Webcomic: Pickets Flucht.

Diesen kleinen Comic hatte ich im Jahr 2011 im Rahmen zu vielen Konsums von Videospielen und Filmen ├╝ber den amerikanischen B├╝rgerkrieg erstellt. Wer Interesse haben sollte dem w├╝nsche ich viel Spa├č beim Lesen ansonsten w├╝rde ich mich ├╝ber Kritik auch sehr freuen. Leider habe ich keine Zeit mich n├Ąher mit dem Kolorieren dieses Comics zu … weiter

Sind Comics noch Trendig oder Out?

Wir alle kenne Sie, die gro├čen Comic Publisher dieser Welt. Besonders hervor zu heben sind neben Marvel und DC auch Magazine wie Carlson, Ehapa oder Tokyopop. In fr├╝heren Zeiten verschrienen als Schundhefte haben sich seit Ende des zweiten Weltkrieges Comics zu einem Kulturgut entwickelt. Doch die Hochphase der Bildergeschichten ist lange vorbei. W├Ąhrend in den … weiter

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Webcomic: Pickets Flucht.

Dominik am 27.Februar 2022 um 20:02:32

Diesen kleinen Comic hatte ich im Jahr 2011 im Rahmen zu vielen Konsums von Videospielen und Filmen ├╝ber den amerikanischen B├╝rgerkrieg erstellt. Wer Interesse haben sollte dem w├╝nsche ich viel Spa├č beim Lesen ansonsten w├╝rde ich mich ├╝ber Kritik auch sehr freuen. Leider habe ich keine Zeit mich n├Ąher mit dem Kolorieren dieses Comics zu befassen. Der Stil ist einfach im Franko-belgischen Stil gehalten was daran liegt das ich bis heute ein sehr gro├čer Fan von Figuren mit Knollnasen bin. Da ich momentan sehr wenig Zeit finde um f├╝r diese Webseite etwas zu schreiben und zu recherchieren wird es noch eine Weile dauern bis wieder ein neuer Artikel zu einem Indie Spiel erscheinen wird. Bis dahin viel Spa├č mit Pickets Flucht ­čśŐ

 

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Bewertung: 4.8/5 (6)

Sind Comics noch Trendig oder Out?

Dominik am 13.Mai 2017 um 12:05:19

Wir alle kenne Sie, die gro├čen Comic Publisher dieser Welt. Besonders hervor zu heben sind neben Marvel und DC auch Magazine wie Carlson, Ehapa oder Tokyopop. In fr├╝heren Zeiten verschrienen als Schundhefte haben sich seit Ende des zweiten Weltkrieges Comics zu einem Kulturgut entwickelt. Doch die Hochphase der Bildergeschichten ist lange vorbei. W├Ąhrend in den 60ern bis Anfang der 2000er Jahre der Comic Markt relativ stabil war sind die heutigen Ums├Ątze bei vielen Verlagen nicht mehr so hoch wie einst. Die Gr├╝nde haben verschiedene Ursachen. Mit Videospielen und Internet ist es dem Comic schwerer geworden sich in den Kulturmedien zu behaupten. War fr├╝her der Comic das Thema Nummer Eins bei den jungen Menschen so haben Computerspiele und Filme diesen Trend schon l├Ąngst abgel├Âst. Besonders in einem verwandten Bereich, dem Zeichentrickfilm, wurden im Laufe der Jahre 2000 bis 2009 die Strichm├Ąnnchen durch moderne Animationsformen wie den 3D Animationsfilm abgel├Âst. Im Spielebereich ist ein ├Ąhnlicher f├╝r die dort Besch├Ąftigen jedoch nicht ganz so krasser Trend angekommen. Der Manga und Anime Markt ist im Vergleich zum westlichen Comic besonders im Westen in den vergangenen Jahren gewachsen aber auch hier zeichnen sich laut mehreren Berichten erste Abnutzungserscheinungen ab. Wenn man jetzt von einem sicheren Arbeitsplatz besonders im immer noch popul├Ąren Anime Markt ausgehen mag so t├Ąuscht man sich auch hier gewaltig. Ein Anime Zeichner verdient zwischen 9000 und 14.000 US Dollar im Jahr. Nicht gerade genug Geld um vern├╝nftig davon leben zu k├Ânnen. Doch kommen wir zur├╝ck zum Comic. Wie geht es eigentlich deutschen Comiczeichnern und den Markt hierzulande? Nun als erstes muss man sagen das der deutsche Markt wesentlich durch das Ausland beeinflusst wird. Amerikanische, Japanische und Franz├Âsische Comics gibt es bei allen Fachh├Ąndlern und KIOS St├Ąnden. F├╝r einen deutschen Zeichner der seine eigenen Werke ver├Âffentlichen m├Âchte sieht es hingegen eher Mau aus. Da es sehr viele professionelle Zeichner in Deutschland gibt, ├╝ber 400 gewerbliche und einige Tausend Hobby Zeichner, ist es sehr schwierig bei Verlagen mit seinen eigenen Projekten punkten zu k├Ânnen. Die Auflage f├╝r deutsche Zeichner liegt im Binnenmarkt bei 500 bis 1500 Comics im Jahr. Rechnet man jetzt den Standartpreis, etwa 8 Euro, mit dieser Menge an verkauften Exemplaren zusammen so kommt man auf 12.000 Euro Umsatz f├╝r einen Comic im Jahr. Wenn man jetzt bedenkt das ein Comic etwa zwei Jahre an Entwicklungszeit ben├Âtigt kann man sich denken das dieses Gesch├Ąft f├╝r deutsche Zeichner wenig Lohnenswert ist. Zum Vergleich DC kommt auf mehrere Millionen, Asterix auf Hunderttausend Auflagen. Dennoch gibt es einige deutsche Pioniere die es versuchen in diesem Knallharten Markt ihr Gl├╝ck zu versuchen. Ich schreibe hier ausdr├╝cklich ├╝ber nur einen deutschen Zeichner von dem ich genauere Informationen besitze. Die Rede ist von Erik. Der im Saarland nahe der deutsch-franz├Âsischen Grenze geborene Grafikdesigner ver├Âffentlichte im Jahr 2009 auf seiner Homepage einen Web Comic ├╝ber die Fantasy Triologie Deae ex machina. Diesen f├╝hrte er in den darauffolgenden Jahren mit mehr als 160 Seiten weiter und erreichte im deutsch sprachigen Raum ein sehr gro├čes Publikum. Aufgrund seiner hohen Leserschaft und seiner Publikmachend gewordenen Comicserie im Internet wurde der Verlag Epsilon auf ihn aufmerksam. In den folgenden Jahren konnte Erik mit Unterst├╝tzung dieses Verlages seine Comicserie um den Detektiv Dede in Buchform auf den deutschen Markt ver├Âffentlichen. Die Auflage betrug 1000 St├╝ck pro Band was f├╝r deinen deutschen Comiczeichner eine beachtliche Leistung ist. Dieser H├Âhenflug endete jedoch im Jahre 2014 als der Epsilon Verlag Gr├╝nder Mark O. Fischer in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Das Ergebnis war das Erik fortan nun weiter als Werbetexter arbeiten musste um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ihr seht man kann mit Comics als deutscher Zeichner in Deutschland zwar einen gewissen Erfolg verbuchen um dauerhaft davon leben zu k├Ânnen reicht es in den meisten F├Ąllen dann aber doch nicht aus.

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Bewertung: 5.0/5 (4)