in der Rangliste der Mittelm├Ąchte weiter nach Oben.

Wir haben nun alle Kerngebiete die uns geh├Âren innerhalb des osmanischen Reiches zur├╝ck erobert.Nun steht uns ein Kampf mit den Habsburgern ins Haus.├ľsterreich ist aber eine ganz andere Nummer als die Osmanen.Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.Russland Armee sieht in einem direkten Duell mit den Habsburgern ziemlich alt aus.Deswegen warten wir ab bis es zu einem Krieg der ├ľsterreicher mit dem norddeutschen Bund kommt.W├Ąhrend die Spieljahre so dahin pl├Ątschern stehen unserem Serbien politische Reformen an. Unser Oberhaus ist zunehmend liberal geworden und das Volk fordert Reformen.Die geben wir Ihnen auch indem wir die totale Pressefreiheit und ein Wahlrecht f├╝r Landbesitzer einf├╝hren.Durch die Pressefreiheit verbessert sich auch unsere immer noch sehr schlechte Alphabetisierung au├čerdem auch das politische Bewusstsein.Eine Absolute Monarchie m├Âchten wir auf Dauer nicht sein da Reformen positiv unser Bev├Âlkerungswachstum beeinflussen.Zus├Ątzlich erforschen wir den Milit├Ąrstammbaum und r├╝sten unsere ebenfalls sehr schwache Armee mit neuen Ger├Ątschaften und Technologien aus.Wir behalten die Diplomatie ├ľsterreichs im Auge und die Zeit ist reif uns die Provinz Slawonien zur├╝ck zu holen.Durch den Krieg mit den Norddeutschen sind die Armeen Habsburgs geschw├Ącht.Russland kann uns nun unterst├╝tzen ohne das wir die Angst haben m├╝ssen das die ├ľsterreicher die Oberhand gewinnen werden.Wie in den Kriegen davor auch spielt unsere Armee bei der Eroberung eine kleinere Rolle.Wir schaffen es zusammen mit den Russen die Habsburger in die Knie zu zwingen und sichern unsere Kernprovinz Slawonien.Das dadurch gewonnene Prestige zwingt ├ľsterreich in den Rang einer Sekund├Ąrmacht und macht uns auf den vorderen Pl├Ątzen der Mittelm├Ąchte einen Stammplatz.Damit haben wir unser Ziel erreicht Serbien wieder zu alter Gr├Â├če zu verhelfen.

Mein Fazit:

Was gibt es jetzt noch zu tun in diesem Speicherstand? Nun Serbien ist jetzt deutlich st├Ąrker und gr├Â├čer als zu Spielbeginn.Die n├Ąchste Herausforderung w├Ąre es den Staat Jugoslawien zu gr├╝nden.Dazu braucht ihr die Provinzen rund um Kroatien die immer noch Eigentum der ├ľsterreicher sind.Ich empfehle eine defensive Vorgehensweise da die Osmanen sowie die ├ľsterreicher immer noch einen Anspruch auf die eroberten Provinzen besitzen.Denn wird die KI auch versuchen durchzusetzen.Verb├╝ndet seid Ihr mit Russland sowie Rum├Ąnien.Das B├╝ndnis mit Russland ist sehr wichtig um als serbischer Staat bestehen zu k├Ânnen.Rechnet also immer wieder mit Kriegserkl├Ąrungen seitens der Habsburger und der Osmanen.Vielleicht findet sich ja auch eine andere st├Ąrkere Gro├čmacht als Russland die euch R├╝ckendeckung geben kann.Weiter stehen politische und soziale Reformen an die genutzt werden sollten um das Wachstum weiter voran zu treiben.Die Armee befindet sich in einem besseren Zustand als in den Spieljahren zuvor. Trotzdem ist ein Alleingang Selbstmord lieber auf einen starken Verb├╝ndeten setzen.Ich w├╝nsche viel Spa├č beim weiter zocken vielleicht schafft ja einer von euch es doch noch Jugoslawien zu gr├╝nden.


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Victoria 2 ÔÇô Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Dominik am 28.Dezember 2018 um 15:12:53


Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europ├Ąischen M├Ąchte.F├╝r uns nat├╝rlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer Gr├Â├če erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt m├╝ssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen F├╝rstent├╝mer spielen die es schaffen k├Ânnen in den Rang einer Gro├čmacht aufsteigen zu k├Ânnen.Da bieten sich im S├╝den das Zwillingsreich Sizilien Neapel oder das norditalienische Sardinen Piemont an.Aufgrund schlechterer Lage und zu wenig Reiter die das Prestige erh├Âhen entscheiden wir uns gegen Neapel und f├╝r Piemont und starten auch gleich schon mal ins Spiel.Sardinien Piemont hat im Vergleich zum s├╝dlichen Neapel eine kleinere Bev├Âlkerung was aufgrund weniger Provinzen zur├╝ck zu f├╝hren ist.Denn die Bev├Âlkerungsdichte ist auch in unseren L├Ąndereien sehr hoch.Daf├╝r haben wir eine sehr geringe Alphabetisierung von gerade einmal knappen 35 Prozent.Dadurch stehen uns weniger Fachkr├Ąfte f├╝r Fabriken zur Verf├╝gung.Wobei ich bei diesem Thema gestehen muss das Sardinien Piemont kaum n├╝tzliche Ressourcen verf├╝gt.Der Gro├čteil ist Landwirtschaft mit ein paar wenigen Ausnahmen wie dem Kohlevorkommen im franz├Âsischen Bereich unseres Landes.Lediglich auf der Insel Sardinien f├Ârdern wie Schwefel und sp├Ąter sogar Edelmetalle was unsere Staatskasse ein wenig f├╝llen wird.Doch zun├Ąchst konzentrieren wir uns darauf von unserem Status einer kleinen Mittelmacht in den Rang der Big Player aufzusteigen was angesichts unserer verf├╝gbaren Mittel nicht so einfach sein wird.Deswegen setze ich erst auf Prestige Zuwachs und dem Aufbau einer starken Armee.Um dieses Ziel zu erreichen forschen wir zu erst die Romantik im Kulturbaum was bei einem Milit├Ąrisch-Industriellen Komplex etwas langsamer geht.Ich verzichte bewusst darauf die Ausrichtung unserer Staatsdoktrin zu ├Ąndern.Industrie und Armee pushen wir sp├Ąter.Die Flotte erweitern wir auch um ein paar Klipper.Ich m├Âchte unbedingt eine afrikanische Kolonie haben deren Ressourcen wir pl├╝ndern k├Ânnen um unsere Wirtschaft und vor allem die Steuern nachhaltig verbessern zu k├Ânnen.Ich tendiere zwischen ├äthiopien und dem Sultanat Sokoto. Beide L├Ąnder haben Provinzen mit hoher Bev├Âlkerung und guten G├╝tern.Aufgrund unseres Mangels an Kohle entscheide ich mich f├╝r Sokoto da die ausreichend Kohle besitzen damit wir unsere frisch gebaute Betonfabrik beliefern k├Ânnen.Mit unseren modernen Infanterie Truppen sind wir den Freisch├Ąrlern des Sultans weit ├╝berlegen. Und so erobern wir nacheinander ├╝ber mehrere Jahre verteilt das ganze Land wodurch unser Prestige ordentlich steigt.


Es kommt die Zeit da wir uns nicht mehr mit primitiven K├Ânigreichen zufrieden geben.Durch die Eroberung von Sokoto haben wir ausreichend Ressourcen um Fabriken besser unterhalten zu k├Ânnen aber wir m├╝ssen nach vorne schauen und unser Ziel Italien zu vereinigen verwirklichen.Dazu m├╝ssen wir zun├Ąchst den Norden zusammen f├╝hren.Dieses Ziel wird uns auch einiges an Prestige einbringen.Um den Reiter starten zu k├Ânnen brauchen wir die Lombardei von ├ľsterreich.Ein Gegner der uns in allen Mitteln weit ├╝berlegen ist.Doch zum Gl├╝ck befinden wir uns in der Einflusssph├Ąre von Frankreich.Napoleon III wird uns bei diesem gr├Â├čeren Krieg beistehen weshalb wir auch gleich einen Kriegsgrund gegen ├ľsterreich fingieren werden.Unser Ziel sind die Provinzen um Mailand kurz gefasst die Lombardei. Unsere Armee wird hierbei nicht die Hauptlast tragen. Wir sind vielmehr die Unterst├╝tzung f├╝r die franz├Âsischen Truppen.Gleich nach Kriegsbeginn fallen wir gemeinsam mit franz├Âsischen Streitkr├Ąften in Mailand ein.Die ├ľsterreichische KI und seine Verb├╝ndeten reiben unsere Armee allerdings richtig auf wodurch wir fast alle Soldaten verlieren.Die ├ľsterreicher marschieren nun in unser Gebiet und belagern unsere St├Ądte.Da der Franzose jetzt allerdings Truppen zu uns entsendet mache ich mir wenig Sorgen und versuche noch einzeln Regimenter zu rekrutieren was mir aber gr├Â├čtenteils misslingt da die belagernden ├ľsterreicher sofort alle frisch rekrutierten Truppen zerschlagen.Letztendlich schafft es aber,wie vorhergesehen ,der Franzose die ├ľsterreicher in mehreren Schachten zu besiegen was f├╝r uns die Kontrolle der Lombardei erm├Âglicht. Nach Friedensschluss k├Ânnen wir den Reiter Cavours Diplomatie ├Âffnen was unser Prestige derma├čen erh├Âht das wir in den Rang einer Gro├čmacht aufsteigen.



Jetzt beginnt das selbe Spiel mit welchen man als Preu├čen Spieler ebenso konfrontiert ist. Wir m├╝ssen alle anderen italienischen Staaten in unsere Einflusssph├Ąre aufnehmen um eben das K├Ânigreich Italien gr├╝nden zu k├Ânnen.Wir verzichten hierbei auf das diplomatische Aufsplittern auf alle italienischen Staaten.Vielmehr stecken wir alle diplomatischen Punkte in einen Staat und sichern uns so nacheinander die Kontrolle.W├Ąhrend wir das Staat um Staat machen m├╝ssen wir stetig darauf achten das wir nicht den Einfluss unsere neuen Partner verlieren.So werfen wir die Botschafter Frankreichs oder den der ├ľsterreicher aus den Botschaften von Parma,Lucca,Modena oder der Toskana.Wir haben es fast geschafft nur noch der Vatikan und Sizilien Neapel sind nicht unter unserem Teppich.Den Vatikan beeinflussen wir als letztes was zu einem Wettlauf mit Frankreich wird da die den Kirchenstaat in ihrem Einfluss haben.Zu guter Letzt habe ich es nur geschafft weil Frankreich in einen Krieg geraten ist und die KI dadurch wohl vergessen hat meine Berater und Botschafter aus Rom zu schmei├čen.Alle italienischen Staaten sind nun unter unserer Kontrolle und wir errichten nun voller Stolz das K├Ânigreich Italien.Italien hat enormes Potential im Rangsystem der Gro├čm├Ąchte weiter oben mit zu spielen.In diesem Spielstand befindet sich das Land auf dem sechsten Platz unter den gro├čen Nationen.Diesen k├Ânnt Ihr auf schnellen Wege verlassen und die Stufen weiter h├Âher erklimmen.Es gibt noch viele italienische Provinzen die in der Hand der ├ľsterreicher liegen.Venedig und die Adria K├╝ste samt Kroatien sind Kernprovinzen die es zu erobern gilt.Ich w├╝nsche euch viel Spa├č mit dem kleinen Stiefel es gibt noch einiges zu erreichen das Vorspiel wurde lediglich schon erledigt.


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Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien Gr├╝nden

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst m├Âglichem Wege Skandinavien gr├╝nden k├Ânnt und somit einen festen Platz in den Reihen der Gro├čm├Ąchte beansprucht. Skandinavien d├╝rfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle Nordeurop├Ąischen Staaten einschlie├člich D├Ąnemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, n├Ąmlich Schweden und die D├Ąnen. Um Skandinavien formen zu k├Ânnen m├╝ssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Gro├čmacht sein und das jeweilige andere Land in der Einflusssph├Ąre besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine Sekund├Ąrmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gef├Ącherten W├Ąhlerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht f├╝r uns das F├Ârdern von Facharbeitern und Angestellten ├╝berfl├╝ssig. Um jedoch Skandinavien gr├╝nden zu k├Ânnen m├╝ssen wir so schnell wie m├Âglich eine Gro├čmacht werden. Daf├╝r haben wir als Sekund├Ąrmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht gr├Â├čte Gro├čmacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Gro├čmacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verh├Ąltnism├Ą├čige kleine Bev├Âlkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine milit├Ąrische starke Nation aufzubauen. Wir setzen daf├╝r unsere beiden verf├╝gbaren Fokuspunkte in den bev├Âlkerungsreichsten Provinzen auf ÔÇ×Soldaten f├ÂrdernÔÇť. Nun w├Ąre es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus k├Ânnen wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen m├╝ssen wir daf├╝r sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln k├Ânnen. Daf├╝r wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten m├╝ssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle f├╝r Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verf├╝gbare Flotte l├Âsen wir schweren Herzens auf. Landstreitkr├Ąfte geben mehr milit├Ąrische punkte und wir sparen unn├Âtige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und K├╝rassiere sollten mit drin sein, der Feldaufkl├Ąrung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den D├Ąnen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt f├╝r ÔÇ×Beziehungen verbessernÔÇť ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere n├Ąchste Forschung der St├Ąrkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den ÔÇ×VorderladerÔÇť erforschen. Damit k├Ânnen wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin f├╝r eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen k├Ânnten lieber alles auf Prestige und Milit├Ąr setzen, wir wollen schnell eine Gro├čmacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial S├Ągewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. F├╝r beide drei hat unser Land die n├Âtigen Ressourcen. Nat├╝rlich l├Ąsst das Zeitalter der Liberalit├Ąt auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr B├╝rgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und m├╝ssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bev├Âlkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen m├╝ssen setzen wir als Reform die ÔÇ×StaatspresseÔÇť auf ÔÇ×PressezensurÔÇť. Mit dieser Reform erh├Âhen wir den Alphabetisierung Anteil und das ├Âffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich w├╝rde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es m├Âglich eine etwas freiere Presse zu genie├čen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen h├Âheren Angriffswert und die Pioniere k├Ânnen ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Gro├čmacht. Jetzt m├╝ssen wir D├Ąnemark so sehr beeinflussen das sie in unsere Einflusssph├Ąre gelangen und wir Skandinavien gr├╝nden k├Ânnen. Daf├╝r brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf ÔÇ×MarktstrukturÔÇť erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zus├Ątzlich mehr diplomatische Punkte. Unser gro├čer Konkurrent um die Gunst D├Ąnemarks ist das deutsche Preu├čen. Die Preu├čen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir k├Ânnen doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu D├Ąnemark investieren. Nach der ÔÇ×MarktstrukturÔÇť wird es jetzt aber h├Âchste Zeit f├╝r ÔÇ×MedizinÔÇť. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bev├Âlkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen m├Âchten wir noch etwas die Armee st├Ąrken und erforschen deshalb den Reiter ÔÇ×BerufsoffiziereÔÇť. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preu├čen um D├Ąnemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu gr├╝nden.

Ohne einen gro├čen europ├Ąischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle Nordeurop├Ąischen L├Ąnder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch ├╝berlassen. Dank der d├Ąnischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein f├╝r ein sp├Ąteres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner f├╝r euch werden wohl die deutschen, allen voran Preu├čen, und das russische Zarenreich sein. Russland h├Ąlt nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu sp├Ąteren Konflikten f├╝hren kann. Die Preu├čen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu gr├╝nden Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den d├Ąnischen Truppen und den Forschungen m├╝sstet ihr Milit├Ąrisch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu k├Ânnen. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen Umw├╝rfe sein die noch mehr W├Ąhlerrechte f├╝r eure B├╝rger von euch fordern werden. Viel Spa├č beim weiterspielen !

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Victoria 2 – Tutorial: Mit China zur Gro├čmacht werden!

Dominik am 23.Dezember 2017 um 16:12:44

In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Gro├čreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bev├Âlkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Gro├čmacht. Die Landstreitkr├Ąfte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. Schade nur, dass China im Jahr 1830 ein r├╝ckst├Ąndiges, von der Qing-Dynastie dominiertes, unzivilisiertes Reich ist. Zeit das zu ├Ąndern und selbst mal Hand an diesen gro├čen Kandidaten anzulegen. Wir starten, f├╝r das Spiel ├╝blich, im Jahre 1836. China ist in mehrere Untertanen Staaten unterteilt: Im Nordosten herrschen die unsere Dynastie stellende Manchuria, die tiefe Mongolei bildet die Grenze zum russischen Zarenreich w├Ąhrend das muslimische Xinjiang die Westgrenze bildet. Im Zentrum haben es sich die F├╝rsten der Quinghai sowie Yunnan breit gemacht. Den Schlussstrich bildet das s├╝dliche Guangxi welches vor allem mit seinen H├Ąfen und der Anbindung an die Portugiesische Kolonie Macao ein wichtiger Handelsposten ist. Nat├╝rlich st├Ârt uns als selbsternannter Herrscher Asiens dieses mickrige ├ťberbleibsel europ├Ąischer Expansionen, aber als unzivilisierte Nation w├Ąre es f├╝r uns sehr ratsam nicht einen Konflikt mit den Europ├Ąern einzugehen. Stattdessen richten wir unser Augenmerk fest auf Asien, der Zukunft von Wirtschaft, Technologie und Handel. Nat├╝rlich ist unsere Dominanz auch unseren Nachbarstaaten bekannt. Denn mit dem Herrscher des Himmels m├Âchte sich wohl kein K├Ânig anlegen. So erhalten wir B├╝ndnisanfragen aus Korea, Vietnam und Burma. Unser schlauer Kaiser wei├č nat├╝rlich das all diese Staaten bald fester Bestandteil unseres Gro├čreichs werden und lehnt mit erhobenen Kopf die Beitrittsgesuche ab. Da China in die weiter oben erw├Ąhnten Untertanen Staaten geteilt ist, haben wir nur direkte Kontrolle ├╝ber Zentral China und den Hafen Hongkong. Gleich zu Spielbeginn steht uns die M├Âglichkeit offen Freisch├Ąrler in Massen zu rekrutieren. Wir verzichten aber darauf denn wir m├Âchten moderne westliche Infanterie haben und daf├╝r brauchen wir den Import von Ausl├Ąndischen Waffen. Also sammeln wir erst einmal ordentlich Forschungspunkte um diesen Reiter im Technologie Baum frei zu schalten. Dazu f├Ârdern wir Geistliche in unserer Millionen Metropole Beijing (das fr├╝here Peking). W├Ąhrenddessen ├╝berlassen wir es unseren Vasallen Truppen auszubilden und in Massen Freisch├Ąrler zu besch├Ąftigen.

Wir lassen die Spielgeschwindigkeit mit maximalen Tempo laufen. Im Moment haben wir nichts zu tun als die Geistlichen zu f├Ârdern, unsere Alphabetisierung voran zu treiben und darauf zu achten das wir mit dem russischen Zarenreich gute Beziehungen f├╝hren. Wozu Diplomatie Punkte an die Russen verschwenden? Russland ist der einzige Nachbar der eine westliche Gro├čmacht ist und mit seiner Armee uns ├╝berrollen kann. Das zus├Ątzliche B├╝ndnis mit Frankreich macht f├╝r uns diesen Nachbarn noch gef├Ąhrlicher. Es ist besser den B├Ąren nicht zu reizen und ihn zu ermutigen Kolonien in unserem heiligen China zu errichten. Wenn es dann endlich soweit ist und wir genug Forschungspunkte f├╝r die Ausl├Ąndischen Waffen haben schalten wir diese frei. Nun rekrutieren wir eine richtige Armee aus Infanterie Einheiten die unsere Milit├Ąrische Power gleich um ein vielfaches steigern wird. Au├čerdem erhalten wir nun +25% Forschungspunkte, wenn wir feindliche Gebiete erobern. Das nutzen wir so schnell wie m├Âglich aus und erkl├Ąren mit unseren verbliebenen Diplomatiepunkten Korea den Krieg. Als Kriegsgrund nehmen wir die komplette Eroberung des kleinen Nachbarlandes. Den Krieg f├╝hren wir aber nicht direkt, sondern lassen unsere Vasallen f├╝r uns k├Ąmpfen. Schnell zeigt sich das der koreanische Herrscher unserer Invasion nichts entgegenzusetzen hat. Die Truppen der Manchuria, Mongolei, Xinjiang, Quinghai, Yunnan und Guangxi ├╝berrennen die koreanische Verteidigung und erobern St├╝ck f├╝r St├╝ck die Provinzen f├╝r uns. Ist das ganze Land besetzt gliedern wir Korea in unser Reich ein. Die dadurch erhaltenen Forschungspunkte investieren wir in die Offiziersausbildung sowie einer Landwirtschaftsreform. Nun haben wir mehr Produktivit├Ąt und erhalten noch mal zus├Ątzlich +25% Forschungspunkte bei Eroberungen. Die zus├Ątzlichen Einnahmen aus der Reform investieren wir weiterhin in unsere Bildung. Wir brauchen eine hohe Pluralit├Ąt denn die gew├Ąhrleistet das wir schneller forschen k├Ânnen. Und es sieht auch ganz gut aus, unsere Alphabetisierung ist von 3 auf 6% gestiegen.

Da unsere Dynastie den Anspruch erhebt Herrscher des Himmels zu sein k├Ânnen wir kein freies Vietnam neben uns dulden. Unser Ziel ist es auch diesen Staat in unser Reich einzugliedern. Der Vietnam ist in keiner westlichen Einflusssph├Ąre und verf├╝gt ├╝ber besonders begehrenswerte Rohstoffe wie etwa Tropenholz, Tabak und Weizen. Wir warten bis unser Infamie Wert, welcher sehr wichtig ist, nach unten sinkt. Haben wir die Schmerzgrenze von zwei Infamie Punkten erreicht fingieren wir einen Eroberungskriegsgrund gegen den s├╝dlichen Nachbar. Wie schon einige Spieljahre zuvor im Koreakrieg lassen wir wieder unsere Untertanen Staaten f├╝r uns k├Ąmpfen. F├╝r einen so eher unwichtigen Krieg verlieren wir keine Truppen, au├čerdem bin ich zu faul die ganze Infanterie mit der Maus zu steuern. Es geht einfacher als gedacht; die Vietnamesen sind keine ernst zu nehmende Bedrohung und schnell ist auch diese Nation teil unseres chinesischen Imperiums. Mit der Eroberung haben wir ordentlich Forschungspunkte erhalten. Mit diesen erforschen wir neue Transportwege wie die Eisenbahn. Wir k├Ânnen nun Zentralchina mit dieser ausbauen was wir auch gleich machen werden. Mithilfe der Eisenbahn wird die Produktivit├Ąt in unseren Provinzen um ganze 10% gesteigert. Zudem haben wir nun eine gute Versorgung um die sp├Ątere Industrialisierung durchf├╝hren zu k├Ânnen. Auch im von uns besetzten Korea bauen wir Eisenbahnlinien. Schlie├člich m├╝ssen wir die Produktion der Kohleminen in Nordkorea steigern. Kohle wird sp├Ąter einmal ein sehr wichtiger Rohstoff werden. Weiterhin k├╝mmern wie ums um die Bildung unserer Bev├Âlkerung . Es ist sehr wichtig das so viele Menschen wie m├Âglich das Lesen und Schreiben lernen. Um die restlichen Forschungspunkte f├╝r die Entwicklung zu einer zivilisierten Nation zu haben spulen wir wieder einmal die Zeit vor. F├╝r ein vollst├Ąndig entwickeltes Land fehlen uns noch 25 Forschungspunkte, die investieren wir in eine Betonfabrik die auch gleich in Beijing gebaut wird. Es ist soweit wir k├Ânnen unser eher r├╝ckst├Ąndiges Gro├čreich den Fortschritt ann├Ąhern und verwandeln China in eine von westlichen Einfl├╝ssen gepr├Ągte Nation. Der Weg zur Gro├čmacht ist geebnet !

Mit diesem Speicherstand stehen euch noch ca. 70 Jahre Spielzeit (Ingame)zur Verf├╝gung. China ist nun ein in Asien dominierendes Gro├čreich. Das Milit├Ąr steuert auf seinen H├Âhepunkt zu, zur st├Ąrksten Landstreitmacht der Welt zu werden. Mit 106 Millionen Einwohnern und einer gr├Â├čeren Landmasse wie Europa hat dieses Land den st├Ąrksten Binnenmarkt und kontrolliert 50% des weltweiten Rohstoffhandels. All das ist eine sehr gute Voraussetzung zur Gro├čmacht Nummer Eins zu werden. Aber es stehen auch etliche Umbr├╝che an. Eure Bev├Âlkerung hat einen geringen Bildungsstand mit gerade mal 22% Alphabetisierung. Diesen Wert m├╝sst ihr unbedingt weiterhin steigern um Angestellte, Facharbeiter und Kapitalisten bilden zu k├Ânnen. Nat├╝rlich k├Ânnt ihr auch ganz der Doktrin des Staatskapitalismus verfallen und Fabriken selbst bauen, was f├╝r den Anfang auch zu raten ist. Milit├Ąr habe ich jetzt nicht weiter ausgebildet. Unbedingt Artillerie und Kavallerie rekrutieren um die Infanterie besser in der Schlacht unterst├╝tzen zu k├Ânnen. Im Spielstand seid ihr noch eine Sekund├Ąrmacht dies kann sich sehr schnell ├Ąndern, wenn Ihr Milit├Ąr und Wirtschaft kr├Ąftig ausbaut. Die schon errichtete Eisenbahn in Zentral China und Korea nutzen und vor allem in diesen Gebieten ordentlich Fabriken hochziehen. Die Expansion der Europ├Ąer in Afrika au├čer Acht lassen. Ihr habt dank Vietnam genug von diesen Rohstoffen die man sonst nur in Afrika finden kann. Auf ein gutes Weiterspielen !

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Victoria 2 – Tutorial: Arabien formen

Dominik am 15.Dezember 2017 um 11:12:45

Arabien bietet in Victoria 2 eine interessante Option. Zum einen die M├Âglichkeit, alle arabischen und sunnitischen Nationen unter einem Banner zu vereinen, zum anderen ist es spielerisch eine Herausforderung mit diesem Staat gegen die westlichen M├Ąchte, dem Osmanischen Reich sowie anderen afrikanischen Staaten zu bestehen. Trotzdem habe ich versucht aus den versprengten St├Ąmmen auf der arabischen Halbinsel eine Nation zu formen lange Zeit bevor Lawrence von Arabien die Araber in die Unabh├Ąngigkeit gegen die Osmanen f├╝hrte. Wir starten f├╝r Victoria 2 typisch in den 1830er Jahren mit der Nation Nejd. Uns stehen insgesamt 21k Freisch├Ąrler als Soldaten zur Verf├╝gung. Kein schlechter Start f├╝r eine Nation die gerade einmal 100k Einwohner hat. Unser gro├čer Nachteil ist eine Alphabetisierung von gerade mal 1 % und eine Wirtschaft die aus Viehzucht und etwas Getreideanbau besteht. Zudem sind wir mit Nejd eine barbarische Nation. Forschungen aus westlichen Technologie B├Ąumen stehen uns somit nicht zur Verf├╝gung. Au├čerdem m├╝ssen wir sehr darauf achten nicht Opfer von Kolonialisierung versuchen der europ├Ąischen Reiche zu werden. Unsere Startvoraussetzungen sind somit recht bescheiden. Zun├Ąchst m├╝ssen wir ordentlich in unsere Bildung investieren denn die bringt uns Forschungspunkte mit denen wir in westliche Technologie forschen k├Ânnen. Um das ganze zu beschleunigen setzen wir den Fokus in unserer Bev├Âlkerungsreichsten Provinz, der Hauptstadt, auf Geistliche. Da wir nur einen Fokus einsetzen k├Ânnen belassen wir dies vorerst so. Da wir um Arabien zu gr├╝nden den Hedjaz mit der sunnitischen Stadt Mekka erobern m├╝ssen richten wir unseren Blick auf dieses Land. Der Hedjaz befindet sich im Einflussgebiet des Osmanischen Reiches. Wenn ich nun scharf darauf bin dieses Tutorial so schnell wie m├Âglich zu beenden kann ich auch gleich den Krieg f├╝hren. Gegen die t├╝rkischen Truppen haben wir nicht die geringste Chance. Also bleibt uns nichts anderes ├╝brig wie die Zeit f├╝r uns arbeiten zu lassen, irgendwann werden die Osmanen das Interesse an Mekka verlieren. Wir spulen die Zeit vor und investieren derweil in unsere Bildung. 10 Ingame Jahre sp├Ąter haben wir unsere Alphabetisierung um stolze 1 % auf insgesamt 2 % gesteigert und k├Ânnen die ersten Forschungspunkte ausgeben. Wir entscheiden uns f├╝r den Reiter ausl├Ąndische Waffen. Die erh├Âhen den Schaden unserer Armee und bieten uns somit einen entscheidenden Vorteil gegen die Truppen Mekkas und Medinas. Das Osmanische Reich befindet sich unterdessen im Krieg mit ├ägypten. Der Hedjaz befindet sich nicht mehr in deren Einflusssph├Ąre, unsere Zeit ist gekommen. Wir fungieren den Eroberungskriegsgrund gegen den Hedjaz und starten mit unseren 21 Tausend Soldaten die Invasion. Da die Truppen des Hedjaz in der Unterzahl sind ist es unsere Chance die feindlichen Provinzen schnell zu erobern und nach erfolgreicher Belagerung die feindlichen Milizen vor uns her zu treiben und sie somit daran zu hindern unsere Gebiete zu erobern. Das Konzept geht auf und wir schaffen es mit minimalen Verlusten den Hedjaz und die heilige Stadt Mekka zu erobern. Folgend k├Ânnen wir die Nation Arabien gr├╝nden was wir auch gleich machen werden.

Arabien ist gegr├╝ndet und wir konnten weitere Forschungspunkte in Milit├Ąrtechnologien investieren. Wir sind noch immer eine unzivilisierte Nation die sich h├╝ten sollte zu schlechte Beziehungen zu den europ├Ąischen M├Ąchten zu haben. Auch m├╝ssen wir darauf achten die Osmanen nicht zu sehr zu reizen. Ein Vorteil f├╝r unseren W├╝stenstaat ist nun das wir Kernprovinzen in allen Nordafrikanischen Staaten haben. Das bedeutet das wir beliebig oft den Krieg f├╝r Eroberungen f├╝hren k├Ânnen ohne unseren Infamie Wert dabei zu steigern. Dies ist deshalb wichtig da wir bei einem Infamie Wert von ├╝ber 24 Punkten ohne Kriegsgr├╝nde von ausl├Ąndischen M├Ąchten angegriffen werden k├Ânnen. Als N├Ąchstes setzen wir unsere arabische Expansion fort. Wir wollen erst mal die komplette Halbinsel in unseren Besitz bekommen. Dazu m├╝ssen wir die Staaten Abu Dhabi, Jemen und den Oman erobern. Wir beginnen mit dem Golfstaat Abu Dhabi. Mit einem Heer von gerade mal 3 Tausend Mann ist dieser Gegner ein leichtes Ziel f├╝r uns. Aber auch wir haben Verluste erlitten. Aus unseren stolzen 21 Tausend Freisch├Ąrlern sind uns gerade mal, aufgrund von Versorgungsproblemen, 6000 Soldaten geblieben. Dank unserer Forschungspunkte in die milit├Ąrischen F├Ąhigkeiten sind diese aber westliche Infanterie Einheiten anstatt irgendwelcher Kamelreiter. Wir brauchen keinen Kriegsgrund erschaffen wir stellen einfach die Ordnung in den Provinzen wieder her und ├╝berfallen das kleine Land. Die Gefechte sind z├Ąh und zerren an unseren Truppen. Letzten Endes allerdings gibt Abu Dhabi freiwillig auf und ├╝berl├Ąsst uns sein Territorium. Anschlie├čend erkl├Ąren wir dem Oman den Krieg. Da dieser eine Allianz mit dem uns ├╝berlegenen ├ägypten eingegangen ist m├╝ssen wir sehr darauf achten das diese nicht ihre Armee ├╝ber unsere Grenzen sendet. Da aber gl├╝cklicherweise die Osmanen den Grenz├╝bergang blockieren k├Ânnen wir uns in aller Ruhe gegen den Oman wenden. Dieser ist ein ebenfalls sehr schwacher Gegner und wir gewinnen schnell die Oberhand. Vom Jemen ben├Âtigen wir milit├Ąrischen Zugang um auch die omanischen Kolonien um das afrikanische Sansibar erobern zu k├Ânnen. Die Eingliederung des Omans in unseren arabischen Staat verschafft uns einen leichten Bev├Âlkerungsschub. Wir sind inzwischen von 100 auf ├╝ber 400k Bev├Âlkerung gewachsen. Um unsere Investitionen in Bildung und Milit├Ąr aufrecht zu erhalten geben wir die n├Ąchsten Forschungspunkte in eine Landreform aus. Das steigert unsere landwirtschaftliche Effizienz um ganze 25 % was uns mehr Steuereinnahmen beschert. Obwohl wir uns inzwischen reichlich vergr├Â├čert haben besteht unsere Wirtschaft nach wie vor aus Viehzucht und Getreide. Im Vergleich zu anderen Staaten haben wir eine sehr schwache Wirtschaft. Immerhin k├Ânnen wir mit 9 % Alphabetisierung etwas punkten. Durch der mit dem Bildungsstand verbundenen Pluralit├Ąt bekommen wir mehr Forschungspunkte. Um weiter zu expandieren und damit schlie├člich unseren Forschungsmodifikator zu erh├Âhen m├╝ssen wir noch den Jemen erobern. Dieser ist der letzte freie Staat auf der arabischen Halbinsel. Uns stehen nach wie vor nur 6000 Soldaten zur Verf├╝gung. Aber letztendlich schaffen wir es auch mit dieser in der Unterzahl befindlichen Armee die technologisch schw├Ącheren jemetischen Streitkr├Ąfte zu besiegen. Mit der Eroberung des Jemen konnten wir ein gesetztes Kernziel schon einmal erreichen, die Eroberung der Halbinsel.

Nat├╝rlich lie├č es nicht lange auf sich warten das wir nach unseren Erfolgen nun derbe R├╝ckschl├Ąge zu erleiden haben. Wir sind noch immer eine unzivilisierte Nation und damit das Ziel europ├Ąischer Expansionen im Nahen Osten. So haben die verdammten Spanier uns den Jemen streitig gemacht w├Ąhrend Portugal unsere afrikanischen Kolonien in Sansibar geklaut hat. Doch trotz dieser Misserfolge konnten wir Arabien zivilisieren und in eine westliche Nation verwandeln. Mit dem Bau einer, eher wenig ertragreichen, Beton Fabrik und dem Ausbau eines Schienennetzes haben wir die ersten Grundsteine f├╝r eine Industrialisierung gelegt. Das gro├če Problem d├╝rften die mangelnden Ressourcen sein. Wir besitzen kaum Arbeiter. Der Gro├čteil unserer Bev├Âlkerung besteht aus Bauern und Schafhirten. Soldaten haben wir sehr wenige, eigentlich haben wir gar keine richtige Armee. Zudem mangelt es an H├Ąfen und Festungen um unsere Provinzen zu verteidigen. Auch politisch und Sozial steht es mit unserem Arabien auf keinem guten Stern. Wir sind eine absolute Monarchie mit keinen B├╝rgerrechten und keinem staatlichen Bildungssystem. Die Alphabetisierung betr├Ągt zwar mittlerweile ganze 13% aber noch immer viel zu wenig um Facharbeiter oder Angestellte auszubilden. Und so schlie├če ich schweren Herzens dieses Tutorial mit einem Spielstand im Jahre 1881. Wenn Ihr m├Âchtet, k├Ânnt Ihr das Spiel mit dem weiter unten verf├╝gbaren Savegame weiter f├╝hren. Ich kann euch nur sagen das es sehr sehr schwierig sein wird Arabien noch gro├čartig zu erweitern. Das Beste d├╝rfte wohl sein auf den Fund der ├ľlquellen zu warten da euch diese zus├Ątzliche Einnahmen beschert, die ihr auch dringend brauchen werdet. Politisch gesehen k├Ânnt ihr, ohne einen Infamie Kriegsgrund zu erleiden, allen Staaten von Pal├Ąstina bis zum Maghreb den Krieg erkl├Ąren. Das Problem d├╝rfte sein das fast alle diese Regionen entweder von Gro├čm├Ąchten besetzt sind oder sich in deren Einflusssph├Ąre befinden. Demnach kann ich nur raten sich Verb├╝ndete zu suchen die stark genug sind damit diese Provinzen eingenommen werden k├Ânnen. Mir hat trotz allem dieses Tutorial viel Spa├č gemacht, auch wenn es mich hin und wieder Nerven gekostet hat dieses Arabien halbwegs ohne gr├Â├čere Verluste zu formen. Ich w├╝nsche allen die diesen Spielstand weiterspielen m├Âchten ein erfolgreiches Weiterkommen.

Victoria 2: Savegames Arabia
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R├╝ckblick: Der Sezessionskrieg in Videospielen

Dominik am 14.Oktober 2017 um 16:10:31

Der amerikanische B├╝rgerkrieg, auch Sezessionskrieg, genannt war der zweite und letzte Krieg der auf dem Territorium der vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wurde. Allgemein bekannt ist er vor allem bei uns in Europa zwischen dem Konflikt der Industriellen Nordstaaten mit den L├Ąndlich gepr├Ągten S├╝dstaaten um die Frage der Sklaverei, welche in den S├╝dstaaten um Virginia eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielte. Tats├Ąchlich aber tobte dieser Gesellschaftliche Konflikt schon zu fr├╝heren Zeiten. W├Ąhrend des Unabh├Ąngigkeitskrieges gegen das britische K├Ânigreich waren es vor allem die Provinzen um Boston und New York die auf einen eigenen Staat pochten w├Ąhrend die s├╝dlichen Gegenden am liebsten im Vereinigten K├Ânigreich verbleiben wollten. Mit der Kolonialisierung der Westk├╝ste um Kalifornien, nach dem Krieg gegen Mexiko, die vor allem zu den Nordstaaten z├Ąhlten erhielten diese mehr Stimmrechte im Parlament was ein Ungleichgewicht verursachte da die S├╝dstaaten bisher mit dem gleichen Stimmanteil wie die Staaten im Norden vertreten waren. Schlie├člich eskalierte die Situation als die Regierung unter Abraham Lincoln an die Macht kam und die Sklaverei des S├╝dens in Frage stellte. Mit der Belagerung des N├Ârdlichen Forts Sumters durch Milizen der S├╝dstaaten begann die offene Rebellion dieser. Nacheinander erkl├Ąrten die Staaten Virginia, Texas, Mississippi, Alabama, Florida, North Carolina, Arkansas, Tennessee und Louisiana ihre Unabh├Ąngigkeit gegen├╝ber der USA und gr├╝ndeten den Staatenbund CSA ( Konf├Âderierte Staaten von Amerika ). So Begann am 12. April 1861 der amerikanische B├╝rgerkrieg. Jetzt habe ich aber genug von dieser Geschichtsstunde geredet es wird Zeit sich unserem eigentlichen Thema zu widmen, n├Ąmlich den Retro Klassikern welche dieses historische Ereignis aufgreifen. Zugegeben es gibt nicht viele Spiele welche den Sezessionskrieg behandeln. Meist sind in den neueren Spielen der B├╝rgerkrieg eher ein Nebenthema und er wird nur oberfl├Ąchlich angekratzt. Bestes Beispiel daf├╝r d├╝rfte Darkest of Days oder Victoria 2 sowie Call of Juarez sein. Aber es gab auch einige Spiele die das Thema mit Humor oder tieferen gameplay erz├Ąhlten, kommen wir nun zu diesen.

Den Anfang macht der franz├Âsische Publisher Infogrames mit seinem 1989 ver├Âffentlichten Spiel North & South. Das Spiel basiert auf der belgischen Comicreihe ÔÇ×die blauen BoysÔÇť und ist grafisch dementsprechend in einem Cartoon Pixel Look gehalten. Als Spieler k├Ânnen wir die Unionisten sowie die Konf├Âderation steuern. Das Spiel gilt allgemein hin als Vorreiter der Echtzeitstrategie Spiele. Leider ist ein Bau System oder die Verwaltung von Rohstoffen nicht im Gameplay enthalten. Stattdessen steuern wir unsere Armeen ├╝ber eine Karte von Amerikas Ostk├╝ste. Die Truppen werden in den Teilstreitkr├Ąften Infanterie, Kavallerie und Artillerie aufgeteilt. Die Gefechte laufen ├╝ber eine zwei dimensionale Karte ab. Beide Armeen starten auf unterschiedlichen Seiten. Als Spieler k├Ânnen wir die unterschiedlichen Regimenter mit dem Joystick anw├Ąhlen. Ziel der Gefechte ist es den gegnerischen Angriffen auszuweichen und diese zu Kontern. W├Ąhrend Kavallerie und Artillerie nur Seitw├Ąrts und Horizontal bewegt werden k├Ânnen, k├Ânnen die Fu├čtruppen in alle Himmelsrichtungen gesteuert werden. Mittels einer Zeitsteuerung kann die Geschwindigkeit verlangsamt oder beschleunigt werden. Das Spiel erschien Anfangs f├╝r C64, Amiga und Atari ST. Sp├Ąter wurden auch Versionen f├╝r NES und PC ver├Âffentlicht. Aufgrund der eingeschr├Ąnkten F├Ąhigkeiten der letzten Systeme musste die grafische Darstellung sowie der Sound deutlich reduziert werden.

Es dauerte noch eine ganze Weile bis das n├Ąchste Spiel welches das Szenario des amerikanischen B├╝rgerkrieges aufgriff erschien. Im Jahr 1997 ver├Âffentlichte der Publisher EA Sid Meier’s Gettysburg!. Das Spiel wurde vom Entwicklerstudio Firaxis Games produziert und spielte w├Ąhrend der Gettysburg Offensive. Als Kommandanten stehen uns der ber├╝hmte S├╝dstaaten General Robert E. Lee sowie der Nordstaaten Oberkommandierende George G. Meade zur Verf├╝gung. Im Gegensatz zu einem rundenbasierten Spiel muss der Spieler einige schnelle Entscheidungen treffen und dementsprechend reagieren. Befehle werden gegeben, Einheiten bewegen sich und dann geht es in die n├Ąchste Situation. Durch Vergr├Â├čern und Verkleinern der Karte k├Ânnen Spieler kleine Gefechte zwischen den Brigaden beobachten oder einen vollst├Ąndigen ├ťberblick ├╝ber das Schlachtfeld erhalten und feststellen, wo sich Kr├Ąfte bewegen. Es ist jedoch zu beachten, dass nur feindliche Einheiten mit klarer Sicht sichtbar sind. Spieler sollten sich daher nicht zu sehr auf die vollst├Ąndige Karte verlassen, au├čer sie als F├╝hrung f├╝r ihre eigenen Kr├Ąfte zu benutzen („Hey, Ich sehe keine Yankees, ich muss gewonnen haben! „). Diese beiden Elemente, die schnellen Entscheidungen und die Tatsache, dass die Kr├Ąfte des Gegners versteckt werden k├Ânnen, machen Sid Meiers Gettysburg! ziemlich herausfordernd. Die Spieler haben keine Zeit, ernsthaft ├╝ber die Richtung der einzelnen Einheiten nachzudenken, und das macht das Spiel schneller und in vielerlei Hinsicht einfacher zu spielen, w├Ąhrend es gleichzeitig realistischer wird. Schlie├člich werden Schlachten wie Gettysburg gewonnen und in Sekundenbruchteilen verloren. Die Fortschritte in diesem Spiel sind, dass Kriegsspiele f├╝r diejenigen zug├Ąnglich gemacht werden sollten, die weder Verst├Ąndnis noch Geduld f├╝r Bewegungspunkte, Feuer, Sichtweite und all die anderen Dinge haben, die drehbasierte Spiele realistischer machen als das Durchschnitt Echtzeit-Strategiespiel. Das Endergebnis ist, dass Sid Meier Gettysburg! einfach ist , grafisch heute noch akzeptabel aussieht und jede Menge Spa├č macht.

 

Etwa im selben Jahr erschien unter dem Titel Civil War Generals 2 ein weiteres Strategiespiel welches im B├╝rgerkrieg spielte. Am 31. Oktober 1997 ver├Âffentlichte der Publisher Sierra Entertainment das Spiel f├╝r den Windows Pc. Wieder toben die K├Ąmpfe der Jungs in Blau und Grau an der Atlantikk├╝ste sowie im Mississippi Valley. Als Kampagne stehen uns dabei als Spieler mehrere Auswahlm├Âglichkeiten zur Verf├╝gung. So k├Ânnen wir eine individuelle Schlacht, eine Minikampagne oder den gesamten Krieg nachspielen. Was vollkommen neu war, war der Terrain Editor. Mit diesem konnte man ein eigenes Schlachtfeld entwerfen und auf diesem dann entweder die Nord- oder S├╝dstaaten spielen. Was f├╝r das Thema ebenfalls v├Âllig neu seiner Zeit war, war der neue Mehrspielermodus in welchen wir als Spieler per lokalen Netzwerk oder Internet gegeneinander antreten konnten. Der Schutz des Spiele-Copyrights war ebenfalls recht originell: Der Spieler musste ein Vergr├Â├čerungsglas (im Lieferumfang enthalten) verwenden, um einen Fingerabdruck auf dem Spielbildschirm zu identifizieren.

Ein weiterer Titel der Strategiegeschichte der jedoch nicht nur den Konflikt des Sezessionskrieges ablichtet ist das im Jahre 2003 ver├Âffentlichte Echtzeit- Globalstrategiespiel Victoria- An Empire Under The Sun. F├╝r Paradox Spiele Typisch findet das Spielgeschehen um den ganzen Globus in den Endjahren des 18. Jahrhunderts statt. Unser Augenmerk richtet sich hier insbesondere auf die vereinigten Staaten von Amerika. Etwa zum Start des Jahres 1861 spaltet sich das Land in die CSA und USA. Wir als Spieler haben nun die freie Entscheidung welchen der beiden Fraktionen wir uns anschlie├čen und den B├╝rgerkrieg f├╝hren. Da in Victoria Schlachten nur eine Nebenrolle spielen ist dieses Spiel generell anders als die vorherigen genannten Titel. So spielen Wirtschaftskraft, Infrastruktur und Bev├Âlkerungsdichte eine entscheidende Rolle um einen Krieg erfolgreich f├╝hren zu k├Ânnen. Dementsprechend benachteiligt ist die CSA in diesen wichtigen Faktoren. Lediglich die milit├Ąrische F├╝hrungskraft f├Ąllt hier zu Gunsten der S├╝dstaaten aus. Mit Robert E. Lee als General alleine kann man jedoch keinen erfolgreichen Feldzug f├╝hren wenn die Wirtschaft hinter den Linien am Schw├Ącheln ist. Und so muss man vor allem als CSA Spieler darauf hoffen, dass aufgrund des Ausfalls von Baumwolle Lieferungen, die Westm├Ąchte Frankreich und Gro├čbritannien in den Krieg intervenieren. Sollten wir als Spieler das Gl├╝ck haben mit den CSA einen Eroberungskrieg durch die USA zu bestehen stehen wichtige politische und soziale Reformen an um aus den Landwirtschaftlich gepr├Ągten Staat eine Industrienation zu machen um letztlich zur Gro├čmacht aufzusteigen. Da das Spiel den Sezessionskrieg nur in einem Teilaspekt ausf├╝hrt ist dieses Spiel nicht als reines B├╝rgerkriegsspiel zu betrachten. Der umfassende Spielumfang l├Ąsst jedoch die Option offen die CSA, Historisch unkorrekt, bis zum Beginn der 1930er Jahre zu spielen.

Im Jahr 2006 erschien das dritte Addon zu American Conquest, Divided Nation, in dem man neben den USA und CSA auch Mexiko und Texas spielen kann. Das Spiel war auch ohne das Hauptspiel spielbar und legte den Fokus nicht nur auf den amerikanischen B├╝rgerkrieg. So war auch der Texanische Unabh├Ąngigkeitskrieg gegen Mexiko ein gro├čes Thema. In dem Spiel konnte man in Isometrischer 2D Perspektive bis zu 16.000 Einheiten auf dem Schlachtfeld kontrollieren. Im Gegensatz zum Hauptspiel gab es keinen Basen Bau und es wurde mehr auf Schlachten im Kampagnenmodus gesetzt. Die Moral der Truppen spielte eine wesentliche Rolle in den Gefechten. Neu im Genre des Sezessionskrieges war auch das Schlachtfeld auf dem Meer. So konnte man als Spieler die CSA oder USA Marine spielen. Auch wenn es im historischen Bezug eher unkorrekt war das die Konf├Âderierten mehr als zwei Panzerschiffe besa├čen. Das Spiel konnte mit seinen tausenden Soldaten und unterschiedlichen Einheiten ├╝berzeugen und machte die Schlacht um Gettysburg so authentisch wie kein B├╝rgerkriegsspiel zuvor. American Conquest Divided Nation wurde f├╝r Windows PC ver├Âffentlicht und hatte zum Zeitpunkt seiner Ver├Âffentlichung eher moderate Systemvoraussetzungen. So konnte man bereits mit einem Pentium 2 mit 450Mhz und 64MB RAM das Spiel in der Mindestaufl├Âsung spielen.

Etwa im gleichen Jahr ver├Âffentlichte der Schwedische Publisher Paradox Interactive sein Strategiespiel zum B├╝rgerkrieg. Mit Take Command: Second Manassas hatten die Entwickler um das Studio MadMinute Games das erste Strategiespiel des Sezessionskrieges ver├Âffentlicht das mit einer 3D Karte aufwartet. ├ähnlich wie Divided Nation wird hier auf einen Aufbau einer Basis verzichtet. Man muss versuchen mit seinen Truppen, die von Anfang an zur Verf├╝gung stehen, auszukommen. Hier ist Strategie gefragt, um mit den vorhandenen Truppen den Sieg zu erringen. Dazu m├╝ssen diese wohl ├╝berlegt eingesetzt werden. Erschwerend kam ein bisher nicht gekannter Realismus hinzu. Alle Befehlshaber auf dem Feld hatten bestimmte F├╝hrungsattribute. Dies konnte dazu f├╝hren, das ein vorsichtiger Kommandant von uns den Befehl zum Angriff bekommt, aber leider nicht vorr├╝ckt, sondern erstmal abwartet und zaudert, so wie es in Wirklichkeit auch vorgekommen ist. Man kann auf mehreren Ebenen eine Schlacht f├╝hren, Armee, Korps, Division oder Brigade. Als Brigadekommandant unterstehen uns 4-6 Regimentern, die direkt an der Front k├Ąmpfen. Alle anderen Einheiten steuert die KI. Als Armeebefehlshaber k├╝mmern wir uns mehr um die Strategie und nicht um die einzelnen Einheiten. Wir m├╝ssen dabei das Zusammenspiel der Truppengattungen wie Infanterie, Artillerie und Kavallerie genau aufeinander abstimmen und nach deren St├Ąrken und Schw├Ąchen einsetzen. Take Command: Second Manassas bot damals einen der Detailliertesten Einblicke in Echtzeitgefechte. St├Ârend waren dennoch die Einheiten welche nicht in 3D modelliert wurden sondern als 2D Sprites eingesetzt wurden.

Mit dem Spiel Darkest of Days des amerikanischen Entwicklers 8monkey Labs gab es einen der ersten Shooter der im B├╝rgerkrieg von Amerika spielte. Leider war der Sezessionskrieg nicht das Kern Thema das Spieles sondern nur ein Teilabschnitt in einer von Zeitreisen dominierten Geschichte. Mit klassischen Revolvern und Vorderlader Gewehren ging es auf Seiten der USA gegen die CSA Truppen. Der kurze Abschnitt welcher im Civil War spielte behandelte inhaltlich die Schlacht von Antietam. Das Spiel erschien am 8. September 2009 f├╝r PC, MAC OS X und Xbox 360.

 

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