Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur VerfĂŒgung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der ĂŒberwiegend von den … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europĂ€ischen MĂ€chte.FĂŒr uns natĂŒrlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer GrĂ¶ĂŸe erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt mĂŒssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen FĂŒrstentĂŒmer spielen die es schaffen … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien GrĂŒnden

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien grĂŒnden könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der GroßmĂ€chte beansprucht. Skandinavien dĂŒrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle NordeuropĂ€ischen Staaten einschließlich DĂ€nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nĂ€mlich Schweden und … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Mit China zur Großmacht werden!

In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Großreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bevölkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Großmacht. Die LandstreitkrĂ€fte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. … weiter

Victoria 2 – Tutorial: Arabien formen

Arabien bietet in Victoria 2 eine interessante Option. Zum einen die Möglichkeit, alle arabischen und sunnitischen Nationen unter einem Banner zu vereinen, zum anderen ist es spielerisch eine Herausforderung mit diesem Staat gegen die westlichen MĂ€chte, dem Osmanischen Reich sowie anderen afrikanischen Staaten zu bestehen. Trotzdem habe ich versucht aus den versprengten StĂ€mmen auf der … weiter

RĂŒckblick: Der Sezessionskrieg in Videospielen

Der amerikanische BĂŒrgerkrieg, auch Sezessionskrieg, genannt war der zweite und letzte Krieg der auf dem Territorium der vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wurde. Allgemein bekannt ist er vor allem bei uns in Europa zwischen dem Konflikt der Industriellen Nordstaaten mit den LĂ€ndlich geprĂ€gten SĂŒdstaaten um die Frage der Sklaverei, welche in den SĂŒdstaaten um Virginia … weiter

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Victoria 2 – Tutorial: Serbiens Ordnung wiederherstellen

Dominik am 25.Januar 2019 um 13:01:23

Mit Serbien haben wir in Victoria 2 einen Staat der im Startjahr 1936 von den Habsburgern sowie den Osmanen aufgerieben wurde.Nur eine kleine Provinz rund um unsere Hauptstadt Belgrad mit ein paar wenigen Truppen stehen uns zu Beginn unserer Kampagne zur VerfĂŒgung.Es ist zudem der einzige freie Staat auf dem Balkan der ĂŒberwiegend von den TĂŒrken dominiert wird.Leider sieht es mit der technologischen Entwicklung ebenfalls sehr bitter aus.Wir befinden uns in dem Status einer frisch zivilisierten Nation bei der nicht einmal alle Grundtechnologien erforscht worden sind.Unser Plan ist es zunĂ€chst etwas Prestige aufzubauen und unseren nationalen Fokus auf das fördern von Soldaten einzurichten.Mit 202.000 Einwohnern sind wir zudem sehr begrenzt was das Rekrutieren von Soldaten anbelangt.ZusĂ€tzlich erschwert uns eine Alphabetisierung von 10 Prozent das Einstellen von BĂŒrokraten, welche wir fĂŒr die Verwaltung dringend benötigen.So wird unser erster Schritt das Erforschen der romantischen Kunst sein.Dies wird unser Prestige erhöhen und kann uns damit in den Rang einer SekundĂ€rmacht befördern.Um das Prestige zusĂ€tzlich zu steigern fingieren wir außerdem einen Eroberungskriegsgrund gegen das benachbarte serbische Königreich Montenegro. Einen zweiten serbischen Staat dulden wir nicht und Montenegro ist wichtig um spĂ€ter eventuell Jugoslawien grĂŒnden zu können.Da wir mit den Osmanen anfangs sehr gute Beziehungen pflegen bitten wir sie auch gleich um militĂ€rischen Zugang um den kleinen Nachbarstaat ĂŒberfallen zu können.Bis der Krieg ausgerufen werden kann haben wir bereits auch schon die Romantik erforscht und es kann mit der Eroberung Montenegros beginnen.Widerstand haben wir bei diesem kleinen Land nicht zu erwarten wodurch unsere Armee schnell voran kommen wird.Neben der Belagerung erforschen wir zudem die Eisenbahn Technologie. Wir möchten den Grundstein einer spĂ€teren Industrialisierung legen die zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine große Rolle spielen wird.

Nachdem wir Montenegro uns einverleibt haben und erste Schienen verlegt haben mĂŒssen wir unsere Versorgung erhöhen indem wir die grundlegende Chemie und darauf die Medizin erforschen.Durch letzteres verbessern wir neben unseren Truppen auch das Wachstum unserer Bevölkerung ein wenig.Da wir nun keine kleinen Gegner mehr haben die wir zur Eroberung nutzen können mĂŒssen wir unsere Kernprovinzen von dem Osmanen zurĂŒck fordern.Doch dieser ist eine Großmacht und uns in der Schlagkraft der Armeen weit ĂŒberlegen.Es gibt nur eine Möglichkeit gegen den TĂŒrken an zu kommen, wir mĂŒssen uns mit dem russischen Zar verbĂŒnden.Deswegen lautet unsere oberste Devise so viel in die Beziehungen mit Russland zu investieren wie möglich.Wir möchten zudem Russland als unsere Schutzmacht haben und lassen uns von diesen beeinflussen.Schnell steht ein BĂŒndnis mit dem Zar.Es ist an der Zeit Bosnien aus den Klauen der Osmanen zu befreien.Also erklĂ€ren wir den osmanischen Reich den Krieg.Russland zieht mit und ĂŒberrennt die tĂŒrkischen Satellitenstaaten Moldawien sowie die Walachei. Wir mobilisieren ebenfalls unsere StreitkrĂ€fte und konzentrieren uns zunĂ€chst auf die Verteidigung Belgrads.Die Russen ĂŒberfallen nun den Balkan und wir erobern mit diesen das bosnische Herzegowina.Der Sieg ist gesichert und wir ĂŒbernehmen die Kontrolle ĂŒber Bosnien.Dies katapultiert den Osmanen in den Rang einer SekundĂ€rmacht wĂ€hrend wir ordentlich Prestige einsammeln.Unser nĂ€chster Schritt wird es sein den SĂŒden Serbiens von den TĂŒrken zu befreien. Wir setzen weiterhin auf unsere russischen VerbĂŒndeten ohne die wir schnell verlieren wĂŒrden.Um uns die Zeit zu vertreiben bis die Waffenruhe wieder endet investieren wir in Wirtschaft Forschungen wie der Marktwirtschaft was unsere Produktion um 10 Prozentpunkte steigert.Die ehemaligen Fabriken des Osmanen in Sarajevo eröffnen wir wieder und bauen rund um diese Provinz ein Eisenbahnnetzwerk aus.

Die Zeit der Waffenruhe ist vorĂŒber und es ist an der Zeit von uns den SĂŒden unseres Staates zurĂŒck zu fordern.Russland steht treu an unserer Seite und wir greifen die geschwĂ€chten Osmanen an.Auch deren BĂŒndnis mit der Weltmacht Großbritannien kann ihnen nicht helfen.Die zahlenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸeren russischen LandstreitkrĂ€fte sowie unsere kleine Armee fegen durch den Balkan.Schnell haben wir auch dieses Ziel erreicht und der Rohstoff-sowie Bevölkerungsreiche SĂŒden gerĂ€t unter unserer Kontrolle.Um die Leistung unserer neuen Fabriken zu erhöhen forschen wir den dementsprechenden Reiter im Industriebaum.Dieser Sieg katapultiert uns auch gleich in den Rang einer Mittelmacht was unsere Forschungseffizienz deutlich steigert. Es gilt nun die ĂŒbrig gebliebenen Provinzen rund um Montenegro einzunehmen um auch einen Zugang zum Mittelmeer zu erhalten.Diese serbischen Provinzen zĂ€hlen zwar nicht zu unseren Kerngebieten sind aber fĂŒr die GrĂŒndung Jugoslawiens von entscheidender Bedeutung.Da unser russischer Partner aber diesen ungerechtfertigten Kriegsgrund nicht unterstĂŒtzen wird greifen wir auf einen kleinen Trick zurĂŒck und erklĂ€ren den Osmanen erneut den Krieg mit der Forderung Nordmazedonien zu erobern.Diese Provinz gehört zu unseren Kerngebieten. Der Krieg verlĂ€uft auch hier zu unseren Gunsten und wir fĂŒgen ein zusĂ€tzliches Kriegsziel mit der Eroberung der Provinzen um Montenegro hinzu.Wieder einmal kann der Brite dem Osmanen zu Land nicht helfen und wir vergrĂ¶ĂŸern unseren Staat und steigen damit auch in der Rangliste der MittelmĂ€chte weiter nach Oben.

Wir haben nun alle Kerngebiete die uns gehören innerhalb des osmanischen Reiches zurĂŒck erobert.Nun steht uns ein Kampf mit den Habsburgern ins Haus.Österreich ist aber eine ganz andere Nummer als die Osmanen.Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.Russland Armee sieht in einem direkten Duell mit den Habsburgern ziemlich alt aus.Deswegen warten wir ab bis es zu einem Krieg der Österreicher mit dem norddeutschen Bund kommt.WĂ€hrend die Spieljahre so dahin plĂ€tschern stehen unserem Serbien politische Reformen an. Unser Oberhaus ist zunehmend liberal geworden und das Volk fordert Reformen.Die geben wir Ihnen auch indem wir die totale Pressefreiheit und ein Wahlrecht fĂŒr Landbesitzer einfĂŒhren.Durch die Pressefreiheit verbessert sich auch unsere immer noch sehr schlechte Alphabetisierung außerdem auch das politische Bewusstsein.Eine Absolute Monarchie möchten wir auf Dauer nicht sein da Reformen positiv unser Bevölkerungswachstum beeinflussen.ZusĂ€tzlich erforschen wir den MilitĂ€rstammbaum und rĂŒsten unsere ebenfalls sehr schwache Armee mit neuen GerĂ€tschaften und Technologien aus.Wir behalten die Diplomatie Österreichs im Auge und die Zeit ist reif uns die Provinz Slawonien zurĂŒck zu holen.Durch den Krieg mit den Norddeutschen sind die Armeen Habsburgs geschwĂ€cht.Russland kann uns nun unterstĂŒtzen ohne das wir die Angst haben mĂŒssen das die Österreicher die Oberhand gewinnen werden.Wie in den Kriegen davor auch spielt unsere Armee bei der Eroberung eine kleinere Rolle.Wir schaffen es zusammen mit den Russen die Habsburger in die Knie zu zwingen und sichern unsere Kernprovinz Slawonien.Das dadurch gewonnene Prestige zwingt Österreich in den Rang einer SekundĂ€rmacht und macht uns auf den vorderen PlĂ€tzen der MittelmĂ€chte einen Stammplatz.Damit haben wir unser Ziel erreicht Serbien wieder zu alter GrĂ¶ĂŸe zu verhelfen.

Mein Fazit:

Was gibt es jetzt noch zu tun in diesem Speicherstand? Nun Serbien ist jetzt deutlich stĂ€rker und grĂ¶ĂŸer als zu Spielbeginn.Die nĂ€chste Herausforderung wĂ€re es den Staat Jugoslawien zu grĂŒnden.Dazu braucht ihr die Provinzen rund um Kroatien die immer noch Eigentum der Österreicher sind.Ich empfehle eine defensive Vorgehensweise da die Osmanen sowie die Österreicher immer noch einen Anspruch auf die eroberten Provinzen besitzen.Denn wird die KI auch versuchen durchzusetzen.VerbĂŒndet seid Ihr mit Russland sowie RumĂ€nien.Das BĂŒndnis mit Russland ist sehr wichtig um als serbischer Staat bestehen zu können.Rechnet also immer wieder mit KriegserklĂ€rungen seitens der Habsburger und der Osmanen.Vielleicht findet sich ja auch eine andere stĂ€rkere Großmacht als Russland die euch RĂŒckendeckung geben kann.Weiter stehen politische und soziale Reformen an die genutzt werden sollten um das Wachstum weiter voran zu treiben.Die Armee befindet sich in einem besseren Zustand als in den Spieljahren zuvor. Trotzdem ist ein Alleingang Selbstmord lieber auf einen starken VerbĂŒndeten setzen.Ich wĂŒnsche viel Spaß beim weiter zocken vielleicht schafft ja einer von euch es doch noch Jugoslawien zu grĂŒnden.


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Victoria 2 – Tutorial: Mit dem Stiefel zum Weltmeister!

Dominik am 28.Dezember 2018 um 15:12:53


Italien teilt im Jahr 1836 das gleiche Schicksal wie das der Deutschen.In Kleinstaaterei und zersplittert zerfallen und aufgeteilt ist es ein Spielball der anderen europĂ€ischen MĂ€chte.FĂŒr uns natĂŒrlich die Gelegenheit den Stiefel in neuer GrĂ¶ĂŸe erstrahlen zu lassen.Damit uns das gelingt mĂŒssen wir einen der beiden mittleren Player der italienischen FĂŒrstentĂŒmer spielen die es schaffen können in den Rang einer Großmacht aufsteigen zu können.Da bieten sich im SĂŒden das Zwillingsreich Sizilien Neapel oder das norditalienische Sardinen Piemont an.Aufgrund schlechterer Lage und zu wenig Reiter die das Prestige erhöhen entscheiden wir uns gegen Neapel und fĂŒr Piemont und starten auch gleich schon mal ins Spiel.Sardinien Piemont hat im Vergleich zum sĂŒdlichen Neapel eine kleinere Bevölkerung was aufgrund weniger Provinzen zurĂŒck zu fĂŒhren ist.Denn die Bevölkerungsdichte ist auch in unseren LĂ€ndereien sehr hoch.DafĂŒr haben wir eine sehr geringe Alphabetisierung von gerade einmal knappen 35 Prozent.Dadurch stehen uns weniger FachkrĂ€fte fĂŒr Fabriken zur VerfĂŒgung.Wobei ich bei diesem Thema gestehen muss das Sardinien Piemont kaum nĂŒtzliche Ressourcen verfĂŒgt.Der Großteil ist Landwirtschaft mit ein paar wenigen Ausnahmen wie dem Kohlevorkommen im französischen Bereich unseres Landes.Lediglich auf der Insel Sardinien fördern wie Schwefel und spĂ€ter sogar Edelmetalle was unsere Staatskasse ein wenig fĂŒllen wird.Doch zunĂ€chst konzentrieren wir uns darauf von unserem Status einer kleinen Mittelmacht in den Rang der Big Player aufzusteigen was angesichts unserer verfĂŒgbaren Mittel nicht so einfach sein wird.Deswegen setze ich erst auf Prestige Zuwachs und dem Aufbau einer starken Armee.Um dieses Ziel zu erreichen forschen wir zu erst die Romantik im Kulturbaum was bei einem MilitĂ€risch-Industriellen Komplex etwas langsamer geht.Ich verzichte bewusst darauf die Ausrichtung unserer Staatsdoktrin zu Ă€ndern.Industrie und Armee pushen wir spĂ€ter.Die Flotte erweitern wir auch um ein paar Klipper.Ich möchte unbedingt eine afrikanische Kolonie haben deren Ressourcen wir plĂŒndern können um unsere Wirtschaft und vor allem die Steuern nachhaltig verbessern zu können.Ich tendiere zwischen Äthiopien und dem Sultanat Sokoto. Beide LĂ€nder haben Provinzen mit hoher Bevölkerung und guten GĂŒtern.Aufgrund unseres Mangels an Kohle entscheide ich mich fĂŒr Sokoto da die ausreichend Kohle besitzen damit wir unsere frisch gebaute Betonfabrik beliefern können.Mit unseren modernen Infanterie Truppen sind wir den FreischĂ€rlern des Sultans weit ĂŒberlegen. Und so erobern wir nacheinander ĂŒber mehrere Jahre verteilt das ganze Land wodurch unser Prestige ordentlich steigt.


Es kommt die Zeit da wir uns nicht mehr mit primitiven Königreichen zufrieden geben.Durch die Eroberung von Sokoto haben wir ausreichend Ressourcen um Fabriken besser unterhalten zu können aber wir mĂŒssen nach vorne schauen und unser Ziel Italien zu vereinigen verwirklichen.Dazu mĂŒssen wir zunĂ€chst den Norden zusammen fĂŒhren.Dieses Ziel wird uns auch einiges an Prestige einbringen.Um den Reiter starten zu können brauchen wir die Lombardei von Österreich.Ein Gegner der uns in allen Mitteln weit ĂŒberlegen ist.Doch zum GlĂŒck befinden wir uns in der EinflusssphĂ€re von Frankreich.Napoleon III wird uns bei diesem grĂ¶ĂŸeren Krieg beistehen weshalb wir auch gleich einen Kriegsgrund gegen Österreich fingieren werden.Unser Ziel sind die Provinzen um Mailand kurz gefasst die Lombardei. Unsere Armee wird hierbei nicht die Hauptlast tragen. Wir sind vielmehr die UnterstĂŒtzung fĂŒr die französischen Truppen.Gleich nach Kriegsbeginn fallen wir gemeinsam mit französischen StreitkrĂ€ften in Mailand ein.Die Österreichische KI und seine VerbĂŒndeten reiben unsere Armee allerdings richtig auf wodurch wir fast alle Soldaten verlieren.Die Österreicher marschieren nun in unser Gebiet und belagern unsere StĂ€dte.Da der Franzose jetzt allerdings Truppen zu uns entsendet mache ich mir wenig Sorgen und versuche noch einzeln Regimenter zu rekrutieren was mir aber grĂ¶ĂŸtenteils misslingt da die belagernden Österreicher sofort alle frisch rekrutierten Truppen zerschlagen.Letztendlich schafft es aber,wie vorhergesehen ,der Franzose die Österreicher in mehreren Schachten zu besiegen was fĂŒr uns die Kontrolle der Lombardei ermöglicht. Nach Friedensschluss können wir den Reiter Cavours Diplomatie öffnen was unser Prestige dermaßen erhöht das wir in den Rang einer Großmacht aufsteigen.



Jetzt beginnt das selbe Spiel mit welchen man als Preußen Spieler ebenso konfrontiert ist. Wir mĂŒssen alle anderen italienischen Staaten in unsere EinflusssphĂ€re aufnehmen um eben das Königreich Italien grĂŒnden zu können.Wir verzichten hierbei auf das diplomatische Aufsplittern auf alle italienischen Staaten.Vielmehr stecken wir alle diplomatischen Punkte in einen Staat und sichern uns so nacheinander die Kontrolle.WĂ€hrend wir das Staat um Staat machen mĂŒssen wir stetig darauf achten das wir nicht den Einfluss unsere neuen Partner verlieren.So werfen wir die Botschafter Frankreichs oder den der Österreicher aus den Botschaften von Parma,Lucca,Modena oder der Toskana.Wir haben es fast geschafft nur noch der Vatikan und Sizilien Neapel sind nicht unter unserem Teppich.Den Vatikan beeinflussen wir als letztes was zu einem Wettlauf mit Frankreich wird da die den Kirchenstaat in ihrem Einfluss haben.Zu guter Letzt habe ich es nur geschafft weil Frankreich in einen Krieg geraten ist und die KI dadurch wohl vergessen hat meine Berater und Botschafter aus Rom zu schmeißen.Alle italienischen Staaten sind nun unter unserer Kontrolle und wir errichten nun voller Stolz das Königreich Italien.Italien hat enormes Potential im Rangsystem der GroßmĂ€chte weiter oben mit zu spielen.In diesem Spielstand befindet sich das Land auf dem sechsten Platz unter den großen Nationen.Diesen könnt Ihr auf schnellen Wege verlassen und die Stufen weiter höher erklimmen.Es gibt noch viele italienische Provinzen die in der Hand der Österreicher liegen.Venedig und die Adria KĂŒste samt Kroatien sind Kernprovinzen die es zu erobern gilt.Ich wĂŒnsche euch viel Spaß mit dem kleinen Stiefel es gibt noch einiges zu erreichen das Vorspiel wurde lediglich schon erledigt.


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Victoria 2 – Tutorial: Skandinavien GrĂŒnden

Dominik am 1.Januar 2018 um 16:01:42

Mit diesem Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr auf schnellst möglichem Wege Skandinavien grĂŒnden könnt und somit einen festen Platz in den Reihen der GroßmĂ€chte beansprucht. Skandinavien dĂŒrfte jedem von uns ein Begriff sein. Handelt es sich hierbei um alle NordeuropĂ€ischen Staaten einschließlich DĂ€nemarks. Im Spiel Victoria 2 sind davon zwei spielbar, nĂ€mlich Schweden und die DĂ€nen. Um Skandinavien formen zu können mĂŒssen wir mit einem dieser beiden Nationen eine Großmacht sein und das jeweilige andere Land in der EinflusssphĂ€re besitzen. Am einfachsten geht das mit den Schweden. Im Spieljahr 1836 ist Schweden eine SekundĂ€rmacht mit Kerngebieten im russisch besetzten Finnland und einer sehr hohen Alphabetisierungsquote von 80%. Dank des hohen Bildungsstandes und der Tatsache das Schweden bereits eine konstitutionelle Monarchie mit breit gefĂ€cherten WĂ€hlerrechten ist, ist es mit diesem Staat eigentlich sehr einfach eine schnelle Industrialisierung aufzubauen. Denn die hohe Bildung macht fĂŒr uns das Fördern von Facharbeitern und Angestellten ĂŒberflĂŒssig. Um jedoch Skandinavien grĂŒnden zu können mĂŒssen wir so schnell wie möglich eine Großmacht werden. DafĂŒr haben wir als SekundĂ€rmacht beste Voraussetzungen ,man bedenke das Osmanische Reich wird nicht ewig die acht grĂ¶ĂŸte Großmacht sein denn der Mann am Bosporus ist schwach und kann seinen Großmacht Status nicht mehr lange halten. Doch alleine mit einer starken Wirtschaft werden wir das in den 1830er Jahren nicht schaffen. Zudem haben wir mit den Schweden eine eher verhĂ€ltnismĂ€ĂŸige kleine Bevölkerung mit gerade mal 1 Million Einwohner. Was also tun ? Bevor wir starten entscheiden wir uns eine militĂ€rische starke Nation aufzubauen. Wir setzen dafĂŒr unsere beiden verfĂŒgbaren Fokuspunkte in den bevölkerungsreichsten Provinzen auf „Soldaten fördern“. Nun wĂ€re es auch nicht schlecht wenn wir aufgrund der hohen Bildung unsere Facharbeiterquote nutzen um wenigstens etwas Industrie zu haben. Wir entmachten das Parlament und setzen die Regierungspartei auf Nationalisten. Mit deren Wirtschaftspolitik des Staatskapitalismus können wir Fabriken bauen. Sehen wir uns die Reiter der schwedischen Eigenschaften an. Aufgrund der sehr vielen Prestige Optionen mĂŒssen wir dafĂŒr sorgen das wir etwas mehr Punkte aus diesen Eigenschaften heraus kitzeln können. DafĂŒr wird unsere erste Forschung die Romantische Kunst im Reiterbaum Kultur sein. Bevor wir nun das Spiel starten mĂŒssen wir die Steuern hoch schrauben, wir brauchen Kohle fĂŒr Armee und Fabriken. Unsere zum Spielbeginn verfĂŒgbare Flotte lösen wir schweren Herzens auf. LandstreitkrĂ€fte geben mehr militĂ€rische punkte und wir sparen unnötige Kosten. Wir lassen die Zeit laufen und rekrutieren eine zweite Armee. Dragoner und KĂŒrassiere sollten mit drin sein, der FeldaufklĂ€rung wegen, die restlichen Einheiten sollten Infanterie und Artillerie sein. Mit den DĂ€nen gehen wir gleich freundschaftlich gepflegte Kontakte ein. Am besten jeden Diplomatie Punkt fĂŒr „Beziehungen verbessern“ ausgeben.

Haben wir die Romantik erforscht sollte unsere nĂ€chste Forschung der StĂ€rkung unsere Armeen dienen. Deshalb gleich den „Vorderlader“ erforschen. Damit können wir Pioniere rekrutieren, die vor allem am Anfang sehr starke Infanterie Einheiten sind. Auf die Forschung Medizin fĂŒr eine bessere Versorgung verzichten wir vorerst. Auch die Eisenbahn lassen wir erst mal weg. Auch wenn unsere Fabriken etwas mehr Effizienz gebrauchen könnten lieber alles auf Prestige und MilitĂ€r setzen, wir wollen schnell eine Großmacht werden. Als Fabriken bieten sich in diesem Tutorial SĂ€gewerke, Glas- und Schnapsfabriken an. FĂŒr beide drei hat unser Land die nötigen Ressourcen. NatĂŒrlich lĂ€sst das Zeitalter der LiberalitĂ€t auch Schweden in Europa nicht Kalt. Das Volk fordert mehr BĂŒrgerrechte auf politischer Ebene. Wir erhalten die entsprechenden Meldungen und mĂŒssen mit einer hohen Militanz und einem ausufernden Bewusstsein bei unserer Bevölkerung rechnen. Da wir das Volk etwas beruhigen mĂŒssen setzen wir als Reform die „Staatspresse“ auf „Pressezensur“. Mit dieser Reform erhöhen wir den Alphabetisierung Anteil und das öffentliche Bewusstsein unseres Volkes. Ich wĂŒrde diese Art an Reform nicht bei jedem Land anwenden aber Schwedens hoher Bildungsgrad macht es möglich eine etwas freiere Presse zu genießen. Letztendlich ebnen wir damit den Weg zu einer offeneren Gesellschaft. Der Vorderlader ist nun fertig erforscht, alle unsere Einheiten erhalten einen höheren Angriffswert und die Pioniere können ausgebildet werden. Dieser Schritt macht uns sogleich zur Großmacht. Jetzt mĂŒssen wir DĂ€nemark so sehr beeinflussen das sie in unsere EinflusssphĂ€re gelangen und wir Skandinavien grĂŒnden können. DafĂŒr brauchen wir genug Diplomatische Power. Diese holen wir uns indem wir unter dem Technologiebaum Handel auf „Marktstruktur“ erforschen gehen. Diese Technologie verbessert die Leistung von Landwirtschaft und Bergbau und gibt uns zusĂ€tzlich mehr diplomatische Punkte. Unser großer Konkurrent um die Gunst DĂ€nemarks ist das deutsche Preußen. Die Preußen werden aber genug Diplomatie punkte damit verschwenden die anderen deutschen Staaten zu beeinflussen, dass gibt uns mehr Freiraum und wir können doppelt so viele Punkte in die Beziehungen zu DĂ€nemark investieren. Nach der „Marktstruktur“ wird es jetzt aber höchste Zeit fĂŒr „Medizin“. Wir brauchen einen Wachstumsschub in der Bevölkerung und Feldlazarette. Haben wir die medizinische Versorgung abgeschlossen möchten wir noch etwas die Armee stĂ€rken und erforschen deshalb den Reiter „Berufsoffiziere“. Zwischenzeitlich haben wir das Einflussspiel mit Preußen um DĂ€nemark gewonnen und sind nun bereit Skandinavien zu grĂŒnden.

Ohne einen großen europĂ€ischen Konflikt zu provozieren haben wir nun das Skandinavien erschaffen das alle NordeuropĂ€ischen LĂ€nder zusammen fasst. Die Forschung im Speicherstand steht noch auf die Berufsoffiziere, wie es danach weiter geht bleibt euch ĂŒberlassen. Dank der dĂ€nischen Kolonien in Afrika ist der Grundstein fĂŒr ein spĂ€teres Expandieren in diese Richtung schon mal gelegt. Die Hauptgegner fĂŒr euch werden wohl die deutschen, allen voran Preußen, und das russische Zarenreich sein. Russland hĂ€lt nach wie vor Finnland in seiner Gewalt auf diesem besitzt Ihr Kerngebiete was wohl zu spĂ€teren Konflikten fĂŒhren kann. Die Preußen brauchen um ihren Norddeutschen Bund zu grĂŒnden Holstein das ein Vasall von euch ist. Aber mit den dĂ€nischen Truppen und den Forschungen mĂŒsstet ihr MilitĂ€risch gewappnet sein um es mit diesen beiden Gegnern aufnehmen zu können. Wichtig werden in den kommenden Spieljahren vor allem die politischen UmwĂŒrfe sein die noch mehr WĂ€hlerrechte fĂŒr eure BĂŒrger von euch fordern werden. Viel Spaß beim weiterspielen !

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Victoria 2 – Tutorial: Mit China zur Großmacht werden!

Dominik am 23.Dezember 2017 um 16:12:44

In Victoria 2 ist China, wie in der realen Welt, ein echter Mammut. Kein anderes Land hat so viele Einwohner und eine derartige Wirtschaftskraft wie das asiatische Großreich. Doch nicht nur seine gigantischen Ressourcen und der hohe Bevölkerungsanteil machen aus dieser Nation eine potentielle Großmacht. Die LandstreitkrĂ€fte gehen in die Hunderttausende von Soldaten und Reservisten. Schade nur, dass China im Jahr 1830 ein rĂŒckstĂ€ndiges, von der Qing-Dynastie dominiertes, unzivilisiertes Reich ist. Zeit das zu Ă€ndern und selbst mal Hand an diesen großen Kandidaten anzulegen. Wir starten, fĂŒr das Spiel ĂŒblich, im Jahre 1836. China ist in mehrere Untertanen Staaten unterteilt: Im Nordosten herrschen die unsere Dynastie stellende Manchuria, die tiefe Mongolei bildet die Grenze zum russischen Zarenreich wĂ€hrend das muslimische Xinjiang die Westgrenze bildet. Im Zentrum haben es sich die FĂŒrsten der Quinghai sowie Yunnan breit gemacht. Den Schlussstrich bildet das sĂŒdliche Guangxi welches vor allem mit seinen HĂ€fen und der Anbindung an die Portugiesische Kolonie Macao ein wichtiger Handelsposten ist. NatĂŒrlich stört uns als selbsternannter Herrscher Asiens dieses mickrige Überbleibsel europĂ€ischer Expansionen, aber als unzivilisierte Nation wĂ€re es fĂŒr uns sehr ratsam nicht einen Konflikt mit den EuropĂ€ern einzugehen. Stattdessen richten wir unser Augenmerk fest auf Asien, der Zukunft von Wirtschaft, Technologie und Handel. NatĂŒrlich ist unsere Dominanz auch unseren Nachbarstaaten bekannt. Denn mit dem Herrscher des Himmels möchte sich wohl kein König anlegen. So erhalten wir BĂŒndnisanfragen aus Korea, Vietnam und Burma. Unser schlauer Kaiser weiß natĂŒrlich das all diese Staaten bald fester Bestandteil unseres Großreichs werden und lehnt mit erhobenen Kopf die Beitrittsgesuche ab. Da China in die weiter oben erwĂ€hnten Untertanen Staaten geteilt ist, haben wir nur direkte Kontrolle ĂŒber Zentral China und den Hafen Hongkong. Gleich zu Spielbeginn steht uns die Möglichkeit offen FreischĂ€rler in Massen zu rekrutieren. Wir verzichten aber darauf denn wir möchten moderne westliche Infanterie haben und dafĂŒr brauchen wir den Import von AuslĂ€ndischen Waffen. Also sammeln wir erst einmal ordentlich Forschungspunkte um diesen Reiter im Technologie Baum frei zu schalten. Dazu fördern wir Geistliche in unserer Millionen Metropole Beijing (das frĂŒhere Peking). WĂ€hrenddessen ĂŒberlassen wir es unseren Vasallen Truppen auszubilden und in Massen FreischĂ€rler zu beschĂ€ftigen.

Wir lassen die Spielgeschwindigkeit mit maximalen Tempo laufen. Im Moment haben wir nichts zu tun als die Geistlichen zu fördern, unsere Alphabetisierung voran zu treiben und darauf zu achten das wir mit dem russischen Zarenreich gute Beziehungen fĂŒhren. Wozu Diplomatie Punkte an die Russen verschwenden? Russland ist der einzige Nachbar der eine westliche Großmacht ist und mit seiner Armee uns ĂŒberrollen kann. Das zusĂ€tzliche BĂŒndnis mit Frankreich macht fĂŒr uns diesen Nachbarn noch gefĂ€hrlicher. Es ist besser den BĂ€ren nicht zu reizen und ihn zu ermutigen Kolonien in unserem heiligen China zu errichten. Wenn es dann endlich soweit ist und wir genug Forschungspunkte fĂŒr die AuslĂ€ndischen Waffen haben schalten wir diese frei. Nun rekrutieren wir eine richtige Armee aus Infanterie Einheiten die unsere MilitĂ€rische Power gleich um ein vielfaches steigern wird. Außerdem erhalten wir nun +25% Forschungspunkte, wenn wir feindliche Gebiete erobern. Das nutzen wir so schnell wie möglich aus und erklĂ€ren mit unseren verbliebenen Diplomatiepunkten Korea den Krieg. Als Kriegsgrund nehmen wir die komplette Eroberung des kleinen Nachbarlandes. Den Krieg fĂŒhren wir aber nicht direkt, sondern lassen unsere Vasallen fĂŒr uns kĂ€mpfen. Schnell zeigt sich das der koreanische Herrscher unserer Invasion nichts entgegenzusetzen hat. Die Truppen der Manchuria, Mongolei, Xinjiang, Quinghai, Yunnan und Guangxi ĂŒberrennen die koreanische Verteidigung und erobern StĂŒck fĂŒr StĂŒck die Provinzen fĂŒr uns. Ist das ganze Land besetzt gliedern wir Korea in unser Reich ein. Die dadurch erhaltenen Forschungspunkte investieren wir in die Offiziersausbildung sowie einer Landwirtschaftsreform. Nun haben wir mehr ProduktivitĂ€t und erhalten noch mal zusĂ€tzlich +25% Forschungspunkte bei Eroberungen. Die zusĂ€tzlichen Einnahmen aus der Reform investieren wir weiterhin in unsere Bildung. Wir brauchen eine hohe PluralitĂ€t denn die gewĂ€hrleistet das wir schneller forschen können. Und es sieht auch ganz gut aus, unsere Alphabetisierung ist von 3 auf 6% gestiegen.

Da unsere Dynastie den Anspruch erhebt Herrscher des Himmels zu sein können wir kein freies Vietnam neben uns dulden. Unser Ziel ist es auch diesen Staat in unser Reich einzugliedern. Der Vietnam ist in keiner westlichen EinflusssphĂ€re und verfĂŒgt ĂŒber besonders begehrenswerte Rohstoffe wie etwa Tropenholz, Tabak und Weizen. Wir warten bis unser Infamie Wert, welcher sehr wichtig ist, nach unten sinkt. Haben wir die Schmerzgrenze von zwei Infamie Punkten erreicht fingieren wir einen Eroberungskriegsgrund gegen den sĂŒdlichen Nachbar. Wie schon einige Spieljahre zuvor im Koreakrieg lassen wir wieder unsere Untertanen Staaten fĂŒr uns kĂ€mpfen. FĂŒr einen so eher unwichtigen Krieg verlieren wir keine Truppen, außerdem bin ich zu faul die ganze Infanterie mit der Maus zu steuern. Es geht einfacher als gedacht; die Vietnamesen sind keine ernst zu nehmende Bedrohung und schnell ist auch diese Nation teil unseres chinesischen Imperiums. Mit der Eroberung haben wir ordentlich Forschungspunkte erhalten. Mit diesen erforschen wir neue Transportwege wie die Eisenbahn. Wir können nun Zentralchina mit dieser ausbauen was wir auch gleich machen werden. Mithilfe der Eisenbahn wird die ProduktivitĂ€t in unseren Provinzen um ganze 10% gesteigert. Zudem haben wir nun eine gute Versorgung um die spĂ€tere Industrialisierung durchfĂŒhren zu können. Auch im von uns besetzten Korea bauen wir Eisenbahnlinien. Schließlich mĂŒssen wir die Produktion der Kohleminen in Nordkorea steigern. Kohle wird spĂ€ter einmal ein sehr wichtiger Rohstoff werden. Weiterhin kĂŒmmern wie ums um die Bildung unserer Bevölkerung . Es ist sehr wichtig das so viele Menschen wie möglich das Lesen und Schreiben lernen. Um die restlichen Forschungspunkte fĂŒr die Entwicklung zu einer zivilisierten Nation zu haben spulen wir wieder einmal die Zeit vor. FĂŒr ein vollstĂ€ndig entwickeltes Land fehlen uns noch 25 Forschungspunkte, die investieren wir in eine Betonfabrik die auch gleich in Beijing gebaut wird. Es ist soweit wir können unser eher rĂŒckstĂ€ndiges Großreich den Fortschritt annĂ€hern und verwandeln China in eine von westlichen EinflĂŒssen geprĂ€gte Nation. Der Weg zur Großmacht ist geebnet !

Mit diesem Speicherstand stehen euch noch ca. 70 Jahre Spielzeit (Ingame)zur VerfĂŒgung. China ist nun ein in Asien dominierendes Großreich. Das MilitĂ€r steuert auf seinen Höhepunkt zu, zur stĂ€rksten Landstreitmacht der Welt zu werden. Mit 106 Millionen Einwohnern und einer grĂ¶ĂŸeren Landmasse wie Europa hat dieses Land den stĂ€rksten Binnenmarkt und kontrolliert 50% des weltweiten Rohstoffhandels. All das ist eine sehr gute Voraussetzung zur Großmacht Nummer Eins zu werden. Aber es stehen auch etliche UmbrĂŒche an. Eure Bevölkerung hat einen geringen Bildungsstand mit gerade mal 22% Alphabetisierung. Diesen Wert mĂŒsst ihr unbedingt weiterhin steigern um Angestellte, Facharbeiter und Kapitalisten bilden zu können. NatĂŒrlich könnt ihr auch ganz der Doktrin des Staatskapitalismus verfallen und Fabriken selbst bauen, was fĂŒr den Anfang auch zu raten ist. MilitĂ€r habe ich jetzt nicht weiter ausgebildet. Unbedingt Artillerie und Kavallerie rekrutieren um die Infanterie besser in der Schlacht unterstĂŒtzen zu können. Im Spielstand seid ihr noch eine SekundĂ€rmacht dies kann sich sehr schnell Ă€ndern, wenn Ihr MilitĂ€r und Wirtschaft krĂ€ftig ausbaut. Die schon errichtete Eisenbahn in Zentral China und Korea nutzen und vor allem in diesen Gebieten ordentlich Fabriken hochziehen. Die Expansion der EuropĂ€er in Afrika außer Acht lassen. Ihr habt dank Vietnam genug von diesen Rohstoffen die man sonst nur in Afrika finden kann. Auf ein gutes Weiterspielen !

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Veröffentlichungsdatum24-12-2017
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Victoria 2: Savegames China
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Victoria 2 – Tutorial: Arabien formen

Dominik am 15.Dezember 2017 um 11:12:45

Arabien bietet in Victoria 2 eine interessante Option. Zum einen die Möglichkeit, alle arabischen und sunnitischen Nationen unter einem Banner zu vereinen, zum anderen ist es spielerisch eine Herausforderung mit diesem Staat gegen die westlichen MĂ€chte, dem Osmanischen Reich sowie anderen afrikanischen Staaten zu bestehen. Trotzdem habe ich versucht aus den versprengten StĂ€mmen auf der arabischen Halbinsel eine Nation zu formen lange Zeit bevor Lawrence von Arabien die Araber in die UnabhĂ€ngigkeit gegen die Osmanen fĂŒhrte. Wir starten fĂŒr Victoria 2 typisch in den 1830er Jahren mit der Nation Nejd. Uns stehen insgesamt 21k FreischĂ€rler als Soldaten zur VerfĂŒgung. Kein schlechter Start fĂŒr eine Nation die gerade einmal 100k Einwohner hat. Unser großer Nachteil ist eine Alphabetisierung von gerade mal 1 % und eine Wirtschaft die aus Viehzucht und etwas Getreideanbau besteht. Zudem sind wir mit Nejd eine barbarische Nation. Forschungen aus westlichen Technologie BĂ€umen stehen uns somit nicht zur VerfĂŒgung. Außerdem mĂŒssen wir sehr darauf achten nicht Opfer von Kolonialisierung versuchen der europĂ€ischen Reiche zu werden. Unsere Startvoraussetzungen sind somit recht bescheiden. ZunĂ€chst mĂŒssen wir ordentlich in unsere Bildung investieren denn die bringt uns Forschungspunkte mit denen wir in westliche Technologie forschen können. Um das ganze zu beschleunigen setzen wir den Fokus in unserer Bevölkerungsreichsten Provinz, der Hauptstadt, auf Geistliche. Da wir nur einen Fokus einsetzen können belassen wir dies vorerst so. Da wir um Arabien zu grĂŒnden den Hedjaz mit der sunnitischen Stadt Mekka erobern mĂŒssen richten wir unseren Blick auf dieses Land. Der Hedjaz befindet sich im Einflussgebiet des Osmanischen Reiches. Wenn ich nun scharf darauf bin dieses Tutorial so schnell wie möglich zu beenden kann ich auch gleich den Krieg fĂŒhren. Gegen die tĂŒrkischen Truppen haben wir nicht die geringste Chance. Also bleibt uns nichts anderes ĂŒbrig wie die Zeit fĂŒr uns arbeiten zu lassen, irgendwann werden die Osmanen das Interesse an Mekka verlieren. Wir spulen die Zeit vor und investieren derweil in unsere Bildung. 10 Ingame Jahre spĂ€ter haben wir unsere Alphabetisierung um stolze 1 % auf insgesamt 2 % gesteigert und können die ersten Forschungspunkte ausgeben. Wir entscheiden uns fĂŒr den Reiter auslĂ€ndische Waffen. Die erhöhen den Schaden unserer Armee und bieten uns somit einen entscheidenden Vorteil gegen die Truppen Mekkas und Medinas. Das Osmanische Reich befindet sich unterdessen im Krieg mit Ägypten. Der Hedjaz befindet sich nicht mehr in deren EinflusssphĂ€re, unsere Zeit ist gekommen. Wir fungieren den Eroberungskriegsgrund gegen den Hedjaz und starten mit unseren 21 Tausend Soldaten die Invasion. Da die Truppen des Hedjaz in der Unterzahl sind ist es unsere Chance die feindlichen Provinzen schnell zu erobern und nach erfolgreicher Belagerung die feindlichen Milizen vor uns her zu treiben und sie somit daran zu hindern unsere Gebiete zu erobern. Das Konzept geht auf und wir schaffen es mit minimalen Verlusten den Hedjaz und die heilige Stadt Mekka zu erobern. Folgend können wir die Nation Arabien grĂŒnden was wir auch gleich machen werden.

Arabien ist gegrĂŒndet und wir konnten weitere Forschungspunkte in MilitĂ€rtechnologien investieren. Wir sind noch immer eine unzivilisierte Nation die sich hĂŒten sollte zu schlechte Beziehungen zu den europĂ€ischen MĂ€chten zu haben. Auch mĂŒssen wir darauf achten die Osmanen nicht zu sehr zu reizen. Ein Vorteil fĂŒr unseren WĂŒstenstaat ist nun das wir Kernprovinzen in allen Nordafrikanischen Staaten haben. Das bedeutet das wir beliebig oft den Krieg fĂŒr Eroberungen fĂŒhren können ohne unseren Infamie Wert dabei zu steigern. Dies ist deshalb wichtig da wir bei einem Infamie Wert von ĂŒber 24 Punkten ohne KriegsgrĂŒnde von auslĂ€ndischen MĂ€chten angegriffen werden können. Als NĂ€chstes setzen wir unsere arabische Expansion fort. Wir wollen erst mal die komplette Halbinsel in unseren Besitz bekommen. Dazu mĂŒssen wir die Staaten Abu Dhabi, Jemen und den Oman erobern. Wir beginnen mit dem Golfstaat Abu Dhabi. Mit einem Heer von gerade mal 3 Tausend Mann ist dieser Gegner ein leichtes Ziel fĂŒr uns. Aber auch wir haben Verluste erlitten. Aus unseren stolzen 21 Tausend FreischĂ€rlern sind uns gerade mal, aufgrund von Versorgungsproblemen, 6000 Soldaten geblieben. Dank unserer Forschungspunkte in die militĂ€rischen FĂ€higkeiten sind diese aber westliche Infanterie Einheiten anstatt irgendwelcher Kamelreiter. Wir brauchen keinen Kriegsgrund erschaffen wir stellen einfach die Ordnung in den Provinzen wieder her und ĂŒberfallen das kleine Land. Die Gefechte sind zĂ€h und zerren an unseren Truppen. Letzten Endes allerdings gibt Abu Dhabi freiwillig auf und ĂŒberlĂ€sst uns sein Territorium. Anschließend erklĂ€ren wir dem Oman den Krieg. Da dieser eine Allianz mit dem uns ĂŒberlegenen Ägypten eingegangen ist mĂŒssen wir sehr darauf achten das diese nicht ihre Armee ĂŒber unsere Grenzen sendet. Da aber glĂŒcklicherweise die Osmanen den GrenzĂŒbergang blockieren können wir uns in aller Ruhe gegen den Oman wenden. Dieser ist ein ebenfalls sehr schwacher Gegner und wir gewinnen schnell die Oberhand. Vom Jemen benötigen wir militĂ€rischen Zugang um auch die omanischen Kolonien um das afrikanische Sansibar erobern zu können. Die Eingliederung des Omans in unseren arabischen Staat verschafft uns einen leichten Bevölkerungsschub. Wir sind inzwischen von 100 auf ĂŒber 400k Bevölkerung gewachsen. Um unsere Investitionen in Bildung und MilitĂ€r aufrecht zu erhalten geben wir die nĂ€chsten Forschungspunkte in eine Landreform aus. Das steigert unsere landwirtschaftliche Effizienz um ganze 25 % was uns mehr Steuereinnahmen beschert. Obwohl wir uns inzwischen reichlich vergrĂ¶ĂŸert haben besteht unsere Wirtschaft nach wie vor aus Viehzucht und Getreide. Im Vergleich zu anderen Staaten haben wir eine sehr schwache Wirtschaft. Immerhin können wir mit 9 % Alphabetisierung etwas punkten. Durch der mit dem Bildungsstand verbundenen PluralitĂ€t bekommen wir mehr Forschungspunkte. Um weiter zu expandieren und damit schließlich unseren Forschungsmodifikator zu erhöhen mĂŒssen wir noch den Jemen erobern. Dieser ist der letzte freie Staat auf der arabischen Halbinsel. Uns stehen nach wie vor nur 6000 Soldaten zur VerfĂŒgung. Aber letztendlich schaffen wir es auch mit dieser in der Unterzahl befindlichen Armee die technologisch schwĂ€cheren jemetischen StreitkrĂ€fte zu besiegen. Mit der Eroberung des Jemen konnten wir ein gesetztes Kernziel schon einmal erreichen, die Eroberung der Halbinsel.

NatĂŒrlich ließ es nicht lange auf sich warten das wir nach unseren Erfolgen nun derbe RĂŒckschlĂ€ge zu erleiden haben. Wir sind noch immer eine unzivilisierte Nation und damit das Ziel europĂ€ischer Expansionen im Nahen Osten. So haben die verdammten Spanier uns den Jemen streitig gemacht wĂ€hrend Portugal unsere afrikanischen Kolonien in Sansibar geklaut hat. Doch trotz dieser Misserfolge konnten wir Arabien zivilisieren und in eine westliche Nation verwandeln. Mit dem Bau einer, eher wenig ertragreichen, Beton Fabrik und dem Ausbau eines Schienennetzes haben wir die ersten Grundsteine fĂŒr eine Industrialisierung gelegt. Das große Problem dĂŒrften die mangelnden Ressourcen sein. Wir besitzen kaum Arbeiter. Der Großteil unserer Bevölkerung besteht aus Bauern und Schafhirten. Soldaten haben wir sehr wenige, eigentlich haben wir gar keine richtige Armee. Zudem mangelt es an HĂ€fen und Festungen um unsere Provinzen zu verteidigen. Auch politisch und Sozial steht es mit unserem Arabien auf keinem guten Stern. Wir sind eine absolute Monarchie mit keinen BĂŒrgerrechten und keinem staatlichen Bildungssystem. Die Alphabetisierung betrĂ€gt zwar mittlerweile ganze 13% aber noch immer viel zu wenig um Facharbeiter oder Angestellte auszubilden. Und so schließe ich schweren Herzens dieses Tutorial mit einem Spielstand im Jahre 1881. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr das Spiel mit dem weiter unten verfĂŒgbaren Savegame weiter fĂŒhren. Ich kann euch nur sagen das es sehr sehr schwierig sein wird Arabien noch großartig zu erweitern. Das Beste dĂŒrfte wohl sein auf den Fund der Ölquellen zu warten da euch diese zusĂ€tzliche Einnahmen beschert, die ihr auch dringend brauchen werdet. Politisch gesehen könnt ihr, ohne einen Infamie Kriegsgrund zu erleiden, allen Staaten von PalĂ€stina bis zum Maghreb den Krieg erklĂ€ren. Das Problem dĂŒrfte sein das fast alle diese Regionen entweder von GroßmĂ€chten besetzt sind oder sich in deren EinflusssphĂ€re befinden. Demnach kann ich nur raten sich VerbĂŒndete zu suchen die stark genug sind damit diese Provinzen eingenommen werden können. Mir hat trotz allem dieses Tutorial viel Spaß gemacht, auch wenn es mich hin und wieder Nerven gekostet hat dieses Arabien halbwegs ohne grĂ¶ĂŸere Verluste zu formen. Ich wĂŒnsche allen die diesen Spielstand weiterspielen möchten ein erfolgreiches Weiterkommen.

Victoria 2: Savegames Arabia
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RĂŒckblick: Der Sezessionskrieg in Videospielen

Dominik am 14.Oktober 2017 um 16:10:31

Der amerikanische BĂŒrgerkrieg, auch Sezessionskrieg, genannt war der zweite und letzte Krieg der auf dem Territorium der vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wurde. Allgemein bekannt ist er vor allem bei uns in Europa zwischen dem Konflikt der Industriellen Nordstaaten mit den LĂ€ndlich geprĂ€gten SĂŒdstaaten um die Frage der Sklaverei, welche in den SĂŒdstaaten um Virginia eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielte. TatsĂ€chlich aber tobte dieser Gesellschaftliche Konflikt schon zu frĂŒheren Zeiten. WĂ€hrend des UnabhĂ€ngigkeitskrieges gegen das britische Königreich waren es vor allem die Provinzen um Boston und New York die auf einen eigenen Staat pochten wĂ€hrend die sĂŒdlichen Gegenden am liebsten im Vereinigten Königreich verbleiben wollten. Mit der Kolonialisierung der WestkĂŒste um Kalifornien, nach dem Krieg gegen Mexiko, die vor allem zu den Nordstaaten zĂ€hlten erhielten diese mehr Stimmrechte im Parlament was ein Ungleichgewicht verursachte da die SĂŒdstaaten bisher mit dem gleichen Stimmanteil wie die Staaten im Norden vertreten waren. Schließlich eskalierte die Situation als die Regierung unter Abraham Lincoln an die Macht kam und die Sklaverei des SĂŒdens in Frage stellte. Mit der Belagerung des Nördlichen Forts Sumters durch Milizen der SĂŒdstaaten begann die offene Rebellion dieser. Nacheinander erklĂ€rten die Staaten Virginia, Texas, Mississippi, Alabama, Florida, North Carolina, Arkansas, Tennessee und Louisiana ihre UnabhĂ€ngigkeit gegenĂŒber der USA und grĂŒndeten den Staatenbund CSA ( Konföderierte Staaten von Amerika ). So Begann am 12. April 1861 der amerikanische BĂŒrgerkrieg. Jetzt habe ich aber genug von dieser Geschichtsstunde geredet es wird Zeit sich unserem eigentlichen Thema zu widmen, nĂ€mlich den Retro Klassikern welche dieses historische Ereignis aufgreifen. Zugegeben es gibt nicht viele Spiele welche den Sezessionskrieg behandeln. Meist sind in den neueren Spielen der BĂŒrgerkrieg eher ein Nebenthema und er wird nur oberflĂ€chlich angekratzt. Bestes Beispiel dafĂŒr dĂŒrfte Darkest of Days oder Victoria 2 sowie Call of Juarez sein. Aber es gab auch einige Spiele die das Thema mit Humor oder tieferen gameplay erzĂ€hlten, kommen wir nun zu diesen.

Den Anfang macht der französische Publisher Infogrames mit seinem 1989 veröffentlichten Spiel North & South. Das Spiel basiert auf der belgischen Comicreihe „die blauen Boys“ und ist grafisch dementsprechend in einem Cartoon Pixel Look gehalten. Als Spieler können wir die Unionisten sowie die Konföderation steuern. Das Spiel gilt allgemein hin als Vorreiter der Echtzeitstrategie Spiele. Leider ist ein Bau System oder die Verwaltung von Rohstoffen nicht im Gameplay enthalten. Stattdessen steuern wir unsere Armeen ĂŒber eine Karte von Amerikas OstkĂŒste. Die Truppen werden in den TeilstreitkrĂ€ften Infanterie, Kavallerie und Artillerie aufgeteilt. Die Gefechte laufen ĂŒber eine zwei dimensionale Karte ab. Beide Armeen starten auf unterschiedlichen Seiten. Als Spieler können wir die unterschiedlichen Regimenter mit dem Joystick anwĂ€hlen. Ziel der Gefechte ist es den gegnerischen Angriffen auszuweichen und diese zu Kontern. WĂ€hrend Kavallerie und Artillerie nur SeitwĂ€rts und Horizontal bewegt werden können, können die Fußtruppen in alle Himmelsrichtungen gesteuert werden. Mittels einer Zeitsteuerung kann die Geschwindigkeit verlangsamt oder beschleunigt werden. Das Spiel erschien Anfangs fĂŒr C64, Amiga und Atari ST. SpĂ€ter wurden auch Versionen fĂŒr NES und PC veröffentlicht. Aufgrund der eingeschrĂ€nkten FĂ€higkeiten der letzten Systeme musste die grafische Darstellung sowie der Sound deutlich reduziert werden.

Es dauerte noch eine ganze Weile bis das nĂ€chste Spiel welches das Szenario des amerikanischen BĂŒrgerkrieges aufgriff erschien. Im Jahr 1997 veröffentlichte der Publisher EA Sid Meier’s Gettysburg!. Das Spiel wurde vom Entwicklerstudio Firaxis Games produziert und spielte wĂ€hrend der Gettysburg Offensive. Als Kommandanten stehen uns der berĂŒhmte SĂŒdstaaten General Robert E. Lee sowie der Nordstaaten Oberkommandierende George G. Meade zur VerfĂŒgung. Im Gegensatz zu einem rundenbasierten Spiel muss der Spieler einige schnelle Entscheidungen treffen und dementsprechend reagieren. Befehle werden gegeben, Einheiten bewegen sich und dann geht es in die nĂ€chste Situation. Durch VergrĂ¶ĂŸern und Verkleinern der Karte können Spieler kleine Gefechte zwischen den Brigaden beobachten oder einen vollstĂ€ndigen Überblick ĂŒber das Schlachtfeld erhalten und feststellen, wo sich KrĂ€fte bewegen. Es ist jedoch zu beachten, dass nur feindliche Einheiten mit klarer Sicht sichtbar sind. Spieler sollten sich daher nicht zu sehr auf die vollstĂ€ndige Karte verlassen, außer sie als FĂŒhrung fĂŒr ihre eigenen KrĂ€fte zu benutzen („Hey, Ich sehe keine Yankees, ich muss gewonnen haben! „). Diese beiden Elemente, die schnellen Entscheidungen und die Tatsache, dass die KrĂ€fte des Gegners versteckt werden können, machen Sid Meiers Gettysburg! ziemlich herausfordernd. Die Spieler haben keine Zeit, ernsthaft ĂŒber die Richtung der einzelnen Einheiten nachzudenken, und das macht das Spiel schneller und in vielerlei Hinsicht einfacher zu spielen, wĂ€hrend es gleichzeitig realistischer wird. Schließlich werden Schlachten wie Gettysburg gewonnen und in Sekundenbruchteilen verloren. Die Fortschritte in diesem Spiel sind, dass Kriegsspiele fĂŒr diejenigen zugĂ€nglich gemacht werden sollten, die weder VerstĂ€ndnis noch Geduld fĂŒr Bewegungspunkte, Feuer, Sichtweite und all die anderen Dinge haben, die drehbasierte Spiele realistischer machen als das Durchschnitt Echtzeit-Strategiespiel. Das Endergebnis ist, dass Sid Meier Gettysburg! einfach ist , grafisch heute noch akzeptabel aussieht und jede Menge Spaß macht.

 

Etwa im selben Jahr erschien unter dem Titel Civil War Generals 2 ein weiteres Strategiespiel welches im BĂŒrgerkrieg spielte. Am 31. Oktober 1997 veröffentlichte der Publisher Sierra Entertainment das Spiel fĂŒr den Windows Pc. Wieder toben die KĂ€mpfe der Jungs in Blau und Grau an der AtlantikkĂŒste sowie im Mississippi Valley. Als Kampagne stehen uns dabei als Spieler mehrere Auswahlmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. So können wir eine individuelle Schlacht, eine Minikampagne oder den gesamten Krieg nachspielen. Was vollkommen neu war, war der Terrain Editor. Mit diesem konnte man ein eigenes Schlachtfeld entwerfen und auf diesem dann entweder die Nord- oder SĂŒdstaaten spielen. Was fĂŒr das Thema ebenfalls völlig neu seiner Zeit war, war der neue Mehrspielermodus in welchen wir als Spieler per lokalen Netzwerk oder Internet gegeneinander antreten konnten. Der Schutz des Spiele-Copyrights war ebenfalls recht originell: Der Spieler musste ein VergrĂ¶ĂŸerungsglas (im Lieferumfang enthalten) verwenden, um einen Fingerabdruck auf dem Spielbildschirm zu identifizieren.

Ein weiterer Titel der Strategiegeschichte der jedoch nicht nur den Konflikt des Sezessionskrieges ablichtet ist das im Jahre 2003 veröffentlichte Echtzeit- Globalstrategiespiel Victoria- An Empire Under The Sun. FĂŒr Paradox Spiele Typisch findet das Spielgeschehen um den ganzen Globus in den Endjahren des 18. Jahrhunderts statt. Unser Augenmerk richtet sich hier insbesondere auf die vereinigten Staaten von Amerika. Etwa zum Start des Jahres 1861 spaltet sich das Land in die CSA und USA. Wir als Spieler haben nun die freie Entscheidung welchen der beiden Fraktionen wir uns anschließen und den BĂŒrgerkrieg fĂŒhren. Da in Victoria Schlachten nur eine Nebenrolle spielen ist dieses Spiel generell anders als die vorherigen genannten Titel. So spielen Wirtschaftskraft, Infrastruktur und Bevölkerungsdichte eine entscheidende Rolle um einen Krieg erfolgreich fĂŒhren zu können. Dementsprechend benachteiligt ist die CSA in diesen wichtigen Faktoren. Lediglich die militĂ€rische FĂŒhrungskraft fĂ€llt hier zu Gunsten der SĂŒdstaaten aus. Mit Robert E. Lee als General alleine kann man jedoch keinen erfolgreichen Feldzug fĂŒhren wenn die Wirtschaft hinter den Linien am SchwĂ€cheln ist. Und so muss man vor allem als CSA Spieler darauf hoffen, dass aufgrund des Ausfalls von Baumwolle Lieferungen, die WestmĂ€chte Frankreich und Großbritannien in den Krieg intervenieren. Sollten wir als Spieler das GlĂŒck haben mit den CSA einen Eroberungskrieg durch die USA zu bestehen stehen wichtige politische und soziale Reformen an um aus den Landwirtschaftlich geprĂ€gten Staat eine Industrienation zu machen um letztlich zur Großmacht aufzusteigen. Da das Spiel den Sezessionskrieg nur in einem Teilaspekt ausfĂŒhrt ist dieses Spiel nicht als reines BĂŒrgerkriegsspiel zu betrachten. Der umfassende Spielumfang lĂ€sst jedoch die Option offen die CSA, Historisch unkorrekt, bis zum Beginn der 1930er Jahre zu spielen.

Im Jahr 2006 erschien das dritte Addon zu American Conquest, Divided Nation, in dem man neben den USA und CSA auch Mexiko und Texas spielen kann. Das Spiel war auch ohne das Hauptspiel spielbar und legte den Fokus nicht nur auf den amerikanischen BĂŒrgerkrieg. So war auch der Texanische UnabhĂ€ngigkeitskrieg gegen Mexiko ein großes Thema. In dem Spiel konnte man in Isometrischer 2D Perspektive bis zu 16.000 Einheiten auf dem Schlachtfeld kontrollieren. Im Gegensatz zum Hauptspiel gab es keinen Basen Bau und es wurde mehr auf Schlachten im Kampagnenmodus gesetzt. Die Moral der Truppen spielte eine wesentliche Rolle in den Gefechten. Neu im Genre des Sezessionskrieges war auch das Schlachtfeld auf dem Meer. So konnte man als Spieler die CSA oder USA Marine spielen. Auch wenn es im historischen Bezug eher unkorrekt war das die Konföderierten mehr als zwei Panzerschiffe besaßen. Das Spiel konnte mit seinen tausenden Soldaten und unterschiedlichen Einheiten ĂŒberzeugen und machte die Schlacht um Gettysburg so authentisch wie kein BĂŒrgerkriegsspiel zuvor. American Conquest Divided Nation wurde fĂŒr Windows PC veröffentlicht und hatte zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung eher moderate Systemvoraussetzungen. So konnte man bereits mit einem Pentium 2 mit 450Mhz und 64MB RAM das Spiel in der Mindestauflösung spielen.

Etwa im gleichen Jahr veröffentlichte der Schwedische Publisher Paradox Interactive sein Strategiespiel zum BĂŒrgerkrieg. Mit Take Command: Second Manassas hatten die Entwickler um das Studio MadMinute Games das erste Strategiespiel des Sezessionskrieges veröffentlicht das mit einer 3D Karte aufwartet. Ähnlich wie Divided Nation wird hier auf einen Aufbau einer Basis verzichtet. Man muss versuchen mit seinen Truppen, die von Anfang an zur VerfĂŒgung stehen, auszukommen. Hier ist Strategie gefragt, um mit den vorhandenen Truppen den Sieg zu erringen. Dazu mĂŒssen diese wohl ĂŒberlegt eingesetzt werden. Erschwerend kam ein bisher nicht gekannter Realismus hinzu. Alle Befehlshaber auf dem Feld hatten bestimmte FĂŒhrungsattribute. Dies konnte dazu fĂŒhren, das ein vorsichtiger Kommandant von uns den Befehl zum Angriff bekommt, aber leider nicht vorrĂŒckt, sondern erstmal abwartet und zaudert, so wie es in Wirklichkeit auch vorgekommen ist. Man kann auf mehreren Ebenen eine Schlacht fĂŒhren, Armee, Korps, Division oder Brigade. Als Brigadekommandant unterstehen uns 4-6 Regimentern, die direkt an der Front kĂ€mpfen. Alle anderen Einheiten steuert die KI. Als Armeebefehlshaber kĂŒmmern wir uns mehr um die Strategie und nicht um die einzelnen Einheiten. Wir mĂŒssen dabei das Zusammenspiel der Truppengattungen wie Infanterie, Artillerie und Kavallerie genau aufeinander abstimmen und nach deren StĂ€rken und SchwĂ€chen einsetzen. Take Command: Second Manassas bot damals einen der Detailliertesten Einblicke in Echtzeitgefechte. Störend waren dennoch die Einheiten welche nicht in 3D modelliert wurden sondern als 2D Sprites eingesetzt wurden.

Mit dem Spiel Darkest of Days des amerikanischen Entwicklers 8monkey Labs gab es einen der ersten Shooter der im BĂŒrgerkrieg von Amerika spielte. Leider war der Sezessionskrieg nicht das Kern Thema das Spieles sondern nur ein Teilabschnitt in einer von Zeitreisen dominierten Geschichte. Mit klassischen Revolvern und Vorderlader Gewehren ging es auf Seiten der USA gegen die CSA Truppen. Der kurze Abschnitt welcher im Civil War spielte behandelte inhaltlich die Schlacht von Antietam. Das Spiel erschien am 8. September 2009 fĂŒr PC, MAC OS X und Xbox 360.

 

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